Papst Franziskus: „Schenke uns die Kraft, jeden Tag Baumeister des Friedens zu sein“

Papst Franziskus Simon Peres Mahmud Abbas
Papst Franziskus mit Shimon Peres und Mahmud Abbas in den Vatikanischen Gärten

ANRUFUNG DES FRIEDENS

ANSPRACHE VON PAPST FRANZISKUS

Vatikanische Gärten
Sonntag, 8. Juni 2014

Meine Herren Präsidenten,

mit großer Freude begrüße ich Sie und möchte Ihnen und den ehrenwerten Delegationen, die Sie begleiten, den gleichen herzlichen Empfang bereiten, den Sie mir auf meiner gerade beendeten Pilgerreise im Heiligen Land erwiesen haben.

Ich danke Ihnen aus tiefstem Herzen, dass Sie meine Einladung angenommen haben, hierher zu kommen und gemeinsam von Gott das Geschenk des Friedens zu erflehen. Ich hoffe, dass diese Begegnung der Beginn eines neuen Weges auf der Suche nach dem sei, was eint, um das zu überwinden, was trennt.

Und ich danke Eurer Heiligkeit, verehrter Bruder Bartholomäus, dass Sie hier bei mir sind, um diese bedeutenden Gäste zu empfangen. Ihre Teilnahme ist ein großes Geschenk, eine wertvolle Unterstützung, und sie ist ein Zeugnis für den Weg, den wir als Christen auf die volle Einheit hin beschreiten.

Ihre Anwesenheit, meine Herren Präsidenten, ist ein großes Zeichen der Brüderlichkeit, das Sie als Söhne Abrahams vollziehen, und ein Ausdruck konkreten Vertrauens auf Gott, den Herrn der Geschichte, der heute auf uns schaut als auf Menschen, die einander Brüder sind, und uns auf seine Wege führen möchte.

Diese unsere Begegnung zur Bitte um den Frieden im Heiligen Land, im Nahen Osten und in der ganzen Welt wird begleitet vom Gebet unzähliger Menschen, die verschiedenen Kulturen, Heimatländern, Sprachen und Religionen angehören – Menschen, die für diese Begegnung gebetet haben und die jetzt mit uns in der flehentlichen Bitte selbst vereint sind. Es ist eine Begegnung, die dem brennenden Wunsch all derer entspricht, die sich nach dem Frieden sehnen und von einer Welt träumen, in der Männer und Frauen als Geschwister leben können und nicht als Gegner oder als Feinde.

Meine Herren Präsidenten, die Welt ist ein Erbe, das wir von unseren Vorfahren empfangen haben, aber sie ist auch eine Leihgabe unserer Kinder – Kinder, die müde und erschöpft sind von den Konflikten und danach verlangen, den Anbruch des Friedens zu erreichen; Kinder, die uns bitten, die Mauern der Feindschaft niederzureißen und den Weg des Dialogs und des Friedens zu beschreiten, damit Liebe und Freundschaft triumphieren.

Viele, allzu viele dieser Kinder sind unschuldige Opfer von Krieg und Gewalt geworden – Pflanzen, die in voller Blüte ausgerissen wurden. Es ist unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass ihr Opfer nicht vergeblich sei. Möge die Erinnerung an sie uns den Mut zum Frieden einflößen, die Kraft, um jeden Preis beharrlich den Dialog fortzusetzen, die Geduld, Tag für Tag das immer festere Netz eines respekt- und friedvollen Zusammenlebens zu knüpfen, zur Ehre Gottes und zum Wohl aller.

Um Frieden zu schaffen, braucht es Mut, sehr viel mehr, als um Krieg zu führen. Es braucht Mut, um Ja zu sagen zur Begegnung und Nein zur Auseinandersetzung; Ja zum Dialog und Nein zur Gewalt; Ja zur Verhandlung und Nein zu Feindseligkeiten; Ja zur Einhaltung der Abmachungen und Nein zu Provokationen; Ja zur Aufrichtigkeit und Nein zur Doppelzüngigkeit. Für all das braucht es Mut, eine große Seelenstärke.

Die Geschichte lehrt uns, dass unsere alleinigen Kräfte nicht ausreichen. Mehr als einmal waren wir dem Frieden nahe, doch dem Bösen ist es mit verschiedenen Mitteln gelungen, ihn zu verhindern. Deshalb sind wir hier, denn wir wissen und glauben, dass wir der Hilfe Gottes bedürfen. Wir lassen nicht von unseren Verantwortlichkeiten ab, sondern wir rufen Gott an als Akt höchster Verantwortung unserem Gewissen und unseren Völkern gegenüber. Wir haben einen Ruf vernommen, und wir müssen antworten – den Ruf, die Spirale des Hasses und der Gewalt zu durchbrechen, sie zu durchbrechen mit einem einzigen Wort: „Bruder“. Doch um dieses Wort zu sagen, müssen wir alle den Blick zum Himmel erheben und uns als Söhne eines einzigen Vaters erkennen.

An ihn wende ich mich im Geist Jesu Christi und bitte zugleich um die Fürsprache der Jungfrau Maria, Tochter des Heiligen Landes und unsere Mutter.

Herr, Gott des Friedens, erhöre unser Flehen!

Viele Male und über viele Jahre hin haben wir versucht, unsere Konflikte mit unseren Kräften und auch mit unseren Waffen zu lösen; so viele Momente der Feindseligkeit und der Dunkelheit; so viel vergossenes Blut; so viele zerbrochene Leben; so viele begrabene Hoffnungen… Doch unsere Anstrengungen waren vergeblich. Nun, Herr, hilf Du uns! Schenke Du uns den Frieden, lehre Du uns den Frieden, führe Du uns zum Frieden! Öffne unsere Augen und unsere Herzen, und gib uns den Mut zu sagen: „Nie wieder Krieg!“; „Mit dem Krieg ist alles zerstört!“ Flöße uns den Mut ein, konkrete Taten zu vollbringen, um den Frieden aufzubauen. Herr, Gott Abrahams und der Propheten, Du Gott der Liebe, der Du uns erschaffen hast und uns rufst, als Brüder zu leben, schenke uns die Kraft, jeden Tag Baumeister des Friedens zu sein; schenke uns die Fähigkeit, alle Mitmenschen, denen wir auf unserem Weg begegnen, mit wohlwollenden Augen zu sehen. Mach uns bereit, auf den Notschrei unserer Bürger zu hören, die uns bitten, unsere Waffen in Werkzeuge des Friedens zu verwandeln, unsere Ängste in Vertrauen und unsere Spannungen in Vergebung. Halte in uns die Flamme der Hoffnung am Brennen, damit wir mit geduldiger Ausdauer Entscheidungen für den Dialog und die Versöhnung treffen, damit endlich der Friede siege. Und mögen diese Worte – Spaltung, Hass, Krieg – aus dem Herzen jedes Menschen verbannt werden! Herr, entwaffne die Zunge und die Hände, erneuere Herzen und Geist, damit das Wort, das uns einander begegnen lässt, immer „Bruder“ laute und unser Leben seinen Ausdruck finde in „Shalom, Frieden, Salam“! Amen.

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94 Comments

  1. Ein Papst heutiger Tage muß wissen, daß ein Begriff wie „Baumeister“ zutiefst freimaurerisch aufgeladen ist, gerade im Hinblick auf „interreligiöse Dialoge“. Damit bereitet Franziskus den Nährboden für so manch geistesverwirrte Evangelikale, die in größter Unverschämtheit die Heilige Kirche als die „Hure Babylon“ aus der Offenbarung des Johannes schmähen. Bischöfe und Kardinäle bei einer Freimaurer-Vorfeldorganisation wie den Rotariern sind schon schlimm genug, aber ein Papst mit freimaurerischer Wortwahl läßt auch die zentralsten Alarmglocken schrillen.

    • Passt alles ins Bild. Bei Bergoglio ist nichts mehr ausgeschlossen- lediglich treue Katholiken sind wegen ihrer mangelnden Demut wohl weniger willkommen.

    • Papst Franziskus hat eine ganz grosse Liebe zum Menschen, besonders zum leidenden, entrechteten.Schade, dass für Franziskaner der Immakulata wenig davon abfällt.in theologicis hat er eben gewaltigen Nachholbedarf-da ist von Jesuiten in Südamerika nicht viel zu erwarten-da müssen wir wirklich viel abschminken.Dennoch versucht er auf seine etwas einfache Weise an seiner Stelle das Beste zu machen.oremus pro pontifice francisce!

  2. Der Kardinalstaatsekretär, Pietro Parolin, sprach dem Treffen hohen Symbolwert zu. Dem kann ich nur zustimmen und auf folgende Schlüsselstellen verweisen:
    1. Die Begrüßungsrede endete mit „Schalom, Pace, Salam“ Er schämt sich des korrekten Wortes „Pax Christi“ in der Kirchensprache
    2. Der Papst begann: „Die Welt ist ein Erbe, das wir von unseren Vorfahren empfangen haben, aber sie ist auch Leihgabe unserer Kinder.“ Diese Aussage ist so falsch. Wir haben die Welt von Gott empfangen, der unseren Ureltern sagte: „Wachset und mehret Euch und macht Euch die Erde untertan.“ Der Gottesbezug wird ganz im Sinne der Freimaurer – siehe auch Beitrag von Clodwig – verschwiegen.
    3. „Herr, Gott Abrahams und der Propheten“ Dieser Satz ist allenfalls im Verständnis der Mohammedaner korrekt, bei denen Allah Gott ist und Mohammed sein Prophet. Wir Christen sprechen vom Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.
    4. zum Begriff „Baumeister verweise ich auf den Beitrag von Clodwig. Der Begriff entstammt der Terminologie der Freimaurer. Das weiß auch der Papst.
    5. Ein Hinweis auf Jesus ist in der ganzen Rede nicht enthalten. Er verschwindet – wie das Brustkreuz im heiligen Land – kryptogam hinter dem Zingulum.
    Vergessen wir den symbolträchtigen Tag des Treffens nicht. Es war der Pfingsttag, der 2082. 2083. oder 2084. Geburtstag der Kirche, vermutlich zu der Stunde als Petrus, erfüllt vom heiligen Geiste, seine erste öffentliche Rede hielt. Übrigens sprach er damals auch die Proselyten an und macht sie zu Jüngern Jesu !!

    • Regino schreibt:
      5. Ein Hinweis auf Jesus ist in der ganzen Rede nicht enthalten. Er verschwindet – wie das Brustkreuz im heiligen Land – kryptogam hinter dem Zingulum.

      Das ist falsch. So beginnt der Papst sein Gebet:
      „An ihn wende ich mich im Geist Jesu Christi und bitte zugleich um die Fürsprache der Jungfrau Maria, Tochter des Heiligen Landes und unsere Mutter.“

      • Kann ein Papst, ein Nachfolger des hl. Petrus und Stellvertreter Jesu Christi auf Erden, nicht so beten: „…durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“?
        Aber dann hätte Franziskus ja auch nicht von dem gemeinsamen Vater reden dürfen, dessen Kinder Juden, Christen und Muslime gleichsam automatisch sind, auch ohne den allein rettenden Glauben an Jesus Christus und seine Kirche.
        Das Gebet beruht auf Lüge und Täuschung, und dafür kann ich leider nicht einmal guten Willen unterstellen.

  3. Frieden der Waffen.
    Aber Frieden der Herzen?
    Ohne heiligen Geist?
    Ohne Taufe?
    Ohne Glaube an die Offenbarung durch das Mensch gewordene Wort Gottes?
    Ohne Sakramente?

    Papst Franziskus sehnt sich danach zu suchen nachdem was eint … Von Pius XII als Irenismus verurteilt.
    Brüderlichkeit als Mittel zum Weltfrieden u zur Welteinheit … Ist Papst Franziskus Freimaurer oder tut er nur so?

    • Freimaurer wird er wohl nicht sein. Seine Glaubensvorstellungen passen zur Konzilskirche. Das steht außer Frage. Der Papst ist für uns schwer verständlich und keine Hilfe.

      • Und ich zaehle 1 + 1 zusammen und komme auf das Resultat, das das Vat. II ein Sieg des Freimaurertums IN der Kirche war, insofern sind die Verfechter es auch.

      • In der Tagespost ist nichts von Baumeister zu lesen, sondern, wir sollen Handwerker des Friedens sein, denn der Frieden wird mit der Hand gemacht und nicht industriell erzeugt…

    • In seiner Studie „Die Freimaurer/Religion der Mächtigen“ kommt Hermann Neuer zu folgender zusammenfassenden Charakteristik der Freimaurerei:
      1. Die Freimaurerei ist synkretisch.
      2. Die Freimaurerei ist absolut.
      3. Die Freimaurerei ist bibelkritisch.
      4. Die Freimaurerei ist deistisch.
      5. Die Freimaurerei ist evolutionistisch.
      6. Die Freimaurerei ist unitarisch und antitrinitarisch.
      7. Die Freimaurerei ist humanistisch
      8. Die Freimaurerei ist gnostisch.
      9. Die Freimaurerei ist verborgen.
      10. Die Freimaurerei ist autonom, nicht theonom.
      11. Die Freimaurerei ist „sozialistisch“.
      Jeder überlege selbst, wie weit das auf wen zutrifft…

  4. Wer diese billige Bergoglio-eine-Welt- Religion-Show, gesponsert von der NWO immer noch nicht durchschaut, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. So glasklar, daß am Ende der Friedensnobelpreis winkt, welch ein abgekartetes Spiel das Ganze doch ist, einfach unglaublich. Da hat McKinsey doch wirklich ganze Arbeit geleistet beim Drehbuch.

  5. Wie schon damals als der heilige Vater, das erste Mal auf den Balkon trat, fällt mir die häufige erwähnen des Wortes Bruder auf. Sicher steht dies auch in der Bibel, aber in Zusammenhang mit der anderen Wortwahl hört es sicher eher nach Logenbrüder an Wir sollen alle eins werden, damit sich der grosse Plan vollziehen kann. Und wir sollen in der Liebe bleiben, brave Kinder, die keinen Widerspruch zu dieser sanften und doch so manipulierenden Liebe in sich tragen und so den scheinbaren Frieden stören.
    Die Kirche wird zum verlängerten Arm der Kräfte, die die Welt umordnen wollen, nach ihren eigenen Plänen.
    Aber immer öfter kommt mir der Gedanke, das Gott auch diese Entwicklung umdrehen kann.
    Alle kommen in Einheit, alle werden Brüder aber was wäre wenn Christus diese Strukturen, die ja vorgegeben sind, nutzt um eine Welle der Erneuerung über die Erde zu schicken, in Form des hl.Geistes. So wie die Ausbreitung des Christentums durch die Strukturen des römischen Reiches schneller sich vollzogen und sie zu Siegern wurden, wo sie vorher verfolgt wurden, so könnte doch auch heute der Herr, der die Allmacht hat im Himmel und auf Erden, auf diesen vorgegebenen Bahnen einen Neubeginn schenken, der alles vergehen lässt, was sich seinem heiligen Geist widersetzt.

  6. Wenigstens konnte bei diesem Fernsehauftritt keiner, der sich noch einen Funken gesunden Menschenverstand bewahrt hat, übersehen, wie friedlich die Israelis und wie fordernd die Palastinenser sind!
    Unser Priester hat in seiner Predigt deutlich angedeutet, dass Papst Franziskus wohl vom heiligen Geist die Idee des gemeinsamen Gebetes habe!
    Bei den Fürbitten habe ich dann um folgendes gebeten: Herr, hilf allen die sich GEGEN aLLAH und dSCHIHAD und FÜR DICH, lieber Herr JESUS CHRISTUS entschieden haben.
    Die beiden Priester mussten offensichtlich schwer mit sich bringen, haben dann aber doch die Fürbitte gesprochen (Herr erbarme Dich)
    Die katholischen oder wenigstens dem katholischen aufgeschlossenen Seiten wirken, danke!

  7. Schalom, Pace, Salam!
    Klingt nach falschem Frieden. Halt einer, der von den Brüdern angezettelt wird.
    Nur der einzige wahre Friedensfürst, unser Herr Jesus Christus spielt dabei keine Rolle und wird glatt verleugnet.
    Wer betet hier wen an?

    • IMEK wieso spielt Jesus Christus keine Rolle?

      „An ihn wende ich mich im Geist Jesu Christi und bitte zugleich um die Fürsprache der
      Jungfrau Maria, Tochter des Heiligen Landes und unsere Mutter.“

      • In dieser Gebetsanrufung erfolgt keine Bitte, die sich an die Heiligste Dreifaltigkeit, Gott Vater, Gott Sohn, Gott HEILIGER Geist durch Jesus Christus unseren Herrn richtet.

        Auch die Allerseligste Jungfrau Maria, Tochter des Vaters, GOTTESMUTTER und Braut des HEILIGEN Geistes wird zur ‚Tochter des Heiligen Landes‘ und unserer Mutter verballhornt.

        Wie sehr wünschte ich es wäre nicht so.
        Besser als ich es vermag, finden sich weiter unten bessere Kommentare.

  8. Kein Frieden ohne Jesus Christus!! Ohne Jesus wird niemals Frieden auf dieser Welt herrschen!

  9. Ich finde es unglaublich, wie viel verbitterter Hass gegen den Papst in dieser Seite steckt. Dass keiner sich die Mühe macht, die URSPRÜNGLICHEN Worte des Papstes zu lesen, die waren:
    Infondi in noi il coraggio di compiere gesti concreti per costruire la pace

    D.h.: Gib uns den Mut, konkrete Zeichen zu setzen, um den Frieden zu bauen

    Das Wort „Baumeister“ hat der Papst nämlich gar nicht verwendet!!! Warum will diese Seite so viel Verwirrung stiften? Warum wird nicht von der Einladung des Papstes zur Beichte, die er häufig (kürzlich sogar indem er selbst vor den Augen der Menge beichten ging!!) wiederholt? Oder von seinen schönen Worten zur Muttergottes? Oder von seinen Warnungen gegen denTeufel, von dem er ziemlich häufiger redet als seinen Vorgängern?

    Verstehe ich nicht, dass vermeinte gute Katholiken, die hinter diese Webseite stehen sollen, so viel Groll gegen den Nachfolger Petri auslassen. Vielleicht sollen sie eher Mt 16, 17 ff wieder lesen 🙂

      • Leonessa, haben Sie Recht:

        1) Die offizielle deutsche Übersetzung ist unglücklich (aber gerechtfertigt auch nicht, Freimaurer überall zu sehen!)
        2) Und ja, richtig! Christus ist unser Friede.

        Da sind wir uns einig 😉

      • … und doch ist „construire la pace“ nicht anderes als das Verb zum „Baumeister des Friedens“. Will sagen: die Übersetzung ist grammatisch nicht korrekt, inhaltlich aber sehr wohl, denn „construire la pace“ heißt „den Frieden bauen“.
        Es hilft nichts: „bauen“ tun tatsächlich nur die Freimaurer, das ist ihr Vokabular, und F. weiß das.
        Christen „bauen“ keinen Frieden, sondern sie erhalten ihn von Christus geschenkt „Meinen Frieden gebe ich euch etc“.
        Es ist ja gerade das Charakteristikum der christlichen Haltung, dass ein echter Christ weiß, dass er niemals wüsste, wie man den Frieden schafft. Nur in der Ganzhingabe an IHN durch Maria, wird Gott ihn oder sie zu SEINEM Werkzeug machen. DER, der dann den Frieden schafft, tut dies nicht im „construire“, sondern im „creare“…

      • Und doch spricht Gott der Herr:
        Nisi Dominus aedificaverit domum, in vanum laboraverunt qui aedificant eam. Nisi Dominus custodierit civitatem, frustra vigilat qui custodit eam. Ps 128 (127):1-2
        Wo der HERR nicht das Haus baut, da arbeiten umsonst, die daran bauen; wo der HERR nicht die Stadt behütet, da wacht der Wächter umsonst.

      • Ach so, also ich meinte das so: Das „aedificare“ ist ja eher das „Erbauen“ i.S. des handwerklichen Errichtens, auch Grundlegens – insofern im Zitat hier das passende Wort. Ich wollte das „construire“ gegen das „creare“ absetzen, weil es tatsächlich in beiden Fällen ein „Erschaffen“ meint – das ist noch mal eine andere Nuance als das „aedificare“.
        „Construere“ auf Latein: ein Ersinnen der Konstruktion – nicht bloß das handwerkliche Aufbauen eines „aedificiums“, dessen Plan wer auch immer erstellt hat. Und hier liegt für mich auch der beunruhigende Punkt: das Ersinnen beim „construire/construere“ liegt beim Menschen! „Creare“ dagegen ist ein echtes Hervorbringen aus sich selbst, und es muss bei Gott liegen, nur bei IHM. Nur ER kann unseren Frieden aus sich selbst hervorbringen. Wenn bei Gott das „creare“ liegt (wie zum Beispiel auch beim Schaffen neuer Menschen, dann mag das aedificare tatsächlich dem Menschen in die Hand gegeben werden nach SEINEM Willen. So wie ER uns begnadet, einen neuen Menschen zu zeugen und zu gebären, und dessen Erziehung liegt dann bei uns.

        F.s Formulierung aber meint eben das ganz offensichtlich nicht – und das finde ich blasphemisch aus Papstmund.

    • Da gibt es nun einiges zu sagen:
      Ich erkenne hier keinen Haß gegen den Papst. Sie verwechseln wohl eine kritische Meinung mit Haß. Es mag bei Ihnen so sein, daß Sie alles hassen, was nicht Ihrer Meinung entspricht und dies deshalb auch bei anderen vermuten. Diese Haltung und diese Interpretation ist jedoch nicht zwingend und erfährt hier keine konkrete Nahrung.
      Im übrigen ist es rechtmäßig und angebracht, die Sünde, den Teufel und jedwede Irreführung zu hassen.
      Desweiteren ist die Formulierung „den Frieden zu bauen“ ebenso freimaurische Diktion. Man kann den Frieden bringen oder anstreben, was hier jedoch – und sicher bewußt – nicht so formuliert ist. Im übrigen bin ich fest davon überzeugt, daß die, die den Frieden anstreben, diesen nicht erreichen können. Wem der Frieden höchstes Gut ist, der wird einen zu hohen Preis dafür bezahlen – und dann nicht mehr die Macht haben, ihn zu behalten.
      Jesus Christ spricht sogar: „Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ Die Scheidung von Gut und Böse ist wichtig, Frieden ist bestenfalls Nebenprodukt wirksamer Gerechtigkeit. Nicht zuletzt habe ich den Eindruck, daß all dieses moderne Friedensbestreben nur aus Angst vor dem Tod gespeist ist – und somit ein denkbar schlechtes Glaubenszeugnis abgibt. Sollen mich doch Atheisten oder die demokratischen Gewaltmenschen einsperren oder der Muselmane mich erschlagen. Stehen wir für Christus ein, ist der Tod süß.

    • Ich verstehe nur nicht ganz, warum Sie Sich es eigentlich antun, diese schreckliche Seite anzuklicken? Glauben Sie, dass Sich von den grollenden und bösen Katholiken hier auch nur einer von Ihren Jubelrufen auf Bergoglio beeindrucken lässt? Ihre Argumentation führt in logischer Konsequenz dazu, dass man nur in seinen Ansichten bestätigt wird. Ist das Ihre Absicht? Wer den terminus technicus „Jubelkatholik“ nicht kannte, der weiß jetzt, was darunter zu verstehen ist. Sie sollten deshalb ganz einfach auf die entsprechenden Seiten wie kath.net gehen- dort finden Sie Gleichgesinnte. Schaun’s: Damit ersparen Sie Sich viel eigenen Groll und müssen nicht die ganzen schlimmen Dinge hier lesen. Und wenn Sie das Kirchenbaulogion erwähnen: Da ist von einem Felsen die Rede- nicht von Schaumgummi.

      • Lieber Marcellus!

        Das Wort böse habe ich keineswegs verwendet, sei Ihnen allerdings freigestellt, dieses zu wählen 🙂

        Schauen Sie, es ist so: Mich fasziniert diese Seite, weil mich logische Widersprüche faszinieren. Also finde ich faszinierend, dass Katholiken (noch dazu betende, aufrichtige Katholiken, die es wirklich gut meinen, wie ich es glaube) gerade auf das, was das Katholischsein (jenseits von der Eucharistie und der Liebe zur Allerseligsten Jungfrau Maria) am meisten ausmacht – nämlich eine kindliche Liebe zum Heiligen Vater, egal wer auch immer er ist – völligst pfeiffen, und „Bergoglio“ (bis auf Weiteres der Stellvertrer Christi auf Erden) so kritisieren, als wäre er eben nicht der Heilige Vater. Es ist nunmal so, dass wir Katholiken glauben, dass eben der Heilige Geist bei der Papstwahl wirkt, also dass es der Wille Gottes ist, dass auf dem Stuhl Petri Jorge Mario Bergoglio sitzt. Er ist somit der Heilige Vater und verdient kindlicher Liebe, selbst wenn er sich irren würde. Da wäre die Haltung: Beten. Und nicht: Kritisieren. Erinnern Sie sich bitte an die Kinder von Noah.

        Des Weiteren: Ich würde mit Ihrer Formulierung bzgl. Kirchenbaulogion aufpassen: Sie argumentieren so, als ob die Gewalt des Papstums bei der Person des Papstes selber liegen würde – liegt aber bei seinem Amt, ist gottverliehen, und selbst wenn der Papst ein Schlingel wäre (ist dieser Papst nicht, hat aber einige solche gegeben, in der Kirchengeschichte). Also, selbst wenn der Papst ein Verbrecher wäre, wäre er der Fels, kraft seines Amtes.

        Und: Wenn er Ihnen nicht gefällt, wenn Sie glauben, er tut falsches, schauen Sie eher an die Hl. Katharina von Siena, die zur damaligen Zeit dem Papst ganz liebevoll (ebne wie eine gute Tochter es machen würde) dem Papst die Leviten gelesen hat.

        PS: Der Titel „Jubelkatholik“ gefällt mir übrigens sehr gut. Ja, Jesus Christus hat mich gerettet, da kann man – trozt den Schwierigkeiten und Problemen des Lebens – nur jubeln. Ich schliesse Sie in meinem Gebet ein, dass Sie nicht zum „Trauerkatholik“ werden.

      • Ich, als Nochprotestant frage Sie: „kindliche Liebe“ zum heiligen Vater?
        Sie verwechseln da etwas: Jesus Christus und seine Familie, unsern Vater im Himmel und seine Mutter, die Jungfrau Maria sollen wir kindlich lieben, nicht den heiligen Vater! Außerdem verabscheut er es zutiefst, so genannt und mit entsprechendem Respekt behandelt zu werden, schauen Sie sich doch bloß an, was er über die sagt, die den Rosenkranz für ihn beten!
        Wer da jubelt, der macht etwas falsch, ganz entschieden! Ja, der Herr Jesus Christus hat mich gerettet, vor solchen wie Ihnen, er musste Wunder tun, um mich aus den Klauen „falscher Frauen, nach denen vielen die Ohren jucken“ von denen schon der heilige Paulus wusste, zu befreien.
        Für Sie bete ich nicht, das haben andere entschieden nötiger und außerdem unendlich viel mehr verdient, die durch solche wie Sie in unendliche Abgründe geraten und verzweifelt sind, bzw. die sich um die von Ihrer Falschheit geblendeten Leute kümmern müssen, denen das Himmelreich wohl auf ewig versperrt ist, wenn der Herr kein Wunder tut! Ihnen schicke ich die Strafrede an die Pharisäer unseres (an dieser und an vielen anderen Stellen überahupt nicht jubelnde, sondern strafredende) Herrn Jesus Christus, den Sohn der Jungfrau Maria und des Adonai!

    • Kann mal irgendwer anfangen aufzuhören mir der Zeichensetzerei???
      Entweder ich vertrag mich, und fang an gemeinsam zu arbeiten oder ich vertrag mich halt nicht!
      Aber dieses ganze Symbol- udn Zeichensetz Getue, wo man das Gefühl hat, da ist einfach keinerlei Substanz dahinter das nervt.

      • @besorgter Christ
        Da bin ich ganz Ihrer Auffassung – es nervt gewaltig! Gegen diese ständige Zeichensetzung der Welt und der Konzilskirche bin ich mittlerweile schon „allergisch“. Man setzt Zeichen des Unglaubens, das Irrglaubens und des Verrates!

      • ,,Zeichensetzen“,wie ein freilaufender ,unkastrierter Kater,Gebietsanspruch.Es stinkt.Der Kater ist mir lieber.

    • @ Dax: Ich stimme Ihnen in einem voll umfänglich zu: Bergoglio hat es tatsächlich ziemlich häufig mit dem Teufel. Schön wäre es, wenn er es bei den passenden Gelegenheiten aber auch häufiger mit dem Bekenntnis zum Kreuz des Herrn ( das dann vielleicht nicht unters Zingulum rutscht) und überhaupt mit dem Heiligsten Namen Jesu hätte ( der bei seiner famosen Gartenansprache auch ein Schattendasein führt). Immerhin geht es hier ja nicht um Hinz und Kunz, sondern um den Bischof von Rom als Vorsitzenden der größten christlichen Glaubensgemeinschaft.( Seine Vorgänger gaben diesem Amt den Namen“ Papst „- aber dagegen hat ja Bergoglio eine gewisse Aversion).

  10. Unerträglich – man ist sprachlos!
    Der Papst ruft Gott, unseren Herrn, an, zusammen mit Menschen aus anderen Religionen, die nicht an Gott glauben, und bittet um Frieden und Wohlergehen. VÖLLIG ABSURD! Kann man noch tiefer sinken? Aber die Strafen werden kommen. Was für eine Beleidigung Gottes!

  11. Der Friede gut und wichtig, und auch im Sinne Jesu , aber seine eigentliche Aufgabe wäre katholischer Verkünder des Evangeliums und Täufer aller Völker zu sein.

  12. Ganz im Sinne der falschen Religion des „Baumeisters“ und seiner Leitsätze: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität. Und völlig im Gegensatz zum Großen Auftrag Gottes unseres Herrn der dereinst an die Heiligen Apostel ergangen ist. Aber durch den schon mehr als 50 Jahre dauernden und nach dem VK II öffentlich und auch innerkirchlich geführten Kampf gegen Gott den Herrn und seiner Kirche, sind viele schon durch die heraufbeschworene Glaubens- Gotteskrise geistig schon so weit von Gott den Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche entfernt das sie schon alles in „Kadaver- Führergehorsam“ umjubeln, ohne darüber nachzudenken.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

  13. Dass Erzbischof Lefebvre zu dieser Ansprache, zu diesem Gebet Bergoglios geschwiegen hätte, dass er nicht den katholischen Glauben verteidigt hätte, ist undenkbar.
    Die Bischöfe und die Priester, die er geweiht hat, schweigen. Die Priester, die von den von ihm geweihten Bischöfen zu Priestern geweiht wurden, schweigen. Die Priester, die sich von ihm getrennt haben, um die katholische Tradition, den katholischen Glauben in die „Konzilskirche“ zu tragen, schweigen.
    Ich hoffe, dass die Letztgenannten nur deshalb schweigen, weil sie, würden sie sprechen, um ihre Existenz fürchten müssen.
    Für die FSSPX-Oberen trifft das nicht zu. Ihr Schweigen ins unbegreiflich.

    • Wieso sollten sie nicht alle schweigen. Alles Gerede hat bisher nichts gefruchtet.
      Die selbstetablierte Bologneser Nachkonzilskirche ist nun ungefährdet an der Macht, weil sie nun auch den Chef stellt. Da wird sicher nicht hingehört, was ihre Position gefährdet. Ob es nun Gott gefällt oder nicht, Hauptsache es gefällt den Menschen.

      Zeitlos, Sie sprechen von der Konzilskirche, die muss erst entstehen nach der Absicht der Konzilsväter!

      Übrigens, Franziskus bittet um die Kraft des Heiligen Geistes um den Frieden zu bauen. Man sollte den Papst Franziskus mal bitten die Bibel zu lesen. Dort steht:
      Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann.»(Joh. 14, 27)

      • Ganz recht. Bin da durchaus beeindruckt, wie die FSSPX den Glauben einfach lebt und sich eben nicht an Falschem abarbeitet.

      • Es geht nicht darum, sich an irgendjemand abzuarbeiten! Erzbischof Lefebvre hat sich auch nicht an Paul VI. und Johannes Paul II. „abgearbeitet.“
        Der Gründer der FSSPX war 65 Jahre alt, als er begann, den Kampf für den katholischen Glauben aufzunehmen, als er sich der Seminaristen annahm, die um ihre Berufung fürchteten in den nachkonziliaren Priesterseminaren.
        Er hat sich nicht an dem Assisi-Papst Johannes Paul II. abgearbeitet, als er gegen dessen Verbot „Notbischöfe“ weihte, um das Priestertum zu retten. Und sich die Exkommunikation zuzog.

        Es geht um den katholischen Glauben. Es ist ein Irrtum, anzunehmen, man könne den Glauben leben, ohne ihn zu verteidigen, wenn er dermaßen schwer bedroht ist.
        Die FSSPX-Priester müssen das wissen. Sie haben als einzige der traditionellen Priestergemeinschaften eine Infrastruktur, die es ihnen erlaubt, den Glauben zu verteidigen. Sie tun es nicht. Ich habe darüber nicht zu richten. Ich stelle es nur fest.

      • @zeitlos, haben Sie sich schon einmal gefragt, ob die Fsspx wirklich noch so unbedarft agieren kann, wie zu Zeiten Ihres Gründers? Wenn es stimmt, dass Bergoglio der Mann der NWO-Hintermänner ist, dann reicht ein kleiner Fingerzeig und nicht nur die kirchliche, sondern auch die weltliche Macht wird sich an der FSSPX genüsslich abarbeiten. Ich fürchte, am Ende bliebe von einer als Sau durchs mediale Weltdorf getriebenen Bruderschaft nicht mehr viel übrig, zumal sie sehr angreifbar ist, seit Williamson. Die FSSPX ist mindestens genauso gefährdet, wie alle anderen, die dem konziliaren Endsieg irgendwie im Wege stehen, da helfen die unabhängigen Strukturen wenig. Manchmal muss man auch klug taktieren und seine Grenzen kennen. Ihre regelmäßigen Vorwürfe gegen die Führung der FSSPX finde ich jedenfalls ziemlich neunmalklug und im Grunde nur kontraproduktiv.

      • @zeitlos: ich kann hicesthodie nur zustimmen. FSSPX verhält sich taktisch klug. Denn sie wissen sehr wohl um die Gefahr. Und mir kommt es auch Neunmalklug vor, wenn man etwas mehr erwartet und fordert. Investieren wir unsere Enerige lieber, dass mehr Menschen zu eben diesem wahren katholischen Glauben finden und beten wir für diese in wahrsten Sinne des Wortes göttlichen Priester!

  14. Die Versuchung der Kirche, sich mit „zeitgemässen“ Vorstellungen des Weltgeistes
    „zu verbrüdern“ ist gerade heute omnipresent.
    Dazu gehört auch das Herbeireden eines wahrheitsfernen „Weltfriedens“, den unser Herr und Gott Jesus Christus nicht schenkt…..

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    Joh 14,27
    Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird,
    der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
    Joh 14,27
    Frieden hinterlasse ich euch,
    MEINEN Frieden gebe ich euch;
    nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt,
    gebe ich euch.
    Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
    -

    Die sel. Mutter Theresa hat angemahnt, dass
    der grösste Zerstörer des Friedens die mörderische Abtreibung sei.

    Doch der beworbene „Friede der Welt“ meint
    diese grausame satanische Barbarei
    - weltweit jährlich mehr als 60 Millionen ermordete ungeborene beseelte Kinder !-
    als „humane Tat“ einbinden zu können….
    ( ebenso weitere „humane Errungenschaften“ des Kultes des Todes )

    Den wahren Frieden aber wird es ohne den Glauben an die
    Ewige Wahrheit Jesus Christus niemals geben können….
    -
    Joh 15,4
    Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch.
    Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur,
    wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
    Joh 15,5
    Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
    Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht;
    denn GETRENNT von mir könnt ihr NICHTS vollbringen.
    -

  15. Wiewo „BRUDER“ BARTHOLOMAIOS? Da stimmt doch was nicht.

  16. @ Johann
    Sie haben meinen Kommentar anders verstanden, als ich ihn geschrieben habe. Deshalb drücke ich mich klarer aus: Natürlich würden kritische Stellungnahmen zu Bergoglios Amtsführung die Machtverhältnisse im Vatikan nicht ändern. Man würde sich leicht geärgert fühlen, mehr nicht. Die Zustimmung in den Leitmedien, die allgemeine Zustimmung würde diesen Ärger sehr gering halten. Es sei denn, im Unterbewusstsein würde das Gewissen Bergoglios angesprochen werden, man darf das Unterbewusstsein nicht unterschätzen.
    Aber darum ging es mir nicht. Ich denke an die gläubigen Katholiken. Die keine Priester, keine Bischöfe mehr haben, die den Glauben verteidigen. Das war immer Aufgabe der Priester. Sie versagen, so weit sie nicht selbst schon in die Irre geführt sind, dem synkretistischen Nachkonzilsglauben zum Opfer gefallen sind.
    Schutz- und wehrlos sind die Gläubigen Hirten ausgeliefert, die Wölfe sind, den Glauben zerstören.

    • @Zeitlos
      Ihre Situationsbeschreibung entspricht leider der Realität. Selbst gläubige und mutige Priester beginnen, die Katakomben aufzusuchen, denn niemand weiß, wann Bergoglio beschließt, dass alles bisherige hinfällig ist. Und es soll niemand sagen, soweit werde es nicht kommen: Im Jahr 1960 hätte sich kein Katholik in Holland träumen lassen, dass die herrlichsten katholischen Kirchen die unzähligen wunderschönen Statuen, Messgewänder und liturgischen Kultgegenstände nur 10 Jahre später vernichtet, zertrümmert und unwiedrbringlich verloren sein würden. Das Drama hat in den 60iger Jahren schon einmal so begonnen. Fragt sich in diesem Zusammenhang nur, wer oder was bei Bergoglio gewissensbildend tätig war und ist: vielleicht der große Baumeister?

  17. Die Beschwörungsformel von den „Söhnen Abrahams“ ist doch nur für Christen und Juden zutreffend. Der Islam geht doch ganz andere Wege mit Benennung dieser historischen Person.

  18. Die Kirche hat im Stundengebet das Psalmgebet von Israel übernommen. Aber alle alttestamentlichen Cantica und Psalmen werden im Prinzip umschlossen vom „Gloria Patri et Filii et Spiritui Sancto, sicut erat in principio et nunc et semper et in saecula saeculorum.“

    Warum das? Mir ging es erst beim Beten in langen Zeiträumen auf, warum das immerzu wiederholt wird. Es wir gesagt, weil auch das Gebet Israels, das die konkrete Erscheinung des Messias noch nicht wissen konnte und daher auch den Geist Gottes zwar bekannte, aber nicht angemessen „einordnen“ konnte, nur dann „richtig“ verstanden werden kann, wenn man es eingebettet sieht in die Heilstat des Dreifaltigen Gottes mit uns Menschen. Das war von Anfang an so und es wird auch bis in alle Ewigkeit so bleiben!

    Ein weiteres gravierendes theologisches Faktum ist, dass ein Christ ausschließlich durch Jesus Christus zum Vater. Nur durch IHN, den Sohn sind wir Empfänger des Heiligen Geistes, der uns in die Wahrheit einführt. Und nur durch IHN, den Sohn, sind für befähigt, den Vater zu sehen. Das ist Schriftwort. Daher werden viele Bitten beendet mit der Formel „Per Dominum nostrum Jesum Christum“. Ohne IHN können wir den Vater nicht erreichen mit unserem Gebet und unseren konkreten Bitten, zum Beispiel einer Bitte um den Weltfrieden.

    Wenn also F. ein Gebet an den Gott Abrahams richtet und nicht in der Gebetsformel selbst sagt, dass er dies durch Jesus Christus, den Herrn erbitte, kann dieses Gebet nicht erhört werden. Es genügt nicht, vorher zu sagen, er für seinen Teil bete nun „im Geiste Jesu Christi“. Auch ist die Bitte an Maria der helle Wahnsinn: F. spricht sie weder als „allerseligste Jungfrau UND GOTTESMUTTER“ an (denn nur der Titel der Gottesmutter ist im Bezug auf ihre Person von theologischer Relevanz – Jungfrauen gibt es viele, und mythische Gestalten, die jungfräulich, aber dennoch rein menschlich Kinder geboren haben, kennt die Mesnchheit auch zuhauf), noch erwähnt er, dass sie nicht bloß „Tochter des Heiligen Landes“ ist, sondern „Tochter des Vaters“, wie die Tradition sie nennt und v.a. „Braut des Heiligen Geistes“. Von all dem keine Rede!

    Das alles bedeutet: dieses Gebet war ein Gebet zum Fürsten dieser Welt, denn die entscheidenden Formeln für das wahre Gottesbild haben sowohl in der Ansprache an Gottvater gefehlt, die Kennzeichnung im Gebet selbst, dass es durch Jesus selbst nur geschehen kann und die Bitte um Fürsprache an eine „Maria“, die nicht als Muttergottes gekennzeichnet wird, nicht als eine Jungfrau, die von Heiligen Geist empfing, wie die Schrift sagt und die darum auch nicht als „Tochter des Vaters“ angesprochen werden konnte, sondern lediglich als ein Kind des Landes, in dem sich die drei Religionen streiten.

    Nach dem apostatischen Assisi-Gebet eskalierte die Gewalt. Wir müssen nach diesem blasphemischen Gebet im Vatikan mit einer weiteren Eskalation der Gewalt zwischen den Religionen rechnen – denn der wahre Gott wurde ja nicht angerufen.

    • Sie haben recht, dies war ein blasphemisches Gebet. Deshalb sollten wir einen Sühnerosenkranz beten!

    • Zitat @Zeitschnur:
      Wenn also F. ein Gebet an den Gott Abrahams richtet und nicht in der Gebetsformel selbst sagt, dass er dies durch Jesus Christus, den Herrn erbitte, kann dieses Gebet nicht erhört werden. Es genügt nicht, vorher zu sagen, er für seinen Teil bete nun „im Geiste Jesu Christi“. Auch ist die Bitte an Maria der helle Wahnsinn: F. spricht sie weder als „allerseligste Jungfrau UND GOTTESMUTTER“ an (…)

      Vielen Dank, genau das ist mir auch spontan aufgefallen. Habe gehofft, Sie würden dies richtigstellen.
      Was meint F. mit „im Geiste Christi“? Meine Interpretation: Da der Islam und das Judentum den Gottmenschen Jesus Christus nicht akzeptieren, benutzt F. vielleicht deshalb diese verwässerte Bezeichnung „im Geiste Jesu Christi“. Diese Bezeichnung ist aber nicht wirklich katholisch, oder? Mir selber sagt das jetzt nichts.

      • @ Cleo

        ich denke, dass die Formel „im Geiste von“ mehrere Ebenen haben kann. Eine ist auf jeden Fall die, dass man damit den Geist eines Menschen kennzeichnet, nicht den Geist Gottes direkt. Nun ist aber der Geist Jesu Christi der Heilige Geist, Gottes Geist und nicht einfach nur eines Menschen Geist – auch wenn es durch die Inkarnation – welch eine Aufhebung des Menschen aus dem Abgrund! – AUCH „menschlicher Geist“, also: der menschliche Geist, der wie der Geist Mariens ganz und gar eins wird mit dem Geist Gottes, dies aber aus reiner Gnade, nicht weil wir etwas „bauen“ könnten, ist. Mit der Formulierung F.s wird aber angeknüpft an Formeln wie „im Geiste Rudolf Steiners“ oder „im Geiste des Humanismus“ oder „im Geiste Maximilian Kolbes“ etc., also eher dieses „im Sinne der Ideen von NN“, ganz und gar also menschlich interpretiert, alles Göttliche wird ins Menschliche verrechnet, das Übernatürliche ist verschwunden.

        „Im Geiste von NN“ bedeutet aber in der Regel auch, dass man zwar einem Gründer folgt, diesen Geist aber weiterentwickelt und fortsetzt. Man bleibt bei einigen Grundideen, tut aber sonst auch anderes, weiteres, wie es dem Menschen eben gegeben ist.

        Zuletzt bedeutet „im Geiste von“ niemals, dass man sich diesem Geist persönlich ganz und gar hingibt. Man hält Distanz, bleibt Ich („Mir san mir“). Es bin immer erst mal ich, die etwas tut, und wie und in welchem Geiste, das entscheide ich ganz alleine.

        So gibt es das, was Leo Lämmlein unten richtig amerkt: wer agiert nicht alles „im Geiste Christi“? Das tun die Häretiker genauso wie manche Esotertiker (z.B. die Christengemeinschaft), ja es gibt auch problemlos genügend hinduistische Swamis und Gurus, die durchaus stolz darauf sind, im Geiste Christi zu agieren. Sie alle meinen es ernst, keine Frage, aber es ist eben nicht der Geist, der Maria überschattet hat und in ihr IHN gezeugt hat. Nur dieser Geist ist der wirkliche Geist Christi – aber wird der hinter den heilsgeschichtlichen Stand zurückfallen wollen und den, den ER in uns zeugen will, einem Gottvater unterordnen, wie die Arianer?
        Nein!
        Prüfet die Geister, hat der, dessen Geist uns vollkommen ergreifen möge, uns aufgetragen. und sein Apostel schrieb: Glaubt nicht jedem Geist…

      • Einmal wieder genau getroffen.
        Wenn Papst Franziskus vor Juden und Moslems im „Geiste Jesu Christi“ spricht, dann klingt das, wie wenn jemand bei der Einweihung eines Albert-Schweitzer-Krankenhauses sagt „im Geiste des Grand Docteur“ oder wie wenn die Partei der Linken bei einer Gedächtnisfeier sagt „Im Geiste von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg“ – das waren Beispiele aus dem wirklichen Leben.
        Wie armselig.

  19. Im „Geist Jesu Christi“ meditieren auch esoterische Gruppen, indem sie „in das Bewusstsein“ verschiedener Religionsstifter „eintreten“, welche für sie Meister einer okkulten Hierarchie sind. Auch trennen sie zwischen Jesus von Nazareth und Christus. Sie reden von einem Christusbewusstsein (theosophische Gesellschaft, Rudolf Steiner, neohinduistische und westlich-sufische Sekten, u.a.), das sich unter anderem, aber nicht nur in Jesus offenbart habe, und der kommende Antichrist/ falsche Messias (Maitreya, Mahdi, Moschiach…) wird behaupten, die endgültige und wahre Inkarnation des Christusbewusstseins zu sein.
    Wenn Papst Franziskus den Heiligen Geist gemeint hätte, dann hätte er ihn auch Heiligen Geist genannt und hätte gesagt, dass dieser Heilige Geist der Geist des Vaters und des Sohnes ist.
    Aber damit hätte er ja den anwesenden Juden und Muslimen vor den Kopf gestoßen.
    Jesus Christus wird nicht als Sohn Gottes angerufen, das Bekenntnis zur Heiligsten Dreifaltigkeit wird geflissentlich vermieden.
    Das Gebet und die Ansprache ist ein so offensichtlicher Betrug, dass es schwer zu verstehen ist, wie viele Christen, Katholiken, auch Kleriker darauf hereinfallen.
    Die Muslime haben sich das Gerede vom „gemeinsamen Vater“ angehört und sich ihr Teil dazu gedacht, denn für den Islam ist Allah n i c h t Vater und sind wir nicht seine Kinder! Indem Franziskus die Moslems im Vatikan beten ließ, wurde der vatikanische Boden für sie zu islamischem Boden. Franziskus hat sie gleichsam eingeladen, den Vatikan auch offen zu erobern.
    Wenn wir bedenken, dass Papst Clemens V. auf dem Konzil von Vienne (1311-12) den öffentlichen mohammedanischen Kult in katholischen Ländern untersagt hat… Ja, weit haben es die zweitvatikanischen Päpste und besonders Papst Franziskus mit der katholischen Kirche gebracht!
    Am diesjährigen Pfingstfest hat Papst Franziskus den Heiligen Geist, der der Geist der Wahrheit ist, durch diese unwahrhaftige, auf Lüge, Täuschung und Selbsttäuschung beruhende Gebetsveranstaltung offiziell vertrieben. Und wo der Geist Gottes weicht, da nehmen Satan und seine Dämonen den Platz ein. Wir müssen auf Schlimmstes für den Vatikan und die ganze römisch-katholische Kirche gefasst sein.
    Durch interreligiöse Greuel wird alles nur schlimmer! Hat Papst Johannes Paul II. etwa den Golfkrieg verhindert? Hat Benedikt die Christenunterdrückung und -verfolgung verhindert? Hat Franziskus den Syrienkrieg verhindert?
    Interfaith-Apostasie zieht den Zorn Gottes auf die Erde herab und ebnet dem Antichrist den Weg.
    Beten wir, beten wir, beten wir!

    • Nachtrag.
      1) Vom Christusbewusstsein redete auch der Ordensbruder von Papst Franziskus Teilhard de Chardin.
      2) Gestern abend war ich zur Abendmesse. Gleich nach dem Eingangslied begeisterte sich der Priester für das interreligiöse Gebet im Vatikan: er sei so froh, (vor)gestern sei wirklich ein Pfingstereignis geschehen, da habe wirklich der Heilige Geist im Vatikan gehandelt. Deshalb feiere er diese Heilige Messe als Dankmesse für das interreligiöse Gebet im Vatikan und für Papst Franziskus. Was für eine Täuschung, was für eine Verführung (deception). Liebe Leute, es war das erstemal, dass ich aufstand und die Kirche verließ (eine bedeutende Wallfahrts-Basilika). Dass ich bestimmte Fürbitten nicht mitbeten und gewisse Lieder nicht mitsingen konnte, dass kam in letzter Zeit immer öfter vor, aber es war das erste Mal, dass ich eine Heilige Messe verlassen habe, denn Gott für diesen Frevel danken, das konnte ich nicht, und das wäre für mich selbst ein Frevel gewesen. Ich griff mir zuhause den alten Mess-Schott (den von Pius XII.) meines verstorbenen Großvaters und betete die Heilige Messe vom Pfingstmontag durch (die Papst Paul VI. abgeschafft hat, er hat ja die ganze Pfingstoktav abgeschafft).
      Ich weiß nicht, wie ich mich weiter verhalten soll…

      • @ Leo Laemmlein: Kommen Sie zu uns in die Heilige Messe. Der Geistliche, der meistens die Messe liest, hat nicht das Geringste für die Bergogliaden übrig und hält auch nicht damit hinter dem Berg. Er hat übrigens auch die Praxis von insgesamt 7 Kniebeugen ab Wandlung mit der Begründung wiedereingeführt, er wolle die Ehrfurchtslosigkeit gewisser Oberhirten und oberster Hirten ein wenig ausgleichen. Es handelt sich allerdings um eine normale novus ordo Gemeinde- doch wirklich im würdigen Rahmen- soweit das geht.

      • Sie schicken Leo Laemmlein in „Neue Messe der Konzilskirche“?
        Ich fasse es nicht !!! Geht’s noch?

      • warum nicht? Anscheinend ist er ja aus einer Novus Ordo Messe weggelaufen, also nicht prinzipiell allergisch gegen den Novus Ordo

        An meinem Heimatort wird der ordentliche Ritus auch noch ordentlich zelebriert, an vielen anderen Orten leider ausserordentlich unordentlich…

      • Entschuldigung, verehrter Thyme, wenn ich Sie kurz vor einen Herzinfarkt gebracht haben solle- das war nicht meine Absicht. 🙂 Aber ich dachte, da Leo Laemmlein eh die neue Messe zuweilen aufsucht, schadet ein weiterer Besuch auch nicht weiter. 🙂

      • Marcellus,
        auch hier am Ort haben wir Priester, die die neue Messe korrekt und ohne Mätzchen zelebrieren. Trotzdem ist es kein Zustand, dass man vor der Messe nicht sicher sein kann, was kommt, und man ständig sozusagen auf der Hut sein muss. Ganz abgesehen vom grundsätzlichen Defekt der neuen Messe, der mir gestern abend, beim Durchbeten der alten Messe, wieder so richtig zu Bewusstsein kam. Und die Tendenz geht zur Verschlechterung, nicht zur Verbesserung der Lage.
        Sodann dieses sehr ernste, grundsätzliche Problem. Bei der Gebetsveranstaltung am Pfingstsonntag betete Papst Franziskus zusammen mit Juden und Muslimen. Zwar war da kein einzelnes Gebet, das gemeinsam gesprochen wurde, aber doch stellte die Veranstaltung eine Einheit dar, und der Papst gab ja auch zu verstehen, dass er als Kind des einen Vaters mit den anderen Kindern desselben Vaters um das irdische Gut des Friedens betete. Damit stellte er sich in eine geistige Einheit mit Nichtchristen, die Jesus Christus, dessen Anspruch als Sohn Gottes und dessen Heilsangebot als Erlöser der Menschen sie sehr wohl kennen, zurückweisen, ablehnen, leugnen, die damit Antichristen im Sinne des 1. Johannesbriefs sind. Ja, der hl. Apostel sagt ganz klar, dass es in der Sicht Gottes nur zwei Familien gibt: Kinder Gottes und Kinder des Teufels (vgl. Joh 8,39-44). Papst Franziskus stellte sich also in geistige Einheit mit Antichristen und Kindern des Teufels, er verband sich mit dem antichristlichen Geist der Lüge,
        Was ist dann aber, wenn ich an einer Heiligen Messe teilnehme –und zwar gleichgültig, ob Novus Ordo oder tridentinisch!–, in welcher der Priester „una cum papa nostro Francisco“ betet? Er stellt sich dann doch in eben diesen antichristlichen Geist, und ich, der ich als Gläubiger an dieser Messe teilnehme, ebenfalls?!?
        (Ist das der Grund, warum Papst Franziskus der Piusbruderschaft großzügig die alte Messe gewähren kann– Hauptsache sie sind eins mit seinem interreligiösen Geist, der ein antichristlicher Geist ist, und ziehen die traditionellen Gläubigen auf seine Seite?)

      • Innerlich stimme ich Ihnen zu- doch ich versichere Ihnen: Es ist manchmal zum Heil der Seelen und um noch zu retten, was zu retten ist notwendig, nicht alles zu sagen, was man denkt.

      • Lieber Leo Laemmlein!
        Das Verlassen dieser „Messe“ geschah sicherlich durch Antrieb des Hl. Geistes! Sehen Sie das als Führung und Vergeltung, für Ihren guten Willen und die Suche nach der Wahrheit!

      • Unser Priester hat es so ähnlich gemacht: Beten Sie bei dem was in Ordnung ist laut mit, bei dem was frevelhaft ist nicht!
        Und dann sprechen sie Fürbitten (wenn Sie diese denn selber sprechen dürfen, in der Studentenmesse ist das so) die ohne Anklage deutlich sagen, wie zutieft antichristlich dieser Geist ist!

  20. Wir ernten die bitteren Früchte, die von 1962 – 1965 während des 2. Vatikanischen Konzils gesät wurden. Die katholische Kirche liegt in ihrem äußeren Erscheinungsbild in Trümmern.

    Petrus ergriff am Pfingstfest zum ersten Mal öffentlich mit Autorität das Wort und verkündete Jesus Christus.
    Jetzt müssen wir erleben, dass der Papst an Pfingsten de facto den Glauben an unseren Herrn, den Gottmenschen Jesus Christus und damit zusammenhängend den Glauben an die heilige Dreifaltigkeit, verleugnet.

    Er tauscht unseren katholischen Glauben aus gegen ein beliebiges freimaurerisches „interreligiöses Gebet.“ An Pfingsten. Doch den Tiefpunkt haben wir noch immer nicht erreicht.

    Bergoglio kann machen, was er will. Es gibt keinen Kardinal, keinen Bischof, der seine Greuel beim Namen nennt und anprangert.

    Abschließend möchte ich auf die Erfahrung zu sprechen kommen, die Leo Lämmlein geschildert hat, weil das, was er erfahren hat, nicht die Erfahrung eines einzelnen Katholiken war.
    Nicht ein Priester, die Mehrzahl aller katholischen Priester dürfte so begeistert sein über das „interreligiöse Gebet“ an Pfingsten. Jüngere Katholiken lernen nichts anderes mehr.

    Glaubenstreue Priester müssten ihre Stimme erheben. Sie schweigen.

    • @ zeitlos:
      Diejenigen, die den Unsinn Bergoglios nicht mitmachen, bilden nach meiner Beobachtung hier in unserer Gegend eine beträchtliche Minderheit. Von 5 besetzten Pfarreien sind wenigstens 3 absolut gegen das Spektakel in Rom. Ein Pfarrer lässt seit neuestem nach der Wandlung ein Sakramentslied singen, währenddessen er den Canon still weiterbetet. Ein Schalk, wer da was Arges denkt.

  21. Die Gebete und Ansprachen der Protagonisten waren die eine Seite der Veranstaltung. Dazwischen gab es immer wieder zum Teil längere musikalische Beitrage, stilistisch oder falls mit Text unterlegt doch ausschließlich oder überwiegend jüdischen oder muslimischen Charakters, oder hab ich was überhört ? Wo waren die genuin katholischen Gesänge im Stile eines Gregorianischen Chorals ? War das den Ohren der Teilnehmer in den vatikanischen (!) Gärten und der Millionen von Katholiken an den weltweit übertragenden Medien an einem Pfingstsonntag Abend des Jahres 2014 nicht zumutbar? Wer war hier wessen Gast auf wessen Boden ?

    • Ihre Beobachtung bringt mich auf den Gedanken, dass der unausgesprochene eigentliche Zweck der Veranstaltung die Judaisierung und Islamisierung, das heißt die antitrinitarische, antichristliche Monotheisierung des Vatikans und der katholischen Kirche war.

      • ein Detail: Franziskus hat ja ursprünglich eingeladen in sein „Haus“ im Vatikan. Die Veranstaltung fand aber im „Garten“ des Vatikans statt.
        Gibt es doch Gegenkräfte im Vatikan, die ihn zurückzudrängen versuchen, die ihn nicht einfach machen lassen? Immerhin kam er mit seinem „Gebet“ nicht über die Schwelle.
        Im Geiste Christi – was ist das, normalerweise betet man im Namen Christi. Nicht umsonst fing jede Predigt früher an im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Ohne das Kreuzzeichen ist alles relativ.

      • In den Gebäuden des Vatikans blicken den Besucher auf Schritt und Tritt christliche Darstellungen und Symbole an, die es Juden und Muslimen unmöglich machen, vor ihnen zu beten. Man hätte einen Gebetsplatz leerräumen müssen, was bei den meisten Katholiken aber wohl noch nicht gut ankommt. (Papst Johannes Paul II. benutzte für seine Assisi-II-Veranstaltung eine riesige Halle mit nackten Wänden.) Wir dürfen ruhig in der Naturkulisse des Vatikanischen Gartens eine Bedeutung, einen Symbolismus erkennen: Die neue Menschheitsreligion kommt ohne christliche, ohne geweihte katholische Kirchen aus. Die Weltreligionen, mit dem monotheistischen Dreigestirn von Judentum, Christentum und Islam an der Spitze, vereinigen ihre „Energien“ (interreligiöses Lieblingswort), um dem abstrahierten Einheitsgott einen babylonischen Frieden abzutrotzen. Die Naturkulisse passt zu der Betonung Gottes als des Schöpfers, unter Leugnung der Angewiesenheit auf Erlösung.

      • Wir müssen die Veranstaltung einmal aus Sicht der Juden und Muslime sehen.
        Für den orthodoxen Islam ist das Christentum kein Monotheismus, sondern „Schirk“, Beigesellung, die schlimmste Form von Unglauben, und die Christen sind „muschrikun“, Beigeseller, deren Anteil „dschahannam“, die Feuerhölle ist. Neben diesen verfluchten Christen gibt es im Koran jedoch gute Christen, das sind Monotheisten, die an Allah glauben, Mohammed als Siegel der Propheten anerkennen und Jesus als moralischem Vorbild folgen, ähnlich wie viele Muslime einem Sufi-Meister (Scheich, Pir) folgen. Solche können aus islamischer Sicht gerettet werden.
        Ähnlich das orthodoxe Judentum. Jesus Christus ist eine Unperson, ohne jede religiöse Bedeutung, in den Toledot Jeschu und im Talmud stehen bekanntlich sehr üble Dinge über ihn und seine heiligste Mutter. Der Talmud ist den Juden eine heilige Schrift, die dem Tenach gleich geachtet wird und in der Praxis höhere Bedeutung hat. Nach der Mischna, insbesondere nach Mischne Tora, dem noch immer autoritativsten Mischna-Kommentar durch Moses Maimonides, ist der christliche Trinitätsglaube eine Form von „avoda sara“, Idolatrie, Götzendienst, wörtlich: fremder Dienst. Deshalb haben gläubige Christen keinen Anteil an „ha-olam ha-ba“, der kommenden Welt.
        Das jüdische Gesetz ist gegen die Christen strenger als der Islam. Der Islam duldet die Anhänger der „Buchreligionen“ als Bürger zweiter Klasse, das jüdische Gesetz erkennt auf Götzendienst Todesstrafe. Der jüdische „Messias“ wird dieses Gesetz weltweit durchsetzen, was für Christen bedeuten wird, entweder sie werden Noachiden (Nichtjuden, die konform den noachidischen Geboten gemäß rabbinischer Auslegung leben) oder sie werden mit dem Tode bestraft, durch Enthaupten. (Erinnern wir uns an die Enthaupteten in der Offenbarung des Johannes?)
        Wer von nichtliberalen Juden und nichtliberalen Muslimen als Monotheist (!) anerkannt werden will, kann das nur durch Verrat an den Grunddogmen des christlichen Glaubens erreichen.
        Diejenigen, die Jesus Christus treu bleiben, werden in der Endzeit von a l l e n verfolgt.
        Dies zur Aufhellung des Hintergrunds und eventuellen Zielsetzung des päpstlichen Pfingstgebets…

  22. „Antitrinitarische, antichristliche Monotheisierung des Vatikans…“ leider sieht es danach aus, dass die Beschreibung stimmt.
    Nur, damit hat Bergoglio nicht angefangen, sondern der demnächst selige Paul VI. Seine Messe, der NOM, verschiebt den Schwerpunkt zur „Vaterreligion.“ Nicht in dem Sinne der „Tridentinischen Messe“, dass Gott das Opfer dargebracht wird, das ist selbstverständlich.
    Sondern in Bezug auf die Erlösung. Nicht mehr der Kreuzestod Jesu Christi steht im Mittelpunkt, sondern das Heilshandeln Gottes, dass Jesus Christus offenbart. Sein Leiden und Sterben gehört noch dazu, doch es ist nicht mehr zentral.
    Deswegen werden auch nach dem Kommunionempfang im NOM oft Psalmenlieder gesungen, in denen Gott gedankt wird für seine Liebe, sein Erbarmen. Sie ersetzen die Lieder zur Kommunion, die sich direkt auf unsern Herrn beziehen. Nicht nur das Kreuz, auch die früher typische Kommunionfrömmigkeit der Katholiken wird an den Rand gedrängt. Und die Präfation zur heiligsten Dreifaltigkeit wird nur am Dreifaltigkeitssonntag gebetet, so weit ich mich erinnere.

    Damit hat es angefangen. Die eucharistische Frömmigkeit und das Erlösungshandeln Jesu Christi wurden aus dem Zentrum entfernt, weil sie den interreligiösen Dialog erschweren. Die Dreifaltigkeitspräfation hat ihren Platz nur noch am Dreifaltigkeitssonntag, ein Mal im Jahr. Das bringt uns doch allen anderen Religionsgemeinschaften sehr viel näher.

    Ich behaupte nicht, dass Paul VI. einen Papst Bergoglio wollte. Aber er hat ihn vorbereitet. Bergoglio ist der Vollstrecker. Er führt zu Ende, was seine Vorgänger begonnen haben.

    • Ich komme auf einige Punkte zurück. Nicht nur die Priester der Piusbruderschaft sollten den Mut haben den wahren Glauben zu bekennen, sondern alle wahren Gläubigen, die sich der Piusbruderschaft angeschlossen haben. Ich weiss aus Erfahrung, welche Betroffenheit bei Priestern, Pfarrassistenten, Katecheten und der ganzen Horde eintritt, die sich durch Bergoglio besonders bestätigt und geehrt fühlt, wenn ein Schaf ausreisst. Ihre Sorge ist dann besonders gross, wenn ihnen dadurch das Vertrauen entzogen wird, wenn Kinder dann plötzlich die Freiheit Gottes erfahren und weg wollen von dem psychologischen Schmarren, dem Zwang zu gruppendynamischen Verhalten unter dem Vorwand dies geschehe nach dem katholischen Glauben. An dieser Stelle Heidi Züger spricht von der besonderen Liebe, die Franziskus zu den Menschen hat. Aber hier geht es nicht um den guten Menschen Bergoglio, sondern um den Stellvertreter Christi auf Erden. Er hat vielleicht als Mensch und Politiker mit Abbas und Perez ein gemeinsames Gebet gesprochen. Aber er hat Perez und Abbas sogar in die falsche Wahrheit geführt, indem er sich nicht unmissverständlich als Stellvertreter Christi zu erkennen gab. Als solcher hat er mit Christus und denen die ihm nachfolgen, zum Vater zu beten. Christus ist der einzige Weg. Mehrmals wurde Joh. 14,ff erwähnt. Einige Stellen: „Ich bin der Weg,..“. „Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen Beistand geben, den Geist der Wahrheit“. Also ist es nicht möglich den Vater anzurufen und den Heiligen Geist, wenn nicht durch Jesus. „Meinen Frieden gebe ich euch, nicht den Frieden wie die Welt ihn gibt“. „Ich werde nicht mehr viel zu euch reden. Denn der Fürst der Welt kommt. Gegen mich vermag er nichts..“

      Also ist doch die ganze Aktion eine PR Aktion des Vatikan, die mehr schadet als nützt!

  23. Nun, Bergoglio ist der blamierte, hat doch der Muslim nach der Beobachtung von Hamed Abdel-Samad das Treffen im Vatikan benutzt, um Vers 286 aus der 2. Sure des Koran zu zitieren und Allah im Angesicht des Papstes um den Sieg gegen die Ungläubigen zu bitten. Damit ist der interreligiöse Dialog als Farce entlarvt. Bergoglio hat sich krank gemeldet. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

  24. Welch ein nettes (heimtückisches) Friedensgeschenk“ der „zum Gebet in den Vatikan (!) eingeladenen“ und diesen somit als islamischen Boden sehenden Moslems; aus einem Bericht bei kath.net:
    -
    [….]
    Der Historiker und Autor Michael Hesemann
    bestätigt auf seiner Facebook-Seite die Aussagen von Hamed Abdel-Samad.
    Die Muslime hätten die Veranstalter „arglistig getäuscht“, schreibt er wörtlich.
    Neben den harmlosen eingereichten Gebeten habe der Imam begonnen aus der 2. Sure des Koran zu zitieren, in der Allah um den Sieg über die Ungläubigen angefleht werde.
    Das Dementi von Radio Vatican erklärt Hesemann mit der Tatsache,
    dass dort niemand den Koran kenne oder Arabisch spreche.
    Die Aussagen des Imam seien aber durch Videoaufnahmen dokumentiert und nachprüfbar.
    Abschließend bedankt sich Hesemann bei jenen, die ihm bei der Aufdeckung geholfen hätten und hofft, dass diese „Hinterlist“ dazu beitragen werde, den Islam zu durchschauen.
    [….]
    -

    • Es ist schon bezeichnend wieviel Glaubensnaivität,naiver Glaube an die Wissenschaft an die Politiker an die Demokratie an den Fortschritt und weiss nicht alles in unserer, ich sage es, fast abergläubischen Gesellschaft vorhanden ist. Man sucht so alles irgendwie zu rechtfertigen. Man versucht die Quadratur des Kreises und sagt, so irgendwie wird der Kreis wohl noch rund sein. Da kämpft ein vor Monaten noch friedliches Volk mit den Muttergottes Ikonen auf ihren Gewehrläufen gegen ein technisiertes Regime in der Ukraine. Die lapidare Beurteilung. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Seit wann ist die Muttergottes alttestamentlich.
      Sprechen sie nicht gegen die Freimauer, es sind gute und sehr gute Menschen, die eine Liebe zu Armen haben, karitativer als mancher Katholik oder katholisches Hilfswerk sind. Wieso ist dann die katholische Kirche gegen sie? Sagen wir es ganz einfach: weil sie besser sein wollten als der christliche Glaube, sie haben sich über die Kirche gestellt, über die Lehre der Kirche. Was macht die neue Kirche? Stellt sie sich nicht etwa gegen die Lehre aller Zeiten und stellt sie sich nicht sogar gegen das 2. Vatikanische Konzil, indem sie die Absicht der Konzilsväter untergräbt und das Konzil für ihre Zwecke sogar missbraucht. Man muss der neuen Kirche das Konzil entreissen und es in die Schale legen, die ihm die Lehre aller Zeiten bereit gestellt hat.

      Der gute Bergoglio, wie Ralph sagt, er befolgt die Lehren des Konzils, tut er das wirklich, oder ist er in der Lehre der neuen Kirche, wie Dr. Bischof Graber sie nannte. Er spricht vom Teufel. Das tun die Freimaurer auch, die durch die Gnosis um den Teufel und die geheime Offenbarung wissen besser alle Neukatholiken. Christus hat nicht nur vom Teufel gesprochen, er wurde auch aufs heftigste vom Teufel versucht. Wurde Bergoglio als Stellvertreter Christi auf Erden vom Teufel versucht. Nein, glaubt Bergoglio, er glaubt ihm widerstanden zu haben, weil er es besser machen wollte. So irgendwie haben wir den Frieden Christi im Herzen, So irgendwie haben auch die Ostukrainer den Frieden Christi im Herzen, auch wenn ihre Söhne äusserlich zerrissen werden. So irgendwie lässt sich der Frieden bauen, wir haben ja den Frieden Christi im Herzen. Ich nenne es ganz einfach ein abergläubisches Christentum, das seit dem 2. Vatikanischen Konzil entstanden ist. Wenn der Imam wirklich die Sure 2 verlesen haben sollte, hat er sogar noch recht, wenn man die Ungläubigen als den abergläubischen Westen, den abergläubischen Vatikan mit einer grossen Schar aberglääubiger Hirten ansieht.

    • Ich suche nach einem Video von der ganzen „Veranstaltung“ – kann mir jemand helfen?

    • Entschuldigung, aber das muss einmal sein: HaHaHa, selbst Schuld wer sich so mit dem Teufel eunlässt

  25. Papst Franziskus hats gut gemeint und nun steht er in gewissem Sinne vor einem Scherbenhaufen. Er war der Gastgeber und wurde in seinem eigenen „Haus“ vom islamischen Gast auf unliebsame Weise hinters Licht geführt und regelrecht desavouiert und fertig gemacht. Schlimmer kann ein Affront nicht mehr sein. Das ist mehr als enttäuschend: so kanns dann wohl nicht mehr weiter gehen. Der gutmütige Christ und der hinterlistige Moslem. Guter Wille wurde mit Bösem vergolten.
    Offenkundig hat der Hl. Geist an diesem Pfingsttag gewirkt und den Ungeist des Moslems demaskiert.
    Das wäre dann das Positive an der Angelegenheit. Daß nämlich guter Wille im sog. interreligiösen Dialog offenkundig nicht ausreicht, sondern daß es Forderungen an den Islam geben muß hinsichtlich der Christenverfolgung in vielen islamischen Ländern.
    Auch sollte die Kirche sich gegen die ungeregelte Einwanderung von Moslems nach Europa aussprechen. Damit hätte sich dann auch „Lampedusa“ erledigt. Das betrifft ja nicht nur Papst Franziskus an, sondern auch etliche Bischöfe und Kardinäle.

    PS
    Ich fühle mich in meiner Wenigkeit selbst angegriffen bei allem guten Willen.
    Wenn ein Michael Hesemann sich so äußert, dann ist auf deutsch gesagt Feuer unterm Stuhl.

    • Sehr geehrter Herr Franzel,
      ich kann für Pfingstsonntag keinen Gegensatz zwischen „gutmütigen Christen“ und „hinterlistigen Moslems“ erkennen.
      Ein Moslem ist jemand, der an den Islam glaubt, in erster Linie an seine sechs Glaubensgrundsätze (muss ich die anführen? lernt die heute nicht jedes Kind im Religionsunterricht: an Allah, den einen Gott; seine Engel; seine Bücher; seine Gesandten; das jüngste Gericht; das Schicksal, von Allah vorherbestimmt), und der die fünf Säulen praktiziert (die Schahada/das islamische Glaubensbekenntnis; Gebet; Almosen; Fasten; Pilgerreise).
      Der Koran ist dem Moslem Gottes wortwörtlich geoffenbartes, unveränderliches, ewiges Wort, selbstverständlich einschließlich aller Passagen, von denen der Koran nur so wimmelt, die gegen die Zentrallehren des Christentums gerichtet sind, die die Christen verfluchen, die Gewalt rechtfertigen, usw. usf.
      Es m.E. ist Dummheit oder Bosheit oder beides zusammen, wenn die katholische Hierarchie den Katholiken einreden will, der Islam sei etwas anderes als das, was er immer war, und als das, was die traditionelle katholische Theologie über ihn sagte.
      Wieso war der Moslem, der Sure 2 zitierte, hinterlistig?
      Ist eine Katze hinterlistig, wenn sie eine Katze ist und Mäuse jagt?
      Wenn es hier einen Hinterlistigen gibt, dann der, der uns vor nicht langer Zeit in einer Predigt die List als christliche Tugend anpries und der dieses listige Treffen veranstaltete.
      Das Problem sind nicht die Moslems, die Moslems sind, sondern die Christen, die keine Christen sind.
      Entschuldigen Sie meine Barschheit. Ist nicht bös gemeint. Aber ich kann das Gesäusel derer nicht mehr ertragen, die die Wirklichkeit nicht wahrhaben wollen und sich selbst ihren Mitmenschen etwas vormachen!

    • Gutgemeint schützt vor Naivität nicht. Auf der Stufe Papst schon naiv. Wie denn sonst versucht der Teufel? Franziskus weiss wie alle neuen Theologen und Neukatholiken nicht mehr, dass es ihn wirklich gibt. Franziskus ist auf den Teufel reingefallen und hat ihn ungewollt noch angebetet. Nicht der Moslem ist hinterhältig, sonden es war ein verstecktes Spiel Satans. Der Moslem ist genau so Ebenbild Gottes. Wenn wir den Menschen Hinterhältigkeit ankreiden, kreiden wir dies direkt Gott an.

  26. Zum Beitrag von zeitlos „Nur, damit hat Bergoglio nicht angefangen, sondern der demnächst selige Paul VI.“

    Ich erinnere mich an keine Äußerung von Papst Paul und keine Äußerung, die derart unverblümte Anbiederung an nichtchristliche Kräfte und leichtfertiges Aufgeben des christlichen MIssionsauftrages bedeutet hätte.
    Und eine solche „Predigt“ wie die des Imams im Vatikan, in der dieser Vers 286 aus der 2. Sure des Koran zitierte (Antichristlich und Antijüdisch), hätte es unter Wojtyła nie gegeben.

  27. Wenn Sie lesen, „Hans3″, was ich geschrieben habe, dann werden Sie nicht feststellen können, dass ich Paul VI. unterstellt habe, er hätte sich jemals so anbiederisch geäußert wie Bergoglio.
    Er hat allerdings eine Messe zu verantworten, die nicht direkt häretisch ist, jedoch häresiebegünstigend wirkt. Indem er das „Pascha-Mysterium“ als Grundprinzip einführte, das dem überlieferten römischen Ritus immer fremd war. Das Pascha-Mysterium verdrängt den Opfercharakter der hl. Messe, so wie er auf dem Konzil von Trient dogmatisch definiert wurde. Es stellt eine Öffnung dar zu den Protestanten und den nichtchristlichen, sogenannten ‚abrahamitischen Religionsgemeinschaften‘, den Juden und Moslems. Das ist ein Beginn, schon die ersten Schritte führen zum (verkehrten) Ziel. Dennoch zelebrieren einzelne Priester, Bischöfe, immer wieder diese Messe ehrfürchtig im Sinne der Tradition. Das ist die Realität.

    Ich erinnere an die Rede Paul VI. vor der UNO am 4. Oktober 1965, in der er u. sich als „Experten in Sachen Humanität“ bezeichnete, er nannte die UNO eine „edle Institution“, er äußerte die Überzeugung, dass die UNO den „obligatorischen Weg für die moderne Zivilisation und für den Weltfrieden verkörpert.“
    Ich darf daran erinnern, dass noch Pius XII. der UNO als „Modell einer „internationalen Organisation“ die katholische Kirche ausdrücklich entgegensetzte. Paul VI. biederte sich regelrecht an die UNO an. Das sind die ersten Schritte zur NWO. Nicht mehr und nicht weniger.

    Und Johannes Paul II. ließ 1986 beim ersten Assisi-Treffen zu, dass vor dem Altar einer katholischen Kirche, vor dem die Religionsvertreter unter dem Vorsitz des Papstes beteten, eine Götzen-Statue stand.
    Bei seinem letzten interreligiösen Treffen fügte sich Johannes Paul II. dem Wunsch der Vertreter der anderen Religionsgemeinschaften, die den Anblick des Kreuzes nicht ertragen konnten, und ließ die Kreuze abhängen.

    Bergoglio befindet sich auf seiner Linie. Wer das nicht sehen will, will entweder blind sein oder findet es in Ordnung, dass die katholische Kirche eine Kirche unter anderen Religionsgemeinschaften ist. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

  28. Dann, pardon, habe ich Sie – zeitlos – missinterpretiert. Ich wollte eigentlich nur gegen den Zeitgeist, der katholische Grundsätze verwässert, etwas schreiben.

  29. „Um Frieden zu schaffen, braucht es Mut, sehr viel mehr, als um Krieg zu führen. Es braucht Mut, um Ja zu sagen zur Begegnung und Nein zur Auseinandersetzung; Ja zum Dialog und Nein zur Gewalt; Ja zur Verhandlung und Nein zu Feindseligkeiten; Ja zur Einhaltung der Abmachungen und Nein zu Provokationen; Ja zur Aufrichtigkeit und Nein zur Doppelzüngigkeit. Für all das braucht es Mut, eine große Seelenstärke.“
    Wenn ich Bischof von Rom wäre würde zuerst Frieden mit den „Franziskanern der Immaculata“ schließen und mich an Abmachungen halten und ein klares Nein zu Provokationen jeglicher Art zu meinen Grundlagen machen. Der Frieden ist ein zartes Pflänzchen und muß gepflegt werden durch Mut und eine große Seelenstärke, Kommissare ist das letzte was der Frieden gebrauchen kann. Aber was rede ich, ich bin ja kein Baumeister und verstehe davon nichts.
    Per Mariam ad Christum.
    Per Mariam ad Christum.

    • Verzeihen SIe, aber der Text ist etwas doppeldeutig. Vor allem der Satz: Nein zur Auseinandersetzung! Sie erfordert den meisten mut und den reinsten Glauben!

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