Der „Vize-Papst“ und ein harter Disput im „neuen Klima“ des Papstes

Das Klima von Papst Franziskus, "Vize-Papst" Maradiaga gegen Glaubenspräfekt Müller und amerikanische Irritationen(Vatikan) Seit der Wahl von Papst Franziskus und seiner Ernennung zum Koordinator des C8-Kardinalsrats benimmt sich der honduranische Erzbischof Oscar Rodriguez Maradiaga wie ein „Vize-Papst“ (Matteo Matzuzzi, Vatikanist von Il Foglio). Darunter fällt auch sein öffentlich ausgetragener Konflikt mit dem Leiter des Heiligen Offiziums, dem deutschen Präfekten der Glaubenskongregation Gerhard Ludwig Müller. Als Stichwortgeber für die öffentliche Unterminierung von Müllers Autorität wird der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx vermutet, der mit Maradiaga zum erlesenen C8-Kreis gehört. Das von Papst Franziskus erzeugte Klima ermutigt die „Appeaser“ und verursacht in der Kirche der USA schwerwiegende Irritationen.

Den Konflikt suchte Maradiaga über die Medien und ohne zuvor mit dem direkt Betroffenen gesprochen zu haben, „was doch etwas erstaunlich ist“ (Marco Tosatti, Vatikanist von La Stampa).

Maradiaga hat das Ohr des Papstes

Maradiaga findet in Santa Marta, dem Gästehaus des Vatikans großes Gehör, obwohl Salesianer (der Orden, dem auch der ehemalige Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone angehörte, besetzte unter diesem, für manche, zu viele Positionen), vor allem aber weil er Lateinamerikaner ist. Im Gegensatz zum peruanischen Primas Juan Luis Kardinal Cipriani Thorne, der beim neuen Papst weit weniger Gehör findet, weil vom Opus Dei und obwohl Lateinamerikaner, hat der honduranische Purpurträger einen Hang zur Kapitalismuskritik und der hohen Zirkel der Weltfinanz, die sich gerade in Davos treffen. Via deutsche Medien ließ der Honduraner, nicht unpikant, dem deutschen Glaubenspräfekten ausrichten, er solle doch „flexibler“ werden. Daß Kurienerzbischof Müller, baldig Kardinal, von Hans Küng als „neuer Ottaviani“ bezeichnet wurde, rundet das Bild nur ab. Küngs Anspielung bezog sich auf Kurienkardinal Alfredo Ottaviani, der beim Zweiten Vatikanischen Konzil die „konservative“ Fraktion anführte und – was für eine Fügung – ausgerechnet unter Papst Paul VI. Müllers Vorgänger als Glaubenspräfekt war und im Bereich der Liturgie noch manche Zerstörungsarbeit des Konstrukteurs der Liturgiereform von Annibale Bugnini verhindern konnte.

Maradiagas „neue Ära“ der Geschmeidigen?

„Er ist Deutscher, ein deutscher Theologieprofessor“, für so einen „gibt es nur richtig oder falsch“, ließ Maradiaga aus Deutschland nach Rom melden. Er wollte dem Glaubenspräfekten offensichtlich sagen, daß es auch Mittelwege gebe, geschmeidige Konstruktionen, mit denen man es allen ein bißchen recht machen könnte. Immerhin ist sich Maradiaga sicher, daß der Kirche eine neue Blüte bevorsteht. Konkret bezog sich seine Wortmeldung auf die Frage der Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zu den Sakramenten, mit der sich ab Oktober die außerordentliche Bischofssynode befassen wird.

„Teile der Hierarchie fühlen sich autorisiert dieselbe Ungeniertheit des Papstes zu gebrauchen“

Der Angriff Maradiagas gegen Müller zeige, so der Vatikanist Sandro Magister, daß „ein Teil der hohen kirchlichen Hierarchie sich inzwischen autorisiert fühlt, gegenüber jenen, die als Hüter der Ordnung und des Glaubensgutes ausgemacht werden, dieselbe Ungeniertheit zu gebrauchen, wie sie der Papst in diesen Monaten an mehreren Fronten an den Tag gelegt hat. Sagen wir es so: Es herrscht ein allgemeines Klima, das solche Wortmeldungen ermutigt.“

Das vom Papst für die Bischofssynode gewählte Thema gehört zu den großen Themen, die imstande sind, die Gemüter zu erhitzen und Konflikte auszulösen, das aber „am Ende, angesichts seines Ausmaßes, sogar zu nichts führen könnte, zu keinem Ergebnis“, meint Magister. Der emeritierte Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, Noch-Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz kündigte es jedenfalls schon an: „Auf der Synode werden wir unsere Stimme hören lassen“. Zollitsch wird dann als DBK-Vorsitzender allerdings bereits Vergangenheit sein. Die Frage ist: Wer wird ihm in diesem Amt nachfolgen? Die Kämpfe um die Nachfolge, die eine Weichenstellung bedeuten, sind hinter den Kulissen längst im Gange. Die inszenierte Hetzjagd und Abservierung des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst gehört dazu. Die Frage hängt mit der Nachfolgeregelung für das Erzbistum Köln zusammen. Werden Köln, Freiburg, Hamburg und Limburg noch vor der Frühjahrsvollversammlung neu besetzt werden?

Wettlauf der Angepaßten, die „große Wende“ anzukündigen

Seit Papst Franziskus, auf wessen Anregung hin auch immer, die Bischofssynode zum Thema Familie angekündigte, hat unter Kirchenvertretern, die ihre besondere Nähe zum neuen Papst betonen, ein Wettlauf begonnen: ein Wettlauf, die große Wende anzukündigen. Das aktuellste kirchliche Dokument zum Thema Familie stammt von Johannes Paul II., das Apostolische Schreiben Familiaris Consortio von 1980, das ebenfalls der Ausfluß einer Bischofssynode war. Seit damals sind mehr als 30 Jahre vergangen und die Wende-Ankündiger verweisen mit Nachdruck darauf, daß es die Familie von damals kaum mehr gebe, daß immer weniger Menschen heiraten und immer weniger Kinder geboren würden. Erstaunlicherweise war von den europäischen Wortführern der „Wende“ gegen die Greuel des Abtreibungsholocaust und der Familienzersetzung wenig zu hören. Und da sind natürlich auch noch alle möglichen Formen von Patchwork-Familien, die vor allem dem Wiener Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn ein besonderes Anliegen sind.

Aufgeblasene Marginalie um großes Versagen zu vertuschen

In Freiburg wagte man pünktlich zur Emeritierung von Erzbischof Zollitsch den Aufstand. So gibt es keinen, der zur Verantwortung gezogen werden kann oder ziehen würde. Im Namen der „Barmherzigkeit“, die große Neuentdeckung für all jene, die die kirchliche Lehre im Keller einschließen und durch eine neue Praxis ersetzen wollen, sollen die wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramenten zugelassen werden. Denn: „Das Vertrauen und die Barmherzigkeit Gottes gilt auch für jene, deren Lebensprojekt gescheitert ist“. Riccardo Cascioli (Chefredakteur der Nuova Bussola Quotidiana) hält den deutschen Bischöfen vor, daß die Zahl der wiederverheiratet Geschiedenen, die wirklich praktizierende Katholiken sind, „marginal“ sei. Die Bischöfe würden vielmehr eine Teilfrage aufblasen, um damit von ihrem größeren Versagen für den Ist-Zustand abzulenken (siehe eigene Bericht Kardinäle im Widerstreit – Mißverständnisse, Verwirrung, „Schafe ohne Hirten“).

Müller: Gott „nicht banalisieren“

Am 23. Oktober reagierte Glaubenspräfekt Müller im Osservatore Romano auf den Freiburger Vorstoß und ermahnte die Weltkirche, daß das alles gut und recht sei, doch: „die Barmherzigkeit Gottes ist keine Entbindung von den Geboten Gottes und der Unterweisung der Kirche“. Durch das, was objektiv betrachtet, eine falsche Berufung auf die Barmherzigkeit ist, laufe man Gefahr das Bild Gottes selbst zu banalisieren, wenn man behauptet, Gott könne gar nicht anders, als vergeben. Denn zum Geheimnis Gottes gehören, neben der Barmherzigkeit, auch die Heiligkeit und die Gerechtigkeit. Wenn diese Eigenschaften versteckt oder verdunkelt und die Realität der Sünde nicht ernst genommen werden, dann könne man den Menschen auch nicht Seine Barmherzigkeit vermitteln, schrieb Müller seinen deutschen Mitbrüdern ins Stammbuch.
Nicht die Antwort an sich erstaunt, sondern vielmehr die Tatsache, daß der deutsche Episkopat sich in einem Zustand befindet, der eine solche Ermahnung notwendig macht. Der Glaubenspräfekt sagte den Bischöfen, was sie selbstverständlich von sich aus vertreten müßten.

Flexibilität von Marx bis Maradiaga

Erzbischof Müller wurde noch von Papst Benedikt XVI. ernannt, aber von Papst Franziskus im Amt bestätigt, was keine Selbstverständlichkeit ist, wie Ab- und Versetzungen belegen. Beneidenswert ist die Aufgabe des deutschen Hünen an der Seite von Papst Franziskus nicht. Das vom neuen Papst erzeugte Klima läßt jene Hirten, die sich weniger als Verteidiger des Glaubens, sondern mehr als anpassungsfähige „Arrangeure“ sehen, ungeniert und teils sogar im arroganten Ton an die Öffentlichkeit treten. Am lautesten polterte Münchens Erzbischof Marx, der Müller, ohne jeden Respekt vor dessen verantwortungsvollerem Amt, aufforderte, seinen Zuständigkeitsbereich nicht zu überschreiten. Eine abschreckende Vorahnung dessen, was geschehen würde, sollten die Diözesanbischöfe durch eine „föderalistische“ Lösung der kollegialen Autoritätsfrage substantiellen Einfluß auf die Glaubenslehre erhalten. Kardinal Marx beharrte darauf, daß die Synode alle Fragen „offen“ diskutieren werde und die Ergebnisse noch nicht „vorhersehbar“ seien. Und überhaupt, griff Marx in Abwandlung ein Wort von Papst Franziskus auf, sei es Zeit, Schluß damit zu machen, immer nur über die nicht verhandelbaren Werte zu reden. Es brauche, eben, mehr „Flexibilität“, womit sich die Wortmeldungen von Marx und Maradiaga decken. Es sollte eigentlich gar nicht mehr erwähnt werden müssen, daß sich Kardinal Marx bisher weder durch Verteidigung des ungeborenen Lebens noch durch die Verteidigung des Ehesakraments besondere Verdienste erworben hat. Immerhin war das erzbischöfliche Ordinariat an der Isar imstande, Lebensschützern eine Kirche zu verweigern, die sie aber für eine Homo-Photo-Ausstellung zur Verfügung stellte. Eine doppelte Zweckentfremdung und ein Ärgernis.

Kardinal Burke, der unermüdlicher Streiter wurde beiseitegeschoben

Und als ein Kurienkardinal, wie der Amerikaner Raymond Leo Burke daran erinnerte, daß die Stellungnahme Müllers schließlich keine persönliche Meinung, sondern die Lehre der Kirche wiedergibt, konterten Marx & Co. mit einigen Zitaten aus dem Interview von Papst Franziskus für die Jesuitenzeitschrift La Civiltà Cattolica, daß man nicht immer über Abtreibung und Homosexualität reden könne. Ein dialektisches Spiel, das für Kirchenfürsten wenig ziemlich scheint, wobei sich manche spontane päpstliche Wortmeldungen besonders gut für alle möglichen Auslegungen gebrauchen und mißbrauchen lassen. Inzwischen wurde Kardinal Burke vom Papst viel von seinem bisherigen Einfluß genommen. Auch ein Signal, wer im höchsten Zirkel Roms gewünscht ist und wer nicht.

Die Worte des Papstes signalisierten jedoch den Hellhörigen auf allen Seiten, den einen zum Schrecken, den anderen zur Freude, eine Prioritätsverschiebung. Eine Verschiebung, die bereits in den Monaten zuvor durch die ungewohnte Wortkargheit des Papstes zu den großen Herausforderungen des Westens erkennbar wurde. Eine Wortkargheit, die besonders im vergangenen Juni beim Tag von Evangelium Vitae, der großen Enzyklika von Johannes Paul II. zur Kultur des Lebens auffallen mußte.

Päpstliche Prioritätenverschiebung

Die Priorität dieses Pontifikats, so man es richtig interpretieren kann, ist das Hinausgehen, hinaus an die Ränder, hinaus zur Mission, aber nicht zum Proselyten machen, was die Angelegenheit schon wieder kompliziert. Eine „missionarische Seelsorge“ sei nicht „besessen“, mit Nachdruck eine „Vielzahl von Doktrinen aufzuzwingen“. Was es brauche, so der Papst, sei ein „neues Gleichgewicht“. Worte, die zwar einige ganz genau zu verstehen glauben, doch in Wirklichkeit eines erläuternden Handbuches bedürfen würden. Was jedoch alle wahrnehmen, ist eine Änderung der Marschroute. Ein Änderung, die der schwer angeschlagenen Kirche in Europa, jedenfalls der offiziellen Kirche im deutschen Sprachraum nicht so zu schaffen macht, dafür aber umso mehr der Kirche in den USA. Die europäisch-amerikanische Entwicklung verlief nach dem Konzil teilweise ähnlich, doch zuletzt deutlich anders. Ein erneuerter Episkopat führte die katholische Gemeinschaft der USA zu neuem kämpferischen Bewußtsein. Dazu mag auch ein evangelikales Umfeld beigetragen haben, das den Kulturkampf gegen die Diktatur des Relativismus (Benedikt XVI.) noch keineswegs aufgegeben hat, während die Kirche und die protestantischen Gemeinschaften in Europa kampflos die Fahne zu streichen scheinen.

Kämpferische Katholizität der USA von „neuem Klima“ schwer getroffen

Genau diese kämpferische Katholizität der USA, die auch den europäischen Katholiken neue Impulse zu geben vermag, wie die Aktionsform Marsch für das Leben oder die Straßenberatung vor Abtreibungskliniken, wird durch die neue Richtung von Papst Franziskus am meisten irritiert und geschwächt. Die Einführung der „Homo-Ehe“ im Staat Illinois durch die entscheidenden Stimmen katholischer Abgeordneter, die sich dafür auf Papst Franziskus beriefen, war ein veritabler Schock, der in Mark und Pein fuhr. Die US-Kirche focht unter Papst Benedikt XVI. im Westen den Kampf mit dem Relativismus aus, nicht Europa. In den Kathedralen und in den Fernsehstudios, auf den Straßen und im Weißen Haus erhoben die Bischöfe immer unerschrockener ihre Stimme gegen die „Homo-Ehe“, gegen die versteckte Abtreibungsförderung durch die Gesundheitsreform, gegen den Homo- und Gender-Kulturimperialismus der Regierung Obama in der Dritten Welt und den internationalen Institutionen. Daran ändert auch nichts der Wechsel an der Spitze der Bischofskonferenz von Kardinal Timothy Dolan zu Erzbischof Joseph Kurtz, weil die Statuten nur eine dreijährige Amtszeit ohne Wiederwahl vorsehen. Welcher europäische Erzbischof würde vor einer Abtreibungsklinik knien und den Rosenkranz für die dort getöteten ungeborenen Kinder beten?

Wenn Papst Franziskus in Rom mehr Aufmerksamkeit für die Armen predigt und von der Notwendigkeit die Herzen zu bekehren, schrieben die amerikanischen Bischöfe zum Jahreswechsel ganz konkret an das Weiße Haus, indem sie den Präsidenten beschuldigten, die Religionsfreiheit einzuschränken. „Das hängt damit zusammen, daß sich der Großteil des amerikanischen Episkopats in der Verteidigung der nicht verhandelbaren Werte einig ist“, so Sandro Magister.

Frankreich ist Hoffnungsschimmer in Europa, doch mit schwachem Episkopat

In Spanien herrscht weitgehend Übereinstimmung zwischen praktizierenden Katholiken und Episkopat an den Kampffronten gegen den Relativismus. Wirkliche Impulse für den Rest Europas kommen von dort allerdings nicht. In Frankreich sind die Katholiken aus einer Lethargie erwacht, die manche vor wenigen Jahren noch für undenkbar hielten. Sie gehen auf die Straße, organisieren Kundgebungen, richten öffentliche Apelle (siehe Bericht Papst Franziskus empfängt François Hollande – 100.000 Katholiken bitten Papst um „klare Worte“). Ein Erwachen, das für Europa etwas Neues ist und hoffen läßt, daß auch der deutsche Sprachraum davon erfaßt wird. „Frankreich ist das genaue Gegenteil der USA. Das Problem ist, daß hier die Bischöfe weitgehend unbedeutend sind“, so Magister. Die Gläubigen finden im französischen Episkopat, bis auf Ausnahmen, keinen wirklichen Rückhalt. Die Ausnahmen allerdings stellen sich in die erste Reihe, wie der jüngste Marsch für das Leben in Paris zeigte, und ziehen auch andere mit , die nicht zu den „Ausnahmen“ gehören.

Text: Il Foglio/Giuseppe Nardi
Bild: Il Foglio

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9 Comments

  1. Heute – angesichts der zunehmenden „kirchlichen Handreichungen“ an den Weltgeist -
    hat eine damalige Rede von Papst Pius XII. nichts an Aktualität verloren….ja sie kann gar als eine sich heute teils zu erfüllen scheinende Prophezeiung gesehen werden.
    Papst Pius XII. hat bereits im Jahre 1949 ein in einer eindrücklichen Mahnrede auf dem Petersplatz vor den Gefahren der kirchlichen Verbeugung vor dem Geist der Welt gewarnt:
    -

    „Wollt ihr eine Kirche, die schweigt,
    wo sie sprechen müsste,
    eine Kirche, welche das Gottesgesetz abschwächt,
    es an den Geschmack des menschlichen Willens anpassen will,
    wenn sie verpflichtet ist, es mit lauter Stimme zu proklamieren,
    eine Kirche, welche sich entfernt vom unerschütterlichen Fundament,
    auf welches Christus sie begründet hat,
    um sie bequem dem unbeständigen Stand der Tagesmeinung anzupassen
    oder sie der gerade gültigen Meinung preiszugeben
    [….]
    Geliebte Söhne und Töchter!
    Geistliche Erben einer ungezählten Legion von Bekennern und Märtyrern!
    Ist dies eine Kirche, die ihr verehrt und liebt?
    Würdet ihr in einer solchen Kirche die Linien des Angesichtes eurer Mutter erkennen?
    Würdet ihr euch einen Nachfolger des ersten Petrus vorstellen können,
    der sich solchen Ansprüchen beugen würde?“
    -

  2. Und hoppla,jetzt kommt er wieder der Gutmensch Papa mit seinen Perlen des Tages.Zärtlichkeitsschmus,Dialog,dialog,dialog…Neverending Story.Noch Fragen Kienzle?

  3. Bleibt noch die FRAGE,was dann sein wird,wenn sich eines Tages herausstellt,dass der Gottesbegriff-oder besser gesagt-,den Begriff von Gott,Chistus und Kirche,so wie es der gegenwärtige Bischof von Rom,und die ganze Gruppe,wie Volpi,Marx,Schönborn,Maradiagas,Zollitsch,als ganz grosser Betrug und Lüge herausstellt?Nein ‚.Doch.es ist so und es wird sich bestätigen.Diese Leute sind Verdreher des Wortes Gottes und sie haben JESUS worte in den Mund gelegt,die Er so nie gesagt hat!Gilt auch für die Päpste der Konzilskirche.

    • ich habe noch ein kleines Problem-was wird aus der grauen (roten) Emminenz Maradiaga et sequaces ejus-wenn der Karneval vorbei ist? mir fällt nichts ein ausser“ vidi impium superexaltatum et elevatum sicut cedrus libani
      Et transivi et ecce non erat,
      et quaesivi eum et non est inventus locus ejus“ps 36 vulg.

  4. Das ist doch typisch, dass der Weg über die Medien gesucht wird. Das zeichnet ein Bild über die Bestrebungen. Diese Erkenntnisse des „Vizepapstes“ brauchen wir nicht. Halten wir Kurs aufs Kreuz und folgen wir nicht Irrwegen.

  5. Danke für diese hervorragende, wenn auch niederschmetternde Recherche!

    Leider ist es so, daß auch viele wohlmeinende Katholiken in jeder Zustandsbeschreibung Abfall von Petrus erkennen wollen. Das macht die Sache umso tragischer. Gerade Papst Franziskus würde jetzt den massiven Widerspruch der Katholiken gegen seine Verwirrungspolitik dringend brauchen.

    Im übrigen stellt sich die Frage, ob der hl. Ignatius einen Mann wie P. Bergoglio in seinen Reihen geduldet hätte. Immerhin wollte Ignatius die Ungläubigen unter die Herrschaft Christi bringen (vgl. Exerzitienbuch), und zwar ausdrücklich, inklusive der doktrinären Fragen, einschließlich der „Regeln zum Fühlen mit der Kirche“.

    Davon ist man in den heutigen Rudimenten der Gesellschaft Jesu Lichtjahre entfernt.

  6. Professor Rahner prägte einst den Begriff der kryptogamen Haeresie und warnte davor. Bischof Graber griff diesen Begriff später auf. Gemeint ist damit das bewußte Auslassen von Glaubenswahrheiten in der Verkündigung. Über bestimmte Begriffe, wie Hölle, Fegefeuer, Teufel etc. wird einfach nicht mehr gelehrt und gesprochen. Gelehrt wird nur mehr, was gehört werden will und soll. Die Bearmherzigkeit ja, aber ohne die Werke geistigen Barmherzigkeit und ohne die göttliche Gerechtigkeit. Diese Art der Haeresie hat die Kirche an Haupt und Gliedern befallen. Solche Kardinäle wie Maradiaga sind die Vorturner in der Verkündigung der (noch) kryptogamen Haeresie.

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