Sandro Magister: Wende und Bruch von Papst Franziskus – Distanz zu Johannes Paul II. und Benedikt XVI.

Papst Franziskus und der Atheist Eugenio Scalfari: revolutionärer Paradigmenwechsel im neuen Pontifikat. Die Distanzierung von Johannes Paul II. und Benedikt XVI.(Rom) Der Vatikanist Sandro Magister sieht in den Interviews mit der Civiltà Cattolica und dem Freimaurer und Atheisten Eugenio Scalfari die Umrisse des Regierungsprogramms für das neue Pontifikat. Ein Programm der „Distanzierung“ von den Vorgängerpäpsten. Papst Franziskus programmatische Aussagen könnten, wie Scalfaris Begeisterung beweise, von jedem Laizisten, Atheisten und Freimaurer angenommen werden. Ist das aber gut so? Oder wirft es nicht Zweifel auf, ob der Kurs des Papstes wirklich der richtige ist? Joseph Ratzinger sagte 1978 zum Tode von Papst Paul VI., ein Papst, der keine Kritik provoziere, hätte seine Aufgabe verfehlt. Franziskus gehe in Worten und Taten bewußt auf Distanz zu seinen Vorgängern und meide alles, was Widerspruch von Seiten der vorherrschenden kirchenfernen öffentlichen Meinung provoziere. Was Papst Franziskus über das autonome Gewissen als letztlich einzige Entscheidungsinstanz sagte, müsse jedes Freimaurerherz höherschlagen lassen, denn das entspreche genau dem, was die Freimaurerei seit bald 300 Jahren durchzusetzen versuche. Der Papst leiste keinen Widerstand gegen ein sich ausbreitendes Menschenbild ohne Gott, das in offenem Widerspruch zum von Gott nach Seinem Ebenbild erschaffenen Menschen steht. Auf dieser Linie der vorherrschenden Meinung zu gefallen, sei auch das Vorgehen von Papst Franziskus gegen die Franziskaner der Immakulata zu sehen. Ein Schritt, den Benedikt XVI. als „Wunde“ bezeichnet habe, die von Papst Franziskus seinem Motu proprio Summorum Pontificum zugefügt worden sei. Dazu gehört vor wenigen Tagen auch die  Entlassung aller Consultoren des Amtes für die liturgischen Feiern des Papstes, die Benedikt XVI. zur Unterstützung seiner liturgischen Erneuerung berufen hatte. Statt Pater Uwe Michael Lang und Don Nicola Bux berief Franziskus Liturgiker, die seinem neuen Zelebrationsstil nahestehen. Katholisches.info erlaubt sich noch die Frage anzufügen, wie und weshalb es überhaupt zu dem „neuen Dialog“ zwischen Papst Franziskus und dem Atheisten Eugenio Scalfari kam, der so programmatische Züge annahm?

Die Wende von Papst Franziskus

Wer verstehen wolle, in welche Richtung Papst Franziskus gehe und worin seine Distanzierung von Benedikt XVI. und aller Vorgängerpäpste bestehe, brauche nur vier Texte zu lesen, die im September für Medienaufsehen sorgten, so der Vatikanist Sandro Magister. Magister analysiert die jüngste Korrespondenz zwischen Papst Franziskus und Benedikt XVI. mit den Atheisten Eugenio Scalfari und Piergiorgio Odifreddi und die erste Sitzung des C8-Kardinalsrats zur Kurienreform. Der Vatikanist meint darin eine „Wende“ des regierenden Papstes, zu erkennen, die einem Bruch und einer Distanzierung von seinen beiden Vorgängerpäpsten Benedikt XVI. und Johannes Paul II. entspricht. „In Wort und Tat“, so Magister. Papst Franziskus besucht am heutigen Freitag Assisi, die Stadt seines Namenspatrons, des Heiligen Franz von Assisi.

Mehr noch als dieser Besuch in Mittelitalien seien vier Medienereignisse im September bezeichnend für das neue Pontifikat, so Magister.

  • Das Interview von Papst Franziskus in der Jesuitenzeitschrift La Civiltà Cattolica
  • Das Schreiben von Papst Franziskus an Eugenio Scalfari, mit dem er auf dessen öffentlich gestellte Fragen antwortete.
  • Das darauf folgende Gesprächsinterview zwischen Papst Franziskus und Eugenio Scalfari.
  • Die Antwort von Benedikt XVI. auf Piergiorgio Odifreddi, einen anderen Vertreter eines militanten Atheismus.

Wer Richtung und Distanzierung von Franziskus verstehen will, muß vier Texte lesen

„Wer verstehen will, in welche Richtung Franziskus gehen will und worin seine Distanzierung von Benedikt XVI. und den anderen Vorgängerpäpsten besteht, braucht nur diese vier Texte zu lesen und zu vergleichen“, so Magister.

Im Civiltà Cattolica-Interview gibt es eine Stelle, die weltweit geradezu als radikaler Bruch nicht nur gegenüber Benedikt XVI., sondern auch gegenüber Johannes Paul II. verstanden wurde.

„Wir können uns nicht nur mit der Frage um die Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit den Verhütungsmethoden. Das geht nicht. Ich habe nicht viel über diese Sachen gesprochen. Das wurde mir vorgeworfen. Aber wenn man davon spricht, muss man den Kontext beachten. Man kennt ja übrigens die Ansichten der Kirche, und ich bin ein Sohn der Kirche. Aber man muss nicht endlos davon sprechen. Die Lehren, sowohl die dogmatischen als auch die moralischen, sind nicht alle gleichwertig. Eine missionarische Seelsorge ist nicht besessen von der losgelösten Vermittlung einer Vielzahl von Lehren, die mit Nachdruck durchzusetzen sind. Die Verkündigung missionarischer Art konzentriert sich auf das Wesentliche, auf das Notwendige, was auch das ist, was begeistert und am meisten anzieht, das, was das Herz entflammt, wie bei den Jüngern von Emmaus. Wir müssen daher ein neues Gleichgewicht finden, andernfalls läuft auch das moralische Gebäude der Kirche Gefahr, wie ein Kartenhaus einzustürzen, seine Frische und den Geruch des Evangeliums zu verlieren.“

Magister dazu: „Natürlich ist sich Papst Franziskus bewußt, daß auch für die beiden Päpste, die ihm vorangingen, die Verkündigung des Evangeliums die höchste Priorität war; daß für Johannes Paul II. die Barmherzigkeit Gottes so zentral war, daß er ihr einen Sonntag im Kirchenjahr widmete; daß Benedikt XVI. gerade über Jesus wahrer Gott und wahrer Mensch sein Lebenswerk als Theologe und Hirte verfaßte; daß kurzum nichts von alledem ihn darin von seinen Vorgängern unterscheidet.“

Der Papst wisse, daß dasselbe auch für jene Bischöfe gilt, die am klarsten in Übereinstimmung darin den beiden Vorgängerpäpsten folgten. In Italien zum Beispiel Camillo Kardinal Ruini, der frühere Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz.

„Fransziskus scheint epochalen Ernst der Zivilisationsentwicklung nicht verstanden zu haben“

Sowohl Karol Wojtyla als auch Joseph Ratzinger, wie die Kardinäle Ruini oder um auf die USA zu blicken, Francis George und Timothy Dolan waren sich bewußt, daß die Verkündigung des Evangeliums heute nicht ohne eine kritische Auseinandersetzung mit dem neuen Menschenbild möglich ist, das in radikalem Widerspruch zum von Gott nach seinem Ebenbild geschaffenen Menschen steht.

„Und genau in diesem Punkt geht Papst Franziskus auf Distanz zu seinen beiden Vorgängern“, so Magister. Im Civiltà Cattolica-Interview finde sich eine weitere Schlüsselstelle. Pater Antonio Spadaro fragte den Papst zur aktuellen „anthropologischen Herausforderung“. Doch Papst Franziskus antwortet ihm nur ausweichend. Mit seiner Antwort „zeigt er, den epochalen Ernst der Lage der Entwicklung der Zivilisation nicht erkannt zu haben, die von Benedikt XVI. mit solchem intellektuellem Nachdruck analysiert und kritisiert wurde und vorher bereits von Johannes Paul II.“ Papst Franziskus gibt sich überzeugt davon, daß es hingegen genüge, auf die Herausforderung der Gegenwart mit der simplen Verkündigung eines barmherzigen Gottes zu antworten, jenes Gottes, „der die Sonne über Schlechten und Guten aufgehen läßt und es auf die Gerechten und die Ungerechten regnen lasse“.

Bis zu seinem Tod 2012 war es vor allem Carlo Maria Kardinal Martini, der diese alternative Richtung zu Johannes Paul II. und Benedikt XVI. vertreten hatte. In den USA war es Joseph Kardinal Bernardin, bevor ein veränderter Episkopat die Kardinäle George und dann Dolan an die Spitze der Bischofskonferenz setzte, die treue Gefolgsmänner Wojtylas und Ratzingers sind.

Jubel für Franziskus derselbe Jubel, der Kardinal Martini galt

„Die Anhänger und Bewunderer Martinis und Bernardins sehen heute hingegen in Franziskus den Papst, der ihren Vorstellungen einer Revanche Gestalt verleiht“, so Magister. Und so wie Kardinal Martini Zeit seines Lebens und auch heute noch in der veröffentlichen Meinung äußerst populär war, so gilt dasselbe nun für Papst Franziskus. Ziehe man dazu einen Vergleich mit den medialen Keulenschlägen gegen Johannes Paul II. und weit mehr noch gegen Benedikt XVI., dann werde die Medienstoßrichtung ganz deutlich.

Der Briefwechsel zuerst und das Gespräch danach zwischen Franziskus und dem bekennenden Atheisten Scalfari „helfen, diese Popularität des Papstes auch in partibus infidelium zu erklären“, so der Vatikanist.

Bereits am 7. August, als Scalfari öffentlich seine Fragen an den Papst richtete, ließ der Atheist und erklärte Kirchengegner deutlich Sympathien für das neue Kirchenoberhaupt durchblicken:

„Seine Mission enthält zwei skandalöse Neuigkeiten: die arme Kirche von Franziskus und die horizontale Kirche von Martini. Und eine dritte: ein Gott, der nicht urteilt, sondern vergibt. Es gibt keine Verdammnis, es gibt keine Hölle.“

„Es gibt keine Verdammnis, es gibt keine Hölle“, der Jubel Scalfaris

Hatte Scalfari da etwas gründlich mißverstanden? Oder hat der Atheist etwas besser verstanden, als viele Katholiken wahrhaben wollen? Der Papst antworte dem Atheisten, ein nie dagewesener Akt eines Papstes. Was aber fügte Scalfari noch hinzu, als er das Antwortschreiben von Papst Franziskus veröffentlichte und kommentierte?

„Eine Öffnung gegenüber einer modernen und laizistischen Kultur diesen Ausmaßes, eine so tiefe Vision zwischen dem Gewissen und seiner Autonomie, hat man bisher nie vom Stuhl des Heiligen Petrus gehört.”

Mit dieser Feststellung meinte Scalfari ganz besonders eine Stelle im Antwortschreiben des Papstes, die das Herz eines jeden Freimaurers vor Begeisterung höher schlagen läßt, nämlich den behaupteten Primat des Gewissens.

„Die Frage für den nicht an Gott Glaubenden darin, dem eigenen Gewissen zu gehorchen. Sünde ist auch beim Nichtglaubenden, wenn man gegen das Gewissen handelt. Auf das Gewissen zu hören und ihm zu gehorchen bedeutet nämlich, sich angesichts des als gut oder böse Erkannten zu entscheiden. Und von dieser Entscheidung hängt ab, ob unser Handeln gut oder schlecht ist.“

Das war alles. Papst Franziskus sagte nur das zur Frage des Gewissens. Nicht wenige Leser, so Magister, fragten sich, wie sich eine so subjektivistische Definition des Gewissens, in der das Individuum als alleinige Entscheidungsinstanz erscheint, mit der christlichen Idee vom Gewissen als Weg des Menschen hin zur Wahrheit vereinbaren läßt, wie sie seit Jahrhunderten im theologischen Denken von Augustinus bis Newman vertieft wird, und von Papst Benedikt XVI. mit Nachdruck betont wurde.

Das Gewissen als subjektive letzte Entscheidungsinstanz – Die Logen könnten es nicht besser sagen

Papst Franziskus ging aber noch weiter. Nach dem ungewöhnlichen Briefwechsel gewährte er Scalfari ein Gespräch, das ebenfalls veröffentlicht wurde. Darin ergänzte oder korrigierte er etwa nicht seine verkürzte Darstellung des Gewissens in seinem Brief, sondern bekräftigte seine Aussage, indem er das Gewissen noch drastischer auf einen subjektiven Akt reduzierte:

„Jeder von uns hat eine Sicht von Gut und Böse und muß sich entscheiden, dem Guten zu folgen und das Böse zu bekämpfen, so wie er es versteht. Das würde genügen, um die Welt zu verändern.“

Es erstaunt daher nicht, daß der atheistische Illuminist Scalfari beipflichtend hinzufügte, die Worte Bergoglios über das Gewissen „völlig zu teilen“.

Papst Franziskus: „Unser Ziel ist nicht Proselytenmacherei“ – Revolutionärer Paradigmenwechsel

Ebensowenig verwundert Scalfaris Begeisterung für folgende Worte des Papstes, die er wie ein Programm für sein Pontifikat präsentierte oder in seinen Worten: „das dringendste Problem, das die Kirche vor sich hat“:

„Unser Ziel ist nicht Proselytenmacherei, sondern das Hören der Nöte, der Wünsche, der Enttäuschungen, der Verzweiflung, der Hoffnung. Wir müssen den Jungen Hoffnung zurückgeben, den Alten helfen, uns der Zukunft öffnen, die Liebe verbreiten. Arme unter Armen. Wir müssen die Ausgeschlossenen einschließen und den Frieden predigen. Das Zweite Vatikanum, von Papst Johannes und Paul VI. inspiriert, entschied mit modernem Geist in die Zukunft zu schauen und sich der modernen Kultur zu öffnen. Die Konzilsväter wußten, daß die Öffnung zur modernen Kultur religiöser Ökumenismus und Dialog mit den Nicht-Gläubigen bedeutete. Danach aber wurde sehr wenig in diese Richtung getan. Ich habe die Demut und die Ambition, es zu tun.“

In diesem Programm von Papst Franziskus finde sich nichts, was nicht von der vorherrschenden laizistischen Meinung akzeptiert werden könnte, so Magister. Auch die Behauptung, Johannes Paul II. und Benedikt XVI. hätten „sehr wenig“ getan, um das Zweite Vatikanum umzusetzen und die Kirche der modernen Kultur zu öffnen, entspricht ganz dieser Linie. „Das Geheimnis der Popularität von Franziskus liegt in der Großzügigkeit, mit der er den Erwartungen der ‚modernen Kultur‘ entspricht und der Sorgfalt, mit der er alles meidet, was Widerspruch auslösen könnte“, so Magister.

Franziskus meidet akkurat Widerspruch – Ratzinger: „Papst der keine Kritik provoziert, hätte Aufgabe verfehlt“

Auch darin unterscheidet er sich entschieden von seinen Vorgängern, sogar Paul VI. mit eingeschlossen. Es gibt eine Stelle in der Predigt, die der damalige Erzbischof von München-Freising, Joseph Ratzinger am 10. August 1978 beim Tod von Papst Montini hielt und die „außergewöhnlich erhellend“ ist, auch wegen seines Verweises auf das Gewissen, „das sich an der Wahrheit mißt“:

„Ein Papst, der heute nicht kritisiert würde, hätte in dieser Zeit seine Aufgabe verfehlt.“

In diesem Zusammenhang, so Magister, sei das Schreiben von Benedikt XVI. an den Atheisten Piergiorgio Odifreddi zu lesen, mit dem er unerwartet sein selbstauferlegten Schweigen durchbrach.

Beide frühere Päpste diskutierten mit bekennenden Atheisten und kirchenfernen Meinungsführern. „Sie taten es jedoch in einer ganz anderen Form. Wenn Franziskus die Steine des Anstoßes meidet, machte sie Benedikt XVI. besonders sichtbar“, so Magister. Genau so habe es der im Februar zurückgetretene Papst auch gegenüber Odifreddi getan, teils durch einen Frontalangriff, mit dem er auf Odifreddis Frontalangriff antwortete.

Es seien aber nicht nur die Worte und die Formen des Dialogs, mit denen Papst Franziskus die Distanz zu seinen beiden Vorgängern sucht. „Es sind vor allem die Fakten“, so Magister.

Distanzierung durch Fakten: Verbot für Franziskaner der Immakulata überlieferten Ritus zu zelebrieren

An erster Stelle nennt der Vatikanist das Verbot, mit dem Papst Franziskus den Franziskanern der Immakulata die Zelebration im überlieferten Ritus untersagte. Einem Orden, selten genug in der katholischen Kirche von heute, der eigentlich genau dem Idealbild des neuen Papstes entsprechen müßte. Ein franziskanischer Orden, der die evangelische Armut strikt lebt und ein missionarischer Orden, der „hinausgeht“. Einer der wenigen katholischen Orden, der blüht und keine Nachwuchssorgen hat. Und dennoch ist ausgerechnet dieser Orden der einzige, den Papst Franziskus bisher maßregelte und unter kommissarische Verwaltung stellte. Der Grund: die Traditionsverbundenheit des Ordens und die Alte Messe. Das Zelebrationsverbot „ist eine effektive Einschränkung jener Freiheit, diesen Ritus zu zelebrieren, die Benedikt XVI. allen zugesichert hatte“, so Magister.

Besucher, die mit Benedikt XVI. zusammentreffen konnten, berichten, daß der ehemalige Papst in der Einschränkung ein „vulnus“ gegen sein Motu proprio Summorum Pontificum von 2007 sieht, so Magister.

Im Civiltà Cattolica-Interview tat Franziskus die Freigabe des überlieferten Ritus durch Benedikt XVI. als Akt der Großzügigkeit ab, eben als „Hilfe“ für einige wenige, die „diese Sensibilität haben“. Dabei hatte Benedikt XVI. seine Absicht in einem Brief an alle Bischöfe, auch an Bergoglio, eindeutig kundgetan, auf daß sich „die beiden Formen des Römischen Ritus sich gegenseitig bereichern können“.

Alle liturgischen Consultoren Benedikts XVI. en bloc entlassen, auch Pater Lang und Don Bux

Im selben Interview bezeichnete Papst Franziskus die nachkonziliare Liturgiereform „als ein Dienst am Volk um das Evangelium neu zu lesen angefangen bei einer konkreten historischen Situation“. Eine Definition, die, so Magister“, „stark reduktiv ist im Vergleich zur liturgischen Sicht, die dem Theologen und Papst Benedikt XVI. zu eigen war“.

Zudem ersetzte Franziskus am 26. September immer in diesem Bereich en bloc die fünf Consultoren des Amtes für die liturgischen Feiern des Papstes. Zu den Entlassenen gehört zum Beispiel der deutsche Oratorianer Pater Uwe Michael Lang, zu dessen wichtigstem Buch, das der Zelebrationsrichtung ad Dominum gewidmet ist, Papst Benedikt XVI. das Vorwort verfaßt hatte. Zu den Entlassenen gehört ebenfalls der bekannte, ebenfalls traditionsverbundene Liturgiker Don Nicola Bux.

Unter den Neuernannten finden sich hingegen Liturgiker, die dem Zelebrationsstil von Papst Franziskus nahestehen, der sich deutlich von der ars celebrandi von Benedikt XVI. unterscheidet.

Text: Settimo Cielo/Giuseppe Nardi
Bild: Settimo Cielo

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Unverständlich ist, dass das belanglose Gerede dieses Mannes so ausführlich gehört und betrachtet wird. Ein Papst, dem außer Predigen nichts einfällt, übt kein Lehramt aus. Es ist von daher komplett sinnlos, überhaupt auf Rom zu schauen, zumal die Predigten nirgends den Eindruck geben, interessant oder gar intelligent zu sein.

Tragisch sind natürlich Franzens Missbräuche päpstlicher Jurisdiktion wie im Fall der Franziskaner der Immaculata.

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