Blutiges Ägypten und die Aktualität der Regensburger Rede Benedikts XVI.

Geschundene Christen in Ägypten: Christusfresko nach einem Attentat(Rom) „Nie war ein Papst so deutlich und mutig bei der Aufdeckung der gewalttätigen Wurzeln des Islam als Benedikt XVI. Nicht vor ihm und auch nicht nach ihm.“ Der Vatikanist Sandro Magister nimmt die Islam-Analyse von Papst Benedikt XVI. in dessen Regensburger Rede vom 12. September 2006 als Hilfsmittel, um die blutigen Ereignisse der ägyptischen Krise zu verstehen und empfiehlt diese Lesart allgemein. Dabei wurde das katholische Kirchenoberhaupt für seine Rede an der Universität von Regensburg nicht nur von Islamisten angegriffen, sondern ebenso von westlichen Multikulturalisten und Relativisten und nicht zuletzt auch kirchenintern heftig kritisiert. Magister macht darauf aufmerksam, daß Benedikt XVI. mit seiner Rede das genaue Gegenteil dessen getan habe, was ihm vorgeworfen wurde. Er zerstörte nicht den „Dialog“ mit dem Islam, wie vor allem kircheninterne Kritiker behaupteten,  sondern brachte erst dadurch, zumindest in bescheidenem Ausmaß, so etwas wie einen Dialog zum Laufen. Wegen seiner klaren Haltung gegenüber dem Islam, habe es sich Benedikt XVI. zwei Monate nach seiner Rede erlauben können, sich in einer Moschee in Istanbul zum stillen Gebet zu sammeln. Andere, gerade auch einige kircheninterne Kritiker, hätten sich damit dem Verdacht des Synkretismus ausgesetzt. Benedikt XVI. lief diese Gefahr nicht.

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In Kairo bekommt die Regensburger Rede neue Aktualität

von Sandro Magister

In wenigen Tagen wurden Dutzende von Kirchen, Klöstern und Wohnhäusern von Christen in Ägypten angegriffen und in Brand gesteckt. Eine Tragödie in der Tragödie nach dem Staatsstreich, der das Land am Nil in einen Bürgerkrieg mit Hunderten wenn nicht Tausenden von Opfern gestürzt hat.

Als der Osservatore Romano am 18. August über die zahlreichen internationalen Appelle berichtete, auf Gewalt zu verzichten und von Gewalttätigkeiten abzulassen, konnte er nicht einen einzigen Appell aus der islamischen Welt anführen.

Dieses öffentliche Schweigen der geistlichen Führer des Islam überrascht nicht. Er begleitet vielmehr fast jeden politischen Gewaltakt, der Moslems in dieser oder jener Weltgegend im Einsatz sieht.

Es ist ein Schweigen, das sich nicht allein mit Opportunitätskalkül erklären oder mit der Angst vor Vergeltung läßt. Auch nicht allein damit, daß heute in Ägypten der Hauptzusammenprall zwischen unterschiedlichen moslemischen Gruppen stattfindet, die alle überzeugt sind, durch Gewalt die Vorschriften des Islam durchzusetzen. Denn nicht nur die Muslimbrüder des abgesetzten Staatspräsidenten Mohammed Mursi betrachten den politischen Kampf als Dschihad, als heiligen Krieg, sondern auch ihr Gegenspieler General Abdel Fattah al-Sisi, der von Mursi selbst an die Spitze der Streitkräfte gestellt worden war, weil er als der Islamistischste unter allen Generälen galt.

Um jedoch die eigentliche Wurzel für das Schweigen der moslemischen Religionsführer angesichts des islamisch motivierten Gewaltausbruchs zu verstehen, genügt es etwas sehr einfaches zu tun. Es genügt, den Eingangsteil der berühmten Lectio zu lesen, die Benedikt XVI. am 12. September 2006 im Festsaal der Universität Regensburg gehalten hat.

Die Aggressivität, mit der Moslems und islamische Gruppierungen auf die Vorlesung reagierten, waren die tragische Bestätigung der Richtigkeit der von Papst Joseph Ratzinger dargelegten These zur Rolle der Gewalt im Islam. Demnach ist die Verbindung von Gewalt und Religion im Islam ein unvermeidliches Produkt der schwachen Verbindung zwischen Glauben und Vernunft in der islamischen Glaubenslehre.

Kein Papst vor Benedikt XVI. hatte es je mit solcher Klarsicht und mit solchem Mut gewagt, ein so eindeutiges Urteil über den Islam auszusprechen und mit solcher Klarheit den Unterschied zwischen Islam und Christentum aufzuzeigen.

Weil er dies gewagt hatte, wurde Benedikt XVI. in der katholischen Kirche viel kritisiert. Er wurde beschuldigt, den „Dialog“ mit der islamischen Welt zerstört zu haben.

In Wirklichkeit sammelte sich Papst Ratzinger zwei Monate nach Regensburg in der Blauen Moschee von Istanbul zum stillen Gebet. Diese ansonsten unverständliche Geste konnte er sich leisten, gerade weil er seine Position zum Islam so eindeutig geäußert hatte.

Gerade durch die Regensburger Rede kam jener kleine Trieb eines christlich-islamischen Dialogs auf, der in einem „Brief der 138 Gelehrten“ Ausdruck fand, den islamische Vertreter verschiedener Richtungen dem Papst schrieben.

Nicht nur das. Immer im Herbst 2006, während seines Besuchs in der Türkei, sagte Benedikt XVI. der islamischen Welt, daß sie noch die Herausforderung vor sich habe, die das Christentum bereits positiv bestanden hat, nämlich die Annahme der „wahren Errungenschaften“ der Aufklärung, der Menschenrechte und der Religionsfreiheit und deren Anwendung.

Auch dazu hatte sich kein Papst vor Benedikt XVI. so weit vorgewagt. Und auch nicht nach ihm. Jedenfalls bis heute.

Dem Bürgerkrieg, der in Ägypten aufflammt, hat Papst Franziskus nach dem Angelus am Hochfest Maria Himmelfahrt folgende Worte gewidmet: „Es erreichen uns leider schmerzliche Nachrichten aus Ägypten. Ich versichere alle Opfer und ihre Familienangehörigen, alle Verletzten und Leidenden meines Gebets. Beten wir gemeinsam für den Frieden, den Dialog, die Versöhnung in jenem kostbaren Land und auf der ganzen Welt.“

Und drei Tage später folgte eine Anspielung beim Angelus am Sonntag, den 18. August an:

„Das Evangelium erlaubt nicht den Gebrauch von Gewalt, um den Glauben zu verbreiten. Vielmehr gilt das genaue Gegenteil: die wahre Kraft des Christen ist die Kraft der Wahrheit und der Liebe, die dazu führt, auf jede Gewalt zu verzichten. Glauben und Gewalt sind unvereinbar.“

Aber kehren wir zum Ratzinger des Jahres 2006 zurück und zu jenen denkwürdigen Worten über den Islam, die auch auschlaggebend sind, um die ägyptische Tragödie zu verstehen.

Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI. vom 12. September 2006 – Auszug1

[…] All dies ist mir wieder in den Sinn gekommen, als ich kürzlich den von Professor Theodore Khoury (Münster) herausgegebenen Teil des Dialogs las, den der gelehrte byzantinische Kaiser Manuel II. Palaeologos wohl 1391 im Winterlager zu Ankara mit einem gebildeten Perser über Christentum und Islam und beider Wahrheit führte. Der Kaiser hat vermutlich während der Belagerung von Konstantinopel zwischen 1394 und 1402 den Dialog aufgezeichnet; so versteht man auch, daß seine eigenen Ausführungen sehr viel ausführlicher wiedergegeben sind, als die seines persischen Gesprächspartners. Der Dialog erstreckt sich über den ganzen Bereich des von Bibel und Koran umschriebenen Glaubensgefüges und kreist besonders um das Gottes- und das Menschenbild, aber auch immer wieder notwendigerweise um das Verhältnis der, wie man sagte, „drei Gesetze“ oder „drei Lebensordnungen“: Altes Testament – Neues Testament – Koran. Jetzt, in dieser Vorlesung möchte ich darüber nicht handeln, nur einen – im Aufbau des ganzen Dialogs eher marginalen – Punkt berühren, der mich im Zusammenhang des Themas Glaube und Vernunft fasziniert hat und der mir als Ausgangspunkt für meine Überlegungen zu diesem Thema dient.

In der von Professor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde (διάλεξις – Kontroverse) kommt der Kaiser auf das Thema des Djihād, des heiligen Krieges zu sprechen. Der Kaiser wußte sicher, daß in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glaubenssachen – es ist wohl eine der frühen Suren aus der Zeit, wie uns ein Teil der Kenner sagt, in der Mohammed selbst noch machtlos und bedroht war. Aber der Kaiser kannte natürlich auch die im Koran niedergelegten – später entstandenen – Bestimmungen über den heiligen Krieg. Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von „Schriftbesitzern“ und „Ungläubigen“ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, für uns unannehmbar schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. „Gott hat kein Gefallen am Blut”, sagt er, „und nicht vernunftgemäß, nicht „σὺν λόγω” zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann…“.

Der entscheidende Satz in dieser Argumentation gegen Bekehrung durch Gewalt lautet: Nicht vernunftgemäß handeln ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Herausgeber, Theodore Khoury, kommentiert dazu: Für den Kaiser als einen in griechischer Philosophie aufgewachsenen Byzantiner ist dieser Satz evident. Für die moslemische Lehre hingegen ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit. Khoury zitiert dazu eine Arbeit des bekannten französischen Islamologen R. Arnaldez, der darauf hinweist, daß Ibn Hazm so weit gehe zu erklären, daß Gott auch nicht durch sein eigenes Wort gehalten sei und daß nichts ihn dazu verpflichte, uns die Wahrheit zu offenbaren. Wenn er es wollte, müsse der Mensch auch Götzendienst treiben.

An dieser Stelle tut sich ein Scheideweg im Verständnis Gottes und so in der konkreten Verwirklichung von Religion auf, der uns heute ganz unmittelbar herausfordert. Ist es nur griechisch zu glauben, daß vernunftwidrig zu handeln dem Wesen Gottes zuwider ist, oder gilt das immer und in sich selbst? Ich denke, daß an dieser Stelle der tiefe Einklang zwischen dem, was im besten Sinn griechisch ist, und dem auf der Bibel gründenden Gottesglauben sichtbar wird. Den ersten Vers der Genesis, den ersten Vers der Heiligen Schrift überhaupt abwandelnd, hat Johannes den Prolog seines Evangeliums mit dem Wort eröffnet: Im Anfang war der Logos. Dies ist genau das Wort, das der Kaiser gebraucht: Gott handelt „σὺν λόγω”, mit Logos. Logos ist Vernunft und Wort zugleich – eine Vernunft, die schöpferisch ist und sich mitteilen kann, aber eben als Vernunft. Johannes hat uns damit das abschließende Wort des biblischen Gottesbegriffs geschenkt, in dem alle die oft mühsamen und verschlungenen Wege des biblischen Glaubens an ihr Ziel kommen und ihre Synthese finden. Im Anfang war der Logos, und der Logos ist Gott, so sagt uns der Evangelist. Das Zusammentreffen der biblischen Botschaft und des griechischen Denkens war kein Zufall. Die Vision des heiligen Paulus, dem sich die Wege in Asien verschlossen und der nächtens in einem Gesicht einen Mazedonier sah und ihn rufen hörte: Komm herüber und hilf uns (Apg 16, 6 – 10) – diese Vision darf als Verdichtung des von innen her nötigen Aufeinanderzugehens zwischen biblischem Glauben und griechischem Fragen gedeutet werden. […]

Anmerkungen Benedikts XVI. nach der Rückkehr von seinem Pastoralbesuch in der Türkei2

[…] Bei einem verstärkt zu führenden Dialog mit dem Islam werden wir vor Augen halten müssen, daß die islamische Welt heute mit großer Dringlichkeit sich vor einer ganz ähnlichen Aufgabe findet, wie sie den Christen seit der Aufklärung auferlegt ist und vom II. Vatikanischen Konzil als Frucht eines langen Ringens für die katholische Kirche zu konkreten Lösungen geführt wurde. Es geht um die Stellung der Gemeinschaft der Glaubenden angesichts der Einsichten und Forderungen, die in der Aufklärung gewachsen sind. Einerseits gilt es, einer Diktatur der positivistischen Vernunft zu widersprechen, die Gott aus dem Leben der Gemeinschaft und aus den öffentlichen Ordnungen ausschließt und dabei den Menschen seiner Maßstäbe beraubt. Andererseits müssen die wahren Errungenschaften der Aufklärung, die Menschenrechte und dabei besonders die Freiheit des Glaubens und seiner Ausübung als wesentliche Elemente gerade auch für die Authentizität der Religion aufgenommen werden. Wie es in der christlichen Gemeinschaft ein langes Ringen um den rechten Standort des Glaubens diesen Einsichten gegenüber gab, das freilich nie ganz zu Ende ist, so steht auch die islamische Welt mit ihrer eigenen Überlieferung vor der großen Aufgabe, hier die angemessenen Lösungen zu finden. Inhalt des Dialogs von Christen und Muslimen wird es in diesem Augenblick vor allem sein müssen, sich in diesem Mühen zu begegnen und die rechten Lösungen zu finden. Die Gottvergessenheit des Westens dient heute gewissen Kräften in der islamischen Welt als Vorwand, Gewalt als Teil der Religion zu propagieren. Wir Christen wissen uns solidarisch mit all denen, die gerade von ihrer religiösen Überzeugung als Muslime her gegen die Gewalt und für das Miteinander von Glaube und Vernunft, von Religion und Freiheit eintreten. […]

 

 

Text: Paix Liturgique/Giuseppe Nardi
Bild: Una Fides

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11 Comments

  1. Die Worte Benedikts sind von einer solchen Klarheit und Schärfe des Geistes sie sind wahr und gerecht.Seine Taten voll Demut und Bescheidenheit belegen dies allen offenbar,welche sie wahrnehmen wollten.Wie viel Unrecht gerade von der Weltpresse-den Reportern des Teufels durch Verzerrung,aus Kontext herausgerissen ihm zugefügt wurde geht auf keine Kuhhaut.
    Heute am Fest des heiligen Bernhard von Clairveau,der als letzter Kirchenvater gilt möchte ich diesem freudig zurufen;du hast eine würdigen Nachfolger gefunden-Bededikt XVI,juble mit mir!

  2. Dem Islam ist die Gewalt leider immanent; sie wird ja vom Koran, dem Wort Allahs, direkt verlangt. Da braucht es keinen weiteren „Vorwand“. Dem Islam kann leider nur mit Macht widerstanden werden.

    • Der Islam war seit etwa 1800 nicht nur in der Defensive und im Dämmerschlaf, erst im Zusammenhang mit dem Israelkonflikt wurde dieser wieder aktiv, und lernte nach äußerst bitteren Niederlagen dann schwerfällig dazu.

  3. Hätte man die Haltung der Kirche gegenüber Israel beibehalten wie sie Pius XII. und sogar noch Johannes XXIII. und sogar auch noch Paul VI. eingenommen haben, dann hätte man heute diese Probleme so nicht. Außerdem, Papst Benedikt brauchte keinen Mut für diese Rede, er konnte sich des amerikanischen, merkelisch- deutschen und israelisch- jüdischen Beifalles sicher sein, und ich bin davon überzeugt, dass er von Anfang an darauf schielte und abzielte, und er war sich des Umstandes scheinbar nicht bewusst was er mit alledem ins Rollen brachte.

  4. Der „friedliebende Islam“ ?!; diese Irrlehre kennt Gewaltaufrufe noch und noch; O-Ton aus dem „Koran“:
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    2:191 
    „Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung zum Unglauben ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.“
    4:74 
    „Lasst also für Allahs Sache diejenigen kämpfen, die das irdische Leben um den Preis des jenseitigen Lebens verkaufen. Und wer für Allahs Sache kämpft, alsdann getötet wird oder siegt, dem werden Wir einen gewaltigen Lohn geben.“
    8:39
    „Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und kämpft, bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch vom Unglauben ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.“
    3:157 
    „Und wahrlich, wenn ihr auf dem Wege Allahs erschlagen werdet oder sterbt, wahrlich, Allahs Vergebung und Barmherzigkeit ist besser als das, was ihr zusammenscharrt. Und wenn ihr sterbt oder erschlagen werdet, werdet ihr vor Allah versammelt.“
    47:34 
    „Wahrlich jene, die ungläubig sind und die sich von Allahs Weg abwenden und dann als Ungläubige sterben – ihnen wird Allah gewiss nicht verzeihen So lasset im Kampf nicht nach und ruft nicht zum Waffenstillstand auf, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern.“

    Die angestrebte Weltherrschaft:
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    9:29 
    „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.“
    -

    Die Methoden: (Auswahl)
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    4:56 
    „Diejenigen, die nicht an Unsere Zeichen glauben, die werden Wir im Feuer brennen lassen: Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe kosten. Wahrlich, Allah ist Allmächtig, Allweise.“

    5:33 
    „Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

    Die Leugnung der Ewigen Wahrheit Jesus Christus inkl. Strafandrohung bei Zuwiderhandlung:
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    4:171 
    „O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von Allah nichts als die Wahrheit. Wahrlich, der Messias, Jesus, Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Allahs und Sein Wort, das Er Maria entboten hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten, und sagt nicht: „Drei.“ Lasset davon ab – das ist besser für euch. Allah ist nur ein einziger Gott. Es liegt Seiner Herrlichkeit fern, Ihm ein Kind zuzuschreiben. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Anwalt.“
    5:17 
    „Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Allah ist der Messias, der Sohn der Maria.“ Sprich: „Wer vermochte wohl etwas gegen Allah, wenn Er den Messias, den Sohn der Maria, seine Mutter und jene, die allesamt auf der Erde sind, vernichten will?“ Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen beiden ist. Er erschafft, was Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge.“
    5:73 
    „Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Allah ist der Dritte von dreien“; und es ist kein Gott da außer einem Einzigen Gott. Und wenn sie nicht von dem, was sie sagen, Abstand nehmen, wahrlich, so wird diejenigen unter ihnen, die ungläubig bleiben, eine schmerzliche Strafe ereilen.
    4:47 
    „O ihr, denen die Schrift gegeben wurde, glaubt an das, was Wir herabgesandt haben und welches das bestätigt, was euch schon vorliegt, bevor Wir manche Gesichter vernichten und sie auf ihre Rücken werfen oder sie verfluchen, wie Wir die Sabbatleute verfluchten. Und Allahs Befehl wird mit Sicherheit ausgeführt.“

    Schliesslich der türkische Ministerpräsident Erdogan: Deutlicher geht es wohl nicht mehr:
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    „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

    • Und was bezwecken Sie jetzt mit Ihrer Aussage, sollen wir an dem Kreuzzug teilnehmen zu dem George Bush aufgerufen hat? Übrigens viel besser haben sich die christlichen Anglikaner und Protestanten aus Großbritannien und den USA in Nahost in den letzten 200 Jahren auch nicht benommen, sie haben nur diplomatischer formuliert.

      • Nun, er zeigt auf dass der Islam zum Massenmord an Ungläubigen aufruft. Dass ist etwas was das Christentum nicht tut.

        George Bush kann keinen Kreuzzug aufrufen, dass kann nur der Papst.

        Sie sollten einfach mal die Realität wahrnehmen und nicht vernunftlos herumgeistern wie die anderen.

  5. Ja was nun, wird Gewalt im Islam als Vorwand benutzt oder ist Gewalt im Islam ein gerechtfertigtes Mittel zum Erreichen eines Ziels?

    Der Koran, die Lebens- und Verhaltensweise des Mohammed und die aktuelle Lebenssituaion der Christen und Moslems bezeugen dass der Islam gewalttätig ist. Auch die Diskussion des Byzantinischen Kaisers tut es.

    Ich wäre froh wenn die Kirche mal endlich aufwacht.

    • Nicht nur die Kirche muss aufwachen sondern auch unser liberaler, dekadenter, alles klein und schönredender Staatsapparat!

      Doch das wird nicht geschehen !
      Die Medien sind dagegen.

      Man wird erst aufwachen, wenn wir alle „Allah u akhbar“ rufen und man plötzlich einen Art „Erdogahn“ als Kanzler haben. Wenn die Frauen verschleiert gehen müssen und es mit ihrer Emanzipation, die sie so sehr ins Feld führen vorbei ist.

      Doch dann ist es zu spät …. Desillusioniert …. zu spät … PECH

  6. Das Erstaunliche ist, dass der Definition Allah´s durch Benedikt von den Muslimen nicht widersprochen wurde. Immerhin sagte er: Sein (Allah´s) Wille ist an keine unserer Kategorien
    gebunden…. und dass er auch nicht an sein eigens Wort gebunden sei und ihn nichts dazu verpflichete uns die Wahrheit zu offenbaren. Nach unserem Verständnis entspricht die Beschreibung Allah´s weder einem vollkommenen Gott noch einem barmherzigen oder gar gütigen Gott. Er will auch nicht, dass wir alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Allah hat also mit unserem dreieinigen Gott gar nichts zu tuen und nach den ihm von Benedikt zugeschriebenen Eigenschaften ist er allenfals als allmächtiger Diktator und nicht als Gott zu bezeichnen. Jeder Vergleich zwischen Allah und unserem dreifaltigen Gott ist eine Beleidigung Gottes. Wenn Franziskus die Muslime die Muslime als Vertreter einer Religionsgemeinschaft begrüßte, „die den einzigen, barmherzigen Gott verehren“, ahnen wir,
    wie er den interreligiösen Dialog betreiben wird und wieviel Katholisches er in Zukunft opfern wird. Als Kardinal hat übrigens Franziskus die Regensburger Rede aktiv mit Hilfe der argentinischen Presse mit den Worten bekämpft. „Papst Benedikts Aussage entspricht widerspiegelt nicht meine eigen Meinung“….und weiter „Diese Statements werden dazu dienen, innert 20 Sekunden die sorgfältige Aufbauarbeit einer Beziehung mit dem Islam, die Papst JP II über die letzten 20 Jahre bewerkstelligt hat, zu vernichten.“

    Danke Herrn Magister für die Würdigung dieser großartigen Rede von Papst Benedikt XVI.

  7. Der Hinweis darauf, dass ohne die vernunftgemäße Gottesbeziehung (welche nur in der wahren Offenbarung Gottes möglich ist – auch das sollte immer mitbedacht werden!) auch „Religion“ nur in die Unmoral und zur Gewalttätigkeit führt, war richtig und wichtig und hat Dialog nicht verhindert, sondern erst möglich und notwendig gemacht!

    Insofern war die Regensburger Rede sicher bedeutend, selbst wenn sich Benedikt hinterher von „falsch verstandenen Zitaten“ distanziert hat.

    Bedenklich aber wird es, wenn so gesprochen wird, als müssten sich die Menschen zur „Aufklärung“ (die ohne Christentum gar nicht möglich gewesen wäre!), nicht aber zu Jesus Christus bekehren! Kann und darf ein Papst so reden?

    Ein bloß „aufgeklärter“ Islam kann genausowenig Heil bewirken, wie unsere moderne „aufgeklärte“ Zivilisation, die ohne Jesus Christus und Seine Liebe immer mehr in Unmoral, Brutalität, Intoleranz, Willkür, Sinnleere… kurz gesagt: in die Finsternis der Mächte der Lüge und des Todes fällt!

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