Strukturreformen und „Zölibat kein Dogma“ – Die Vorstellungen des neuen Staatssekretärs Pietro Parolin

Neuer Staatssekretär Pietro Parolin über Strukturreformen, Zölibat und Pädophilie(Caracas) Der soeben neu ernannte Staatssekretär des Heiligen Stuhls, der Vatikandiplomat Kurienerzbischof Pietro Parolin gab der moderat regierungskritischen Wirtschaftstageszeitung El Universal von Caracas ein Abschiedsinterview, bevor er als Apostolischer Nuntius die venezolanische Hauptstadt in Richtung Vatikan verläßt. In dem Interview nimmt die neue Nummer Zwei an der Römischen Kurie hinter dem Papst auch zu den üblichen „heißen“ Eisen wie Pädophilie und Zölibat Stellung und legte Wert darauf, eine gemäßigte, aber progressive Haltung durchblicken zu lassen.

Kurienerzbischof Parolin bereitet seine Abreise aus Caracas vor, wo er vier Jahre diplomatischer Vertreter des Heiligen Stuhls in einem Land  war, das mit seiner sozialistischen Staatsdoktrin des Bolivarismus unter Hugo Chavez einen internationalen Sonderweg beschritten hat. In den vergangenen vier Jahren versuchte die Opposition die Regierung abzulösen, was nicht gelang. Allerdings starb Staatspräsident Chavez nach längerer Krankheit am 5. März 2013, acht Tage vor der Wahl von Papst Franziskus, im Alter von erst 58 Jahren. Die Nachfolgefrage konnte die bolivarische Front vorerst für sich entscheiden. Jahre, die von harten Auseinandersetzungen zwischen Staat und Kirche geprägt waren.

Nuntius Parolin bemühte sich um Entspannung und suchte eine neue Gesprächsebene mit der Regierung. Sein Name wurde bereits wenige Tage nach der Wahl von Papst Franziskus unter den möglichen Kandidaten für die Stelle des Staatssekretärs genannt. Eine Empfehlung, die vom früheren Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano stammen soll, aus dessen Schule Msgr. Parolin stammt. Denn persönlich begegnet sind sich der neue Staatssekretär und Papst Franziskus vor der Ernennung nur ein einziges Mal und das war eher flüchtig, wie Parolin dem Wirtschaftsblatt El Universal sagte.

Bergoglio nur einmal gesehen – „Werde ihn fragen, warum er so entschieden hat“

Das war, als Erzbischof Bergoglio Parolins Büro in der Zweiten Sektion des Staatssekretariats, dem „Außenministerium“ des Heiligen Stuhls betrat, um einige Argentinien betreffende Dinge zu besprechen. „Wahrscheinlich hat sich der Papst diese Meinung gebildet“, daß zwischen den beiden eine Übereinstimmung gegeben sei, wie Parolin dem Journalisten gegenüber meinte. Ob der Papst denn auch die Reformideen Parolins kenne, will der El Universal-Interviewer wissen: „Die Wahrheit ist, daß ich mit ihm nicht viel gesprochen habe und ich denke, wenn ich die Gnade und die Möglichkeit habe, werde ich ihn fragen, warum er diese Entscheidung getroffen hat.“

Parolin weiter: „Ich kann aber sagen, daß ich mich seiner Art die Kirche zu verstehen, sehr nahe fühle und vor allem seinem Stil der Einfachheit und der Nähe zu den Menschen, seiner Art zuzuhören und sein ernsthaftes Bemühen, damit die Kirche wieder zu einer bedeutenden Präsenz in der Welt von heute wird“. So hat dem neuen Diplomat als Staatssekretär auch die Syrien-Initiative von Papst Franziskus gefallen. Wahrscheinlich das Vorspiel zu neuen diplomatischen Initiativen auch an anderen Fronten: „Als Kirche haben wir die Möglichkeit in Händen, durch die Diplomatie am internationalen Leben teilzuhaben.“

In dem Interview mit der venezolanischen Tageszeitung bekräftigt Parolin seinen Ruf als „Reformer“ mit progressivem Einschlag und daher einem Hang zum Aktionismus. Geistliche Fragen spielten im Interview keine Rolle. Im Vordergrund standen ausschließlich „Strukturreformen“ als „Lösungen“ einer auch von Parolin indirekt bestätigen Krise.

Benedikt XVI. erwähnt Msgr. Parolin nur im Zusammenhang mit dessen Kampf gegen die Pädophilie. Die Ära Benedikts XVI. wird mit ihm auch im Staatssekretariat enden.

Zölibat

Sofortiges mediales Interesse fanden die Aussagen Parolins zum Thema Zölibat. Der neue Staatssekretär betont, daß der Zölibat kein Glaubensdogma sei. „Man kann sie vertiefen und darüber sprechen und nachdenken über diese Themen, die nicht Glaubensdogmen sind und an manche Änderung denken, aber immer im Dienst der Einheit und alles gemäß dem Willen Gottes… Gott spricht auf viele Arten. Wir müssen auf diese Stimme achten, die uns über Ursachen und Lösungen orientiert, zum Beispiel den Priestermangel. Daher gilt es im Augenblick, in dem Entscheidungen zu treffen sind, diese Kriterien, den Willen Gottes, die Kirchengeschichte gegenwärtig zu halten, so wie die Offenheit für die Zeichen der Zeit.“

Der neue Staatssekretär nährt damit neue Nahrung für die Lösung des Priestermangels durch Aufhebung des Zölibats. Eine erstaunliche Variante nach den Pontifikaten von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Im Juli ließ die österreichischen Tageszeitung Die Presse eine „langjährige Freundin“ des Papstes, Clelia Luro zu Wort kommen mit der Aussage, sie sei sich sicher, daß Papst Franziskus den Zölibat bald abschaffen werde. Angesichts der vielen gut- und weniger gut gemeinten Ratschläge, die alle möglichen Leute dem Papst via Medien ausrichten, ist die Stichhaltigkeit dieser Aussage nicht abschätzbar. In seiner CELAM-Rede in Rio de Janeiro reihte Papst Franziskus die Forderung, „daß Priester heiraten“ können sollen, dem von ihm kritisierten „gnostischen Reduktionismus“ zu.

Bestimmte Fragen offen zu lassen und eine gewisse Bereitschaft zu progressiven Positionen zu signalisieren, scheint bei zahlreichen Kirchenvertretern zum „guten Ton“, zumindest jedenfalls zur Taktik zu gehören. Das macht es schwierig, die wahren Überzeugungen und Absichten abzuschätzen.

Demokratisierung

„Es wurde immer wiederholt, daß die Kirche keine Demokratie ist. Es ist aber eine gute Sache dieser Zeiten, daß es einen demokratischeren Geist gibt im Sinne eines aufmerksamen Zuhörens und ich glaube, daß der Papst dies als Ziel seines Pontifikats genannt hat. Eine kollegiale Leitung der Kirche, wo sich alle Instanzen zum Ausdruck bringen können. Dann muß er es sein, der eine Entscheidung trifft“, so der neue Staatssekretär.

Korruption

„Der Papst spürt das Thema Korruption auf besondere Weise, wegen der Tatsache, daß er von einem Kontinent stammt, wo dieses Problem sehr schwerwiegend ist und eine große Herausforderung für Lateinamerika darstellt. Er ist das Thema in Argentinien angegangen und jetzt wiederholt er, was er schon als Erzbischof verurteilt hat. Es ist ein grundlegender Punkt zu dem er arbeiten will, weil die Korruption die Gesellschaften und die Staaten ruiniert.“

Pädophilie

„Dazu befindet sich der Papst auf gleicher Linie mit dem, was seit Benedikt XVI. gemacht wird: eine klare Position einnehmen vor allem gegenüber den Opfern, damit sich solche Vorfälle nicht mehr wiederholen.“

Ob seine Reformvorstellungen umgesetzt werden können, wird Msgr. Parolin gefragt: „Die Kirche ist ein komplexer Organismus und in ihrem Inneren gibt es viele Widerstände. Es ist eine große Herausforderung für den Papst, denn er hat die Einheit zu bewahren und alle diese Entscheidungen müssen so getroffen werden, daß sie die Kirche einen und nicht spalten.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican Insider

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33 Comments

  1. Wohin will uns der Vatikan führen? Zuerst die Beförderung und das päpstliche decken eines von der Homolobby geförderten Sodomisten. Dann das Verbot an einen Ordens die „Heilige Messe im außerordentlichen römischen Ritus“ zelebrieren zu dürfen. Und nun auch das noch?? Wie es scheint dürfte vielen nicht bekannt sein was der Vatikan und vor allem wie und was seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI zum „Heiligen“ Zölibat sagte.

    Wie es scheint spielt man hier das „Amsterdamer“ Spiel, man begeht Ungehorsam und irgendeiner wird schon diesen Ungehorsam auch noch erlauben.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • Sie fragen: „Wohin will uns der Vatikan führen?“
      Es ist bitter, aber die Antwort, die ich gefunden habe, ist: politisch will uns der Vatikan unter Seiner Heiligkeit in die Neue Weltordnung führen, und religiös in die antichristliche Welteinheitsreligion, die zunächst aus einer Vielfalt sich gegenseitig tolerierender Unwahrheiten bestehen wird.
      Liebe Christen – lasst uns das nicht mitmachen!

  2. Ich wünsche ihm vor allen viel Glück, was den Pflichtzölibat betrifft (nach 900 Jahren ist die Zeit „überreif“)!

    • „Ich wünsche ihm vor allen viel Glück, was den Pflichtzölibat betrifft (nach 900 Jahren ist die Zeit „überreif“)!“

      Die Scheidungsrate unter evangelischen Pastoren und Pastorinnen sollte bekannt sein. Es wird kein Jahr dauern und die erste Ehe eines katholischen Priesters löst sich in Luft auf. Damit wird gleichzeitig das Sakrament der Ehe abgeschossen und das ist auch so gewollt. Ich frage mich schon länger wer unter dem Zölibat mehr leidet, der katholische Priester oder die Leute denen das Zölibat gar nichts angeht.
      Per Mariam ad Christum.

    • Anna Maria:
      1 Es gibt keinen Pflichtzölibat sondern dieser wird FREIWLLIG abgelegt.
      2 der Zölibat ist schon viel älter als 900 Jahre, informieren sie sich darüber vielleicht unter Konzil von Elvira 310 n Chr.
      3 Die Abschaffung dieses also seit 1703 Jahre bestehende Kirchengebotes ist kein geeignetes Mittel, den gewollten und bewusst herbeigeführten Priestermangel zu lösen, den ansonsten würde es keinen Seelsorger Mangel bei den evangelischen Glaubensgemeinschaften geben.

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • @ Anna Maria
      Ein spirituelles Leben und Enthaltsamkeit gehören zusammen. Die zurückgehaltenen körperlichen Kräfte und Triebe werden durch die Gnade Gottes, die Gott der menschlichen Bemühung entgegenbringt, in geistige Kraft umgewandelt.
      Zunächst kann die Enthaltsamkeit ein schwieriges Opfer sein, was mancher als eine unsinnige Pflichtübung betrachten mag. Jedoch es liegt ein tiefer Sinn darin.
      Eine Tradition über Jahrhunderte aufrecht zu erhalten ginge nicht, wenn es nicht Leute gäbe, die den Zölibat weniger als Pflicht, sondern als immense Bereicherung für ihr spirituelles Leben erfahren hätten. Ich glaube, das waren früher nicht wenige. Und ohne diese positive Erfahrung, über die heute kaum noch gesprochen wird, wäre die röm. kath. Tradition des priesterlichen Zölibats schon längst in sich zusammen gebrochen. Aber sie ist es nicht.

      Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß diejenigen Leute am lautesten nach Abschaffung des Zölibats schreien, die keinerlei Erfahrung, weder praktisch noch theoretisch, damit haben.

  3. Der Zölibath gehört meines Wissens zum Status Ecclesiae und steht mithin nicht für Abschaffungen zur Verfügung.

  4. “ Der neue Staatssekretär betont, daß der Zölibat kein Glaubensdogma sei. „Man kann sie vertiefen und darüber sprechen und nachdenken über diese Themen, die nicht Glaubensdogmen sind und an manche Änderung denken, aber immer im Dienst der Einheit und alles gemäß dem Willen Gottes… “

    Alles klar. Genau diesen Angriff auf das Zölibat habe ich erwartet. Jetzt geht es los.

    „den Willen Gottes, die Kirchengeschichte gegenwärtig zu halten, so wie die Offenheit für die Zeichen der Zeit.“

    Ihr seid nicht nur offen für die Zeichen der Zeit. Ihr macht mit dieser Welt gemeinsame Sache.
    Per Mariam ad Christum.

  5. Der hl. Paulus:
    -
    „1 Kor 7,33
    Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen.
    1 Kor 7,34
    SO IST ER GETEILT“
    -

    S.E. Erzbischof Haas:
    -
    „Der Zölibat, also die Ehelosigkeit des Priesters um des Himmelreiches willen, 
    ist eine unverzichtbare Gnadengabe für das Leben der Kirche. 
    Er ist dem katholischen Priesterstand wahrhaft angemessen und von der Kirche als Geschenk des Heiligen Geistes stets hochgehalten worden.
    Dies wird auch weiterhin so sein und bleiben. 
    Der Zölibat ist nämlich ein unverkennbares Zeichen für die 
    Ganzhingabe an den göttlichen Heiland und seine Kirche. 
    Er ist von schönstem und tiefstem Sinn, wenn wir wirklich an das ewige Leben glauben*: 
    an den Himmel, wo – wie Jesus selbst sagt – nicht mehr geheiratet wird. Die Ehe gehört der zeitlichen Ordnung an; 
    das zölibatäre Priestertum verweist
    eindeutig auf die ewige Vollendung im Himmel. Die freudvoll und konsequent gelebte Ehelosigkeit des Priesters ist das ausdrucksstarke Zeichen des Priesters auf ewig, der verwandelt ist und vollendet sein will für den, der ihn
    berufen und erwählt, geweiht und gesandt hat.“
    -

    Der erem.Papst Benedikt XVI.
    hat den Zölibat unmissverständlich als Gnadengabe und wesentlichen Bestandteil des Priestertums verteidigt.
    Auch 
    Papst Pius XII. 
    hat in seinem Lehrschreiben 
    aus dem Jahre 1953 mit dem Titel
    „Sacra virginitas“
    sehr schön über die kostbare Gabe des Zölibates geschrieben und wie ich finde in vortrefflichen Worten das übernatürliche Wesen des Zölibates hervorgehoben….
    so lesen wir u.a.:
    -
    „All diese Jünger 
    haben sich um der Gleichgestaltung mit Christus, dem Bräutigam, willen 
    dem Stand der Jungfräulichkeit angeschlossen […]. 
    Ihre glühende Liebe zu Christus gab sich nämlich nicht damit zufrieden, lediglich aufgrund von gefühlsmäßigen Banden mit ihm verbunden zu sein: 
    Sie hatte das unbedingte Bedürfnis, sich durch die Nachahmung seiner Tugenden als solche zu erweisen, insbesondere durch die Gleichgestaltung mit seinem Leben, welches ganz und gar dem Wohl und der Erlösung des Menschengeschlechts geweiht war. 
    Wenn die Priester […] 
    die vollkommene Keuschheit einhalten, geschieht das sicherlich, weil ihr göttlicher Meister selbst auch bis zu seinem Tod im jungfräulichen Stand verblieben ist.

    [….]
    Die heiligen Amtsträger verzichten jedoch 
    nicht einzig und allein deshalb auf die Ehe, weil sie sich dem Apostolat widmen, 
    sondern auch, weil sie dem Altar dienen.
    [….]
    Weit davon entfernt, durch das Gesetz des Zölibats die Vaterschaft zu verlieren, 
    erhebt der Priester sie ins Unermessliche, weil er nicht für dieses irdische und vergängliche Leben, 
    sondern für das himmlische und ewige Leben Kinder zeugt
    (….)
    All jene, die die vollkommenen Keuschheit gewählt haben, […] 
    lassen aufgrund dieses Verzichts die eigene menschliche Persönlichkeit 
    nicht verarmen, 
    da sie 
    von Gott selber eine geistliche Hilfe empfangen, welche die „gegenseitige Hilfe“, die die Eheleute einander schenken, 
    unendlich übertrifft. 
    Da sie sich nämlich ganz Dem weihen, der ihre Grundlage schlechthin ist und der mit ihnen sein göttliches Leben teilt, verarmen sie nicht, sondern werden über die Maßen reich“
    -

  6. Wir wollen mal nicht unfair sein: Die Frage nach dem Zölibat wurde vom Interviewer aufgeworfen. Was soll der arme Erzbischof daraufhin tun – die Antwort verweigern? Was er dann gesagt hat, ist völlig korrekt: Der Zölibat ist kein Dogma, aber eine gut begründete Tradition, die aus den ersten Jahrhunderten der Kirche stammt und nicht leichtfertig aufgegeben werden darf.
    Wenn man dann noch dazu in den Blick nimmt, daß er eine Rückkehr der Kirche in diese ersten Jahrhunderte fordert – in denen es den Zölibat schon gab – dann finde ich, er hat sich wacker geschlagen.

    • „Wenn man dann noch dazu in den Blick nimmt, daß er eine Rückkehr der Kirche in diese ersten Jahrhunderte fordert – in denen es den Zölibat schon gab – dann finde ich, er hat sich wacker geschlagen.“

      Sein Ja war kein Ja und sein Nein war kein Nein. Und was hat der Herr dazu gesagt? Rückkehr in die ersten Jahrhunderte? Das kann passieren. Aber dann wird es ein Martyrium.
      Per Mariam ad Christum.

  7. Dann stellt sich doch die Frage, ob die Väter des 2. Vatikanums die „Zeichen der Zeit“ und den „Willen Gottes“ nicht richtig erkannten, als sie fast einmütig den Priesterzölibat für die lateinische Kirche bestätigten, und wenn sie hier keine richtige Erkenntnis hatten, ob sie dann möglicherweise auch anderswo irrten – oder es stellt sich die andere Frage: was hat sich denn so grundlegend an der Zeit und dem Willen Gottes in den vergangenen 50 Jahren geändert, dass das, was 2000 Jahre lang wahr und richtig war, es jetzt auf einmal nicht mehr sein soll, und wenn das wirklich so wäre, ob das dann nicht auch für andere vom 2. Vatikanum behandelte Punkte zutreffen kann? In beiden Fällen folgt aus der progressiven Logik selbst, dass das 2. Vatikanum überholt ist und auf den Prüfstand gestellt werden muss.

    • lieber Leo Laemmlein
      „In beiden Fällen folgt aus der progressiven Logik selbst, dass das 2. Vatikanum überholt ist und auf den Prüfstand gestellt werden muss.“

      Das ist richtig. Eigentlich könnte die römische Kurie den EKD – Präsidenten als Vorsitzenden der Glaubenskongregation einstellen. Es merkt eh bald keiner mehr.
      Per Mariam ad Christum.

    • @Leo Lämmlein:
      Wie sehr Sie hier Wahres aussprechen – allein aus logischen Gründen Wahres!
      Das Chaos nimmt zu, allein das geistige Chaos, in dem die Vernunft – selbst wenn man einmal ganz absehen wollte von spirituellen Prämissen und Folgerungen – vollends aufgegeben wurde.
      Der Vatikan ist seit dem Konzil, aber nun seit F. vollends entfesselt, extrem unlogisch, proletenhaft-ungebildet, unpräzise, fischt im Trüben – allein schon argumentatorisch. Die absolut populistsichen, negativ aufgeladenen Predigten F.s, deren keine ohne Seitenhiebe auf Personen oder Personengruppen auskommt und darum eines Papstes unwürdig sind!!!, denen kein Mensch, der geistig und auch geistlich ein gewisses Niveau hat (was nicht mit Doktortiteln oder Magistertiteln verwechselt werden darf!), im Ernst folgen kann, sind alleine schon geeignet, die Autorität des Lehramts für null und nichtig zu erklären. Amerio nannte diesen unwürdigen und dürftigen Stil „Circiterismus“. Mit dem Verlust der Latinitas setzte auch der Verlust des logischen, präzisen und redlichen Denkens ein. Ein halbes Jahrhundert hat ganze Arbeit geleistet. Nun tritt F. die Überreste mit Hilfe einer theologischen Prolo-Gang vollends zusammen… Diese schwarzgewandeten katholischen Amtsschimmel, die nicht mehr wissen, wer Jesus war – jedenfalls erwähnen sie ihn nie –, sind wirklich nicht anders zu bezeichnen. Und nun komme mir nicht wieder irgendeiner, der sein Hirn entsorgt hat mit der magischen Qualität von Weigeträgern – das ist nämlich Zauberglaube und hat mit dem kath. Glauben nichts zu tun.
      Es ist der Durcheinanderwerfer, der dieses Chaos hier mit Hilfe derer, die sich ihm verschrieben haben, durchziehen will.
      Es wird ihm nicht gelingen:
      Iesus Christus filius Dei et Mariae vicit, Iesus Christus filius Dei et Mariae vincit, Iesus Christus filius Dei et Mariae vincet et vicerit!

  8. „Zölibat kein Dogma“ Das ist zunächst schlicht wahr. Aber eben auch banal. Es stellt sich also die Frage, warum sagt er das?

    • @Mister X
      “ Es stellt sich also die Frage, warum sagt er das?“

      Weil sie sich schon länger mit den Gedanken tragen es abzuschaffen. Sie wissen nur noch nicht wie. Achso! Der ominöse Priestermangel. Das könnte der Generalschlüssel sein.
      Per Mariam ad Christum.

    • Die Antwort ist in der Tat banal. Warum er das sagt? Darauf hat das alte Sprichwort eine Antwort. „Wie der Herr, so´s Gescherr“ Papst Franziskus ist ja- wie wir leider immer wieder hören und lesen dürfen, ein Meister des Banalen.

    • Ja, genau! Schließlich hat ja auch niemand behauptet, dass der Zölibat ein Dogma sei. Also: Warum sagt er das?

    • Warum er das sagt?
      Die schlichte, wahre und banale Antwort ist: Er ist danach gefragt worden. Und als er nach der Antwort schon über etwas Anderes redete, ist er vom Interviewer ermahnt worden, zum Thema Zölibat zurückzukehren. Was hätte er also tun sollen? Die Antwort verweigern?

      • “ Was hätte er also tun sollen? Die Antwort verweigern?“
        Wie wäre es denn mit einem klaren „Ja“ zum Zölibat?
        Per Mariam ad Christum.

      • Die Frage war halt, ob das Zölibat ein unabänderliches Dogma sei. Da hat er halt wahrheitsgemäß antworten müssen, dass es das nicht ist. Hätte er lügen sollen? Und wenn er dann erklärt, dass man deshalb nicht einfach sagen kann, dass es der Vergangenheit angehöre, ist das doch klar genug, oder?

      • „Und wenn er dann erklärt, dass man deshalb nicht einfach sagen kann, dass es der Vergangenheit angehöre, ist das doch klar genug, oder?“

        Nein nichts ist klar.
        „Gott spricht auf viele Arten. Wir müssen auf diese Stimme achten, die uns über Ursachen und Lösungen orientiert, zum Beispiel den Priestermangel. “
        Was meint er denn für Lösungen?
        „Daher gilt es im Augenblick, in dem Entscheidungen zu treffen sind, diese Kriterien, den Willen Gottes, die Kirchengeschichte gegenwärtig zu halten, so wie die Offenheit für die Zeichen der Zeit.“
        Was sagt den die heutige Zeit über das Zölibat und welche Zeichen sendet sie?
        Ich hätte den Journalisten erklärt das es Menschen gibt die Christus so sehr lieben und ihm dienen wollen das sie getrost auf den Sex verzichten können. Da hätten sie ihre Bücher und Microphone eingeklappt und das Gespräch über das Dogma wäre zu Ende gewesen.
        Gibt es denn eigentlich einen katholischen Priester der das Zolibat gebrochen hat und heilig gesprochen worden ist? Luther war es nicht das weis ich.
        Per Mariam ad Christum.

  9. Der Papst hatte als Kardinal Bergoglio die gleiche Meinung wie Kurienerzbischof Parolin. Als ich das verlinkte Interview (s.u.). vor Monate las, war mir klar, wohin die Reise geht. Die Reisegeschwindigkeit war mir damals allerdings nicht klar.
    Kein Wunder dass Kardinal Lehmann und Erzbischof Zollitsch und zahlreiche andere so erfreut über die Papstwahl waren.

    „(…)For now, the discipline of celibacy stands firm. Some say, with a certain pragmatism, that we are losing manpower. If, hypothetically, Western Catholicism were to review the issue of celibacy, I think it would do so for cultural reasons (as in the East), not so much as a universal option.
    For the moment, I am in favor of maintaining celibacy, with all its pros and cons, because we have ten centuries of good experiences rather than failures. What happens is that the scandals have an immediate impact. Tradition has weight and validity. Catholic ministers chose celibacy little by little. Up until 1100, some chose it and some did not.
    After, the East followed the tradition of non-celibacy as personal choice, while the West went the opposite way.
    It is a matter of discipline, not of faith. It can change.(…)“

    http://www.aleteia.org/en/religion/documents/in-2012-interview-cardinal-bergoglio-says-he-favors-keeping-celibacy-582001

    Übrigens gibt es das Zölibat nicht erst seit 1100 n. Chr. das weiß sogar wikipedia.

  10. Jesus hat gesagt, dass im Himmel, wenn die Menschen im Auferstehungsleib sind, nicht mehr geheiratet werde. Der Zölibat (von lat. „caelestis/coelestis“ = „himmlisch“) ist ein apokalyptischer Stand. Er verweist radikal auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott schaffen wird, wenn diese Erde durch Feuer vernichtet wird. Das alles steht bereits in der Bibel. Dort steht übrigens auch nirgends, dass es für den katholischen Glauben um Weltverbesserung oder eine Erneuerung d i e s e r Erde gehe!
    Der Zölibat ist notwendig. Wenn er abgeschafft wird, wird es keine Perspektive mehr in den Himmel geben. Selbst die Protestanten mussten ihre in Luther total verbissene Zölibatsablehnung wieder aufgeben: seit dem 19. Jh. gab es wieder Diakonissen und etwas später auch Kommunitäten für beide Geschlechter. Da sie ja das Priestertum ablehnen, wurde das zölibatäre Leben nicht mit Ordinationen verknüpft, denn das ergibt nur Sinn, wenn der Priester Christus mit seiner ganzen Person „gegenwärtig setzt“ und auch das Messopfer vollziehen kann. Eine Kirche, die das nicht glaubt, braucht auch nicht den Priesterzölibat. Aber dennoch: selbst die Evangelischen haben den Zölibat wieder eingeführt (s.o.).
    Mit der Abschaffung des Zölibats ist der Protestantismus in wenigen Jahrzehnten entweder verknöchert oder er hat sich immer mehr aufgesplittert.
    Das k a n n überhaupt nicht Gottes Wille sein!
    „Wenn du ein Mönch sein willst,
    musst du das Leben der Endzeit führen,
    abgeschieden,
    im Tode Christi,
    eingeweiht
    in die Auferstehung,
    einzig in Christus allen geeint.

    Deine Zelle
    Sein Grab,
    das versiegelte,
    Engel schließen es,
    Engel begegnen in ihm den Menschen,
    verkünden das himmlische Leben,
    Christus erscheint,
    verklärt.
    (Raphael Hombach – Einsam für alle)

    Ja, das versteht nur, der es versteht – aber wer es nicht versteht, ist nicht geeignet zum Priestertum. Auch in der Kirche geht es am Ende nicht um Masse, sondern um Klasse.

    Jesus selbst war zölibatär. Und der ehelose Hl. Paulus nannte den Zölibat eindeutig das „Bessere“. So wie Maria von Bethanien das Bessere wählte. Jesus sagte, als Martha sich darüber beschwerte, dass Maria in der säkularen Geschäftigkeit nicht „anpackte“:
    Sie hat das Bessere gewählt. Es soll ihr nicht genommen werden.
    Kein Priester m u s s t e Priester werden. Freiwillig hat er diesem Lebensweg zugestimmt. Dieser Weg ist das Bessere. Lasst es euch nicht nehmen, ihr alle, die ihr zölibatär lebt! Vertieft es, sagt ja zum Leben im Grab Christi, die Kirche und die Welt braucht euch, vor allem euch, euch Männer und Frauen! Die Ehe ist ein hartes Geschäft, das ist nicht eitel Sonnenschein und hält einen auch in vieler Hinsicht von der Konzentration auf den Himmel ab. Niemand lasse sich hier verführen!
    Jeder möge darüber nachdenken, warum Jesus dem einzigen Schöpfungsfaktum, das ursprünglich gut war, auch für den Himmel eine klare Absage erteilt, nämlich der Ehe!

    • erst einen grossen Dank an @zeitschnur in ihren überzeugenden klaren Worten auch für ihre feurigglühende Sprache, sie ist mir jedesmal eine helle Freude-Wahrheit,Treue und überschäumende Liebe zum Herrn und Seiner hl.Kirche.Keine diplomatische Rede, die vor lauter Vosicht zugrunde geht.Die nichts und alles sagt.
      Die Ehelosigkeit der Priester und Ordensleute ist für jeden der nicht glaubt, nicht auf dem Felsen Petri, sondern auf Sand gründet eine causa belli ac contumeliae.Das nicht von dieser Welt sein, aber in dieser Welt sein ist kein Leichtes-aber Anforderung für den geistlichen Stand. Das dann durch alle Höhen und Tiefen im persönlichen Dasein durchzuhalten ist Gnade, Gnade nach Gnade, Gnade um Gnade ja Gnade über Gnade.Dieses Zeichen in dieser Welt mit Christus stigmatisiert zu sein,ja dass man es einem ansehen kann dass man nicht jeden Jubel Trubel mitmachen kann-ein ganz starkes Zeichen für den gekreuzigten und auferstandenen Herrn.Viele wollten an diesem heiligen Zeichen rütteln (ein banales Beispiel: Sepp Blatter Fussballguru wollte seinen Ehebruch mit wüsten Invektiven gegen Papst Benedikt rechtfertigen ebenso der deutsche ehemalige Bundespräsident etc etc ))-sie sind gestrauchelt und gefallen.
      Schauen wir auf zur Allerseligsten Jungfrau,deren Namensfest wir in Freude begehen „ganz schön bist du o Jungfrau bewahre deine Schönheit in den Gliedern deiner Nachfolge, hilf den Gefallenen wieder auf, führe die Davongelaufenen zurück und festige uns alle in der Beharrlichkeit, im Durchhalten bis zum seligen Ende.
      denn Du bist voller Gnade ,bitte für uns!“

  11. Liebe/r BW! Eigentlich wollte ich nichts mehr schreiben, aber dann haben Sie mich überzeugt…:-). Es ist ja schön, dass sich hier alle einig sind und ich die Einzige bin, welche eine andere Meinung vertritt. Wie erwähnt, der Pflichtzölibat ist kein Dogma sondern hat Tradition. Wir dürfen nicht vergessen, Jesus ist der Retter also Gottmensch (makellos ohne Sünden). Logischerweise hatte Jesus keinen sexuellen Trieb. Schliesslich ist er Sohn Gottes und er wollte auch keine Familie gründen! Seine „Hauptmission“ am Schluss seines Lebens war die Kreuzigung und die Auferstehung. Ein Priester liebe/r BW ist ein Mensch wie Sie und ich mit der Berufung die Sakramente spenden zu können. D.h., dass er z.B. in der Eucharestie der STELLVERTRETER Jesus (also nicht Jesus/Gottmensch) ist. D.h. aber nicht, dass er keine Sünden hat, keine sexuellen Triebe hat etc. Mit der Abschaffung des Pflichtzölibats wird der Priestermangel viel geringer. Die X-Tausend Ausgetretenen können ihr Amt wieder aufnehmen. Der Anreiz für Schwule und Pädophile wird geringer. Übrigens, gibt es jetzt schon viele konvertierte verheiratete katholische Priester in Deutschland und Österreich mit Kindern. Niemand stört sich daran. Im Gegenteil, diese Priester können mitreden, wenn es um familiäre Probleme geht. Verstehen Sie mich nicht falsch, wenn ein Priester zölibater leben will, soll er das tun können. Aber es soll keine Pflicht sein. Übrigens, fast alle Apostel waren verheiratet. Sie waren eben auch „nur Menschen“.
    Ich hoffe, Sie alle hier können auch einmal eine Meinung akzeptieren, auch wenn es nicht eure ist. Wir sind trotzdem alle Christen. Gottes Segen für euch alle!

    • „Jesus ist der Retter also Gottmensch (makellos ohne Sünden). Logischerweise hatte Jesus keinen sexuellen Trieb.“
      Woher wissen Sie das? Immerhin ist Jesu Identität eindeutig eine geschlechtliche: er ist ja nicht geschlechtslos zur Welt gekommen, sondern als Mann, und nur deshalb kann auch ein Mann Priester sein. Der Geschlechtstrieb ist nichts Verwerfliches und sogar gottgewollt. Er wird aber verwerflich, wenn er sich mit bösem Begehren verbindet. Es heißt von Jesus, er sei uns in allem gleich geworden. Er wurde auch versucht. Aber er hat im Gegensatz zu uns nicht gesündigt, weil er sündlos war. Warum sollte er sich daher nicht gefühlt haben, wie jeder Mann sich fühlt? Aber eben nicht in Verbindung mit bösem Begehren.

    • @Anna Maria
      Ein Priester ist eben kein Mensch wie du und ich. Zwar ist er genauso der Sünde ausgeliefert und kann „verünglücken“, doch durch die Weihe hat er die Kraft, sich aus dem Mittelmaß zu erheben. Er hat die Kraft den Zölibat zu leben. Zwar gibt es auch für ihn keine Garantie, aber er hat in besonderem Maß die Gnade dazu.

      Vielleicht sind die Priester wie die Leute von der Bergwacht, die den Auftrag haben, Verirrte zu suchen und zu bergen. Diese Leute haben dazu eine entsprechende Ausrüstung. Wenn sie diese anlegen, dann können sie wirksam tätig sein, wenn sie meinen, sie bräuchten das nicht und könnten wie andere Touristen leicht bepackt umherwandern, dann können sie wenig erreichen.

      Der Zölibat ist Teil der „Ausrüstung“, er ist ein starkes Zeichen, das für andere lebensrettend sein kann.

      • Vielleicht kann man sagen, die röm. kath. Priester sind wie Leute einer Spezialeinheit, die über bestimmte Eigenschaften verfügen müssen.
        Diese Eigenschaften sind zunächst Gottesliebe und Nächstenliebe. Aber auch Mut, Tapferkeit, Geduld sind gefordert. Wahre Priester sind immer Helden, die in erster Linie nicht den Menschen, sondern Gott gefallen wollen. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
        Um solche Leute muß man beten, daß sie einem geschenkt werden, die kann man nicht „machen“.

      • Umgekehrt kann man sagen:
        Der Priester ist durch die Berufung und die Weihe, die ihm eine Überfülle von Gnaden vermittelt und ihn als Mitarbeiter Gottes auszeichnet, aus der Masse herausgehoben. Sollte man daher nicht von ihm verlangen dürfen, daß er als Antwort darauf den Zölibat als die Form eines ganz auf Gott ausgerichteten Lebens zu leben bereit ist? Und wenn man es genau betrachtet, sind es bei den Priestern zahlenmäßig auch nur sehr wenige, die dies nicht verstehen oder leisten wollen. Den größten Wirbel machen bei diesem Thema die Außenstehenden.

      • noch ein Letztes:
        Wo auf der Welt gibt es solch eine Spezialeinheit, die das kath. Priestertum darstellt? Doch nur in der röm. kath. Kirche. Die protestantischen „Pfarrer“ und „Bischöfe“ sind Laien wie du und ich.
        Daher richten die Feinde ganz bewußt ihre Pfeile auf den Zölibat, denn damit würde die Spezialeinheit zerbrechen und mit ihr die röm. kath. Kirche.
        Das aber wird nicht geschehen. Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden. Dort, wo die wahre kath. Kirche ist, wird auch der Zölibat sein.

  12. @zeitschnur
    Ich danke ihnen für ihren Beitrag. Eigentlich für alle ihre Beiträge.
    Aber nun zum Zölibat. Jeder Katholik sollte sich diese Frage stellen.
    Was denkt Luzifer über das Zölibat. Ist er dafür oder dagegen.Die Welt ist gegen das Zölibat. Ist sie dann für Luzifer oder gegen ihn. Ich weiß nicht ob diese Frage für viele interessant ist, aber bedeutungsvoll müßte sie eigentlich sein.
    „Und wer diese Welt liebt kennt den Vater nicht“.
    „Also, wer heiratet, tut wohl, und wer nicht heiratet, wird besser tun“ (1. Kor 7,7.38). Das sind Brüder oder Schwestern, die ihr Leben ganz besonders für den Herrn Jesus einsetzen wollen, um Ihm zu dienen. Der Herr Jesus nennt das in Matthäus 19,12: „Und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmel willen.“
    Per Mariam ad Christum.

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