Irlands erste Abtreibung ein Medienbluff – Wenn Kindermord begeistert

Irlands Lebensschützer(Dublin) Am 30. Juli verabschiedete das Irische Parlament die Protection of Life During Pregnancy Bill, die anders als ihr Titel erwarten ließe, die Tötung ungeborener Kinder legalisiert. Die Irish Times berichtete am vergangenen Freitag von der „ersten“ Abtreibung in Irland gemäß dem neuen Abtreibungsgesetz. In zahlreichen Medien der verschiedensten Länder wurde die Meldung übernommen.

Irish Times setzt Medienlüge zum Thema Abtreibung fort

Wie sich herausstellte, fand am National Maternity Hospital von Dublin jedoch gar keine Abtreibung, sondern um eine Todgeburt von Zwillingen. Der Medienbericht machte irische Lebensrechtler sofort stutzig. Die Irish Times nannte eine Infektionskrankrankheit als Abtreibungsgrund „zum Schutz des Lebens der Mutter“. Es handelte sich um genau dieselbe Infektionskrankheit, an der Savita Halapanavar im Oktober 2012 gestorben war.

Savitas Tod hatte zwar nichts mit einer Abtreibung zu tun, wurde jedoch von den Abtreibungslobbyisten zum „Fall“ hochgespielt, um die lebensfreundliche Gesetzgebung Irlands der „Menschenverachtung“ zu bezichtigen, da sie angeblich lieber Frauen sterben lasse, um ein ungeborenes Kind zu retten, das doch nicht überlebte. Die Geschichte war in allen Details mit Ausnahme des Namens der Frau und ihres Tod erfunden. Die Lüge der Abtreibungslobby, von willfährigen Medien erst zum politischen Instrument aufgebauscht, genügte jedoch, um die politische Klasse Irlands im medialen Trommelfeuer weichzuklopfen und eine erste Öffnung in Richtung legalem Kindermord zu beschließen. Die Abtreibungslobbyisten fordern bereits weitreichendere „Öffnungen“.

Die Irish Times wollte offenbar im Schlepptau der Abtreibungslobby die Inszenierung der Abtreibung fortsetzen und dem unbedarften Publikum damit weismachen, wie gut und wichtig das neue Abtreibungsgesetz sei, sonst wäre die Muttter im National Maternity Hospital gestorben, wie damals Savita gestorben sei. Der Tod der Kinder spielt ohnehin keine Rolle. Aber wie bereits im Fall Savita ist auch der neue Fall eine Medienlüge. Und man dürfte nicht fehlgehen in der Annahme, daß auch dieses Mal die Abtreibunbgslobby der geheime Stichwortergeber im Hintergrund war.

Abgesehen davon ist das neue irische Abtreibungsgesetz noch gar nicht in Kraft getreten, weshalb auch noch keine Abtreibung in ihrem Namen erfolgen hättte können.

Wenn Kindermord Medien begeistert

Der Bluf ist ein weiterer Beweis dafür, wieviel zum Thema Abtreibung und Kindermord von den Medien gelogen und noch mehr, wieviel verschwiegen wird. Leider wird bald wirklich die erste Abtreibung auf der Grundlage der Protection of Life During Pregnancy Bill erfolgen, sobald das Gesetz in Kraft tritt. Bezeichnend an der Medienente der Irish Times ist, wieviele meinungsbildende Medien in zahlreichen europäischen und außereuropäischen Ländern den Schwindel ungeprüft übernommen haben. Noch bezeichnender ist, mit welcher Begeisterung sie es getan haben. Die Tötung des ersten irischen Kindes durch legale Abtreibung ist für  zahlreiche Medien eine Errungenschaft der Zivilgesellschaft und der Bürgerrechte. Mord als Sieg der Zivilisation? Die Falschmeldung aus Irland entlarvt das häßliche Gesicht der tonangebenden Meinung in Europa.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: CNA

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

1 Comment

  1. Der MASSEN-MORD an ungeborenen beseelten Kindern wird heute mit unfassbar zynisch-bösartiger Spitzfindigkeit regelrecht wie ein „Produkt“ verkauft….gleichsam als Einstiegs-Lüge wird mit dem Begriff „Gesundheit“ herumhantiert.
    Die ganze Palette der teuflischen künstlichen Verhütung bis hin zum MORD am ungeborenen beseelten Kinde soll als 
    „gesundheitsfördernd“ verkauft werden !
    „Gesundes Sexualleben“ ist nur eines der hinterhältigen Schlagworte !
    Der MORD am ungeborenen beseelten Kinde wird auch noch die Heiligkeit des menschlichen Lebens verhöhnend als 
    „medizinische Behandlung“
    präsentiert!
    Die EU setzt gar noch Eins an Zynismus drauf….
    eine vor einiger Zeit „mehrheitlich“ verabschiedete „Initiative“ trägt eine Ueberschrift, die einem in Zucker getauchten seelentödlichen Gift gleichkommt….
    Die „gesetzliche“ Hofierung der Unzucht und dem 
    MORD an ungeborenen beseelten Kindern laufen unter:
    -
    „Abbau gesundheitlicher Ungleichheiten in der EU“
    -
    Unverhohlen wird der MORD an ungeborenen beseelten Kindern als 
    -
    „Sieg der Vernunft“
    -
    sowie 
    -
    „Absage an die Intoleranz“
    -
    gefeiert !
    Hinzu gesellen sich noch der verlogenen und durchtriebene Slogan 
    „Solidarität gegenüber den Frauen“. 
    Als ob nicht schon genug Teufeleien aufgetischt wären, folgt noch die „Krönung“, die etwa so feilgeboten wird:
    -
    „Selbstbestimmung statt Kriminalisierung, praktische Hilfe statt Strafgesetz und Respekt vor dem Gewissensentscheid“
    -
    und gleichsam als Bankrott-Erklärung einer Vergnügungs-Gesellschaft im Rausch des Totentanzes….
    -
    „ein Votum für eine offene, aufgeklärte Gesellschaft“. 
    -
    Solange Gesellschaften mit derartigem Gift verseucht werden, solange wird die Barbarei des 
    MASSEN-MORDES an ungeborenen beseelten Kindern 
    weiterhin unter dem Motto 
    „Zeichen für eine offene, aufgeklärte Gesellschaft“
    auf Seelenfang gehen !

Comments are closed.