Reformationsgedenken: Dialogpapier von Vatikan und Evangelikalen?

Gemeinsame Erklärung der Katholischen Kirche mit den Evangelikalen zum "Reformationsgedenkjahr" 2017?
Gemeinsame Erklärung der Katholischen Kirche mit den Evangelikalen zum „Reformationsgedenkjahr“ 2017?

(Washington/Rom) Laut Berichten von US-Medien beabsichtigt der Vatikan zum Reformationsjahr 2017 mit den Evangelikalen ein gemeinsames „Dialogpapier“ zu veröffentlichen. Ziel der Erklärung soll ein „gemeinsames Bekenntnis zur Mission“ sein, wie der Boston Globe berichtete.

2017 feiert die protestantische Welt 500 Jahre „Reformation“ durch die Wittenberger Thesen Martin Luthers. 2017 feiern die katholischen Charismatiker auch 50 Jahre „Erweckung“ durch die „Geisttaufe“.

Laut dem Papst-Biographen und Journalisten Austen Ivereigh im Boston Globe, soll das gemeinsame Dokument zur „Reformation“ drei Schwerpunkte enthalten: „das von den Kirchen geteilte sogenannte nicäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis, das Kernstück der ‚Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre‘ von 1999 und ein Bekenntnis zur gemeinsamen Verkündigung auf Grundlage des Evangeliums“, wie die KAP berichtete.

Tony Palmer übergab Papst Franziskus Text-Entwurf

Laut Ivereigh habe der vor kurzem verstorbene keltisch-anglikanische Bischof Tony Palmer am 24. Juni in Rom bei einem der Treffen des Papstes mit evangelikalen Vertretern den Entwurf für eine gemeinsame Erklärung übergeben. Der Titel des Dokuments lautet: „Declaration of Faith in Unity for Mission“. Ein geeigneter Anlaß für die öffentlichkeitswirksame Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung wäre, so Palmer und andere evangelikale Fernsehprediger,  das Jahr 2017 wegen des Reformationsgedenkjahres (1517) und des im selben Jahr begangenen 50-Jahr-Jubiläums der Entstehung der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche (1967).

Seit Jahresbeginn sandte Papst Franziskus eine ganze Reihe von wohlwollenden Signalen in Richtung Evangelikale und Pfingstler aus. Dazu gehören mehrere inoffizielle Treffen im Vatikan, eine Video-Botschaft und am 28. Juli der „Privatbesuch“ des Papstes bei einer evangelikalen Denomination in Caserta. Dabei richtete das katholische Kirchenoberhaupt eine Vergebungsbitte an 300 aus der ganzen Welt geladene evangelikale Vertreter.

Verhältnis Katholische Kirche-Evangelikale in Lateinamerika

Die päpstlichen Bemühungen werden von Beobachtern mit dem gespannten Verhältnis zwischen der Katholischen Kirche und den evangelikalen Freikirchen in Lateinamerika in Zusammenhang gebracht. Seit einigen Jahrzehnten werben evangelikale Gruppen der katholischen Kirche Massen von Gläubigen ab. Eine Bewegung, die von den USA aus erfolgt und immer wieder auch mit politischen Interessen der USA in ihrem „Hinterhof“ in Verbindung gebracht wird. Religionssoziologen sehen in der evangelikalen Ausbreitung einen unter mehreren Versuchen, als verläßliche Bündnisform den American Way of Life zu exportieren.

Mission oder Missionsverzicht?

Kritiker werfen dem Papst vor, die Heilsnotwendigkeit der Katholischen Kirche preiszugeben und unterschiedslos alle Gruppen anzuerkennen, die sich christlich nennen oder nominell auf Christus berufen. Papst Franziskus gab mehrfach zu verstehen, daß er auf eine Bekehrung zum katholischen Glauben verzichtet. Damit stellt sich die Frage, was eine gemeinsame Erklärung mit den Evangelikalen gerade zum Thema Mission zum Inhalt haben könnte. Ein gemeinsames Bekenntnis zur Missionierung der Nicht-Christen oder eine offizielle Anerkennung eines gegenseitigen Missionsverzichts? Mit der einseitigen Einbettung der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ von 1999 in das katholisch-evangelikale „Dialogpapier“ würde zudem die vom Rang her für die Katholische Kirche bedeutendere und vor allem verbindlichere Erklärung Dominus Iesus von 2000 übergangen.

Bereits 2013 war vom Päpstlichen Rat für die Förderung der Einheit der Christen und dem Lutherischen Weltbund (LWB) zum „Reformationsjubiläum“ ein katholisch-lutherisches Dialogpapier veröffentlicht worden, dessen Relevanz jedoch im kaum wahrnehmbaren Bereich geblieben ist. Von Lutherischer Seite wurde mit Blick auf das „Lutherjahr“ 2017 in Abständen bereits mehrfach eine gegenseitige Anerkennung des „Abendmahls“ eingefordert.

500 Reformation, 50 Jahre Charismatische Erneuerung – Und 100 Jahre Fatima?

Im Jahr 2017 jährt sich nicht nur zum 500. Mal die „Reformation“ und zum 50. Mal die Entstehung der charismatischen Bewegung in der Katholischen Kirche, sondern auch zum 100. Mal die Marienerscheinung von Fatima. Ein Jubiläum, das bisher in Rom unbeachtet blieb.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: unavox.it

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Zeitlos
Wenn nicht ein Wunder geschieht, wird sich die Kirche des 2. Vatikanischen Konzils spätestens 2017 in einen „Christlichen Bund“ oder wie immer man es nennen mag, eingliedern. Wir befinden uns mitten in dem Prozess, der Wahrheitsanspruch, den die katholische Kirche ca. 1500 Jahre erhob als allein von Jesus Christus gestiftete Kirche, ist bereits mehr und mehr aufgegeben. Erzbischof Lefebvre hat die Zerstörung gesehen, vor über 45 Jahren. Hoffentlich leisten die Priester, die von ihm oder seinen Bischöfen geweiht wurden, tätigen Widerstand. Wobei ich nicht nur die FSSPX-Priester meine, sondern genauso die Ecclesia-Dei-Priester, deren Gründer ja ebenfalls vom Erzbischof geweiht wurden.… weiter lesen »
zeitschnur
Bergoglio führt eigentlich nur in aller Konsequenz das zu Ende, was seit dem Vaticanum II mit der „Religionsfreiheit“ und der Vorstellung, dass die Nichtkatholiken „Wahrheitssplitter“ besäßen begonnen wurde. Ich denke, dass in der Wahrnehmug des modernistisch sozialisierten Menschen diese Konzils-Aussage mit dem katholischen Dogma in eins gesetzt wird, dass der Mensch auch mit der natürlichen Vernunft erkennen kann, dass ein Gott sei. Dabei wird jedoch eine traditionelle Unterscheidung aufgegeben: dass es eine natürliche Ordnung und eine Gnadenordnung gibt. Der Mensch erkennt als Naturwesen, dass es einen Gott gibt und dass dieses oder jenes aufgrund von Schlussverfahren wahr oder falsch ist… weiter lesen »
zeitschnur
Gerade habe ich in „De trinitate“ (Augustinus) noch den aufrüttenden Hinweis gelesen, dass der Heilige Geist als ein „Geschenk Gottes“ betrachtet werden muss: „Wenn wir die Worte Geschenk eines Schenkers und Schenker eines Geschenkes verwenden, dann wird jedesmal die gegenseitige Beziehung sichtbar. Der Heilige Geist ist also eine gewisse unaussprechliche Gemeinschaft von Vater und Sohn. Vielleicht hat er seinen Namen daher, daß man auf Vater und Sohn die gleiche Bezeichnung anwenden kann. Er wird ja im eigentlichen Sinne genannt, was die beiden anderen in einem allgemeinen Sinne heißen, Geist ist ja auch der Vater, Geist ist der Sohn, heilig ist… weiter lesen »
Zeitlos
Die Orthodoxie glaubt, der Sohn und der Heilige Geist gehen aus dem Vater hervor. Dennoch glauben sie nicht, der Heilige Geist „gehe an Jesus vorbei.“ In der allerheiligsten Dreifaltigkeit geht „keine Person an der anderen vorbei“, auch nicht nach orthodoxem Glauben. Sie kennen keine autonome Heilig-Geist-Verehrung, das Pfingstlertum ist der Orthodoxie fremd. Die Orthodoxen streiten nicht ab, dass Jesus Christus, gerade durch Seine Menschwerdung, durch Seinen Tod und Seine Auferstehung uns den Heiligen Geist sendet. Sie leugnen doch nicht die Heilige Schrift, die davon Zeugnis gibt. Vor allem leugnen sie nicht die Erlösung durch Jesus Christus am Kreuz. Das ist… weiter lesen »
PETRUS

in der Regel wird die Orthodoxie in den Beiträgen in einem Zug mit Ketzern und Apostaten genannt. Wir sollten aber nicht vergessen, bei aller Kritik, die man an der real existierenden Orthodoxie üben kann, sie ist die einzige kirchliche Institution, die den Glaubens – und Liturgiefundus der alten ungeteilten Kirche unverbrüchlich hochhält und verteidigt. Keine Angst zeitschnur@ die Orthodoxen werden sich mit diesem Rom auf keinem Fall vereinigen.

zeitschnur
@ zeitlos Brav, brav, ganz ruhig! Sie korrigieren und unterstellen Unwissen, dozieren wieder wie der Lehrer Lämpel und haben offenbar nicht gelesen, was ich geschrieben habe, sonst müssten Sie mich ja nicht mit meinen eigenen Worten korrigieren. Haben wir wirklich den Auftrag für dieses alberne Konkurrenzgehabe, das Sie mir hier seit Wochen aufzwingen wollen? Was immer ich sage, Frau Zeitlos, die sich früher übrigens cuppa nannte, muss ihre Wurfgeschosse schmeißen, stets sprungbereit. Ein Beispiel für ihre dreiste und kleinkarierte Kritiksucht. Ich schrieb oben: „Der Hl. Geist aber ist das Liebesband (vinculum amoris) zwischen Vater und Sohn. (…)“ Frau Zeitlos korrigiert:… weiter lesen »
zeitschnur
@ Petrus Ich möchte die „real existierende Orthodoxie“ gar nicht kritisieren, habe ich auch noch nicht getan. das hat auch mit gelegentlicher Putinkritik nichts zu tun – der ist für mich ein Politiker, mehr nicht. Ich beziehe mich auf den theologischen Hauptgrund für das Schisma, das nun mal besteht. Heutzutage wird permanent lamentiert, auch hier auf dem Forum. Soviel Häme, Larmoyanz und Kleinkariertheit! Dem Dilemma heute liegen jedoch theologische Probleme zugrunde, die sich nicht darin erschöpfen, Pius X. und noch ein bisschen Lefebvre zu lesen – das hat m. E. bereits sektiererische Züge! Pius X. sagt richtig in „Pascendi“, dass… weiter lesen »
Monsieur Swann
@ zeitschnur Wenn Sie schreiben: „Aber für uns gilt ja nicht: je älter je besser, auch nicht das protestantische „ad fontes“, sondern alleine die Frage „Was ist wahr?“ und „Was will Gott erhalten wissen?“, dann ist dem sicher zuzustimmen. Bloß stellt sich dann mir zumindest die „ketzerische“ Frage, wie man dann, wie es im Traditionalismus ja geschieht, die überlieferte Lehre der Kirche gegen das Konzil und den Modernismus in Stellung bringen will, nach dem Grundsatz: Was früher gelehrt wurde, ist auch wahrer. Wenn dieses Kriterium jedoch wegfällt, wie Sie anmerken, wie kann man denn dann noch wissen, dass jene frühere,… weiter lesen »
Franzel

Sollte der Papst mit den „Evangelikalen“ solch ein Vorhaben durchführen, wäre damit der Wahrheit und dem Heil der Menschen nicht gedient. Offenbar sollen mit Verweis auf das n-k – Glaubensbekenntnis „konservative“ Katholiken beruhigt werden. Das Vorhaben riecht nach Täuschung.
Was offenkundig beabsichtigt ist, ist die Schaffung eines Einheitsbreies unter Mißachtung der kirchlichen Glaubeninhalte und Lehren. Es ist die Implementierung des freimaurerischen Plans zur Zerstörung der Kirche wie es vielen Sehern offenbart worden ist.

GW
Volle Zustimmung, werter Franzel – und daß es genau so kommen würde, davor wurden wir ja nicht nur durch so viele Schauungen bzw. Privatoffenbarungen gewarnt (lange Liste, wenn man sich das mal so überlegt; spontan fallen mir ein die heiligen bzw. seligen Hildegard von Bingen, Franz von Assisi, Anna Katharina Emmerick, Unsere Liebe Frau vom guten Erfolg/Ecuador, von La Salette, von Fatima, von Akita uvm., dann Leo XIII., der das Gebet zum hl. Erzengel Michael verfaßte, oder auch die große Besorgnis und Vorahnung des damaligen Kardinal-Staatssekretärs Pacelli in den Dreißigerjahren …), sondern auch durch die ‚Machinatoren‘ selbst, wie z.B. diese… weiter lesen »
GW
Hier noch das oben erwähnte Pacelli-Zitat: “I am concerned by the Blessed Virgin’s messages to Lucy of Fatima. Mary’s persistence about the dangers that menace the Church is a divine warning against the suicide of altering the Faith, in Her liturgy, Her theology and Her soul … – I hear all around me innovators who wish to dismantle the Sacred Chapel, destroy the universal flame of the Church, reject her ornaments and make her feel remorse for her historical past. A day will come when the civilized world will deny its God, when the Church will doubt as Peter doubted.… weiter lesen »
GW

Ah, in einem Kommentar auf der Site ‚Harvesting the Fruit of Vatican II‘, Link s.u. (Kommentar von ‚Halina‘), findet man den Hinweis auf ein Gespräch Pacellis mit dem Grafen Galeazzi; dem o.g. Zitat voraus geht demnach noch folgender Satz von Pacelli:

„Suppose, dear friend, that Communism was only the most visible of the organs of subversion ranged against the Church and the tradition of Divine Revelation, then we are going to witness the invasion of all that is spiritual … philosophy, science, law, education, the arts, press, literature, the theatre, and religion.“

http://www.harvestingthefruit.com/outrage/

Frank Bell

Im Jahr 2017 wird der Papst Millionen von Toten Europäern gedenken müssen.

Denn der Krieg, den die USA, Europa und die NATO wollen, wird genau dazu führen. Und zwar schneller, als viele hier vermuten.

Dann wird uns dieser ganze Befreiungstheologie-Quatsch des Papstes nicht helfen.

Wann erhebt er seine Stimme für den Frieden? NIE? Sieht fast so aus.

Armin

Die nach dem VK II gegründete „Afterkirche“ siehe die Selige Anna Katharina Emmerick, hat ja den großen Auftrag Gottes unseres Herrn der an sie ergangen ist schändlich Verraten, und die Missionierung aufgegeben, und daher braucht man eben andere um zu Missionieren. Und dass ist ja auch ganz im Sinne des „Großen Baumeisters“ also Satans, weil er dadurch leichter an Seelen gelangt.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Shuca
„Laut Berichten von US-Medien beabsichtigt der Vatikan zum Reformationsjahr 2017 mit den Evangelikalen ein gemeinsames „Dialogpapier“ zu veröffentlichen. Ziel der Erklärung soll ein „gemeinsames Bekenntnis zur Mission“ sein, wie der Boston Globe berichtete.“ Ich hab es schon tausendmal geschrieben. Die wollen die Reformation feiern. Für was wollen sie denn missionieren, für sieben Sakramente oder für zwei? Das Reformkonzil war ein protestantischer Angriff mit dem Ziel der Zerstörung der heiligen katholischen Kirche. Der Protestantismus ist ein Kind dieser Welt und die heilige Kirche ist nicht von dieser Welt. Wir haben es in der Zeit wo Christus kommt nicht mit einem falschen… weiter lesen »
Shuca

„Papst Franziskus gab mehrfach zu verstehen, daß er auf eine Bekehrung zum katholischen Glauben verzichtet.“
Das wäre ja auch der Gipfel der Unverfrorenheit wenn ein Bischof der Konzilskirche der sich zum Papst hat wählen lassen andere christliche Religionen auffordern würde katholisch zu werden. Rückkehr-Ökumene ist für den Konzilsgeist schlimmer als der dritte Weltkrieg.
Per Mariam ad Christum.

Uwe C. Lay
Sie haben leider vollkommen recht! Einst glaubte und verkündigte die Kirche, daß es eine und nur eine Arche gibt, in der die Rettung ist. Nach dem Konzil heißt es dagegen, daß die Wasser so flach sind, daß niemand in den Sindfluten ertrinken könne und darum sei die Arche Noah völlig überflüssig! Eigentlich ist Gott nur Mensch geworden, um uns darüber aufzuklären, daß wir uns ganz falsche Vorstellungen von Gott gemacht hätten. Denn er sei die Liebe und sonst nichts und darum werden alle Menschen gerettet! Mission ist so überflüssig, es sei denn als Aufklärung, daß niemand zu Grunde gehen kann,… weiter lesen »
defendor
Der heutige Kardinal Ranjith hat seinerzeit als Erzbischof und damaliger Sekretär der vatikanischen Gottesdienstkongregation im Vorwort zu einem neuen Buch über liturgische Anliegen von Kardinal Fernando Antonellis… „EINE REFORM DER LITURGIEREFORM !“ klare Worte geschrieben. Dies aufgrund der unfassbaren liturgischen Missstände und deren Auswirkungen nach dem Vaticanum II. Er nannte im Besonderen einige Praktiken, die niemals im Einklang mit dem Vaticanum II. stünden wie z.B.: – die Messe versus populum – die Handkommunion (!) – das völlige Verschwinden des Lateins und des gregoriansichen Chorals – die völlig missverstanden „tätige Teilnahme“ der Gläubigen an der heiligen Eucharistie Weiter nennt er eklatante Versäumnisse: Verdrängung von… weiter lesen »
Zeitlos
Nochmal zum Kommentar [email protected] Die Lehre von den Hervorgängen innerhalb der Allerheiligsten Dreifaltigkeit enthält keine Wertung.(…)“Mit Deinem eingeborenen Sohne und dem Hl. Geist bist Du e i n Gott, ein Herr: nicht als wärest Du nur eine Person, Du bist vielmehr in drei Personen ein Einziger. Was wir auf Deine Offenbarung hin von Deiner Herrlichkeit glauben, dasselbe glauben wir ohne irgend einen Unterschied auch von Deinem Sohne, dasselbe vom Hl. Geiste. Und so beten wir beim Lobpreis des wahren und ewigen Gottes in den Personen die Verschiedenheit, in der Natur die Einheit, in der Majestät die Gleichheit an …“ Da… weiter lesen »
zeitschnur
Das ist doch Blabla – wieviele Priester kennen Sie denn? Und was korrigieren Sie denn schon wieder an meinem Kommentar? Irgendwie hören und verstehen Sie selektiv bis falsch. Das Thema Trinität ist kompliziert, und ich finde es reichlich arrogant, der Kirche zu unterstellen, sie habe hier nicht ausreichend gelehrt/lehre nicht ausreichend, v.a. bzgl. des Hl. Geistes. Alleine das aufregende Werk „De trinitate“ von Augstinus bezeugt doch etwas ganz anderes! Sie lehnen sich viel zu weit aus dem Fenster, denn man merkt an Ihren Postings, dass Sie gar nicht verstehen, dass das ein Thema ist, dem man sich nur mit Scheu… weiter lesen »
Zeitlos
Zeitschnur, wenn Sie nicht schon wieder die Orthodoxie völlig blind und falsch angegriffen hätten, hätte ich die allerheiligste Dreifaltigkeit hier überhaupt nicht erwähnt. Sie haben nicht begriffen, dass es innerhalb der heiligsten Dreifaltigkeit Hervorgänge gibt, das heißt Hervorgang ist Ursprung. Gott Vater ist ursprunglos, Gott Sohn geht aus dem Vater hervor durch Zeugung. Durch Zeugung intellektueller Art, „am Anfang war das Wort.“ Der Heilige Geist geht aus der „Beziehung“ zwischen Vater und Sohn hervor, es heißt „Hauchung.“ Das ist geoffenbarte Wahrheit, es ist Dogma. Sie verwechseln außerdem die Hervorgänge mit der Sendung: Die Hervorgänge sind innergöttlich, die Sendung richtet sich… weiter lesen »
Leone

Woher weiß denn Bergoglio, er das Jahr 2017 erleben werden? Ist er sich dessen so sicher? Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Tiber herunter,falls bis dann noch Wasser überhaupt noch vorhanden ist……

hedi züger

Ein ganz grosser Trost – danke für Ihre weisen aufrichtenden Gedanken – levate captita vestra,quia appropinquat redemptio vestra – erhebt euer Häupter-denn es naht eure Erlösung! Quod faxit omnipotens ac misericors deus per infinita saecula saeculorum amen. Latein ist für mich die Kirchensprache – auch wenn sie im Moment vergessen und begraben scheint. Ich liebe sie, denn in der Mystik ist sie der Dämonen liebster Feind. Meine ganz persönliche unverbindliche Ansicht.

wickerl

Da wo ich wohne läuft ein evangelikaler Geistlicher, der in 2. Ehe verheiratet ist, in katholischem Priestergewand herum und hängt Fotos aus wie er als Ehrengast in Rom im Petersdom herumsitzt und hängt weiter einen Brief des katholischen Ortsbischofs aus, der sich über sein Tätigwerden in seiner Diözese freut!

Ralph

Das finden manche vielleicht noch toll. Ich jedenfalls nicht. Die Evangelischen, ob Landeskirchliche oder Andere sind gegen das Papsttum (nei dem Amtsinhaber könnten einem auch Zweifel kommen, wenn man nicht woßte, wie das Amt zu verstehen ist), sie bestimmen nach Mehrheiten, die sich jeder Zeit ändern können, was Glaubensinhalt ist. Das ist nicht unsere Kirche.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Das ist schlicht und ergreifend Amtsanmaßung, die nach § 132a StGB mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft werden kann.

http://dejure.org/gesetze/StGB/132a.html

Die Absätze 1 und 2 gelten auch für Amtsbezeichnungen, Titel, Würden, Amtskleidungen und Amtsabzeichen der Kirchen und anderen Religionsgesellschaften des öffentlichen Rechts.

Nur: Wo kein Kläger, da kein Recht.

Ralph

Wie lange dauert diese Aufführung denn noch ? Bardoglio nervt uns alle Tage. Was wollen wir den mit den Evangelikalen ?

Zeitlos
Fortsetzung @ Zeitschnur Wenn ich beklage, dass mehrere Generationen von Priestern – ob traditionstreu oder neomodernistisch – über zentrale Glaubenswahrheiten nicht mehr predigen, de facto aus der Verkündigung streichen, dann ist das kein Vorwurf an die gesamte Kirche. Vor allem nicht an die Priester der Vergangenheit. Was sie in Jahrhunderten gewirkt haben, das wird von den letzten Priestergenerationen banalisiert. Natürlich nicht von allen Priestern. Und vor allem ist es nicht die individuelle Schuld von Priestern. Sie werden in Seminaren ausgebildet, sie erhalten hier ihre Formung. Der einzelne Priester ist in der Regel doch nicht für den Niedergang der Kirche verantwortlich.… weiter lesen »
hedi züger
Für uns Katholiken ist 2017 ein Jahr der Tränen und des Schmerzes über diese schreckliche Trennung, dieses Zerreissen des Leibrockes Christi als da ist die hl. Kirche. Wieviel Kriege, Hass, Blut und Zerstörung das doch gebracht hat ohne Einsicht und Reue – ich denke da an die Hasstiraden Luthers in seinen letzten Tagen gegen die Juden, Muslimen(Türken) und besonders den Papst. Dieser Schmerz ist bis auf die heutige Stunde erfahrbar. Ich komme aus einer konfessionell getrennten Ehe – unsere Eltern waren grossartige liebevolle Menschen – einander in steter Liebe zugetan – aber unsere Mutter (der katholische Part) sagte, das wirklich… weiter lesen »
hedi züger

Tut mir leid – habe den Heiden Vergil mit Ovid verwechselt – tut mir leid in Grenzen.

Hildegard

@Zeitlos: danke für Ihre klare, gleichwohl faier Replik auf Frau Jüngling. Sie wird Ihnen einfach nicht gerecht, und argumentiert in der Tat immer wieder voller logischer Widersprüche. Die Sache des Katholischen und der Tradition scheint mir bei Ihnen besser aufgehoben.

ecclesia

Bewahre uns Gott vor diesem „Evangelikalen“ Unsinn.

Carlo

Selbstverständlich sind die Orthodoxen Häretiker (Filioque, Ehelehre) und statt frei- nun mal nationalkirchlich organisierte Schismatiker. Period.

zeitbombe

Na und?

Zeitlos
Das sei vornweg angemerkt: Ich habe keine Lust mehr, über das Thema mit @Zeitschnur weiter zu debattieren. Ich mute mir das nicht mehr zu, aber auch nicht den Lesern und Leserinnen des Kommentarbereichs. Dennoch interessiert mich: Sie reden mich, @Zeitschnur, einfach mit „Frau Zeitlos“ an? Ich kann genauso „Herr Zeitlos“ sein. Auf einen Ihrer Beiträge habe ich Sie mit „Frau Jüngling angeredet, denn Sie selbst haben Ihren Namen veröffentlicht. Sie reagierten, indem Sie mich mit „Frau Zeitlos“ anredeten. Ich ließ es dabei bewenden, was macht es. Jetzt fangen Sie wieder an. Und neulich meinte ein Kommentator, Sie und ich, wir… weiter lesen »
hedi züger
Verehrter @zeitlos, Ihnen möchte ich einfach danken für Ihre klaren dogmatischen Aussagen und kirchliche Glaubenstreue. Das hat mich auch immer gestört, dass das Herzstück des Glaubens, die Trinität, seit eh und je ins Abseits geschoben wurde – in der Liturgie und in der Verkündigung. So habe ich eigentlich nie eine klare Predigt über dieses erhabene Geheimnis des Glaubens gehört, so wie Sie es in aller Deutlichkeit fast hymnisch und ergreifend in Ihren Postings getan haben. Nein, ein absolut weisser Rabe. Beim Dreifaltigkeitsfest wurden seichte Umfahrungen zum Gähnen angeboten – höchstens geeignet zur Zerstreuung und Ablenkung. Da sind mir die Liturgien… weiter lesen »
Hildegard

Das habe ich mir auch schon überlegt. Zeitlos und Zeitschnur, ein weiterer Beweis für die alte Erkenntnis: Zwei Frauen, ein Wörterbuch. Und dafür, wie Recht der Apostel hatte, als er das Schweigen der Frauen in der Kirche verfügte.

ein besorgter Christ

Ich fände es gut, wenn Frau Zeitschnur, deren Beiträge ich eigentlich sehr schätze, einfach mal bemühen würde in den Kommentaren anderer Leser, mal das zu sehen, was ihre eigenen Kommentare ergänzt, oder den gleichen Gegenstand von einer anderen Warte her beleuchtet.
In der Lehre der Kirche ist nunmal vieles nicht exakt positiv ausformuliert, von vielem z.B der Dreifaltigkeit wissen wir um Grunde nur, was sie nicht ist, jedoch was und wie sie ist, das wissen wir nicht.
Genauso verhält es sich mit dem Naturen in Christus und anderem.

hedi züger
ein ganz treffender Kommentar.Auch ich schätze deren Beiträge, von hoher messerscharfer Inteligenz und profunder Sachkenntnis-sie ist ein glühender Mensch, mit Leib und Seele der Wahrheit verschrieben-o wie wünschte ich mir unsere Bischöfe hätten nur ein kleines Fünklein dieses heilgen Feuers.Die Schwierigkeit solcher Johannes und Jakobusseelen ist, sobald sie einen Widerspruch ihrer verteidigten Position wittern ,wähnen sie einen Totalangriff auf ihre eigene gute Sache und dann gibt es kein Halten mehr.Aber ich bin Gott zutiefst dankbar dass es solche Menschen gibt ,sie hinterlassen eine heilige Unruhe ,eine tiefe Sehnsucht nach dem Ewigen-für mich die Flügel, die uns zum erhofften Ziel tragen.Das… weiter lesen »
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