Erstes Livesgespräch mit einem Papst im Radio – Pfarrsender mit Direktschaltung nach Rom

Papst mit Pater Giangreco von Campo Gallo
Papst mit Pater Giangreco von Campo Gallo

(Buenos Aires) Am kommenden Freitag, den 8. August wird Argentinien Schauplatz einer historischen Premiere sein. Erstmals wird ein Papst seit Erfindung des Rundfunks nicht nur in einer Direktschaltung bei einem Hörfunksender sprechen, sondern ein spontanes Gespräch führen und Fragen beantworten.

Laut der Medien von Santiago del Estero in Argentinien wird Papst Franziskus am 8. August um 17.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (12.30 Uhr Ortszeit) live auf Sendung gehen und ein Gespräch mit einem Pfarrsender in der Stadt Campo Gallo führen. Der Sender wird vom Pfarrer Pater Joaquin Giangreco, einem Mitbruder von Papst Franziskus aus dem Jesuitenorden geleitet. Die Meldung wurde von Pater Giangreco gegenüber Nuevo Diario bestätigt. Er erinnerte daran, daß der Pfarrsender (radio comunitaria de la parroquia) mit Unterstützung des damaligen Erzbischofs von Buenos Aires zustande kam.

Der Papst habe seit langem einen direkten Kontakt mit der Pfarrei. Jüngst schickte er einen Brief zum Fest des Patroziniums der Pfarrkirche. Pater Giangreco erklärte, daß es keinen genauen Ablauf für das Radiogespräch mit dem Papst gebe: „Mit Sicherheit werden wir über die lateinamerikanische Kultur sprechen und die von Santiago del Estero, ebenso über die Verehrung unserer Mutter, der Jungfrau.“ Das exklusive Gespräch in Direktübertragung wird Pater Giangreco selbst führen.

Der Sender sei in den vergangenen zwei Jahren entstanden, weil das Gebiet der Pfarrei die riesige Fläche von 5.000 Quadratkilometern umfaßt. „Als Bergoglio noch Kardinal war, hat er an diesem Projekt mitgewirkt und uns geholfen, die nötigen Mittel aufzubringen“, so Pater Giangreco.

Die Stadt Campo Gallo zählt lediglich 6.000 Einwohner und gehört zur Provinz Santiago del Estero im Nordosten Argentiniens. Santiago del Estero, die Provinzhauptstadt hat 245.000 Einwohner und ist die älteste spanische Stadtgründung Argentiniens. Seit 1960 besteht dort eine katholische Universität, seit 1973 auch eine staatliche. In der Umgebung sprechen heute noch etwa 100.000 Menschen Quechua. Die Gegend war der äußerte südliche Vorposten des alten Inka-Sprache.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Nuovo Diario (Screenshot)

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63 Comments

  1. Ein weiteres Mal sieht man, dass Formen und gute Manieren in diesem Pontifikat nicht viel zählen. Früher hätte ein Priester sich geschämt, mit offenem Kragen vor den Heiligen Vater zu treten. Aber Herr Bergoglio will ja nur ein Kumpel sein. Und vor Kumpeln hat man eben keinen Respekt.

    • 100% Zustimmung! So wie man sich nach außen gibt, sieht aus auch häufig im Inneren aus.

    • Der unter Klerikern sog. „Tippex“-Kragen (benannt nach Korrekturfolien zum Überdecken von Tippfehlern beim Schreiben mit der Schreibmaschine) war eine italienische Erfindung gegen Ende des CVII. Bei den Italiener „clergyman“ genannt und an sich eine geradezu lächerliche Reduzierung geistllicher Kleidung auf den Rest eines Restes stellte er für die jungen Kleriker das Emblem schlechthin dar, sich von den talartragenden älteren Mitbrüdern als fortschrittlich, weltoffen etc. abzusetzen. Das kleine weiße Plastikplättchen salopp beiseite zu schieben und den Kragen zu öffnen soll gewissermaßen „kess“ gelten. In den deutschsprachigen Ländern wurde das häßliche Ding rätselhafterweise zum Abzeichen der Neokonservativen und löste sogar bei den Bischöfen den „Oratorianerkragen“ ab (Das Plastikplättchen „kess“ beiseite zu schieben ist bei Bischöfen in der Öffentlichkeit nicht üblich, höchstens bei der Bierrunde nach langem Gerede). Was den Ordensbruder unseres Summus Pontifex auf dem Foto angeht: Wie ein Küken unter die Flügel der Glucke schlüpft, erschleicht sich kesse Saloppheit in aller Devotion höhere Weihen.
      Die immanente Falschheit dieser Haltung wurde und wird nur noch von den Demonstrationen auf der Loggia überboten.

      • Zum Tippex:

        Schauen Sie mal bitte auf new lituguical movement an wie sich der Klerus-sogar Bischöfe im 19. Jahrhundert-also noch weit vor der „Jesus ist mein Kumpel Theologie“ angezogen haben-und zwar in ROM nicht im aufmüpfigen Germanien! Da konnte man froh sein einen Tippex zu finden.

        Die Soutane war nicht so sehr verbreitet wie man meint-das ist eine neuere Entwicklung. Sie war eigentlich eher für die Liturgie gedacht und weniger für den Alltag. Ich mag diesen Tippex auch nicht da er soweit ich informiert bin aus dem angelsächsischen Protestantismus stammt. Es gibt diese ordentlichen Anziehsachen für den Klerus:
        1. die Soutane
        2. die Kollarweste-das ist heute das Markenzeichen für Tradis die normale Weltpriester sind. Entweder vorne geschlossen oder wie der Kragen der Soutane. Also kein Weltpriester trägt dieses Teil aus versehen! Damit zeigt man: Ich bin Tradi oder zumindest Reform der Reform.
        3. römisches Kollarhemd-oft jedoch nur von Kirchenrechtlern getragen
        4. gegen den Oratorianer Kragen habe ich nichts so lange er von älteren Priestern getragen wird….aber bitte nicht von jungen Priestern-schrecklich sowas. Also weiße Haare müssten es schon sein.

        Als nicht Kleriker weiß ich nicht ob eine Kollarweste sehr unbequem und umständlich ist da sie kaum zu sehen ist oder wegen dem Tradi Image.
        Leider habe ich nicht wenige FSSP Patres gesehen die den Tippex tragen-auf der Straße,im Restaurant,bei Treffen mit Kardinälen usw. Finde ich schade aber die Kollarweste kann man nicht unter der Soutane tragen.

    • Es stimmt alles, was Bavaria anführt:
      Card. Ercole Consalvi trat auf dem Wiener Kongreß im schwarzen Frack, schwarzer Kniebundhose und roten Strümpfen aus. Ein Papst ritt noch im späten 18. Jht. in weißer Redingote, weißer Culotte und weißen Kniestrümpfen auf die Jagd. Mons. Achille Ratti (Pius XI.) trug bei der Besteigung des Monte Rosa keinen Vespermantel.
      Es gibt Fotos von EB Marcel Lefebvre, die ihm im Anzug mit Kollarweste zeigen.
      Andererseits sah man sogar den stets kurzärmeligen Erwin Kräutler bei seinem Besuch beim Papst in Prälatenkleidung.
      Vom heiligen Thomas Beckett wird gesagt, dass er beim Gottesdienst edelsteingeschmückter Paramente bediente, während er sich im Alltag geradezu ärmlich kleidete.
      Franziskus – ich meine den Heiligen – ist auf einem ma. Fresko in Greccio im kostbaren Ornat eines Diakons zu sehen. – In Greccio sind mit rotem Mennige Kreuze auf den nackten Fels gemaltem, die den Bettelmönchen ihre Schlafstelle zuweisen – von wegen Santa Marta.
      Niemals jedoch ist die Ästhetik so sehr aus dem Leim geraten und niemals steckte hinter allem eine so verquere, falsche, widerliche Haltung wie jetzt.
      Die Kleidung ist die Anschauung seiner selbst, die man an sich trägt, sagt Henri Michaux. Die Anschaung ist entweder wahrhaftig oder verlogen.
      Man könnte sich vielleicht sogar einen Papst wünschen, der zur Jagd ausreitet, meinetwegen in weißen Jeans – wenn es ihm denn gelingt, nicht in den Rachen der mass media zu geraten-, wenn es dazu beitrüge, nicht der derzeitigen allgemeinen bigotten Falschheit zu verfallen.

  2. Hoffentlich ist das Gespräch vorbereitet. Eine weitere Katastrophe ist wohl eher wieder zu erwarten, was nicht heißt, dass vorbereitete Gespräche gut sein müßten mit Bergoglio. Warum läßt er so etwas nicht und liest nur Texte ab am besten die Bibel wörtlich.

    • 100 % Zustimmung –> Hoffentlich ist das gut vorbereitet! Das war auch mein erster Gedanke! Zumindest kann in diesem Fall dann keiner sagen, der Papst wäre falsch zitiert worden.

  3. Bin ja gespannt wie dort „Franziskus“ antworten wird, als Bischof von Rom, oder als Privatmann? Und was danach Msgr. Lombardi als vatikanischer Pressesprecher so auslegen und darstellen muss, damit es doch noch irgendwie als katholisch durchgeht.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Ich denke, er wird als triumphierender Freimaurer herumnuscheln und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Und er wird es sicherlich auskosten, dass unter den Katholiken soviele Trottel sind, die ihm begeistert zujubeln. Für diejenigen, die noch einen Rest katholischen Empfindens haben und ruhig gestellt werden müssen, gibt es ein Häppchen Marienverehrung und sicher wird auch der Teufel mal wieder herhalten müssen, um Bergoglios offensichtlichen Abfall vom katholischen Glauben schönzureden. Diese ganze Kosmetik ändert aber nicht mehr das Geringste am Befund: Man hat einen Feind der Kirche auf den Stuhl des heiligen Petrus gesetzt und niemand gebietet ihm Einhalt. Die überaus mutigen Kardinäle sind ohnehin fast alle schon ans häretische Ufer gepaddelt und die wenigen, die noch am katholischen Ufer übrig sind, zittern vor Angst und Feigheit. Und über allen strahlt der neue Stern am Unterhaltungshimmel: Kumpelchen Bergoglio, der seine beliebte Show inzeniert: „Wieviele Häresien dürfens heute sein!“

  4. Deutschland hatte einst einen Bundespräsidenten,bei dem die Bürger mehr Angst hatten wenn er redete als dieser selbst.So ungefähr sehe ich diese kommende Radioübung.Hilf Herre diner Kristenheit!(Walter von der Vogelweide)

  5. O barmherziger Gott ! Na da kann uns ja was erwarten. Bergoglio fährt sicher zu Höchstform auf und hat mit Sicherheit einige unangenehme Überraschungen bereit. Mal sehen, was er diesmal leugnet oder welche Glaubenswahrheit diesmal bezweifelt wird. Die Katholiken werden wohl ob ihrer Untaten streng gemaßregelt, die Islamisten zu einem Tässchen Kaffee bei Kumpel Bergoglio eingeladen. Wie zu sehen ist, steht die Kleiderordnung als nächstes auf dem Programm. Mir wäre es recht, wenn Bergoglio im grünen Anzug daherkäme- dann würde endlich nicht mehr die weiße Soutane von diesem Menschen mißbraucht. Wie bemerkte Bergoglio doch so treffend: Nicht immer könne man angesichts der vielen schlechten Päpste davon ausgehen, dass im Konklave immer der Heilige Geist am Werk war. Richtig- Bergoglio- da stimme ich zu und der größte Fehlgriff fand im Jahre 2013 statt.

  6. Das ist erst der Anfang – Bergoglio wird sicher bald im spanisch- und/oder italienischsprachigen Fernsehen auftreten und sich in Talkshows live mit Kritikern der Kirche schlagen.
    Ein bisschen wie bei – wie hießen diese Talkshow-Damen auf RTL und Sat1 noch mal alle…hab die Namen nicht mehr parat – diesen Sendungen mit Titeln wie „Was ich dir schon immer mal sagen wollte, was ich an dir sch…finde“ oder „Heute rück ich damit raus – ich hab längst ne neue Religion“.

    Es geht immer noch tiefer.

    Aber was soll es – es ist nun wenigstens auch für Nicht-Geisteswissenschaftler eindeutig und ohne Ausflucht erkennbar, dass Bergoglio nicht der Papst ist und folglich die Kirche „unter ihm“ auch nicht die katholische Kirche ist.
    Wer jetzt immer noch nichts merkt, wird unweigerlich die Talfahrt vollends mitvollziehen.
    Niemand kann sagen, er habe nichts gewusst oder gemerkt!

  7. Nettes Bild. Anprobe für einen Heiligenschein für den Pater Bergoglio inklusive.
    Echt drollig.

      • @Methodus. Sieht eher aus wie eine kleine Mondsichel – das Symbol des Islam. Ein Schelm wer „Böses“ denkt….

      • In der in Italien erscheinenden Wochenzeitschrift il Mio Papa, kommt in der aktuellen Ausgabe dieser Woche der päpstliche Zeremoniar Mons. Karcher zu Wort der doch tatsächlich von einer ‚göttlichen Aura‘ von Papa Franscesco redet.
        Wohl orchestriert das ganze Brimborium. Bisher bringt mich das zum Lachen,aber eher freudlos eingedenk der Vielen, die täuschen lassen.

  8. Ich denke, da bahnt sich die nächste Katastrophe an!
    Aber mittlerweile überrascht einen nichts mehr.
    Es ist so glasklar durchschaubar, dass man sich wundert, dass die breite Masse nichts merkt.
    Schlimm, schlimm.
    Wenn man sich allein das Gesicht (speziell die Augen) von der „wandelnden Demut und Barmherzigkeit“ anschaut, überkommt einen das kalte Frösteln.
    Jedenfalls ist es bei mir so.
    Selbst, wenn er lächelt, erreicht dieses Lächeln nie seine Augen!!
    Ich hatte das Glück, bei Benedikt in Berlin dabei zu sein.
    Er strahlte so eine Liebe und Heiligkeit aus, dass er Unterschied zwischen den Beiden nicht größer sein könnte…..
    Aber es passt ja offensichtlich kein Blatt Papier zwischen die Beiden…..

    • Äh, täuschen nicht vielmehr Sie sich?

      Die breite Masse WILL doch genau einen solchen Papst (vgl. seine oben verlinkten „Bild“-Ratschläge“!).

      Im Vergleich zu seinen noch etwas verkrampft und reichlich „uncool“ daherkommenden Vorgängern, die sich allerdings nur im Stil, indes – einschließlich Benedikt – nicht glaubensinhaltlich von Franziskus unterschieden (haben), ist er nun die radikale Verkörperung und Vermittlung dessen, was mit und durch Johannes XXXIII. offen in Gang gesetzt worden ist.

      Die Katastrophe hat schon lange ihren Lauf genommen, was soll sich da noch „anbahnen“?

    • @ sina: Genau meine Rede: Dieser Bergoglio strahlt etwas Kaltes und Unheimliches aus. Auch ich kann ihn nicht ertragen. Diese drohende nuschelnde Stimme macht einem Angst. Er vermag vielleicht die 99,9 % täuschen, die dem Tier auf dem Leim gegangen sind, aber bei mir war vom ersten Moment an klar, wes Geistes Kind der große wundertätige Demutskumpel ist. Bei S.H. Papst Benedikt merkte man die Liebe und Zuneigung, die er den Menschen entgegenbrachte- Bergoglio dagegen ist eine Kühltruhe, die mir das Lächeln im Gesicht einfriert, wenn ich ihn sehe und höre. Wie sagte doch ein Priester zu mir: Ihn umgibt die Aura des ewigen Widersachers.

  9. Bergoglio schwadroniert wie eine mittelmäßige Pastoralreferintin beim „Wort zum Sonntag“.

    • Diese Aussage gefällt mir ! Echt klasse ! Wenn ich von Ihnen das copyright bekomme, übernehme ich das auch in meinen Wortschatz. Ich mußte so lachen- weil es einfach so genau passt.

    • Sie können den Papst kritisieren – aber ein guter Katholik vergreift sich nicht so im Ton!

      • Bergoglio schwadroniert wie eine mittelmäßige Pastoralreferentin bei der sonntäglichen Sitten- und Glaubensverderbnis ! Und was ein guter Katholik ist, entscheiden Sie, werte Sarah, ganz bestimmt nicht. Also husch, husch zurück in den Bergoglio Fanclub- hier sind Sie am falschen Platz.

  10. Oh Herr bitte, lass doch am Freitag den Strom ausfallen oder wenigstens das Mikro kaputtgehen!

  11. Wie man auf dem Foto sehr schön sieht, ist Bergoglios Kopf deutlich größer als der Heiligenschein auf dem Bild im Hintergrund. Das sagt doch alles: Um ein Heiliger zu sein, hat er einen zu großen Dickkopf. Dennoch wird es nach seinem Tod sicherlich ein santo subito geben – ein santo subitissimo sogar, was zwar nicht grammatikalisch, wohl aber kirchenpolitisch möglich sein wird.

    • Aber aber, Bavaria, Sie werden hier doch nicht das Bild der „Tradition“ erschüttern wollen :-).

  12. “ sondern ein spontanes Gespräch führen und Fragen beantworten.“
    Ich hätte an ihm nur eine einzige Frage.
    „Ist Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und niemand kommt zum Vater denn durch Ihn?“
    Nur ein klares Ja oder Nein würde ich akzeptieren, kein theologisches Geschwätz der modernen Jesuiten würde mich aufhalten. Der ganze ökumenische Klamauk der Welteinheitsreligion würde sofort zusammenbrechen.
    „Segne uns Maria“.
    Per Mariam ad Christum.

  13. - Benedikt der XVI. empfing die Priesterweihe 1951.
    - Ab dem 6.4.1969 durfte das Römische Pontifikale nicht mehr verwendet werden (http://www.katholisches.info/2013/06/18/vor-45-jahren-pontificalis-romani-erlassen-beginn-der-liturgiereform/).
    - Franziskus empfing die Priesterweihe am 13.12.1969.
    - Zum Unterschied zwischen alter und neuer Priesterweihe: http://www.summorum-pontificum.de/meinung/may_priesterweihe.shtml
    - Ist es das, was den Unterschied zwischen beiden Amtsträgern ausmacht?
    ….
    P.S. Erst hielt ich den Heiligenschein für einen Pileolus. Doch dann merkte ich, dass der Heiligenschein aus dem Hintergrund verdeutlicht, dass hier von Franziskus kein Pileolus (=Soli Deo!) getragen wird. Wikipedia weiß: „Deshalb wird das Käppchen auch Soli Deo genannt, was soviel bedeutet wie: „Nur vor Gott“ (und vor niemand anderem) wird dieser Hut gezogen.“
    Hier das zum Foto zugehörige Handy-Video: http://www.diariopanorama.com/seccion/locales_13/mira-el-saludo-que-envio-el-papa-francisco-a-la-comunidad-de-campo-gallo_a_155586

    • Dieser Papst ist schlampig in seiner Kleidung. Er ist schlampig in seinem Denken. Er ist schlampig in seiner Liturgie. Er ist schlampig in seiner Amtsführung. Wie sollen wir da nicht glauben, er sei auch schlampig in seiner Frömmigkeit?

      • Das ist aber kein gutes Argument. Sehr äußerlich gedacht…Nach allen Berichten war auch der Pfarrer von Ars nach Ihren Kritierien „schlampig“ in seiner Kleidung, ja, er weigerte sich sogar, ordentliche und neue Kleidung anzunehmen und gab sie gleich an andere weiter…

      • @zeitschnur
        Ich glaube, zwischen schlampig und ärmlich gekleidet besteht ein großer Unterschied.
        Es ist der Unterschied im Denken, der sich dann im Stil der Kleidung ausdrückt.
        Menschen, die gezwungen sind, sich ärmlich zu kleiden, müssen deshalb nicht schlampig gewandet sein, es kann ihnen trotzdem eine Würde anhaften.
        Ich gehe davon aus, dass der Pfarrer von Ars diese Würde besaß und ausstrahlte, trotz seiner „arm-seligen“ Kleidung.

      • Lassen wir die Kirche im Dorf – auch der Pfarrer von Ars musste nicht so gekleidet sein – wie gesagt, er gab seine guten Kleider gleich weiter.

        Und im übrigen kann ich nicht sehen, dass Bergoglio schlampig gekleidet ist – er verweigert nur einen großen Teil der Amtskleidung, aber das ist was anders.

        Hier wird seit Neuestem viel zu viel über reine Äußerlichkeiten palavert – uns steht das Wasser geistlich bis zum Hals und man beliebt über Soutanen, Tippexkrägen und liturgische Feinheiten zu parlieren. Wird das nun ein katholisches Teekränzchen mit bürgerlicher Schlagseite?

        Ich kann da nur den Kopf schütteln – wir haben nur ein Problem, nämlich die totale Zerstörung der kirchlichen Räume durch mehrere Häresiarchen seit Jahrzehnten. Denn das zerstört das Seelenheil vieler Menschen, gleich ob der Priesterkragen nun richtig sitzt oder nicht.

      • „Wird das nun ein katholisches Teekränzchen mit bürgerlicher Schlagseite?“

        Jetzt haben Sie mich aber zum Lachen gebracht. Guten Morgen, liebe zeitschnur. Diese Oberflächlichkeit und das Bedachtsein auf Äußerlichkeiten habe ich schon bei meinem allerersten Besuch hier festgestellt.

      • @ zeitschnur und the-true-life: Ich denke, hier wird etwas Grundlegendes übersehen. Es gibt Priester, die sind ärmlich oder auch nachlässig gekleidet, weil sie ganz im Geistigen aufgehen. Und entsprechend geistig sind auch ihre Liturgie und ihre Theologie. Bergoglios Schlampigkeit ist aber etwas anderes: sie ist eine ganz bewusste Kampfansage gegen alles, was mit Würde, Schönheit und Erhabenheit zu tun hat. Sie entspringt einem Weltverständnis, das, so steht zu befürchten, weniger theozentrisch und mehr anthropozentrisch ist.
        Und insofern ist sein Habitus (im doppelten Wortsinn als eine äußere und innere Haltung) eben tatsächlich Ausdruck einer tiefen theologischen Krise. Wie sehr er sich mit diesem Verhalten sich auf Kosten der Autorität seines Amtes zum Kumpel degradiert, zeigt auch der „lockere“ Umgang, den der andere Herr ihm gegenüber an den Tag legt. Sorry, liebe Zeitschnur, aber mit Teekränzchen-Palaver hat diese Kritik nichts zu tun.

  14. Ob die beiden auch über diesen Pleitestaat sprechen werden? Argentienien ist Bankrott. Finanziell – und nicht nur dies. Wahrscheinlich tun sie das nicht. Die Welt brennt an allen Ecken und Enden. Krieg in Gaza, Syrien, Irak, Ukraine, Moldawien, Berg-karabach, usw, Die Gefahr eines dritten Weltkrieges ist gefährlich nahe. Und da reist der Bischof von Rom nach Argentinien zur Plauderstunde. Mein Gott Walter!

  15. Abgesehen einmal von dem Heiligenschein, der die Heiligkeit des auf der Ikone Abgebildeten verdeutlichen soll (und dessen Abbild der wenig gewinnend schauende Herr in weiß verdeckt!), fällt mir auf, daß der momentane Stuhlinhaber aus Argentinien sehr vieles über „alte Bekannte/alte Freunde“ aus der Heimat laufen läßt. In England nennt man sowas „old-boys-network“, auf Deutsch „Vetternwirtschaft“ oder bayerisch „Amigoaffäre“. Ob das nun das unsägliche Multi-Treffen in den Gärten war, das „Abmeiern“ alter Gegner (siehe Visitationen) oder die angeblich freundliche Haltung FSSPX, weil man sich aus Buenos Aires noch gut in Erinnerung hat und gleichzeitig die FI zerschlagen. Das wirkt alles sehr persönlich aber wenig weltkirchlich gedacht. Ein frustrierter, eigenwilliger, alter Mann bekommt Macht und räumt verärgert und ohne Sinn und Verstand mit seiner unglücklichen Vergangenheit auf, lieblos, hart, gnadenlos, willkürlich. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist ihm vollkommen egal!
    Ich muß nur das Gesicht des Mannes auf dem Bild betrachten!
    Mich läßt es erschaudern!

  16. Wenn ein globaler Krieg kommt, dann wissen wir zumindest wer nach Ansicht von Bergoglio daran schuld ist: Die bösen Katholiken und schlechten Päpste in der Vergangenheit. Mein lieber herr Gesangsverein: Der läßt wirklich keine Gelegenheit aus, um den eigenen Laden schlecht zu reden. Das wäre überall ein Kündigungsgrund. BENEDIKT- KOMM BITTE ZURÜCK !

    • Benedikt ist zurückgetreten. Eine begnadete Seele hat mitgeteilt, dass er sich hier umgesehen hat, fragte „Was sind das für Katholiken?“ und dann nur diese eine Entscheidung treffen konnte.

      • Jetzt wissen wir den eigentlichen Grund für den Rücktritt. Vielen Dank, dass Sie Sich geoffenbart haben. Benedikt sah also Sie und Ihre begnadete Seele und sagte sich dann: Ich muß zurücktreten. Könnten Sie nicht vielleicht auch mal bei Begoglio tätig werden?

  17. Ich kanns nicht gewesen sein, lieber Marcellus :-). Den Schuh dürfen Sie sich gerne selbst anziehen. Ich bin erst nach der Wahl Seiner Heiligkeit, Papst Franziskus auf diese Seite aufmerksam geworden.

    • Das mach ich doch glatt. Ich gehe zu Bergoglio und sage: Hey Kumpelchen, schau Dir mal die schrecklichen Katholiken auf der Seite katholisches.info an. Tritt zurück und sorge dafür, dass die alle dadurch wieder auf den richtigen Weg kommen. Vielleicht kannst Du Kardinal Burke als Papstadministrator einsetzen. Super true-life: Sie bringen mich wirklich auf geniale Ideen. Danke, vielmals Danke dafür !

      • “ Tritt zurück und sorge dafür, dass die alle dadurch wieder auf den richtigen Weg kommen. “

        Marvellus, Sie sind also der Ansicht, dass die Katholiken auf dieser Seite nicht mehr auf dem richtigen Wege sind? Interessant!

  18. Tja- da sehen Sie mal, welche Erkenntnisqualitäten diese Seite vermittelt. Ich werde eifrig darum bitten, dass Ihnen auch ein kleines Quantum zuteil wird. Dieser Erkenntnisgewinn wird sich sicherlich sehr fruchtbar auf Ihr geist(l)iches Leben auswirken. Dann werden Sie voller Freude merken, dass man ganz ohne Bergoglio heilig werden kann. Und in einem nächsten Schritt wird Ihnen vielleicht die Gnade zuteil, dass Sie merken, dass Bergoglio- falls er so weitermacht- ein Hindernis auf dem Weg zur Heiligkeit ist.

    • Nein, Marcellus, das dürfen Sie gerne sein lassen. Ihr Katholizismus bzw. das, was davon übrig ist, definiert sich nur in selbstgerechten Ereiferungen über den Hl. Vater und in Oberflächlichkeiten. Auf diesen Weg möchte ich mich gar nicht begeben ;-).

      • Das hat auch niemand von Ihnen verlangt. Und mein Katholizismus definiert sich als die Summe der von Gott geoffenbarten Glaubenswahrheiten in Verbindung mit den 10 Geboten und der katholischen Soziallehre. Ihrer auch?

  19. @Leone wie kommen sie darauf, dass Franziskus nach Argentinien reist. Sowas erledigt man am Telefon.
    Mir wird übel wie dieses Portal über Papst Franziskus herzieht und sie wollen Christen sein.

    Vom Richten
    1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
    2 Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.
    3 Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
    4 Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?
    5 Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.

    • Immer die gleichen „Sprüche“‚ beim Bergoglio-Fanclub.
      Mir ist unverständlich, dass dort keiner alles Widersinnige und Häretische bei ihm nicht bemerkt wird. Will man nicht oder kann man nicht!
      Es ist unglaublich.
      Außerdem ist Tatsachen ansprechen kein Herziehen….
      Und – keiner muss ja hier mitlesen. Der Fanclub kann sich ja bei kathnet austoben und die Bergoglio-Perlen polieren…

      • Muss natürlich heißen:
        ….dass dort keiner alles Widersinnige und Häretische bei ihm bemerkt haben will!

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