Enttäuschte Synodalen beklagen „Angriff Konservativer gegen Papst“

Kardinal Schönborn zurück in Wien
Kardinal Schönborn zurück in Wien

(Rom) Die von der Bischofssynode „enttäuschten“ Kirchenvertreter ziehen zu Hause Bilanz. Besonders die homophile Partei gibt sich enttäuscht. Zu ihnen zählt der Primar von England, Erzbischof Vincent Kardinal Nichols von Westminster. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz von England und Wales hatte sich erwartet, daß in der Relatio Synodii von „Respekt“, „Willkommen“ und „Wertschätzung“ gegenüber Homosexuellen die Rede sei. Doch nichts dergleichen.

Kardinal Nichols hatte jahrelang eigene „Homo-Messen“ in London geduldet. Erst der neue Glaubenspräfekt Gerhard Müller machte dem Spektakel Ende 2012 ein Ende (Erzbischof von Westminster schafft „Homo-Messen“ ab – Intervention der Glaubenskongregation).

Kardinal Schönborn zu Hause unter Erklärungsdruck für ausgebliebenen Umbruch

Enttäuscht über den verhinderten Umbruch in der Katholischen Kirche gab sich heute auch Wiens Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn auf einer Pressekonferenz in Wien. Nachdem der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz zusammen mit seinem bundesdeutschen Kollegen Reinhard Kardinal Marx im Vorfeld der Bischofssynode große Erwartungen in Richtung Zweitehe und Anerkennung der Homosexualität genährt hatten, stehen sie nun zu Hause unter Erklärungsdruck (siehe  „Love is Love“ – Kardinal Schönborns Verneigung vor Homosexuellen und eine perverse Logik).

Kardinal Schönborn begründete das Desaster der von ihm unterstützten Kasper-Linie mit einer „massiven Angriffswelle“ gegen Papst Franziskus. Das einfach gestrickte Erklärungsmuster des österreichischen Kardinals webt an einem Mythos: böse „konservative“ Kirchenvertreter hätten aus „Angst“ vor Veränderungen, durch „massive Angriffe“ auf den guten Papst das Richtige verhindert.

Schönborns Entschuldigung: „massive Angriffe“ gegen Papst

Als Belege nannte Kardinal Schönborn die Berichterstattung der Tageszeitung Il Foglio und das Buch von Antonio Socci, das die Gültigkeit der Papstwahl bezweifelt. Und erneut verknüpft Wiens Erzbischof die aktuelle Lage mit der Umbruchszeit des Zweiten Vatikanischen Konzils. Vor fünfzig Jahren sei es nämlich genau so gewesen. Die Rollenverteilung von Gut und Böse ist damit für den Kardinal klar. Ansonsten beharrte der Kardinal im Pressegespräch in Wien auf seiner Position der „Öffnung“, die er in versteckterer Form wiederholte.

Wiens Erzbischof beharrt auf Umbruch des Ehesakraments und der katholischen Morallehre

Der Kardinal rühmte sich etwa seines auf der Bischofssynode vorgebrachten Vorschlags, das subsistit in des Zweiten Vaticanums über die Katholische Kirche auch auf die Sakramente zu übertragen (siehe „Subsistit in“ auf Sakramente übertragen – Schönborns lockere „Bedingungen“ für wiederverheiratet Geschiedene).

„Richtet euren Blick zuerst in das Wohnzimmer und nicht in das Schlafzimmer“, wiederholte Schönborn die Parole der als Auditorin nach Rom geladenen Familienreferentin des Erzbistums Berlin, Ute Eberl. Eine Formel, die zielsicher am Ehesakrament und den aus der kirchlichen Morallehre erwachsenden Verpflichtungen für Gläubige und Hirten vorbeiführen soll. Laut Erzbischof Kardinal Schönborn sollten sich die Bischöfe dieses Motto hingegen „zu Herzen nehmen“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Erzdiözese Wien (Screenshot)

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34 Comments

  1. Enttäuschte Synodalen? Nun heult der Welt nicht die Ohren voll mit eurem Mißgeschick und seid nicht so wehleidig. Solange Christus noch nicht kommt dürft ihr weiter in der Kirche des Herrn herumgraben. Danach ist aber finito und ihr werdet dann andere Probleme haben.
    Per Mariam ad Christum.

  2. Ums mal deutlich zu sagen:
    Ich hätte mir von Kasper, Lehmann, Marx etc., etc. „Respekt, Willkommen und Wertschätzung“ gegenüber der unverfälschten Lehre Christi gewünscht!

  3. Im nächsten Jahr werden die Herren besser vorbereitet sein.
    Wir aber auch.
    Manchmal stelle ich mir vor, was Pater Pio, Don Bosco, der Pfarrer von Ars, Nikolaus von der flüh, Therese Neumann, die Hl. Anna Schäffer oder Schwester Faustyna, nicht zu vergessen Katharina von Emmerick diesen Herren, speziell dem Papst geantwortet hätten. Wir können weiter Gottvertrauen haben, aber: wir sollten den Herrn auch durch Gebet bestürmen. Vertrauen wir die nächste Synode den o.g und Therese von Liseux und vor allem der Gottesmutter an. Lass die Löwen doch brüllen, übersättigte deutsche Kardinäle, denen man schnellstmöglichst die Bühne entziehen sollte. Weil, ohne Bühne kein Theater.

  4. Wie steht nun die Kirche nach dieser Synode in der Öffentlichkeit da!? Wurde die Lehre der Kirche der Welt verkündet!? Stand man der Welt Rede und Antwort, warum die Kirche an ihren Lehren festhält und festhalten muss!? Mitnichten! Vielmehr wurde die Welt in Ihrer Meinung bestärkt, die Kirche sei ein monströses Relikt aus der Vergangenheit, das es nicht schaffe, sich den „modernen Zeiten“ anzupassen. In dieser Meinung wird die Welt zusätzlich bestärkt durch solch weinerlichen Statements, wie sie Bergoglio, Schönborn, Kasper und Marx von sich geben. Welche Perversität! Welcher Schaden für die Kirche, welcher Verrat an der Lehre Christi! Diesen Zeitgeistsurfern, die das Ansehen der Kirche in den Schmutz ziehen und sie der Welt zum Fraß vorwerfen, die die Seelen ins Verderben stürzen, anstatt sie zur Umkehr zu rufen, müsste eigentlich der Prozess gemacht werden.

    • Alles was Sie schreiben ist natürlich richtig, aber: ich bin begeistert über Kardinäle wie Burke, die sehr mutig waren und treu zur Kirche stehen! Das war für mich aber in der Tat das einzig positive… Was wäre das schön, wenn Kardinal Burke eines Tages Papst werden würde, was für ein Fels!

  5. Enttäuschte glaubenstreue Katholiken beklagen: „Angriff progressiver Synodalen gegen die ewig gültige Lehre Christi“!

  6. Was sind das nur für Hirten ? Ich frage mich nur, wie Marx, Kaspar, Schönborn und Kumpane morgens noch in den Spiegel schauen können. Treue zu Christus und zur Kirche bedeutet Treue zu den lehramtlichen und moralischen Fundamenten des katholischen Glaubens. Die Herren wollen sich ihre eigene Kirche zurecht basteln. Aber es war schon immer so, dass jede Revolution ihre eigenen Kinder gefressen hat. Bedauerlicherweise ist dieses entsetzliches Verhalten nicht auf die Herren begrenzt, vielmehr reißen sie viele Seelen mit in den Irrtum. Auch ein Kaspar kann sich nicht über die Gebote Gottes hinwegsetzen. Gott lässt Seiner nicht spotten.

    • Diese Herren Rotarier-Bischöfe bleiben sich selbst treu, verfolgen sie ja allesamt nur das eine Ziel: Die heilige katholische Kirche von innen heraus zu zerstören. In Wirklichkeit sind sie allesamt nur Marionetten der NWO (wie die Politiker übrigens auch) und dem Diktat der Logen unterworfen. So erklärt sich der Widerspruch zum Lehramt der Kirche!

  7. Die Totengräber der katholischen Kirche Lehmann, Zollitsch, Marx und Konsorten werden auch weiterhin ihr Unwesen treiben. Unbeeindruckt vom Verlauf der Synode, werden sie ihre falschen Wege fortsetzen. Bedauerlich ist auch die Tatsache, das sich in Deutschland keine Gegenbewegung unter den Bischöfen etabliert, so als seien alle einverstanden. Der Wunsch, Benedikt XVI. möchte sich einbringen, wird wohl ein Wunsch bleiben. Wir wissen nicht, wie groß er bedrängt wird und ob er freiwillig mit Papst Franziskus auftritt. Die momentane Entwicklung wurde außerdem immer wieder
    in Botschaften und Prophezeiungen angekündigt. Papst Franziskus wird seinen Weg der Zerstörung der kath.Kirche fortsetzen, zur Freude der Kirchenfeinde und der Welt.
    Bitte weiter für unseren Glauben beten !

  8. Dafür werden sich die Neuerer bitter rächen. Sie dulden keinen Widerspruch.
    Der autoritäre Habitus des barmherzigen Papst Franz ist prädestiniert für die finale Säuberung der römischen Kurie von noch verbliebenen rechtgläubigen Prälaten aus den beiden letzten Pontifikaten. Bei Kardinal Burke wird es nicht bleiben. Die Personalien wird Bergoglio „abklären“, den Umstoß der Lehre dann Kasper, Schönborn, Erdö, Forte und andere Paladine der Welt besorgen.

    • Ich bin sicher, dass es genauso kommt.
      Die rechtschaffenen Bischöfe werden zwar nächstes jahr besser vorbereitet sein. Aber wieviele rechtschaffene Bischöfe wird es dann noch auf der nächsten Synode geben ??
      Die progressiven werden auch besser vorbereitet sein und dann wahrscheinlich in der Mehrheit.
      Der erste Teil der Doppelsynode diente der Auslotung, wer noch der Lehre folgt und wer nicht. Die Rechtgläubigen unter den Bischöfen werden in der Zeit bis zur nächsten Synode bedrängt, teilweise abgesetzt und so neue Mehrheiten geschaffen. Das Ansehen der katholischen Kirche wird aus dem Blickwinkel der anderen Religionen und der Welt derweil weiter massiv geschädigt.
      Das alles ist gewollt, denn so verlieren auch noch die meisten der Rechtgläubigen ihren Halt.
      Die vorgegebene Enttäuschung der progressiven Bischöfe täuscht, denn sie haben ihr Etappenziel erreicht !!

  9. Ach ja- irgendwie finde ich es ganz lustig, dass die Kirchenzerstörer jetzt auf kath.net eindreschen. Ausgerechnet die Seite, die uns die faulen Äpfel Bergoglios nach wie vor als Perlen verramschen will, gerät nun in den Verdacht, gegen Kaspar und Kumpane gehetzt zu haben. Es kann durchaus sein, das die übergroße Barmherzigkeit Bergoglios sehr bald dafür sorgt, dass die hiesigen Oberhirten ihre Gunst und Gelder der Seite entziehen. Da nützt auch alles Geschleime und Gejubel nichts mehr.

  10. Dem von uns allen sehr geliebten und verehrten, emeritierten Papst Benedikt XVI. den Vorwurf zu machen, dass er zu den Irrtümern und Fehlern Bergoglios schweigt, ist vollkommen absurd! Franziskus ist Papst – ob es uns gefällt oder nicht. Wenn Joseph Ratzinger sich gegen seinen Nachfolger äußern würde, würde er sich an der Kirche versündigen. Er würde ein Schisma riskieren und die Kirche in noch viel größere Schwierigkeiten als im Moment stürzen. Ratzinger hat seinem Nachfolger Gehorsam versprochen. Das wird er auch einhalten. Er wird inständig beten. Und er hat Bergoglio seinen Rat angeboten, wann immer er ihn möchte. Mehr kann Benedikt nicht tun! Beten wir für den Papst, die heilige katholische Kirche und unseren geliebten em. heiligen Vater.

    • Genauso ist es!. Im Übrigen hat Papst Benedikt XVI. in seinem Pontifikat wird mit der Rehabilitierung des Vetus Ordo nun wirklich getan, was möglich war. Mehr war nicht drin.

  11. Schönborn selbst schlug eine miserable Figur auf dieser Synode:
    Erst sehr viel warme Luft und wenig Substanzielles sagend, konnte er in seinem circulus minor seine modernistische Linie nicht durchsetzen (die relatio des circulus Gallicus B (französisch) gehört übrigens qua Sprachqualität zum Schönsten, was auf dieser Synode geschrieben wurde) (Sekret. EB Léonard).
    Bei der entscheidenden Diskussion am 16.10.2014 glänzte Schönborn jedoch durch Angst und Nichteingreifen – Feigheit vor dem Feind ist schlimm genug, noch schlimmer wenn der Chef dann noch zuschaut.
    Und Kardinals Marx‘ Reaktion, daß er es unverschämt fand, daß die Bischöfe sich anmaßten treuer zu der Tradition zu stehen als der Papst, fällt natürlich negativ auf diese beiden zurück.

    Vor wenigen Monaten wurde Qualität und Selektion bei den Priesterkandidaten gefordert;
    das gilt natürlich mutatis mutandis auch für die Hirten.
    Diese beide Herren haben jedoch kein Beispiel von Mut und Kampfkraft geliefert.

  12. Hat nicht Großerzbischof Swjatoslaw Klartext geredet ? „Katholisches.info“ berichtete:
    -
    „Der Papst mußte sich von Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in der Generalkongregation den Katechismus der Katholischen Kirche vorhalten lassen. Eine zumindest für die jüngere Kirchengeschichte erschütternde Situation von unerhörter Peinlichkeit. Ein Metropolit und Synodenvater, der nicht die Gläubigen im Katechismus unterweist, sondern den Papst. Wörtlich sprach Schewtschuk von der Notwendigkeit, „den Gläubigen und dem Papst eine klare Botschaft zu senden“, daß „die Familie die feste und sakramentale Bindung zwischen einem Mann und einer Frau ist“, wie Il Foglio berichtete.“
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    Was gefällt denn nun den „mutigen Neuerern“ nicht an den folgenden Abschnitten im Katechismus über die Homosexualität ?!
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    „2357 Homosexuell sind Beziehungen von Männern oder Frauen, die sich in geschlechtlicher Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen Geschlechtes hingezogen fühlen. Homosexualität tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt. Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet [Vgl. Gen 19, 1-29; Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10.], hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, „daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind“ (CDF, Erkl. „Persona humana“ 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.

    2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

    2359 Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft -‚ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.“
    -

    Oder über die Unauflöslichkeit der Ehe ?!:
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    „In seiner Predigttätigkeit lehrte Jesus unmißverständlich den ursprünglichen Sinn der Vereinigung von Mann und Frau, wie sie der Schöpfer zu Beginn gewollt hatte: Die von Mose gegebene Erlaubnis, seine Frau zu verstoßen, sei ein Entgegenkommen gegenüber der Herzenshärte gewesen [Vgl. Mt 19,8]; die eheliche Vereinigung von Mann und Frau sei unauflöslich – Gott selbst habe sie geschlossen: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6).

    1615 Dieses nachdrückliche Bestehen auf der Unauflöslichkeit des Ehebandes hat Ratlosigkeit hervorgerufen und ist als eine unerfüllbare Forderung erschienen. Jesus hat jedoch den Gatten keine untragbare Last aufgebürdet [Vgl. Mt 11,29-30], die noch drückender wäre als das Gesetz des Mose. Durch die Wiederherstellung der durch die Sünde gestörten anfänglichen Schöpfungsordnung gab er selbst die Kraft und die Gnade, die Ehe in der neuen Gesinnung des Reiches Gottes zu leben. Wenn die Gatten Christus nachfolgen, sich selbst verleugnen und ihr Kreuz auf sich nehmen [Vgl. Mk 8,34], werden sie den ursprünglichen Sinn der Ehe „erfassen“ [Vgl. Mt 19,11.] und ihn mit Hilfe Christi auch leben können. Diese Gnade der christlichen Ehe ist eine Frucht des Kreuzes Christi, der Quelle allen christlichen Lebens.

    1616 Der Apostel Paulus macht das begreiflich, wenn er sagt: „Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie … rein und heilig zu machen“ (Eph 5, 25-26). Und er fügt gleich hinzu: „Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche“ (Eph 5,31-32).“
    -

  13. Wir traditionstreuen Katholiken-Laien-Priester-Theologen sollten jetzt mehr in die Offensive gehen, und uns auch der modernen Medien Bedienen und den Modernisten das Leben „schwer“ machen. Auch FLUGBLÄTTER VERTEILEN IN DEN DIÖZESEN, z.B AUCH DURCH AUFSTELLEN VON ’stummen Briefkästen‘. Offene Briefe and die Pfarreien und Priester, THEOLOGEN: Verteilen von wahrer traditioneller katholischer Literatur, Bücher, CDs, Versenden von Dokumenten und Schriften an die Presse und andre Medien und die INTRIGEN DES BERGOGLIO Papstes den Massen offenbar machen. BETEN IST SCHON RICHTIG und WICHTIG, aber das allein genügt nicht.

    • @ Leone: Ich sehe das genauso wie Sie. Wir Laien können das relativ ungefährdet tun ( Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs gänzlich ungeniert)- unsere treu gebliebenen Priester aber müssen wir schützen. Denn schon jetzt schauen die OrdNARRiate und Kommissare von Bergoglios Gnaden, wer nicht mitmacht und bringen die Betroffenen teilweise mit handfesten Lügen um Amt und Würden. Der dreiste Lügenkaspar hat ja das Lügen und Leugnen hoffähig in Rom gemacht. Wenn der große Knall kommt und ich das überleben sollte, werde ich Zeugnis ablegen für die Priester, die in den Katakomben schon jetzt den katholischen Glauben weitergeben und unseren Kindern und Enkeln die Werte vermitteln, die ein anständiges, katholisches Leben ermöglichen. Die meisten Mietlinge unter den deutschen Oberhirten sind da leider kein Vorbild, sondern eher abschreckend. In der nächsten PGR- Sitzung werde ich erstmal die Leute über die ganzen Intrigen bei dieser Synode aufklären. Sofort wird dann die Pastoralassistöse „echt betroffen“ sein. Und bei aller Nächstenliebe: Sie soll sich auf eine harte Diskussion in der Sache einstellen. Denn es ist schon lange Schluß mit lustig. Der Clown in Rom ist kein harmloser Bettvorleger, sondern die Verkörperung der französischen Revolution in der Kirche. Diesselben Methoden, diesselben Ideen, dieselbe Brutalität. Und unten am Richtblock winseln die Oberhirten herum. Beten: Selbstverständlich; kämpfen: Genau so selbstverständlich.

  14. An den Früchten werdet ihr sie erkennen: Schönborns Vater verließ die Familie für eine neue (jüngere) Frau; seine Schwester ist auch geschieden (wiederverheiratet?); seinen drogensüchtigen Neffen, der bei ihm im Bischofspalais wohnte, fand man vor noch nicht allzulanger Zeit tot durch Überdosis in den Straßen Wiens; sein Bruder war jahrelang fest im Buddhismus verhaftet … – nicht, dass man für seine Verwandtschaft etwas könnte – aber vielleicht erklärt das einiges: Ein katholisch geprägtes Milieu sieht jedenfalls anders aus. Seine Mutter brüstete sich bei einem Interview mit folgenden Worten: „Das Rosenkranzbeten hat er nicht von mir!“ Laut Kasper gibt es ja in der Familie Bergoglio auch Scheidung und Wiederverheiratung. Und was tut man nicht alles für seine lieben Verwandten!!!
    Da lob‘ ich mir eine Familie Ratzinger: 3 Kinder im jungfräulichen Stand – welche Gnade! Kein Wunder: Papa Ratzinger besuchte am Sonntag 3 x und öfter die Kirche – und von „gradueller Ehe“ hielt er auch nichts – ein echter Papa Ratzi eben!

    • Unsinn – wie können Sie so etwas Widerchristliches vortragen! Ihre Argumentation macht das Erlösungsgeschehen nahezu überflüssig – es genügt, im richtigen Milieu auzuwachsen.

      Als ob Jesus Seine Kinder nicht von überall her, auf jeden Fall aber immer aus der Verlorenheit herausreißen würde!

      Schönborns Abfall geht allein auf siene Kappe!

    • Genau das beschriebene Schönborn-Milieu ist ja das, was der Sohn Gottes so liebt. Gerechte findet er langweilig. Deshalb sagt er ja auch: ich bin gekommen, die Sünder zu retten, nicht die Gerechten. Die können natürlich auch gerettet werden, aber es ist schwieriger. Wer Ohren hat zu hören.

    • @ mira
      wenn es so ist, wie Sie schreiben, dann ist es legal anzunehmen, dass Kardinal Schönborn und Papst Franziskus in ihren Äußerungen zum Stand der Ehe und Familie befangen sein könnten, so sie sich nicht von ihrer Herkunft / Familie gelöst haben sollten. In diesem Fall würden sie ihre eigenen Schäfchen ins Trockene bringen und nicht die „Schafe des Herrn“ weiden. Diesen unlauteren Nachfolgern hat Jesus Christus ganz eindeutig die Jüngerschaft verwehrt und die Apostel diesbezüglich in ihre Schranken verwiesen! Wäre mal interessant zu erfahren, wieviele geweihte Kleriker aus einem Konkubinat hervorgegangen sind, ohne dass hier Reue und Buße vorhanden gewesen wäre und die so ihre eigene Familiengeschichte in ihren Augen zurechtrücken wollen, also in eigener Sache in der Kirche unterwegs sind.

  15. Auch wenn F. nun einen Dämpfer erhalten hat – na und? Auf zur nächsten Runde, les jeux sont faits! Und: was interssiert uns 2015 das dumme Geschwätz von 2014? De nouveau – Messieurs dames, faites vos jeux!

    Kirche ist ein Roulettespiel, bei dem man am Ende immer nur verlieren kann. So oder so – auch wenn die Aufstellung auf dem Schachbrett Progressive, konservative Modernisten und schizophrene papsthörig-papstungehorsame Traditionalisten vorsieht. Merkmal all dieser Spielfiguren ist, dass sie sich um sich selbst und um ein sinnloses, leeres Zentrum drehen und die absurde Rolle, die ihnen immanent ist, in einer beispiellosen Torheit bis zum bitteren Ende durchfechten. Und alle fühlen sich dabei ja so wichtig! Die Progressiven labern seit Jahrzehnten mit Rahner von der „drängenden Zeit“, die konservativen Modernisten von den „Zeichen der Zeit“, die dringend erkannt werden müssten, die Traditionalisten dagegen setzen seit über 100 Jahren einen kindischen Kontrapunkt mit der sinnleeren Formel, dass sie „reaktionär“ seien. Merkmal aller ist jedoch, dass sie sich historisch definieren und als Spielfiguren in ein und demselben historischen Spiel. Auch die Selbstzuschreibung „Tradition“ offenbart, dass man nicht zuerst dem Herrn und der Wahrheit, sondern einem historischen Kostüm verpflichtet scheint (richtig könnte nur ein Ausdruck wie „christustreu“ sein!). Sie setzen sich in die Fortschrittsblase wie in ein Karussellkütschlein, und dies wacker mit dem Gesicht nach rückwärts und bilden sich ein, damit sei schon viel getan. Wenn einer sagt: hey, Leute, auch ihr fahrt in dieselbe Richtung wie alle andern auch, schlagen sie ihn tot.

    Nur – es fährt niemand vor und niemand zurück! Sie fahren allesamt im Kreis, die einen im Wahn fortzuschreiten, die andern im Wahn, tapferen reaktionären „Widerstand“ zu leisten.
    Welcher Wahn ist nun der „bessere“?
    Zeitgeist ist beides!

    Nachdem Jona endlich nach Ninive ging, selbstverständlich ohne Glauben, dass man dort aussteigen könnte aus dem Karussell der Sünde, weil er selbst mitfuhr (!), geschah etwas Unerhörtes:
    Zuerst horcht das Volk auf (Jona 3, 5), zerreißt seine Kleider und fastet. Dann erreicht den König das Geschehen und auch er tut Buße. Der König weitet die Buße auf alles aus, was lebt, sogar auf Rinder und Ziegen! Es ist unglaublich: der König befiehlt tatsächlich, auch Tiere in Bußgewänder zu kleiden. Der König befiehlt allen, auch den Tieren, vom Unrecht abzulassen!
    Es ist echte Buße: man hofft, Gott könnte seinen glühenden Zorn wieder zurücknehmen, von dessen Vorhandensein offenbar alle überzeugt waren, wenn man sich total in den Staub wirft vor IHM, vor dem niemand ein Wort weiß!
    Der einzige Unbußfertige ist …Jona!
    Selbstgerecht und hämisch setzt er sich auf den Berg, um dem Spektakel des Gottesgerichtes zuzuschauen. Er, der sich auf der sicheren Seite wähnt, ist am Ende derjenige, der die schlimmste innere Verwirrung aufweist.

    (Forts.)

    • (Forts.)

      Die Anmaßung und Halsstarrigkeit im Buch Jona liegt nicht bei den Sündern, sondern bei dem, der der Meinung ist, er sei als einziger gerecht – beim Propheten selbst!

      Bestürzend ist der letzte Satz des Buches Jona, denn in diesem Satz wird deutlich, dass Gott die Menschen so sehr liebt, und dass alle eigentlich sein Eigentum sind und der Verlust sogar der Tiere durch die Sünde IHM einen unendlichen Schmerz zufügt:

      „Mir aber sollte es nicht leid sein um Ninive, die große Stadt, in der mehr als 120 000 Menschen leben, die nicht einmal rechts und links unterscheiden können – und außerdem so viel Vieh?“ (4, 11)

      Das ist das letzte Wort Gottes.
      Das letzte Wort des Propheten ist zuvor:

      „Ja, es ist recht, dass ich zornig bin und mir den Tod wünsche!“ (4,9)

      Die Gestalt des Jona birgt die Tragik unser Tage in sich. Der Prophet ist auch heute der, der am meisten verirrt ist!

      Die Frage nach der Buße aber steht im Raum: zwar tönen hier unsere Fatimakritiker ständig, dazu bräuchte man keine Marienerscheinung, um zu wissen, dass Buße das einzige und letzte Heilmittel sei.
      Aber sagen wir es doch offen – diese Tönespucker brauchen es deswegen nicht, weil sie ohnehin nicht Buße tun wollen – ob mit oder ohne Erscheinung. Insofern haben sie natürlich recht.
      Faktum aber ist, dass niemand seine „Kleider zerreißt“, niemand ruft „ich habe gesündigt“ (sondern: die Freimauerer, die Progressiven, die anderen, die Frauen, die Juden, die Modernisten und Demokraten, „der“ Westen, die Homos und die Genderer – ja, die alle sind das Sammelbecken der Sünde, aber wir halten dagegen „die“ Tradition hoch…welch eine grauenhafte Entstellung wahrer katholischer Gesinnung!), niemand leistet Sühne oder spräche gar davon. Wie man überhaupt kaum etwas von Glaube, Hoffnung, Liebe hört.

      Das ist aber das einzige, was aussteht: eine allgemeine Buße, so wie in Ninive! Und wenn es die andern nicht tun, dann eben ich alleine!
      War es nicht das, wozu Maria aufrief?
      Und warum, wenn man das auch ohne ihren Appell sowieso auch so wusste und weiß – warum tut man es dann nicht, sonst irrt weiter auf den bösen Wegen? Und dies seit 100 Jahren, in denen immer verheerendere Dinge passieren?

      Die strategischen Maßnahmen Pius X. sind total ins Leere gelaufen. Er starb ohne den Erfolg, den er hätte haben müssen. Was wäre geschehen, wenn er anstelle von wirkungslosen Strategien eine allgemeine Buße ausgerufen hätte?
      Faktum ist auch, dass kurz nach seinem Tod durch Fatima der Bußaufruf geschah, den er verfehlte, der aber weiterhin nicht in Erwägung gezogen wurde. Jeder setzte auf seine eigene Weisheit bis zum heutigen Tag. Was heute in Fatima geschieht, hat mit diesem ursprünglichen Aufruf ja nichts zu tun.

      Wir haben jetzt exakt noch ein Jahr Zeit, diese Buße zu üben. Werden wir dieses Jahr für dieses einzig wirksame Heilmittel nutzen?

      • „Das ist aber das einzige, was aussteht: eine allgemeine Buße, so wie in Ninive! Und wenn es die andern nicht tun, dann eben ich alleine!“

        Vielen Dank für Ihre Ermahnung!

    • Klasse! So reden echte Propheten.

      Wenn die Leute nur einsehen könnten, dass die Grenzen zwischen denen, die für und die gegen den Herrn sind, quer durch alle Lager hindurch verlaufen, wäre schon viel gewonnen. Von zweien, die auf einem Lager ruhen, wird der eine mitgenommen und der andere nicht, so ist das, wenn der Herr kommt. So ist das.

  16. Und war es nicht dieser Kardnal Schönborn, der immer so vom heiligen Geist geschwärmt hat. Hat ihn nun diesmal der Heilige Geist im Stich gelassen? Oder war es bisher, der vermeintliche heilige Geist, der nun mal dem Geist Gottes weichen musste. Weiche Satan! Ist doch unser Verstand zur Unterscheidung der Geister zu schwach. Die Unterscheidung kommt von der Gnade und nicht vom Verstand. Deshalb seid kritisch auch allen Kommentaren gegenüber. Denn Satan kommt im schönen Kleid.

  17. Schönborn kann schön reden, aber er hält sich nicht an die Lehre der Heiligen Schrift und gehört ganz klar zum progressiven Strom, der durch die Blume sprechend die katholische Kirche auf den Kopf stellen will. Immer dieses anonyme Gerede und diese versteckten Wortspielereien, das müsste ihm doch selbst längst zuwider geworden sein.
    Die Heilige Schrift widerspricht einer Öffnung der Kirche für Homosexuelle und Wiederverheiratete, da Ehebruch eine schwere Sünde und Homosexualität Gott ein Greuel ist. In schwerer Sünde ist man nicht zur Kommunion zugelassen und da man fortwährend in schwerer Sünde lebt, ist man auch fortwährend nicht zur Kommunion zugelassen. Das ist doch so einfach verständlich und nachvollziehbar und darum bedarf es großem ‚um den Brei herum reden‘ um beide „heiße Eisen“ als Selbstverständlichkeit medien-, salon- und letztlich kirchentauglich zu machen.
    Was auffällt ist, dass die Kaspers & Co nie das eigentliche Thema ansprechen, sondern immer ausweichend sprechen, was von Verlogenheit, Unehrlichkeit und Unredlichkeit zeugt.
    Wer solchen Wölfen im Schafspelz folgt, wird irgendwann oberflächlich, ignoriert die katholische Glaubenslehre und reißt noch dazu andere mit, die seinem Beispiel folgen. Es ist verheerend, was dieser Papst für einen Schaden bereits jetzt angerichtet hat, genau wie es Kardinal Raymond Burke formulierte. Ich sehe einen entscheidenden Punkt gerade auf uns zukommen.
    Das nächste das Papst Bergoglio einfällt, wird sein, dass es ja gar keine Sünde GIBT, da Gott ja unendlich barmherzig ist. Beichte und die Sühne durch das Messopfer wird der gute Mann abschaffen und dann gnade uns Gott, dass wir(alle) so einen Menschen unbehelligt gewähren haben lassen.

    • @dhmg: Wenn man sieht, mit welcher Liebe und Innbrunst Bergoglio das heilige Opfer herunterfeiert, dann kann einem schon anders werden. Also Ehrfurcht ergreift mich da nicht, eher ein Schaudern, wenn ich denke, wie lange dieser Mensch noch seine Zerstörungsorgie fortführt. Irgendwann wird der bergoglianische Geist über die fast völlig verweltlichten Bischöfe bis in die kleinsten Pfarreien schwappen. Und was Beichte und Sünde betrifft: Für Bergoglio ist die wahrscheinlich größte Sünde, wenn man sich nicht anbetend und jubelnd vor ihm auf die Knie wirft und in Lobpreisungen seine Demut und Barmherzigkeit preist. Brrrrrr. Eine Eiseskälte ist in die Kirche eingezogen- und vor allem in die Liturgie, die der Herr in Rom gelangweilt vor sich hinnuschelt.

    • Der Papst habe die Sünde abgeschafft resümierte der Atheist Scalfari begeistert.
      Als erster Papst der der Autonomie des Gewissens anhängt ist dies nur eine logische Folgerung.
      Bemerkenswerterweise umgibt er sich mit Sophisten reinsten Wassers wie Kasper, Schönborn …die allesamt durchblicken lassen, dass sie selbst das Maß der Dinge seien.

      Ein Sophist als Papst?

      • Im heutigen Tagesevangelium aus Lukas 12 steht etwas sehr Passendes zum hiesigen Thema.

        „Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht.
        Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
        Da sagte Petrus: Herr, meinst du mit diesem Gleichnis nur uns oder auch all die anderen?
        Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr einsetzen wird, damit er seinem Gesinde zur rechten Zeit die Nahrung zuteilt?
        Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!“

        Und:

        „Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen.
        Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen.“

        Die Knechte die den Willen der Herrn KENNEN können hier meines Erachtens nur die Priester sein, die ihrem Tun gemäß schärfer gerichtet werden, als die von Haus aus Ungläubigen. Und die Nahrung zur rechten Zeit ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Eucharistie, die ja auf dem besten Wege ist, nach und nach abgeschafft zu werden. Ohne jemandem meine Meinung aufdrängen zu wollen, aber für mich ist das ein deutlicher Verweis auf unsere heutige Zeit.

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