Wer hat Interesse an einer Eskalation der Ukraine-Krise?

Ukraine-Konflikt; Geht es in Wirklichkeit um die Kontrolle über das Weltwährungssystem?
Ukraine-Konflikt; Geht es in Wirklichkeit um die Kontrolle über das Weltwährungssystem?

(Kiew/Moskau) Der Nachrichtendienst Asianews des Päpstlichen Instituts für die auswärtigen Missionen (PIME) warnt vor einem Krieg der NATO gegen Rußland. „Immer heftigere Drohungen wegen einer ‚russischen Invasion‘ – Zweifel an den ‚Beweisen‘ der NATO“, titelte Asianews am Montag.

Der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko erklärte, daß die Lage in der Ost-Ukraine „nahe einem Point of no Return ist: Ein Punkt ohne Rückkehr ist ein wirklicher Krieg“. Die Zunahme der Spannungen komme derzeit von den Anschuldigungen der NATO, laut der Panzer, Waffen und Soldaten aus Rußland die pro-russischen Rebellen im Raum Lugansk und Donezk unterstützen. Nur dadurch, so die NATO, seien die Erfolge der Rebellen in den vergangenen Tagen erklärbar. Die pro-russischen Verbände der Ost-Ukraine rücken derzeit auf die Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer vor.

Die USA legten Satellitenaufnahmen vor, um die Mitgliedsstaaten der NATO davon zu überzeugen, daß eine „russische Invasion“ im Gange sei. Doch die vorgelegten Beweise können nicht wirklich überzeugen.

Interessen des militärisch-industriellen Komplexes

Politische Beobachter wie der globalisierungskritische kanadische Wirtschaftswissenschaftler und militärpolitische Experte Michel Chossudovsky, der zahlreiche Regierungen und internationale Institutionen berät, weisen darauf hin, daß dieser „Drang“ zu einer militärischen Eskalation „absichtlich“ betrieben werde, weil in wenigen Tagen, vom 4.-9. September in Wales der NATO-Gipfel 2014 stattfindet. Ziel sei es, so Chossudovsky, die NATO-Mitgliedsstaaten dazu zu bewegen, einer massiven Militärpräsenz im östlichen Mitteleuropa und Teilen Osteuropas sowie der Aufstellung neuer Verteidigungssysteme dort zuzustimmen. Es gehe dabei um Zuwendungen und Aufträge in Milliardenhöhe an das Militär und die Rüstungsindustrie. Als Begründung diene die „russische Bedrohung“.

Dies, so Chossudovsky, erkläre auch die Haltung etlicher amerikanischer Parlamentsmitglieder, die mit dem militärisch-industriellen Komplex in den USA verbunden sind. Sie üben kontinuierlichen Druck auf US-Präsident Barack Obama aus, Waffenlieferungen an Kiew anzuordnen, um die „russische Invasion“ aufzuhalten. Ähnlicher Lobbyismus erfolge auch in westeuropäischen Staaten, darunter der Bundesrepublik Deutschland.

Kampf um Kontrolle des Weltwährungssytems

Chossudovskys Hauptthese ist, daß hinter den meisten, weltweit stattfindenden Militär- und Wirtschaftskonflikten in Wirklichkeit ein Kampf um die Kontrolle über das Weltwährungssystem steht. Aus diesem Blickwinkel erhalte auch der Ukraine-Konflikt eine ganz andere Dimension. 2010 sei die zunehmende Bedeutung der BRIC-Staaten (Brasilien, Rußland, Indien und die Volksrepublik China) vom Internationalen Weltwährungsfonds (IWF) zwar anerkannt worden. Von den USA sei jedoch bisher die Neuverteilung der Stimmrechte und damit wirkliches Mitspracherecht dieser Länder verhindert worden. USA und EU halten eine Sperrminorität. Aus diesem Grund hätten die BRICS-Staaten (nunmehr auch mit Südafrika) im Juli 2014 mit der New Development Bank (NDB) in Konkurrenz zur US-dominierten Weltwährungsordnung des Bretton-Woods-Systems (1944) und der daraus hervorgegangenen IWF und Weltbank mit dem Aufbau einer neuen Weltwährungsordnung begonnen.

Chancen für „Runden Tisch“ gering

Es gebe auch andere Bemühungen. Gestern sollte sich eine Kontaktgruppe in der weißrussischen Hauptstadt Minsk treffen. Ein Treffen, bei dem Vertreter Rußlands, der Ukraine, der OSZE und eventuell auch der pro-russischen Rebellen an einem Tisch Platz nehmen. Die Hoffnungen, so Chossudovsky, seien jedoch nicht groß, da es auf westlicher Seite und der von ihr abhängigen Regierung in Kiew wenig Interesse dafür gebe, die Interessen der pro-russischen Regionen der Ost-Ukraine zu berücksichtigen.

Rußland leugnet bisher jede militärische Beteiligung gegen Kiew in der Ukraine und bemühte sich die Festnahme einiger russischer Soldaten jenseits der russisch-ukrainischen Grenze herunterzuspielen. Sollten russische Soldaten in der Ukraine tätig sein, dann könne dies, so die Moskauer Darstellung, nur während ihres „Urlaubs“ geschehen sein. Laut westlichen Militärangaben sollen sich etwa tausend russische Soldaten in der Ost-Ukraine befinden. Unabhängige Beobachter bestätigen das nicht. Die Zahl sei zudem viel zu gering für eine tatsächliche „Invasion“. Eine solch geringe Präsenz habe für den Konflikt kaum Bedeutung, spiele aber letztlich nur Kiew und dem Westen zu. Es sei allein daher sehr unwahrscheinlich, daß sich Moskau sich selbst ein solches Bein stellen würde. Rußlands Staatspräsident scheine keinen offenen Konflikt zu suchen. Sein Ziel sei es, Kiew zu Verhandlungen mit den Rebellen zu bewegen. Das würde eine einseitige Dominanz der West-Ukraine über die Ost-Ukraine verhindern und ein indirektes russisches Mitspracherecht sichern.

Die behauptete russische Präsenz in der Ost-Ukraine komme der NATO jedoch gelegen für eine großangelegte Propagandaoffensive. Entsprechend falle in diesen Tagen die Medienberichterstattung im Westen aus. Die Medien würden „gefüttert“, um eine Eskalationsstimmung aufzubauen.

Text: Asianews/Giuseppe Nardi
Bild: Asianews

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Franzel
Die meisten Medien lancieren seit Monaten eine Kriegshetze nicht nur gegen Rußland, sondern den Verstand eines jeden denkenden Menschen. Durch den von den Westmächten unterstützen und betriebenen Sturz des rechtmäßig gewählten Präsidenten Janukowitsch wurde die Ukraine ein Fraß derjeniger, die Blut an den Händen haben. Das faschistische Regime in Kiew kann nach Belieben gegen die eigenen Landsleute Krieg führen. Schon mehr als 1 Million Ukrainer flüchteten bereits nach Rußland. Die USA und die EU kommen ohne Gesichtsverlust nicht mehr aus der Ukraine heraus. Ihre blutigen Taten und diplomatischen Fehler werden sie aber nicht eingestehen. Stattdessen wollen sie einen 3. Weltkrieg… weiter lesen »
röm.kath.

Es ist schon merkwürdig, wie „gleichgeschaltet“ die westlichen Medien und Regierungen den Konflikt in der Ukraine immer mehr anheizen!
Statt Kiew zurückzuhalten, wird immer nur auf Russland gezeigt!
Russland fordert aber schon seit Monaten einen sofortigen Waffenstillstand.

Kiew erklärt der Ostukaine den Krieg, nur weil sie mehr Unabhängigkeit will. Wie aber soll so Einheit und Friede in der Ukraine hergestellt werden?

Wenn EU und USA wirklich Frieden wollten, dann müssten auch sie einen sofortigen Waffenstillstand, Gespräche, eventuell auch eine demokratische Volksbefragung fordern, statt sie zu verhindern!

zeitschnur
Ich habe heute auch das Interview mit dem ehemaligen Nato-General Kujat auf der Deutschen Welle gelesen: http://www.dw.de/kujat-nato-versagt-auf-eklatante-weise/a-17893583 Die bislang noch regional begrenzte Krise wird von verschiedenen Kräften instrumenalisiert – wie immer bei solchen Krisen. Dass der „pro-russische“ Aufstand ohne Mittun Moskaus passieren soll, kann kein vernünftiger Mensch glauben. Dass es in der Ostukraine um eine geldschweres Industriegebiet geht, dass noch aus Sowjetzeiten mit russischer Technologie aufgebaut wurde, müsste eigentlich jedem klarmachen, dass für Russland hier ebenfalls eine Menge auf dem Spiel stehen dürfte, falls die Ukraine sich „westlicher“ orientiert. Man muss annehmen, dass in diesem Konflikt von ganz verschiedenen und… weiter lesen »
armin22

Ihre diesbezüglichen Ansichten kann ich uneingeschränkt teilen. Dabei erinnere ich an das dritte Geheimnis von Fatima. Die Weihe Russlands an das unbefleckte Herz Mariens ist nicht erfolgt und die Konsequenzen dieses Versäumnisses hat die Mutter Gottes wohl hinreichend prognostiziert.

Dieter Schmitz

@ zeitschnur

Skepsis ist sicher angebracht, aber das ist ja fast ein erhoffen eines Krieges gegen Russland.

zeitschnur

Wie bitte!? Geht’s noch?!

Attila Varga

Das Heilige Russland ist dabei, die Sünden und das Blut der kommunistischen Ära abzuwaschen-der Kommunismus ist nur die eine Seite der materialistisch-gnostischen Bestie, die kapitalistische Globalisierung die andere. Wladimir Putin ist sicherlich kein Heiliger, er ist aber ein Werkzeug der Geschichte. Ebenso wie das autokratische Russland der Romanow dazu beitrug, das freimaurerische Gotteskaisertum Napoleons zu stürzen, kann das heutige Russland zur Wiedergeburt des alten sakralen Europa beitragen. Sicherlich ist das heutige Russland kein Unschuldslamm, aber wer sind wir (der „Freie Westen)

hedi züger
Sie sprechen mir ganz aus meiner Seele, die mystische Dimension ihres Beitrags – ich meine die vertikale Linie in den geschichtlichen Abläufen der Zeitenfolgen – immer ist es Heilsgeschichte in der wir sind – ist im letzten relevant. Die meisten user hier im Forum sehen dies mit grosser Klarheit. Wichtig ist, dass Gottes Heilsplan durchkommt und keine Umwege geschehen. Und dazu gehört Reue, Sühne und Umkehr. Dazu ist der slawische Mensch fähig und lässt uns oft weit hinter sich – mit Dostojewskji zu reden „und mich am allermeisten“ – das haben mir meine ungeplanten Begegnungen mit den betroffenen Glaubensgeschwister in… weiter lesen »
zeitschnur

Also wissen Sie – das ist nichts weiter als Hybris: woher wollen denn wir wissen, welche Pläne Gott hat und wo Seine heiligen vertikalen Linien verlaufen?!

Seid nüchtern und wachsam, heißt es.

Mit solchen schwärmereien gerät man unaufhaltsam in einen Sog, in dem man die Realität ausblendet und durch seinen Schwarmgeist ersetzt. man fängt an, grüne Männchen zu sehen, weil man sie zu sehen erwartet.

Das steht uns nicht zu! Wir sind nicht Gott und uns genügt das, was uns gegeben wurde – u.a. tatsächlich, wie oben einer sagt, das vergessene und dennoch hochaktuelle Fatima!

hedi züger
woher wollen Sie wissen @ zeitschnur welche Pläne Gott hat und wie seine Pläne verlaufen-wissen Sie dies? Sie scheinen alles zu wissen-wunderbar- und unempfindlich für eine andere Meinung.Ich belasse Ihnen gerne die Ihrige-meine Glaubenserfahrungen-wie der Weg Gottes eines jeden ist immer wieder anders und zu dem will und muss ich stehen.Im letzten stehe ich einmal nicht vor Ihrem untrüglichen Gericht sondern vor dem des allwissenden allbarmherzigen Gottes. ps.ich werde-wie auch andere user nicht mit Ihnen weiter darüber diskutieren. Meine Absicht ist hier einige persönliche Glaubenserfahrungen-die sind für jeden individuell-darzutun.Ganz und gar unverbindlich. Was ich von Ihnen halte habe ich respektvoll… weiter lesen »
zeitschnur

Hallo? Ich habe nicht behauptet, dass ich wüsste, wie Gottes Pläne sind – jedenfalls nicht über das hinaus, was uns offenbart und von der Kirche anerkannt ist.
Das tun aber Sie, indem Sie von mystischen Erkenntnissen reden, die kein Mensch verifizieren kann – Sie wissen doch, dass alles, was die Kirche nicht anerkennt, auch von der „dunklen Seite“ kommen könnte!

Attila Varga
Wenn mir vor ein paar Jahren jemand gesagt hätte, das ich-ein Ungar!-einmal die Russen verteidigen würde, dann hätte ich diesen jemand ausgelacht. Doch ist es wirklich so, dass wir jetzt in einer Zeit des Umbruchs leben, in der die Mauern des Materialismus zu bröckeln beginnen…und wir können dahinter gelegentlich einen kurzen Blick auf die historischen und mystischen Abläufe der Zeitalter werfen. Ich treffe mich in letzter Zeit häufiger mit konservativen Menschen und solchen, die man gerne als“ besorgte Bürger“ bezeichnet. Immer öfter kommt dann die Frage auf, wie es in Russland und Ungarn gelang, den Verfall von Volk und Gesellschaft… weiter lesen »
hicesthodie
Sehr richtig, Attila! Deutschland und Europa scheinen aus ihrer Geschichte nichts gelernt zu haben. Auch heute wäre es im Interesse Europas, gegen die Weltherrschaftsallüren der USA auf der einen und der drohenden Gefahr islamistischen Terrors auf der anderen Seite mit Russland eher den Konsens zu suchen, als sich auseinanderdividieren zu lassen. Russland und Europa haben, jenseits irgendwelcher ideologischer Präferenzen, die nun wirklich Schnee von vorgestern sind, geostrategisch gesehen die gleichen Interessen. Für die USA sind Russland und Europa im Grunde lästige Konkurrenten, und wenn „Old Europe“ (Rumsfeld) Schaden nimmt, um so günstiger für Amerikas Wirtschaft. Leider ist Europa Amerika so… weiter lesen »
zeitschnur

Ist sicher so, dass wir gerade auf ganz falsche Pferde setzen, das stimme ich voll zu …aber Russland hat aus seiner Geschichte leider auch nichts gelernt, und im übrigen ist die Geschichte doch für Sie „Schnee von gestern“ – nein?! Sie messen mit zweierlei Maß…

Und der dernier-cri-Vergleich mit der Kubakrise, der jetzt durch die prorussische Propagandamaschine gedreht wird, hinkt doch historisch ganz gewaltig!

Attila Varga
hicesthodie:Amen! Die USA haben die ISIS gegen Assad aufgerüstet, rüsten jetzt die Kurden auf gegen ISIS und rüsten demnächst wasweißich auf gegen die Kurden. Die auf der Strecke bleiben, sind unsere christlichen Brüder in Syrien und dem Irak. Diese haben das heidnische Rom überlebt, die Sassaniden, den islamischen Futuhad, Hulagu, die Mameluken, Tamerlam, Osmanen und Jungtürken…aber kein Problem, was denen nicht gelang, gelingt spielend den „Demokratie-Bringern“ in Wallstreet und City of London. Das wirklich Schlimme ist doch, dass dies keine Geheimnisse sind. Unserer Politiker muss man an den Füßen festhalten, damit sie nicht gänzlich im H….rn ihrer transatlantischen Lehensherren verschwinden… weiter lesen »
hicesthodie

Aus der Geschichte zu lernen, ist das eine. Vergangenem Relevanz beizumessen, die es in der Gegenwart so nicht mehr besitzt, ist hingegen anachronistisch. Der Kommunismus wie der Nationalsozialismus spielen im gegenwärtigen politischen Geschehen keine wirkliche Rolle. Sie sind lediglich Gespenster, die unser Handeln lähmen und unsere Sicht auf die Realität verzerren und genau deshalb werden sie von interessierten Kreisen beständig am Leben erhalten und instrumentalisiert. Das Russland von heute ist zumindest augenblicklich nicht mehr das Russland vor dem die Botschaft von Fatima warnte.

zeitschnur
Nun sagt uns aber die Botschaft von Fatima nicht, vor welchem Russland es warnt – es warnt einfach vor Russland und hatte dessen Weihe an das unbefleckte Herz Mariens verlangt – Russland als politischer Apparat, nicht die „Völker Russlands“, nicht nur „der Kommunismus“, öffentlich und im Verein mit allen Bischöfen sollte es geweiht werden. Es würde sich dann bekehren von seinen „Irrtümern“. Welches sind die? Damals waren es der Kommunismus und die falschen orthodoxen Lehren…Könnte nicht sagen, dass das beides verschwunden wäre. Letzteres dient sich wieder den zynisch-korrupten Herren an, die Themen, über die man sich in Tradiland echauffiert, hat… weiter lesen »
Attila Varga
Nun entspannen Sie sich erst einmal ein bißchen, lieber „Zeitschnur“. Ihre Interpretation von Theologie und Zeitgeschehen in Ehren, aber ist es nicht zu einfach, alle Gegenmeinungen als unvernünftig einzustufen? Computerspiele spiele ich nicht und der Stammtisch als Hort reaktionärer, Verschwörungstheorien spinnender Dumpfbacken ist ein Mythos- glauben Sie mir, die heutigen Stammtische beschäftigen sich in der Regel mit Sport, den neuesten Handy-Modellen und dem Dschungelcamp. Natürlich habe ich eine Freimaurer-Paranoia. Lesen sie einmal Bücher, die von Freimaurern und deren Bewunderern geschrieben wurden. In ersten Kapitel beschweren sie sich bitterlich, dass die Logen für die amerikanische, französische,spanische,portugiesische, italienische und russische Revolution, den… weiter lesen »
zeitschnur
…ja, und der herrliche Stalin war göttliches Werkzeug, die Nazis zu stürzen, dabei hat er selbst mindestens genauso viele Millionen Toten geschaffen… Was soll das!? Das ist ja schon zynisch! „Das heilie Russland“ – was soll das sein? und wo „wäscht“ es „das Blut und die Sünden der kommunistischen Ära ab“? Sind wir Selbsterlöser oder Christen? Ich kann doch als Gläubiger nur mit Furcht und Zittern hoffen, dass Christus meine Sünden abwäscht. Er tut es aber nur, wenn ich meine Sünden öffentlich bekenne und ihnen und ihrem letzten Urheber abschwöre. Das geschieht so im Taufritus samt allen Tauferneuerungen, bei der… weiter lesen »
Attila Varga
Das Heilige Russland, lieber „Zeitschnur“, ist jenes Russland, welches nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen dessen Erbe als III.Rom antrat und es ist jenes Russland, welches der damalige Papst nach der Prophezeiung von Fatima unter den Schutz der Mutter Gottes stellte. Lenin und Stalin waren Bestien, der internationale Sozialismus der Zwillingsbruder des nationalen Sozialismus. Doch sollten wir nicht vergessen, dass der Kommunismus nicht in Russland erfunden wurde. Es waren Sir Edward Grey und die Fabian Society, die ihren Freimaurer-Bruder Kerenski an die Macht brachten. Es war eine unheilige Allianz aus deutschem und österreichisch-ungarischen Geheimdienst (via Parvus) und New Yorker… weiter lesen »
zeitschnur

@ attila varga

…schön und gut, mag ja sein, ist aber m.E. unerheblich – „Wer hat’s erfunden?“ ist die Frage aus der Ricola-Hustenbonbonwerbung, aber nicht die Frage der Gottesmutter in Fatima.

Die Fatima-Frage lautet: „Wer hat’s umgesetzt, im eigenen Land eingeführt, danach verbreitet und in alle Welt multipliziert?“

zeitschnur

… ansonsten: ich wiederhole zum x-ten Mal, dass ich nicht die westliche Politik verteidige, nur weil ich Russland kritisiere.

arrow

Zeitschnur,

in der Apokalypse lesen wir ja vom Lufttier, vom Landtier und vom Wassertier. Da das Lufttier explizit erwähnt wird, ist also auch die Frage „Wer hat’s erfunden?“ von Belang.

Marienzweig
Der Westen handelt gezielt und aufeinander abgestimmt. Kein Politiker aus dem westlichen Block wagt es, aus der Reihe zu tanzen. Sei es aus Überzeugung, sei es aus Gehorsam. Wie überall scheint auch hier der Gruppendruck zu wirken. Einer gibt vor, die anderen folgen brav. Ich hoffte, Putin würde seine Linie durchhalten und sich nicht provozieren lassen, ruhig und souverän bleiben und dadurch den Scharfmachern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wenn jetzt allerdings tatsächlich russische Soldaten in der Ost-Ukraine kämpfen -falls das stimmt- fände ich das in der Tat nicht gut. Putin gäbe damit seinen westlichen Kontrahenten Argumentationsgründe für… weiter lesen »
Franzel
Zu den Fakten: Nach der mit Hilfe Gorbatschows, der Sowjetunion, erfolgten Wiedervereinigung Deutschlands und der sich befreienden übrigen Völker von der Geißel des Kommunismus, einschließlich der russischen Föderation selbst, war es ein ungeschriebenes Gesetz, daß sich die NATO nicht weiter nach Osten ausdehnt. Mit der Aufnahme der baltischen Länder und nun der anvisierten von Kiew in das US-geführte Bündnis, ständen NATO-Einheiten fast wieder dort wo einst die Wehrmacht stand. Nicht die USA oder England oder Deutschland sind bedroht, sondern Rußland, das kaum mehr Einwohner hat als Deutschland und Frankreich zusammen genommen. Wenn man die Geschichte der napoleonischen Kriege wie des… weiter lesen »
Marienzweig

Die USA duldet keine Macht neben sich.
Was ihr Expansionsstreben stört, muss weg.
Was Satellitenbilder wert sind, haben wir damals im Irak mitbekommen.
Nichts!
Was hat sich Mr. Obama nicht schon alles erlaubt?
Einmarsch in Länder, die ihn nichts angehen,
immer wieder neu aktualisierte Todeslisten, Drohnenangriffe,
massive politische Einflussnahme,
perfekte NSA-Schnüffelei.
Und noch so einiges mehr!
Man kann nur staunen, was alles man ihm durchgehen lässt, ohne dass ein Politiker des westlichen Blocks aufmuckt?
Würde Putin mit einem solchen Sündenregister aufwarten – er wäre schon längst vor den Internationalen Gerichtshof zitiert worden.

zeitschnur
Das ist doch so alles verzerrt! Ich muss gestehen, dass ich die Lage dort kaum überblicken kann, aber dass hier ein paar an ihren Homecomputern sitzen und geistig Truppen-Aufstellungen zusammenbasteln – das geht nicht! Die pro-russische Seite ist propagandistisch auch gut aufgestellt, zum Beispiel hier: http://de.ria.ru/aktuelles_uber_uns/ Jede Seite hat ihre Version der Geschichte, und da man weit ab vom Schuss ist, kann man das alles nicht wirklich beurteilen. Nicht das 6. Gebot mit Homo und Sex ist unser größtes Problem, sondern das 1. Gebot und ganz besonders das 8. Gebot: Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen – und… weiter lesen »
Franzel
@zeitschnur: es hilft doch ein Blick auf die Landkarte Europas wie der Welt. Tatsache ist, daß Amerika seit Ende 1989/90 immer näher mit seinem Militär an die Grenzen Rußlands herangerückt ist. Ist das normal?- Keineswegs. Es geht den USA darum, Rußland wie übrigens auch uns in Abhängigkeit zu bringen. Mir ist nicht bekannt, daß Rußland umgekehrt Militär an die Grenzen der USA verschoben hätte. Auch in der Desinformationspresse ist dahingehend nichts zu lesen. Seit langem läuft eine Hetzkampagne in den satanisch gelenkten Medien gegen Rußland, weil es u.a. eben Ehe und Familie hochschätzt. Normalerweise müßte doch gegen unseren Ausspäher Obama… weiter lesen »
Marienzweig
Dass die Propaganda heftig am Werk ist, stimmt sicher. Aber auf beiden Seiten. Und, liebe zeitschnur, warum sollte die eine besser und fakten-ehrlicher sein wie die andere? Sind die Politiker auf der westlichen Erdkugel für sich genommen moralischer als diejenigen der östlichen Seite? Ich rede jetzt nicht von Stalin, nicht vom Kommunismus, nicht vom Nationalsozialismus. Ich meine konkret Putin und Obama. Ich denke, für beide sind Menschen nicht mehr als Schachfiguren. Obama allerdings kann sich über mangelnde Gefolgschaft braver Getreuen nicht beklagen. Sie spuren alle! Gott sei Dank vernehmen wir immer noch warnende Stimmen, die des Herrn Harald Kujat zum… weiter lesen »
zeitschnur
Vielleicht machen Sie @ Franzel, und auch @ Marienzweig, sich doch die Mühe, mich genau zu lesen – ich habe nirgends behauptet, dass der Westen sich „richtig“ verhält. Sie haben ja recht, Franzel, dass Russland sich durch das Vorrücken der Nato-Stationen irgendwie bedrängt fühlen könnte. Aus dem Kujat-Interview geht aber auch hervor, dass sich die westslawischen und baltischen Staaten durch die russische Brandpolitik in der Ukraine ebenfalls bedroht fühlen in ihrer inneren Sicherheit. Hier wird von beiden Seiten bewusst gezündelt! das und nur das will ich den Russland-Schwärmern klarmachen. Russland hat in der Ukraine massive wirtschaftliche Interessen! Die Krimbesetzung war… weiter lesen »
zeitschnur

@ Marienzweig

Ich war doch diejenige, die oben das Kujat-Interview als Link eingesetzt hat und es empfohlen hat!

Traditionstreuer

@Franzel: Danke, Danke, Danke für Ihre klaren Worte, auch wenn sie „politisch nicht opportun“ erscheinen.

Ich bleibe dabei: ES LEBE DAS HEILIGE RUSSLAND!

Marienzweig
Entschuldigung, zeitschnur, ich habe das übersehen! So wie Sie die Interessen der Russen an der Ukraine dokumentieren, gibt es mit Sicherheit auch Interessen der westlichen Welt. Der Sohnemann von Vizepräsident Biden rückte vor Monaten in den Vorstand eines ukrainischen Energie-Unternehmens auf. Was hat er dort zu suchen? http://www.tagesschau.de/ausland/biden-ukraine100.html Ich glaube also nicht, dass es den Politikern um die armen, geknechteten Menschen in der Ost-Ukraine geht, sondern um Einfluss und Macht. Wir werden mit Propaganda zugemüllt. Im Osten mit russischer, im Westen mit westlicher. Auch interessant: Offener Brief an Angela Merkel von ausnahmsweise sehr verdienten und verantwortlichen Ex-Geheimagenten der USA, die… weiter lesen »
Leone

China wird im Ernstfall mit Russland marschieren. Denn hier geht es dann auch ans „Eingemachte“, ein hoher chinesischer General hat vor nicht langer Zeit gewarnt, dass die chinesische KP nur überleben könne, wenn China gegen die USA einen Atomkrieg führt. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Attila Varga

Leone: Wahrscheinlich haben die Chinesen schlicht und einfach keine Lust, das Schicksal der Sowjetunion zu teilen. Damals wurde „Gorbi“ vom Westen verhätschelt- und gründlich über den Tisch gezogen! China ist eine Diktatur, die Elemente des Raubtierkapitalimus und Kommunismus vereint. Aber auch regierungskritische Chinesen trauen dem Westen nicht so recht über den Weg-das Trauma der Opiumkriege lebt in der chinesischen Gesellschaft weiter.

Pawlo
BEI DEN FAKTEN BLEIBEN! Putin hat junge Freundin, ist geschieden. Stört die konservativen Moralaposteln hier offenbar nicht. Putin lügt nachweisbar massivst. Russ. Soldaten auf der Krim geleugnet, jetzige Beteiligung in Ostukraine geleugnet, während gleichzeit russ. Soldaten begraben werden, und dies in großer Zahl. Die Familien zum Schweigen gezwungen! Sein Vorgehen ist brutal und lautet „und bist Du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt“ So geschehen in Georgien, Abchasien, und jetzt in der Ostukraine. Kazachstan wurde gerade aktuell vorsorglich mit Worten bedroht. Wenn sie der russ. Kontrolle entkommen wollen, werden sie das gleiche Schicksal haben. Das ist klass. Mafia-mentalität: entweder Du… weiter lesen »
Franzel
Danke für Ihre Einschätzungen. Mir ist das lieb, auch andere Ansichten zu lesen. Was Rußland betrifft, kann man noch sagen, daß das Kommunistische Manifest im Westen entstanden ist und daß Deutschland mitschuldig ist an den revolutionären Umtrieben im damaligen Rußland. Mir ist auch nicht 100-prozentig wohl, vor allem nicht die ziemliche Abhängigkeit unseres Landes von Erdgas aus Sibirien. Ich war vor 10 und mehr Jahren, als der damalige BK Schröder dieses „Geschäft“ mit Putin/Gazprom eingefädelt hatte, dagegen- nur so als kleiner Bürger, der nichts zu melden hat. Mir ist nicht wohl dabei, daß unsere Regierungen- egal welche Parteien- nicht den… weiter lesen »
zeitschnur

Jetzt machen Sie mal n Punkt – Deutschland mitschuld! Marx hat seinen Kram in England geschrieben, weil er in Deutschland nicht gern gesehen war, oder? Lesen Sie doch mal ne Marx-Biografie!
Ja, jetzt wissen wirs: England ist schuld…

@ Pawlo

Danke für Ihr Posting – endlich mal eine vernünftige Stimme hier! Nichts anderes versuche ich hier klarzumachen, aber die westlich-christliche Selbstgeiselung treibt die verrücktesten Blüten.

Um den falschen Geistern im Westen zu entgehen, stürzt man sich dem östlichen Drachen ins Maul – und hat vergessen, dass die Orthodoxie aus katholischer Sicht nicht rechtgläubig ist!

Marienzweig
Glaubensabfall! Das ist auch mein Thema. Das alles so verkorkst, so verfahren, so kaputt ist in unserer Gesellschaft, führe ich auf den massiven Glaubensabfall zurück. Wenn die Menschen nicht mehr davon auszugehen scheinen, dass sie für ihr Leben, ihre Taten und Untaten verantwortlich sind und Gott darüber Rechenschaft geben müssen. Sie haben keine Orientierung mehr, finden keinen Halt mehr in Ihm. Und so müssen sie in ihr kurzes Leben packen, was nur irgend hineingeht, auch wenn es Unmoralisches und Fragwürdiges ist. Neulich formte sich ein Gedanke in mir: Wenn ich mir das Bild von Adam und Eva vor Augen stelle… weiter lesen »
Adrien Antoine
Geachte @Pawlo, Daß große Völker mit den umliegenden kleineren Völkern nicht zimperlich umgegangen sind und umgehen, davon gibt es in der Geschichte reichlich Beispiele. Daß gerade in diesen Territorien die Abneigung untereinander, der Haß, die Eifersucht groß ist, ist wohlbekannt. Daß diese Erde blutgetränkt ist, ebenfalls( 1. Weltkrieg, Oktoberrevolution mit dem Bürgerkrieg, Holomodor, Stalinisierung, 2. Weltkrieg,…) Der Westen ist an der jetzigen Situation jedoch nicht unschuldig. Aufbau einer wirklichen gelebten Demokratie, Föderalisierung und Subsidiarität, spirituelle Erhebung des Volkes: eine Hilfe dazu wurde nicht geboten, stattdessen ein „Enrichissez-vous“ à la Louis-Philippe, ein Anpreisen der Verweltlichung ohne Hemmungen. Für die Verlierer dort… weiter lesen »
Tomas2612
@zeitschnur und andere kritische Schreiber: Sie können sich mit dem Bundespräsidenten Gauck die Hand reichen. Zu seiner Rede zur Gedenkfeier zum deutschen Überfall auf Polen 1939 spricht er schon im ersten Absatz vom Völkermord an den Juden, ohne in der ganzen Rede auch nur einmal die Leiden des russischen Volkes zu erwähnen, die der Einmarsch der Deutschen verursacht hatte. Dabei hinterließen die Deutschen systematisch verbrannte Erde und wollten ganz Russland sklavisch unterdrücken. Letztlich sollten alle Russen, genau wie die Juden, der Vernichtung zugeführt werden. Sie sollten nur auf viel erbärmlichere Weise langsam umgebracht werden durch Entzug der Lebensmittel, des Lebensraumes… weiter lesen »
Traditionstreuer

Ich gebe Ihrer Analyse des Vernichtungsfeldzugs des satanischen „Westen“ gegen das heutige Rusland in vielem Recht. Ihrer Parallelisierung mit dem Feldzug der Wehrmacht allerdings nicht. Damals war Russland die „Sowjetunion“ – das böseste, sanatischste Gebilde, das die Weltgeschichte bis dahin gesehen hatte.
Auch wenn die Wehrmacht formell im Auftrag des auch nicht katholischen „Führers“ unterwegs war – aber sie führte doch einen guten Kampf für die Werte des christlichen Abendlandes gegen den gott- und sittenlosen Bolschewismus. Das sollte man, bei aller berechtigten Unterstützung des heutigen Russland, nicht vergessen.

zeitschnur

Ich glaube es nicht – die Nazis führten einen „guten Kampf“ für die „Werte des christlichen Abendlandes“?!

Ja, wenn das die Werte des christlichen Abendlandes sind, dann wundert mich wirklich gar nichts mehr…

hedi züger
Ganz und gar auch meine Meinung. Die Situation ist sehr gefährlich – es könnte zu einem Weltenbrand kommen. Dazu brauchts keinen Schlechtwetterpropheten. Da glaube ich einfach, die Waffen des Glaubens zu ergreifen. Als die Schweiz vom Hitlerreich umgeben – aus allen Radios dröhnte „und die Schweiz das Stachelschwein holen wir beim Rückzug ein“ – da haben die Leute ganze Nächte durchgebetet, sonntags musste man sie fast mit der Geisel aus dem Gotteshaus treiben, damit zwischen den Messen die Soldatengottesdienste gehalten werden konnten. Dass wir damals von dem satanischen Tyrannen verschont geblieben sind, ist de facto und nach fester Überzeugung der… weiter lesen »
Tomas2612
Fortsetzung: Dabei ist das gegenwärtige Desaster zum Beispiel im Irak allein von den USA verschuldet. Wie viele Aggressionen und Angriffskriege gehen denn auf das Konto der USA ? Wer ist eigentlich der Aggressor ? Putin nimmt nur die zum Überleben notwendigen Interessen der Russland zugeneigten Bevölkerungsmehrheit in der Ost-Ukraine wahr. Kiew leugnet diese hartnäckig. Sie wollen auch von einer Föderation nichts wissen. Nachweislich sind faschistische Kräfte in der Regierung in Kiew beteiligt. Schon im II. Weltkrieg haben sie mit den Faschisten kollaboriert. Heute begehen die Politiker dieselben Fehler, weil es ihnen an Sensibilität fehlt und sie sich nicht in die… weiter lesen »
zeitschnur
Sorry Thomas 2612 – da geht so vieles wild durcheinander… Was habe ich mit Gauck zu schaffen? Was soll das? Sie meinen, wenn sich irgendwo mal eine Meinung kurz überschneidet, muss man schon die Hand reichen und sei so wie der und der, Schublade auf, Schublade zu etc. pp. Ich kann nicht auf alles einzugehen, weil es so wirr durcheinander geht und sehr emotional ist, aber zwei Dinge möchte ich doch zu bedenken geben: Gauck hatte jahrzehntelang das Vergnügen mit russischer Herrschaft. Haben Sie Erbarmen mit all jenen, die wissen wie es unter russischer Knute ist… Ihre Vergleiche hinken und… weiter lesen »
arrow

Zeitschnur,

Sie geben hier wichtige Impulse, aber Ihre annähernde Gleichsetzung von Sowjetunion und Russischer Föderation ist doch sehr begründungsbedürftig. Bedenken Sie bitte auch, dass kein vernünftiger Zweifel daran bestehen kann, dass die gegenwärtige Ukraine-Krise von Washington aus orchestiert wurde und man in Washington jetzt einfach nicht mehr weiß, wie man die gerufenen Geister wieder los wird. Auch Ihre Behauptung einer Krim-Annexion ist beweispflichtig. M.E. liegen solche Beweise bislang nicht vor. Ich berufe mich hier u.a. auf Ewald Stadler, einen Haudegen der Tradition.

hicesthodie
Obwohl ich vieles ganz ähnlich sehe wie Sie, werter Thomas2612, muss ich doch einmal für @zeitschnur eine Lanze brechen. Wenn ich zs richtig verstanden habe, geht es ihr vor allem darum, davor zu warnen, das wir traditionsverbundenen Katholiken uns zu naiv und blauäugig Russland und der Orthodoxie an die Brust werfen. In der Tat sollten wir einen gesunden Realismus obwalten lassen. Auch Putin ist vor allem ein kluger Machtpolitiker (als solcher hat er den Wert der Religion und Tradition für ein gesundes Staatswesen erkannt), und die Orthodoxie hat bei aller bewunderungswürdigen Frömmigkeit und allem Festhalten an ihrer Tradition siche ebenso… weiter lesen »
zeitschnur
Sie können aber doch nicht vergessen, wie der ganze Konflikt losbrach – und im Ernst glauben, dass Russland gar nichts damit zu tun hat… Wer treibt hier wen wohin? Ich bin mir nicht sicher, ob nicht beide Seiten Interesse an einem Krieg haben, Russland führt doch schon Krieg seit Monaten, natürlich nicht offiziell wie früher mit Kriegserklärung und so, sondern hinterrücks und im alten KGB-Stil, es hat die Hände im Spiel…Krim…russische Soldaten in der Ostukraine, die da natürlich nur ganz aus Versehen herumgelaufen sind. Vor allem Russland würde durch einen angezettelten Krieg das globale Machtgefüge zu seinen Gunsten umgewichten können…vor… weiter lesen »
arrow

Zeitschnur,
Ihren letzten Satz unterschreibe ich ja, aber:

Wie können Sie die Art der russischen Kriegsführung in der Ostukraine als Aggression deuten, wenn es dafür keine belastbaren Hinweise gibt, was man auch bei Kujat lesen kann?
Meine Theorie: Die heilsgeschichtliche Bedeutung Russland hat Black-Box-Charakter. Sie haben das ähnlich selbst gesagt. Gleichzeitig wissen aber alle, die Kinder des Lichts und die der Finsternis, seit Fatima erst recht, dass diese Black-Box irgendeine Bedeutung hat. Deswegen will der Westen Russland wie zu Jelzins Zeiten kontrollieren. Das Interesse daran ist im Letzten weder ökonomisch noch geopolitisch – es ist geistig.

Marienzweig
Danke, hicesthodie! Ihren Worten möchte ich mich anschließen, besonders bezüglich der USA und ihrer Machtinteressen. „50 Leute regieren Amerika, und das ist eine großzügige Schätzung.“ Joseph Kennedy in der “New York Times”, 26. Juli 1936 Ich vermute, das wird heute nicht anders sein. Beeinflussung der Bürger (oder besser: der Masse) ist vorteilhaft und deshalb anzustreben. Hier zwei Zitate aus einem Buch eines einflußreichen Beraters von fünf US-Präsidenten: Zitat 1 „Die technotronische Ära wird eine schrittweise in Erscheinung tretende, stärker kontrollierte Gesellschaft mit sich bringen. Eine solche Gesellschaft würde dominiert von einer Elite, unbehindert von traditionellen Werten. Schon bald wird es… weiter lesen »
Die kleine Mü
Allen Verächtern und Feinden der Sowjetunion und auch der nationalen Sozialisten in Deutschland zwischen 1933 und 1945 sei hier eine kleine Frage gestellt: Woher, meinen Sie, hatten verkommene Kleinbürger, kriminelle Proleten und Kaschemmenintellektuelle wie Bolschewiken und Nazis die horrenden Geldmengen (immer harte Devisen oder gleich gutes Gold in ganzen Tonnen) und die Logistik, um in ihren zerrütteten Ländern an die Macht zu kommen und sich dann gegen alle Widerstände zu behaupten? Folgen Sie einfach der Spur des Geldes in den Jahren 1917ff (im Internetzeitalter ist das kinderleicht) und es geht dem nichtdenkfaulen Betrachter so manches Lichtlein auf. Das satanischste Gebilde… weiter lesen »
Franzel
Genauso ist es: es sind die Freimauerer, besser die Hochlogen, die seit Jahrhunderten die Völker ausbeuten und Kriege anzetteln. Es sind die Diener Satans, die das machen. Da Satan sich nicht inkarnieren kann, bildet er sich Menschen heran, die sein Geschäft betreiben. Die Kommunisten bilden mit den Liberalen/Kapitalisten die beiden Zweige eben dieser Freimaurerei. Sie sind grundsätzlich keine Gegner, sondern arbeiten an der einen Sache: der Errichtung des Reiches Satans auf der Erde und Vernichtung des Reiches Gottes. Karl Marx war Jude und Freimaurer und ließ sich von seinen Kapitalistenfreunden größzügig finanzieren. Er war verwandt/versippt mit den Rothschilds, einer sehr… weiter lesen »
Tomas2612

Das sollte wirklich jeder lesen und wissen !

hicesthodie

Ja, da haben Sie wohl recht. Ein hoher Offizier der Reichswehr, der den aufstrebenden Hitler in München mehrfach zu Unterredungen traf, um sich ein Bild von ihm zu machen, wies schon damals darauf hin, das Hitler von allen, besonders auch aus dem Ausland, Geld annahm, und er beklagte, dass die bayerische Staatsregierung es versäumte, Dokumente einzukassieren, aufgrund deren man Hitler ganz leicht vor Gericht des Hochverrats anklagen könne.

Attila Varga

hicesthodie und der kleine Mü: Sehr richtig! Auch wenn „Hochfinanz“, ebenso wie „Freimaurerei“, von der PC aus jeder politischen Dikussion verbannt werden, muss die Frage nach dem cui bono erlaubt sein. Die Unterstützung der Wallstreet und City of London für Menschewiki und Bolschewiki hatte ich bereits erwähnt. Man sollte sich auch unbedingt Eva Schweitzers „Amerika und der Holocaust“ zu Gemüte fühlen. Schweitzer beschreibt die Finanzierung des III.Reiches durch die angelsächsische Hochfinanz, so die Rolle der Familie Bush, die auch beim Aufbau von Al Qaida keine unbedeutende Rolle spielte.

Franzel
@Tomas 2612; @Marienzweig, @Attila Varga: Sie schreiben mir mit Ihren Analysen aus dem Herzen. Denn Sie schreiben die Wahrheit. Die Bewohner der Halbinsel Krim @zeitschnur, nehmen Sie es zur Kenntnis oder nicht, wenn Sie weiterhin den Gaunermedien (GEZ usw.) und Kriegshetzern Glauben schenken, hatten sich in einer freien Volksabstimmung mit großer Mehrheit für die Wiedervereinigung mit Rußland ausgesprochen. Die Krim wurde von einem betrunkenen Chruschtschow ohne Zustimmung ihrer Bewohner im Jahre 1954 von Rußland abgetrennt und der Ukraine angegliedert. Die Krim war niemals ukrainisch. Es ist kein Völkerrecht verletzt worden, weil sich das Volk der Krim so entschieden hat. Es… weiter lesen »
Attila Varga
Danke Franzel. Ich habe niemals zu denen gehört, die bestritten haben, dass Russland den „Aufständischen“ hilft. Natürlich hat Russland geholfen, denn es war Russlands Pflicht zu helfen, eine Volksabstimmung auf der Krim und hoffentlich bald in den den östlichen Gebieten zu erzwingen-Ebenso wie es Österreichs Pflicht war, den Südtirolern politisch den Rücken zu stärken. Heute ist Südtirol die wohlhabendste Region Italiens und bei meinem Aufenthalt 2008 hatte ich den Eindruck, dass auch die Italiener Südtirols froh waren, nicht direkt von der korrupten römischen Republik regiert zu werden. Leider ist es so, dass häufig ohne Gewalt nicht zu einer Volksabstimmung kommt:… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Die Unsinnigkeit der großen politischen Konflikte heute findet eine Erklärung nur dann, wenn man berücksichtigt, dass im Hintergrund eine globalistische Elite am Wirken ist, die alle Großmächte aufeinanderhetzt, um deren Macht zu brechen und endlich den antichristlichen Eine-Welt-Staat hervorzubringen. Die westliche (amerikanische und europäische) Politik im Ukraine-Konflikt ist intrigant und heuchlerisch, aber auch von Russland ist das Heil nicht zu erwarten. Viele ernsthafte amerikanische Christen (nicht zu verwechseln mit den angepassten, verweltlichten Großkirchen) sehen auf Nordamerika ein furchtbares, selbstverschuldetes Strafgericht zukommen, ja unmittelbar bevorstehen. Darin spielen Naturkatastrophen und militärische Schläge Russlands, Chinas und Koreas eine Rolle. Wenn, wie viele Ausleger… weiter lesen »
Josef
„Spätestens mit der Wahl des Metropoliten Kyrill im Dezember 2008 an die Spitze der Orthodoxen passt kein Blatt mehr zwischen Kirche und Kreml.“ schreibt Klaus Kelle (vgl. http://www.kath.net/news/47345). Nur weil Putin die christliche (orthodoxe) Kirche unterstützt ist sein Verhalten noch lange nicht gut oder gerechtfertigt. In der Tat leidet der Westen und speziell Europa unter dem Modernismus und einer alle-Religionen-sind gleich-Ideologie und auch der Westen ist somit auch nicht automatisch der Gute, nur weil hier noch etwas mehr Meinungsfreiheit herrscht. Man möge sich doch wirklich um eine objektive Meinungsbildung bemühen und dazu auch z.B. aktuelle Beiträge des ARD „Weltspiegels“ ansehen:… weiter lesen »
Jupp

Kriegsgründe bleiben in Deutschland Staatsgeheimnis
http://qpress.de/2014/09/09/kriegsgruende-bleiben-in-deutschland-staatsgeheimnis/

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