Bekenntnisse einer Ex-Abtreiberin: „Alles beginnt mit der Schulsexualerziehung“

Carol Everett warnt vor Verhütungs- und Abtreibungsmentalität: "Alles beginnt mit der Schulsexualerziehung"(New York) Die Schulsexualerziehung ist das Stemmeisen, mit dem den jungen Generationen eine Verhütungs- und Abtreibungsmentalität eingetrichtert wird. Bis gestern war der Zusammenhang zwar durch die Fakten offenkundig, wurde aber immer geleugnet. Nun wurde er offiziell zugegeben durch jemanden, der selbst daran mitgewirkt hatte. Carol Everett leitete von 1977 bis 1983 eine Kette von vier Abtreibungskliniken in Texas in den USA. Aufgrund der Abrechnungen, wie sie selbst sagt, weiß sie, für den Tod von 35.000 ungeborenen Kindern verantwortlich zu sein. Eine „entsetzliche Zahl“, wie sie heute sagt.

„Unter meiner Leitung haben wir 35.000 Kinder umgebracht“

1983 bekehrte sie sich zum Christentum und gab ihre lukrative Stelle auf. Seither setzt sie sich für den Schutz des ungeborenen Lebens und ein Abtreibungsverbot ein. Im Rahmen einer Veranstaltung nach dem Marsch für das Leben in Ottawa legte sie öffentlich Zeugnis ab und berichtete als Insiderin über die Abtreibungsmaschinerie und die Hintergründe der Abtreibungsmentalität.

Everett legte offen, daß die Abtreibung für viele Leute vor allem ein Geschäft ist. So war es auch für sie. „Je mehr Abtreibungen, desto mehr Geld“, bringt sie es auf den Punkt. Das gebe natürlich niemand zu. Kein Abtreibungsarzt, keine Abtreibungsklinik und keine Abtreibungsorganisation sage das. Genannt würden irgendwelche wohlklingende, „humanistische“ Beweggründe, angeblich anderen „helfen“ zu wollen. „Glauben Sie davon kein Wort“, sagte Everett in Ottawa: „Hinter Abtreibung steht keine einzige gute Absicht. Dahinter stehen nur Geldgier und Tod“.

Hinter Abtreibung stehen keine guten Absichten, nur Geldgier und Tod

Everett landete gewissermaßen selbst durch eine Abtreibung bei der Abtreibungsindustrie, zu der sie ihr Mann und ihr Arzt drängten. Dann machte sie aus Abtreibung ihr „wirklich lukratives“ Geschäft, ihre Ehe zerbrach, sie ließ weitere ihrer Kinder töten und begann zu trinken. „Christus hat mich gerettet“, sagt sie heute und weiß Konkretes zu berichten aus der Zeit als sie vier Tötungsfabriken leitete. „Ich habe hinter die Kulissen geschaut. Ich weiß, wie die Abtreibungslobby arbeitet, weil ich selbst dazugehört haben“.

Die Abtreibungskliniken brauchen Kundinnen, damit das Geschäft läuft. Darauf sei alles abgerichtet gewesen. „Und wir waren erfolgreich“, so Everett. „Wir hatten das Ziel erreicht, daß Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren zwischen drei und fünf Mal abtreiben ließen.“ Ein Ergebnis, das nicht dem Zufall überlassen war, sondern „Folge einer gezielten, bis ins Detail ausgeklügelten Strategie war“, so Everett.

„Wir wollten ein Produkt verkaufen: und haben den Tod verkauft.“ Ganz nach dem Einmaleins einer kommerziellen Tätigkeit „war es daher unsere erste Aufgabe, unter den Jugendlichen ein Bedürfnis zu wecken“. Um das zu erreichen, „mußten wir ihr Verständnis von Sexualität ändern, ihr natürliches Schamgefühl untergraben, sie von ihren Eltern und deren Werten trennen, je früher desto besser, weshalb wir bereits im Kindergarten ansetzten, um ihnen dann spätestens in der dritten Volksschule beizubringen, was ein Geschlechtsakt ist und in der vierten Klasse alles was unkeusch ist. Wir haben sie gezielt und mit aller geschäftstüchtigen Raffinesse indoktriniert, in einer Abtreibung nicht nur eine mögliche, sondern ein praktikable und schließlich eine letztlich unvermeidliche Lösung zu sehen“.

Sexualbedürfnis wecken, falsche Verhütungssicherheit erzeugen, und die Mädchen waren unsere Abtreibungskundinnen

„Zuerst stimulierten wir ein Sexualbedürfnis, dann wiegten wir die Jugendlichen durch die Verhütungsmittel in falscher Sicherheit und schließlich hatten wir die Mädchen und Frauen als Kundinnen bei uns in den Abtreibungskliniken. Auf den Operationstischen waren sie uns ausgeliefert, ohne auch nur annähernd die Zusammenhänge durchschaut zu haben. Für ihr Kind bedeutete es den sicheren Tod“, so Everett. Durch die „vorgegaukelte Verhütungssicherheit“ werde in den Köpfen der jungen Menschen eine „Verhütungsmentalität“ verankert, die vor allem einen, „und zwar genau den gewünschten Effekt“ habe, daß die jungen Mädchen „sorgloser mit ihrer Sexualität umgehen und bereiter sind, mehr und wechselnde Sexualkontakte zu haben als Mädchen, die keine Pille nehmen“.

Komplize Schulsexualerziehung

Das habe den Abtreibern und ihrem Geschäftsmodell aber noch nicht gereicht: „Wir verbreiteten – und das geschieht heute nicht anders – gezielt einen Typ von Pille, von der wir genau wußten, daß ihre Erfolgsquote am geringsten war. Dank der Komplizenschaft der Schulsexualerziehung, mit der die Jugendlichen bereits einer Gehirnwäsche unterzogen waren, war es dann für unser geschultes Personal ein Leichtes, ja geradezu etwas ‚Natürliches‘, den schwangeren Mädchen die Abtreibung als einzige, beste und schnellste ‚Lösung‘ anzubieten“, so Everett. Ein minderjähriges Mädchen ließ sogar neun Abtreibungen in einer von Everett geleiteten Kliniken durchführen.

„Sobald das Telefon klingelte, standen wir bereit. Wir hatten unser Personal präzise nach Marketingstrategien geschult, um alle Bedenken gegen eine Abtreibung zu zerstreuen. Wir verkauften die Abtreibung  wie irgendein ein anderes Produkt durch Telemarketing.“

Appell an Eltern: „Sexualkundeunterricht kontrollieren und Widerstand leisten“

Heute appelliert Carol Everett aufgrund ihres Insiderwissens an Eltern, Großeltern und alle Erziehungsberechtigten, „wachsam“ zu kontrollieren, was den Kindern und Enkelkindern an den Schulen unterrichtet wird. „Ich fordere sie auf, in die öffentlichen Bibliotheken und Schulen zu gehen und zu überprüfen, welche Bücher, welches Material und welche Inhalte im Sexualkundeunterricht verwendet werden. Prüfen sie, welche Sexualaufklärungskampagnen von externen Einrichtungen oder Gruppen an den Schulen durchgeführt werden und leisten sie Widerstand gegen eine Frühsexualisierung ihrer Kinder und gegen die Verhütungs- und Abtreibungspropaganda. Bedenken sie immer, daß die Verhütungsmentalität nicht wie behauptet zur Verhinderung der Abtreibung, sondern als Vorstufe zur Abtreibungsmentalität gedacht ist.“ Diese Kontrolle nicht durchzuführen und keinen Widerstand zu leisten, setze die jungen Generationen größten Gefahren aus, „tödlichen Gefahren“, so Everett.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

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12 Comments

  1. S.E. Weihbischof Laun über den MASSENMORD an ungeborenen beseelten Kindern:
    -
    „Ein Hass, eine Blutrunst, die aus der Hölle kommt“
    .
    Holocaust wird längst vom BABYcoast in den Schatten gestellt !
    .
    „Eichmann’sche“ Bilanz;
    ERMORDETE ungeborene beseelte Kinder:
    .
    - stündlich in der EU 138 MORDE
    - täglich in der EU 3’309 MORDE
    - jeden Werktag in der BRD über 1000 MORDE
    - jährlich in New York MORDRATE von 43 %
    - jährlich in den USA 1’500’000 MORDE
    - jährlich im staatsverbrecherischen China; 13’ 000’ 000 MORDE
    - weltweit jährlich weit über 50’ 000’ 000 MORDE
    .
    IN EINEM JAHR MEHR als DER GESAMTE 2. Weltkrieg in sieben Jahren an Todesopfern gefordert hat…
    der „dritte Weltkrieg“ mordet jährlich mehr als 50 Millionen ungeborene beseelte Kinder ( mit Dunkelziffer noch weit mehr )
    .
    Martin Hohmann über die „humane“ Heuchelei; gerade jene „Gutmenschen“ betreffend, die durch seekenverschmutzende „Sexualaufklärung“ den Propagandakeim legen für den späteren „Transport des ungeborenen beseelten Kindes“ durch die Mutter zu den neonbeleuchteten Vernichtungsrampen ( auch „Kliniken“ genannt).
    -
    „Nebenbei gefragt: Wie soll man Befürwortern der Abtreibungsgewalt ihre stets erhobene Forderung nach sensiblem, gewaltfreiem Umgang mit Mensch und Umwelt glauben?
    Das ist doppelter Standard und reinste Heuchelei.
    Fazit: Die Abtreibung hat eine staatlich geförderte institutionalisierte BRUTALITÄT erzeugt.“
    -
    Die brutale „humane“ Kultur des Todes:
    Seltene Beerdigung ( denn in der Regel zerstückelt im Müll „entsorgt“ ) eines ermordeten ungeborenen beseelten Kindes:
    http://www.lifesitenews.com/news/photo-late-term-aborted-baby-lies-in-open-casket-at-city-hall-funeral

    Das bewusste „Demonstrieren für Abtreibung“ geht nicht ohne den erreichten Zustand der Gewissenlosigkeit, zumal in das Gewissen – welches freilich durch die Lehre der Kirche geformt werden muss, um richtig urteilen zu können – die Gesetze Gottes eingeschrieben sind. „Du sollst nicht töten“. Folgende Auflistung der immer perfideren „humanen“ Vernichtungsmethoden sprechen für sich. Es beginnt mit dem Film „der stumme Schrei“ von Nathanson, einem der ersten Abtreiber, der sich danach zum katholischen Glauben bekehrt hat und bis zu seinem Lebensende vehement gegen Abtreibung gekämpft hat.
    ( Bitte beachten: Dieser Film und die weiter unten gezeigten Bilder zeigen die Realität der grausamen Barbarei der Abtreibung und können bei weniger gefestigten Seelen schockierend wirken !)

    http://www.mamma.ch/gut-zu-wissen/was-abtreibung-einem-baby-antut/

  2. Meines Erachtens ist es aber unerlässlich selber auch wirklich pro life zu sein, also ganz konkret, als guter Katholik, der selbstverständlich gegen Abtreibung ist, dann nicht beim Vermieter Sturm zu klingeln, wenn in der Wohnung oberndrüber die nichtabgetriebenen Kinder das tun, weswegen Kinder schwer unbeliebt sind, nämlich Krach und Radau machen.
    Oder der jungen oder nicht mehr ganz so jungen Frau in der Verwandtschaft mit Rat, Tat und Geld unter die Arme zu greifen, wenn sie sich dennoch zum dritten Kind druchgerungen hat, anstatt am Familienkaffeetisch zum Geburtstag der Großmutter, genüsslich auf ihr rumzuhacken, weil die Kinder das Tischtuch mit Kuchenkrümmeln u.ä versaut haben.
    Weiter sollte auch eine Pfarrgemeinde damit leben können, dass die nichtabgetriebenen Kinder die zu Christus gebracht werden, eben hörbar sind.
    Kurz man darf nicht die noch eine Ebene unter allem Marketing liegende Wahrheit ignorieren, dass Kinder anstrengend sind, das Ja zum Kind die Mutter (und auch den Vater) mindestens 20 Jahre lang binden und Kinder eben Unordnung und Radau machen, dazu die Kinder von heute vor der gewaltigen Aufgabe stehen, die Folgen unseres hemmunglosen Egoismus auszubaden!
    Man muss sich nämlich auch fragen, warum die Abtreiberei, die tief gegen die Natur ist, auf so flächendeckende Zustimmung gestoßen ist und der Widerstand der Kirchen die bis 1932 (wo die ersten amerikanischen Sekten einknickten) geschlossen gegen Verhütung waren, in nur ein paar Jahrzehnten, völlig sich in Luft auflöste.
    Wir müssen begreifen, dass Kinder schön sind, die Zukunft eines Volkes undso weiter, aber auch anstrengend und da einfach mithelfen, anstatt immer nur die Eltern anzumeckern.

    • Etwas Geschrei und sonstige für Erwachsene ärgerliche Verhaltensweisen sind bei Kindern normal. Allerdings sollten die Eltern ab einem Alter von zwei bis drei Jahren ihrem Nachwuchs klare Grenzen aufzeigen. Daß eben in der Öffentlichkeit Dauergeschrei wie am Spieß vollkommen unangebracht ist. Zum Dasein eines guten Christen gehört es ja bekanntlich, seine Triebe im Griff zu haben. Diesbezüglich hat die Erziehung viel zu leisten. Denn bei Erwachsenen gibt es die sehr häufige Korrelation, daß die größten Trotzköpfe, die meinen, ihre Triebhaftigkeit höher als die Rücksicht auf Mitmenschen bewerten zu müssen, fast durchgängig Agnostiker, Atheisten und gar Schlimmeres sind.

      • Sehen sie Clodwig und wennSsie der jungen, unsicheren Mutter aus der Nachbarschaft gegenüber so auftreten, dann ermuntern sie die bestimmt nicht zum „Ja zum weiteren Kind“.
        Sondern reihen sich ein in die Phalanx derjenigen die den Leuten suggeriert „Eh zu kompliziert mit den Kindern, besser abtreiben!“

      • Als eine bösartige Unterstellung empfinde ich es, mir vorzuwerfen, ich würde billigend Abtreibungen in Kauf nehmen. Man hat ganz sicher nicht jede verfehlte Erziehung von Kindern hinzunehmen. Alle kirchlich genehmigten Werke über Ehe und Kinder sagen ganz klar, daß der Nachwuchs mit größter Sorgfalt erzogen werden muß.

      • @Chlodwig:

        Haben Sie Kinder?
        Ich musste mit solchen Psychopathennachbarn aufwachsen, die uns regelrecht das Kindsein verboten.

        Kleine Kinder äußern sich of in Geschrei und testen viele Dinge auch dadurch aus. Außerdem gibt es verschiedene Kindertypen, die einen sind halt leise, die anderen sehr temperamentvoll.
        Oft sind Dinge, die Erwachsenen banal vorkommen, für Kinder eine Qual, die sie dann im Schreien äußern.Was keine Nichtsetzung von Grenzen rechtfertigt. Aber leise Kinder gibts eben nicht auf Knopfdruck.

        Das ist dann eh am schönsten: Wenn die Viecher bellen dürfen, die Kinder aber leise wie tot sein müssen.

      • @ Clodwig ich glaube Ihnen schon dass Sie gegen Abtreibung sind.
        Möglicherweise unterstützen Sie auch löblicherweise Organisationen, die sich da engagieren und beten auch fleißig gegen das Über der Abtreibung.
        Nur begreifen Sie nicht, dass auch große Übel aus kleinen Anfängen resultieren und das Klima in Deutschland halt schon immer und ewig Kinderfeindlich ist, weil die lieben Kleinen halt Dreck, Unordnung und Radau machen, was die Deutschen nicht mögen.
        Abtreibungs- und Verhütungsmentalität fällt nicht vom Himmel, aber wir lassen es jetzt an dieser Stelle, nur eins noch:
        Stellen Sie sich vor:
        Zu ihnen in den Gottesdienst kommt ein verschwitztes, abgehetztes Paar mit Kind.
        Der Mann bedeutend älter, als die blutjunge (viel zu junge) Frau.
        Dabei haben die beiden ein kleines Kind, gerade mal ein paar Wochen alt.
        Kam sitzt die Familie in der Kirchenbank schlafen Mann und Frau ein, beide lehnen sich aneinander und man sieht ihnen an, das sie sehr fertig sind. Das Kind hatten sie vorher noch auf den Boden gelegt. das Kind das beim betreten der Kirche echt einen verschreckten Eindruck machte, fängt nun an zu schreien!
        Die erschöpften Eltern reagieren überhaupt nicht.
        Was würden sie tun?

  3. Die Mörder und Gender-Ideologen üben ja Zensur in der Öffentlichkeit aus, siehe der Fall Heibel in Rheinland-Pfalz.
    Daher auch die Morde und Abtreibungen, die entgegen der „Statistik“ (wie war das noch einmal bei Winston Churchill?) rasant ansteigen, da nicht jede Abtreibung mehr gemeldet wird, sondern viele OHNE MELDUNG VON DEN KLINIKCHEFS GEDULDET UND IGNORIERT WERDEN. So FLIEßEN DANN SCHWARZE SOZIALVERSICHERUNGSKASSENGELDER in die Hände der Kliniken, Geld, das vorher unter Zuhilfenahme der Steuerhinterziehung dem Staat vorenthalten wurde. Wie war der Rat von Mark. W. Felt „Follow the trace of the money“
    So ist es eben in der FREIHEITLICH-DEMOKRATISCHEN GRUNDORDNUNG DER NWO (übrigens auch der Name eines Wrestlingklüngels im Profi-Wrestling der USA!)!
    SACRATISSIMA SANCTA TRINITAS, MISERERE NOBIS!!

  4. Es ist ein vielfältiger Teufelskreis, der eigentlich schon vor Jahrhuderten, auf jeden Fall aber vor vielen Jahrzehnten begann !
    Ich bin noch Protestant und werde konvertieren, auch wenn sehr viele Priester alles tun, um an Heuchelei und Gottlosigkeit den Protestantischen Pastoren gleich zu werden, und ihre Schafe mit in den Abgrund zu ziehen!
    Einserseits wurden die Eltern systematisch unfähig gemacht, ihre Kinder zu erziehen, es fing praktisch schon mit Martin Luther an, der „lieber ein totes, als ein ungezogenes“ Kind haben wollte (dies habe ich in einem von Luther wohlwollend schreibendem Buch gelesen). Dies sagte er über seinen ältesten Sohn im Grundschulalter. Er sagte nicht etwa unzüchtig oder gottlos, nein, ungezogen!
    Der Protestantismus hat die Menschen von Gott und so auch untereinander entfremdet, was, wie im 30 Jährigen Krieg, ein unglaubliches, verheerendes, unfassbares Hasspotential aufgestaut und freigesetzt hat. So musste die Aufklärung zunächst wie eine Befreiung erscheinen,da es besser schien es gäbe keinen Gott, als einen wie den der Protestanten: DER PROTESTANTENGOTT IST DER SATAN, sonst wäre der GOTT JHWH, der Vater unseres Herren Jesus Christus schizophren. Und das ist ausgeschlossen!
    Doch dann hatten die Menschen gar nichts mehr, aufgrund der weiteren Entfremdung von Gott Mensch, wandelte sich der Versuch der Identitätsfindung in Agression gegen alles, was im Nationalismus und auch einer tiefen Kaltherzigkeit in der Familie Ausdruck fand!
    Wer sein Kind getötet hatte, musste in England Ende des 19 Jh. ca. 250 Dollar Srafe zahlen! So musste Liberalität wie eine Befreiung wirken.
    Der erste WK. beseitigte dann die letzte Hemmschwelle für liberale Ideen, auch die damit verbundene Haltlosigkeit fachte die Sehnsucht nach einem starken Führer an, was u.a. ein Grund für die Schwungkraft Hitlers war!
    Als der zweite WK. nun zu Ende war, stand den liberalen Ideen nichts mehr im Weg, da es nun ein leichtes war für alles, was an Ungeheurem geschehen war, Kadavergehorsam, Gewalt, zu große Strenge und Härte und blinden Autoritätsglauben verantwortlich zu machen! (Das praktisch der Sozialismus, also eigentlich das Gegenteil der Fall war, wollte keiner der Prokommunistischen Allierten durchkommen lassen, und auch war es sehr schwer in all der Haltllosigkeit und den Traumata einen roten Faden zu finden und diesen zu verfolgen, und selbst wenn einer das konnte, hatte wohl kaum einer den Nerv dazu die logischen Schlüsse daraus zu ziehen).
    Die letzte Bastion, katholische Kirche, die bis dahin noch am wenigsten von diesem seit Jahrhunderten drehenden Teufelskreis betroffen war, knickte mit dem zweiten vatikanschen Konzil ein, nun gibt es keine größere Institution mehr, die einen davor wirklich wirksam schützt, man kann nur sehen, dass man sich die letzten Reste davon sucht, und versucht diese zu unterstützen. Denn jetzt sind die Zustände, um auf die Kindererziehung, bzw. Abtreibung zurück zu kommen folgendermaßen: (Nächster Kommentar

    • Aufgrund der Entfremdung von unserem Gott JHWH und der Jungfrau Maria wurde die Fähigkeit zur Mütterlichkeit schon einmal stark eingschränkt!
      Durch die Aufklärung und die liberalen Ideen und die beginnende Emanzipation wurde diese Entfremdung von Mutter und Kind noch einmal verstärkt. Der Sozialismus und die damit einhergehende Verwischung der von Gott gegebenen Geschlechterrollen und das gezielte entzweien der Familie von einander, um die Menschen besser lenkbar zu machen verstärkte das alles noch einmal, ja es begann der Punkt, an dem sich die Mütter, die sich an dieses Geschlechtsbild hielten, rechtfertigen mussten.
      Nachdem im ersten und zweiten Weltkrieg die Entfremdung noch einmal gründlich verstärkt worden war, war dann die Stunde der Liberalen, die diesen gottverlassenen Zustand als Fortschritt, als Befreiung anpriesen, und so vielen, die vorher unglücklich gewesen waren, ein gewisses Selbstwertgefühl gaben, und die, die es nicht waren, weiter an den Rand drängten und immer mehr in die Position versetzten, sich für Selbstverständlichkeiten, wie z.B. das Recht, sein Kind für eine antisoziale Ungezogenheit, auch mit Schlägen zu strafen, rechtfertigen zu müssen. Wie viel schöner war es dann doch, dass Kind sich selbst zu überlassen, auf die Authoritäten die versuchten Grenzen zu setzen zu schimpfen, und sich, während man seinen hemmungslosen Egoismus und Gleichgülltigkeit, ja Hartherzigkeit freien Lauf ließ, als etwas besseres zu fühlen als die, die sich dieser Liberalitätswelle versuchten zu verweigern und Grenzen setzten. Die nun folgenden Generation, wozu ich jetzt die Kinder der 68er zähle also die, die zwischen 1960 und 75 geboren sind, kannten nichts anderes mehr von eigenem Erleben, sondern nur noch Bruchstückhaft und aus Erzählungen. Sie kannten nur noch das Prinzip der Selbstverwirklichung, und waren eine leichte und willige Beute für alle, die aus den enthemmten Lüsten ein Geschäft machen wollten. Nun war und ist nichts mehr da, was sich nicht in Schall und Rauch auflöst, nicht einmal etwas, woran man sich orientieren kann, um überhaupt noch zu unterscheiden was gut und richtig, was Liebe und Güte, bzw. Bosheit und Aggression ist. Die Mütter wissen nichts mehr mit ihren Kindern anzufangen, die Kinder sind, gerade wenn sie aus strukturierten Verhältnissen kommen immer in der Position, sich rechtfertigen zu müssen, und geballter Aggression ausgesetzt (ich war eines von diesen Kindern, Jesus Christus musste mich retten) jedes Kind ist zig Versuchungen ausgesetzt, den Eltern ist es verboten, ihnen Grenzen zu setzen, für Kleinigkeiten wie einen Klaps, muss man sich rechtfertigen, sie haben keinen Ort mehr, wo sie wirklich sicher und dauerhaft bleiben können.
      Um aus diesem Teufelskreis wirklich zu entkommen gibt es nur eine Möglichkeit: Der alte Mensch, der diese Jahrhundertelange Verführung in sich trägt, muss sterben, und durch unsern Herrn und mit unserem Herrn und in unserm Herren Jesus Christus wiedergeboren werden!!!

  5. Sehr gut nur eine kleine Korrektur!
    man muss sehen, dass nach 45 schwer traumatisierte Eltern, sprich Erwachsene (beschränke mich auf D, aber woanders war es auch nicht besser) da waren.
    Es waren ja nicht nur Juden in den Lagern gelandet und auch die, die einfach mitgetan hatten, hatten Schuld, schwere Schuld auf sich geladen und es ist ja so, dass die Sünde nicht nur das Opfer verletzt, sondern auch den Tätern, dann die Bombennächte, die Vertreibungen und das Erleben der Massenvergewaltigungen durch russische und franz Soldaten, auch wenn es in den Zonen wo Amerikaner und Briten waren, mehr auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhte, so waren das schon harte Zeiten, gerade für die Frauen!
    Die Männer waren entweder tot, oder verletzt oder in Kreigsgefangenschaft und als sie entlassen wurden eben fertig mit der Welt.
    (man verstehe mich richtig ich finde und fand es gut und richtig, dass man die Nazis bekämpft hat, und finde man hätte das früher machen sollen, das ist nicht mein Punkt, aber man muss sehen was es mit den Leuten (denen ja zum größten Teil der Durchblick gefehlt hat und als sie dann gewahr wurden, was eigentlich da läuft, saß die Diktatur fest im Sattel und ja es ist leicht vom warmen Sessel anno 2014 aus, den fehlenden Widerstand zu bemängeln)
    Diese Leute hielten sich krampfhaft an den Fomalien fest (was man durchaus verstehen kann) udn erzogen ihre Kinder sehr streng, Die Kinder waren natürlich schwer traumatisiert, man bedenke was es für ein Kleinkind bedeutet tagelang zu Fuß von Pommern nach hier unterwegs zu sein, oder selbst (wenn die Familie „Glück“ hatte) tagelang im Zug zu reisen, alle besorgt, alle unterwegs ins Ungewisse………………………..
    Man hielt m.E. nach 45 krampfhaft die Fassade aufrecht, ohne dahin zu kommen echt zu bereuen, auch wenn die offizielle Reue seit dem sozusagen politisch verordnet wird, aber das ist ein anderes Thema.
    Ich glaube einfach dass schon damals die Kirche versagt haben, indem sie den Menschen verwehrten umzukehren und sich von Christus erlösen zu lassen.
    Alle waren ja plötzlich schon immer dagegen.
    Von daher ist es kein Wunder, dass die damalige Schuld mittlerweile zum Gespenst geworden ist, das den Blick auf die gesellschaftlichen Realitäten verstellt und auch, was die Kinder angeht, selbige sich irgendwann gewehrt haben und sich die ganze aufgestaute, aus der Unterdrückung der Kindheit geborene Druck in den 68 massiv entladen hat.

    Das danach keiner mehr auf die Idee kam, einen neuen Damm zu bauen, gehört zum Drama dazu.
    Ich denke einfach, Kinder sind die Zukunft eines Menschen, eines Volkes und der Welt (ist ja logisch). Im Grunde treffen sich in der Abtreibungshaltung ein tiefes Misstrauen, gegen das Können der Menschen (im Grunde geht es uns besser als je zuvor, und Dinge die bis ca 1930 ein massives Problem darstellten, soziale Bedingungen, Medizin, sind definitiv keine mehr, aber wir trauen dem Frieden nicht, was im Grunde die Wahlerfolge der Ökoparteien erklärt)

  6. Fortsetzung
    .Grunde treffen sich in der Abtreibungshaltung ein tiefes Misstrauen, gegen das Können der Menschen. und der übliche Egoismus der Menschen zusammen.
    Das Ganze wird verstärkt durch die Ideen, das man den neuen Menschen doch bauen könnte und das Luthersche Gepolter.
    Wobei man bei Luther sehen muss, dass er selber ja auch so superstreng erzogen wurde, dass man auch ihm zumindest dafür mildernde Umstände einräumen muss.

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