Am 8. Juni beten Papst, Rabbi und Imam „interreligiös“ im Vatikan

Eine Minute für den Frieden?(Jerusalem/Buenos Aires) „Wir können gehen, wie weit wir wollen, wir können vieles aufbauen, aber wenn wir nicht Jesus Christus bekennen, geht die Sache nicht. Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, da kommt mir das Wort von Léon Bloy in den Sinn: „Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel.“ Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, bekennt man die Weltlichkeit des Teufels, die Weltlichkeit des Bösen.“ Diese Worte sagte Papst Franziskus in seiner ersten Predigt als neues katholisches Kirchenoberhaupt am 14. März 2013 bei der Eucharistiefeier mit den Kardinälen in der Sixtinischen Kapelle. Dennoch wird am 8. Juni im Vatikan mit Papst, Rabbi und Imam „interreligiös gebetet“. Wie das?

Es scheint einige Orientierungslosigkeit in den katholischen Reihen zu herrschen und man wird das Gefühl nicht los, daß Papst Franziskus das Seine dazu beiträgt. Die Katholische Aktion im Heimatland des Papstes, die nationale argentinische Kommission Iustitia et Pax, die Weltunion Katholischer Frauenorganisationen (WUCWO) und das Internationale Forum der Katholischen Aktion (FIAC) haben für 13 Uhr des 6. Juni unter dem Motto „Eine Minute für den Frieden“ zum Gebet aufgerufen (siehe Bild).

Argentinisches Gruppenbild – Umarmung der abrahamitischen Weltreligionen?

Zum Aufruf wurde ein argentinisches Gruppenbild vor der Klagemauer in Jerusalem veröffentlicht. Es zeigt Papst Franziskus mit Rabbi Abraham Skorka und dem Moslemvertreter Omar Abboud, beide aus Buenos Aires, wie sich alle drei umarmen. Der Text zum Bild besagt: „Wo Du um 13 Uhr bist, bleib stehen, neige das Haupt und sprich ein Gebet für den Frieden, jeder nach seiner eigenen Tradition“. Anlaß für den Gebetsaufruf ist das Treffen von Israels Staatspräsident Simon Peres und Palästinenserpräsident Abu Mazen am 8. Juni im Vatikan, zu dem Papst Franziskus geladen hat.

Nimmt man die eingangs erwähnte Aussage zur Hand, die Papst Franziskus an den Beginn seines Pontifikats stellte, erhebt sich die Frage: Ist es denn nun doch einerlei, ob man – nach den Papstworten – zu Jesus Christus oder zum Teufel betet? Der Papst hätte als Vermittler in den Vatikan laden können, warum aber zum „gemeinsamen Gebet“ mit Rabbi und Imam bei gleichzeitig ausdrücklicher Verneinung einer Vermittlerrolle?

Papst Franziskus „macht Weltpolitik“

Begeistert gibt sich die Zweiwochenzeitung Publik Forum des Vereins Kirche von unten (nomen est omen). Zur Reise ins Heilige Land wußte das progressive Forum über Papst Franziskus zu berichten: „Er macht Weltpolitik –, anders als sein Amtsvorgänger aus Bayern. Wenn Benedikt XVI. auf Reisen ging, musste man damit rechnen, dass er in Fettnäpfchen trat oder Leidtragende vor den Kopf stieß. Franziskus beherrscht das Gegenteil.“ Von ihm sei keine „Beleidigung“ der Moslems zu erwarten, wie angeblich durch die Regensburger Rede Benedikts XVI. Kein „vor den Kopf Stoßen“ der Juden, wie angeblich in Auschwitz geschehen und vor allem müsse sich von Franziskus niemand anhören, daß „die Vorfahren die katholische Mission herbeigesehnt“ hätten, wie es der deutsche Papst den Indios Lateinamerikas gesagt hatte. Bei Publik Forum „atmet“ man deshalb  noch immer „hörbar“ auf, weil Benedikt XVI. zurückgetreten ist.

„Mausetot“ sei der Friedensprozeß im Nahen Osten gewesen, bis Papst Franzikus kam. Publik Forum vergißt nicht anzumerken, daß am 8. Juni im Vatikan „mit dem Papst interreligiös“ gebetet wird. So haben es auch einige argentinische und internationale katholische Organisationen verstanden. Das ist in der Tat eine Neuigkeit im Vatikan.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Un minuto por la paz

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

38 Comments

  1. Das ist ein Verstoß gegen das 1. Gebot.
    Man muß sich hier ernsthaft die Frage nach der Legitimität eines derartigen Pontifikats stellen.

    • Sie haben völlig recht!. Schon unter JPII. was es unmöglich und er tat es. Die Zumutung ist groß, ihn „Heiliger Vater“ zu nennen. Selbst das Wort Papst möchte ich gerne meiden.

    • Er handelt wie ein Abgeordneter der katholischen Kirche. Untergräbt er damit nicht die Autorität der Kirche? Die Einzigkeit der Kirche Jesu wird abgegeben an andere Religionen. Beten die alle zum gleichen dreifaltigen Gott?
      Es braucht hier sicher eine Distanzierung der Kirche von der Person des Papstes. Man braucht nicht gerade an einen Gegenpapst zu denken. Es ist zu hoffen, dass die wenigen Kardinäle, die noch der Kirche ganz treu sind, ihr Schweigen brechen und eine Reaktion auslösen .

      • Wer konnte ein Gegenpapst wählen?Gerade lese ich über das Koncil in Konstanz,vor 600 Jahren.Da gab es 3Päpste,…Ein Reformator und sein ,gleichgesinnter Freund,wurden dort,wegen Kätzerei verbrannt. Jan Hus. Es ist angebracht,die Häresien des Magisters Jan Hus zu lesen,seine Anhörungen,im Koncil.Im Jahre 1917,wurde die Tschechoslowakische Republik gebildet,mit einer Hilfe der USA,es entstand die Tschechoslowakische Kirche,die,vermeintlich,nazionale Eigenschaften des Landes,der husitischer Tradizion,nutzend.Eine demokratische Verfassung,importiert,aus USA.Eine Zerschlagung der Monarchie,Erniedrigung Deutschlands,von….und gegen die römisch katholische Kirche,..da waren die Päpste standhaft im Amt.Diese,neue,Tschechoslowakische Kirche,sandte ihre Vertreter nach Vatikan,eine Liste,Liberalisierung…Änderungen in der Liturgie,Heirat der Priester,das Zoelibat abschaffen,Frauenordination….Das Wählen der Kirchenoberhäupter ,,vom Rande her“…Das Vatikan habe sich,angeblich,haupsächlich,gegen die Lithurgieänderung,gestellt.Diese Kirche,trennte sich? 1920 vom Rom,die benötigten Bichöfe,wurden ?mit Hilfe der Serbisch Orthodoxen Kirche,geweiht.Diese Kirche besteht weiter,unter reformierten Kirchen,sieht Hoffnung auf eine Rückkehr Heim,im II.Vat.Koncil.?Es eine,sehr fromme Kirche.War es ein ,,Vorbote“,vor 100 Jahren…Eine lange Entwicklung zum koncil V.2Und ein Jesuit aus Argentinien,auch die Christianisierung und die Jesuiten dort,haben eine bestimmte Geschichte.Es geht gegen Europa und ihre Wurzeln,die eine ,heilige,Katholische Kirche.Gegen ,,Osten“,gesondert,mit einer Hilfe Deutschlands gegen Deutschland,mit Hilfe der Kirche,gegen die Kirche.

      • Der gültig gewählte Papst, trat auf dem Konzil von Konstanz zusammen mit den anderen Gegenpäpsten zurück.
        Somit konnte ein neuer Papst gewählt werden.
        Das ganze ist etwas verworren. Sicher ist: Der Konziliarismus (Konzil steht über dem Papst) ist eine verurteilte Irrlehre.
        Wieso sich nicht an den Heiligen orientieren, die unter schwierigen Päpsten heilig wurden?>>Demut.

        Eine Überbewertung des Papstums (Papismus) kann schnell zu Untreue gegenüber der Kirche und dem Lehramt führen. ja sogar zur Untreue gegenüber dem Papsttum.
        Man mag zu Manfred Lütz stehen wie man will, aber eins hat er treffend in seinem BUch „Der blockierte Riese“ ausgesagt: Nämlich, dass das Dogma der Unfehlbarkeit gleichzeitig auch eine Begrenzung der Unfehlbarkeit gegenüber der maßlosen Überbewertung durch einen Papismus war. Diese Tendenz gab und gibt es in der Kirche immer wieder.
        Gesund ist wohl die Einsicht:
        1. Die Kirche wird nicht untergehen, bis der Herr kommt. Das ist die Garantie. Soviel ich weiß, das Papsttum auch nicht. Tu es Petrus…
        2.Die Kardinäle wählen gültig den Papst. Diese können auf den heiligen Geist hören oder nicht. Den Kandidat des Heiligen Geistes wählen oder eben auch nicht.
        3. Gott ist der Herr der Geschichte. Alles hat seinen Grund. Der Geschichtswille Gottes ist für uns nicht sofort durchschaubar, vieles wird wohl erst am Ende Sinn ergeben. Am Ende wird er siegen.
        4. Nicht alle und vielleicht die wenigsten Päpste waren bislang heilig.Es gibt Papstviten, die lesen sich wie vulgäre Seifenopern. Ja es gab auch schon richtige Psychopathen auf dem Thron.
        5.Menschen können sich ändern. Bekehrung ist immer möglich. So ist es nötig für die Bekehrung der Menschen zu betten. Auch für den Papst. Und vor allem: für die eigene Bekehrung.
        6.Und wenn der unheiligste, verwirrteste Mann auf dem Stuhl Petri wäre, auch dann wären unfehlbare Akte unfehlbar.
        7. Der Respekt vor dem Amt, der Respekt vor dem Primat des Papstes hält uns an auch dann eine Papsttreue zu wahren, wenn diese sehr geprüft wird.
        Das bedeutet in keiner Weise ein Jubelperserspielen, sondern vielmehr eine nüchterne Contenance, eine Sympathie wo sie möglich ist. Und eine gewisse Unterordnung unter das päpstliche Mandat, unter die Hierarchie. Sollte ein Papst mich nach Timbuktu befehligen, so ist dem Folge zu leisten.
        Sollte ein Papst mich in irgendeiner Weise dazu nötigen wollen, gegen die Gebote Gottes und der Kirche zu handeln nein. Dann gilt der Respekt dem Lehramt, welches er verkörpert und die geht immer vor seiner Person. Es würde bedeuten auch alles mögliche für seine Bekehrung zu tun.
        8. Vor der Welt ist auch wenn das sehr schwierig ist, den Eindruck einer Opposition zum Papst sehr zu bedenken, wenn nicht zu verhüten.
        Wird der einfache zu bekehrende Außenstehende die Unterscheidung zwischen der Person des Papstes und seinem bekleideten Amt treffen? Wenn es schon für uns oft ein Grenzgang ist?
        Hier gilt es vor allem die Einheit zu wahren und
        10. Den Schaden für die Kirche abzuwägen…

      • Auch ist es für einen Menschen unmöglich immer nur das Schlechte zu tun und die Unwahrheit zu sagen. Das ist zwar das Gefährliche, aber zugleich auch eine Chance.

        Und man darf die Mitwirkung der ganz einfachen Laien in der Kirche nicht vergessen.

        Wer auch immer irgendetwas im Großen verändern möchte, der unterschätze das Alltägliche kleine neben sich nicht. Es geht um einzelne Seelen. Und diese schenkt Gott in nächster Nähe genau jetzt.

        Du willst deine Kirche heiligen? Gut, dann werde heilig!
        Vieles geschieht im Verborgenen. So wie in der heiligen Familie. Schauen wir auf Maria, die Mutter des Herrn. – Die Verborgene. Schauen wir auf Joseph, den gerechten. – Der Verborgene.
        Schauen wir auch auf Paulus, den laut rufenden.
        - Aber was war das bei Damaskus?

    • Habe mich mit der Tatsache Abgefunden, und das erleichtert es mir vieles geistig besser zu verarbeiten: Dass sich nach dem VK II große Teile von der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche Gottes unseres Herrn abgespalten haben, die Mitglieder und Anhänger also die PKK (Protestantischen Konzils Kirchler) und als gesamtes bilden diese die „Konzilskirche “ alias „Die Neue Kirche“ ich weis auch diese Benennung ist nicht absolut korrekt den es gibt ja nur Eine Kirche die Gott der Herr gründete, aber wenn ich schreiben würde, um andere von diesen zumindest schon geistig erfolgten Schisma aufzuklären, wären eben „Nach Konzils Glauben“ alias „Die Neue Religion“ usw. eben nicht treffend genug, den körperlich wütet die „Konzilskirche“ alias „Die Neue Kirche“ noch in der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche Gottes unseres Herrn.

      Daher solche Gotteslästerlichen Ungeheuerlichkeiten wie das Interreligiöse Gebet mit den vermutlich „Bergoglionischen“ Hintergedanken ein antikatholischen Fundament für die „Einheitsreligion“ zu legen, Aufzeigen, ja aber nicht Ärgern darüber, sondern Beten und nochmals Beten, den wir Wissen: „die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen“ und „am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren“.

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

  2. Nach der Rede in Regensburg hat auch Pater J. M. Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires hörbar gegen Papst Benedikt gemeutert. Ihm schien bereits damals sein `interreligiöser Dialog` wichtiger als die Treue zum damaligen Papst.
    Auch jetzt dürfen seine Kumpane, die ihn so offenkundig bei seinem Tun unterstützen, unwidersprochen Papst Benedikt für etwas niedermachen, was so gar nicht haltbar ist.
    Dass dabei eine Idolatrie, die Person eines Papstes betreffend, zu Tage kommt, die ihresgleichen sucht, stimmt zumindest nachdenklich.
    Vielleicht der Beginn einer Ära von Papolatrie.
    Dazu noch ein gefälschtes Sonnenwunder am Tempelberg.
    http://www.kath.net/news/46183

    Ich Frage mich: wer betet am 8. Juni eigentlich wen an?

    • Das „Sonnenwunder“ ist nicht gefälscht in dem Sinn, dass man jemanden irreführen wollte. Die Geschichte erschien auf einer Spaß-Website, die auch solche Dinge meldet wie dass es in italienischen Supermärkten seit Neuestem auch Hundefleisch zu kaufen gibt; dass die Stöckelschuhe von altägyptischen Fleischern erfunden wurden, damit sie nicht im Blut auf dem Fußboden ausrutschen; dass aus dem Ätna eine riesige Schildkröte herausgekrochen ist, für deren Abtransport man ein Lastauto gebraucht hat (mit Video!) …
      Mit diesem Sonnenwunder-Bericht wollte man also nicht, wie Sie zu meinen scheinen, die Franziskus-Manie weiter anheizen, sondern sich im Gegenteil über die Papolatrie, die im Augenblick im Schwange ist, lustig machen.

      • Ob sich die begeisterten dann auch für diesen `Spaßhintergrund` interessiert?
        Fälschung bleibt Fälschung.

      • Von „Fälschung“ kann nur gesprochen werden, wenn man vortäuschen will, dass etwas tatsächlich so geschehen ist. Das ist hier nicht der Fall. Das ist ungefähr so wie bei einem Aprilscherz: Jeder, der reingelegt worden ist, bekommt das früher oder später mit.
        Diese spezielle Web-Site ist dafür bekannt, dass man dort ganzjährig Aprilscherze präsentiert bekommt.

  3. „Am 8. Juni „beten“ Papst, Rabbi und Imam“ ….ich würde diese erneute Lästerung des Dreifaltigen Gottes nicht als Gebet bezeichnen, sondern als das, was sie ist: Frevel an heiliger Stätte. Danken wir Gott, daß er uns durch diese offenkundigen Gesten mehr und mehr die Augen dafür öffnet, wer Bergoglio ist, und vor allem, was er mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit NICHT ist!

  4. So ist das also. Na dann ist das Christentum eine den Menschen aufgezwungene, überflüssige Religion, die nur Leid über Indios und andere Völker gebracht hat. Noch dazu, wenn jetzt jeder zu seinem jeweiligen Gott und nach seinem jeweiligen Gottesbild beten soll. Kein Wunder, dass diese unsägliche Schmierschrift auf den Tischen vor Freude tanzt. Bergoglio erfüllt alle Erwartungen, die ich im Augenblick, als er auf den Balkon trat, an ihn hatte. Hoffentlich bleibt jetzt wenigstens dem ein oder anderen konservativen Jubelkatholiken der Bissen im Hals stecken. Denn bislang war ja alles nur eine Stil- oder Geschmackfrage für diese Herrschaften. Aufgepasst: jetzt macht sich Bergoglio über die Substanz her- wenngleich seine Beziehung zur Liturgie alles andere als eine oberflächliche Sache ist. Deswegen macht er also keine Kniebeuge.

  5. „Du sollst keine fremden Götter neben mir haben.“ Das ist der Wortlaut des ersten Gebotes. Als es die Israeliten missachteten, verloren sie den Tempel und das ganze gelobte Land. Gott kann dieses Gebet niemals gutheißen, es kann keine Erhörung finden. Nun wird dem Widersacher Gottes die Macht gegeben, und das kann nichts als Unheil bedeuten. Und das vollbringt ein Papst im Namen der ganzen Kirche!

  6. Mit diesem „interreligiösen“ Gebet wird Christus, aus „Respekt“ vor den Muslimen und Juden nicht im Gebet angerufen. Also „reicht“ ein monotheistisches Gottesbild vollkommen aus! Das wird die Botschaft sein. Proselyten unerwünscht. Wenn man gemeinsam betet ist ja alles gut. Scheinbar.

  7. Ist mit 13 Uhr die argentinische Ortszeit (ART) gemeint? Das wäre dann bei uns 18 Uhr. Oder ist jeder aufgerufen um 13 Uhr seiner jeweiligen Heimatzeitzone innezuhalten? Im letzten Fall würde ich dann wahrscheinlich gerade bei Mittagessen sitzen oder meine Siesta abhalten.

    Dieses „gemeinsame Gebet“ am 8. Juni ist per se schon ein Ärgernis, aber noch dazu am hochheiligen Pfingstfest, dem Geburtstag der Kirche, an dem die Apostel die Mission aller Völker begonnen haben, macht der Papst quasi das Gegenteil: er geht nicht hinaus und bekehrt, sondern er lässt die Heiden zu sich kommen und „betet“ mit ihnen. Zu wem nur? Zum Dreifaltigen Gott betet höchstens der Papst. ASSISI IS BACK!

  8. „Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel.“ Ob der Papst wirklich zum Teufel betet?

    Ganz offensichtlich darf er aber machen, was er will.

  9. Anna Katharina Emmerick sagte folgendes :Alle sollten in der neuen Kirche zugelassen sein, damit alle geeint sind und alle sollten die gleichen Rechte haben: Protestanten, Katholiken und Sekten aller Denominationen. Das sollte die „neue Kirche“ sein. Gottes Pläne seien das aber nicht gewesen.
    Und wenn ich an Alois Irlmeier denke: „Alles ruft Friede und Schalom, dann geht es los…“
    wird mir auch nicht wohler.

  10. An Ostermontag spuckte Papst Franziskus auf die hl. Eucharistie, an Pfingstsonntag spuckt er auf den Hl. Geist. Es sei denn, er betet mit Schimon Peres und Mahmud Abbas gemeinsam ein Gebet zur heiligsten Dreifaltigkeit mit der Bitte um die Gnade der Bekehrung zum wahren christlichen Glauben, für sich selbst und für die Völker, deren Präsidenten sie sind.

    • Auch hier gilt: Was Papst Franziskus tut, ist nicht neu und wird seit Jahren und Jahrzehnten praktiziert. Neu ist, dass es nun auf höchster Ebene sanktioniert wird.
      Aus dem Jahr 1991 ist z.B. dieses von „christlichen, jüdischen und islamischen Klerikern“ autorisierte Gebet:

      Eternal God, Creator of the universe, there is no God but You.
      Great and wonderful are Your works, wondrous are your ways.
      Thank You for the many splendoured variety of Your creation.
      Thank You for the many ways we affirm Your presence and purpose,
      and the freedom to do so.
      Forgive our violation of Your creation.
      Forgive our violence toward each other.
      We stand in awe and gratitude for Your persistent love
      for each and all of Your children:
      Christian, Jew, Muslim,
      as well as those with other faiths.
      Grant to all and our leaders attributes of the strong;
      mutual respect in words and deed,
      restraint in the exercise of power, and
      the will for peace with justice, for all.
      Eternal God, Creator of the universe, there is no God but You. Amen.
      (Excerpted from Current Dialogue 24/93, p.36)

      (Quelle: Website des World Council of Churches)

      Viele, vielleicht die meisten Christen und Katholiken sind gerührt von einem solchen Gebet, nur wenige durchschauen seine Unwahrhaftigkeit.

      • Die Lüge dieses Gebets, von einem Christen gesprochen, ist sofort entlarvt, wenn wir an uns an die Worte Jesu an die ungläubigen Juden erinnern:
        „Daher sagte ich euch, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glauben werdet, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.“ (Johannes 8,24)
        „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Johannes 3,36)

      • Lieber Leo Laemmlein, wer liest den solche Zitate der Heiligen Schrift noch … diese werden doch immer eliminiert, d.h. ausgelassen … Dabei wären sie so hilfreich… vielleicht und gerade auch für Bischöfe und Kardinäle und Päpste … doch die kennen diese Verse wohl nicht ….

      • populus-romanus
        Da sagen Sie etwas ganz Wichtiges.
        Bei mir dauerte es lange Zeit, bis ich entdeckte, welcher Zensur die Schrifttexte und andere heilige Texte, wie die traditionellen Hymnen, in der katholischen Liturgie unterzogen wurden.
        Aus den Hymnen im Stundengebet hat man die Askese, den Kampf gegen die Sünde, die Bitte um Reinheit und Keuschheit, alles was nicht zur Theologie der neuen Kirche passt, herausgenommen, indem man einfach entsprechende Strophen wegstrich,
        Aus Perikopen des Evangeliums wurde manchmal die Pointe weggelassen. Selbst die Worte des Herrn Jesus Christus werden an einigen Stellen zensiert (zB Joh 8).
        Viele wichtige Schriftstellen aus dem Neuen Testament bekommen wir nie zu hören, auch wenn wir täglich an der Heiligen Messe teilnehmen; z.B. die Warnung des hl. Paulus: „Wer unwürdig das Brot isst und den Becher des Herrn trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht“ (1 Kor 11,27-29), und andere „unzeitgemäße“ Stellen.
        Im Stundengebet sind oftmals die Psalmen und Cantica zensiert. Es lohnt sich, die ausgelassenen Verse in einer Bibel nachzulesen, man erkennt dann die einseitige, tendenziöse Theologie, die uns seit 50 Jahren vermittelt wird.
        Nebenbei: in keinem Dokument des 2. vatikanischen Pastoral(!)-Konzils wird das Fegefeuer oder die Hölle erwähnt…
        Ich bin überzeugt, dass derjenige Christ es sehr schwer haben wird, nicht der antichristlichen Verführung der Endzeit zu erliegen, der nicht einen klaren, festen, aus der gläubigen Lesung der Heiligen Schrift gespeisten Glauben an Jesus Christus hat.

  11. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Vater der Lüge vielen sogenannten Katholiken Melonen auf die Augen klatscht. Sehen sie denn nicht, wie Bergoglio Stück für Stück unserer heiligen Religion verhöhnt und verlacht. Pfingsten- das Hochfest des Heiligen Geistes- die Geburtsstunde der Kirche wird zum theistischen Greuel an (un)heiliger Stätte pervertiert ? Ich kann nur Respekt vor einem Papst haben, der in Treue zum Glauben der Kirche steht, was aber der Argentinier treibt, wird zunehmend zum Albtraum. Wer dauernd vom Teufel schwafelt, aber letztendlich dessen Sache vorantreibt, muß sich fragen lassen, wohin er die Kirche führen will. Meine Güte: ich war nie einer, der besondere Vorliebe für Prophetien und Weltuntergangsparolen hatte, aber unter diesem Bergoglio scheinen ja die schlimmsten Vorhersagen bezüglich des Antichristen einzutreffen. Jetzt fehlen nur noch ein paar kleine Tasschenspielertricks, die dann die Jubelkatholiken als Wunder hochpreisen und wir haben die endgültige Gewissheit, was und wer da in Rom sein Unwesen treibt. Christus spricht: “ Die Sünde wider den HEILIGEN GEIST kann aber nicht vergeben werden !“ Wie ein drohendes Gewölk hängt dieses Wort Jesu über Rom.

  12. Aufgrund früherer Aussagen von Papst Franziskus war die Einberufung dieses sog. „gemeinsame Friedensgebet“ nur eine Frage der Zeit.

    Papst Franziskus sagte beim Besuch einer italienischen Flüchtlingsunterkunft:

    -
    „Jeder von euch, liebe Freunde, trägt eine Lebensgeschichte mit sich herum, die von Kriegen und Konflikten berichtet.
    Aber vor allem trägt jeder von euch einen menschlichen und religiösen Reichtum mit sich:
    einen Reichtum, den es anzunehmen, nicht zu fürchten gilt.
    Viele von euch sind Muslime oder von anderen Religionen;
    ihr kommt aus ganz unterschiedlichen Ländern und Lagen.
    Wir brauchen keine Angst vor den Unterschieden zu haben!
    Die Brüderlichkeit läßt uns erkennen,
    dass diese Unterschiede ein Reichtum, ein Geschenk für alle sind!
    Leben wir die Brüderlichkeit!“
    -

    Weiter sein Aufruf zu „Respekt“ vor anderen Religionen ( also im Grunde genommen vor Irrlehren !) und was dieser „Respekt“ erstaunlicherweise so alles einschliessen soll:
    -
    „Der Respekt schliesst aber auch die Religion ein,
    Lehren, Symbole und Werte sind zu respektieren,
    ebenso die jeweiligen religiösen Führer und Kultorte.“
    -

    Und somit auch nicht erstaunlich; bei einer Gebetsvigil für den Frieden die Verpauschalisierung von „Brüder und Schwestern“:
    -

    “ Ich möchte heute Abend den Herrn bitten,
    dass wir Christen
    und die Brüder und Schwestern der anderen Religionen,
    alle Menschen guten Willens
    mit Nachdruck rufen: Gewalt und Krieg sind niemals der Weg des Friedens! “
    -

    Das Ganze basierend auf einer freien Auslegung der Kundschaft Gottes, die alleine durch die hl. Taufe wieder geschenkt werden kann; am „Weltflüchtlingstag“ sagte er:
    -
    „Hier liegt die tiefste Wurzel der Würde des Menschen, die immer zu achten und zu schützen ist.
    Nicht die Kriterien der Leistung, der Produktivität, des sozialen Stands, der ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit
    begründen die Würde des Menschen,
    sondern die Tatsache, dass er als Gottes Abbild und ihm ähnlich erschaffen ist.
    (vgl.“Gen“1,26-27),
    und mehr noch, dass er Kind Gottes ist;
    jeder Mensch ist Kind Gottes! Ihm ist das Bild Christi eingeprägt!
    Es geht also darum, dass wir als Erste und dann mit unserer Hilfe auch die anderen im Migranten
    und im Flüchtling nicht nur ein Problem sehen, das bewältigt werden muss,
    sondern einen Bruder und eine Schwester,
    die aufgenommen, geachtet und geliebt werden müssen – eine Gelegenheit,
    welche die Vorsehung uns bietet,
    um
    zum Aufbau einer gerechteren Gesellschaft, einer vollkommeneren Demokratie,
    eines solidarischeren Landes, einer brüderlicheren Welt
    und einer offeneren christlichen Gemeinschaft entsprechend dem Evangelium beizutragen.
    Die Migrationen können Möglichkeiten zu neuer Evangelisierung entstehen lassen
    und Räume öffnen für das Wachsen einer neuen Menschheit, “
    -

    [Anzumerken ist, dass es der Papst sehr wohl auch richtig sagen kann, wenn er denn will....so am Osterfest 2013:
    -
    „Im Ostergeschehen befreit Christus uns von der Knechtschaft der Sünde und macht uns zu Kindern Gottes.
    Diese Gotteskindschaft wird den Menschen
    nur persönlich durch das Sakrament der Taufe ermöglicht.
    Wir sind getauft auf den Tod und die Auferstehung Christi und wurden so zu neuem Leben geboren.
    Der Heilige Geist wirkt in uns dieses neue Sein als Kinder Gottes.
    So ist die Gotteskindschaft das grösste Geschenk des Ostergeheimnisses.
    [....]“]
    -

    Kardinal Tauran’s sonderbare Aussage schliesst gleichsam den Kreis:
    -

    [….]in der Folge zu verstehen und zu respektieren, dass jemand, der anderes glaubt als ich, nicht notwendigerweise ein Feind ist, sondern ein Partner, ein Pilger zur Wahrheit so wie ich selbst.“
    -

  13. Für alle ‚Jubelkatholiken‘:

    Zum Mitbeten bietet das neue Gotteslob unter Nummer 20, 3-5 Texte von Hermannn Schalück (‚Dein Name, Herr ist Leben, Friede, Schalom und Salam. Dieser Name sei genannt und gepriesen von allen. Mit allen, die diesen Namen kennen, bitten wir um Frieden…“, JP II. und ein ‚Jüdisches Friedensgebet‘ an.

    Was für eine Verwirrung und Verirrung am Heiligen Pfingsten. Wie lange noch, Herr?

  14. Bei dieser bevorstehenden mutmaßlichen Greuelveranstaltung müssen wir sehen, dass
    1. ihre falsche theologische Grundlage durch Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils gelegt wurde; und dass
    2. ihr von den Vorgänger-Päpsten vorgearbeitet wurde, besonders von Papst Johannes Paul II., aber auch Papst Benedikt XVI.
    Bei den früheren interreligiösen Veranstaltungen der Päpste zusammen mit Führern nichtchristlicher Religionen an demselben Ort wurden diese durch das Beten unterschiedlicher Gebete (in der je eigenen „Tradition“) auf eine Stufe mit dem Christentum und der katholischen Kirche gestellt. Zwar erwähnte Papst Johannes Paul II. in seiner Ansprache in Assisi vor den anderen Religionsvertretern noch unseren Herrn Jesus Christus, aber der wurde dabei zu einem unter vielen im interreligiösen Pantheon degradiert. Aber schon Johannes Paul II nahm an Zeremonien nichtchristlicher Religionen teil (zB Voodoo). So auch Papst Benedikt, der zuließ, dass ein afrikanischer Priester dem Götzen Olokun in der Basilika St. Petrus in Assisi eine Hymne sang, und der in Synagogen und in einer Moschee in Konstantinopel betete.
    Wir müssen uns selbst blind stellen, um nicht wahrzuhaben, dass die Kirche, die sich die römisch-katholische nennt, seit 50 Jahren zielstrebig und konsequent, unaufhaltsam und immer offener und nachdrücklicher eine Agenda vorantreibt, die im völligen (!) Gegensatz zur fast zweitausendjährigen Lehre und Praxis der katholischen Kirche steht. Diese Agenda ist christlich-ökumenistisch und interreligiös-relativistisch und -synkretistisch, wobei der christliche Ökumenismus nur ein Durchgang zum interreligiösen Relativismus und Synkretismus ist. Ersterer ist häretisch, letzterer apostatisch.
    Ein Gebet, wie das interreligiöse Gebet aus dem Jahre 1991 (s.o. meinen Kommentar v. 3. Juni 2014 um 20:18), ist reine Apostasie.
    Wir werden sehen bzw. hören, was Papst Franziskus mit Schimon Peres und Mahmud Abbas am Pfingstsonntag „beten“ wird.

  15. Auf dem 2. Vatikanischen Konzil wurde es vorbereitet, die Konzils- und Nachkonzilstheologen, die identisch sind, haben es publiziert, die Päpste Johannes Paul II. und auch Benedikt XVI., wenn auch milder, vorbereitet. Zuerst trifft man sich, um in der Gemeinschaft jeweils noch als Einzelner zu beten. Dass der nächste Schritt das gemeinsame Gebet aller Religionsvertreter einschließlich des Papstes ist, ist folgerichtig.
    Unseren Herrn Jesus Christus als Gottmenschen und Gründer der einzig wahren Kirche zu leugnen, bedeutet gleichzeitig, den Glauben an die heiligste Dreifaltigkeit zu leugnen. Damit ist der christliche, der katholische Glaube durch die Nachkonzils- Päpste so gut wie erledigt. Johannes Paul II. ist heiliggesprochen worden, steht damit in einer Reihe neben dem großen Heiligen Pius X. Wir sind Zeugen, Zeuginnen eines unglaublichen Frevels, der Jahrzehnte dauert.

    • Papst Johannes II ist eigentlich der einzige Heilige der Nachkonzilszeit. Alle andern Heiliggesprochenen haben vor der Konzilszeit gelebt. Was ist die grosse Tat seiner Heiligsprechung? Nennen wir einmal die grossen Wundertäter. Fast niemand weiss, dass der hl. Antonius Tote erweckt hat. Oder der hl. Franz Xaver hat 88 glänzende und alle Menschenkraft übrsteigende, durch unzählbare Augenzeugen mit Eid bekräftigte Wunder gewirkt nebst 24 Totenerweckungen gerichtlich und sonnenklar bestätigt. Dann erst wurde 1619, 67 Jahre nach seinem Tode die Bulle seiner Seligsprechung und 3 Jahre später seiner Heiligsprechung veröffentlicht. Die Heiligsprechungen durch Franziskus sind eine Verhöhnung dieser grossen Heiligen und aller Heiligen.

    • @ zeitlos:
      Müßte man nicht jeher sagen: Jesus der Christus, wahrer GOTT und wahrer Mensch, hat uns die, Seine, Hl Kirche mit auf die Erde gebracht als Maria die Jungfrau IHN uns geboren hat?
      Es stößt mir immer merkwürdig auf, wenn von Jesus als Relgionsstifter die Rede ist, so auf einer Ebene mit Bouddha oder anderen atheistischen „Religionsstiftern“, oder gar Mohammed und wie sie alle heißen mögen…

      Was dieses schreckliche neue interreligiöse Treffen an Pfingsten angeht, sehe ich das genauso.

      LAUDETUR JESUS CHRISTUS !!!

Comments are closed.