„VIVA la Sotana!“ – Eine Hommage an die Priesterkleidung

Soutane des Priesters
Soutane des Priesters

Nach dem Dokumentarfilm „Mysterium fidei: Das Heilige Opfer des Altares“ wurde in der Reihe Fides et Traditio der neue Dokumentarfilm „VIVA la Sotana!“ vorgelegt. Eine Hommage an das Alltagskleid katholischer Priester und angehender Priester.

„Ein Hoch auf die Soutane!“ erzählt die Geschichte und die Bedeutung der priesterlichen Alltagskleidung außerhalb liturgischer Handlungen. Der Dokumentarfilm wurde von Agnus Dei Productions srl hergestellt und ist in spanischer Sprache erschienen. Er entstand unter anderem durch die Mitarbeit von Pater Juan Manuel Rodríguez de la Rosa von Adelante la fe (siehe Bericht „Adelante la fe“ – Neue katholische Internetseite mit Bischof Livieres und Roberto de Mattei).

Hommage an die Soutane (und das Priestertum)

Der Dokumentarfilm ist eine beindruckende Hommage an die Soutane, die für jeden Priester und angehenden Priester vorgeschrieben ist, vor allem den Weltklerus, sofern nicht die Ordenszugehörigkeit das Tragen eines eigenen Ordenskleides vorschreibt. In verschiedenen Diözesen, darunter auch im deutschen Sprachraum wurde zum Teil zwar bereits im  19. Jahrhundert davon dispensiert. Die Vorschrift gilt dennoch heute noch. Die auch anzutreffende Unkenntlichkeit des Priesters durch ausschließliche Zivilkleidung ist durch keine kirchliche Dispens gedeckt.

Pater Juan Manuel Rodríguez de la Rosa berichtet im Film auch über die große emotionale Bedeutung der Soutane, wenn er dankbar aus seinem eigenen Leben daran erinnert, welche große Unterstützung er durch Männer erfahren durfte, die dieses priesterliche Gewand mit Würde trugen, „gerade in den schwierigen und oft ungerechten Momenten der Nachkonzilszeit“, so Adelante la fe.

Anregung zur Wiederentdeckung der Priesterkleidung

Die Dokumentarreihe Fides et Traditio bietet anschauliches Filmmaterial zur Aufklärung und Unterweisung der Gläubigen. Der Film will eine Anregung und eine Aufforderung an Priester sein, die Soutane wieder zu tragen und sich ihrer vielschichtigen Bedeutung bewußt zu werden. Er will ebenso das gläubige Volk informieren und die respektvolle Hochachtung vor den Priestern als Diener Gottes und des Volkes fördern. Es gelte, so Pater Juan Manuel Rodríguez de la Rosa, das „richtige Gleichgewicht wiederherzustellen, das bei Priestern, aber auch bei den Gläubigen vielfach verlorengegangen ist“.

Teil der Dokumentation ist ein Gespräch mit Kardinal Raymond Burke, dem Präfekten der Apostolischen Signatur zum Thema.

Der erste Dokumentarfilm der Reihe: „Mysterium fidei: Das Heilige Opfer des Altares“ ist der Einführung und Hinführung zum heiligen Meßopfer in der überlieferten Form des Römischen Ritus gewidmet.

Bestellungen sind unter agnudeiprod[a]gmail.com möglich.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons

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P. Nikolaus von der Auferstehung

Die Bischöfe bekleiden sich ja auch schon immer mehr mit dem schwarzen Anzug. Darüber hängen sie dann ein Brustkreuz. Diesen Brauch haben sie von Anglikanern und Protestanten abgeschaut.

Chlodwig

Während im 19. Jahrhundert eigentlich alle europäischen Kleriker an ihrer Kleidung zu erkennen gewesen sind, fing es bereits bei den US-Amerikanern dieses Standes an zu bröckeln. Auch zeichnet sich der nordamerikanische Katholizismus durch eine größere Rom-Ferne aus als der des hiesigen Kontinents. Zum Glück ist schon ein Ende der Protestantisierungen und Glaubensverwässerungen absehbar.

J.G.Ratkaj
Das „Tab-shirt“ und seine Vorgänger sind typische Amerikanismen. Ich habe das in den 1960ern so beobachtet: 1. Soutane (bestenfalls noch bei liturg. Funktionen unter der Albe bzw. dem Rochet) 2. weit verbreitet noch immer das schwarze Chemisette oder Priesterweste (über weißem Talarhemd mit oben aufgesetztem Kragen) 3. dann der „Oratorianerkragen“ 4. zeitgleich bei den Jüngeren: schwarzes Hemd mit schwarzer Krawatte (Schweiz: bes. Graubünden und Zürich), weißes Hemd mit schwarzer Krawatte (Deutschland u Österreich) 5. Dann aus Amerika kommend das „Tab-Shirt“ bis heute, während das Gros aber nur noch in zivil herumläuft. In Osteuropa bes. Polen aber auch Ungern u.a hat… weiter lesen »
euca

Dann sehen Sie aber etwas anderes als ich, so gern ich es auch so wie Sie, Chlodwig, sehen würde!

Markus

Überhaupt gehören Anzüge in den politischen und wirtschaftlichen Bereich und dienen als Statussymbol einer gehobenen Klasse. Es würde mich nicht wundern, wenn Herr Bergoglio einen weißen Anzug für den Papst einführen würde.
An alle Bischöfe und Priester der katholischen Kirche:
Schmeißt eure weltliche Kleidung ab und kehrt zur Soutane zurück!
Per Mariam ad Christum.

zeitschnur
So sehr ich die Soutane befürworte – aber das sind doch Fiktionen. „Wieder respektvolle Hochachtung vor dem Priester“, „vielfältige Bedeutung“ …das ist doch alles Traumgespinst. Auch im 19. Jh verspottete man den Soutanenmann als „Schwarzrock“. Und welche vielfältige Bedeutung die Soutane hat, wäre erst mal noch zu klären – es ist erst mal eine ständische Kleidung, die aber in einer vollkommen unständischen Welt natürlich auch nicht durchs bloße Tragen ihre alte Bedeutung und Aura zurückerhält. Diese ganze Argumentation ist mir also zu oberflächlich. Ohnehin wirkt das alles eher wie Laufsteg und „dernier cri“. Irgendwie peinlich und manieriert. Die Soutane ist… weiter lesen »
magda
das sehe ich etwas anders. Ich kann mir vorstellen, daß die Kleidung auch nach innen wirkt, auf den Priester selbst. Er läuft dann eben nicht, wie ein Priester in unserer Nähe, als sportlicher junger Mann in Jeans und Turnschuhen herum, sondern sichtbar und jederzeit ansprechbar als Geistlicher. Auch die Achtung, die ihm erwiesen wird ( ich habe das selbst erlebt), wirkt auf ihn zurück, und zwar nicht hegativ. Da er immer die Soutane trägt, ist ihm auch bewußt, und die Umwelt sieht es, daß er auch jederzeit „im Amt“ ist. Außerdem entfällt jede Abhängigkeit von irgendeiner Mode. Manch einer wird… weiter lesen »
zeitschnur
Ja, kennen Sie das Märchen vom Prinzen und vom Bettelknaben? Lasst uns das Äußere ändern, dann ändert sich auch das Innere…sind Freimaurergedanken, die Sie hier einflechten. Da wäre ich vorsichtig. Immerhin macht das NT konsequent die Tür zu vor kleidungsmäßigen Statussymbolen. Und ein Priester ist, wenn Sie so argumentieren, auch dann erkennbar, wenn er diesen Priesterkragen hat und in Hosen herumläuft. Ich bitte doch um etwas Nüchternheit! Ich sehe in der Soutane nur dann Sinn, wenn sie das ausdrücken soll, als was sie ursprünglich gedacht war: „Das gewöhnliche Gewand des katholischen Priesters ist – auch nach den neueren kirchlichen Bestimmungen… weiter lesen »
Marienzweig
Soutane: „…eher wie Laufsteg und „dernier cri.“ Ich glaube nicht, dass dies die einzig mögliche Sichtweise ist, Zeitschnur. Vom Priester würde es eine Menge Mut verlangen, sie zu tragen, es käme einem Glaubenszeugnis gleich. Denn Spötter würden natürlich nicht lange auf sich warten lassen. Den Gläubigen würde es Ermutigung geben. Eine Ermutigung, die wir doch alle so nötig haben. Jedes Mal, wenn ich durch Freiburg gehe und z.B. eine Ordensfrau erblicke, freue ich mich, lächle sie an, grüße sie. Vor ein paar Monaten fuhr ich mit der Bahn. Schon auf dem Bahnsteig draußen sah drinnen ich vier alte Ordensfrauen/Franziskanrinnen sitzen… weiter lesen »
zeitschnur
Wenn Sie aufmerksam gelesen haben, müssen Sie aber verstanden haben, dass ich die Soutane befürworte, nur nicht aus den materialistischen Gründen, die hier einzig eine Rolle spielen. (s.o.) Sie allerdings sind als eine der wenigen nah dran einem echten Glaubenszeugnis-Gedanken. Danke! Aber anyway – beim Thema Klamotten hakt es bei vielen wirklich total aus, um es mal zynisch zu sagen, und genau das sollte nicht sein. „Euer Schmuck soll nicht äußerlich sein!“ ermahnt uns das NT x-mal. Das heißt, dass man in die Kleidung niemals zuviel hineingeheimnissen sollte! Der innere Mensch ist das, was alleine zählt. Die Erneuerung kann auch… weiter lesen »
alfredus
Es ist ja nicht nur das Tragen der Soutane. Das Priesterbild als solches hat sich seit dem 2.Vatikanum total verändert. Es ist nicht nur das Auftreten mit Anzug und Freizeithemd, es geht ja noch weiter. Der Priester wurde zum Gemeindeleiter, der kameradschaftlich die Gemeinde begrüßt und beim Friedensgruß den Altar verlässt und mindestens den Messdienern die Hand reicht und das vor der Kommunionspendung. Des weiteren kann man bei diversen Messgewändern feststellen, dass christliche Symbole wie Kreuz und Schmuck fehlen. Die Richtung geht auf Regenbogenfarben und Darstellungen, seit ei- niger Zeit sogar hin zu Karos auf Messgewändern und Stola. Das alles… weiter lesen »
Konrad Georg

Die vielen gefallenen Priester, alles Soutaneträger???

Kaum vorstellbar!

Es spielt noch etwas anderes herein: Bereits 1970 war eine große Bischofsversammlung entschlossen, den Zölibat zu beerdigen. Nicht gelungen, wie die Verhinderung von Humanae vitae 1968 auch.

Die Kirche braucht selbstbewußte (!) Priester, die wissen, was sie vertreten müssen und das in aller Demut. Nach dem lebenden Heiligen Benedikt XVI.!

euca

Zeitschnur, ganz so würde ich es nicht sehen, denn schließlich ist es kein Zufall, dass viele Priester diese Kleidung heute nicht mehr tragen, und sich schlimmer noch über die, die diese Kleidung tragen, aufs übelste lustig machen!
Heute gehört zum Tragen dieser Kleidung Mut, sie würde es den protestuntischen Priestern zumindest schwerer machen, auch deshlab, weil sie jeder überall erkennen kann!

Joseph B. E. Intsiful
Die Soutane war der Identität des Priesters und schaffte den Priester Respekt bei den Bevölkerung, Sogar nicht Katholiken hatten Respekt davor. Und wenn ein Priester Soutan trägt ist sicher dass, er überall erkenntlich ist, darum hat sich auch entsprechend benommen. Gottesfürchtige Menschen sehen Jesus in einem Priester, wenn er eine Soutane trägt. Die Soutane ist ein respektvolles Kleid. Der Modernen Priester will nicht erkannt werden in seine Machenschaften. Jesus sagte: „Denen die böses tun scheuen das Licht, weil ihr Tun ist Böse.“ Die Soutane sind Seelen Retter, denn wenn ein Unfall passiert , ist ein Priester im Soutan schnell erkennbar… weiter lesen »
Fridolin
Eine sehr gute Initiative. Warum „Fiktion“ und „Traumgespinst“? Es geht um das, was angemessen und nach menschlicher Erkenntnisfähigkeit richtig ist. Die Frage ist daher nie an eine bestimmte Zeitsituation gekoppelt. Das Wahre, Gute und Schöne ist immer anzustreben. Deshalb sage ich, es ist eine wunderschöne, gute Initiative. Ich hoffe, dass auch in Deutschland und ringsum (Polen ist das eine löbliche Ausnahme) eine Rückbesinnung stattfindet. Da hat man ja mit allerlei Ausreden die Soutane abgelegt (im Gebirge nicht so geeignet, und solcher „praktisch“ klingender Unsinn, um sich „modischer“ kleiden zu können) und dann nach 68 vielfach ganz in die Brennesseln geworfen.… weiter lesen »
zeitschnur
Ich sagte ja, dass ich die Soutane befürworte – aber unter den verwandelten Rahmenbedingungen IN DER KIRCHE!? Ich sage es mal andersherum: natürlich ist die Bekleidung eines mittelalterlichen Kaiserpaars wesentlich schöner und würdevoller als der Aufzug eines heutigen Präsidenten samt Lebensgefährtin. Würden die beiden heute aber in dem alten Gewand auftreten, wäre das nichts als Karneval, im besten Fall Theater – oder lächerlich. Das Priestertum 2014 hat mit dem von sagen wir 1914 kaum noch zu tun! Und ich bestehe trotz allem darauf: bei einem Nachfolger Christi kann es nie drum gehen, dass er sich so ausstattet, dass man ihn… weiter lesen »
J.G.Ratkaj

Schauen Sie, die Identitätskrise des postkonziliaren Priestertums mit dem „zeitnahen, offenen Gemeindeleiter, der von den Menschen angenommen wird“ ist äußerlich an der Kleidung sehr eindeutig ablesbar.
Das theologische Defizit im Amtsverständnis äußert sich auch sichtbar nach außen.

J.G.Ratkaj

Man kann nur jede Initiative zugunsten der Soutane loben und unterstützen. Es wäre an der Kleruskongregation hiezu verbindliche Normen festzulegen bzw. bereits vorhandene verbindlich in Erinnerung zu rufen. Freilich undenkbar im Schreckensregime des Vulgarismus und des Abbruchs.
Die Meinung „es käme auf die innere Einstellung an“ ist absonderlich, da sich diese auch stets äußerlich zu manifestieren hat.
Die Entwicklung weg von der Soutane bzw. Soutanelle, über Verfehlungen von „Oratorianerkragen“ später „Tab-shirt“ und Ansteckkreuz und schließlich ganz zivil hat äußerlich die nachkonziliare Demontage des Amtspriestertums hin zum „offenen Gemeindeleiter“sehr gut illustriert. Was die Theologen verunstalteten hat sich in der Kleidung mitgespiegelt.

zeitschnur
Verzeihen Sie, wenn ich da widerspreche – aber durch ein rein äußeres Zeichen können Sie die innere Verheerung, unter der jeder Priester nicht nur leidet, sondern an der er, ob er will oder nicht, Anteil hat, nicht verändern. Es ist ein äußeres Zeichen, das weder zur priesterlichen Lebensrealität noch zum Inneren vieler Priester passt. Durch eine Soutanenrenaissance kann man dieses riesige Defizit nicht heilen. Im Gegenteil – man gibt damit die Soutane gleich noch mit dem Verfall preis. Glauben Sie mir, dass ich schon weiß, wovon ich rede. Seitdem ich zig soutanenbewehrte Priester auf einer megalauten charismatischen „Party-Lobpreis“-Veranstaltung haben herumzucken… weiter lesen »
J.G.Ratkaj

Ich sehe da eigentlich keinen klaffenden Graben zwischen unser beider Meinung.
Denn ich meinte ja nur die stete Demontage des Amtspriestertums zum „Gemeindeleiter“ im „Pastoralteam“ hätte sich äußerlich sehr wohl an der Kleidung sichtbar gemacht. Natürlich haben sie recht, wenn Sie schreiben „Es ist ein äußeres Zeichen, das weder zur priesterlichen Lebensrealität noch zum Inneren vieler Priester passt.“.
Das ist ja der Kern des Problems.

zeitschnur

Okay!

defendor
Ein hw Priester ohne erkennbare Priesterkleidung ist wie ein Ehemann, der keinen Ring trägt ! Die Konvertitin und Schriftstellerin Gabriele Kuby: - „Einen zum Priester Geweihten  nennt man auch „Geistlicher“.  Sein Handeln geschieht in der unsichtbaren, geistlichen Welt.  Wenn er Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi wandelt,  ist das ein geistlicher Vollzug:  Wenn er tut,  wozu Jesus ihn bevollmächtigt hat,  nämlich Sünden zu vergeben, zu heilen und Dämonen auszutreiben,  dann wirkt er in der geistlichen Wirklichkeit enes Menschen mit geistlichen Mitteln. Wir empfinden einen  Missklang,  wenn der Priester nicht auch als Person ein geistlicher Mensch ist. … weiter lesen »
magda

es ist sehr schade, daß es dazu keinen deutschen Text gibt. Dann könnte ich es an viele Interessenten weiterschicken.

Sonnenblume
Ich wohne in Sachsen-Anhalt, und hier gibt es nur sehr wenige Katholiken und praktisch garkeine „Traditionalisten“. Wenn man die Situation bei uns so betrachtet, ist es eigentlich verwunderlich, dass überhaupt so viele Katholiken bei uns noch Sonntags in die Kirche gehen – natürlich überwiegend alte Leute. Wie dem auch sei, ich bin noch ziemlich jung, und bevor ich einmal eine Reise nach Rom gemacht habe, wusste ich garnicht, dass es heutzutage noch Soutanen gibt! Unser Herr Pfarrer ist nämlich immer „weltlich“ gekleidet. Ich habe ihn, weil ich es als neugieriges Kind wirklich wissen wollte, gefragt, warum denn in Deutschland niemand… weiter lesen »
Chlodwig

Die Situation im Bistum Magdeburg mit 88.000 Katholiken auf 2,7 Millionen Einwohner ist in der Tat nicht schön. Da hat selbst das Erzbistum Berlin mit gut 401.000 Katholiken auf rund 5,8 Millionen Einwohner einen über doppelt so hohen Anteil in der Bevölkerung. Die Bereiche Deutschlands, in denen der Katholizismus am weitesten zurückgedrängt worden ist, sind zugleich die geistig ärmsten Landstriche. In so einer Lage kann nur geraten werden: Durchhalten! Nicht den Kopf hängen lassen!

kirche

Zeig mir deine Priesterkleidung (deinen Priesterkragen) und ich weiß wes Geistes Kind du bist !!!

Carlo

Mit „viva la sotana!“ kommt man tatsächlich nicht weit.

Empfehlenswert: Homilie vom 2.2.2011 von Mgr. Tissier zur Einkleidung in Paris:
http://laportelatine.fr/mediatheque/videotheque/flavigny2011/StNicolas110202.php

„La soutane est premièrement un témoignage une prédication. Ensuite, la soutane éloigne les esprits mauvais.“

„Gardez la soutane [et] la soutane vous gardera !“

„Le monde va vous détester. Le monde n‘aime pas la soutane.“

zeitschnur

Eben – le monde va vous détester! Da ist nix mit „wieder Hochachtung vor dem Priester haben“.

zeitschnur

Genaugenommene ergibt das eigentliche Symbol, das die Soutane darstellt, nämlich die vollkommene Entsagung für alles Irdische, nur dann Sinn, wenn man ausschließlich das überlieferte Messopfer zelebriert.

Marienzweig

Ich weiß, dass Sie sich nicht gegen die Soutane als solche ausgesprochen haben, im Gegenteil.
Es war mir nur wichtig zu sagen, dass die Amtskleidung, das Gewand, die Ordenstracht -in bescheidener, aufrichtiger, liebender Gesinnung getragen- durchaus Signalwirkung haben kann.

Wie schön wäre es, wenn sich möglichst viele Menschen durch den Mut des Priesters, sich durch seine Kleidung als solcher erkennen zu geben, selbst ermutigt und bestärkt fühlen könnten.
Nicht Hochmut, sich abheben wollen von anderen, sondern Zeugnis geben – das meinte ich damit.
Ich glaube, Sie auch, Zeitschnur!

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