Der islamische Dschihad brachte viel Unheil über die Menschheit

Islamischer Dschihad
Islamischer Dschihad

Mit seinen Kriegszügen für Allah und gegen die „Ungläubigen“ gab Mohammed ein aggressives Beispiel und Signal für die damaligen Araberstämme. Seine kriegerische Belohnungs- und Beute-Philosophie, die Dschihad-Lehre, führte bei den islamisierten Völkern zu einer Explosion von Gewalt.

Ein Gastkommentar von Hubert Hecker

In seiner Regensburger Rede vom 12. September 2006 zitierte Papst Benedikt eine Äußerung des gelehrten byzantinischen Kaisers Manuel II. aus dem Jahre 1391 über das Thema Islam und Gewalt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“

Diese Kritik an dem gewalttätigen Dschihad der Moslems hört sich heute „erstaunlich schroff“ an, wie der Papst betonte. Denn seit der letzten Belagerung Wiens vor 300 Jahren durch die muslimischen Türken hat es keine großflächigen Angriffe islamischer Mächte gegen nicht-muslimische Bevölkerungsgruppen mehr gegeben. Der Islam befand sich seither gegenüber dem Westen in der Defensive.

Erst die Terror-Strategie der Taliban („Koran-Schüler“) und der al Qaida sowie die Kriege der muslimischen Terror-Milizen Boko Haran und ‚Islamischer Staat’ (IS) in jüngster Zeit zeigen dem Westen, dass Mohammeds Praxis und Lehre vom gewaltsamen Dschihad immer noch – oder wieder – Attraktivität und Gültigkeit für Muslime zeitigt.

Ziel des Dschihads ist die Unterwerfung der Völker der Erde unter das Gesetz Allahs

Die Behauptung des Kaisers, dass Mohammed nur Schlechtes gebracht habe, insbesondere den gewaltsamen Dschihad zur Ausbreitung des Glaubens, war aus der Erfahrung der Byzantiner gesprochen. Schon Mohammed hatte 629 von Medina aus begonnen, Angriffskriege gegen byzantinische Christenstädte zu befehlen. Seine Nachfolger führten dessen gewalttätiges Erbe weiter, indem sie immer wieder Eroberungskriege gegen byzantinische Gebiete ansetzten.

Mission und Konversion zum Islam waren dabei nicht primäres, aber integriertes Ziel des Dschihads. Die islamischen Theologen destillierten aus Mohammeds Reden bald die dogmatische Formel heraus, dass das Ziel des Dschihads die Unterwerfung der Völker der Erde unter das Gesetz Allahs sei. Konversionen der beherrschten, unterdrückten und durch Schutzsteuer ausgeplünderten Bevölkerung war dann vielfach die Folge der islamischen Herrschaft. Diese Bekehrungs-Methode des Islam könnte man als ‚Konversion durch strukturelle Gewalt’ bezeichnen.

Nur für die heidnischen Volksgruppen, die sogenannten Polytheisten (wie heute die Jesiden), hatte schon Mohammed eine Konversion mit direkter Gewaltandrohung befohlen: Laut Sure 9, Vers 5 gab er den „Götzendienern“ im Herbst 630 eine Frist zur Konversion von vier Monaten. Danach erklärte er ihnen den totalen Krieg und stellt seinen Anhängern eine Lizenz zum Töten aus: „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlagt die Götzendiener, wo ihr sie findet und packt sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf.“ Direkte Gewalt-Androhung und -Anwendung findet bis heute bei einer Abwendung vom Islam statt.

Kriegerische Überfälle und das Beutemachen wurden religiös legitimiert

Das islamische Religions- und Herrschaftssystem kennt kein Natur-Recht auf Leben und (Religions-) Freiheit, keine natürliche Gleichheit der Menschen und den Schutz des Eigentums für Nicht-Muslime. Diese Auffassung resultiert aus der islamischen Lehre, nach der der Mensch von Natur aus als Muslim von Allah geschaffen wurde bzw. wird. Nicht-Muslime wären demnach ‚denaturisierte’, also nicht-vollwertige Menschen.

Aus diesem Ansatz folgen die praktischen Gewalt- und Unterdrückungsstrategien des Islams gegen Nicht-Muslime, deren Gebiete zum „Haus des Krieges“ erklärt werden. Diese islamische Sprachregelung entlarvt allerdings die muslimische Gewaltphilosophie: Die angeblich friedlichen Muslime im „Haus des Friedens“ sind danach berechtigt und verpflichtet, mit allen Mitteln des Krieges in die Gebiete der tatsächlich friedlichen Nicht-Muslime einzufallen, um sie zu unterwerfen.

Mit dieser Lehre hatten Mohammed und seiner Nachfolger die traditionelle Praxis von Überfällen, Razzien und Plünderungen der arabischen Stämme eine neue, religiös-philosophische Legitimation gegeben. Insbesondere das Beutemachen durch Kleinkriege oder Feldzüge bekam eine höhere Berechtigungsweihe: Da Allah die Welt für Muslime geschaffen habe, hätten die Anhänger des wahren, islamischen Glaubens auch das Recht, über das Eigentum der Nicht-Muslime zu verfügen, wenn es ihnen durch Krieg oder Plünderung in die Hände fiele.

Diese aggressive Belohnungs- und Beute-Philosophie führte bei den Araberstämmen und später auch bei weiteren islamisierten Völkern zu einer regelrechten Explosion von Gewalt-Energien. Das bekamen die byzantinischen Herrscher und besonders die Bewohner ihrer Grenzregionen bald nach Mohammeds Tod zu spüren.

Muslimische Landheere und Seeräuber verheerten die Regionen der byzantinischen Christen

Ab 633 n. Chr. fielen Beduinenstämme in die christlich-jüdischen Regionen vom Negev bis zum Libanon ein. Sie plünderten vor allem die Landregionen, metzelten Menschen nieder, setzten Felder in Brand, raubten Vieh und ließen nur Ruinen zurück. Sophronius, der damalige Patriarch von Jerusalem, klagte in seiner Weihnachtspredigt von 634, dass die Sarazenen durch ihr „wildes, barbarisches, blutgetränktes Schwert“ die Städte abriegeln, Handels- und Pilgerzüge ausrauben und Dörfer verwüsten. 636 musste er auch zerstörte Kirchen und Klöster sowie geplünderte Städte beklagen.

Während die Landbevölkerung unter den ungezügelten Überfällen irregulärer Banden litten und durch die folgenden Hungersnöte und Pestepidemien dahingerafft wurden, führten die regulären Verbände der Kalifen Abu Bakr (+634) und Umar (+644) Feldschlachten sowie Städte-Belagerungen und -Eroberungen durch. Die Städter konnten sich im Schutz ihrer Mauern oftmals besser verteidigen oder Bedingungen des Überlebens mit den Angreifern aushandeln.

Wenn sich eine Stadt bis zur Eroberung verteidigte, dann wurden ihre Bewohner getötet, versklavt oder deportiert. Denn der Koran gab den Eroberern das Recht, vollständig über Person und Eigentum der Besiegten zu verfügen. Mohammed hatte aber auch das Muster von Verhandlungen vorgegeben, nach dem die Unterworfenen als dhimmis, d.h. Bürger minderen Rechts und Ranges, durch Tribut und Sondersteuer ihr Leben und Eigentum erkaufen konnten.

In den zwanzig Jahren nach Mohammeds Tod eroberten die Kalifen-Heere große Teile der byzantinischen Christengebiete von Palästina, Syrien, Mesopotamien und Ägypten. Bald drangen die islamischen Banden und Heere auch in das byzantinische Kerngebiet von Kleinasien vor. Noch zu Zeiten von Kalif Umar zog ein Araber- Heer nach der Zerstörung von Aleppo und Antiochien nach Kilikien weiter, dessen Einwohner sie in Gefangenschaft verschleppten. Der Feldherr Mu’awiya verheerte ganze Regionen in Kappadozien.

Zypern wurde 649 von muslimischen Seeräubern geplündert. Ebenso erging es den griechischen Inseln Kos, Rhodos (672) und Kreta (674). Deren Bevölkerung wurde dem Schwert ausgeliefert oder deportiert und versklavt.

Schon vorher hatten arabische Truppen Teile Anatoliens verwüstet. Die christlichen Einwohner von Pergamon und Sardes wurden verschleppt, die uralte Stadt Nicäa zerstört. Beim letzten Versuch der Eroberung von Konstantinopel (717) verheerten die Kalifentruppen die Küsten- und Landregionen um die byzantinische Hauptstadt vollständig.

Islamisierte Turk-Völker strangulierten Konstantinopel

Im Laufe des 9. Jahrhunderts verstärkten sich die arabischen Heere mit Truppen der eingewanderten Turk-Völker. Erneut wurden die Gebiete Kappadokiens und Armenien mit Feuer und Schwert überzogen. Nach der Schlacht von Manzikert überfluteten und besetzten seldschukischen Scharen ganz Ost-Anatolien. Im 13. Jahrhundert trieb der Mongolensturm immer neue Wellen von Turk-Völkern nach Anatolien. Die schnürten das Byzantinische Reich immer weiter ein – bis auf die Hauptstadt Konstantinopel.

Das waren die geschichtlichen Erfahrung von Byzanz mit dem Islam, auf die sich der Kaiser Manuel II. in seinem Gespräch mit dem persischen Gelehrten bezog: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden…“ Das Schlechte und Inhumane, was Mohammed gebracht hatte, waren nicht nur die ständigen Angriffkriege und Plünderungen, die Verwüstungen von Dörfern und Städten, die Versklavung und Unterdrückung der Nicht-Muslime, sondern dass alle diese Gewalttätigkeiten – zusammengefasst im Dschihad – im Namen Allahs gerechtfertigt und den Muslimen als religiöse Pflicht auferlegt wurden.

Weiterführende Literatur:
Bat Ye’or: Der Niedergang des orientalitschen Christentums unter dem Islam. 7.-20. Jahrhundert. Zwischen Dschihad und Dhimmitude, Resch-Verlag 2005

Bild: Wikicommons

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Wickerl
Es war der obendrein militante Zionismus der das alles begründete, das Problem in dieser Region ist, dass Israel für die USA und Europa eine alles bestimmende Fixgröße ist. Nach den schweren Niederlagen der Araber zwischen 1947 und 1967, für die sie von den Israelis auch noch vorgeführt und verspottet wurden, begann sich der schwerfällige und träge Islam , der seit 200 Jahren nicht viel von sich gegeben hatte, zu radikalisieren. In den siebziger Jahren spottete man in Israel noch über die Palästinenser dass wenn sie Selbstmordattentäter brauchen Japaner engagieren müssen. Das ist die Folge, und viel von dem ist nicht… weiter lesen »
zeitschnur
Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Es geht um die Begründung der Gewalttätigkeit des Islam im Koran und im Handeln des Propheten Mohammed. Und wenn Sie aufgepasst haben, müssen Sie eingestehen, dass Israel die Heimat der Juden war und ist – jedenfalls seit Jahrtausenden – , und auch in der Zeit nach der Vertreibung 70 n.Chr. immer noch viele Juden im heiligen Land lebten, das nun mal eben ihre Heimat ist. ich verstehe nicht, warum Sie das derart verbissen bestreiten. oder haben Sie auch was dagegen, dass Russland- oder Rumäniendeutsche nach Jahrhunderten zurückkommen? Aber Sie können nicht erklären, wieso der… weiter lesen »
Leo Stratz

In der Sendung „Israel heute“ vom 18.9.2014 wurde ein jüdischer Korangelehrter interviewt, der da sagte, dass im Koran an 8 Stellen sinngemäß steht, dass das Land zwischen Ägypten und Irak den Juden von Gott zugewiesen ist.

Wenn das stimmt, dann kennen die Muslime ihr eigenes Buch nicht. Die meisten kennen aber sicher nicht die Gewalt-Sure 9.

wickerl

Dass der Islam überall einfällt und sich alles unter den Nagel reißt, das ist schon einige hundert Jahre her, die die heutzutage einfallen und sich alles unter den Nagel reißen, sind Israel – mit intensiver Unterstützung der Diaspora- und dessen Exklave USA. Ich sage Ihnen, die in jüdischen Kreisen so gerne verwendete Rabulistik ist für die Schriftform nicht geeignet, weil da der Überrumpelungseffekt wegfällt, und in dem Moment, wo der Angesprochene Zeit hat, sich das zu überlegen, fällt ihm auf, dass so eine Argumentation lediglich auf einem Wohlklang abseits der Denkgesetze und historischen Tatsachen beruht!

zeitschnur
Sie wollen mir etwas über das sagen, was in jüdischen Kreisen geschieht? Ich sage Ihnen, dass Sie überhaupt mit keinem einzigen normalen Juden überhaupt je näheren Kontakt hatten. Die Juden sind einfach nur normale Sünder wie wir auch. Man kann sie nicht weich-, aber auch nicht scharfzeuichnen – so wie jeden. Ihren Mord an Jesus haben sie bereits bitterst bezahlt durch ungezählte Barbareien, die u.a auch einer Geisteshaltung, wie Sie sie äußern entsprungen ist. Kein Volk auf Erden musste sich so schlagen lassen wie sie. Niemand weint darüber mehr als die Gottesmutter, und sie bittet unablässig für dieses Volk, und… weiter lesen »
Franzel
Warum „läßt Gott das zu“? Ja, weil die Christen offenkundig die Gebote des Einen und Dreifaltigen Gottes mißachten- auf vielerlei Art und Weise. Nicht Gott läßt das also alles geschehen, sondern die eigentlich mit dem Blute Christi und dem unblutigen Martyrium der Gottesmutter Maria erlösten Christen führen für sich und in Bezug aufeinander ein wenig oder gar kein christliches Leben. Gott ist langmütig und barmherzig, aber die Sünden allein der Getauften (Abtreibung, Homounzucht, Pornografie, alle Arten von Lastern sowie die Schmähungen, Sakrilegien und Beleidigungen usw.) fordern seine Gerechtigkeit heraus. Das ist die aktuelle Situation. Also muß und soll jeder Christ… weiter lesen »
wickerl

Sie dürfen ja auch nicht vergessen dass Israel seit Jahrzehnten eine Koalition mit den „Antihomophobisten“ in der Unovollversammlung bildet , Israel stimmte immer für deren Anliegen und Tel Aviv ist heute eine Hochburg der “ Antihomophobie“.

Traditionstreuer

So ist es. Ich war selber schon in Tel Aviv – das erste und zugleich letzte Mal. Es ist Sodom und Gomorrha.

zeitschnur
Sicher, und wie wir sehen, ist inzwischen auch die Evangelische Kirche ein Hort der Homosexuellen, auch der Vatikan etc. etc, das ist natürlich alles traurig, aber was hat das mit dem Verhalten des Islam gegenüber den Dhimmis zu tun? Übrigens haben mir afghanische Bekannte erzählt, dass unter den Taliban Homosexualität gang und gäbe ist, und zwar in Form von Kindesmissbrauch. Die Rekrutierung junger fanatischer Männer auf die Talibanschulen gehe einher mit deren homosexuellem Missbrauch. Die mir das erzählten entstammen äußerst frommen muslimischen Familien. Der Islam verbietet wie das Judentum die Homosexualität, und doch wird diese Sünde betrieben – wie in… weiter lesen »
zeitschnur
defendor
Der Irrlehre Islam ist Gnade und Erlösung unbekannt. Sie zielt unvermindert auf die Weltherrschaft ! Der vor ca. 3 Jahren zum Christentum konvertierte und von Papst Benedikt XVI. getaufte ehemalige Mohammedaner Magdi Christian Allam,  ein bekannter Journalist der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“. berichtete, dass sich seine Bekehrung  über einige Jahre vollzog, in denen er die unheilvollen Einflüsse des politischen Islam als offenkundige Irrlehre erkannt hatte. Er umschreibt die Irrlehre Islam als Religion, - „die von Hass und Intoleranz charakterisiert ist“ - Der sog. „tolerante und friedfertige“ Islam ist eine „Fata morgana“, schlicht inexistent aufgrund des kriegerischen und gewaltverherrlichenden – die… weiter lesen »
wickerl

Dass der Islam eine Götzenreligion ist wissen wir ohnehin, er ist nicht eimal eine Irrlehre, und es geht ja auch nicht darum, diesen zu verteidigen, es ist mir aber ein Bemühen festzustellen, dass Moslems deswegen von Christen nicht als Freiwild zu behandeln sind, und auch nicht von Juden, und überdies 1947 in Palästina mehr als 500 000 Christen lebten die durch die israelische Staatsgründung zu schwerstem Schaden kamen, die palästinische Christenheit gibt es so gut wie nicht mehr, …………….. und sie gingen nicht wegen der Moslems!

zeitschnur
Die Vorgänge im heiligen Land hatten seit Jesus immer eine apokalyptische Bedeutung. So geht es auch aus der Schrift hervor. Der Islam ist ebenfalls – aus christlicher Sicht – eine apokalyptische Erscheinung. Auch nach den Worten des Apostels Paulus haben die Kinder Hagars keine Erwähltheitsverheißung. Die Erwählung der Juden ist jedoch, auch wenn sie ihre Abkunft von Isaak verworfen haben, dennoch unwiderruflich – DAS IST SCHRIFTWORT DES NT! (Röm 11) Es muss jedem klar sein: wer das, was Gott unwiderruflich erwählt hat (was der hl. Paulus ausdrücklich bekennt) antastet, wird untergehen. Von daher muss man die Vorgänge im Nahen Osten… weiter lesen »
wickerl

Diese Ihre Aussagen finden auch in der Theologie von heute eine Deckung, nur hat diese das Problem dass derartige Aussagen vor 1962 nie gemacht wurden und im Widerspruch zur Aussage der katholischen Christenheit von 0- 1962 stehen, keiner der Kirchenväter und Kirchenlehrer hat die Bibel so interpretiert wie Sie und die nachkonziliaren Theologen

zeitschnur

Dann hat sich der Apostel Paulus samt allen Propheten des AT wohl geirrt? Vielleicht sollten Sie eine Bibelkorrekturkommission gründen?

wickerl

Ich interpretiere Paulus gar nicht, ich stelle lediglich fest, dass er nach dem 2. Vaticanum ganz anders interpretiert wird als davor, und wie gesagt, geisteswissenschaftlich war die Menschheit im Jahre 0 schon so weit wie heute. Die Kirchenväter hatten keinen minderen Grad des Verständnisses.

zeitschnur
Beweise? Sie haben keine – seit tausend Kommentarkästchen haben Sie bislang nicht ein hartes Argument vorgebracht Wie kann man einen klaren Satz, ja ein ganz klar geschriebenes Kapitel „anders“ verstehen, als es nun mal geschrieben ist? Wollen Sie sich auf dasselbe Niveau begeben wie Walter Kasper, der aus dem deutlich formulierten Ehescheidungsverbot machen will, dass das alles nur unter Barmherzigkeitsvorzeichen zu verstehen sei und im übrigen – wie @ K hier im anderen Artikel meint – schon von den Vätern her „anders“ verstanden worden sei, als es dasteht? Ihnen muss klarsein, dass das Vat. I all jene unter Bannfluch stellt,… weiter lesen »
zeitschnur

Noch zu den Kirchenvätern: Sie hatten einen minderen rad des Verständnisses – das kann nicht anders sein. Denn bei manchen la nicht einmal der endgültige Schriftkanon vor, geschweige denn, dass die Mehrzahl der Dogmen formuliert gewesen wäre.

Sie sehen es ja an der Debatte über das Wiederverheiratungsverbot – hier beziehen sich Theologen auf Kirchenväter. In den Vätern liegt somit auch die Wurzel mancher Häresie – auch wenn man es ihnen so noch nicht anlasten kann. Schließlich lag ja eben die klare Lehre noch nicht vor.

Katharina
Bat Ye‘or = Tochter des Nils, mit brgerlichem Namen Gisèle Littman, verrieben aus Ägypten, hat zusammen mit ihrem verstorbenen Mann David ein Leben lang die Geschichte der Untaten des Islam gegen Juden und Christen beschrieben! Ihr neues Buch „Europa und das kommende Kalifat“ zeigt noch deutlicher die Verstrickung unserer Herrschenden mit dem Islam gegen die Kultur der Völker Europas. Das letzte Buch ihres Mannes, sein Lebenswerk, das er zusammen mit Paul Fenton verfaßt hat: „L‘Exil auf Maghreb“ bringt wichtige Dokumente über die Verbrechen der Muslime in diesem Gebiet von 1148 – 1912. Das Buch wird auch auf Deutsch erscheinen. Es… weiter lesen »
zeitschnur
Ich danke Ihnen sehr für Ihr Statement! Ja, das Problem vieler Katholiken ist, dass sie keine Ahnung haben – weder von der Schrift, noch von der Theologie und Lehre noch von den modernen Ereignissen. Sie interpretieren aus einer bestürzenden Verfinsterung heraus und es ist unmöglich, mit ihnen zu diskutieren. Ich habe seinerzeit das Buch über den Niedergang des orientalischen Christentums ebenfalls gelesen. Und die Aggressivität, mit der darauf reagiert wurde, ja, die Morddrohungen an die Autorin sprechen wieder mal ihre eigene Sprache und sind als Beweis für die Wahrheit der darin enthaltenen Froschungen zu werten. Mit großer Freude kann man… weiter lesen »
Traditionstreuer

Leider sind das überwiegend sog. „Messianische Juden“, die sich zu protestantischen „Gemeinschaften“ und damit keineswegs zu Christus „bekehrt“ haben. Ich sehe nicht, was hier Anlass zu Ihrer „großen Freude“ geben sollte. Christus ist NUR in der Heiligen Kirche, von ihm gestiftet, zu finden.

zeitschnur
Ich meinte nicht diese Juden, sondern diejenigen, die katholisch wurden – auch hier gibt es mehr als je zuvor. das ist mir eine große Freude. Die messisanischen Juden verstehe ich nicht – wer an IHN glaubt, muss sich taufen lassen, um von der Erbsünde reingewaschen zu werden. Das ist heilsnotwendig. An diesem Punkt begeht die nachkonziliare Kirche eine schwere Sünde, wenn sie den Juden ausredet, dass sie sich taufen lassen müssen – es ist als ob der Satan verhindern wollte, dass Gott sein Heilswerk auch mit den Juden vollenden will. Jeder Mensch muss glauben und sich taufen lassen. Jeder! Andernfalls… weiter lesen »
wickerl

Nein, wir sitzen nicht in einem Boot, wir Katholiken müssen uns um die orientalischen Christen kümmern und uns von den Juden, die in Palästina wüten, fernhalten. Das Verbrechen des Völkermordes an den Palästiniern, seien es Christen oder Moslems zu unterstützen, verbietet das 5. Gebot und das Gebot, du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut. Sie gelten auch für Juden. Gäbe es Israel nicht, oder würde es sich nicht dermaßen gebärden, gäbe es auch alle diese Probleme nicht, der Friedensplan von König Fahd war exzessiv großzügig, aber die israelische Regierung verwarf sogar diesen.

Dario

@Wickerl
Wenn ich nur daran denke, was sich im Sechstagekrieg 1967 abspielte – wie Israel wütete, u. a. in Jerusalem, als man den Palestinensern, die keinen „Schimmer“ hatten, unter dem Vorwand, man würde das Viertel nur nach Aufständischen durchsuchen, über Nacht mit Planierraupen die Häuser brutal abriss, das ganze Araber-Viertel wurde platt gemacht. Die Leute standen praktisch über Nacht auf der Straße – unsäglich – man stelle sich das mal vor!

Jupp

In 2.000 Moscheen in Merkeldeutschland distanzieren sich die Muselmanen vom Islam. Die Herrschaften wollen ein Zeichen setzen gegen Haß und Gewalt, sich von Terrorismus des Islamischen Staates distanzieren. Dummerweise hat dieser Mohammed jedoch nicht nur Suren des Friedens hinterlassen, sondern auch die „satanischen Verse“, die dazu auffordern, den Ungläubigen die Köpfe abzuschlagen. Das steht im Koran und gehört damit zum Islam.

zeitschnur
Ob es Ihnen nun passt oder nicht – wir sitzen als Dhimmis in einem Boot. Der Islam lässt sich sicher nicht von Ihnen darüber belehren, wie er die Juden und Christen zu sehen beliebt. Sie können sich ja gerne mit orientalischen Christen, die bereits weit auf ökumenistische Wege mit dem Islam abgeglitten sind, verbrüdern. Auch dürften Sie bei vielen auf die vorhandenen konfessionellen Unterschiede stoßen, die sie schon lange von der katholischen Kirche getrennt haben. In „Palästina“ (der Name kommt übrigens von „Plischtim“ – Philister und wurde dem Land von den Römern verpasst, um die Israeliten zu beleidigen) wütet gar… weiter lesen »
zeitschnur

das war @ wickerl

Traditionstreuer

Wie können Sie nur die konsequent antikatholische „Welt“ hier als Kronzeugen für Ihre zionistischen Vorlieben heranziehen?! Die Welt des Erzprotestanten Axel Springer, in der ein Alan Posener seit Jahr und Tag gegen die Kirche hetzt, ist dem westlich-liberalistischen (Un)geist völlig ergeben und in ihrer devoten Kritiklosigkeit dem Judenstaate gegenüber für Katholiken wirklich nur mit der Kneifzange anzufassen.

zeitschnur

@ traditionstreuer

Wenn etwas wahr ist, ist es doch gleich, wer es ausspricht, nicht wahr?
Der Artikel berichtet von einem historischen Faktum, das man inzwischen erforscht hat.
Das wurde auch anderswo berichtet und ist im übrigen schon lange bekannt. Ich habe nach einem Link gesucht, der davon berichtet, mehr nicht.
Ich wusste von diesem sender aber schon vor über 10 Jahren, als ich mich mit der Geschichte der Christen im Irak intensiver beschäftigte.

Aber was haben Sie denn zum Sachstand zu sagen? Sie weichen den historischen Fakten aus und argumentieren rein ideologisch.

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