Das Scalfari-Lehramt von Papst Franziskus – Vatikanverlag gibt Papst-Interviews als Buch heraus

Papst Interviews in Buchform
Papst Interviews in Buchform

(Rom) Das Verwirrspiel auf höchster Ebene geht weiter. Im wahrsten Sinn des Wortes, denn im Vatikan von Papst Bergoglio herrscht Verwirrung und jeden Tag kommt neue dazu. Nach der befremdlichen Einladung des Leoncavallo im Vatikan (Vertreter des linksextremen Zentrums „Leoncavallo“, das seit 39 Jahren sprichwörtliches „Zentrum“ linksextremer Gewalt in Italien ist, wurden am 28. Oktober von Papst Franziskus im Vatikan empfangen) veröffentlicht nun der Vatikanverlag Libreria Editrice Vaticana die „Interviews und Gespräche mit Journalisten“. In Buchform werden alle umstrittenen „anerkannten Interviews von Papst Franziskus, die vom Osservatore Romano, der Tageszeitung des Heiligen Stuhls und anderen Zeitungen veröffentlicht“ wurden, herausgegeben.

Franziskus beharrt auf Interviews als Teil seines Lehramtes

Mit der Veröffentlichung wird ihnen besondere Bedeutung zuerkannt. Die Betonung liegt dabei auf „anerkannte“ Interviews. Gerade die Frage der Authentizität war bisher höchst umstritten. Erst recht, seit Eugenio Scalfari, Doyen des linksliberalen Journalismus bekanntgab, die päpstlichen Antworten in den beiden Interviews, die er mit Papst Franziskus führte, selbst formuliert zu haben.

Die Drucklegung sei jedoch mit ausdrücklicher Druckerlaubnis des Papstes erfolgt, so Scalfari. Ein wirkliches Dementi wurde vom Vatikan nie ausgesprochen. Vatikansprecher Pater Federico Lombardi vollzog im Zusammenhang mit der Veröffentlichung beider Scalfari-Interviews seltsame Eiertänze, mit denen er einerseits den Inhalt der umstrittenen Papst-Aussagen bestätigte, aber gleichzeitig eine Art von Distanzierung versuchte.

Nicht wenige Katholiken bestritten bisher, daß die Interviews Teil des päpstlichen Lehramtes seien. Papst Franziskus scheint dies schon immer anders gesehen zu haben. Da der Osservatore Romano die Interviews nachdruckte und sie sogar auf der Internetseite des Heiligen Stuhls als Teile des päpstlichen Lehramtes veröffentlicht, sie wieder zurückgezogen und erneut veröffentlicht wurden, kann nach der gesammelten Ausgabe durch den Vatikanverlag kaum mehr ein Zweifel bestehen, daß Papst Franziskus die Form des schnellen und umstrittenen Interviews Lehrdokumenten vorzieht und ihnen durchaus eine authentische Aussage seines Lehramtes beimißt.

Das „schlimmste Übel“ der Welt: die „Jugendarbeitslosigkeit“

Das Scalfari-Lehramt von Papst Franziskus
Das Scalfari-Lehramt von Papst Franziskus

Das erste Scalfari-Interview mit dem Papst erschien am 1. Oktober 2013 in der Tageszeitung La Repubblica. Als die „schlimmsten Übel“, die „die Welt plagen“, bezeichnete der Papst nicht etwa den Glaubensverlust, die Leugnung Gottes oder die Angriffe auf die nicht verhandelbaren Werte und das Naturrecht. Nein, als „schlimmste Übel“, die die Welt bedrücken, nannte Papst Bergoglio „die Jugendarbeitslosigkeit“ und die „Einsamkeit der Alten“.

Das erstaunte selbst einen Atheisten und Kirchengegner alter freimaurerischer Tradition wie Eugenio Scalfari, der den Papst aufmerksam machte, daß die Jugendarbeitslosigkeit ein „politisches und wirtschaftliches Problem“ ist, das eher „die Staaten, die Regierungen, die Parteien und die Gewerkschaften betrifft“. Sollte sich der Papst nicht um Gott kümmern?

Doch Bergoglio bekräftigte seine Aussage und wiederholte, daß das auch für die Kirche „das dringendste und dramatischte Problem“ sei.

„Jeder hat seine Sicht von Gut und Böse“ – Diametraler Widerspruch zur Lehre der Kirche, dennoch Schweigen

Die brisanteste Aussage des Interviews ist aber weit schwerwiegender. Papst Franziskus sagte laut Scalfari: „Jeder von uns hat eine eigene Sicht des Guten und auch des Bösen. Wir müssen den anderen dazu anregen, sich auf das zuzubewegen, was er für das Gute hält.“

Erneut blieb Scalfari angesichts solcher Aussagen aus dem Mund eines Papstes fast sprachlos: „Das Gewissen ist autonom, haben Sie gesagt, jeder muß seinem eigenen Gewissen gehorchen. Ich glaube, das sind die mutigsten Aussprüche, die von einem Papst gemacht wurden.“

Obwohl ihn Scalfari ausdrücklich auf die Bedeutung dieser Aussage hinwies, beharrte Papst Bergoglio auch in diesem Fall: „Und hier wiederhole ich sie. Jeder hat eine eigene Vorstellung von Gut und Böse und muss wählen, dem Guten zu folgen und das Böse zu bekämpfen, so wie er sie wahrnimmt. Das würde schon genügen, um die Welt zu verbessern.“

Offiziell schwieg man sich in der Kirche über die Papst-Worte aus und tat und tut so, als habe man sie einfach nicht gehört. Hinter vorgehaltener Hand fehlte es nicht an negativen Bemerkungen, auch von höchsten Kirchenvertretern mit dem Hinweis, daß die päpstliche Behauptung in diametralem Widerspruch zur gesamten kirchlichen Lehre stehe und zudem geradezu gefährlich sei, denn mit einer solchen Aussage hätten sogar Stalin und Hitler ihre schlimmsten Verbrechen rechtfertigen können.

Kritik an Liberalismus, aber nicht an Marxismus

Damit nicht genug. Eine weitere Aussage sorgte für Unbehagen. Der Papst sprach eine harte Verurteilung des „ungezügelten Liberalismus“ aus, sagte aber kein Wort gegen die marxistische Linke oder die Befreiungstheologie. Ganz im Gegenteil. In beiden Fällen lobt er die Anhänger dieser Ideologien.

Schließlich verurteilte Papst Franziskus den katholischen „Proselytismus“ als „Riesendummheit“, denn „unser Ziel ist nicht der Proselytismus, sondern das Hören der Bedürfnisse, der Wünsche und der Enttäuschungen“. Dies, obwohl Jesus in der Heiligen Schrift den Auftrag erteilt: „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,18-20).

„Es gibt keinen katholischen Gott“

In seinen erstaunlichen Ausführungen sagte Papst Franziskus sogar: „Ich glaube an Gott. Ich glaube nicht an einen katholischen Gott, es gibt keinen katholischen Gott, es gibt Gott.“ Zwischenzeitlich gibt es ja auch die Aussage des Papstes, daß es selbst Gott nicht gibt, sondern die drei göttlichen Personen, aber nicht Gott. Viele Worte, viel Verwirrung.

Nicht unerwähnt sollen die eschatologischen Anmerkungen Bergoglios bleiben, die er gegenüber Scalfari äußerte: „Ich erinnere mich daran, in meinem Brief an Sie erwähnt zu haben, daß auch unsere Spezies enden wird, doch das Licht Gottes wird niemals enden, das dann in alle Seelen dringen und alles in allem sein wird. Die Transzendenz bleibt bestehen, denn dieses Licht, das alles in allem ist, transzendiert das Universum und die in dieser Phase dort vorhandene Spezies“.

Kein Dementi

Das Interview wurde am nächsten Tag sofort vom Osservatore Romano nachgedruckt und auf der Internetseite des Heiligen Stuhls veröffentlicht. Nur wenige Mutige erhoben ihre Stimme und wagten es auszusprechen, daß Dergleichen noch nie von einem Papst gesagt wurde, widersprüchlich sei oder sogar offen der katholischen Lehre widerspreche.

Vatikansprecher Federico Lombardi kam regelrecht ins Stottern, so entsetzt war man im Vatikan über das Interview, von dem man nichts wußte, das offenbar alle überrascht hatte, von dem man sich aber nicht distanzieren konnte, weil Papst Franziskus sich keineswegs distanzieren wollte. Pater Lombardi versuchte die Quadratur des Kreises, indem er sich darauf hinauszureden versuchte, der Papst habe den Text vor Drucklegung nicht mehr persönlich gesehen. Lombardis Aussage konnte niemand wirklich überzeugen.

Scalfari gönnte sich den Genuß, detailliert vor der Auslandspresse die Drucklegung des Interviews zu schildern. Demnach mag es schon stimmen, daß sich Papst Franziskus das fertige Interview nicht mehr anschaute, daß es ihm von Scalfari jedoch vor Drucklegung übermittelt worden war und der Papst die Druckerlaubnis erteilte. Daraus könnte man den Schluß ziehen, daß Papst Franziskus soviel Vertrauen in Scalfari hatte, daß er alles akzeptierte, egal was auch immer der Journalist geschrieben hatte.

Ein Dementi ist, wie bereits erwähnt, nie erfolgt. Auch daraus müssen Schlüsse gezogen werden. Erst am 15. November, anderthalb Monate später, wurde das Interview von der Internetseite des Vatikans gelöscht. Erneut darauf angesprochen, mußte Vatikansprecher Lombardi weitere Verrenkungsübungen vollziehen. Das Interview sei in seiner „Gesamtheit glaubwürdig“, aber „nicht in den einzelnen Bewertungen“. Um schließlich hinzuzufügen, „das Staatssekretariat“ habe seine Löschung angeordnet.

Betroffenes Schweigen der Einen – Veröffentlichungsdrang der Anderen

Erst in diesem Moment wagten sich die Bergoglio-Fans unter den katholischen Medien, wie Vatican Insider, verhaltene Kritik am Interview zu üben und anzumerken, daß es „tatsächlich schwer Papst Franziskus zuzuschreibende Aussagen enthalten“ habe. Schuld war auch in diesem Moment wenn schon Scalfari. Dieser versicherte aber glaubwürdig, inhaltlich die vom Papst gemachten Aussagen wiedergegeben zu haben. Das ausgebliebene Dementi des Vatikans gab ihm recht.

Erst recht jetzt, da das Interview sogar vom Vatikanverlag in Buchform herausgegeben wird. Leider wird die Folge nicht eine ernsthafte und fällige Auseinandersetzung mit den zweifelhaften, umstrittenen bis untragbaren Aussagen des Interviews sein, sondern ein noch größeres Verstummen der Kirchenvertreter, die eigentlich zum Reden verpflichtet wären. Durch Schweigen scheint man das „Problem“ aussitzen zu wollen. Doch Papst Franziskus und seine engsten Vertrauten geben keine Ruhe. Sie scheinen die „revolutionären“ Aussagen des Papstes publik machen zu wollen, andernfalls lassen sich die Veröffentlichungen durch Osservatore Romano, vatican.va und nun des Vatikanverlags nicht erklären.

Zweites Scalfari-Interview

Der „Dialog“ zwischen dem Papst und dem Anti-Papst ging trotz dieser Stolperer weiter als sei nichts gewesen. Am vergangenen 13. Juli veröffentlichte Scalfari in La Repubblica ein zweites Papst-Interview, erneut gespickt mit erstaunlichen Aussagen. So sagte Bergoglio, „wenn [jemand] sich für das Böse entscheidet, weil er sicher ist, daß daraus aus den Höhen des Himmels etwas Gutes wird, dann werden diese Absichten und ihre Folgen berücksichtigt werden. Wir können nicht mehr sagen, weil wir nicht mehr wissen.“

Zum Dauerbrenner der Kirchengegner außerhalb der Kirche und progressiver Kreise innerhalb der Kirche, dem Zölibat sagte der Papst zum Staunen der Kirchenhistoriker: „Der Zölibat wurde im 10. Jahrhundert festgelegt“ und bezüglich der Möglichkeit für Priester heiraten zu können: „es braucht Zeit, aber die Lösungen gibt es und ich werde sie finden“.

Doch es geht noch explosiver: Als Papst Franziskus auf das Thema Pädophilie und Kirche zu sprechen kam, nannte er einen weit überhöhten Prozentsatz an betroffenen Klerikern und fügte noch hinzu, daß es unter den Pädophilen „Priester und sogar Bischöfe und Kardinäle“ gebe. Wenn dem so wäre, hätte er als Kirchenoberhaupt allerdings längst einzugreifen gehabt, anstatt abgeklärt in Interviews darüber zu berichten.

Atemberaubend-bizarre Nicht-Distanzierung

Noch am Vormittag des 13. Juli, obwohl Sonntag, scheinen einige einflußreiche Kardinäle zum Telefonhörer gegriffen und energische Worte gesprochen zu haben. So mußte einmal mehr Vatikansprecher Lombardi ausrücken und mit einer gewundenen Erklärung einen atemberaubend-bizarren Spagat versuchen, der nur mißlingen konnte. Von Papst Franziskus gab es auch in diesem Fall kein Wort der Distanzierung oder der Richtigstellung (siehe Auch Kardinäle unter Pädophilen? „Finde Lösung“ zur Zölibatsabschaffung? – Neues bizarres Papst-Interview mit Scalfari).

Pater Lombardi konnte den Inhalt nicht dementieren, weil der Papst nicht gewillt war, sich von seinen eigenen Worten zu distanzieren. Der Vatikansprecher leugnete daher, mangels anderer Möglichkeit die Form: Man könne „auf keinen Fall von einem Interview sprechen“, als wäre das letztlich relevant. Vor allem die Aussagen über „pädophile“ Kardinäle und den Zölibat könnten nicht „mit Sicherheit“ dem Papst zugeschrieben werden. Immerhin habe, so der Vatikansprecher, Scalfari die Anführungszeichen nicht korrekt gesetzt, weshalb eine „Manipulation“ des Lesers nicht ausgeschlossen sei.

Die Wortwahl mußte erstaunen. Der Vatikansprecher machte einem Journalisten einen so schwerwiegenden Vorwurf, wie „Manipulation“, der bei Papst Franziskus wie ein Freund des Hauses ein und aus geht. Wer immer sich beklagte und Pater Lombardi am Papst vorbei zum Eingreifen drängte, hatte zwei Anliegen, die ihm aufstießen. Allerdings hätte es in beiden Scalfari-Interviews durchaus gewichtigere Punkte gegeben, die eine Richtigstellung verlangt hätten.

Und nun folgt im Herbst 2014 die Neuauflage der Interviews einschließlich aller umstrittenen Aussagen durch den Vatikanverlag. Herausgeber des Buches ist der Verlagsdirektor Don Giuseppe Costa persönlich. Neben den beiden hier besprochenen Scalfari-Interviews sind in dem Sammelband noch weitere, nicht weniger umstrittene Interviews enthalten.

Welche Schlußfolgerungen sind daraus zu ziehen? Wann beginnt die innerkirchliche Auseinandersetzung mit dem päpstlichen Mitteilungsdrang? Der Rektor der Journalistenhochschule von Perugia, Antonio Socci stellt eine andere Frage: „Darf ein Papst diese Verwirrung unter den Gläubigen säen?“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

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49 Comments

  1. Wenn diese unsäglichen Interviews unverändert in Buchform erscheinen, dann ist Bergoglio reif für den Rücktritt. Die Logorrhoe dieses unberechenbaren Exzentrikers fügt der Kirche unermesslichen Schaden zu.

    • Da es keinen „katholischen Gott“ mehr gibt, gibt es auch keinen katholischen Papst mehr!
      Was lernen wir daraus. Katholisch war gestern, heute ist multikulti, einewelt, neoliberal oder ganz einfach „postkatholisch“! Alle Wörter lassen sich übrigens gut als Ersatzwort ins Glaubensbekenntnis einfügen!
      Neues Gotteslob braucht auch ein neues Glaubensbekenntnis! Baphomet (getarnt als Kreuz auf Umschlagseite) lässt grüßen!

  2. Langsam fängt man an (zumindest ich) körperlich unter diesem Pontifikat zu leiden. Irgendetwas muss doch passieren!? Es kann doch nicht so weitergehen, dass dieser Franz jeden Tag die Kirche mehr besudelt und das Petrusamt beschädigt!

    So leid es mir tut, aber ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass Bergoglio kein rechtmäßiger Papst ist, da er zwar rechtmäßig gewählt, sich inzwischen durch andauernde häretische Aussagen selbst exkommuniziert hat (papa haeriticus). Wir leben also aktuell wahrscheinlich in einer Sedisvakanz….

    Des zweiten komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass das Ende der letzten Synode ein Pyrrhussieg für die katholische Seite war – denn die Progressiven werden einfach weiter an der Zerstörung der Kirche arbeiten. Vielleicht wäre ein klares Schisma (so SCHLIMM DIES AUCH IST) die bessere Variante gewesen, dann hätte sich das erste Problem gleich mit gelöst…

    Sehe ich die Welt zu schwarz? Gerne auch kritische Kommentare zu meinem Beitrag!

    • Nein, sie sehen die Welt nicht zu schwarz.Schwarz sehen muss man aber für das Pon-
      tifikat von Papst ( Bischof ) Franziskus. Was dieser Mann in einer relativ kurzen Zeit ver-
      masselt hat, übertrifft die kühnsten Alpträume und produziert ein Unbehagen des Kir-
      chenvolkes, das den katholischen Glauben noch kennt und lebt. Die Synode war nur ein
      kleiner Vorgeschmack auf das was bei der Synode 2015 verkündet werden wird. Dazu
      muss man kein Prophet sein. Heute sind wir soweit, dass man davon sprechen kann, das der Rauch Satans ( lt.Paul VI.) sich in Form von Kardinälen im Vatikan breit ge-
      macht hat. Die “ Unglückspropheten “ ( Papst Johannes XXIII. ) haben somit Recht be-
      hlten.
      MARIA, Siegerin in allen Schlachten Gottes, stehe uns bei !

      halten.

      • „Die Synode war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was bei der Synode 2015 verkündet werden wird.“
        Wir wissen nicht, wer bei der Synode 2015 auf dem Stuhl Petri sitzen wird. Vielleicht sitzt in einem Jahr ja Kardinal Burke auf der Kathedra Petri. Dann kann die Kasper-Partei einpacken und sich in ein Kloster zur Buße zurückziehen.
        Per Mariam ad Christum.

    • Pascal13
      Jorge Bergoglio führt als Papst nur fort, was er schon früher als Erzbischof von Buenos Aires tat: die gleiche zweifelhafte Haltung in moralischen Fragen, die gleiche interreligiöse Betriebsamkeit, der gleiche liturgische Modernismus, usw. usf., nur eben auf einem niedrigeren Plateau. Die Kardinäle des Konklaves mussten das wissen. Wahrscheinlich wurde er beim Konklave 2005 als Nachfolger Benedikts reserviert. Nach Vatikan-Insider P. Malachi Martin SJ jedenfalls wurden auch bei früheren Konklaven Kandidaten in Reserveposition gesetzt, für alle Fälle, aber nicht von den Konklavisten selbst, sondern von einer kleinen Gruppe, die –seit Jahrhunderten– Einfluss auf die Kirchenführung hat, früher durchaus in einem der Kirche ergebenen Sinn. Die katholische Kirche taumelt nicht von einer Zufallsentscheidung zur andern, sondern agiert kurzfristig-operativ, mittelfristig-taktisch und langfristig-strategisch, wie andere große Organisationen, Parteien, Unternehmen auch. Dass Jorge Bergoglio, trotz seines hohen Stimmenanteils im 2005er Konklave, 2013 medial nicht als Papabilis erschien, war eine geschickte Verschleierung vor der Weltöffentlichkeit.

      • Bergoglio muss sich gar keine Mühe geben sich dem Papstamt unterzuordnen.
        Dies wäre eine zu große Zumutung für diesen Jesuiten, der es mit großer Unterstützung in diese Position geschafft hat.
        Er darf sich unangefochten genauso liederlich aufführen wie er es als Erzbischof von B. A. tat.
        K.Kasper gibt gerne wieder, dass J.M. Bergoglio seinen „Sauerstoff“ aus den Slums beziehe. Wohl deshalb seine Toleranz für die ‚verslumten‘ Priester, mit ihren Konkubinen und sodomistischen Beziehung. Regelmäßige Entweihung der Kathedrale v. B.A. durch ‚Tango Messen‘ und andere liturgische Entgleisungen, wie am Gründonnerstag, sowie heidnische Rituale
        bei sogenannten interreligiösen Treffen.
        Auch seine Verachtung für treue Katholiken und Priester hat er beibehalten.

        Den Beweis für seine Zerstörungswut darf bei seiner Jesuitenprovinz und in B. A. bewundert werden.

        Scalfari ist ein Kirchenfeind, jedoch sind Atheisten sehr wohl für ihre Korrektheit bekannt und so dürfte der Inhalt der Gespräche zutreffen.
        Warum sollte B. auf die Publikation seiner unkatholischen Ansichten verzichten auf die er so viel Wert legt. Die Welt lechzt offenbar mindestens genauso danach.

        Wo stecken eigentlich die anständigen Prälaten im Vatikan die bereit sind dieses possenhafte Treiben bloß zu stellen.
        Nichts dürfte eine narzistische Persönlichkeit mehr treffen als der Lächerlichkeit ausgesetzt zu werden.

        Dem Kaiser, der mit seinen neuen Kleidern vor seinen Untertanen stolzieren ging wagte zunächst auch keiner zu sagen, dass er nackt sei.

      • Es war in der Tat eine gelungene Tarnung vor der Weltöffentlichkeit. Und der Erzbischof und Kardinal konnte schon mal fleißig (auch vor dem Spiegel) die Papstrolle üben. Die Freundschaft und Komplizenschaft zu Kardinal Kasper besteht vermutlich auch schon länger. Sollte es Zufall sein, daß Kasper ein Jahr vor dem Konklave sein Buch „Barmherzigkeit“ auf den Markt wirft? Und ganz zufällig hat es ihm bezüglich des Alterslimits noch ins Konklave gereicht?

      • Das stimmt, aber ist ein häretischer Papst, der hl. Schrift und Lehramt verleugnet im Interesse Christi?

        Was ist denn aus Ihrer Sicht die beste Option?

    • Ja, Pascal, Sie sehen zu schwarz.
      Gott ist der Herr der Geschichte. Nehmen Sie wieder mal zur Hand Matthäus 1,1 ff…
      Oder Hiobs „Doch ich, ich weiß, mein Erlöser lebt“…
      Der Auferstandene hat immer das letzte Wort, und dies ist ein Wort des Sieges. An seiner Seite, mit einem freudigen Lächeln, kann nicht viel passieren…

    • Lieber Pascal 13:

      Der Schock über Benedikt’s Rücktritt und was dann folgte, hat mich solchermaßen angegriffen, daß ich wochenlang herzkrank daniederlag, während der Bischofssynode übermannte mich ein schmerzhaftes Magenleiden. Nun übe ich mich im „Gelassener werden“ und freue mich -hoffentlich bald- auf einen Gegenpapst…

      Eines wissen wir gewiss: Satan wurde von Jesus am Kreuz für alle Zeiten besiegt, auch wenn er im Herzen der Kirche das Rumpelstilzchen spielt, früher oder später wird Gott seine Machenschaften aufdecken. Bleiben wir den Heiligsten Herzen Jesu und Maria treu und lassen wir uns nicht länger irre machen.

    • Das Problem scheint meistenteils darin zu bestehen, dass Kritiker wie Pascal oder Marianna entweder die katholische Lehre gar nicht kennen oder die Aussagen des Papstes gar nicht lesen und deshalb ein ganz verkehrtes Bild davon haben, was Katholischsein eigtl. bedeutet und was der Papst eigtl. sagt.

      Daneben gibt es unter den Kritikern wohl auch solche, die die katholische Lehre im Grunde recht gut kennen und auch die Aussagen des Papstes ziemlich genau lesen, aber ihre eigenen theol. und weltanschaulichen Ansichten grotesk verabsolutieren und alles, was diesen Ansichten widerspricht, für nicht katholisch halten.

      Deshalb müsste man die Dinge zunächst einmal richtigstellen: In den Äußerungen des Papstes in diesen Interviews oder anderswo steckt ja nirgends irgendein großartiger Irrtum oder eine verkehrte, unkatholische Sichtweise, ganz im Ggt. Gerade die umstrittensten Passagen (etwa die Aussagen zum Gewissen, zur Ökumene, zum Kapitalismus o.Ä.) sind besonders weiter führend und bereichernd, weil sie Perspektiven öffnen und Wahrheiten aussprechen, die man auf konservativer Seite nicht oft hört oder sogar bekämpft, die aber natürlich trotzdem zum katholischen Universum gehören.

      Das, was die Leute so verunsichert, ist ja nur, dass man ihnen in den verg. Jahrzehnten beigebracht hat, nur die traditionalistische oder rechtsintelektuelle Sichtweise sei „wirklich katholisch“ und alle anderen Meinungen wären falsch. Dass dem natürlich nicht so ist, muss man dann eben lernen, und dabei ist dieses Pontifikat sicher hilfreich, trotz aller Bauchschmerzen. Man muss sich nur auf diesen Lernprozess einlassen und darf ihn nicht verweigern.

      Wer bislang meinte, innerhalb des Katholizismus könne es nur eine richtige weltanschauliche und theol. Richtung geben, muss in dieser Lage, in welcher der Papst auch andere Richtungen gelten lässt und teilweise sogar selbst vertritt, also entweder verzweifeln oder einsehen, dass seine Ansichten eben nur ein Teil und nicht das Ganze der katholischen Weite widerspiegeln. Wer das nicht einsehen will, ist sonst nämlich am Ende wirklich draußen.

      Ein bedenkliches Zeichen sind Aggressivität und Wut. Wer behauptet (und je ehrlicher man davon überzeugt ist umso schlimmer), der Papst besudele die Kirche oder beschädige das Petrusamt oder sei am Ende noch häretisch, müsste eigtl. schon an diesen abstrusen Schlussfolgerungen merken, dass an seinen Gedankengängen und Gefühlen etwas nicht stimmen kann.

      • Lieber K!
        Großartige, intelligente, und treffende Analyse von dem, was auf dieser Seite geschieht!!
        Danke!!

      • marianna

        An K.
        Hab Theologie und Philosophie studiert und kenne die “ Weite“ des Katholozismus sehr gut. Auch lese ich, fast täglich, was sich im Franziskus-pontifikat tut, und zwar lese ich italienische Portale, von namhaften Professoren und Journalisten, die direkt aus Rom berichten. Man erfährt nördlich der Alpen nur einen Bruchteil davon, und zwar, daß die Kirche unter Franziskus u.a. täglich mehr verschrottet wird, sowohl in ihrer Substanz als auch in der Lehre. Allmählich erkennen das auch Blinde mit Krückstock. Wer die Kirche liebt, kann nur leiden. Wüsste ich nicht so vieles, hätt ich es sicher leichter, aber mir ist die kath. Kirche zu wichtig um vor dem derzeitigen, freimaurerischen Umbruch die Augen und Ohren zu verschließen.

      • @ Marianna

        Liebe Marianna
        Ich habe ebenfalls Theologie und Philosophie studiert und daraus ist mir klar geworden:
        1) Gott ist der Herr der Geschichte
        2) Kein Mensch kann Zerstören das, was Gottes Werk ist.

        Vielleicht liegt es für Sie und für viele in diesem Forum der Anstoß eher daran, dass Sie es nicht verstehen können, was gerade passiert, und rebellieren deswegen. Aber diese Rebellion ist sinnlos und fruchtlos. Die Geheimnisse Gottes sollen auch Geheimnisse glauben. Der einzige Weg ist Christus selbst. Selbst wenn es wahr wäre, was Sie über den Papst sagen, könnte es Ihnen die Ruhe des Herzens nicht berauben, sofern es bei Christus ruht.

      • ,,Man muss sich nur auf diesen Lernprozess einlassen und darf ihn nicht verweigern“,Orwell lässt grüssen.Der Heiliger Geist weht wo der Heiliger Geist will,nicht,wo Bergoglio und die seinen,bestimmen.Dieses,,,sich einlassen“,hat mit einer christlicher Demut,nichts gemeinsam,nun,die haben sie selbst,in Rahmen der Zusammenfassung,der WEITE der Bergoglioskirche,schon abgeschafft.Der Gott gab uns Hoffnung,Liebe und Glauben,seit 2000 Jahren und in Ewigkeit,Amen. Auch die ARMEN,hat diese Weite,,katholische Kirche“,nicht in dem Sack.

      • Lieber Methodus!
        Wenn man uns nicht nur häßliche „Kunst“, sondern auch die Todsünden schön reden will, dann wissen wir wieviel es geschlagen hat.
        Ach ja, war der Rauswurf aus dem Paradies nicht die Folge eines sehr interessanten Dialogs?
        Und hatten Diktatoren nicht schon immer Angst vor intelligenten Köpfen? – und die rollen derzeit zuhauf im Umkreis des Heiligen Stuhls.
        gesegneten Sonntag

    • An Dax

      Danke für Ihre Antwort an mich! Nehme ihre Worte zu Herzen, ich weiß, daß Sie Recht haben! Auch dieses Pontifikat geschieht unter Gottes Zulassung und Obhut, und dennoch ( auch dies will ich annehmen) fühl ich mich wie jemand, der sein zuhause verloren hat. Ich danke Ihnen, wenn Sie für mich und allen, denen es ähnlich ergeht, bete. Lb.Gr.

      • Liebe Marianna, Gott spricht nicht auschliesslich mit den Anderen, die kluge Worte bringen. Und klug sprechen @Dax und @K wirklich, es dürfte nichts geben, was dagegen gesetzt werden könnte. Lassen wir uns doch auf „Dieses“ ein. Eine „unchristliche Wut“ zu empfinden, z.B. bei Franziskus Reden bedeutet sicher nicht, daß „die Heiligkeit“ der Fr. Worte „unseren Dämon“ angerührt haben. Es kann auch das Gegenteil sein. Nun, da bin ich eben nicht in dieser „weiten“ katholischen Kirche, im Herzen bleibe ich in Jesus Christus, nur Gott, wird mich nach dem biologischem Tod, richten. Nein, ich gebe meine Seele nicht her, indem ich mich „einlasse“ in dieses „Gesamtglück“ in barmherzigem Vorwärtsmarsch.

  3. Da verfügt die päpstliche Kurie über ein vielfältiges Instrumentarium um Lehrmeinungen oder Stellungnahmen abzugeben und der Papst spielt den „Aussteiger“ und wählt das Interview. Gesammelt in Buchform – ersetzt den Katechismus.
    Das läßt sich doch steigern! Bald tritt er in der Talkshow auf.

    • „Das läßt sich doch steigern! Bald tritt er in der Talkshow auf.“
      Das könnte sein. Aber nur mit ausgesuchten Gästen die ihm den Bauch pinseln.
      Und dann rollen die Perlen die das genügsame Publikum mit Freudentränen einsammelt.
      Per Mariam ad Christum.

      • „Das könnte sein. Aber nur mit ausgesuchten Gästen, die ihm den Bauch pinseln. Und dann rollen die Perlen, die das genügsame Publikum mit Freudentränen einsammelt“
        Der war echt gut.
        Und war ist diese Aussage auch. Es würde in solch eine Talkshow niemals jemand eingeladen werden, der voll hinter Zölibat, Unauflöslichkeit der Ehe, Lebensschutz und dem alleinigem Wahrheitsanspruch der Katholischen Kirche steht. Herr Bergoglio will unter den Seinen sein.
        Per Mariam ad Christum.

  4. Meines Erachtens ist es Papst Franziskus völlig wurschd, welchen theologischen Verbindlichkeitsgrad seine Interviews haben. Mögen darüber sich die progressiven und konservativen Theologen heißdiskutieren – dann haben sie wieder etwas Wichtiges zu tun. Papst Franziskus –und seinen offenen Anhängern und geheimen Förderern– ist an der Wirkung auf die innerkirchliche und öffentliche Meinung gelegen, den seine Veröffentlichungen haben.
    (Ich habe heute beim Amtsgericht angerufen und mich nach den Austrittsformalitäten erkundigt.)

    • Der amerikanische Pastor und Buchautor Rob Conrad ist überzeugt, und begründet das biblisch, dass der endzeitliche Antichrist und falsche Prophet – das TIer aus dem Meer und das Tier aus der Erde –, ein und dieselbe Person seien. Ratet mal, wer.

      • Denke ich nicht. Ich habe eher das Gefühl, dass der falsche Prophet der Vorläufer ist. Eine Art Johannes der Täufer, der dem Antichristen den Weg bereitet. Der Antichrist kommt erst noch…

      • Das „Charisma“ des Antichrist wird ein ganz anderes sein. Bald wird dieser auftreten und in Rom werden jetzt die Vorbereitungen getroffen.

    • Das Buch liest doch keiner, außer er muß es von Berufs wegen tun. Es geht nur um den Effekt und die heiße Luft.
      Austrittsformalitäten: Es tut nicht weh. Es macht frei. Zuerst frei dann gläubiger.

  5. Es zeigt sich immer mehr, das Franziskus tatsächlich der in der Offenbarung beschriebene falsche Prophet ist. Es fragt sich nur, wie lange es dauert, bis auch der Antichrist zu erkennen gibt!

    • „Es zeigt sich immer mehr, das Franziskus tatsächlich der in der Offenbarung beschriebene falsche Prophet ist. Es fragt sich nur, wie lange es dauert, bis auch der Antichrist zu erkennen gibt!“
      Gut das wir es nicht wissen, es führt nur zu Herzrhytmusstörungen. Aber genug Öl sollten wir schon in unserer Lampe haben. Denn wenn es alle ist, ist keiner da der uns was abgibt. Ohne Licht läuft es sich im Dunkel schlecht und wir könnten den Weg verfehlen.
      Per Mariam ad Christum.

      • Achso, das finde ich sehr wichtig.
        Spätestens wenn das Bargeld abgeschafft wird stehen alle Signale auf rot.
        Die einen können einkaufen andere wieder nicht.
        Per Mariam ad Christum.

      • Zum Thema Bargeld und Debitorenkarte, auf allen Barcodes sind die Thugs aus der Kaligraphie, die auch im Siegel des Kalifen sind. Bei den Thugs handelt es sich um 3 senkrechte Striche eingebunden in das kaligraphische Symbol, beim Barcode sind es die 3 doppelten länglichen Striche außen und jener in der Mitte, ich kann darauf gut verzichten.

      • Korrektur: es heißt Tughs

        Man möge mir diesen Flüchtigkeitsfehler verzeihen, ich bin ja kein Moslem 😉

    • Warum auf den Antichristen warten? Der ist gerade mal 5 Jahre alt.
      Zur endzeitlichen Auseinandersetzung folgender Link, eine Darstellung von Bischof Williamson, über endzeitliche Ordnung der Zeiten und Geschehen. bei 10min etwa haben sie eine grafische Darstellung der 7 kirchlichen Zeitalter. Ich möchte anfügen das nur dies richtig ist, andere Endzeitauslegungen sind Lügen.

      http://www.youtube.com/watch?v=WEbr597ETr8

    • Kleiner Schmankerl noch. In der Kaligraphie der Kalifensiegel gibt es etwas das heißt Beyze, das innere und äußere Ei. Aus dem Ei wird auch die Schlange geboren, die königliche Schlange (Satan) ist eigentlich ein Basilisk, findet sich also auch im Kalifensiegel wieder.

  6. „Ich glaube, das sind die mutigsten Aussprüche, die von einem Papst gemacht wurden.“
    Der war gut, wenn es nicht so traurig wäre.
    „Schließlich verurteilte Papst Franziskus den katholischen „Proselytismus“ als „Riesendummheit“, denn „unser Ziel ist nicht der Proselytismus, sondern das Hören der Bedürfnisse, der Wünsche und der Enttäuschungen“. Dies, obwohl Jesus in der Heiligen Schrift den Auftrag erteilt: „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,18-20).“
    Da haben wir die Bestätigung. Herr Bergoglio ist exkommuniziert. Niemand ist ihm mehr zum Gehorsam verpflichtet.
    „Der „Dialog“ zwischen dem Papst und dem Anti-Papst“
    Vor dem ersten „Papst“ ist noch ein „Anti“ vorzustellen. Dann stimmt diese Aussage.
    Per Mariam ad Christum.

  7. Die Früchte des aktuellen Pontifikats:

    Verwirrung und Spaltung. Nicht Entscheidung, wie sie notwendig ist, Christus entschieden nachzufolgen und der Welt zu entsagen anstatt ein lauer Christ zu bleiben, sondern Spaltung unter dem geringen Anteil noch praktizierender Katholiken.

    Totus tuus

  8. PRESSEKONFERENZ MIT DEM HEILIGEN VATER AUF DEM FLUG NACH BRASILIEN
    Montag, 22. Juli 2013
    „Ich gebe wirklich keine Interviews, warum weiß ich nicht, ich kann nicht, das ist so.“
    Hätte er es doch nur so gehalten!!!!!!!!!!

  9. Bin schon gespannt auf die Freuden-Kopfstände der albernen Neo-Cons a la „kath.net“ etc wenn es darum gehen für dieses Buch und seine Übersetzungen neben den „Perlen“ zu hausieren und es zu erklären gilt wie das alles zu verstehen sei.
    Es ist aber gut, daß dies publiziert wird. Es macht auch späteren Generationen manifest wie vulgär-primitiv der agitativ- politisierenden Stil Bergoglios ist.

    • Sehr richtig.
      Es ist in der Tat immer wieder verblüffend mit wieviel Chuzpe der letzte Unsinn und eklatant Häretisches öffentlich vorgebrcht wird, gedruckt auf vielen Exemplaren, gepostet in vielen Sprachen und auf vielen Kanälen.
      Und genauso verblüffend ist der Eifer womit dann hinterher versucht wird alles derart Produzierte wieder verschwinden zu lassen.
      Tohuwabohu

  10. Ich habe hier schon früher darauf hingewiesen, Bergogliuo ein typischer Stoiker ist. Ein VERGLEICH mit dem Stoiker, dem römischen Kaiser SULLA ist durchaus gerechtfertigt. Wie ruhmlos die Geschichte für ihn endete, wissen wir ja aus den Historischen Berichten.

    • Sie irren.
      Bergoglio ist überhaupt kein Stoiker.
      Sulla war niemals römischer Kaiser.
      Die alte Römer sprangen mit sehr wild hin und her springenden und nicht zurechnungsfähigen Kaisern übrigens rabiat um:
      ex.gen. Caligula, Nero, Domitianus, Commodus, Eliogabal.

  11. „Weisst du, dass die Menschheit durch den Mund ihrer Weisheit und ihrer Wissenschaft verkünden wird, dass es keine Verbrechen mehr gibt, dass es also keine Sünden mehr gibt, dass das einzige das es noch gibt, sind hungrige Menschen.“ (Dostojevski über Bergoglio)

  12. Es wird jedenfalls, so schlimm es auch sein mag, mehr und mehr Klarheit geschaffen.
    Papst Benedikt XVI. ist der eigentliche Papst und hat im abgelaufenen Monat deutlich seine Sichtweise der Dinge zu verstehen gegeben. Seine Einlassungen sind eine Abkehr vom Papst, der sich zu Unrecht nach dem hl. Franz von Assisi nennt. Der gute Name Franziskus ist das Trojanische Pferd des Herrn Bergoglio und seiner marxistisch gefärbten Kampftruppen.
    Man kann wohl davon ausgehen, daß sich schon im 1. Quartal des Jahres 2015 der Bruch in der Kirche offen manifestieren wird. Es gibt für die Häretiker wohl keine Umkehr mehr, und sie werden sich nachdrücklich beeilen, die Kirche und die Lehren für ein Linsengericht bzw. für 30 Silberlinge zu verkaufen.

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