Das seltsame Schweigen eines redseligen Papstes

Papst Franziskus in seinem Arbeitszimmer
Papst Franziskus in seinem Arbeitszimmer

(Rom) Weder ein Wort für die von Islamisten entführten nigerianischen Schülerinnen noch ein Wort für die in Pakistan wegen angeblicher Beleidigung des Islams zum Tode verurteilte Christin Asia Bibi. Dazu die verweigerten Audienzen für den bis vor kurzem amtierenden Präsidenten der Vatikanbank IOR, Ernst von Freyberg, und den ehemaligen Präsidenten der Vatikanbank IOR, Ettore Gotti-Tedeschi, der verjagt worden war, weil er aufräumen wollte. Mit diesen Worten leitet der bekannte Vatikanist Sandro Magister einen Artikel zum „Schweigen“ von Papst Franziskus ein.

Zu nennen wäre auch der Mini-Empfang für Ludovine de la Rochère, der Vorsitzenden der französischen Bürgerrechtsbewegung Manif pour tous am vergangenen 12. Juni, die im Kampf gegen die sozialistische Gesellschaftspolitik zu den nicht verhandelbaren Werten Millionen Franzosen auf die Straße brachte und Anstoß zu ähnlichen Organisationen und Bewegungen in anderen Ländern war. Ludovine de la Rochère durfte an einer morgendlichen Heiligen Messe des Papstes in Santa Marta teilnehmen und im Anschluß daran, neben anderen Anwesenden, fünf Minuten mit dem Papst sprechen.

Eine weitere Facette des päpstlichen Schweigens, die nicht Gegenstand von Magisters Artikel ist, betrifft direkt die nicht verhandelbaren Werte wie Abtreibung, Euthanasie, Homosexualität, künstliche Befruchtung, die von den Gegnern der natürlichen Ordnung zu radikalen und blutigen Schlachtfeldern gemacht wurden.
Die Zwischentitel stammen von der Redaktion.

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Das seltsame Schweigen eines redseligen Papstes

von Sandro Magister

Am Gedenktag der heiligen Mutter Anna, der Patronin von Caserta, besuchte Papst Franziskus diese Stadt im süditalienischen Kampanien. Alles ganz normal? Nein. Denn nur zwei Tage danach kehrte Jorge Mario Bergoglio nach Caserta zurück, um seinen italienischen Freund Giovanni Traettino, den Pastor der örtlichen evangelikalen Kirche zu besuchen, den er in Buenos Aires kennengelernt hatte.

Um genau zu sein, war es ursprünglich die Absicht von Franziskus, nur diesen seinen Freund zu besuchen, während der Bischof von Caserta völlig im Dunkeln gelassen werden sollte. Es brauchte einiges, um den Papst davon zu überzeugen, sein Besuchsprogramm zu doppeln, um die Schafe seines Schafstalles nicht zu vernachlässigen.

Mehr beschworene als praktizierte Kollegialität

Bei Franziskus wird die Kollegialität in der Leitung mehr beschworen als praktiziert. Sein Stil ist der eines Jesuitengenerals, der am Ende alles alleine entscheidet. Das geht deutlich aus seinen Gesten, seinen Worten und seinem Schweigen hervor.

Zum Beispiel sind es Wochen, daß Bergoglio hinter den Kulissen die Beziehunegn zu den Anführern der mächtigen „Evangelical“-Gemeinschaften der USA pflegt. In seiner Residenz in Santa Marta verbrachte er Stunden um Stunden in ihrer Gesellschaft. Er lud sie zum Mittagessen. Bei einem dieser geselligen Momente ließ er sich verewigen, wie er mit Pastor James Robison, einen der erfolgreichsten amerikanischen Fernsehpredigern, einen Gimme Five abklatschte.

Als noch niemand etwas davon wußte, war es Franziskus, der ihnen bereits seine Absicht ankündigte, in Caserta ihren italienischen Kollegen zu besuchen und den Grund dafür erklärte: “um sich im Namen der Katholischen Kirche für den Schaden zu entschuldigen, den sie ihnen angetan hat, indem sie das Wachstum ihrer Gemeinschaft behinderte“.

Evangelikale nicht bekämpfen, sondern zu Freunden machen

Als Argentinier, der er ist, kennt Bergoglio aus erster Hand die überwältigende Expansion der evangelikalen und pfingstlerischen Bewegung in Lateinamerika, die der Katholischen Kirche große Massen an Gläubigen wegnimmt. Dennoch hat er so entschieden: deren Anführer nicht bekämpfen, sondern sich zu Freunden machen.

Es ist dieselbe Linie, die er auch gegenüber der islamischen Welt verfolgt: Gebet, Aufruf zum Frieden, allgemeine Verurteilung dessen, was schlecht ist, aber sorgsam bedacht, keine konkreten Ereignisse und Personen, ob Opfer oder Henker zu benennen.

Selbst wenn die ganze Welt sich in Verteidigung eines bestimmten Opfers der Islamisten mobilisiert und alle sich von ihm ein Wort erwarten würden, geht Franziskus nicht aus der Reserve.

Das Schweigen zur islamistischen Gewaltorgie

Er hat nicht ein Wort gesagt, als die junge sudanesische Mutter Meriam mit ihren kleinen Kindern im Gefängnis saß und zum Tode verurteilt wurde, nur weil sie Christin ist. Als sie Dank des internationalen Drucks freigelassen und nach einigem Hin und Her endlich ausreisen durfte, empfing er sie jedoch.

Er hat nichts gesagt – außer einem flüchtigen Tweet – für die Hunderte von nigerianischen Schülerinnen, die von der Islamistenmiliz Boko Haram entführt wurden, weil sie Christen sind. Dabei setzte sich eine weltweite Kampagne unter dem Motto „Bring back our girls“ für ihre Freilassung ein, der sich sogar Michelle Obama anschloß.

Er schweigt zum Schicksal von Asia Bibi, jener pakistanischen Katholikin und fünffachen Mutter, die seit fünf Jahren im Gefängnis sitzt, vor vier Jahren zum Tode verurteilt wurde und seither auf ihr Berufungsverfahren wartet, weil sie den Islam beleidigt haben soll.

Dabei setzt sich die katholische Welt überall für die Freilassung von Asia Bibi ein und erst Anfang des Jahres wurde ein Schreiben der Christin an den Papst veröffentlicht, der ihr nicht geantwortet hat.

Ansonsten großzügige Bereitschaft zu schreiben, zu telefonieren, zu …

Dieses Schweigen erstaunt umso mehr, da es von einem Papst praktiziert wird, dessen großzügige Bereitschaft bekannt ist, zu schreiben, zu telefonieren, Hilfe zu bringen, Türen für jeden zu öffnen, der anklopft gleichgültig ob arm oder reich, gut oder schlecht.

So löste zum Beispiel sein Verzug etwas Kritik aus, die Opfer sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker zu empfangen. Am vergangenen 7. Juli holte er es jedoch nach, indem er einen ganzen Tag mit sechs dieser Opfer verbrachte, die aus drei europäischen Ländern nach Rom eingeladen worden waren.

Zur gleichen Zeit machte die Neuorganisation der Vatikanfinanzen durch den Austausch der Führungsebene und den Abschied des tadellosen Präsidenten der Vatikanbank IOR, des Deutschen Ernst von Freyberg Fortschritte.

Unverständliche Audienz-Verweigerungen

Unverständlicherweise war es von Freyberg in sechzehn Monaten dieses Pontifikats nie gelungen, eine Audienz beim Papst zu erhalten.

Noch unverständlicher ist die damnatio, die seinen Vorgänger Ettore Gotti-Tedeschi trifft, der im Mai 2012 aus dem Amt gejagt wurde, nachdem er mit dem Aufräumen begonnen hatte. Verjagt von den Hauptverantwortlichen übel beleumdeter Geschäfte.

Auf seine Ansuchen, von Papst Franziskus empfangen und angehört zu werden, erhielt er nie eine Antwort.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Settimo Cielo

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76 Comments

  1. Der Artikel ist nur eine Bestätigung dessen, was wir hier schon immer sagen. Gnade uns Gott, wenn es uns im Westen an den Kragen gehen sollte. Von Bergoglio brauchen wir uns keinerlei Hilfe erwarten. Immerhin braucht er seine Maske nicht mehr fallen lassen- wir sehen sein Antlitz, so wie es ist: Das macht mir große Angst. Dieser nuschelnde Demutsapostel ist das genaue Gegenteil von dem, dessen Namen er ge(miß)braucht. Und wieder kann man nur flehen: Ihr feigen Kardinäle- warum unternehmt ihr nichts. Heiligkeit- Papst Benedikt- wo sind Sie ? Ist Ihnen das Heil der Seele so wenig wert ? Greifen Sie ein ! Hundertausende unserer christlichen Mitmenschen erleiden den Martertod und Bergoglio juckt es nicht. Sie müssen Ihre Stimme erheben, Heiligkeit!

    • Das Problem ist, dass Benedikt bei seinem Rücktritt seinen Nachfolger in jeder Hinsicht Loyalität und Gehorsam gelobt hat. Das war an ich ja edel und richtig, wirkt sich in dieser Situation aber völlig verhängnisvoll aus. Benedikt hat sich selber die Hände gebunden. Und würde er sich gegen seinen Nachfolger äußern, hätten wir eine Art Schisma, wobei dann natürlich nur offenbar würde, was längst alle wissen: Es gibt bereits ein verborgenes Schisma, das sich durch die ganze Kirche zieht: hier die traditionstreue Orthodoxie, dort der reformerische Modernismus. Aber Benedikt ist in seiner Sanftheit und Zurückhaltung nicht der Typ, dieses Schisma öffentlich zu machen.

      • Darf Papst Benedikt wirklich schweigen, um dieses „verborgene Schisma“, das wir doch alle schon wahrnehmen, nicht „öffentlich zu machen“?
        Schweigt er, sendet er damit das Signal aus, dass er alles billigt, was aus Papst Franziskus Reden und Handeln kommt.
        Billigt er es tatsächlich? Oder ist er nicht genauer informiert?
        Das frage ich mich schon lange.

      • Liebe @Marienzweig,
        Ihre Frage ehrt Sie ; die Frage ist jedoch nicht relevant.
        Ich habe höchste Achtung für Papst Benedikt XVI; ich schätze ihn gewaltig hoch, folgte vom Ausland au seinen Werdegang in München und dann nach Rom. Seine Bücher habe ich intensiv gelesen und studiert; die Lektüre des Büchleins „Maria- Kirche im Ursprung“, geschrieben zusammen mit Hans Urs von Balthasar, gehört für mich zum Schönsten und meist Poetischen was ich je las.
        Sein Wirken an der Kongregation für die Glaubenslehre, die Sabotage der er in Rom und noch viel mehr in den peripheren Diözesen begegnete, deer Mißgunst der Kollegen-Bischöfen, der hämische und herabsetzende Kommentar in der Laienpresse- ich habe alles intens und schmerzlich betroffen miterlebt.
        Man muß Gott dankbar sein daß Jos. Card. Ratzinger zum Papst gewählt wurde und noch im hohen Alter soviel zum Wohl der Hl. Kirche (ich denke besonders an Summorum pontificum) geleistet hat.
        Das sehr hohe Alter, die Hochbetagung, schränken physiologisch die Belastbarkeit stark ein- besonders bei den vielen Nichtfreunden und Nichtgutwilligen in der Umgebung und in den Gremien.

        Nur: Ein Katholik hat sich zu bewähren in seinem Stand , in der Nachfolge Christi, in Einheit mit der Lehre, wie sie durch die Hl. Kirche in ihrer alten Tradition und Einheit über die Zeit überliefert wurde, und in dem Respekt für die kirchliche Ämter und Dienste/Lasten (munera) wie diese von J.Christus und den Aposteln eingesetzt wurden.
        Der Hl. Robertus Bellarminus und der Hl. Papst Pius V haben (nicht ohne Grund, kannten sie doch die verheerende Wirkung von unwürdigen Priestern und kirchlichen Amtsinhabern vor und am Anfang der Reformation sehr gut) klipp und klar festgestellt, daß jeder gläubige Katholik nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht hat den Glauben gegen Verformung und Verdrehung zu verteidigen, auch gegen die höchsten Chargen in wenn dies für solche zutreffen würde.
        Es ist nicht relevant für Sie, für mich, für jeden von uns, was eine andere Person, X oder Y oder Z jetzt dazu sagt oder tut.
        „Du bist der Mann!“- Diese aussage des Propheten Nathan zum König David nach dem Tod des Urias‘ gilt für uns alle.
        Es tut gut, es ist angenehm, es ist tröstlich andere, besonders hochangesehene Menschen, an der Seite zu haben.
        Wirkliche Größe zeigt sich jedoch im Kleinen, Persönlichen, an den eigenen Einsatz und die eigene Entscheidungendas persönliche Gebet, an die eigene theologische Arbeit, sei es Lektüre, Schreiben, Posten, an den eigenen Einbring.
        Wir sollen uns einmal nichts vorzuwerfen haben: anderen haben gewählt, andere schweigen, andere tolerieren- aber am Ende wird UNS gefragt werden: „Was hast DU für MICH getan?“
        (Ich hoffe nur daß dann für mich bei der Absoute wenigstens das Libera me gesungen wird, übrigens herrlich wiedergegeben mit einem wunderbaren kleinen Film mit Abteien und dem Friedhof von Lisieux (Frankreich) durch die Schola Bellarmina)(Auch das ist Neuevangelisierung pur)

      • @ Adrien Antoine

        Wenn Sie sicher gehen wollen, dass ein „Libera“ bei Ihrer Beerdigung gesungen wird, werden Sie mit der Verfügung über Ihre Exequien zur Piusbruderschaft gehen müssen. Die sind nicht nur willig, sondern auch fähig…

      • An @T. de Ahumada

        Lexi.
        Ihre schnelle Antwort zeugt nicht nur wie immer von hohem Intellekt sondern auch von einem-inzwischen kirchlich fast komplett verschwundenen- tiefsinnigen Humor.

        Als begeisterter Gregorianiksänger weiß ich sehr gut daß ich dann nicht selber singen kann- auch so lernt man Demut.

        Der Abbé Lorber ließ übrigens nach Frauenaffären die FSSPX im Stich, nahm Kontakt auf mit dem Vatikan und wurde dann schnell und nach allen Regeln der Kunst laisiert.
        Vulpus perdit capillos, non mores
        (für @Marienzweig: Der Fuchs verliert seine Haare, nicht seine Striche)

        Totus tuus

    • Hilfe von Bergoglio ? Das erwartet nun wirklich keiner mehr, der seine Amtsführung erkannt hat. Bergoglio ist eine schlimme Zeiterscheinung.

    • @ Adrien Antoine

      Ja, sehr schade um Abbé Lorber, aber am meisten für ihn selbst.

      Er ist ja nicht der erste, der die FSSPX wegen „Frauengeschichten“ verlassen hat. Allerdings ist er wenigsten so konsequent gewesen, seine Soutane gleich mit an den Nagel zu hängen und nicht unter irgendeinem fadenscheinigen Vorwand bei „Ecclesia Dei“ weiterzutragen.

      Es gibt aber durchaus noch andere (und nicht nur Priester) bei der FSSPX, die die Gregorianik im Schlaf beherrschen. Es ist eben auch eine Frage der Übung und der Gelegenheit zur selben. Wenn für jeden Verstorbenen in einem Priorat zwei, drei feierliche Requiem (inkl. Jahresgedächtnis) mit Tumbagebeten gefeiert werden, dann ’sitzt‘ das „Libera“ einfach.

      • …Sie haben wirklich Probleme! …

        Schauen Sie auf die vielen Märtyrer – denen hat nicht nur keiner ein Requiem im alten Ritus gesungen, sondern sie sind teilweise nicht mal begraben worden…

        Sie fürchten um Ihr Begräbnis und präsentieren stolz ihre Gregorianik- und Lateinkenntnisse, dabei sollten um unser Seelenheil sorgen und alles andere dem Herrn überlassen…

        …und die Kirche hat in den Märtyrern, denen ohne großartiges Begräbnis, den Samen gesehen, aus dem wirklich echter neuer Glaube wächst….

        …und der Abbé Lorber hat den Priesterstand durchaus nicht nur wegen Frauengeschichten verlassen, da gab es auch noch diverse theologische Unstimmigkeiten, aber psssssst, das ist ja tabu. Zum Glück kann man es auf Frauengeschichten abwälzen…

      • Verehrte Zeitschnur,

        warum so humorlos?

        Darf man jetzt kein feierliches Requiem mehr feiern, wenn man doch noch ohne weiteres die Logistik dafür auf die Beine stellen kann? Ich dachte, es gehört zu den sieben leiblichen Werken der Nächstenliebe „Tote zu begraben“? – So lange es geht, dürfte es unsere heilige Pflicht sein, das auf eine möglichst katholische Weise zu tun.

        Was den Abbé Lorber betrifft, sind der FSSPX wohl eher seine Frauengeschichten peinlich als die theologischen Differenzen, die es auch gegeben hat und die bei Nachfragen immer als Grund für die Trennung angegeben werden. Über die Frauengeschichten reden nur die Laien unter sich. Bisher hat die Bruderschaft sich noch nie über „Frauengeschichten“ eines Ex-Mitbruders verbreitet. Ganz im Gegenteil: Diejenigen, die die Bruderschaft aus solchen Gründen verlassen mussten, aber nicht laisiert werden wollten, hatten immer einen „guten“,“theologischen“ Grund zu Ecclesia Dei zu wechseln. Und in einem besonders perfiden Fall von Unzucht ist auch mal einer bei den Sedisvakantisten untergekommen. Die dürften es im Nachhinein bitter bereut haben, auf ihn reingefallen zu sein…

  2. Es gibt schlechte Hirten, die sich lieber mit den Wölfen verbrüdern, als bei der eigenen Herde zu wachen – sei es, weil sie dem Wahn erliegen, auf diese Weise die Wölfe besänftigen zu können, sei es, weil ihnen die Herde letztlich gleichgültig ist.
    Jedenfalls ist Bergoglio die größte Fehlbesetzung auf dem Stuhl Petri seit Jahrhunderten, und man muss sich fagen, was der Heilige Geist, so er denn beim letzten Konklave wirklich gewirkt hat, will: Die einzige Antwort, die ich finde, ist die, dass der Irrweg, den die Kirche mit dem Vatikanum II eingeschlagen hat, auch breiten Kreisen des Klerus und den Gläubigen zu Bewusstsein kommt und sich endlich die Gegenkräfte mobilisieren. Wenn das jetzt nicht geschieht, wird die Kirche in eine tiefere Krise geraten als zu Zeiten der Reformation.

  3. Nach dem Rücktritt Benedikt XVI. musste man befürchten, dass ein progressistischer Kardinal zum Papst gewählt würde oder ein profilloser Zeitgeist-Anpasser. Die Zeiten erlauben derzeit keinen Optimismus. Es wäre schlimm genug gewesen.
    Doch dass ein regelrechter Feind der Kirche gewählt werden könnte, schien unvorstellbar, mir wenigstens.

    Wenn Herr Bergoglio das Wachsen der evangelikalen, pfingstlerischen Religionsgemeinschaften in Lateinamerika wünscht, die von mächtigen Lobby-Gruppen in den USA finanziert werden, dann leugnet er nicht nur den Wahrheitsanspruch der katholischen Kirche, was ihn für das Papstamt unfähig macht.
    Er verhält sich destruktiver als jeder kleine Vereinsvorsitzende. Wenn der die Konkurrenz unterstützen würde, er würde abgewählt.

    Herr Bergoglio, der gewählte Papst, ist ein Feind der katholischen Kirche. Deshalb kann er kein Mitgefühl für Katholiken empfinden, die wegen ihres Glaubens verfolgt und gequält werden. Katholiken, die in wichtigen Institutionen der Kirche „aufräumen“, sind ihm ein Dorn im Auge. Sie scheinen ihm widerwärtig zu sein, er kann sie nicht empfangen. Genauso wenig wie die Katholiken, die sich in der Gesellschaft offen für die katholische Auffassung über Ehe, Familie, Lebensrecht, Moral einsetzen.

    Herr Bergoglio ist ein Feind der katholischen Kirche. Deswegen wird er von den kirchenhassenden Leitmedien so sehr geliebt. Einen besseren Papst könnten sie sich nicht wünschen. Deswegen sehen sie ihm alles nach: Seine Flatterhaftigkeit, sein hanswurstartiges, vulgäres Auftreten, er darf sich aufführen wie ein Narr. Und wird gefeiert.

    Na ja, auch von kath.net, dem Vatican-Medizin und ähnlichen katholischen Medien. Doch deren Situation ist anders: Wem sollen sich die Redakteure sich anschließen: etwa der FSSPX, die sie immer mehr oder weniger gehasst haben? Und die zu allem inzwischen selbst in das Rom des Herrn Bergoglio strebt, alle seine Untaten verschweigt.

    Dann lieber den Kopf in den Sand stecken, sich an künstlichen Perlen und anderem Tand erfreuen, als zuzugeben: Unsere katholische Kirche liegt ihrem Erscheinungsbild nach in Trümmern. In Trümmern leben zu müssen, ist wenig einladend. Dann sich lieber tagträumend
    einbilden, unsere katholische Kirche blüht unter Franziskus auf. Doch sie werden aus ihren Träumen gerissen werden…

    • Ich stimme völlig mit Ihnen überein. Ein geschworener Feind der Kirche regiert die Kirche. Der Feind von Anbeginn ist in das Allerheiligste der Kirche eingedrungen, um sie von innen zu zerstören. Was selbst ein Paul VI. erkannt hat, wird jetzt zur sichtbaren Gewißheit.

    • Vielen Dank für Ihre klare Analyse. Kann ich nur teilen.
      Wie man aus dem Vatikan hört, sind die Verfasser der Perlen und des Vatican Magazins mit diesem Pontifikat auch nicht sehr glücklich. Nur können sie sich nicht dazu durchringen, das öffentlich zu machen. Wenn man überlegt, wie aggressiv der gütige, andere Meinungen immer beachtende Benedikt kirchenintern kritisiert wurde und wie bei dem autokratischen und intoleranten Bergolio niemand wagt, den Mund aufzumachen, so ist das schon erschreckend. Wenn Martin Mosebach von Paul VI. sagte, er sei ein Tyrann der Kirche gewesen, was muss dann erst über Bergoglio sagen?

      • Sehr gut beobachtet. Der sich um die Armen sorgende, für Barmherzigkeit werbende Franziskus läßt keine Meinungen Anderer gelten. Das ist seine besondere Form von Demut.

    • sic est! Besonders Abschnitt drei und vier glasklar analysiert. Allein, ich kann nicht glauben, dass die FSSPX unter die Fittiche Bergoglios strebt. Vielleicht will man die unter Benedikt geöffneten Türen nicht einfach wieder zuschlagen und hofft auf einen geeigneteren Nachfolger. Aber eine Rückkehr unter Bergoglio halte ich für ausgeschlossen. Es sei denn, man hätte die FSSPX mit irgendwelchen Teufeleien in der Hand und würde sie zu diesem Schritt erpressen.

      • @ hicesthodie: Mit den Teufeleien könnten Sie recht haben. Vom ersten Moment an (und es dürfte mittlerweile klar sein, dass Bergoglios Aussage von den „Karnevaliaden“ unmittelbar nach seiner Wahl wohl so zutrifft) bis zum heutigen Tag erleben wir ein Pontifikat, dass keinerlei objektive Gesichtspunkte mehr aufweist- will heißen: Wohlverhalten wird belohnt- mutiges Eintreten für die Kirche wird abgestraft. Bergoglio ist kein fürsorgender Vater (diese Show überzeugt nur die Medien und absolut Blinde) sondern ein unbarmherziger Diktator. Das zeigen die Beispiele der Franziskaner von der Immaculata und der Diözese in Paraquay überdeutlich. Bergoglio geht mit der Brechstange vor- Toleranz und Ausgeglichenheit: Fehlanzeige. Deshalb bleibe ich dabei: Unsere heilige Kirche befindet sich in der schlimmsten Krise seit Jahrhunderten. Bergoglio ist der neue Arius. Wenn doch nur endlich ein mutiger Athanasius aufstehen würde. Denn es geht- wie ja viele bereits am Tag der Wahl richtig festgestellt haben- nicht um Oberflächlichkeiten, sondern hinter jeder Aktion Bergoglios steckt eine perfide Absicht. Perfide für diejenigen, die in Treue zur Kirche in ihrer Tradition stehen. Denn jede Aktion Bergoglios wird als Aufbruch in ein neues humanes Zeitalter der Kirche bejubelt. Bergoglio, der Barmherzige, der Demütige, der Bescheidene, der Kumpel von nebenan. Jede Kritik an ihm wird als Hochverrat betrachtet. Bei S.H. Papst Benedikt XVI. war man da wesentlich weniger zurückhaltend. Das was sich in Rom abspielt, ist eine Schmierenkomödie von übelster Qualität. Und bei allem Verständnis für den alten und feingeistigen Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI.: Er kann und darf nicht schweigen, denn Bergoglio ist (noch) nicht der liebe Gott. Auch er muß Gott mehr gehorchen, als den Menschen- auch wenn es bittere Konsequenzen nach sich zieht. Schweigen ist nicht mehr geboten. Es ist die Zeit der Bekenner und vielleicht auch die der Martyrer.

      • FSSPX zerfällt, wenn die Führung sich Bergoglio unterwerfen würde. Das weiß natürlich Fellay. Man will offenbar (reichlich kompromißlerisch) die Türen offen halten, wenn es auch dem Glauben nicht dient.

  4. Aus der Rede von Papst Franziskus zum „Weltfriedenstag“ 2014; Hauptthema: Die „allgemeine Brüderlichkeit“ :
    -
    Brüderlichkeit – Fundament und Weg des Friedens
    [….]
    “ In der Tat ist die Brüderlichkeit eine wesentliche Dimension des Menschen, der ein relationales Wesen ist. Das lebendige Bewusstsein dieser Bezüglichkeit bringt uns dazu, jeden Menschen als wirkliche Schwester bzw. wirklichen Bruder zu sehen und zu behandeln; ohne dieses Bewusstsein wird es unmöglich, eine gerechte Gesellschaft und einen gefestigten, dauerhaften Frieden aufzubauen.
    [….]
    Die ständig steigende Zahl der Verbindungen und Kontakte, die unseren Planeten überziehen, macht das Bewusstsein der Einheit und des Teilens eines gemeinsamen Geschicks unter den Nationen greifbarer. So sehen wir, dass in die Geschichtsabläufe trotz der Verschiedenheit der Ethnien, der Gesellschaften und der Kulturen die Berufung hineingelegt ist, eine Gemeinschaft zu bilden, die aus Geschwistern zusammengesetzt ist, die einander annehmen und füreinander sorgen. 
    [….]
    Wer das Leben Christi akzeptiert und in ihm lebt, erkennt Gott als Vater an und schenkt sich ihm gänzlich hin, da er ihn über alles liebt. Der versöhnte Mensch sieht in Gott den Vater aller und fühlt sich folglich gedrängt, eine Brüderlichkeit zu leben, die gegenüber allen offen ist. In Christus kann er den anderen annehmen, ihn als Sohn oder Tochter Gottes, als Bruder oder Schwester lieben und ihn nicht als Fremden und weniger noch als Gegenspieler oder sogar als Feind betrachten. In der Familie Gottes, wo alle Kinder des einen Vaters und, in Christus eingefügt,“Söhne im Sohn “sind, gibt es keine „Wegwerf-Leben“. Alle erfreuen sich derselben unantastbaren Würde. Alle sind von Gott geliebt, alle sind durch das Blut Christi erlöst, der für einen jeden am Kreuz gestorben und auferstanden ist. Das ist der Grund, warum man gegenüber dem Geschick der Brüder und Schwestern nicht gleichgültig bleiben kann.“
    -

    http://m.vatican.va/content/francescomobile/de/messages/peace/documents/papa-francesco_20131208_messaggio-xlvii-giornata-mondiale-pace-2014.html

    • Punkt 1) ….“gerechte Gesellschaft und einen gefestigten, dauerhaften Frieden aufzubauen“
      Hier wird kein Bezug zu Jesus Christus als die alleinige Quelle von Gerechtigkeit und Frieden hergestellt.

      Punkt 2) …“Gemeinschaft zu bilden, die aus Geschwistern zusammengesetzt“
      Hier wird kein Bezug zu Jesus Christus hergestellt als die göttliche Person, in der seine Kirche Gemeinschaft und Familie ist. Und nur in IHM ist auf ewig Gemeinschaft möglich, weil alles auf ihn hin geschaffen worden ist.

      Punkt 3)…Gott allein bestimmt, wer würdig ist in Ewigkeit an seinem Leben teilzunehmen. Gott ist es der in seinem Sohn vorgibt, wer würdig ist. Nicht der Mensch oder eine Menschen gemachte Gemeinschaft.

      • Das bringt es genau auf den Punkt!

        ad 1 noch: Das könnte auch Robespierre unterschreiben!

        ad 2 noch: Klingt wirklich nach Freimaurer-Katechismus und nach Paul VI. – und nur zur Erinnerung: hat uns unser Herr nicht vorhergesagt, dass kurz vor Seinem Kommen sich ein Volk wider das andere erheben wird, und haben wir diesen Zustand nicht erreicht? Seit 1945 war auf dieser Erde nicht mehr einen Tag einmal Frieden! Davor gab es viele Tage, an denen auf der ganzen Erde kein Krieg war.

        ad 3. noch: O – endlich wird vom „Blut Christi“ gesprochen. Besser spät als nie? Nein, selbst das tut Bergoglio missbräuchlich, denn es sind nicht nach dem Gießkannenprinzip, in dem einer an den andern gekettet wird, wie das Bergolglio formuliert, „alle erlöst“, automatisch und ohne eigenen Willen!
        Das behauptete bereits Johannes XXIII. in seiner Eröffnungsrede zum Konzil, aber das ist eben nicht Lehre der Kirche… nach der Lehre ist der Mensch aufgerufen, dem Heilsangebot zuzustimmen. Tut er das nicht, geht er der Erlösung verlustig.

  5. Eins zum Anderen. Da kommt doch eins zum Anderen. Ich habe von Papst Franziskus überreichlich genug gelesen, was keine Freude aufkommen läßt.

  6. Leute, alles verläuft biologisch normal.

    Als der Total-Modernismus zunächst über die Professoren in die Kirche eingeschleust wurde, waren Priester, Bischöfe und Papst noch katholisch.

    Doch die Wirkung blieb nicht aus. Die von diesen Professoren ausgebildeten Priester hatten das Gift gefressen und lehrten modernistisch; die Bischöfe, die älter sind, waren noch katholisch.

    Doch alles wird älter. Aus den modernistischen Priestern wurden die Bischöfe kreiert. So wurden auch diese modernistisch.

    Da aber der Modernismus keinen Nachwuchs gebiert – den Glauben kann man nur einmal zerstören; ist er zerstört, hat der Priester keine Anerkennung mehr; so will auch kein Modernist mehr, dem es nur um Anerkennung und Wichtigtuerei geht, Priester werden -
    ja, da nun der Modernismus keinen Nachwuchs gebiert, kamen zu den Priestern zunehmend mehr gläubige Priester hinzu. Inzwischen sind nahezu alle jungen Priester wieder glaubenstreu. Viele wollen die Alte Messe lernen.

    Doch auf der Hierarchie-Leiter geht das Altern weiter. Der Modernismus ist nun beim (i.d.R.) noch älteren Papst angelangt. Und die jungen Priester werden so langsam Bischöfe. Inwischen hat gar der Episkopat gegen diese Zurück-zur-Tradition-Strömung zu kämpfen. Beispiele: Hanke von Eichstätt, Tebarz van Elst, Oster von Passau und Burger von Freiburg.

    Es gilt: die Modernistenwelle geht schlicht und einfach von jung zu alt und ist dann weg. Eine zweite Welle kommt nicht nach, da der Modernismus unfruchtbar ist.

    Deswegen kommt es jetzt dann (wieviele Jahre noch, weiß ich nicht) zum großen Knall: dreitägige Finsternis usw., die schlechten Bischöfe werden sie nicht überleben.

    Die Mehrheit der Kleriker sind aber gewöhnliche Priester. An wen sollen sich die Leute wenden, wenn sie nach der dreitägigen Finsternis Glaubenswahrheiten suchen? An die Priester halt. Und die sind bis dahin schon fast alle wieder richtig glaubenstreu. Sieht man ja jetzt schon an den vielen jungen Priestern.

    • Pardon, aber Elst ist kein Bischofssitz. Wie lange die Finsternis währt, bleibt dahingestellt, ansonsten durchaus zustimmungswürdig.

      • Klingt in dem Zusammenhang natürlich irreführend. Bei den anderen drei Beispielen schreibe ich Bischofsname von Bischofssitz; bei Tebartz-van Elst habe ich den Sitz vergessen. Ich hätte schreiben müssen: „Tebartz-van Elst von Limburg“.

        An seiner Absetzung sieht man auch, dass der Modernismus wieder eine Hierarchie-Stufe höher geklettert ist. Früher schmissen die Bischöfe jeden Priester raus, der die Alte Messe feierte. Jetzt schmeißt der Papst die konservativen Bischöfe raus, sofern es halt die „Brüder“ irgenwie begründen können.

  7. Ach was, Franziskus und Kollegialität. Er regiert nach Gutsherrenart. Da muss er suich nicht wundern, wenn der katholische Teil der Kirche sich empört.

    • Vor allem ist das 9. Gebot zu beachten: „Du sollst viele andere Götter neben dir haben!“ oder wie es bei Bild heißt:

      „9. Respektieren Sie andere Religionen​: …“

    • Sumsum
      Danke für diesen Verweis!
      Dieser Glücks-Dekalog von Papst Franziskus ist für Christen und das Christentum wie ein Keulenschlag.
      Ich hoffe, katholisches.info widmet ihm einen ganzen Artikel.
      Es ist so ungeheuerlich, was sich da abspielt, dass ich geradezu um Worte ringen muss.
      „Wer Augen hat zu sehen, der sehe, wer Ohren hat zu hören, der höre!“
      Es ist aber ein unfruchtbares Kreisen, über Papst Franziskus zu klagen.
      Man kann m.E. die heutige Situation nur im Zusammenhang der ganzen Richtung begreifen, die das römisch-katholische Christentum seit seinem Bündnis mit der Welt im 4. Jahrhundert genommen hat. Kaiser Konstantin blieb auch nach dem Mailänder Edikt Pontifex Maximus der heidnischen Staatsreligion. Schon damals wurde die „sowohl – als auch“-Haltung zum Kennzeichen des römischen Katholizismus, dessen apokalyptisches Endstadium als synkretistische, universale Menschheitsreligion wir jetzt erleben. Das 9. Franziskus-Gebot zum Menschenglück ist nackte Apostasie. Ich bin überzeugt, auch wenn ich es konkret nicht beweisen kann, dass der Vorstoß Zapateros zur Schaffung einer globalen Religions-UNO und der Glücks-Dekalog von Francis Punkte eines konzertierten Aktionsplans sind.
      In seinem Buch „Globaler Friede und Aufstieg des Antichristen“ (Hamburg 1993) berichtet David Hunt „von dem weithin geheimgehaltenen ‚Weltvorum der Geistlichen und Parlamentarier zur Rettung der Menschheit‘, das fast unbemerkt bereits im Oktober 1985 gegründet wurde. In diesem haben sich ‚geistliche Führungspersönlichkeiten‘ der fünf größten Weltreligionen und Parlamentarier aus allen fünf Kontinenten zusammengefunden, umn – wiederum in einer vordergründig ‚guten` Zielsetzung – einen ‚Gedankenaustausch zur ökologischen Rettung und zum Weltfrieden‘ zu führen. Die aus diesem Weltforum hervorgegangene Arbeitsgemeinschaft fasste folgenden Beschluss:
      ‚Wir haben uns mit dem Wesen der Beziehungen zwischen politischem und religiösem Leben beschäftigt und … sind miteinander übereingekommen, daß beide Parteien (die politischen und religiösen Führer) die Zusammenarbeit brauchen und erstreben … und wir werden auf regionaler, nationaler und lokaler Ebene jede erdenkliche Zusammenarbeit der Geistlichkeitmit den Parlamentariern fördern. Wir stehen am Anfang einer neuen Epoche des Weltbürgertums … Dieses neue Bewußtsein überspringt alle Rassenschranken, alle Grenzen zwischen Religionen, Ideologien und Nationalitäten … Wir sind Träger der Vision einer neuen Weltgemeinschaft, mit der die lange und tragische Geschichte menschlicher Gewalt durch ein Zeitalter gegenseitig zugesicherten Wohlergehens und Friedens abgelöst wird‘ (S. 164).“ (Zitiert nach: Lothar Gassmann, Kleines Katholizismus-Handbuch, Schacht-Audorf 2006, S. 51 f).

      Schluss folgt.

      • Schluss
        ———-
        Um zu rechtfertigen, dass er sogar die Gebete von Medizinmännern und Feueranbetern respektierte und würdigte, erklärte Papst Johannes Paul II. 1986 den Teilnehmern der Assisi-Veranstaltung: „Die Herausforderung, den Frieden zu erringen, … ist höher zu bewerten als alle religiösen Unterschiede“. (Ibid.)
        Seien wir gewarnt. Früher oder später kommt für jeden Katholik der Punkt, wo er sich entscheiden muss zwischen dem endzeitlichen apostatischen, antichristlichen Religionssystem, das in der Offenbarung des Johannes als „Hure Babylon“ umschrieben wird, — und dem Herrn Jesus Christus und den Geboten Gottes. Wir sind schon diese Generation.
        Bezeichnenderweise wird „Babylon“ –zur Zeit der hll. Apostel ein biblisches Kodewort für Rom– „M u t t e r der Huren“ genannt. Die anderen Huren und Hürlein sind vermutlich alle die anderen christlichen Großkirchen, wie neuerdings die heißumworbenen Pfingstler und sonstige Evangelikale, sowie die nichtchristlichen Religionen, welche ja von Natur aus Huren sind.
        Niemand kann verkennen, wer seit dem 2. Vatikanum die Führung in der weltweiten Religionenökumene übernommen hat.

    • 9. Respektieren Sie andere Religionen: „Die schlimmste Sache von allen ist es, andere zu einer Religion bekehren zu wollen, was so viel heißt wie: Ich spreche mit dir, um dich zu überreden.“

      Bekehren heißt nicht überreden. Erstens. Hier müsste man im Original nachlesen, ob BIld das sauber wiedergegeben hat, muss geprüft werden. Aber wenn das so richtig wiedergegeben wurde, na ja …
      Zweitens:
      Kann es sein, dass der Vicarius hier gerade seinen HERRN JESUS CHRISTUS HIMSELF in die Schranken gewiesen hat? Wenn man bei Johannes liest, der viele Worte des Herrn über das Senden und Gesendet werden überliefert hat, und das im weiteren Sinne auch als Sprechen von Gott und Christus versteht, dann steht ab sofort das Sprechen über unseren Erlöser Jesus Christus als den wahren und alleinigen Erlöser unter Anklage?! Was ist das denn anderes, als das Evangelium zu verkünden und andere vom Irrweg hin zu Christus zu bekehren?
      Was ist das anderes, als Suchende zur wahren Quelle des Lebens, zum wahren Licht der Welt, zur Wahrheit, auf den richtigen Weg hin zu Gott zu führen, vwenn man ihnen von Christus berichtet? Vom eigenen Glauben an Christus als den Retter, der einen selbst frei macht?
      Das ist also das Schlimmste, was man machen kann?

      Damit hat er den gesamten Grundgedanken Christi, alles, wofür unser Erlöser steht, mit einem Satz erledigt und als schlimmste bezeichnet, was man als Mensch tun kann? Wenn das stimmt, wie es hier zitiert ist in der BILD; hat er sich dann gerade in toto gegen Christus ausgesprochen und als Sein Diener von ihm losgesagt? Hat die gesamte Kirche ad absurdum geführt?
      Wie hieß nochmal der Gedanke? Wenn Recht unterdrückt wird, wird Widerstand zur Pflicht? HIer geht es um alles, woran wir als Christen je geglaubt haben!
      Ich mag hier nicht mehr ausdrücken, was ich denke, aber wenn man diese Sätze zu Ende denkt, … GOTT IM HIMMEL!

  8. Aber Bergoglio widerspricht sich ja selbst fortwährend.Ein zwiepältiger und zwiegesichtiger Papst. Und diese Zwiegesichtigkeit steht ihm im Geicht gechrieben.Er wirkt verkrampft,wenn er die Messe liest.Die Fahne steht auf Halbmast. Seit er Platz im Gästehaus genommen hat,gehen die Ratten auf Stelzen. Ja, es herrscht nun ein kalter Nordwind im Vatikan, das spüren insbesondere die Traditiontreuen, die „Palagianer“, wie es so despektierlich aus dem Munde von Bergoglio zu vernehzmen ist. Aber wie geht er mit Kritik um? Offenbar hält er sich für einen grossartigeren Katholiken als alle vorhergehenden. Mit Vorwürfen und Kritik an seinem despotischen Führungstil kann man ihn nicht beindrucken, da er so verbohrt an seinem Tabula Rasa wütend festhält. Aber wenn man ihm sagen würde, er sei theologisch halbgebildet und ein kleinbürgerlicher Aktionist, dann wäre er wirklich beleidigt.

    • Er wollte nie begreifen, was Papst bedeutet, er hat nie begriffen, was Papst bedeutet und er wird vielleicht nie begreifen, was Papst bedeutet. Er ist die Niete, die der angebliche Heilige Geist (was ich nachdrücklich bezweifle) aus dem Kardinalshut gezaubert hat. Theologisch halbgebildet, liturgisch eine Katastrophe und von den Manieren her verheerend.

    • ja aber es sind auch eine Menge Leute daran beteiligt, den halbgebildeten Theologen und „einfache Leute verstehen“ spielenden und sich dafür feiern lassend, dass man vollmundig und rein verbal, auf die Reichen schimpft und die Armen hochlobt, Spross aus großbürgerlichem Haus, der einfach noch nie „aus dem Blechnapf fraß“ und von daher redet wie der Blinde von der Farbe…. dass dieser überhaupt die Karriereleiter so hoch gefallen ist, dass er nun Papst ist.
      Wie sagte zu Beginn dieses Pontifikats jemand?
      „Mit manchen Päpsten straft Gott“

      • Ich glaube, dass er nur Platzhalter für Benedikt XVI. ist, Platzhalter fürs Umgebrachtwerden. Das dritte Geheimnis von Fatima bzw. der veröffentlichte Teil davon (der andere war ja die sog. diplomatische Version, wo’s um das Absaufen ganzer Länder ging) sagt ja, dass der Papst umgebracht wird, während andere Propheten vom fliehenden Papst sprechen, der hernach in Köln den römisch-deutschen Kaiser krönen wird. Letzterer dürfte wohl Benedikt XVI. sein, der als emeritierter Papst wohl kaum noch im Focus der Politik und des politischen Mordens steht.

      • Benedikt ist alt und krank, er ist nicht aus Jux und Tollerei zurückgetreten, wohl aber weil er zu wenige um sich wusste, auf deren Loyalität er sich verlassen konnte, wo er davon ausgehen konnte, dass seine Schwächen nicht ausgenutzt und in der Öffentlichkeit breitgetreten würden.
        JPII hatte Leute um sich, die ihn in seinen letzten Jahren geschützt haben, er JPII konnte öffentlich siechen, wobei man auch hört dass man JPII auch einiges untergeschoben habe, aber Benedikt muss zu der Erkenntnis gelangt sein, dass sein Verbleiben im Amt einen größeren Schaden anrichte, als sein Zurücktreten.
        Ich kenne die Prophezeiungen wo es heißt „der Papst flieht über die Leichen seiner Kardinäle“ „er kommt unerkannt bis Köln und krönt dort den Monarchen“
        Benedikt ist das nicht, schauen Sie auf die paar aktuellen Bilder die es von ihm so gibt!
        Wenn auf ihn was zutrifft dann eher das Lied von der Linde: ..Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
        Schonet nicht den Greis im Silberhaar,

  9. Mir kommt es so vor als wenn sich „Franziskus“ schämen würde der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche anzugehören. Den nur so ist sein Wirken im Bezug auf die Heiligen Tradition der Kirche Gottes unseres Herrn, siehe Franziskaner der Immaculata, das interreligiöse Friedensgebet in den vatikanischen Gärten (welches ja alles andere als Frieden brachte) und die Aussage das die Juden und Muslime den selben Gott wie wir Katholiken/innen anbeten und sein privates Wüten siehe Telefonate , und sein Schweigen zu allen was gegen Gott den Herrn, seinen Heiligen Willen, der Glaubenslehre und den CHRISTEN (meine hier auch die noch Ungeborenen die ja Massenhaft noch in den Leibern ihrer Mütter abgeschlachtet werden, gerichtet ist zu erklären.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

  10. Adrien Antoine am 3. August 2014 um 15:16

    Ich danke Ihnen sehr für Ihre Antwort an mich, die zum Weiterdenken anregt…..
    Sie haben von der Verantwortung gesprochen, die jeder von uns für sein Glaubensleben und sein Verhalten übernehmen muss, ungeachtet des Verhaltens anderer, auch Höhergestellten.
    Ich wollte nicht sagen, dass ich mich abhängig machen würde von einer (oder keiner) Reaktion des emer. Papstes Benedikt.
    Doch es ist tatsächlich so, dass ich mich -schon länger- interessiert frage, wie er die Vorgänge wohl beurteilt, vorausgesetzt – er verfügt über alle Informationen.
    Sie haben mir gezeigt, dass dies im Grunde unwichtig ist.
    Im Moment bin ich zwar ein bisschen zusammengezuckt, aber ich weiß, dass Sie Recht haben.
    Wir alle und jeder Einzelne von uns ist gefordert.
    Für diesen Hinweis danke ich Ihnen ausdrücklich!

    • Bei einer Privataudienz soll er letztlich gesagt haben: „Nicht immer hat der Heilige Geist bei den Papstwahlen seine Hand im Spiel. Sonst hätte es nicht so viele schlechte Päpste gegeben“.
      Benedikt soll körperlich sehr gebrechlich, aber geistig noch hellwach sein. Ich denke, er wird einiges mitbekommen. Aber nützen wird uns das nichts.

  11. @Adrien Antoine/ Habe, Libera me,Scholla Bellarmina,jetzt angehört und angeschaut.Nur,ohne viel Worte,Ihnen,ein herzlichen Dank,für diesen Hinweis hier,für Ihren Beitrag an Marienzweig.Schaue hier in den vorabendlichen Himmel in Belgien,..Frieden.

  12. Franz ist der Wirt, der uns jetzt die modernistische Rechnung praesentiert die das Vat II ausgelöst hat.

  13. In der Tat: jeder Einzelne von uns ist gefordert, aber die Klugheit gebietet, dass dies jeder in dem Rahmen tut, in dem es ihm möglich ist. Ich kann mir vorstellen, dass ein Priester, der allzu deutlich predigt, was er von dem Regime in Rom hält, sehr schnell von seinem im Regelfall feigen Oberhirten abgestraft wird. Nach 1 1/2 Jahren bergoglianischer Diktatur bemerke ich mit Entsetzen, wie Angst im Klerus umgeht ( natürlich nur bei denen, die noch glauben). Unter dem Pontifikat S.H. Papst Benedikt XVI, war das völlig anders: egal wie, aber man konnte seine Meinung äußern. Was viele von uns hier schon treffend festgestellt haben: Unter Bergoglio schweigt man. Heute habe ich unseren Aushilfspriester daraufhin angesprochen (ein mutiger und frommer Mann): Er schwieg. Als ich nachfasste, meinte er, dass mittlerweile die Weichen gestellt seien, dass alles, was Papst Benedikt an Segensreichem der Kirche schenkte, zertrümmert und zerstört wird. Von den 4 Zelebranten der alten Messe bei uns sind bereits 3 abgesprungen- sie haben Angst. Und der vierte Priester hat mit Datum vom 31.07. seine überraschende Versetzung ans andere Ende der Diözese mitgeteilt bekommen. Wie vielfach vorhergesagt wurde: wir gehen auf die Kirche der Katakomben zu. Ich gestehe: Ich hätte das NIEMALS für möglich gehalten. Das Pontifikat von Papst Benedikt hat so viel Positives angestoßen und ich dachte, das sei unumkehrbar. Da habe ich mich gründlich getäuscht. Wer ist denn dieser Bergoglio überhaupt, dass er sich anmaßt, zu tun und zu lassen, was er will? Er nimmt sich Rechte heraus, die ihm nicht zustehen. Seine Grenzen sind die göttlichen Gebote und die Dogmen der Kirche. Auch indirekt steht ihm darüber keinerlei Verfügungsgewalt zu. Wie oben bereits festgestellt: Als Katholik bin ich verpflichtet, für meinen Glauben einzustehen und für den heiligen Glauben zu streiten. Die Herrschaften wußten schon, warum sie das Michaelslied im neuen Gotteslob eliminiert haben. da heißt es: „Die Kirch dir anbefohlen ist, Sankt Michael, du unser Schutz- und Schirmherr bist: Hilf uns im Streite, zum Sieg uns leite, Sankt Michael.“

    • Ich kann Ihnen da nur beipflichten. In Anbetracht meiner eigenen Schwachheiten, habe ich jedoch nie an den langen Bestand des „Frühlings“ nach dem Ende der Ära Benedikts geglaubt. Es hätte jedoch eines Raymond Leo Burke auf der Kathedra Petri bedurft, um den Fortbestand zu gewährleisten.
      Es saßen und sitzen in den meisten Bistümern dieselben Personen an den Schalthebeln, die schon unter Benedikt Obstruktion betrieben haben. In den Gemeinden ist es auch nicht anders. Wer sich unter Benedikt XVI. hat aus der Reserve locken lassen, hat nun schlechte Karten.
      Siegerjustiz….

  14. Wenn ein redseliger Papst diese Welt in Verzückung bringt dann ist er mit Sicherheit den entscheidenen Themen vor Christus irgendwie aus dem Weg gegangen. Nun keiner wird als Held geboren aber dann sollte man auch nicht zu einer Papstwahl antreten. Das behaupte ich mal so.
    Nun ich bekenne es vor Christus ohne zu zögern. Der Konzilsgeist ist der letzte Mist der jemals vor den Füßen des Herrn herumgekrochen ist.
    Per Mariam ad Christum.

  15. Das ist der Falsche Prophet, wie er im Buche steht.
    Der Echte ist im Exil.
    Also rüsten wir uns am besten im Gebet!
    Denn das was kommt ist Gottes Werk.

    L.G

  16. Immer haben sich Katholiken zu fragen, ihr Gewissen zu erforschen, wie sie ihren Glauben in die Tat umsetzen, ihr Gebetsleben fördern, die Nächstenliebe üben, sich im Glauben weiterbilden. Das ist völlig unabhängig davon, was der Papst in Rom denkt, sagt, tut. Es ist unsere Pflicht als erwachsene Katholiken. Die wir hoffentlich gern erfüllen.
    In diesem Beitrag geht es jedoch nicht um unsere persönliche Frömmigkeit.
    Sondern um mehrfache Skandale, die sich Herr Begoglio, gewählter Papst, immer wieder leistet. Gegen unseren Glauben, gegen unsere Kirche.

    Ich zitiere aus diesem Beitrag nur eine Stelle, in der sich der Papst entschuldigen will bei einem hochrangigen Evangelikalen: “ um sich im Namen der Katholischen Kirche für den Schaden zu entschuldigen, den sie ihnen angetan hat, indem sie das Wachstum ihrer Gemeinschaft behinderte.“

    Was hat die katholische Kirche den Evangelikalen in Lateinamerika angetan? Hat sie die evangelikalen Sekten verleumdet, sie ohne Grund vor Gericht gebracht, evangelikale Gotteshäuser angezündet, zerstört, beschmiert oder was?
    Dafür oder für anderes kriminelles liebloses Verhalten hätte sie sich wahrhaft zu entschuldigen. Doch davon ist bisher nichts bekannt.

    Wenn sie allerdings verkündet, dass Jesus Christus nur eine Kirche gestiftet hat, die römisch-katholische Kirche, dann ist das ihre Pflicht. Oder sie ist eine Religionsgemeinschaft unter anderen.
    Wenn Herr Bergoglio diese Meinung vertritt, und seine Entschuldigung lässt keinen anderen Schluss zu, dann ist er ein Häretiker. Ein Verräter auf dem Stuhl Petri.

    Was der emeritierte Papst Benedikt dazu sagt, was man ihm möglicherweise erlaubt zu sagen, ist so unerheblich wie das bekannte Rad, das in China umfällt.

    Im Glaubensbekenntnis bekennen wir, dass wir an die e i n e, heilige, katholische und apostolische Kirche glauben. Und nicht an die Vielfalt aller christlichen Konfessionen.

    Herr Bergoglio leugnet durch sein Reden und Tun immer wieder diese elementare, fundamentale Glaubenswahrheit.

    Wie wir persönlich unser Glaubensleben gestalten, hat damit nicht das geringste zu tun. Nicht ganz: Wenn uns bewusst wird, was in Rom geschieht, und wir schweigen dazu, obwohl wir reden könnten, dann haben wir uns zu fragen, ob wir uns durch unser Schweigen mitschuldig machen.

    Natürlich liegt es nicht jedem, offen zu sprechen und zu schreiben. Über Schuld oder Unschuld entscheidet der barmherzige und gerechte Gott.

    Nur das ist sicher: Man tut dem Glauben und der katholischen Kirche keinen Gefallen, wenn man nicht nur über das Unrecht schweigt, sondern einfach die Ebene wechselt und anfängt mit dem individuellen persönlichen geistlichen Leben zu argumentieren.

    Ja, beten wir. Beten wir, dass diese fast unerträgliche Situation, in der wir uns mit unserer Kirche befinden, bald ein Ende nimmt. Doch wenn wir die bedrohliche Situation gar nicht wahrnehmen wollen, dann laufen wir Gefahr, dass unser Gebet zur Flucht und damit unfruchtbar wird.

    • Doch, verehrte(r) Zeitlos, die bedrohliche Situation wird wahrgenommen.
      Menschen brauchen Zeit, um Ungutes, Bedrohliches zu erkennen.
      Und dann braucht es noch einmal geraume Zeit, sein Handeln danach auszurichten.
      Manche sind in diesen Dingen klarsichtiger und durchschauen früher als es andere vermögen.
      Die Leute, die „sehen“ und ihre Einschätzungen hier kommentieren, werden als vorkonziliar, bestenfalls als schrullig, im ungünstigen Falle als Papsthasser eingestuft.
      Sie erkennen nicht, dass es in den meisten Fällen nicht Hass ist, der zum Kommentieren drängt, sondern die „brennende Sorge“ um die Zukunft der katholischen Kirche.
      Der Auferstandene sichert uns zu:
      „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20)
      Aber welche Art von Kirche ist es, die Er niemals untergehen lassen und die Er am Ende der Zeit vorfinden wird?

  17. Ich gehe mit den vorgehenden Usern in so vielem überein und leide mit ihnen unter der fortschreitenden Radikalisierung der modernistischen Aktivitäten des Pontifex. Immer schlimmer. Für mich ein Zeichen, die mächtigen Waffen des Glaubens zu ergreifen. Inständig zu bitten, Gottes Erbarmen möge ihn vor schweren substanziellen Missgriffen zurückhalten in Seiner grossen Barmherzigkeit – akzidentelle Marotten jesuitischer Ueberheblichkeit – Besser Grösser sein und vor allem das Richtigere zu tun, das sei ihm belassen – wir wissen woher das kommt. Aber: wieder und wieder lasset uns beten für unsern Papst Franziskus, dass der Herr ihn erleuchte und führe und wenn er zu sich gekommen die heilge Herde leite, bestärke und behüte. WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!

  18. Im Umgang mit dem Islam hat sich weitgehend schon völlige Ernüchterung eingestellt und man kann sagen, daß das Experiment nicht gefruchtet hat. Das war ja in Ordnung, das zu probieren, aber in Rom macht man einfach weiter als gäbe es keine Islamweite Christenverfolgung, also von Marokko bis Indonesien und von der Türkei bis ins Herz Afrikas hinein. „Kirche in Not“ kommt mit der Berichterstattung darüber gar nicht mehr nach.
    Inzwischen werden auch bei uns die Christen von den eingewanderten Fremden, den Moslems feindlich attackiert. Das verschweigen die Zeitungen, ist aber schon Realität.

    • Bergoglio könnte doch in einer Stadt in NRW als Sozialarbeiter anfangen. Das wäre doch eine nette neue Werbeidee. Kumpel Bergoglio erklärt den Leuten, warum die Islamisten viel bessere Katholiken sind als die Katholiken. Weil ja die bösen Katholiken so viel Schlechtes im Lauf der Geschichte getan haben. Und überhaupt ist die Welt ja nur deshalb so schlecht, weil die Katholiken so schlimm sind.

  19. hedi zügler, sehen Sie es mir bitte nach, dass ich Ihnen teilweise widerspreche. Die „substanziellen Missgriffe vor denen ihn Gottes Barmherzigkeit“ zurückhalten möge, sind bereits erfolgt.
    Wir lesen es hier fast täglich.

    Als 1986 das interreligiöse Treffen auf Anregung und Leitung Johannes Paul II. stattfand, da hat er das Ende der Mission eingeläutet. Es bedarf nicht der Mission, wenn es verschiedene Heilswege gibt, jeder kann in seiner Religionsgemeinschaft bleiben.

    Wenn Herr Bergoglio, den leider die Kardinäle im Konklave zum Papst gewählt haben, sich noch entschuldigt bei den Evangelikalen, dass die katholische Kirche sie am Wachstum gehindert hat, dann ist das direkt ein Verbot der Mission.

    Beide Päpste haben sich schwer gegen den Missionsbefehl Jesu Christi versündigt.

    Johannes Paul II, heiliggesprochen von Herrn Bergoglio, betete mit Religionsführern aller Weltreligionen in einer katholischen Kirche, vor einer Götzenstatue.

    Herr Bergoglio ist raffinierter. Er vermeidet – bis jetzt – große öffentliche Zeremonien, doch in seinen halb privaten, halb öffentlichen Reden und Handlungen geht er noch weiter.

    Die Entschuldigungsorgien Johannes Paul II. dürften noch nicht ganz vergessen sein. Er „meinte es gut“, die Kirchenhasser freuten sich. Der Papst selbst gab zu, dass die Kirche der Vergangenheit eine „kriminelle Vereinigung“ war…
    Dieses undifferenzierte Entschuldigen Johannes Paul II. – aus jedem historischen Zusammenhang gerissen – war schon schlimm.

    Doch jetzt darf die katholische Kirche – nach Herrn Bergoglio – nicht einmal mehr missionarisch tätig sein, denn damit könnte sie ja das Wachsen der anderen Religionsgemeinschaften hindern und sich schuldig machen.

    Damit beweist Herr Bergoglio, dass er ein Feind der katholischen Kirche ist. Allein mit dieser Aussage. Die nur einen Bruchteil seiner Missetaten gegen den Glauben ausmacht.

    Die Psalmen sind ein unschätzbares Erbe des Volkes Israel, die als Gebete ihren festen Platz im Leben des Neuen Bundes haben.

    Vielleicht würde der Psalmist in seiner inneren kraftvollen Lebendigkeit beten: „Befreie uns, Herr, von Päpsten, die unsere Kirche zerstören.“
    Nein, er würde es nicht nur besser formulieren, er würde auch mit Sicherheit noch weitergehen. Er würde hadern, er würde die berechtigte Frage stellen, ob der Herr uns verlassen, für immer vergessen hat. Um sich dann der heiligen Vorsehung Gottes zu unterwerfen…

  20. Nach dem Link von sumsum frage ich mich, weshalb wir uns eigentlich Sorgen machen und uns ständig echauffieren? Mit Entspanntheit und Gelassenheit à la Franziskus geht’s doch prima, das schafft beste Laune – wie man sieht! Strahlemann (und Söhne) – „Alles in Butter“!!

  21. …und so spielen wir täglich was Neues …

    So hieß es in einem meiner Kinderbücher damals, und das täglich neue Spiel war täglich dasselbe alte Spiel.

    Wann beenden wir unsere Empörung über den bösen Papst?

    Bergoglio ist nicht der Papst. Es geht nicht drum, ihn zu verurteilen oder dem Urteil Gotes vorzugreifen, sondern es geht um ein wahres Urteil über ihn hier und jetzt um unseres Seelenheiles willen. Unmöglich können wir einem Apostaten anhangen, ohne den Herrn zu beleidigen. Das ist der springende Punkt!

    Und dass Bergoglio ein Apostat ist, hat sich inzwischen x-fach schwarz auf weiß gezeigt.

    Wer jetzt noch sagt, das stünde nur Gott zu, das zu beurteilen, der ist unredlich. Gott hat uns Vernunft und die Lehre der Kirche geschenkt.

    Die Kirche hat stets Verwerfungen und Anathemata, aber auch Definitionen und ein depositum fidei vorgelegt, damit jeder Gläubige einen Urteilsmaßstab hat!

    Das ist ja nicht aus Jux und Tollerei alles ausgefochten worden, sondern für uns, für uns v.a. jetzt am Ende, damit wir ein Kritierium zur „Unterscheidung“ haben.

    Und jeder, der die Gesetze der Logik anerkennt, wie das die christliche Philosophie immer tat, der muss erkennen, wer hier in Rom regiert.

    Ich habe keine Lust mehr, mich täglich wieder über Bergoglio zu echauffieren. Cui bono?
    In Schockstarre sitzen und diesen Christusfeind durch ständige Aufmerksamkeit ehren?
    Nein!
    Möge der Herr uns schenken, aufzusehen und IHN alleine anzuschauen, in der rechten Weise, soll es geschehen. Maria, mater Dei, ora pro nobis!

    Obliviscimini Bergoglionem!

    • Die Sache ist die, zur Kirche gehört der Papst, und wenn wir sagen, er ist, weil er ein schlechter Theologe, ein ungehobelter Mensch und ein Verächter der Formen, ein Mensch mit keinerlei Sinn für Liturgie u.a. kein Papst, dann machen wir uns die Sache, denke ich, zu einfach.

      • …ja, das habe ich auch nicht gesagt – lesen Sie bitte genau!

        Ich sagte: er ist nicht der Papst, weil er ein eindeutiger Häretiker ist.

        Bitte versuchen Sie den Unterschied zwischen einem ungehobelten Menschen und einem Häretiker zu kontemplieren.

      • @ ein besorgter Christ
        „Papst“ Franziskus ist nicht nur ein Häretiker, er ist ein Apostat.
        Der letzte Beweis ist das in aller Welt zig-millionenfach verbreitete 9. Gebot aus seinem Wellness-Dekalog.
        Weitere Beweise werden folgen.
        zeitschnur hat recht: hier geht es um das Seelenheil.
        Wer Wahrheit nicht von Lüge unterscheiden w i l l , taugt nicht für das Reich Gottes.
        Lesen Sie es in der Offenbarung des Johannes nach: Lügner gehen nicht ein ins neue Jerusalem, sondern werden in den Feuerpfuhl geworfen.

      • Ich streite überhaupt nicht ab, dass das was unser Papst Franziskus so von sich gibt, im besten Fall blauäugig, meist verkehrt und einfach auf dem Niveau eines Pfarrers, der allen wohl und niemand weh tun will und deshalb der Mehrheit nach dem Mund schwätzt, ist.
        Nur eine Häresie liegt erst dann vor, wenn der Papst seinen Unfug auch noch lehramtlich verkündet und davor hat uns bislang der Heilige Geist bewahrt.
        Es glaubt doch keiner im Ernst, dass irgendein Renaissancepapst, wenn er mit seiner Mätresse ganz privat geredet hat, nicht auch Häresien verkündet hat.
        Nun redet Papst Franziskus nicht mit seiner Mätresse,. sondern mit der Welt und ja es ist eine Katastrophe, was er sagt,aber deshalb den Stuhl Petri für vakant erklären, das finde ich verkehrt

    • „Christusfeind“, das ist genau der passende Ausdruck. Der Papst, der ein Feind der von Jesus Christus gegründeten Kirche ist, sie zu zerstören trachtet, muss als Feind Jesu Christi betrachtet werden.
      Doch ich kann nur für mich persönlich sprechen: Ich „ehre“ Herrn Bergoglio nicht durch „ständige Aufmerksamkeit.“ Die Frage habe ich mir seit längerem mit anderen Worten gestellt. Und ich habe mich entschieden: Wenn auch nur einer Minderheit von Katholiken die bedrohliche Situation unserer Kirche, die Rom zu verantworten hat, bekannt wird, dann lohnt sich der Einsatz.
      Wenn nur eine Minderheit anfängt, neu über das 2. Vatikanische Konzil nachzudenken, vielleicht sogar das eine oder andere Dokument liest, zu einem vorkonziliaren Dogmatikhandbuch oder dem Katechismus greift und vergleicht, dann lohnt sich die Mühe.
      @Marienzweig wies darauf hin, dass wir als „schrullig, vorkonziliar, papsthassend“ angesehen werden.
      Bleiben wir mal bei dem Vorwurf, wir seien „vorkonzilar.“ Denjenigen, die „vorkonziliar“ abwertend gebrauchen, fällt nicht auf, dass sie damit die Unfehlbarkeit des päpstlichen Lehramtes leugnen. Dass sie einen Bruch vertreten. Dass sie glauben, die Kirche könne sich so sehr verändern, dass alle, die am überlieferten katholischen Glauben festhalten wollen, skurril, nicht ernst zu nehmen seien. Sie vertreten damit die Auffassung, die katholische Kirche sei erst ab 1962 zu sich selbst gekommen, ca. 1500 Jahre Glaubens-und Kirchengeschichte seien als „Vorspiel“ zu sehen.
      Das ist freilich so absurd, dass es nicht mehr nachvollziehbar ist.
      Ich weiß nicht, was Kommentare letztlich bewirken. Die meisten Beiträge von katholisches.info finde ich unverzichtbar in einer Zeit der allgemeinen Desinformation. Wenn Kommentare zusätzlich einen mehr oder weniger kleinen Beitrag leisten, dann lohnt sich die Mühe. Meine ich jedenfalls.

      • „Vorkonziliar“ – so hat ein PGR-Kollege das Verhalten unseres Oberministranten F. genannt.
        F. ist ein tiefgläubiger junger Mann von 18 Jahren und das drückt sich tatsächlich auch an seinem Verhalten aus. Er latscht nicht im Altarraum umher, macht eine Kniebeuge vor dem Tabernakel.
        Sich mit ihm unterhalten ist eine Freude, er ist durchdrungen vom Glauben, dabei nicht schwärmerisch, wie man vermuten könnte.
        Diesen jungen Mann umgibt etwas, das für alle spürbar ist, zumindest für jene, die eine Antenne dafür haben.
        Statt diesen Glaubensschatz im Innern von F. anzuerkennen, stößt er auf Mißbilligung, ja pure Ablehnung dieses PGR-Kollegen.
        F. ließ sich nie etwas zuschulden kommen, allerdings versuchte er früher, seine Mit-Ministranten zu bekehren.
        Dies wurde ihm übelgenommen.
        F. genießt neben meinem auch den Rückhalt unseres guten und treuen Pfarrers, der aber ziemlich schwach ist, nicht kämpfen kann und uns leider bald verlässt.
        In der Betreffzeile einer Rundmail des besagten PGR-Kollegen an uns stand: „Sofortiges Stoppen von F.“
        Ich war entsetzt, schon auch wegen dieser Wortwahl.
        Er verlangte eine Sondersitzung mit dem Leitungsteam der Minis, der Betreuerin der Minis, Pfarrer und PGR.
        Das Treffen fand statt, F. hat sich sehr wacker geschlagen, er blieb sachlich und ruhig.
        Ich gewann immer mehr den Eindruck, dass es eine ganz persönliche Sache zwischen dem Mann und dem frommen Obermini F. ist.
        Der PGR-Kollege ist sehr liberal, das sagt er auch.
        F. ist in seinen Augen vorkonziliar und so etwas geht nicht.
        Es „ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt er.

      • Wenn ich Bergoglio als Häretiker erkenne, spreche ich in dem Moment nicht mehr nur für mich selbst! Da würde ich mir was in die Tasche lügen.

        Es handelt sich ja nicht um ein gefühlsmäßiges, rein subjektives Urteil, sondern um ein persönliches Urteil – in Ermangelung einer funktionierenden Hierarchie – das nun lebensrettend werden muss – MUSS!, denn wir hätten niemanden, der es uns bestätigt, als nicht eben die Prüfung anhand der Lehre der Kirche.

        Wenn ich die Brisanz der Lage erkenne, und auch erkenne, dass ich mit einem Häretiker nicht mehr „una cum“ sein kann, weil ich sonst den Herrn verleugnen würde, dann hat das höchste Warn- und Alarmstufe.
        Andernfalls müsste ich mir ja diese Gedanken gar nicht machen, dann wäre es einfach nicht so wichtig.

        Ist es aber höchste Alarmstufe, geht es um unser aller Seelenheil. Mein urteil ist um größtmögliche Objektivität bemüht, und ich bin nicht die einzige, die zu den Schlüssen kommt. Immer noch gibt es Priester und Seelenführer (auch wenn man sie erst suchen muss), die recht stehen, die einem helfen, zu einem aufrichtigen Urteil zu kommen.

        Zieht man aber diese Schlüsse, sind sie nicht bloß was Persönliches. Wenn ich meine, mich retten zu müssen, kann ich kaum annehmen, dass das für andere nicht ebenso gälte.

        Alles andere würde eine logische Absurdität bedeuten. Es wäre so wie bei Bergoglio (und seinen Vorgängern), der es nicht notwendig ansieht, aus einer anderen Religion sich zur wahren Religion zu bekehren. Denn auch da ist nicht ausschlagebend, ob ein aktueller Papstdarsteller es so oder so sagt, sondern ob ich es selbst durch die Gnade Gottes erkannt habe.

        Allenfalls kann es sein, dass ein anderer dies alles (noch) nicht voll erkennt – dann ist es was anderes.

  22. Und warum schweigt der Papst zur vatikanischen Homolobby? Wird
    der Skandal in Rom oder Wien öffentlich, befördert man sogar die Herren Diplomaten des Heiligen Stuhls. Bankfachmann oder Kreuzfahrtseelsorger sind die beiden Prälaten gut
    bezahlte Homos, die – was interessiert das Papst und Bischöfe? – ihr Laster leben können.

    • Wachen wir auf – warum? fragen Sie. Ja, warum?
      Weil es ihm recht sein kann, den ganzen Saftladen möglichst kunterbunt und planlos zu besetzen! Es ist ihm völlig wurscht, wer wo sitzt. Vielleicht würfelt er es abends aus…

      Verstehen Sie doch: es geht nur um eines: dass keine Ordnung mehr in dem Laden erkennbar sein wird.

      Es ist, bevor nicht der Herr selbst eingreift, nichts mehr zu hoffen, wachen wir auf!
      Rette sich jeder aus dieser großen Not – und ich bleibe dabei: zu Maria, denn nur wo sie ist, ist sicher Christus. Sie ist uns als echter und wahrer, mütterlicher Wegweiser gegeben, denn andernfalls verfallen wir dem „Hier ist Christus!“ und „Da ist Christus!“ Es hilft nicht, hier Grundsatzdebatten anzuleiern, sondern das Heilsmittel des Heiligen Geistes nicht auszuschlagen. Es geht dabei nicht um Pseudoerscheinungen wie Medju etc., sondern um das, was reich und überreich tradiert wurde – und dies von Mystikern Hand in Hand mit den Päpsten: das MUSS doch jedem zudenken geben, dieses Anschwellen der Realität marias in der Kirche! Niemand lasse sich hier durch Prinzipienreiterei verführen, denn auch das Lehramt hat dies voll und ganz so ausgearbeitet! gerade Leo XIII. als der letzte papst, bevor das moderne Chaos des 20. Jh begann. jeder denke nach!
      Und weil es bis kurz vor das Konzil immer noch reicher wurde, dieses Anschwellen der Realität Marias in der Kirche, sollte uns das zu denken geben und klarmachen, dass uns in ihr wirklich diese „Fahne Christi“ gegeben ist im Schlachtenlärm, in dem man sonst nicht mehr aus noch ein wüsste.
      Der, der sich Papst nennt, ist ein Verführer, daher kann er diese Rolle nicht mehr ausfüllen. Es ist alles ganz schlüssig wie in der Offenbarung geschrieben. Und dort heißt es, dass sie (Maria – es ist Maria, nicht die Kirche, denn wo soll die derzeit eigentlich sein!?) ihre Kinder, die noch die Gebote Jesu festhalten, durch diese schlimme Zeit begleiten und retten wird.

      Auch heißt es dort in der Apokalypse, dass diese echten Jesusfreunde in der „Kirche“ keinen Platz mehr haben werden. Nehmen wir es ernst! Ist es nicht so? Doch, es ist so, buchstäblich! Sehen wir es denn nicht?

      Es geht mir nicht um eine theoretische Debatte, sondern darum, das auszusprechen, was not tut. Jeder denke nach, ganz in Ruhe und am besten vor einem Tabernakel, in dem gültig geweihte Hostien und nicht bloß einfaches Brot liegt, und wenn es das auf Kilometer nicht gibt, wird es mit Gott auch ohne gehen, und bitte um Erkenntnis darüber, wie nun für ihn/für sie weiter zu verfahren sei.
      Es gibt hier ein Zuspät. Niemand sollte es leichtfertig und aus eigener Schuld und Starrsinn verpassen.
      Ich habe verstanden, dass es offenbar kein Zurück mehr gibt, und ein offener Häretiker besetzt den Papststuhl. So gut wie kein Bischofssitz ist mehr mit einem echten, glaubenstreuen, „vorkonziliaren“ Hirten besetzt.

      • es ist eine schlimme Zeit, aber dennoch steht es keinem von uns zu, sich zum eigenen Lehramt zu machen.
        Genau das ist doch der Irrtum aller Abspaltungen seit 1600 Jahren!
        Ibi Petrus ibi ecclesia, das ist ein Satz der hart ist, so hart, dass es einem zerreist.
        Und es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass ein Okupator auf dem Stuhl Petri sitzt!
        Ich stimme ihren Analysen weitgehend zu, aber sagen wir so. Das Schiff Petri wimmelt von Piraten und Ratten, aber wenn wir nun ins Meer springen, sind wir verloren.
        Was bleibt? Entweder kämpfen mit Gebet und Opfer oder wenigstens versuchen eines der Rettungsboot zu Wasser zu lassen, aber auch hier sind die zu Wasser gelassenen Rettungsboote vergangener Zeiten (alt katholiken FSSPX) schon lange dabei vom Kurs abzukommen.

      • Wenn Sie nur einmal präszise lesen und verstehen würden, bevor Sie sich zum Widerspruch aufgerufen fühlen!
        Ich mache mich nicht zum Lehramt, sondern ich vergleiche das Lehramt in den Jahrhunderten vor dem Konzil mit dem mit und nach dem Konzil. Eindeutige Widersprüche tun sich auf.

        Das Lehramt ist ja nicht dazu da gewesen, sich selbst zu genügen, sondern uns zu lehren. Und das nehme ich in Anspruch. wenn der, der gelehrt wird, am Ende ungelehrt ist, wozu dann das Lehramt? Wozu dann nicht einfach bloß ein Dompteur und wir hupfen und springen nach befehl? Wozu hat der Herr uns ein Gehirn gegeben?

        Ich springe nicht ins Wasser – ich gehe auf dem Wasser, wenn ER es mir sagt, und werde nicht untergehen. bedenken Sie doch, wohin ER unsretwegen gegangen ist – und da wollen Sie bequem bei „Petrus“ bleiben, der wie ein böser Geist ist und bilden sich auch noch ein, Sie hätten dort einen Schutz?

      • ich bilde mir nicht ein einen Schutz zu haben, ich denke dass der Herr uns genauso schutzlos in der Welt sein lässt, und den religiösen, selbstgenügsamen und sich einen Dreck um Gott kümmernden Führern der wahren Religion ausgeliefert, wie er es mit seinem Sohn getan hat.
        Wenn er es seinem Sohn nicht erspart hat, von den Leuten, die Er, Gott, über Jahrtausende geformt hat, verworfen, verfolgt und schlussendlich in der Verbrüderung mit der Welt (Herodes, Römer, Sadduzäer) ans Kreuz gebracht zu haben, warum nur soll es uns besser gehen?
        Ich finde ja auch die Situation unbefriedigend, aber der Traum von einer Kirche, die sozusagen Schutzraum vor der bösen Welt Hort der Guten, Klugen, Weisen und Kulturträger ist, der ist zwar irgendwie immer da, und teilweise kam die Kirche dem auch nahe, aber nichtsdesdotrotziist es eine idealisierte Vorstellung.
        Oder denken Sie, dass die, die früher ihren eigenen Club aufgemacht haben, nicht ernsthafte Gründe dafür gehabt haben.
        Es hat Gott gefallen, seine Kirche der Zerstörung anheimzugeben, warum? darüber kann spekuliert werden, aber es gibt keine andere Kirche!

      • Irgendwie verstehen Sie mich nicht…hach…

        Mir geht es nicht um Schutzräume – das war Ihre Formulierung, auf die ich einging…

        Mir geht es einzig um das, was ich auch schrieb: das Messopfer in gemeinschaft mit dem, der das Messopfer hasst – das geht nicht. Entweder oder.
        Und den Herrn mit dem hassen, der da Papst spielt und das Messopfer zur Museumskomödie macht oder sogar ganz erstickt – tut mir leid – aber das hieße ja, den Herrn töten, den auferstandenen herrn töten wollen…nein, das kann doch kein Gläubiger, der IHN liebt, guten Gewissens mitmachen…

        Für den Schutz, meine Güte, für den schutz gibt es Schutzengel, die Gottesmutter, alle, die Gott dazu einsetzt… das kann es doch nicht sein, worum es geht.

        Und die verworfenen Sanhedrin-Mitglieder, die sind untergegangen, weil sie falsche Hoherat-Leute waren.
        So wird es auch hier sein.
        Dabei haben die damals nicht das krasse Gegenteil zur Thora erklärt…
        es ist heute wirklich noch viel viel schlimmer und diese Hierarchie ist perfider als es die jüdische Hierarchie damals war. Denn wir haben erfahren, wie freundlich und lebenspendend, wie erlösend und heilend der Herr ist, wie ER sich als Opfer gegeben hat – das wussten die damals nicht nicht so vollständig.

        Nichts ist schlimmer als die Apistasie derer, die um den Reichtum im herrn einmal wussten..

      • Ich versteh Sie wirklich nicht, weil ich ihr Lamento gegen die Charismatiker mit ihrer Idee von einer Kirche „geleitet durch den Heiligen Geist himself, frei nach der (irrigen) Idee eines Joachim von Fiore“ noch im Ohr habe.
        Und jetzt erklären Sie den Stuhl Petri für vakant, erklären, dass keine Hoffnung besteht, dass wenn die Modernismus genannte Krankheit sich ausgetobt hat, es wieder zu einer Rückbesinnung kommen kann, und sind somit selber der Ansicht, dass die Kirche eben nur noch außerhalb der Hierarchie und Ämter existiert.
        Irgendwann haben Sie geschrieben, auf nachfrage, dass sie der Ansicht sind, es handele sich bei unserer Zeit um die absolute Endzeit, wo laut Daniel, demnächst die Eucharistie abgeschafft wird.
        Mag sein, aber soweit sind wir noch nicht.

  23. @ein besorgter Christ
    „….wo laut Daniel, demnächst die Eucharistie abgeschafft wird.
    Mag sein, aber soweit sind wir noch nicht.“
    Aber knapp davor!!!

  24. Ita est —> Obliviscimini Bergoglionem !

    Offb.13,
    1Und ich trat an den Sand des Meeres und sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung.

    3Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres

    17 … daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.
    18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

    ASCII-CODE:
    http://www.tcp-ip-info.de/tcp_ip_und_internet/ascii.gif

    ALT 66 = B
    ALT 69 = E
    ALT 82 = R
    ALT 71 = G
    ALT 79 = O
    ALT 71 = G
    ALT 76 = L
    ALT 73 = I
    ALT 79 = O

    (Man öffne ein beliebiges Dokument am PC,
    bei gehaltener die ALT-Taste drücke die Zahl –> z.B.: 66
    entlaste die ALT-Taste und es kommt –> z.B.: B)

    Die Summe der Zahlen des Namens=BERGOGLIO ergibt:
    66+69+82+71+79+71+76+73+79 == 666 (sechshundertsechsundsechzig)

    Quae est ista * quae progréditur quasi auróra consúrgens, pulchra ut luna,
    elécta ut sol, terríbilis ut castrórum ácies ordináta?

    Magní + ficat * ánima mea Dóminum:
    Et exsultávit spíritus meus * in Deo salutári meo.
    Quia respéxit humilitátem ancíllae suae; * ecce enim ex hoc beátam me dicent omnes
    generátiones.
    Quia fecit mihi magna qui potens est * et sanctum nomen eius.
    Et misericórdia eius a progénie in progénies * timéntibus eum.
    Fecit poténtiam in bráchio suo: * dispérsit supérbos mente cordis sui.
    Depósuit poténtes de sede, * et exaltávit húmiles.
    Esuriéntes implévit bonis: * et dívites dimísit inánes.
    Suscépit Israël púerum suum, * recordátus misericórdiae suae.
    Sicut locútus est ad patres nostros, * Abraham, et sémini eius in sǽcula.
    Glória Patri et Fílio, * et Spírituí Sancto.

    Quae est ista * quae progréditur quasi auróra consúrgens, pulchra ut luna,
    elécta ut sol, terríbilis ut castrórum ácies ordináta?

    V María sine labe concépta.
    R. Pro nobis ad te recurréntibus ora.

    Maria, mater Dei, ora pro nobis!

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