Das seltsame Schweigen eines redseligen Papstes

Papst Franziskus in seinem Arbeitszimmer
Papst Franziskus in seinem Arbeitszimmer

(Rom) Weder ein Wort für die von Islamisten entführten nigerianischen Schülerinnen noch ein Wort für die in Pakistan wegen angeblicher Beleidigung des Islams zum Tode verurteilte Christin Asia Bibi. Dazu die verweigerten Audienzen für den bis vor kurzem amtierenden Präsidenten der Vatikanbank IOR, Ernst von Freyberg, und den ehemaligen Präsidenten der Vatikanbank IOR, Ettore Gotti-Tedeschi, der verjagt worden war, weil er aufräumen wollte. Mit diesen Worten leitet der bekannte Vatikanist Sandro Magister einen Artikel zum „Schweigen“ von Papst Franziskus ein.

Zu nennen wäre auch der Mini-Empfang für Ludovine de la Rochère, der Vorsitzenden der französischen Bürgerrechtsbewegung Manif pour tous am vergangenen 12. Juni, die im Kampf gegen die sozialistische Gesellschaftspolitik zu den nicht verhandelbaren Werten Millionen Franzosen auf die Straße brachte und Anstoß zu ähnlichen Organisationen und Bewegungen in anderen Ländern war. Ludovine de la Rochère durfte an einer morgendlichen Heiligen Messe des Papstes in Santa Marta teilnehmen und im Anschluß daran, neben anderen Anwesenden, fünf Minuten mit dem Papst sprechen.

Eine weitere Facette des päpstlichen Schweigens, die nicht Gegenstand von Magisters Artikel ist, betrifft direkt die nicht verhandelbaren Werte wie Abtreibung, Euthanasie, Homosexualität, künstliche Befruchtung, die von den Gegnern der natürlichen Ordnung zu radikalen und blutigen Schlachtfeldern gemacht wurden.
Die Zwischentitel stammen von der Redaktion.

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Das seltsame Schweigen eines redseligen Papstes

von Sandro Magister

Am Gedenktag der heiligen Mutter Anna, der Patronin von Caserta, besuchte Papst Franziskus diese Stadt im süditalienischen Kampanien. Alles ganz normal? Nein. Denn nur zwei Tage danach kehrte Jorge Mario Bergoglio nach Caserta zurück, um seinen italienischen Freund Giovanni Traettino, den Pastor der örtlichen evangelikalen Kirche zu besuchen, den er in Buenos Aires kennengelernt hatte.

Um genau zu sein, war es ursprünglich die Absicht von Franziskus, nur diesen seinen Freund zu besuchen, während der Bischof von Caserta völlig im Dunkeln gelassen werden sollte. Es brauchte einiges, um den Papst davon zu überzeugen, sein Besuchsprogramm zu doppeln, um die Schafe seines Schafstalles nicht zu vernachlässigen.

Mehr beschworene als praktizierte Kollegialität

Bei Franziskus wird die Kollegialität in der Leitung mehr beschworen als praktiziert. Sein Stil ist der eines Jesuitengenerals, der am Ende alles alleine entscheidet. Das geht deutlich aus seinen Gesten, seinen Worten und seinem Schweigen hervor.

Zum Beispiel sind es Wochen, daß Bergoglio hinter den Kulissen die Beziehunegn zu den Anführern der mächtigen „Evangelical“-Gemeinschaften der USA pflegt. In seiner Residenz in Santa Marta verbrachte er Stunden um Stunden in ihrer Gesellschaft. Er lud sie zum Mittagessen. Bei einem dieser geselligen Momente ließ er sich verewigen, wie er mit Pastor James Robison, einen der erfolgreichsten amerikanischen Fernsehpredigern, einen Gimme Five abklatschte.

Als noch niemand etwas davon wußte, war es Franziskus, der ihnen bereits seine Absicht ankündigte, in Caserta ihren italienischen Kollegen zu besuchen und den Grund dafür erklärte: “um sich im Namen der Katholischen Kirche für den Schaden zu entschuldigen, den sie ihnen angetan hat, indem sie das Wachstum ihrer Gemeinschaft behinderte“.

Evangelikale nicht bekämpfen, sondern zu Freunden machen

Als Argentinier, der er ist, kennt Bergoglio aus erster Hand die überwältigende Expansion der evangelikalen und pfingstlerischen Bewegung in Lateinamerika, die der Katholischen Kirche große Massen an Gläubigen wegnimmt. Dennoch hat er so entschieden: deren Anführer nicht bekämpfen, sondern sich zu Freunden machen.

Es ist dieselbe Linie, die er auch gegenüber der islamischen Welt verfolgt: Gebet, Aufruf zum Frieden, allgemeine Verurteilung dessen, was schlecht ist, aber sorgsam bedacht, keine konkreten Ereignisse und Personen, ob Opfer oder Henker zu benennen.

Selbst wenn die ganze Welt sich in Verteidigung eines bestimmten Opfers der Islamisten mobilisiert und alle sich von ihm ein Wort erwarten würden, geht Franziskus nicht aus der Reserve.

Das Schweigen zur islamistischen Gewaltorgie

Er hat nicht ein Wort gesagt, als die junge sudanesische Mutter Meriam mit ihren kleinen Kindern im Gefängnis saß und zum Tode verurteilt wurde, nur weil sie Christin ist. Als sie Dank des internationalen Drucks freigelassen und nach einigem Hin und Her endlich ausreisen durfte, empfing er sie jedoch.

Er hat nichts gesagt – außer einem flüchtigen Tweet – für die Hunderte von nigerianischen Schülerinnen, die von der Islamistenmiliz Boko Haram entführt wurden, weil sie Christen sind. Dabei setzte sich eine weltweite Kampagne unter dem Motto „Bring back our girls“ für ihre Freilassung ein, der sich sogar Michelle Obama anschloß.

Er schweigt zum Schicksal von Asia Bibi, jener pakistanischen Katholikin und fünffachen Mutter, die seit fünf Jahren im Gefängnis sitzt, vor vier Jahren zum Tode verurteilt wurde und seither auf ihr Berufungsverfahren wartet, weil sie den Islam beleidigt haben soll.

Dabei setzt sich die katholische Welt überall für die Freilassung von Asia Bibi ein und erst Anfang des Jahres wurde ein Schreiben der Christin an den Papst veröffentlicht, der ihr nicht geantwortet hat.

Ansonsten großzügige Bereitschaft zu schreiben, zu telefonieren, zu …

Dieses Schweigen erstaunt umso mehr, da es von einem Papst praktiziert wird, dessen großzügige Bereitschaft bekannt ist, zu schreiben, zu telefonieren, Hilfe zu bringen, Türen für jeden zu öffnen, der anklopft gleichgültig ob arm oder reich, gut oder schlecht.

So löste zum Beispiel sein Verzug etwas Kritik aus, die Opfer sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker zu empfangen. Am vergangenen 7. Juli holte er es jedoch nach, indem er einen ganzen Tag mit sechs dieser Opfer verbrachte, die aus drei europäischen Ländern nach Rom eingeladen worden waren.

Zur gleichen Zeit machte die Neuorganisation der Vatikanfinanzen durch den Austausch der Führungsebene und den Abschied des tadellosen Präsidenten der Vatikanbank IOR, des Deutschen Ernst von Freyberg Fortschritte.

Unverständliche Audienz-Verweigerungen

Unverständlicherweise war es von Freyberg in sechzehn Monaten dieses Pontifikats nie gelungen, eine Audienz beim Papst zu erhalten.

Noch unverständlicher ist die damnatio, die seinen Vorgänger Ettore Gotti-Tedeschi trifft, der im Mai 2012 aus dem Amt gejagt wurde, nachdem er mit dem Aufräumen begonnen hatte. Verjagt von den Hauptverantwortlichen übel beleumdeter Geschäfte.

Auf seine Ansuchen, von Papst Franziskus empfangen und angehört zu werden, erhielt er nie eine Antwort.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Settimo Cielo

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Marcellus
Der Artikel ist nur eine Bestätigung dessen, was wir hier schon immer sagen. Gnade uns Gott, wenn es uns im Westen an den Kragen gehen sollte. Von Bergoglio brauchen wir uns keinerlei Hilfe erwarten. Immerhin braucht er seine Maske nicht mehr fallen lassen- wir sehen sein Antlitz, so wie es ist: Das macht mir große Angst. Dieser nuschelnde Demutsapostel ist das genaue Gegenteil von dem, dessen Namen er ge(miß)braucht. Und wieder kann man nur flehen: Ihr feigen Kardinäle- warum unternehmt ihr nichts. Heiligkeit- Papst Benedikt- wo sind Sie ? Ist Ihnen das Heil der Seele so wenig wert ? Greifen… weiter lesen »
Seinsheim
Das Problem ist, dass Benedikt bei seinem Rücktritt seinen Nachfolger in jeder Hinsicht Loyalität und Gehorsam gelobt hat. Das war an ich ja edel und richtig, wirkt sich in dieser Situation aber völlig verhängnisvoll aus. Benedikt hat sich selber die Hände gebunden. Und würde er sich gegen seinen Nachfolger äußern, hätten wir eine Art Schisma, wobei dann natürlich nur offenbar würde, was längst alle wissen: Es gibt bereits ein verborgenes Schisma, das sich durch die ganze Kirche zieht: hier die traditionstreue Orthodoxie, dort der reformerische Modernismus. Aber Benedikt ist in seiner Sanftheit und Zurückhaltung nicht der Typ, dieses Schisma öffentlich… weiter lesen »
Marienzweig

Darf Papst Benedikt wirklich schweigen, um dieses „verborgene Schisma“, das wir doch alle schon wahrnehmen, nicht „öffentlich zu machen“?
Schweigt er, sendet er damit das Signal aus, dass er alles billigt, was aus Papst Franziskus Reden und Handeln kommt.
Billigt er es tatsächlich? Oder ist er nicht genauer informiert?
Das frage ich mich schon lange.

Adrien Antoine
Liebe @Marienzweig, Ihre Frage ehrt Sie ; die Frage ist jedoch nicht relevant. Ich habe höchste Achtung für Papst Benedikt XVI; ich schätze ihn gewaltig hoch, folgte vom Ausland au seinen Werdegang in München und dann nach Rom. Seine Bücher habe ich intensiv gelesen und studiert; die Lektüre des Büchleins „Maria- Kirche im Ursprung“, geschrieben zusammen mit Hans Urs von Balthasar, gehört für mich zum Schönsten und meist Poetischen was ich je las. Sein Wirken an der Kongregation für die Glaubenslehre, die Sabotage der er in Rom und noch viel mehr in den peripheren Diözesen begegnete, deer Mißgunst der Kollegen-Bischöfen,… weiter lesen »
T. de Ahumada

@ Adrien Antoine

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass ein „Libera“ bei Ihrer Beerdigung gesungen wird, werden Sie mit der Verfügung über Ihre Exequien zur Piusbruderschaft gehen müssen. Die sind nicht nur willig, sondern auch fähig…

Adrien Antoine

An @T. de Ahumada

Lexi.
Ihre schnelle Antwort zeugt nicht nur wie immer von hohem Intellekt sondern auch von einem-inzwischen kirchlich fast komplett verschwundenen- tiefsinnigen Humor.

Als begeisterter Gregorianiksänger weiß ich sehr gut daß ich dann nicht selber singen kann- auch so lernt man Demut.

Der Abbé Lorber ließ übrigens nach Frauenaffären die FSSPX im Stich, nahm Kontakt auf mit dem Vatikan und wurde dann schnell und nach allen Regeln der Kunst laisiert.
Vulpus perdit capillos, non mores
(für @Marienzweig: Der Fuchs verliert seine Haare, nicht seine Striche)

Totus tuus

Ralph

Hilfe von Bergoglio ? Das erwartet nun wirklich keiner mehr, der seine Amtsführung erkannt hat. Bergoglio ist eine schlimme Zeiterscheinung.

T. de Ahumada
@ Adrien Antoine Ja, sehr schade um Abbé Lorber, aber am meisten für ihn selbst. Er ist ja nicht der erste, der die FSSPX wegen „Frauengeschichten“ verlassen hat. Allerdings ist er wenigsten so konsequent gewesen, seine Soutane gleich mit an den Nagel zu hängen und nicht unter irgendeinem fadenscheinigen Vorwand bei „Ecclesia Dei“ weiterzutragen. Es gibt aber durchaus noch andere (und nicht nur Priester) bei der FSSPX, die die Gregorianik im Schlaf beherrschen. Es ist eben auch eine Frage der Übung und der Gelegenheit zur selben. Wenn für jeden Verstorbenen in einem Priorat zwei, drei feierliche Requiem (inkl. Jahresgedächtnis) mit… weiter lesen »
zeitschnur
…Sie haben wirklich Probleme! … Schauen Sie auf die vielen Märtyrer – denen hat nicht nur keiner ein Requiem im alten Ritus gesungen, sondern sie sind teilweise nicht mal begraben worden… Sie fürchten um Ihr Begräbnis und präsentieren stolz ihre Gregorianik- und Lateinkenntnisse, dabei sollten um unser Seelenheil sorgen und alles andere dem Herrn überlassen… …und die Kirche hat in den Märtyrern, denen ohne großartiges Begräbnis, den Samen gesehen, aus dem wirklich echter neuer Glaube wächst…. …und der Abbé Lorber hat den Priesterstand durchaus nicht nur wegen Frauengeschichten verlassen, da gab es auch noch diverse theologische Unstimmigkeiten, aber psssssst, das… weiter lesen »
T. de Ahumada
Verehrte Zeitschnur, warum so humorlos? Darf man jetzt kein feierliches Requiem mehr feiern, wenn man doch noch ohne weiteres die Logistik dafür auf die Beine stellen kann? Ich dachte, es gehört zu den sieben leiblichen Werken der Nächstenliebe „Tote zu begraben“? – So lange es geht, dürfte es unsere heilige Pflicht sein, das auf eine möglichst katholische Weise zu tun. Was den Abbé Lorber betrifft, sind der FSSPX wohl eher seine Frauengeschichten peinlich als die theologischen Differenzen, die es auch gegeben hat und die bei Nachfragen immer als Grund für die Trennung angegeben werden. Über die Frauengeschichten reden nur die… weiter lesen »
Seinsheim
Es gibt schlechte Hirten, die sich lieber mit den Wölfen verbrüdern, als bei der eigenen Herde zu wachen – sei es, weil sie dem Wahn erliegen, auf diese Weise die Wölfe besänftigen zu können, sei es, weil ihnen die Herde letztlich gleichgültig ist. Jedenfalls ist Bergoglio die größte Fehlbesetzung auf dem Stuhl Petri seit Jahrhunderten, und man muss sich fagen, was der Heilige Geist, so er denn beim letzten Konklave wirklich gewirkt hat, will: Die einzige Antwort, die ich finde, ist die, dass der Irrweg, den die Kirche mit dem Vatikanum II eingeschlagen hat, auch breiten Kreisen des Klerus und… weiter lesen »
Ralph

Einfach nur schlimm und hochnotpeinlich ist dieser Amtsträger, der er nun einmal ist.

Zeitlos
Nach dem Rücktritt Benedikt XVI. musste man befürchten, dass ein progressistischer Kardinal zum Papst gewählt würde oder ein profilloser Zeitgeist-Anpasser. Die Zeiten erlauben derzeit keinen Optimismus. Es wäre schlimm genug gewesen. Doch dass ein regelrechter Feind der Kirche gewählt werden könnte, schien unvorstellbar, mir wenigstens. Wenn Herr Bergoglio das Wachsen der evangelikalen, pfingstlerischen Religionsgemeinschaften in Lateinamerika wünscht, die von mächtigen Lobby-Gruppen in den USA finanziert werden, dann leugnet er nicht nur den Wahrheitsanspruch der katholischen Kirche, was ihn für das Papstamt unfähig macht. Er verhält sich destruktiver als jeder kleine Vereinsvorsitzende. Wenn der die Konkurrenz unterstützen würde, er würde abgewählt.… weiter lesen »
Marcellus

Ich stimme völlig mit Ihnen überein. Ein geschworener Feind der Kirche regiert die Kirche. Der Feind von Anbeginn ist in das Allerheiligste der Kirche eingedrungen, um sie von innen zu zerstören. Was selbst ein Paul VI. erkannt hat, wird jetzt zur sichtbaren Gewißheit.

Seinsheim

Vielen Dank für Ihre klare Analyse. Kann ich nur teilen.
Wie man aus dem Vatikan hört, sind die Verfasser der Perlen und des Vatican Magazins mit diesem Pontifikat auch nicht sehr glücklich. Nur können sie sich nicht dazu durchringen, das öffentlich zu machen. Wenn man überlegt, wie aggressiv der gütige, andere Meinungen immer beachtende Benedikt kirchenintern kritisiert wurde und wie bei dem autokratischen und intoleranten Bergolio niemand wagt, den Mund aufzumachen, so ist das schon erschreckend. Wenn Martin Mosebach von Paul VI. sagte, er sei ein Tyrann der Kirche gewesen, was muss dann erst über Bergoglio sagen?

Ralph

Sehr gut beobachtet. Der sich um die Armen sorgende, für Barmherzigkeit werbende Franziskus läßt keine Meinungen Anderer gelten. Das ist seine besondere Form von Demut.

hicesthodie

sic est! Besonders Abschnitt drei und vier glasklar analysiert. Allein, ich kann nicht glauben, dass die FSSPX unter die Fittiche Bergoglios strebt. Vielleicht will man die unter Benedikt geöffneten Türen nicht einfach wieder zuschlagen und hofft auf einen geeigneteren Nachfolger. Aber eine Rückkehr unter Bergoglio halte ich für ausgeschlossen. Es sei denn, man hätte die FSSPX mit irgendwelchen Teufeleien in der Hand und würde sie zu diesem Schritt erpressen.

Marcellus
@ hicesthodie: Mit den Teufeleien könnten Sie recht haben. Vom ersten Moment an (und es dürfte mittlerweile klar sein, dass Bergoglios Aussage von den „Karnevaliaden“ unmittelbar nach seiner Wahl wohl so zutrifft) bis zum heutigen Tag erleben wir ein Pontifikat, dass keinerlei objektive Gesichtspunkte mehr aufweist- will heißen: Wohlverhalten wird belohnt- mutiges Eintreten für die Kirche wird abgestraft. Bergoglio ist kein fürsorgender Vater (diese Show überzeugt nur die Medien und absolut Blinde) sondern ein unbarmherziger Diktator. Das zeigen die Beispiele der Franziskaner von der Immaculata und der Diözese in Paraquay überdeutlich. Bergoglio geht mit der Brechstange vor- Toleranz und Ausgeglichenheit:… weiter lesen »
Ralph

FSSPX zerfällt, wenn die Führung sich Bergoglio unterwerfen würde. Das weiß natürlich Fellay. Man will offenbar (reichlich kompromißlerisch) die Türen offen halten, wenn es auch dem Glauben nicht dient.

defendor
Aus der Rede von Papst Franziskus zum „Weltfriedenstag“ 2014; Hauptthema: Die „allgemeine Brüderlichkeit“ : - Brüderlichkeit – Fundament und Weg des Friedens [….] “ In der Tat ist die Brüderlichkeit eine wesentliche Dimension des Menschen, der ein relationales Wesen ist. Das lebendige Bewusstsein dieser Bezüglichkeit bringt uns dazu, jeden Menschen als wirkliche Schwester bzw. wirklichen Bruder zu sehen und zu behandeln; ohne dieses Bewusstsein wird es unmöglich, eine gerechte Gesellschaft und einen gefestigten, dauerhaften Frieden aufzubauen. [….] Die ständig steigende Zahl der Verbindungen und Kontakte, die unseren Planeten überziehen, macht das Bewusstsein der Einheit und des Teilens eines gemeinsamen Geschicks… weiter lesen »
Ralph

Soziologengeschwätz oder was ?

Leo Stratz
Punkt 1) ….“gerechte Gesellschaft und einen gefestigten, dauerhaften Frieden aufzubauen“ Hier wird kein Bezug zu Jesus Christus als die alleinige Quelle von Gerechtigkeit und Frieden hergestellt. Punkt 2) …“Gemeinschaft zu bilden, die aus Geschwistern zusammengesetzt“ Hier wird kein Bezug zu Jesus Christus hergestellt als die göttliche Person, in der seine Kirche Gemeinschaft und Familie ist. Und nur in IHM ist auf ewig Gemeinschaft möglich, weil alles auf ihn hin geschaffen worden ist. Punkt 3)…Gott allein bestimmt, wer würdig ist in Ewigkeit an seinem Leben teilzunehmen. Gott ist es der in seinem Sohn vorgibt, wer würdig ist. Nicht der Mensch oder… weiter lesen »
zeitschnur
Das bringt es genau auf den Punkt! ad 1 noch: Das könnte auch Robespierre unterschreiben! ad 2 noch: Klingt wirklich nach Freimaurer-Katechismus und nach Paul VI. – und nur zur Erinnerung: hat uns unser Herr nicht vorhergesagt, dass kurz vor Seinem Kommen sich ein Volk wider das andere erheben wird, und haben wir diesen Zustand nicht erreicht? Seit 1945 war auf dieser Erde nicht mehr einen Tag einmal Frieden! Davor gab es viele Tage, an denen auf der ganzen Erde kein Krieg war. ad 3. noch: O – endlich wird vom „Blut Christi“ gesprochen. Besser spät als nie? Nein, selbst… weiter lesen »
Ralph

Eins zum Anderen. Da kommt doch eins zum Anderen. Ich habe von Papst Franziskus überreichlich genug gelesen, was keine Freude aufkommen läßt.

Darajawahusch
Leute, alles verläuft biologisch normal. Als der Total-Modernismus zunächst über die Professoren in die Kirche eingeschleust wurde, waren Priester, Bischöfe und Papst noch katholisch. Doch die Wirkung blieb nicht aus. Die von diesen Professoren ausgebildeten Priester hatten das Gift gefressen und lehrten modernistisch; die Bischöfe, die älter sind, waren noch katholisch. Doch alles wird älter. Aus den modernistischen Priestern wurden die Bischöfe kreiert. So wurden auch diese modernistisch. Da aber der Modernismus keinen Nachwuchs gebiert – den Glauben kann man nur einmal zerstören; ist er zerstört, hat der Priester keine Anerkennung mehr; so will auch kein Modernist mehr, dem es… weiter lesen »
Ralph

Pardon, aber Elst ist kein Bischofssitz. Wie lange die Finsternis währt, bleibt dahingestellt, ansonsten durchaus zustimmungswürdig.

Darajavahusch

Klingt in dem Zusammenhang natürlich irreführend. Bei den anderen drei Beispielen schreibe ich Bischofsname von Bischofssitz; bei Tebartz-van Elst habe ich den Sitz vergessen. Ich hätte schreiben müssen: „Tebartz-van Elst von Limburg“.

An seiner Absetzung sieht man auch, dass der Modernismus wieder eine Hierarchie-Stufe höher geklettert ist. Früher schmissen die Bischöfe jeden Priester raus, der die Alte Messe feierte. Jetzt schmeißt der Papst die konservativen Bischöfe raus, sofern es halt die „Brüder“ irgenwie begründen können.

Ralph

Ach was, Franziskus und Kollegialität. Er regiert nach Gutsherrenart. Da muss er suich nicht wundern, wenn der katholische Teil der Kirche sich empört.

Sumsum

Ach was, aber er redet doch! Hier in der BILD Zeitung, Gelaber gesponsert von der NWO, gleich 10 Glücks-Gebote ohne Gott den Herrn, denn der stört einfach beim Glücklichsein:

http://www.bild.de/ratgeber/2014/jorge-mario-bergoglio-papst-franziskus/die-zehn-gluecksgebote-des-papstes-37073298.bild.html

Darajavahusch

Vor allem ist das 9. Gebot zu beachten: „Du sollst viele andere Götter neben dir haben!“ oder wie es bei Bild heißt:

„9. Respektieren Sie andere Religionen​: …“

Ralph

Sehr richtig. Andere Religionen sind schlicht gegen die Gebote. Das ist der Punkt.

Leo Laemmlein
Sumsum Danke für diesen Verweis! Dieser Glücks-Dekalog von Papst Franziskus ist für Christen und das Christentum wie ein Keulenschlag. Ich hoffe, katholisches.info widmet ihm einen ganzen Artikel. Es ist so ungeheuerlich, was sich da abspielt, dass ich geradezu um Worte ringen muss. „Wer Augen hat zu sehen, der sehe, wer Ohren hat zu hören, der höre!“ Es ist aber ein unfruchtbares Kreisen, über Papst Franziskus zu klagen. Man kann m.E. die heutige Situation nur im Zusammenhang der ganzen Richtung begreifen, die das römisch-katholische Christentum seit seinem Bündnis mit der Welt im 4. Jahrhundert genommen hat. Kaiser Konstantin blieb auch nach… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Schluss ———- Um zu rechtfertigen, dass er sogar die Gebete von Medizinmännern und Feueranbetern respektierte und würdigte, erklärte Papst Johannes Paul II. 1986 den Teilnehmern der Assisi-Veranstaltung: „Die Herausforderung, den Frieden zu erringen, … ist höher zu bewerten als alle religiösen Unterschiede“. (Ibid.) Seien wir gewarnt. Früher oder später kommt für jeden Katholik der Punkt, wo er sich entscheiden muss zwischen dem endzeitlichen apostatischen, antichristlichen Religionssystem, das in der Offenbarung des Johannes als „Hure Babylon“ umschrieben wird, — und dem Herrn Jesus Christus und den Geboten Gottes. Wir sind schon diese Generation. Bezeichnenderweise wird „Babylon“ –zur Zeit der hll. Apostel… weiter lesen »
Leo Laemmlein

für jeden Katholik e n muss es heißen.
Veniam peto.

einfache Konvertitin
9. Respektieren Sie andere Religionen: „Die schlimmste Sache von allen ist es, andere zu einer Religion bekehren zu wollen, was so viel heißt wie: Ich spreche mit dir, um dich zu überreden.“ Bekehren heißt nicht überreden. Erstens. Hier müsste man im Original nachlesen, ob BIld das sauber wiedergegeben hat, muss geprüft werden. Aber wenn das so richtig wiedergegeben wurde, na ja … Zweitens: Kann es sein, dass der Vicarius hier gerade seinen HERRN JESUS CHRISTUS HIMSELF in die Schranken gewiesen hat? Wenn man bei Johannes liest, der viele Worte des Herrn über das Senden und Gesendet werden überliefert hat, und… weiter lesen »
Leone
Aber Bergoglio widerspricht sich ja selbst fortwährend.Ein zwiepältiger und zwiegesichtiger Papst. Und diese Zwiegesichtigkeit steht ihm im Geicht gechrieben.Er wirkt verkrampft,wenn er die Messe liest.Die Fahne steht auf Halbmast. Seit er Platz im Gästehaus genommen hat,gehen die Ratten auf Stelzen. Ja, es herrscht nun ein kalter Nordwind im Vatikan, das spüren insbesondere die Traditiontreuen, die „Palagianer“, wie es so despektierlich aus dem Munde von Bergoglio zu vernehzmen ist. Aber wie geht er mit Kritik um? Offenbar hält er sich für einen grossartigeren Katholiken als alle vorhergehenden. Mit Vorwürfen und Kritik an seinem despotischen Führungstil kann man ihn nicht beindrucken, da… weiter lesen »
Marcellus

Er wollte nie begreifen, was Papst bedeutet, er hat nie begriffen, was Papst bedeutet und er wird vielleicht nie begreifen, was Papst bedeutet. Er ist die Niete, die der angebliche Heilige Geist (was ich nachdrücklich bezweifle) aus dem Kardinalshut gezaubert hat. Theologisch halbgebildet, liturgisch eine Katastrophe und von den Manieren her verheerend.

ein besorgter Christ

ja aber es sind auch eine Menge Leute daran beteiligt, den halbgebildeten Theologen und „einfache Leute verstehen“ spielenden und sich dafür feiern lassend, dass man vollmundig und rein verbal, auf die Reichen schimpft und die Armen hochlobt, Spross aus großbürgerlichem Haus, der einfach noch nie „aus dem Blechnapf fraß“ und von daher redet wie der Blinde von der Farbe…. dass dieser überhaupt die Karriereleiter so hoch gefallen ist, dass er nun Papst ist.
Wie sagte zu Beginn dieses Pontifikats jemand?
„Mit manchen Päpsten straft Gott“

Darajavahusch

Ich glaube, dass er nur Platzhalter für Benedikt XVI. ist, Platzhalter fürs Umgebrachtwerden. Das dritte Geheimnis von Fatima bzw. der veröffentlichte Teil davon (der andere war ja die sog. diplomatische Version, wo’s um das Absaufen ganzer Länder ging) sagt ja, dass der Papst umgebracht wird, während andere Propheten vom fliehenden Papst sprechen, der hernach in Köln den römisch-deutschen Kaiser krönen wird. Letzterer dürfte wohl Benedikt XVI. sein, der als emeritierter Papst wohl kaum noch im Focus der Politik und des politischen Mordens steht.

ein besorgter Christ
Benedikt ist alt und krank, er ist nicht aus Jux und Tollerei zurückgetreten, wohl aber weil er zu wenige um sich wusste, auf deren Loyalität er sich verlassen konnte, wo er davon ausgehen konnte, dass seine Schwächen nicht ausgenutzt und in der Öffentlichkeit breitgetreten würden. JPII hatte Leute um sich, die ihn in seinen letzten Jahren geschützt haben, er JPII konnte öffentlich siechen, wobei man auch hört dass man JPII auch einiges untergeschoben habe, aber Benedikt muss zu der Erkenntnis gelangt sein, dass sein Verbleiben im Amt einen größeren Schaden anrichte, als sein Zurücktreten. Ich kenne die Prophezeiungen wo es… weiter lesen »
Armin
Mir kommt es so vor als wenn sich „Franziskus“ schämen würde der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche anzugehören. Den nur so ist sein Wirken im Bezug auf die Heiligen Tradition der Kirche Gottes unseres Herrn, siehe Franziskaner der Immaculata, das interreligiöse Friedensgebet in den vatikanischen Gärten (welches ja alles andere als Frieden brachte) und die Aussage das die Juden und Muslime den selben Gott wie wir Katholiken/innen anbeten und sein privates Wüten siehe Telefonate , und sein Schweigen zu allen was gegen Gott den Herrn, seinen Heiligen Willen, der Glaubenslehre und den CHRISTEN (meine hier auch die noch Ungeborenen… weiter lesen »
Marienzweig
Adrien Antoine am 3. August 2014 um 15:16 Ich danke Ihnen sehr für Ihre Antwort an mich, die zum Weiterdenken anregt….. Sie haben von der Verantwortung gesprochen, die jeder von uns für sein Glaubensleben und sein Verhalten übernehmen muss, ungeachtet des Verhaltens anderer, auch Höhergestellten. Ich wollte nicht sagen, dass ich mich abhängig machen würde von einer (oder keiner) Reaktion des emer. Papstes Benedikt. Doch es ist tatsächlich so, dass ich mich -schon länger- interessiert frage, wie er die Vorgänge wohl beurteilt, vorausgesetzt – er verfügt über alle Informationen. Sie haben mir gezeigt, dass dies im Grunde unwichtig ist. Im… weiter lesen »
Seinsheim

Bei einer Privataudienz soll er letztlich gesagt haben: „Nicht immer hat der Heilige Geist bei den Papstwahlen seine Hand im Spiel. Sonst hätte es nicht so viele schlechte Päpste gegeben“.
Benedikt soll körperlich sehr gebrechlich, aber geistig noch hellwach sein. Ich denke, er wird einiges mitbekommen. Aber nützen wird uns das nichts.

Methodus

@Adrien Antoine/ Habe, Libera me,Scholla Bellarmina,jetzt angehört und angeschaut.Nur,ohne viel Worte,Ihnen,ein herzlichen Dank,für diesen Hinweis hier,für Ihren Beitrag an Marienzweig.Schaue hier in den vorabendlichen Himmel in Belgien,..Frieden.

michael

Franz ist der Wirt, der uns jetzt die modernistische Rechnung praesentiert die das Vat II ausgelöst hat.

Marcellus
In der Tat: jeder Einzelne von uns ist gefordert, aber die Klugheit gebietet, dass dies jeder in dem Rahmen tut, in dem es ihm möglich ist. Ich kann mir vorstellen, dass ein Priester, der allzu deutlich predigt, was er von dem Regime in Rom hält, sehr schnell von seinem im Regelfall feigen Oberhirten abgestraft wird. Nach 1 1/2 Jahren bergoglianischer Diktatur bemerke ich mit Entsetzen, wie Angst im Klerus umgeht ( natürlich nur bei denen, die noch glauben). Unter dem Pontifikat S.H. Papst Benedikt XVI, war das völlig anders: egal wie, aber man konnte seine Meinung äußern. Was viele von… weiter lesen »
Laurentius

Ich kann Ihnen da nur beipflichten. In Anbetracht meiner eigenen Schwachheiten, habe ich jedoch nie an den langen Bestand des „Frühlings“ nach dem Ende der Ära Benedikts geglaubt. Es hätte jedoch eines Raymond Leo Burke auf der Kathedra Petri bedurft, um den Fortbestand zu gewährleisten.
Es saßen und sitzen in den meisten Bistümern dieselben Personen an den Schalthebeln, die schon unter Benedikt Obstruktion betrieben haben. In den Gemeinden ist es auch nicht anders. Wer sich unter Benedikt XVI. hat aus der Reserve locken lassen, hat nun schlechte Karten.
Siegerjustiz….

Shuca

Wenn ein redseliger Papst diese Welt in Verzückung bringt dann ist er mit Sicherheit den entscheidenen Themen vor Christus irgendwie aus dem Weg gegangen. Nun keiner wird als Held geboren aber dann sollte man auch nicht zu einer Papstwahl antreten. Das behaupte ich mal so.
Nun ich bekenne es vor Christus ohne zu zögern. Der Konzilsgeist ist der letzte Mist der jemals vor den Füßen des Herrn herumgekrochen ist.
Per Mariam ad Christum.

Göttfreid

Das ist der Falsche Prophet, wie er im Buche steht.
Der Echte ist im Exil.
Also rüsten wir uns am besten im Gebet!
Denn das was kommt ist Gottes Werk.

L.G

Magdalena

Ich bin auch davon überzeugt!

Zeitlos
Immer haben sich Katholiken zu fragen, ihr Gewissen zu erforschen, wie sie ihren Glauben in die Tat umsetzen, ihr Gebetsleben fördern, die Nächstenliebe üben, sich im Glauben weiterbilden. Das ist völlig unabhängig davon, was der Papst in Rom denkt, sagt, tut. Es ist unsere Pflicht als erwachsene Katholiken. Die wir hoffentlich gern erfüllen. In diesem Beitrag geht es jedoch nicht um unsere persönliche Frömmigkeit. Sondern um mehrfache Skandale, die sich Herr Begoglio, gewählter Papst, immer wieder leistet. Gegen unseren Glauben, gegen unsere Kirche. Ich zitiere aus diesem Beitrag nur eine Stelle, in der sich der Papst entschuldigen will bei einem… weiter lesen »
Marienzweig
Doch, verehrte(r) Zeitlos, die bedrohliche Situation wird wahrgenommen. Menschen brauchen Zeit, um Ungutes, Bedrohliches zu erkennen. Und dann braucht es noch einmal geraume Zeit, sein Handeln danach auszurichten. Manche sind in diesen Dingen klarsichtiger und durchschauen früher als es andere vermögen. Die Leute, die „sehen“ und ihre Einschätzungen hier kommentieren, werden als vorkonziliar, bestenfalls als schrullig, im ungünstigen Falle als Papsthasser eingestuft. Sie erkennen nicht, dass es in den meisten Fällen nicht Hass ist, der zum Kommentieren drängt, sondern die „brennende Sorge“ um die Zukunft der katholischen Kirche. Der Auferstandene sichert uns zu: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle… weiter lesen »
hedi züger
Ich gehe mit den vorgehenden Usern in so vielem überein und leide mit ihnen unter der fortschreitenden Radikalisierung der modernistischen Aktivitäten des Pontifex. Immer schlimmer. Für mich ein Zeichen, die mächtigen Waffen des Glaubens zu ergreifen. Inständig zu bitten, Gottes Erbarmen möge ihn vor schweren substanziellen Missgriffen zurückhalten in Seiner grossen Barmherzigkeit – akzidentelle Marotten jesuitischer Ueberheblichkeit – Besser Grösser sein und vor allem das Richtigere zu tun, das sei ihm belassen – wir wissen woher das kommt. Aber: wieder und wieder lasset uns beten für unsern Papst Franziskus, dass der Herr ihn erleuchte und führe und wenn er zu… weiter lesen »
zeitschnur

Ein Glaubensfeind kann kein Papst sein!
Man muss um deren Bekehrung bitten…

Franzel

Im Umgang mit dem Islam hat sich weitgehend schon völlige Ernüchterung eingestellt und man kann sagen, daß das Experiment nicht gefruchtet hat. Das war ja in Ordnung, das zu probieren, aber in Rom macht man einfach weiter als gäbe es keine Islamweite Christenverfolgung, also von Marokko bis Indonesien und von der Türkei bis ins Herz Afrikas hinein. „Kirche in Not“ kommt mit der Berichterstattung darüber gar nicht mehr nach.
Inzwischen werden auch bei uns die Christen von den eingewanderten Fremden, den Moslems feindlich attackiert. Das verschweigen die Zeitungen, ist aber schon Realität.

Marcellus

Bergoglio könnte doch in einer Stadt in NRW als Sozialarbeiter anfangen. Das wäre doch eine nette neue Werbeidee. Kumpel Bergoglio erklärt den Leuten, warum die Islamisten viel bessere Katholiken sind als die Katholiken. Weil ja die bösen Katholiken so viel Schlechtes im Lauf der Geschichte getan haben. Und überhaupt ist die Welt ja nur deshalb so schlecht, weil die Katholiken so schlimm sind.

Zeitlos
hedi zügler, sehen Sie es mir bitte nach, dass ich Ihnen teilweise widerspreche. Die „substanziellen Missgriffe vor denen ihn Gottes Barmherzigkeit“ zurückhalten möge, sind bereits erfolgt. Wir lesen es hier fast täglich. Als 1986 das interreligiöse Treffen auf Anregung und Leitung Johannes Paul II. stattfand, da hat er das Ende der Mission eingeläutet. Es bedarf nicht der Mission, wenn es verschiedene Heilswege gibt, jeder kann in seiner Religionsgemeinschaft bleiben. Wenn Herr Bergoglio, den leider die Kardinäle im Konklave zum Papst gewählt haben, sich noch entschuldigt bei den Evangelikalen, dass die katholische Kirche sie am Wachstum gehindert hat, dann ist das… weiter lesen »
Dario

Nach dem Link von sumsum frage ich mich, weshalb wir uns eigentlich Sorgen machen und uns ständig echauffieren? Mit Entspanntheit und Gelassenheit à la Franziskus geht’s doch prima, das schafft beste Laune – wie man sieht! Strahlemann (und Söhne) – „Alles in Butter“!!

zeitschnur
…und so spielen wir täglich was Neues … So hieß es in einem meiner Kinderbücher damals, und das täglich neue Spiel war täglich dasselbe alte Spiel. Wann beenden wir unsere Empörung über den bösen Papst? Bergoglio ist nicht der Papst. Es geht nicht drum, ihn zu verurteilen oder dem Urteil Gotes vorzugreifen, sondern es geht um ein wahres Urteil über ihn hier und jetzt um unseres Seelenheiles willen. Unmöglich können wir einem Apostaten anhangen, ohne den Herrn zu beleidigen. Das ist der springende Punkt! Und dass Bergoglio ein Apostat ist, hat sich inzwischen x-fach schwarz auf weiß gezeigt. Wer jetzt… weiter lesen »
ein besorgter Christ

Die Sache ist die, zur Kirche gehört der Papst, und wenn wir sagen, er ist, weil er ein schlechter Theologe, ein ungehobelter Mensch und ein Verächter der Formen, ein Mensch mit keinerlei Sinn für Liturgie u.a. kein Papst, dann machen wir uns die Sache, denke ich, zu einfach.

zeitschnur

…ja, das habe ich auch nicht gesagt – lesen Sie bitte genau!

Ich sagte: er ist nicht der Papst, weil er ein eindeutiger Häretiker ist.

Bitte versuchen Sie den Unterschied zwischen einem ungehobelten Menschen und einem Häretiker zu kontemplieren.

Leo Laemmlein

@ ein besorgter Christ
„Papst“ Franziskus ist nicht nur ein Häretiker, er ist ein Apostat.
Der letzte Beweis ist das in aller Welt zig-millionenfach verbreitete 9. Gebot aus seinem Wellness-Dekalog.
Weitere Beweise werden folgen.
zeitschnur hat recht: hier geht es um das Seelenheil.
Wer Wahrheit nicht von Lüge unterscheiden w i l l , taugt nicht für das Reich Gottes.
Lesen Sie es in der Offenbarung des Johannes nach: Lügner gehen nicht ein ins neue Jerusalem, sondern werden in den Feuerpfuhl geworfen.

ein besorgter Christ
Ich streite überhaupt nicht ab, dass das was unser Papst Franziskus so von sich gibt, im besten Fall blauäugig, meist verkehrt und einfach auf dem Niveau eines Pfarrers, der allen wohl und niemand weh tun will und deshalb der Mehrheit nach dem Mund schwätzt, ist. Nur eine Häresie liegt erst dann vor, wenn der Papst seinen Unfug auch noch lehramtlich verkündet und davor hat uns bislang der Heilige Geist bewahrt. Es glaubt doch keiner im Ernst, dass irgendein Renaissancepapst, wenn er mit seiner Mätresse ganz privat geredet hat, nicht auch Häresien verkündet hat. Nun redet Papst Franziskus nicht mit seiner… weiter lesen »
Zeitlos
„Christusfeind“, das ist genau der passende Ausdruck. Der Papst, der ein Feind der von Jesus Christus gegründeten Kirche ist, sie zu zerstören trachtet, muss als Feind Jesu Christi betrachtet werden. Doch ich kann nur für mich persönlich sprechen: Ich „ehre“ Herrn Bergoglio nicht durch „ständige Aufmerksamkeit.“ Die Frage habe ich mir seit längerem mit anderen Worten gestellt. Und ich habe mich entschieden: Wenn auch nur einer Minderheit von Katholiken die bedrohliche Situation unserer Kirche, die Rom zu verantworten hat, bekannt wird, dann lohnt sich der Einsatz. Wenn nur eine Minderheit anfängt, neu über das 2. Vatikanische Konzil nachzudenken, vielleicht sogar… weiter lesen »
Marienzweig
„Vorkonziliar“ – so hat ein PGR-Kollege das Verhalten unseres Oberministranten F. genannt. F. ist ein tiefgläubiger junger Mann von 18 Jahren und das drückt sich tatsächlich auch an seinem Verhalten aus. Er latscht nicht im Altarraum umher, macht eine Kniebeuge vor dem Tabernakel. Sich mit ihm unterhalten ist eine Freude, er ist durchdrungen vom Glauben, dabei nicht schwärmerisch, wie man vermuten könnte. Diesen jungen Mann umgibt etwas, das für alle spürbar ist, zumindest für jene, die eine Antenne dafür haben. Statt diesen Glaubensschatz im Innern von F. anzuerkennen, stößt er auf Mißbilligung, ja pure Ablehnung dieses PGR-Kollegen. F. ließ sich… weiter lesen »
zeitschnur
Wenn ich Bergoglio als Häretiker erkenne, spreche ich in dem Moment nicht mehr nur für mich selbst! Da würde ich mir was in die Tasche lügen. Es handelt sich ja nicht um ein gefühlsmäßiges, rein subjektives Urteil, sondern um ein persönliches Urteil – in Ermangelung einer funktionierenden Hierarchie – das nun lebensrettend werden muss – MUSS!, denn wir hätten niemanden, der es uns bestätigt, als nicht eben die Prüfung anhand der Lehre der Kirche. Wenn ich die Brisanz der Lage erkenne, und auch erkenne, dass ich mit einem Häretiker nicht mehr „una cum“ sein kann, weil ich sonst den Herrn… weiter lesen »
T. de Ahumada

Ich habe ja gefühlsmäßig ebenfalls große Sympathien für die Sedesvakatisten, aber ich kann ihre Thesen immer noch nicht teilen:

http://www.dominicainsavrille.fr/tawato/uploads/2014/06/Petit-catéchisme-du-sédévacantisme.pdf

Maria Regina

Und warum schweigt der Papst zur vatikanischen Homolobby? Wird
der Skandal in Rom oder Wien öffentlich, befördert man sogar die Herren Diplomaten des Heiligen Stuhls. Bankfachmann oder Kreuzfahrtseelsorger sind die beiden Prälaten gut
bezahlte Homos, die – was interessiert das Papst und Bischöfe? – ihr Laster leben können.

zeitschnur
Wachen wir auf – warum? fragen Sie. Ja, warum? Weil es ihm recht sein kann, den ganzen Saftladen möglichst kunterbunt und planlos zu besetzen! Es ist ihm völlig wurscht, wer wo sitzt. Vielleicht würfelt er es abends aus… Verstehen Sie doch: es geht nur um eines: dass keine Ordnung mehr in dem Laden erkennbar sein wird. Es ist, bevor nicht der Herr selbst eingreift, nichts mehr zu hoffen, wachen wir auf! Rette sich jeder aus dieser großen Not – und ich bleibe dabei: zu Maria, denn nur wo sie ist, ist sicher Christus. Sie ist uns als echter und wahrer,… weiter lesen »
ein besorgter Christ
es ist eine schlimme Zeit, aber dennoch steht es keinem von uns zu, sich zum eigenen Lehramt zu machen. Genau das ist doch der Irrtum aller Abspaltungen seit 1600 Jahren! Ibi Petrus ibi ecclesia, das ist ein Satz der hart ist, so hart, dass es einem zerreist. Und es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass ein Okupator auf dem Stuhl Petri sitzt! Ich stimme ihren Analysen weitgehend zu, aber sagen wir so. Das Schiff Petri wimmelt von Piraten und Ratten, aber wenn wir nun ins Meer springen, sind wir verloren. Was bleibt? Entweder kämpfen mit Gebet und Opfer oder wenigstens versuchen… weiter lesen »
zeitschnur
Wenn Sie nur einmal präszise lesen und verstehen würden, bevor Sie sich zum Widerspruch aufgerufen fühlen! Ich mache mich nicht zum Lehramt, sondern ich vergleiche das Lehramt in den Jahrhunderten vor dem Konzil mit dem mit und nach dem Konzil. Eindeutige Widersprüche tun sich auf. Das Lehramt ist ja nicht dazu da gewesen, sich selbst zu genügen, sondern uns zu lehren. Und das nehme ich in Anspruch. wenn der, der gelehrt wird, am Ende ungelehrt ist, wozu dann das Lehramt? Wozu dann nicht einfach bloß ein Dompteur und wir hupfen und springen nach befehl? Wozu hat der Herr uns ein… weiter lesen »
ein besorgter Christ
ich bilde mir nicht ein einen Schutz zu haben, ich denke dass der Herr uns genauso schutzlos in der Welt sein lässt, und den religiösen, selbstgenügsamen und sich einen Dreck um Gott kümmernden Führern der wahren Religion ausgeliefert, wie er es mit seinem Sohn getan hat. Wenn er es seinem Sohn nicht erspart hat, von den Leuten, die Er, Gott, über Jahrtausende geformt hat, verworfen, verfolgt und schlussendlich in der Verbrüderung mit der Welt (Herodes, Römer, Sadduzäer) ans Kreuz gebracht zu haben, warum nur soll es uns besser gehen? Ich finde ja auch die Situation unbefriedigend, aber der Traum von… weiter lesen »
zeitschnur
Irgendwie verstehen Sie mich nicht…hach… Mir geht es nicht um Schutzräume – das war Ihre Formulierung, auf die ich einging… Mir geht es einzig um das, was ich auch schrieb: das Messopfer in gemeinschaft mit dem, der das Messopfer hasst – das geht nicht. Entweder oder. Und den Herrn mit dem hassen, der da Papst spielt und das Messopfer zur Museumskomödie macht oder sogar ganz erstickt – tut mir leid – aber das hieße ja, den Herrn töten, den auferstandenen herrn töten wollen…nein, das kann doch kein Gläubiger, der IHN liebt, guten Gewissens mitmachen… Für den Schutz, meine Güte, für… weiter lesen »
ein besorgter Christ
Ich versteh Sie wirklich nicht, weil ich ihr Lamento gegen die Charismatiker mit ihrer Idee von einer Kirche „geleitet durch den Heiligen Geist himself, frei nach der (irrigen) Idee eines Joachim von Fiore“ noch im Ohr habe. Und jetzt erklären Sie den Stuhl Petri für vakant, erklären, dass keine Hoffnung besteht, dass wenn die Modernismus genannte Krankheit sich ausgetobt hat, es wieder zu einer Rückbesinnung kommen kann, und sind somit selber der Ansicht, dass die Kirche eben nur noch außerhalb der Hierarchie und Ämter existiert. Irgendwann haben Sie geschrieben, auf nachfrage, dass sie der Ansicht sind, es handele sich bei… weiter lesen »
sina

@ein besorgter Christ
„….wo laut Daniel, demnächst die Eucharistie abgeschafft wird.
Mag sein, aber soweit sind wir noch nicht.“
Aber knapp davor!!!

egk888
Ita est —> Obliviscimini Bergoglionem ! Offb.13, 1Und ich trat an den Sand des Meeres und sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung. 3Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres 17 … daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege… weiter lesen »
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