Privatmesse von Papst Franziskus: Kreuz und Leuchter auf dem Altar


Papst Franziskus(Rio de Janei­ro) Das von der Tages­zei­tung La Infor­maci­on ver­öf­fent­lich­te Bild zeigt Papst Fran­zis­kus bei der pri­va­ten Zele­bra­ti­on der Hei­li­gen Mes­se am ver­gan­ge­nen Diens­tag in der Resi­denz von Suma­ré, in der das Kir­chen­ober­haupt wäh­rend sei­nes Bra­si­li­en­auf­ent­halts in Rio de Janei­ro wohnt. Acci­on Lit­ur­gi­ca macht dar­auf auf­merk­sam, daß auf dem Altar Leuch­ter und zen­tral ein Kru­zi­fix ange­ord­net wurden.

Das ent­spricht Ele­men­ten der lit­ur­gi­schen Erneue­rung wäh­rend des Pon­ti­fi­kats Bene­dikts XVI., um zu ver­deut­li­chen, daß das Hei­li­ge Meß­op­fer nie ad popu­lum, son­dern immer ad Deum zele­briert wird, auch im Novus Ordo mit Volks­al­tar und der zum Kir­chen­schiff hin­ge­wen­de­ten Hal­tung des Priesters.

Die vier Leuch­ter ent­spre­chen der vom hei­li­gen Papst Pius V. in der „triden­ti­ni­schen Mes­se“ nach alter Pra­xis vor­ge­schrie­be­nen Zahl für eine Pri­vat­mes­se eines Bischofs und im kon­kre­ten Fall des Pap­stes. Vor­schrifts­ge­mäß sind die Leuch­ter dem Kru­zi­fix in der Altar­mit­te in Mate­ri­al und Aus­füh­rung gleichgestaltet.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Acci­on Liturgica