Gestenspektakel – Nach Gefangenen wäscht Papst 2014 Behinderten „unterschiedlicher Religion“ die Füße

Fußwaschung 2013 an Gefangenen "unterschiedlicher Religion"(Rom) Eine Initiative mehrerer Schriftleiter katholischer Nachrichtenseiten und Blogs rief die Bischöfe auf, zur Gründonnerstagsliturgie in den Kathedralkirchen zu bleiben und dort mit dem Volk die Heilige Messe im Gedenken an das letzte Abendmahl, die Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums zu zelebrieren. Liturgische Handlungen von fundamentaler Bedeutung für die Kirche. Aus diesem Grund zelebrierten die Päpste am Gründonnerstag nicht im Petersdom, sondern in ihrer eigentlichen Kathedralkirche, der Lateranbasilika. Die Aufforderung galt vor allem Papst Franziskus, der im vergangenen Jahr am Gründonnerstag nicht in der Lateranbasilika zelebrierte, sondern ein Jugendgefängnis in Rom aufsuchte und dort unter Ausschluß der Öffentlichkeit zelebrierte. In den Medien wurde davon vor allem bekannt, daß er jungen Gefangenen im Rahmen der Liturgie die Füße wusch. Die menschlich sympathisch wirkende, liturgisch jedoch umstrittene Geste löste heftige Diskussionen aus, zumal nur tröpfchenweise Details bekannt wurden. Darunter auch, daß unter den ausgewählten zwölf Gefangenen auch Moslems und Mädchen waren.

2013 aliturgische, aber mediengerechte Fußwaschung von Moslems und Mädchen

Was die meisten weltlichen und kirchenoffizielle Medien begeistert als weiteren Akt einer außergewöhnlichen Demut des neuen Papstes begrüßten, ist innerkirchlich sehr umstritten. Bis heute ist ungeklärt, ob Papst Franziskus auch Moslems die Heilige Kommunion spendete. Der zuständige Gefängniskaplan, der mit dem Vatikan den Besuch des Papstes koordiniert hatte und selbst anwesend war, weigerte sich ebenso entsprechende Nachfragen zu beantworten wie das Presseamt des Vatikans.

Hochfest der Hochfeste durch plakativen Sozialaktivismus überlagert?

2014 kündigten einige medienaffine Bischöfe an, dem päpstlichen Vorbild folgen zu wollen und Sozialeinrichtungen aufzusuchen, um an den „existentiellen Rändern“ die Füße zu waschen. Dagegen richtet sich der Appell, in den Kathedralen zu bleiben. Den Initiatoren geht es darum, die „wahre Bedeutung“ der Missa in Coena Domini nicht zu verdunkeln. Die Liturgie des letzten Abendmahls sei keine plakative Sozialaktion, sondern Teil des Triduum Sacrum, der drei heiligen österlichen Tage. Das Triduum stellt nach dem Verständnis der Katholischen Kirche vom Abend des Gründonnerstag bis zur Vesper des Ostersonntags eine zusammenhängende, durchgehende Liturgie dar, ein einziges, das bedeutendste Hochfest des Kirchenjahres.

Appell an Bischöfe, am Gründonnerstag nicht die Kathedralkirchen zu verlassen

Horror missae: eucharistische Selbstbedienung durch Verlust des wirklichen Verständnisses für das Altarsakrmament und die Sakralität.„Die Einsetzung des Altarsakraments und des Priestertums bildet den Mittelpunkt der Gründonnerstagsliturgie und ist auf das Engste mit der Kirche als geweihtem Kultort und damit als Sakralraum verbunden. Das Schwinden des eucharistischen Verständnisses und der Mangel an Bewußtsein für das Sakrale werden mit dem Bedeutungsverlust der Heiligen Eucharistie als Realpräsenz des Gottessohnes in Verbindung gebracht.“ Das Verlassen der Kathedralen durch die Bischöfe verstärke diese Tendenz noch, so die Kritik. Dem Horror missae, einem zunehmenden liturgischen Mißbrauch sei entgegenzuwirken, nicht aber zu fördern. Die Fußwaschung habe eine ganz konkrete Bedeutung in der Liturgie des Letzten Abendmahls und sei nicht frei gestaltbar. Abgesehen davon sei sie zwar ein wichtiges Element, aber nur Beiwerk der Gründonnerstagsmesse, das nur mit Blick auf den eigentlichen Mittelpunkt, die Einsetzung des Altarsakraments verständlich werde und Sinn habe. Eine sozialbetonte und mediengerechte Gestaltung der Fußwaschung lenke die Aufmerksamkeit vom Wesentlichen zu einem umgeformten Nebenschauplatz.

Papst Franziskus ging schon als Erzbischof von Buenos Aires „eigene“ Wege

Bei Papst Franziskus fiel der Appell nicht auf fruchtbaren Boden. Nachdem zunächst vom Vatikan lange Stillschweigen darüber bewahrt wurde, was der Papst am Abend des Gründonnerstags tun werde, ist das Programm seit einigen Tagen bekannt. Papst Franziskus wird, wie er es bereits zu seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires getan hat und es im ersten Jahr als Papst tat, erneut die für die Zelebration ausdrücklich vorgeschriebene Kathedralkirche verlassen und eine verwaiste Lateranbasilika zurücklassen. Zur Heiligen Messe in Coena Domini wird er eine Behinderteneinrichtung der Stiftung Don Carlo Gnocchi besuchen und dort zelebrieren. Auch 2014 wird er dies unter Ausschluß des gläubigen Volkes, aber nicht der Öffentlichkeit tun. Die Folge ist eine erneute Achsenverschiebung in der Wahrnehmung von der Heiligen Eucharistie zur Fußwaschung. Dies gilt bereits für die Mitteilungen und Bekanntmachungen des Presseamtes des Vatikans und von Radio Vatikan, die sich bereitwillig diesem aktionistischen Perspektivenwechsel anzupassen scheinen.

Perspektivenwechsel an die „existentiellen Ränder“

Gründonnerstag: Einsetzung des Altarsakraments und des PriestertumsDer Wechsel von der Kathedrale als „Zentrum“ zur „existentiellen Peripherie“, ein Anspruch, den dieses Pontifikat selbst erhoben hat und der von ihm seither vielfach erwartet wird, läßt sich dadurch anschaulich demonstrieren. Ist er substantiell jedoch von Bedeutung oder zumindest nützlich oder verdunkelt er vielleicht sogar das Wesentliche? In der Heiligen Messe am Abend des Gründonnerstags wird nicht der Tag der Caritas begangen, sondern der Eucharistie. Die Einsetzung der Eucharistie verleiht der Liebe erst ihren vollen und übernatürlichen Sinn. Ohne sie wäre die Caritas nur eine Form von Philanthropie. Die Eucharistie ohne die Liebe wäre leerer Ritualismus, die Liebe ohne Verankerung in der Eucharistie, in der sich Christus den Menschen schenkt, wäre nur eine gute Tat, wie sie auch von Nicht-Christen begangen werden kann.

Exklusive Zelebration unter Ausschluß des Gottesvolkes

Die Bestimmungen der Gottesdienstkongregation zur Zelebration der Heiligen drei Tage erwähnen ausdrücklich, davon Abstand zu nehmen, in kleinen Kapellen oder Gruppen zu zelebrieren, weil das Hochfest so feierlich wie möglich zu begehen sei und in der Gemeinschaft des Gottesvolkes. Kleinere Gruppen von Klerikern oder Laien sollten daher auf eine eigene Zelebration verzichten und sich in die größeren Kirchen begeben. Papst Franziskus geht den umgekehrten Weg. Papst Franziskus wählte erneut eine kleine Kapelle, die im Gegensatz zur Patriarchalbasilika es unmöglich macht, daß Gläubige freien Zugang haben. Tatsächlich ist keine Ausgabe von Zugangskarten zur Zelebration vorgesehen, weil der knappe Platz von den Insassen und Betreuern der Einrichtung belegt wird. Eben eine exklusive Zelebration. „Die Öffentlichkeit darf sich dann als Osterfreude vor der Osterhasensuche für die Kinder und dem Ausflug am Osterwochenende statt über die Auferstehung Jesu Christi über die neue rührende Geste des Papstes freuen“ (Traditio Catholica).

Papst wird Behinderten „unterschiedlichen Glaubens, Volkszugehörigkeit und Alters“ die Füße waschen

Wie Msgr. Angelo Bazzari, der Vorsitzende der Stiftung Don Carlo Gnocchi Radio Vatikan erklärte, wird Papst Franziskus das römische Zentrum Santa Maria della Provvidenza der Stiftung aufsuchen und dort mit den Behinderten und ihren Betreuern zelebrieren. Die Füße werde der Papst zwölf Behinderten waschen, die „unterschiedlichen Glaubens, Volkszugehörigkeit und Alters“ sein werden.

Im Vorjahr im Jugendgefängnis wurde nur vermutet, daß die zwölf Gefangenen, und daher auch die Moslems und die Mädchen unter ihnen, in Absprache und auf Wunsch des Papstes gezielt ausgewählt worden waren. Der diesjährige Besuch im Behindertenzentrum bringt die Bestätigung. Msgr. Bazzari sagte wörtlich: „Für den Ritus der Fußwaschung haben wir zwölf Behinderte unterschiedlichen Alters ausgewählt, die verschiedenen Ethnien und Religionen angehören und mit unterschiedlichem Grad an Behinderung. Es handelt sich ja wirklich um eine universale Geste eines Gottes, der sich zum Menschen macht und der ganzen Menschheit dient. Und es ist ein Zeichen der evangelischen Barmherzigkeit, die durch die Geste des Papstes die ganze Welt des Leidens umarmen will“. Es sei eine „Geste der Zärtlichkeit“ des Papstes, für die „Welt der Verletzbaren“, die „Hoffnung“ schenken wolle, so der Stiftungsvorsitzende.

Kirche auf Sozialaktionismus reduzieren?

Die Heilige Messe am Abend des Gründonnerstags reduziert sich auf Sozialaktivismus. Die Einsetzung des Altarsakraments und des Priestertums entschwinden in einem undefinierten Hintergrund, während der Papst durch seinen Gestenaktivismus die Kirche als jene „Mega-Caritas“ (Mario Palmaro) präsentiert, die er bei anderer Gelegenheit den Worten nach kritisierte, wenn er in Predigten sagte, die Kirche dürfe nicht zu einer „humanitären Nichtregierungsorganisation“ reduziert werden.

Msgr. Bazzari berichtete dem Vatikansender, wie es dazu kam, daß Papst Franziskus in diesem Jahr die Behinderteneinrichtung besucht. „Die Sache war ganz einfach: Ich habe dem Papst einen Brief geschrieben und ihn dann für einige Minuten am Petersplatz getroffen und ihm gegenüber die Einladung bekräftigt. Er sagte mir: ‚Warum nicht? Wir werden es uns überlegen‘. Dann wurde uns seine Entscheidung mitgeteilt, die in uns allen große Bewunderung, Freude und gespannte Erwartung ausgelöst hat. Wir sehen darin eine große Wertschätzung für die ganze Welt der Behinderung.“

Verwaiste „Mutter aller Kirchen“

Die Lateranbasilika aber, wo sich das Volk Gottes um seinen Hirten scharen kann, bleibt auch 2014 vom Papst verwaist. Im Kalender des Amtes für die päpstlichen Zeremonien scheint keine Gründonnerstagsliturgie auf, weil sie unter Ausschluß der Gläubigen stattfindet, während mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, daß die Medien ausführlich berichten werden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Messa in Latino/Traditio Catholica

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Frank Bell

Wer kann diese Kirche noch ernst nehmen?

Zeitlos

Niemand.

populus romanus

Da möchte ich mich voll und ganz anschließen!!!
Es ist absurd. Diese neuen Kirche kann niemand mehr ernst nehmen.
Man braucht sich über die Missstände nicht zu wundern.
Sie werden an „oberster Stelle“ vorgelebt und vorpraktiziert!
Ein Skandal !!!

Gerd Hengsberger

Sorry, es ist doch nicht die Kirche sondern der Bischof und die Freimaurer um ihn um die es hier geht.
Ich bin evangelisch und wundere mich das Katholiken nicht den Mut haben den nicht Stellvertreter Christi als solchen zu benennen sondern sogar den Leib Christi an Stelle des Bischofs verurteilen.

Leo Laemmlein
In der römisch-katholischen Kirche hat sich im 2. Jahrtausend, aber besonders seit 1870 ein Papstkult aufgebaut, der der Kirche Christi fremd ist. Kein Wort davon in der Heiligen Schrift. Kein Wort davon aber auch in den katechetischen Werken des hl. Clemens von Alexandrien, des hl. Johannes von Damaskus, des hl. Thomas von Aquin und des hl. Petrus Canisius. Ein positiver Aspekt des gegenwärtigen Pontifikats ist, dass es gerade traditionsverbundene Katholiken weg von Papstvergötzung hin zu mehr Gottesanbetung i m G e i s t u n d i n d e r W a h r h e i t… weiter lesen »
T. de Ahumada

Für mich ist das, was der Papst da macht, Missbrauch von Abhängigen zu Werbezwecken:
Werbung sowohl für das Behindertenheim wie auch für die „political correctness“ des Papstes.

Und ich stelle mir auch die Frage, womit man das 2015 wohl noch „toppen“ wird, denn es tritt ja langsam ein Gewohnheitseffekt auf. Die Leute stumpfen gegenüber diesen medienwirksamen Auftritten des Heiligen Vaters langsam ab.

zeitschnur

Ach, da kann einem schon noch Schlimmeres einfallen: zum Beispiel Zelebration der „Fußwaschung“ in einer Moschee oder Synagoge. Teilnehmer: ausschließlich Muslime oder Juden. Oder in der Waldenserkirche Roms. Oder in einem Gay-Lokal. Da ist noch viel Spielraum….Oder wie wäre es – das wäre aber sehr delikat – im Kloster „mater ecclesiae“. Teilnehmer hier: 11 Nonnen + papa emeritus. Das wäre wirklich der Hammer.

T. de Ahumada

Danke, dass Sie meine geheimen Gedanken so offen aussprechen. Es bleibt einem ja oft nur noch die Flucht in den Zynismus…

Sumsum
Wußte ich es doch, daß man das Theater im Vergleich zum Vorjahr auch noch steigern wird. Wieder wird der Mensch zum Mittelpunkt, anstatt Gott der Herr. Wieder werden medienwirksam Fotos in Großaufnahme auftauchen, die Bergoglios tadellos funktionierende Knie dokumentieren. Wieder wird der Bischof von Rom seine Privatreligion zelebrieren, die immer weniger mit dem Katholizismus zu tun hat. Hoffentlich vergisst er seine brandneue „Besenstiel“ Ferula nicht, die er schon am Palmsonntag rumgetragen hat, die natürlich politisch-korrekt von Strafgefangenen hergestellt wurde, aber bei der wieder das Wichtigste vergessen wurde: Unser Herr Jesus Christus, aber der interessiert in der „Neuen Kirche“ kaum noch.… weiter lesen »
Markus

Ein Kommentar von Mail Online:
„I dislike relgion very much but I like this man! He is attempting to bring the church into the modern world. Something has needed to be done for a very long time.“

Wieder ein Beweis, wie sehr Herr Bergoglio von den Feinden des Christentums gemocht wird. Ich kann nur hoffen und beten, dass Bergoglio mit seinem Führungsstil ein höheres Ziel zum Wohl des Christentums anstrebt. Ansonsten würde es für ihn beim Jüngsten Gericht ziemlich schlecht aussehen.
Per Mariam ad Christum.

MisterX

Gott sei Dank ist letztendlich die Religion ausschlaggebend und nicht der Behindertenstatus.

Mercator

Zu dem Artikel, 2. Absatz, darf ich hinzufügen, dass ich vor einem Jahr auch die italienische Justizministerin, die persönlich an der Feier anwesend war, sowie den verantwortlichen Gefängnisgeistlichen, Pater Gaetano Greco, der die ganze Inszenierung vorbereitet hatte, angeschrieben habe. Auf italienisch, um ihnen eine Antwort leicht zu machen. Keiner von beiden hat auf meine Anfrage reagiert. Diese Aktionen werden meines Erachtens auf höherer Ebene orchestriert. Die Gründonnerstagsinzenierung im Jugendgefängnis war geplant und organisiert, noch bevor Franziskus auf dem Stuhl Petri installiert war.

Mercator

In dem Anschreiben fragte ich die beiden Augenzeugen nach der Kommunionausteilung. Sowohl italienische Medien wie auch die Website des Erzbistums Wien hatten nämlich berichtet, dass der Papst persönlich die Jugendlichen, denen er die Füße gewaschen hatte, umarmte und ihnen die Kommunion austeilte.

zeitschnur

Sicher – Bergoglio hat aber solche Spiele schon in Buenos Aires gemacht.
Benedikt hatte 12 Laien-Männern die Füße gewaschen, was auch schon eine Grenzüberschreitung war – es sollten doch Priester oder Anwärter aufs Priesteramt sein und waren das auch zuvor, wie ich gelesen habe.

Mercator

Dem Kirchenvolk will man weismachen, dass der Papst locker im Gespräch die spontane Entscheidung treffe, wo er die Heilige Messe vom Letzten Abendmahl feiert. Das ist eine Verhöhnung der Katholiken. Nicht zu reden davon, was die politische Verzweckung des Allerheiligsten im Hinblick auf unseren Herrn Jesus Christus bedeutet.

hedi züger

es drängt sich die ketzerische Frage auf: wie verlottert muss doch das Kardinalskollegium sein, dass sie einen solchen Papst wählen konnten?
das war selbst zur Renaissancezeit nicht so schlimm quantum ad fidem et fidem servandam ac fovendam haben selbst die unwürdigsten Stellvertreter des Herrn keine solchen Fehlleistungen begannen.Die heiligen Bräuche der Kirche und deren Herzstück die hl. Liturgie werden mit Füssen getreten.Ich möchte keinen Tag jünger sein.

Cleo

„wie verlottert muss doch das Kardinalskollegium sein, dass sie einen solchen Papst wählen konnten?“

… das war doch von langer Hand geplant, abgesprochen und beabsichtigt.

populus romanus

RICHTIG — VÖLLIG RICHTIG !!!!!

AUSGEZEICHNET GUT ERKANNT !!!!

MIT SOLCHEN KARDINÄLEN WIRD DER WEG IN DEN ABGRUND AUF UNBESTIMMTE ZEIT VORGESETZT !!!

Und Bergoglio wird in seinen Ernennungen den ganzen verlotterten Verein noch vervollkommnen !!!

Nur den Betern kann es noch gelingen … und selbst da habe ich manchmal meine Zweifel ….

Zeitlos

Ein Häretiker auf dem Stuhl Petri, der macht, was er will. Es ist furchtbar, es ist unerträglich. Doch es macht einem späteren rechtgläubigen Papst, einem dogmatischen Konzil, relativ leicht, diesen Mann zu richten.
Vielleicht, hoffentlich, werden spätere Generationen auf den Knien liegen und dem Herrn im Tabernakel Genugtuung leisten.
Unsere Generation ist dazu nicht fähig. Auch nicht die traditionellen Priesterbruderschaften. Wir scheinen keinen anderen Papst, keine anderen Priester, zu verdienen.
Es wäre zu einem Sühnekreuzzug auszurufen, und zwar zu einem EUCHARISTISCHEN
SÜHNEKREUZZUG!
Dafür fehlen uns die Priester. Doch es wird sie eines Tages geben. Glücklich die Katholiken, die das erleben werden!

IMEK
‚Warum nicht? Wir werden es uns überlegen‘. sagt der Papst und dieser neuerliche Gründonnerstagcoup soll auch noch eine große Wertschätzung für die ganze Welt der Behinderung darstellen.“ Was taugt eine `Wertschätzung von Behinderten` wenn dadurch gleichzeitig die Einsetzung des Allerheiligsten Altarsakraments, dem größten Geschenk Gottes an die Menschheit auf das Ärgste desavouiert wird? Es scheint jedes Mittel recht zu sein, um das Zentrum der Kirche, die Hl. Eucharistie zu attackieren und niederzumachen und die liturgische Tradition des Triduum Sacrum, der drei heiligen österlichen Tage, dem bedeutendste Hochfest des Kirchenjahres wird zu demontieren. Herr, erbarme Dich. Übrigens, wenn voriges Jahr die… weiter lesen »
Mercator
Gewisse Übereinstimmungen zwischen der letztjährigen und diesjährigen Gründonnerstagsveranstaltung sind auffällig: Kleiner Rahmen mit sorgfältig ausgewähltem Publikum. Die Gesten der sozialen Zärtlichkeit des Papstes werden von der medialen Gehirnwäsche weltweit auf die Bildschirme übertragen. Wie lieb, wie gut, wie nächstenliebend, wie christlich! Wer da zu zweifeln oder gar widersprechen wagt, ist der nicht ein liebloser, dogmatisch-verhärteter, fundamentalistischer Unmensch? Die Kommunionausteilung an Nichtchristen und sogar Nichtreligiöse hingegen wird –noch– versteckt gehalten. (Unter den Jugendlichen vergangenes Jahr waren auch solche, die gar keinen religiösen Glauben hatte. Pater Gaetano Greco in einer Fernsehsendung am Vortag (!) über die bevorstehende päpstliche Fußwaschung an den mit… weiter lesen »
IMEK
Daß der Papst ‚Spin doctors‘ für seine Inszenierungen einsetzt ist bekannt. So erzählte mir ein deutschsprachiger Journalist davon, dass ein kleiner Junge auf dem Petersplatz bis zum Papst vordringen konnte, wo er Sich minutenlang an den Papst klammerte ohne dass jemand einschritt. Auf die Frage des Journalisten, wo sich denn die Mutter des Jungen befinde und wie denn so etwas möglich sei, wurde ihm von einem der Aufsichtspersonen gesagt, daß alles in Ordnung sei, die Mutter wisse Bescheid und dies zuvor eingeübt worden. Die Welt glaubt nur allzu gerne an diese ‚Spontaneität‘ und ‚Bescheidenheit‘ von J. M. Bergoglio, der sich… weiter lesen »
populus romanus

Danke für diesen Kommentar !!! Gut erkannt !!!!

zeitschnur
Ich denke, dass F. uns bewusst an der Nase herumführt. Er wirft turnusmäßig jeder Partei einen Fleischhhappen hin, mal den Linken, mal den Konservativen, dann tritt er irgendeinem kräftig in den Hintern und schmeißt ihn fort, die einen klagen, die andern frohlocken, aber schon steigt er auf seinen Fastnachtskarren und schmeißt Bonbons über die Köpfe weg und alle jubeln wieder, schlucken die Pillen, äh Perlen, die F. vorgelutscht hat und entspannen sich: er ist doch gut, der „Heilige Vater“. Bloß passt alles hinten und vorne nicht zusammen und ist außerdem für jeden denkenden und etwas mit dem katholischen Glauben (sogar… weiter lesen »
ein besorgter Christ

Ich finde was der Papst da macht im Grunde respektlos gegenüber den Behinderten.
Aber das begreift er leider nicht, weil er so von sich selber überzeugt ist, wie es wohl noch nie ein Papst vor ihm gewesen ist.

MisterX

Ja, das ist Mißbrauch, um vor allem (und vor Allen) zu zeigen, daß das irdische Leiden, daß ein Behindertenstatus „wichtiger“ sei als die Religionszugehörigkeit. Das „Menschliche“ wird an die Stelle des Göttlichen gestellt. Aus der Ebenbildlichkeit wird Vorrang. Humanismus halt.

einfache Konvertitin
Meines Erachtens versteht Papst Franziskus das Leiden unseres Herrn auch bereits in dieser Stunde nicht, wenn er den Gestus Christi auf diese Art der Fußwaschung reduziert. Er zeigt m.E., dass er die Fußwaschung an sich nicht verstanden hat, so wie Christus sie gesehen haben wollte und als ein Mittel Seines Lehrens der Jünger verstanden wissen wollte. Jeder, der im Dienst an Christus steht, soll sich verleugnen, seine Person, die er vorher war, ablegen und ein anderer, Diener am Menschen werden. Dies ist aber nur wirklich zu verstehen im Zusammenhang mit der hier gleichzeitig vollzogenen Einsetzung der Allerheiligsten Altarsakraments. Er soll… weiter lesen »
Wolfram Schrems

Wenn der Papst selbst die Regelungen der Kirche nicht beachtet, wer soll sie dann beachten?
Das ganze Theater nimmt beängstigende Ausmaße an.

Was will Papst Franziskus überhaupt? Worum geht es ihm?
Es wird jetzt alles zur Show.

Sehr problematisch.

populus romanus

Was will der Papst eigentlich?? Gute Frage. Aber das weiß der wohl selber nicht so genau? Einmal dies, einmal jenes.
Am besten man fragt die Presse.

Leo Laemmlein

Er weiß es.
Nach und nach kommt er damit heraus, wie ein Pädagoge.
Wenn ich versuche, Ihre Frage vom Ergebnis her zu beantworten, wie es bis hierher zu Tage tritt, dann sehe ich leider ein Hauptergebnis:
Verwirrung.
Verwirrung und Sünde.

Eckstein
Volle Zustimmung zu Ihrer Sichtweise. Wie etwas aussieht und wie etwas tatsächlich ist….. Die Menschen kann man (lange) täuschen, die Früchte von F. und seinem Gefolge bezgl. *lehren-leiten-heiligen* sind aktuell akute Verwirrung und Verharmlosung von Sünde (bis hin, dass Sünde als solche nicht mehr gelten wird). Es ist schrecklich und noch nie so dramatisch und rasant verbreitend dagewesen: weltweit werden von den Regierungen Gesetze erlassen,welche gegen die Gebote Gottes „aufschreiben und wirken“ und damit die Gebote Gottes aushebeln. Mit im Gepäck wird zunehmend von kirchlicher und theologischer Seite eine Verdrehung und/oder Neuauslegung des Wortes Gottes angeliefert. Es tröpfelt nahezu unerkannt… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Franziskus/Jorge Bergoglio selbst ist eine Tragödie. Es ist zum Heulen.

Symmachus
Heutzutage richtet sich die „Seelsorge“ zumeist an Kinder und alte Leute; die Erwachsenen im leistungsfähigen Alter und auch „die Jugend“ sind der Kirche längst abhanden gekommen. Objekt der „Seelsorge“ sind – wie nüchterne Pfarrer sagen eben die Wehrlosen. Sollen doch die Bischöfe versuchen, z. B. Geschäftsleute, Männer und meinetwegen auch Frauen – zur Fußwaschung zu gewinnen. - Was die Bereitschaft von Frauen zur Teilnahme angeht, wird unter Feministinnen kaum jemand zu finden sein. Die Feministinnen ihrerseits werden die übrigen Frauen in aller Feindseligkeit zu den Wehrlosen rechnen. - Ein Motiv zu einer Teilnahme könnte für die Kandidaten übrigens sein: Wir… weiter lesen »
populus romanus

Sehr gut !!!!!!

hedi züger

Als ganz einfache Seele kann ich nur sagen wie froh ich bin einige erhebende Liturgien des Triduums unter Papst Benedikt auf dem pc gespeichert zu haben.da werde ich mich vertiefen, mich ins Göttliche versenken-denn mit den aktuellen Feiern kann ohne grosses Unwohlsein nicht dabeisein.Im Alter habe ich einfach nicht mehr Nerven wie Drahtseile.

Punta Cana
Für die einen in der Einrichtung wird der Besuch wahrscheinlich eine aufregende Sache, die Mitarbeiter werden es als Anerkennung für ihre Arbeit verstehen und die Medien haben ihr Spektakel. Mehr wird davon nicht bleiben. Mir fällt hier nur das Peter Prinzip ein, eine These von Laurence Peter, die besagt, dass in einer Hierarchie ein Mitarbeiter so weit aufsteigt, bis er eine Position erreicht hat, die er nicht mehr auszufüllen in der Lage ist. Das trifft möglicherweise auf Papst Franziskus zu, von dem ja verschiedentlich zu lesen war, dass er sich immer noch so verhalten würde, wie er es schon als… weiter lesen »
MisterX

Möglich. Jedenfalls werden wir nicht darumherumkommen, die Psychologie dieses Mannes ernsthaft zu untersuchen und zur Kenntnis zu nehmen.

Punta Cana
Es ist nicht ganz unproblematisch in diese Richtung zu denken, andererseits hat er das Thema ja auch selbst angesprochen. In einem Filmbeitrag, auf den ich hier leider nicht verweisen kann, aber ich gehe davon aus, dass das Interview viele Leute gesehen haben, sagte er selbst, dass er aus „psychatrischen“ Gründen nicht in der Papstwohnung wohnen wolle, da er nicht allein sein könne. Vielleicht war das auch einfach nur so in die Kamera geschwätzt, vielleicht gibt es tatsächlich eine Störung. Ich denke, es ist nicht falsch, seine theologischen Äußerungen und seine Verhaltensweisen nüchtern zu betrachten und dann weiter zu schauen. Das… weiter lesen »
MisterX

Ich sprach – nur um das klarzuhalten – nicht von Psychopathologie, sondern von Psychologie.

michael

Dieser Papst ist nur noch ein Ärgenis in seiner Selbstdarstellungssucht, dabei bleibe ich.
Katastrophe.

koplinski

Wem hat Jesus die Füße gewaschen?

Seinen Jüngern!
Welches Zeichen wollte er damit geben?

Er wusch die Füße nicht den Dirnen, Aussätzigen oder den Gefangenen.

MisterX

Die Frage läßt sich leicht beantworten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fwaschung

Es geht um ein Zeichen, daß die Würde nicht gegen die Niedrigkeit ausspielt. Dies bleibt symbolisiert. Und es paßt zu Franziskus, daß er, Jesu Worte zufolge, einer dadurch wirksamen Teilhabe an ihm, diese an die Randständigen verschenkt.
Intentional geht sein Verhalten also soweit in Ordnung.

T. de Ahumada
„Intentional“ ist hier völlig fehl am Platz. Wenn seine Intention in sich gut ist, dann kann der Papst soviele Füße waschen und küssen, wie er Lust hat, jeden Tag der Woche und auch an allen Sonntagen, sobald er seine regulären liturgischen Pflichten erfüllt hat und noch Zeit dazu finden, alle Jugendgefängnisse und Behindertenheime Italiens abzuklappern. Aber nicht am Gründonnerstag! – Die Fusswaschung am Gründonnerstag hat mit der Beauftragung der Apostel für ihren Dienst zu tun und nicht mit der Barmherzigkeit der Kirche gegenüber den Sündern! Das ergibt sich schon aus dem Dialog in Johannes 13 zwischen Petrus und dem Herrn.… weiter lesen »
MisterX

Auf den Einwand des Petrus, begründet Jesus die Fußwaschung wie folgt: „Wenn ich dir die Füße nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir.“* Es geht also, nimmt man diese Worte Jesu als Maßstab, darum, Anteil an Ihm zu haben. Darauf bezog sich mein Beitrag.
Daß sich beim einen Assoziationen zur Apostelbeauftragung und beim anderen zur Barmherzigkeit ergeben, ist jeweils ein eigenes Thema, welches ich allerdings gar nicht angesprochen hatte.

*Wörtlich übersetzt: „Wenn ich dich nicht wasche, hast Du keinen Teil an mir.“

Franzel

Etwas ungewohnt, was Papst Franziskus da macht.
Aber der Herr ließ sich zum Erstaunen und Unmut vieler Schriftgelehrter von einer bekannten Sünderin die Füße waschen und küssen.
Der Herr und Erlöser hat sich nicht gescheut, mit Zöllnern und Sündern zu essen.
Er hat nicht allein den Juden das Heil, sich selbst, verkündet, sondern auch Heiden und den Proto-Moslems (den Samaritern). Er hat sich ihnen allen gewissermaßen zur Speise gereicht.
Er hat sich für alle, alle Sünder sowie die Gerechten, ans Kreuz schlagen lassen.
Der Papst aus Südamerika hält uns in Europa den Spiegel vor Augen.
Eine gewisse Unsicherheit ist gegeben, aber jeder kann und muß dazulernen.

Leo Laemmlein
Franzel Verwechseln Sie da nicht etwas? Wenn Franziskus aus dem Vatikan hinausgeht zum Beispiel auf den Vorplatz von Stazione Termini und dort moslemischen Mädchen, buddhistischen Mönchen, atheistischen Freimaurern, Asylanten und Rauschgiftsüchtigen die Füße küsst und ihnen Bekehrung und Vergebung der Sünden in Jesus Christus, unserem Herrn und Heiland und wahren Gott, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen, verkündet, wird kein echter Katholik etwas dagegen haben. Aber das Letzte Abendmahl war etwas anderes. Jesus wählte nur die Zwölf Apostel, seinen engsten Kreis, zur Teilnahme aus, die mit ihm im Glauben und in der Liebe geeint waren, außer demjenigen, der… weiter lesen »
MisterX

Das Sakrament der Eucharistie ist hier gar nicht betroffen. Bei der Fußwaschung handelt es sich um eine Sakramentalie.

zeitschnur

Die Fußwaschung zielt auf die Einsetzung als „Priester“. Deshalb sollten bei dem Zeremoniell im Vatikan eigentlich nur Priester(kandidaten) dabei sein. Das war m.W. früher auch so.
Dass dieselben dann hinausgehen und das Messopfer zelebrieren sollen, ist das Sakrament – nicht die Teilnahme an der Kommunion, die für alle Jüngerinnen und Jünger gedacht ist.

chrissilein
Gelobt sei Jesus Christus. Es tut mir im Herzen weh, zugeben zu müssen, dass ich beim ersten öffentlichen Auftritt (also gleich nach seiner Wahl) von Papst Franz ein ungutes Gefühl im Magen hatte. Wenn ich eine meiner Bibeln zur Hand nehme (egal, welche Übersetzung) wird deutlich, dass sich unser Herr Jesus Christus mit einer ganz bestimmten Gruppe Jünger zum Passahmahl versammlte. Nicht jedoch mit irgendeiner x-beliebigen Schar von Leuten. Sogar Judas Iskariot (der unseren Herrn dann verriet) war kein Nichtgläubiger. Ich gebe zu, dass seit Gründonnerstag 2013 mein Unbehagen (Ablehnung?) ihm gegenüber nur noch gewachsen ist. Ich bin wirklich in… weiter lesen »
Cleo

Schlagen Sie in der Bibel nach und dann im Internet:
Dan 10,21; Vorher aber will ich dir mitteilen, was im BUCH der WAHRHEIT aufgezeichnet ist. Doch keiner hilft mir tatkräftig gegen sie, ausser eurem Engelfürsten Michael.
Dan 12,4.9; Du Daniel halte diese Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden nachforschen und die Erkenntnis wird gross sein.

Zeitlos
Es ist zu befürchten, dass @ Zeitschnur mit ihrem radikalen Kommentar vollkommen recht hat, dass der Kommentar der Realität entspricht. Ich muss noch einen Schritt weiter gehen: Vielleicht ist es Bergoglio nicht möglich, das Abendmahlsamt in der Lateranbasilika zu zelebrieren, vielleicht ist er zu einer solchen Heuchelei nicht fähig. Ich weiß, die Vermutung ist ungeheuerlich, aber alles spricht dafür: Er hat den katholischen Glauben vollkommen verloren. Er zelebriert sich selbst. Beim Abendmahlsamt geht das über seine Kraft. „Die Flucht an die Ränder“ wäre dann zwar immer noch ein Werbecoup, aber er flieht auch vor sich selbst. Vor dem eigenen Inneren.… weiter lesen »
Regino
Die Kartage sind liturgisch die Erinnerung an den Tod und die Auferstehung Christi. Mit dieser traditionellen Feier der Kirche bricht der Papst. Er wendet sich stattdessen effekthaschend dem Thema der Behinderten zu ohne jedoch für diese etwas Wirkliches zu tun. Wollte er etwas für die Menschenwürde und das Lebensrecht der Behinderten tun, so hätte er seine Stimme vor den Mächtigendiese Welt ( wie Obama, Hollande, die Königin von England et alii) , die ihn besuchen, erheben müssen und das uneingeschränkte Lebensrecht für die Behinderten einfordern müssen. Seine Vorgänger haben noch in diesem Zusammenhang von der Kultur des Todes gesprochen.
auch ein katholik

Schade, dass so viele der Tendenz des Artikels folgen, dass die Geste von Papst Franziskus aus katholischer Sicht nicht ernst genommen werden könne. Ich glaube, dass die Kirche in Zukunft nur dann eine Chance hat ernst genommen zu werden, wenn sie sich wie Jesus um die Menschen am Rand kümmert. In diesem Sinne ist Papst Franziskus ein echtes Vorbild.

T. de Ahumada
1. Jesus hat sich nicht um „die Menschen am Rand“ gekümmert. Er hat sich um alle Menschen gekümmert. Oder waren Nikodemus, Joseph von Arimathäa, Lazarus und seine Schwester etwa „Menschen am Rand“ der Gesellschaft. Das Jesus als Sohn Gottes fähig war reumütige öffentliche Sünder von verstockten nicht so öffentlichen Sündern zu unterscheiden sollte uns über die Tatsache nicht hinwegtäuschen, dass es Jesus nicht um die „Menschen am Rand“ ging, sondern um JEDEN Menschen. 2. Es ist völlig egal, ob die katholische Kirche „ernstgenommen“ wird. Sie ist von der „Welt“ nie ernstgenommen worden, wenn sie katholisch war. Niemals! Und es bedarf… weiter lesen »
MisterX
Ich sehe da nicht einmal die vorgetragene vermeintliche Kausalität. Die Kirche wird nicht deshalb ernstgenommen werden, vielmehr suchen die Irrenden Selbstvergewisserung durch die Zustimmung der Kirche zu erlangen. Im übrigen kümmert sich die Kirche aktuell ja gar nicht um bedürftige Randgruppen, sondern springt auf den Zug der gerade öffentlichkeitswirksam modisch gewordenen Lobbies. Es gibt sehr viel Leid auch in den westlichen „Wohlstandsnationen“, seelisches, wirtschaftliches, soziales, herzliches und sogar intellektuelles Leid, welches die Kirche womöglich nicht einmal sieht, weil ihr Personal sich längst mit den (demokratischen) Machthabern gemein gemacht hat. Sie ist blind geworden für die Wirklichkeit und sucht nun Führung… weiter lesen »
ein besorgter Christ

ja so ist es wohl. Die Kirche achtet nicht mehr auf das Leid, weil sie dieses nicht mehr an den Geboten Gottes misst, sondern betrachtet das Leid wie aus einem Agit Prop Roman aus den 20ern,
Also nach dem Motto, dass alles Leid, als Ursache bösen andere, vorzugsweise Reich hat.
Den Menschen erkennt nur, wer von Gott weiß!
Und wer von Gott nichts weiß der kann dem Menschen nicht wirklich helfen, sondern höchstens das Elend der Menschen verwalten.

ein besorgter Christ

habe mich vertippt der Satz sollte heißen:
…dass alles Leid, als Ursache, böse Andere, vorzugsweise Reiche, hat….

Ralph

Da gibt es jetzt eine schöne treffende Wortprägung „Pastoralperipherie“. Manche suchen sich auch die Ränder raus. Müssen wir jedem nachlaufen, nur weil er nicht will oder was auch immer ? Ein Kaufmann, der sich nur neue Kunden gewinnen will, wird letztlich die Stammkundschaft verlieren.

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Die entscheidende Frage wird sein, ob es Seiner Heiligkeit gelingen wird, die Knie zu beugen, um wahrhaft demutsvolle Fußwaschungen durchzuführen. Da sollten alle genau hinschauen.

Gerd Hengsberger
Der folgende Beitrag passt aus meiner Sicht gut zu dem Thema, er zeigt wo die Reise hin geht und was im Hintergrund abläuft. Ich habe meinen Kommentar dazu geschrieben bevor ich den obigen Beitrag in Kath Info gelesen habe: Papst Franziskus spricht vor Seminaristen Seid keine Bürokraten Rom, 15. April 2014 (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 288 klicks Gestern empfing Papst Franziskus die Studenten, Seminaristen, Priester und Bischöfe der Päpstlichen Universität „Leoniano di Agnani“ der Region Latium im Vatikan. Die Seminaristen waren zu Fuß zu ihm gepilgert. Er sagte zu den Anwesenden, bei Priestern dürfe es keine Mittelmäßigkeit geben. Nachdem er… weiter lesen »
T. de Ahumada

Jetzt ziehen unsere braven deutschen Bischöfe schon geflissentlich nach:

http://www.welt.de/regionales/muenchen/article127058086/Kardinal-Marx-waescht-Fluechtlingen-die-Fuesse.html

Der Würzbuger auch…

Da können sie urplötzlich „gehorchen“!

Ralph

Wie es den Bischöfen gefällt. Ein Zirkus der Beliebigkeit. in leeren Zeichen ergeht man sich gern.

Leo Laemmlein

http://callmejorgebergoglio.blogspot.de/2014/04/maundy-thursday-though-years-2.html?m=1

Eigentlich nichts Neues. Die Kardinäle mussten es wissen. Papst Benedikt auch.
Allen einen gesegneten hochheiligen Karfreitag!

MisterX

Bei allen kritischen Details, die auch Franziskus in seiner nun doch sehr eigenwilligen Auslegung der Fußwaschung* an den Tag legt, sei daran erinnert, daß es eine sehr lange Tradition in der Kirche gibt, neben apostolisch Ausgesendeten auch Armen die Füße zu waschen.

Ralph

Vielleicht ein Brauch, aber keine Tradition, da möchte ich doch unterscheiden. Bei Bergoglio wirkt alles so verkrampft, überzogen und medienbewußt.

ein besorgter Christ

nee ich finde er wirkt absolut echt, nur wirkt er nicht, wie ein Papst, worin das Problem besteht!
Aber er ist der Papst, solange es keinen Hinweis gibt, dass die Wahl unrechtmäßig war, und/oder der Rücktritt Benedikts erzwungen war, wofür es auch keinerlei Hinweise gibt

MisterX

Ja, er entpapst die Kirche – und das kann eben auch gewollt sein.

Vielleicht wäre es besser gewesen, er wäre einfach „Weltpastoralbeauftragter“ der Kirche oder so etwas geworden.
Man kann die Breite der Kirche nicht an der Spitze auswalzen.

Ralph

An die Extratouren Bergoglos ist man mittlerwele gewöhnt. Er nervt nur noch.

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