Was hat „Friedensgebet“ für das Heilige Land gebracht?

Papst Franziskus und Rabbi Skorka
Papst Franziskus und Rabbi Skorka

(Rom/Jerusalem) Das Heilige Land erlebt eine neue Welle der Gewalt, die wenige Stunden nach dem „Friedengebet“ losbrach, zu dem Papst Franziskus in die Vatikanischen Gärten geladen hatte. Was hat das „Friedensgebet“ also gebracht? Eine Frage, die derzeit von verschiedener Seite aufgeworfen wird.

Am 8. Juni lud Papst Franziskus, im Gefolge seines Besuchs im Heiligen Land, die Präsidenten Israels und Palästinas zu einem Friedensgebet in den Vatikan. Die improvisierte, vom Papst im Alleingang angestoßene Initiative sollte dem Friedensprozeß einen neuen Impuls geben, nachdem alle bisherigen Versuche gescheitert waren, den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen. Bereits in Jerusalem war es vor der Klagemauer zu einer suggestiven Umarmung zwischen dem Papst, seinem argentinischen Freund, Rabbi Abraham Skorka und einem ebenfalls eingeflogenen argentinischen Moslemvertreter gekommen. Das Friedensgebet, an sich bereits nicht unumstritten, wurde schließlich vom moslemischen Imam überschattet, der eine Koransure rezitierte, mit der für den „Sieg über die Ungläubigen“ gebetet wird. Im Vatikan schwieg man betreten. Im Vorfeld hatten hohe Kirchenvertreter, auch das Staatssekretariat, vielschichtige Bedenken gegen die Initiative vorgebracht, die Papst Franziskus jedoch vom Tisch wischte. In einem Interview mit der katalanischen Tageszeitung La Vanguardia zeigte er sich vielmehr sichtlich stolz darauf, daß „hier im Vatikan 99 Prozent“ Bedenken hatten, sich aber am Ende das beharrliche eine Prozent, sprich er selbst, durchsetzte.

Doch auch nach dem historisch nie dagewesenen christlich-jüdisch-moslemischen „Friedensgebet“ brach im Heiligen Land nicht der erhoffte Frieden aus. Das Land stürzte vielmehr in eine neue Welle der Gewalt, die bereits Hunderte Tote forderte. Seither wird in katholischen Kreisen die Frage gestellt, was das Friedensgebet eigentlich gebracht hat. Manche fragen sogar nach dem Zusammenhang zwischen der neuen Gewaltspirale und dem „Friedensgebet“. Hat das gemeinsame Gebet Gott vielleicht gar nicht gefallen?

Die Fragen werden mit einer gewissen Verlegenheit gestellt. Manche äußern sie nur im persönlichen Gespräch. Einige stellen sie öffentlich. Zu ihnen gehört der keineswegs zimperliche spanische Kirchenhistoriker Francisco de la Cigoña, der für die Tageszeitung La Gaceta einen Blog zur Katholischen Kirche unterhält. De la Cigoña geht nicht auf metaphysische Implikationen ein, sondern zieht eine ziemlich nüchterne Bilanz des päpstlichen Versuchs, durch eine aufsehenerregende Aktion den Frieden im Heiligen Land herbeizuführen. Auch die Frage nach der transzendenten Bedeutung des gescheiterten „Friedensgebets“ zu stellen, erscheint zumindest legitim, da Papst Franziskus seine Aktion bewußt auf der religiösen und nicht etwa auf der diplomatischen Ebene angesiedelt hatte.

.

Der Papst und das Heilige Land

von Francisco José Fernández de la Cigoña

Ich verstehe die ganze Sorge des Heiligen Vaters um das Heilige Land und all seine Absichten, den Frieden in diese unruhige Region zu bringen. Das gehört direkt zu seinen Aufgaben als Stellvertreter dessen, der im Heiligen Land geboren wurde, gelebt hat, gestorben und auferstanden ist.

Trotz oder gerade wegen seiner starken Medienpräsenz sollte der Papst seine Rolle aber nicht übertreiben. Sie ist sehr weit weg von der Supermans. Es schien zunächst, daß das Dreiertreffen – Vierertreffen, wenn man der Anwesenheit von Franziskus, Peres, Abbas noch jene des orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel hinzurechnet – etwas Wichtiges für die Erreichung des Friedens in diesem unruhigen Land ist.

Der ganze Schein war gut inszeniert und konnte bei manchen den Eindruck erwecken, daß da etwas Wichtiges geschieht und daß der Papst eine entscheidende Figur der internationalen Diplomatie ist. Doch in kaum mehr als 24 Stunden fiel alles auseinander. Und Juden und Palästinenser sind wieder als das sichtbar, was sie sind: feindlich gesinnte Parteien. Es sei daran erinnert, daß es schwer ist, zu sagen, wer den „ersten Stein“ warf. Waren es die Juden, als sie wenige Tage vor dem Papstbesuch zwei junge Palästinenser erschossen, oder waren es die Palästinenser, die wenige Tage danach drei junge Juden ermordeten. Es ist auch bekannt, daß die Juden in der Regel nicht mit Samthandschuhen vorgehen.

Gesegnet sei der Papst für seine Friedensbemühungen. Und für sein Gebet. Erstere scheinen aber sehr entbehrlich. Zweitere? Gott allein weiß es. Mir scheint es nicht schlecht, daß der Papst durch diese Geschichte sich vielleicht bewußt geworden ist, daß er in der großen Weltpolitik in Wirklichkeit nicht relevant ist. Sie hat gezeigt, daß Peres am Ende doch bombardieren läßt, daß im Gazastreifen nicht Abbas, sondern die Hamas das Sagen hat, daß ein argentinischer Rabbi zum Freund nicht mehr bedeutet als irgendein Cousin auf den Seychellen, und daß die Grußbotschaften und Glückwünsche zum Ramadan gar nichts bringen.

Die päpstliche Einmischung in den Konflikt hat nichts genützt und die groß inszenierte Umarmung vor der Klagemauer wirkt angesichts der Bomben und der Toten im Rückblick eher grotesk. Ich habe keinen Zweifel, daß Franziskus die Nummer mit den besten Absichten inszenierte. Doch, wie zu erwarten war, wurde er durch die Tatsachen nicht bestätigt: Komplizierte Dinge werden nicht dadurch gelöst, daß man einen Tango singt, so sentimental dieser auch klingen mag. Der Freund eines Rabbis zu sein, bringt noch nichts in Ordnung. Es kann aber durcheinander bringen.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: De la Cigoña

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

24 Comments

  1. Mich würde interessieren, was der Iman mit „Sieg über die Ungläubigen“ gemeint hat. Sieg über diejenigen, die keiner Religion angehören oder, wie es der islamischen Tradition entspricht, Sieg über alle Nicht-Moslems. Ich tippe auf das Letzteres. In seinem Inneren hat der Iman wohl sicher auch an Letzteres gedacht. Es ist auch aus seiner Sicht vollkommen richtig, alle Nicht-Moslems als Ungläubige zu bezeichnen. Für uns Christen ist der Iman und jeder, der sich nicht zum Dreifaltigem Gott bekennt, ebenfalls ein Ungläubiger. Wenn nur der heilige Pius X wissen würde, was 100 Jahre nach seinem Tod im Vatikan vorgehen wird.
    Per Mariam ad Christum.

    • Sie tippen mit Letzterem richtig.
      Ist das nicht absurd?
      Man mache sich das einmal klar – ein Moslem wird vom Papst eingeladen, im Vatikan für den Sieg über die Christen zu „beten“(ihre Götter sind D.).
      Da bleibt einem Katholiken doch die Luft weg!

      • Das hat alles nur einen Grund und der heisst Liturgiezerstoerung.
        Seit diese nicht mehr der alles zentrierende Grund fuer den Glauben darstellt in dem es um Grundwahrheiten der Kirche geht haben die Zerstoerer leichtes Spiel.

    • was der Iman meint ? Sie geben ja selbst die Antwort. für uns Gläubige ist der Islam auch eine Irrlehre mit den ganzen Umdichtungen.

  2. Das war eine Farce nach art des Hauses Bergoglio. Geschwätz, Gesten. Heiße Luft: Bergoglos Amtsführung.

  3. 99 % „Bedenken“ – das ist fast zu schön, um wahr zu sein. Wahrscheinlich drückt Papst Franziskus sich südlich-temperantvoll hyperbolisch aus, aber auch wenn es nur 80 % sind, lässt es für die Kirche, hier: den Vatikan, hoffen, dass ihr Glaubenssinn nicht erstorben ist.
    Andererseits zeigt es mir persönlich, dass das Papsttum in seiner Ausformung seit 1870 die Ekklesiologie aus dem Gleichgewicht und in eine Schieflage gebracht hat. Was für eine Auffassung vom Priestertum und Königtum aller Gläubigen, wovon ausgerechnet der hl. Apostel Petrus in seinem ersten Brief spricht (2,9), ist es, wenn da e i n e r von Amts wegen, als wäre er der liebe Gott selbst, 99 % Bedenken wegwischen darf.
    (Jetzt werden einige wieder sagen oder zumindest denken: du bist ein Protestant. Dass das ein protestantischer Gedankengang ist, lieber sage ich: biblisches Denken, das weiß ich selbst, aber Papst Franziskus ist es, der mir das mit seiner Selbstherrlichkeit, die sein ganzes Pontifikat prägt, als Notwehrreaktion aufnötigt.)

    • Nun ja – ich verstehe Sie in Ihrer „Notwehrreaktion“ gut, aber ich glaube nicht so ganz daran, dass die Sache anders aussähe, wenn sie konziliarer aufgezogen würde.

      Ich glaube, dass man 1870 hoffte, mit dem Unfehlbarkeitsdogma die schon bestehenden Krisenzeichen in den Griff zu bekommen. Anders gesagt: auch ohne das Dogma drohte schon alles aus dem Ruder zu laufen.

      Andersherum gedacht offenbart aber das Dogma uns glaslar, dass die Kirche TOTAL usurpiert IST. Wenn der Papst solche Teufeleien macht, gibt es unter ihm kein Hoffen. Ohne das Dogma ernstzunehmen, macht man sich vielleicht falsche Hoffnungen, dass man irgendwo Inseln der Rechtgläubigkeit schaffen könnte – eben ohne Lehramt.
      Das Dogma soll uns eine deutliche und ernste Warnung sein: nein – macht euch keine Illusionen mehr. Sobald der Papst häretisch geworden ist, ist das nicht mehr die Kirche, sondern nur noch die Scheinzelebration der Kirche. In Wahrheit ist vor jede Institution innerhalb der Hierarchie ein Minuszeichen gesetzt worden!

      Das Vat. I fordert keinen dümmlichen Gehorsam, sondern den Einsatz der Vernunft. Das gilt auch für die Möglichkeit eines häretischen Papstes. Es ist alles ganz logisch aufgebaut: wenn ein Papst den Dogmen und der Lehre widerspricht, ist er Häretiker, ob materiell oder formell ist egal – denn beim Lehramt darf diese Unterscheidung nicht zugunsten des Amtes ausgelegt werden, aus naheliegenden Gründen. Und was die Kirche lehrt, weiß jeder Gläubige und kann erkennen, ob der Mann ein H. ist.

      Das 19. Jh offenbart aufseiten der Konservativen hehres Reinigungspathos mit kleinkarierter Manieriertheit, eine aufblühende geistige Fundierung des Tradierten neben frommem Kitsch, den Beginn charismatischer Massenbewegungen bereits in den Herzen. Jeder las Therese von Lisieux mit ihrem „Kleinen Weg“, aber die großen Traditionen ließ man links oder rechts liegen. Das war verheerend! Man war durch und durch romantisch geprägt und die Kirche klebte die Wiederentdeckung der Gregorianik drüber.

      Die romantische Verzeichnung des Mittelalters im 19. Jh – eben auch in der Kirche! – führte zu einem Trugbild über eine angeblich tradierte heile, katholische Gesellschaft, die es doch nie gab. Bis heute haben wir das nicht überwunden.

      Nach dem Konzil endlich brachen ungehindert all diese Dümmlichkeiten vollends durch – nicht nur die „liberalen“, sondern auch die Wucht traditoneller Bigotterie und Kleinkariertheit riss ganze Geistesdämme nieder. Das Taditionslager ist so erschreckend ressentimentgeladen, dass es nur schwer zu ertragen ist – kein dummes Statement eines Kirchenvaters oder Autors, das die Zeit des Lehramts längst überholt hat, das nicht gerade heute als „Tradition“ aus dem Keller gefischt würde…

      …und fehlt nichts mehr als ein rechtgläubiger Papst….

      • Um es mal kurz zu machen, Christentum ohne Kreuz gibt es nicht, „Liebe ohne Kreuz täuscht gar sehr, Kreuz ohne Liebe drückt gar sehr“ wie es meine Großmutter immer zu sagen pflegte.
        Ich denke einfach, dass es immer wieder die Versuchung ist, ein Christentum ohne Kreuznachfolge zu etablieren und diesem Fehler erliegen viele der Modernisten wie der Tradis.
        Die einen träumen davon, dass sie nur all die lästigen Vorschriften, entsorgen müssten und schon wäre die schöne neue Welt da und sie könnten gute Christen sein, eben ohne das Kreuz der Vorschriften, des Sorgens um Familie, des Ausharren in schweren Ehen, des Kampfes mit den Leidenschaften im Inneren u.s.w.
        Die anderen träumen davon, dass man nur die Vorschriften wieder mehr betonen und auf sie Wert legen müsste und schon wären alle wieder gute Christen und alles wäre wunderbar, die Familien Hort der Harmonie und des Glücks, Sorgen täte es keine mehr geben………
        Beiden Ansätzen fehlt etwas.

      • @ besorgter christ

        Man darf nicht Dinge „kurz machen“, die komplex sind – das ist ja gerade das Problem. Alle Seiten wollen eine vulgäre Lösung, wie Sie es ja selbst andeuten, aber die gibt es nicht.

        „Das Kreuz“ war an dieser Stelle nicht das, was im Zentrum der Überlegungen stand (wenngleich das Kreuz natürlich im Zentrum des christlichen Glaubens steht).

        Es ging um leo Lämmleins Missbehagen wegen des Unfehlbarkeitsdogmas.
        Versuchen Sie, mein Posting von daher zu denken.

  4. Mir fällt gerade Moses ein, wie er auf dem Berge sitzt und betet, mit erhobenen Armen betet. Und wenn seine Arme erlahmten, half man ihm, sie oben zu behalten.

    Was müsste ein Papst machen, wenn er wirklich ein zeitgemäßes Friedensgebet sprechen will?

    Warum betet F. alias Bergoglio nicht jeden Tag ein Friedensgebet im Vatikan – mit erhobenen Händen und flehentlich, sichtbar für alle Welt, ein lautes Gebet an den dreifaltigen Gott um Frieden, und gleich hernach noch ein flehentliches Angelus-Gebet, in dem alles gesagt wird, was das Christentum vom Islam und dem Judentum unterscheidet?

    Als Katholikin, die denkt, dass Fatima – da es anerkannt wurde – einen wichtigen Hinweis gegeben hatte (ich will es aber nicht weiter diskutieren), sollte der Ppast auch endlich die öffentliche weltkirchliche Russlandweihe durchziehen.

    Und dann wieder vielleicht einmal pro Woche oder so das Friedensgebet zum Dreifaltigen Gott… etc. und das so lange, bis sich was tut.

    Ich bin sicher, das hätte die Welt beeindruckt, und nach und nach würde sie aufmerken. Nachdem aber nun ein Imam das Gelände des Vatikan betreten hat, müsste vor einem solchen Gebet, erst mal das Gelände neu geweiht werden und ein Bußakt vorausgehen.

  5. Wenn ein ang. – betont „religiöses“ (!) – „Friedensgebetstreffen“ im Vatikan gleichsam unter Ausschluss des Einen Wahren Dreifaltigen Gottes 
    stattfindet und somit ohne Anrufung Desjenigen, der DIE Wahrheit ist und alleine den wahren Frieden schenken kann – unseren Herrn und Gott Jesus Christus – bleibt es denn auch beim „Frieden“ den die Welt zu geben verspricht; und dieser ist immer ein Scheinfrieden. 

    Das „Friedensgebet“ mag gut gemeint gewesen sein, war aber angesichts seines wahrheitsneutralen oder gar wahrheitsfernen (!?) Inhaltes verfehlt. Wenn schon ein Friedensgebet, dann unter Anrufung der Ewigen Wahrheit Jesus Christus als klare Vorgabe. Wer dann daran teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen, wer nicht, darf auch fernbleiben. Leider aber hat dieses ‚Friedensgebetstreffen“ vom Pfingstsonntag den Eindruck erweckt, dass Friedensbemühungen auch ohne Anrufung der Ewigen Wahrheit Jesus Christus möglich wären. Dass dem eben nicht so ist und dass es denn so aber auch bei einem menschengedachten und -gemachten „Frieden“ bleibt, zeigen die aktuellen Ereignisse nicht nur im Heiligen Land. Die Suche nach äusserem „Frieden“ ohne zunächst das eigene Herz / die eigene Seele durch den wahren Frieden Christi heilen und stärken zu lassen, ist und bleibt fruchtlos. 

    Hinzuzufügen bleibt einmal mehr, dass ausserhalb der Ewigen Wahrheit Jesus Christus kein wahrer Friede zu erreichen ist.
    -
    Joh 14,23
    Jesus antwortete ihm: 
    Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.
    Joh 14,24
    Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.
    Joh 14,25
    Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin.
    Joh 14,26
    Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
    Joh 14,27
    Frieden hinterlasse ich euch, MEINEN Frieden gebe ich euch; 
    nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. 
    Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
    [….]
    Joh 15,4
    Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. 
    Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, 
    wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
    Joh 15,5
    Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. 
    Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; 
    denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.

  6. Die Vat. II Kirche ist zur Folklore Veranstaltung verkommen, mit wechselden Selbstdarstellern in allen Aemtern.
    Die „Welt“ nimmt diesen Apparat laengst nicht mehr ernst.
    Wo kein Glaube mehr dahintersteht wirkt alles ziemlich hohl und leer, wie das wechselhafte Geplapper von Franziskus, entschuldigung aber mir faellt keine andere Bezeichnung mehr fuer den Herrn ein.
    Heute feiern wir Laurentius von Brindisi, der geholfen hat den Sieg ueber die Tuerken zu erringen.
    Was macht der heutige sog. Papst ?
    Er verhuellt sein Kreuz im Angesicht von Juden und Moslems.
    Hoffentlich hat Christus irgendwann ein Einsehen und erloest und vom Greuel dieses Vatikanum II und seiner nuetzlichen Idioten.
    Furchtbar !

  7. Auf die Frage,zu wem die drei „Religionsvertreter“ gebetet haben,gab doch Bergoglio schon selbst die Antwort,denn :
    “ wer nicht zu Jesus Christus betet,betet den Teufel an“ so lautete doch eine seiner „Perlen“ (im Prinzip natürlich richtig).
    Und genau darum brach dann auch die sprichwörtl.Hölle im Nahen Osten aus.

  8. Manche fragen sogar nach dem Zusammenhang zwischen der neuen Gewaltspirale und dem „Friedensgebet“. Hat das gemeinsame Gebet Gott vielleicht ganz und gar nicht gefallen?

    Dem Götzen Allah hat es gefallen, denn er hat den Imam der ihn um den Sieg gegen die Ungläubigen angerufen hat umgehend geantwortet. Jetzt ist der Teufel los.

  9. An den Früchten werdet ihr sie erkennen: Nun denn- dann lasst uns Bergoglios Früchtekorb betrachten. Alles verfault und stinkend. Es kommt einem so vor, als wolle der Herrgott zeigen, dass Bergoglios Aktionen nicht in seinem Sinne sind. Segen liegt jedenfalls nicht auf dem, was der Herr aus Rom uns als gottgefällig verkaufen will.

  10. Ihr Artikel ist durch und durch bösartig. Nicht das Friedensgebet ist schuld an der neuerlichen Gewalt im Nahen Osten (welch eine Perversion!), sondern die pure Angst politischer Gegner. Wie hat unser Papst treffend gesagt : die Bereitschaft zum Frieden braucht größeren Mut als das kleinkarierte Sicherheitsdenken. Ich bin überzeugt, dass sich das Beten für Frieden auf Dauer auszahlen wird.

  11. Zumindest finde ich es bedenklich, wenn der Anschein erweckt wird, die großen Religionen stehen alle gleichwertig nebeneinander und auf einer Stufe. Und kann man nicht das Gebet an seinen Früchten erkennen ? Welche Früchte hat das Friedensgebet denn hervorgebracht ? Zum Preis dessen, das kein Kreuz sichtbar sein durfte. Danach brach eine infernalische Gewaltwelle über die ganze Region herein, wie sie von niemandem vorausgesehen werden konnte. Denken wir nur an die schrecklichen Christenverfolgungen und die Massaker, nachdem die Terrororganisation der ISIS Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle gebracht hatte. Wozu haben die Amerikaner tausende ihrer GI`s verloren, wenn dort nun wieder die Anarchie ausbricht und die Scharia verkündet wird ? Die Gewaltspirale im israelisch-palästinensischen Konflikt eskalierte völlig und auf eine für lange Zeit nie dagewesene Weise. Jugendliche wurden auf beiden Seiten ermordet. Ein Ende ist noch nicht abzusehen. Natürlich kann der Vatikan nicht dafür verantwortlich gemacht werden, aber die Frage nach der transzendenten Bedeutung dieses Friedensgebetes ist bedeutsam. Ich erinnere mich nur zu gut an eine Lesermeinung. An den Früchten werden dieses Friedensgebet erkennen ! Und wie verheerend ist das Ergebnis ? Wieviel Leid, Tod und Trauer hat es seitdem gegeben ? Man denke nur an die sich selbst veräussernde Geste des heiligmäßigen Papstes Pius XII., wie er nach dem Bombardement Roms mit ausgebreiteten Armen inständig, flehentlich , schon fast dieser Welt entrückt , seine Gebete im Namen der Menschheit, die sich nach Frieden sehnt, zum Himmel sandte. Wie fern würde diesem Papst ein effektheischendes, medienwirksam inszeniertes interkulturelles Gebet gewesen sein. Ist das Friedensgebet die Bescheidenheit gewesen, die Papst Franziskus meint ?

  12. Was das Friedensgebet gebracht hat:
    1. Klarheit über die Vertrauenswürdigkeit islamischer Imame gegenüber „Ungläubigen“
    2. letzte Klarheit über die Blauäugigkeit und die geradezu gefährliche Wurschtigkeit Franz. I.
    3. einen neuen Besitzer des Vatikans. Denn nach Auffassung islamischer Gelehrter aus Vergangenheit und Gegenwart gehört ein Land, in dem der Name dieses Götzen ausgerufen wurde, dem islamischen Herrschaftsgebiet an.
    Das ist doch eine ganze Menge, wenn es auch nicht Ziel dieser Veranstaltung gewesen ist.

    • Zum Glück entscheiden keine Götzenanbeter,wer wem gehört!!
      Wie im Übrigen Christen ernsthaft glauben können,dieser Al-dingsbums sein der Gott der Juden und Christen ist mir völlig schleierhaft,die haben scheinbar nicht mal mehr die elementarsten christlichen Grundkenntnisse!!

  13. @ ein besorgter Christ
    Nach meiner Meinung bringen Sie es auf den Punkt. Oder anders gesagt: Ihre werte Großmutter war eine echte Katholikin.
    „Liebe ohne Kreuz täuscht gar sehr, Kreuz ohne Liebe drückt gar sehr“, das ist eine verblüffende Zusammenfassung der Kreuzestheologie, in einer so einfachen Form, wie ich sie noch nicht gelesen habe.
    Ihre Anwendung auf die verschiedenen Gruppierungen ist verblüffend einfach und richtig.
    Um nochmal auf Ihre Großmutter zu kommen: Katholiken wussten früher anscheinend mehr um den „glühenden Kern des Glaubens“, um das Zentrum. Es wird auch deutlich an den Wegekreuzen, die ein Zeichen sind, wie nahe die Kreuzestheologie früher den Katholiken war. Wegekreuze zeigen dem Reisenden mit Sicherheit an: die Bevölkerung dieser Gegend war früher größtenteils katholisch. Katholiken drückten sichtbar aus, an wen sie glaubten und wen sie liebten.

    Das Kreuz ist für Juden und Moslems ein Ärgernis. Es kann kein gemeinsames Friedensgebet mit dem Papst und diesen Religionsvertretern geben, Herr Bergoglio handelte mal wieder blasphemisch.
    Er täuschte eine Einheit vor, die es nicht geben kann.
    Niemand kann mit Sicherheit sagen, dass die Verschärfung des Konflikts eine Strafe Gottes ist, wie zu lesen ist.

    Aber mit einiger Sicherheit lässt sich sagen, dass der Niedergang der katholischen Kirche immer weiter geht, wenn das Kreuz, der gekreuzigte Herr, nicht endlich wieder in den Mittelpunkt des Glaubens UND der Liebe tritt.

    Davon scheinen wir weit entfernt. Entsprechend sieht das Erscheinungsbild der Kirche aus.

  14. Eine friedlichere Welt wird erst dann wieder möglich sein, wenn selbst solche Gestalten wie dieser Papst öffentlich zugeben werden, daß man in ihr keinen findet.

  15. Nichts. Es zeigt die Kraftlosigkeit des Gebetes in der neuen Kirche nach dem Konzil, so dass sogar der Teufel über das Gebet der Kirche gesiegt hat. Der Papst hat dem Glauben einen schlechten Dienst erwiesen. An die Gnade des Gebets, an seine Wirkung wird bei den gebetsschwachen neuen Katholiken kaum noch geglaubt, aber an den Unterhaltungswert und man setzt sich so quasi mit einem Hey Gott, einem unendlichen Gott gleich, den man dann mit ein paar schauspielerischen Einlagen um den Finger wickeln könnte. Es gibt da noch die Dummerchen, die Menschen kritisieren, welche die Hände falten als sei das eine Farce der Tradition. Bitten wir, dass diesen Menschen die Gnade des Gebets offenbar werde. Das Rosenkranzgebet ist die beste Waffe gegen den Teufel. Und in Maria ist das Geheimnis der Dreifaltigkeit und des gekreuzigten Jesus am besten verwirklicht. Es gibt nur den Weg über die Mutter Gottes Maria, sonst laufen wir die Gefahr der Jesus Sekten.

Comments are closed.