Kardinälinnen – Nicht Entlastung sondern Sprengstoff im Zugangskampf zu Weiheämtern

Diakoninen Priesterinnen Kardinälinnen Päpstinnen(Köln) Der Dogmatiker Hans-Joachim Sander brachte erneut den Vorschlag vor, Frauen zu Kardinälen zu ernennen. „Dies sei theologisch möglich und könne weitreichende Veränderungen in der Kirche bewirken“, wie KNA berichtete.

Die Idee vertritt der Salzburger Theologieprofessor seit vielen Jahren. Neu ist der Rahmen, in dem er sie vortragen konnte, nämlich auf dem Eucharistischen Kongreß in Köln. Anlaß bot eine Podiumsdiskussion über die Reformbeschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils. Ursula Hansen (CDU), Sozialministerin von Rheinland-Pfalz und ehemalige Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) forderte erneut die Einführung von Diakoninnen. Um jede Verwechslung mit den frühchristlichen Diakonissen auszuschließen, die kein Weiheamt innehatten, betonte Hansen ausdrücklich die Forderung nach Zulassung von Frauen zu einem „diakonischen Weiheamt“.  Nicht weil Frauen „Macht“ anstreben würden, sondern wegen der „Gleichberechtigung und Ebenbürtigkeit“ von Mann und Frau, die von der feministischen Theologie auf das Weiheamt übertragen wird.

Sander unterscheidet zwischen Entscheidungskompetenz und Weiheamt. Für erstere bedürfe es keines Weiheamtes.  Was auf den ersten Blick als Entlastung rund um den Zugangskampf zu Weiheämtern wirkt, birgt in Wirklichkeit neuen Sprengstoff in sich. Einerseits bilden Kardinäle das Wahlgremium und die Kandidaten für das Papstamt. Bereits heute klagen Priester über die „Bevormundung“ durch Laien mit „Entscheidungskompetenz“ in „Seelsorgeteams“ und „Pastoralverbänden“. Angesichts des Drangs von Frauen im besonderen und Laien im allgemeinen zu Weiheämtern wirkt der Vorschlag als Brandbeschleuniger. Die Zulassung von Kardinälen zum aktiven Wahlrechte bei Papstwahlen impliziert den Konflikt um Zulassung zum passiven Wahlrecht und damit automatisch zum Weiheamt und zwar zum höchsten Weiheamt des Summus Pontifex. Dieselbe Entwicklung, die bereits in zahlreichen Pastoralverbänden feststellbar ist, wo Laien und Frauen durch ihre „Entscheidungskompetenz“ usurpieren. Ein Vorgang der auch möglich ist, weil Priester sich durch ihre Bischöfe und Ordinariate ob tatsächlich oder vermeintlich im Stich gelassen fühlen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Patheos

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28 Comments

  1. Sauber !
    Macht den katholischen Gemischwarenladen in D bitte zu, oder gründet endlich eine ÖKD und überlasst FSSPX die Katholizität.
    Nur noch langweilig und zum Gähnen.
    Dieser Kongress war wieder einmal eine weiter Selbstdarstellungsbühne für unterbeschäftigte Schwafler im Ornat oder Zivil.
    Laber laber ……………………..!
    Schafft endlich die Kirchensteuer ab!

  2. Das Papstamt ist KEIN Weiheamt. Theoretisch kann jeder katholische Mann zum Papst gewählt werden.

    Auch die Kardinalsernennung ist nicht an eine vorhergehende Priester- oder Bischofsweihe geknüpft.

    Trotzdem halte ich die plötzliche Forderung nach Kardinälinnen – was theoretisch möglich wäre – für Unsinn.

    • Nicht das Amt des Papstes, wohl aber das des Bischofs ist ein Weiheamt! Nach heutigem Kirchenrecht – im Gegensatz zum Mittelalter – kann kein Laie Kardinal werden. Der letzte lailkale Kardinal hat m. W. zur Zeit Napoleons gelebt. M. W. wurde das entsprechende Kirchenrecht erst im 20. Jahrhundert geändert.

      Es ist ein weit verbreiteter Irrtum,einen theologische Begründung genüge. Ebenso wichtig ist die Tradition, die sich allerdings im Spannungsfeld zur Innovation entwickelt. Hier versucht man, mit Hilfe der Theologie der „modernen“ Gesellschaft gerecht zu werdem, obwohl überhbajpt kein Bedarf besteht. Es ist nicht Aufgabe der Kirche, wie ein toter Fisch mit dem Strom der politischen Korrektheit zu schwimmen. Es geht vielmehr um den paulinischen Auftrg „Prüfet alles, das Gute benhaltet“. Was an einer feminisierung des Weiheamtes gut sein soll, ist bisher nie gesagt worden.

      Auch ist das feminisierte Weiheamt kein Instrument zur Lösung der derzeitigen kirchlichen Probleme, die eben auf rein orgnisatirischer Ebene nicht lösbar sind. Schon Karl Steinbuch macht sich in seiner „Kurskorrektur“ über solche Gedanken spiele lustig, die insbespondere von den 68ern gerne verbreitet werden.

      Jede Fortentwicklung von Außen, also auch durch Organisation, führt immer zu wachsender Unfreiheit, wie wir heute beobachten könen: je weiter es die an der Macht befindlkichen 68er treiben, umso mehr wird unsere Freiheit eingeschränkt.

    • Der Papst ist der Bischof von Rom. Mitnichten kann jeder katholische Mann zum Papst gewählt werden, er würde denn zuvor zum Diakon, Priester und Bischof geweiht.

      • Sie irren. Selbstverständlich kann jeder getaufte Mann zum Papst gewählt werden. Er kann sogar ungefirmt und verheiratet sein. Er muss danach – ggf. mit Abkürzung der Weiheinterstitien – geweiht werden. Da der Papst – zahlreiche Beispiele aus dem Mittelalter belegen dies – ab dem Zeitpunkt der Annahme der Wahl alle Amtsvollmachten hat, kann er sich, sofern er verheiratet sein sollte, auch selbst vom Zölibat dispensieren.

  3. Diese Entwicklung haben nicht in erster Linie Laien/Frauen zu verantworten. Vielen Bischöfen, gerade vom Konzil zurückgekehrt, konnte es nicht schnell genug gehen, in ihren Diözesen neben den Priesterräten Laienräte auf allen Ebenen einzuführen.
    Natürlich findet sich in keinem Konzilsdokument die Forderung nach Kardinälinnen. Doch die destruktive Arbeit der Theologen, die seit dem II. Vatikanum ihr eigenes Lehramt bilden, die nur im extremsten Fall und ganz selten von Rom zur Rechenschaft gezogen wurden, diese Arbeit trägt jetzt die üblen Früchte.
    Das II. Vatikanum selbst gehört auf den Prüfstand. Die Entscheidung der Konzilspäpste Johannes XXIII. und Paul VI., keine Verurteilungen mehr auszusprechen, weil sich die Häresien von allein erledigen, ebenfalls.
    Es ist einfach nur tragisch: Gerade zu dem Zeitpunkt, in dem die üblen Früchte des II. Vatikanum geradezu ins Auge springen, nicht mehr übersehen werden können, strebt die von Erzbischof Lefebvre gegründete FSSPX in diese Konzilskirche hinein. Denn dass dieses Streben nicht aufgegeben worden ist, wird deutlich, weil Kritik an Rom offiziell so gut wie nicht mehr geübt wird.

    • @ cuppa
      Die Piusbruderschaft ist Teil der katholische Kirche. Es wäre ja schlimm, wenn sie es nicht wäre. Was sonst sollte sie denn sein?
      Was der Piusbruderschaft fehlt, ist der päpstliche Auftrag für das Wirken ihres Klerus.
      Die Piusbruderschaft hat zwar gültig geweihte Bischöfe und Priester, aber diese üben ihr Amt unerlaubt aus.
      Diese unkanonische Situation ist, was geheilt werden muss, damit die Bruderschaft zum Segen der Kirche wirken kann.

      • „Der Gehorsam ist eine relative Tugend. Wenn er der Wahrheit, dem Guten dient, ist er eine Tugend. Wenn er der Unwahrheit, dem Bösen dient, ist er ein Laster“.
        (Erzbischof Lefebvre).

        Die Bischöfe und Priester der FSSPX üben ihr Amt unerlaubt aus, weil sie dem überlieferten Glauben der katholischen Kirche bis ca. 1962 treu geblieben sind. Es gibt kein Dogma, dass sie in Frage stellen. Sie verweigern Päpsten den Gehorsam, die seit dem II. Vatikanum für einen teilweise anderen Glauben stehen. Der Glaubensgehorsam ist ihnen wichtiger als der Gehorsam gegenüber Päpsten, die sich – mit dem II. Vatikanum – teilweise gegen den überlieferten Glauben stellen.

      • Helfen Sie mir bitte: Die Piusbruderschaft behauptet doch immer, dass das 2. Vatikanum ein Bruch war, weil es pastoral sein wollte und nicht dogmatisch, es also kein Dogma verabschiedet habe. Wenn die Piusbruderschaft also kein Dogma in Frage stellt und seit 1962 auch kein neues erlassen wurde: Können denn dann die Päpste “ seit dem II. Vatikanum für einen teilweise anderen Glauben stehen“? Kann es überhaupt einen rechtmäßig gewählten Papst geben, der für einen anderen Glauben eintritt? Ich kann nicht ganz folgen, vielleicht helfen Sie mir!

    • Liebe cuppa,

      Sie irren. Die faulen Früchte, die der „Geist des Konzils“ in der Nachkonzilszeit verursacht hat, sind nicht nur von Erzbischof Lefebvre, sondern auch zB auch von Pater Hermes und vielen anderen erkannt worden. [Der Fels, Theologisches und viele andere] Ich selbst bekam immer ein komisches Gefühl, wenn sich einer auf diesen ominösen Geist berief, weil plötzlich die Aussagen nicht mehr zur Lehre paßten.

      Die heutigen Sünden sind nicht schlimmer als die damaligen. Damals war noch ein Bewußtsein vorhanden, heute herrscht ein Ungeist.

      Wissen die pseudokatholischen Frauen eigentlich, was sie verlangen?

      Sind die treibenden Kräfte in der KJG Freiburg katholisch oder eher demokratistisch?

      Eine kleine Unfreundlichkeit: Ist Ihnen von den Piusbrüdern die Aufgabe des Maulens gegen Rom übertragen worden?

      Sie sind nicht das Lehramt. Punkt

      Am 3. Juni habe ich an der Messe der Zukunft teilgenommen, genau so, wie sie sich Papst Benedikt gewünscht hatte. Merken Sie sich Klingen, wenn Sie in den Raum Augsburg kommen sollten. Details unterschlage ich hier. Ob Sie allerdings die geistige Freiheit besitzen, das dort vorbildlich Praktizierte zu würdigen, daran habe ich meine Zweifel.

      Ideologieresistenz macht frei.

      Aber nicht von allen Nöten.

    • In dieser Hinsicht waren die „Konzilspäpste“ ,halbgebildete. Denn:Häresien können sich niemals von alleine erledigen,genauso wie sich niemals ein Tumor oder Krebsgeschwür von allein erledigen kann. So was ist völliger Blödsinn.Nein,hier muss mit Skalpel hinausoperiert werden,der ganze Konzilsunsinn entfernt werden.Der gegenwärtige Papst wird in dieser Hinsicht nichts tun,sondern treu auf dem Irrweg des Konzils weiterwursteln.

  4. Genau das, was Frau Ursula Hansen fordert, kann die katholische Kirche nicht gewähren: Frauen zum Weihesakrament zulassen. Diakon, Priester, Bischof – das sind nur Abstufungen und unterschiedliche Teilhaben an dem einen Sakrament.
    Wenn, wie Papst Johannes Paul II. endgültig verbindlich erklärt hat, die Kirche nicht die Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu erteilen, dann kann sie Frauen auch nicht zu Diakon(inn)en weihen.

    • ganz richtig und konsequent nach der deutlichen äusserung seiner heiligkeit johannes paul II ist diese Sache entschieden.dass gewisse altliberale 68 das nicht akzeptieren wollen sei dahingestellt.aber diesen guten frauen hoffnungen zu machen,wos keine geben kann ist unverantwortlich,ja im höchsten masse gefährlich.dazu einen solchen anlass zum eucharistischen kongress zu benutzen ist es nicht ein deutliches zeichen mangelnder selbsteinschätzung oder klar die tatsache:hier spricht ein rückständiger verkalkter professor,der hader und streit unter den gläubigen säen will?

  5. Das sind ideologisierte Frauen.

    Man braucht gar keine katholischen Argumente, um diesen Blödsinn bloßzustellen.

    Knabe – Mädchen
    Jungherr – Jungfrau (heiratsfähig)
    Mann – Weib
    Herr – Frau / Dame

    Nur wegen der Fortpflanzung gibt es zwei Geschlechter.
    Jede Person ist einzeln vollständig, obwohl sie andererseits doch nur eine halbe Portion darstellt.
    Genau wegen der Fortpflanzung wird die Ergänzungsbedürftigkeit der einzelnen Person drastisch deutlich, wobei gerade dieser Blickwinkel von voreingenommenen Menschen vermieden wird.

    Die Empirie sagt, daß j e d e Frau 2,14 Kinder haben m u ß, um die Balance in einer Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Das bedeutet nicht mehr, aber auch nicht weniger, als daß jede in Paarbeziehung lebende (verheiratete) Frau 3 b is 5 Kinder haben muß. Nicht sollte!

    Jede dieser Mütter wäre dem Arbeitsmarkt ca. 12 bis 15 Jahre entzogen, sodaß die anderen Frauen Vollarbeitsplätze bekommen würden. Wer soll die Alten versorgen? Die Kinderlosen können nur auf die Kinder der Anderen hoffen. Euthanasieprogramme werden längst angedacht. „Sterbehilfe“ klngt gut.

  6. Natürlich ist es verständlich, dass alle Welt fragt – heute, in einer Zeit, in der es politisch korrekt ist, wenn Mann und Frau in allen Dingen gleichgestellt werden – wieso Frauen von den Weiheämtern ausgeschlossen sind.
    Was nicht verstanden wird ist, dass der Glaube der Christen davon ausgeht, dass die Komplementarität der Geschlechter einerseits gut geschaffen, andererseits durch den Sündenfall entstellt und wiederum andererseits durch Jesus und Maria in einem Rekonvaleszenz-Prozess ist. Alles in der katholischen Kirche hat „Zeichencharakter“. Die Kirche versäumt es leider von ihren Amtsträgern her, den zeichenhaften Auftrag der Männer und Frauen auszuarbeiten und für das Verständnis der heutigen Menschen zu entfalten. Einen Versuch hat immerhin Johannes Paul II. mit „Mulieris dignitatem“ unternommen. Wenn auch zu sehr unter dem Vorzeichen, ein „Defizit“ erklären zu wollen.
    Auch die Bemerkung Pauls VI., die JP aufgegriffen hat, dass nämlich nicht Amtsträger, sondern die Heiligen in der Kirche die eigentlichen geistlichen „Ämter“ innehaben, und das Heiligsein unser aller Berufung ist, müsste konsequent ausgefaltet werden. Eine Kirche, die zu weiten Strecken ihre v.a. weiblichen Mystikerinnen an den Rand drängt und dies gerade aus ideologischen modernistischen Gründen, handelt schizophren. Es sind gerade die „Frommen“, die diese eigenständige weibliche Bedeutung in der Kirche zum Teil höher setzen als das, was dem Mann zuerkannt wird. Das fängt bei der Himmelskönigin, unserer allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria an und endet in der Hochschätzung heiliger Mystikerinnen und Seherinnen, die die Kirche anerkannt hat. Gerade wer im „frommen“ MIlieu verkehrt, wird feststellen, wie sehr sich diese Katholiken – vor allem auch Priester – an heiligen Frauen und ihren Gedanken und Schauungen orientieren.
    Dieser Schatz müsste ins Licht gehoben werden.

    • Sie sagen wirklich die Wahrheit, zeitschnur.

      Die wahren Träger des Glauben waren und sind immer die Frauen.
      Schon als die Apostel feige davongelaufen waren sind mutige Frauen zum
      Grab unseres Herrn gegangen und es waren Frauen, denen der auferstandene
      Herr zuerst erschien.
      Die größten Mystikerinnen und Seherinnen sind Frauen wie Theresa von Avila,
      Margareta Maria Alacoque, die hl. Bernadette in Lourdes, die Seherin Lucia in
      Fatima und unzählige andere.
      Ohne die gläubigen Babuschkas, die Jahrzehnte im kommunistischen
      Rußland den Glauben bewahrten und weitertrugen, gäbe es heute keine Christen
      mehr in diesem Land..
      Die Geschlechter sind völlig gleichberechtigt, haben vom Schöpfer nur
      verschiedene Aufgaben bekommen.

      Herr, lass auch die Feministinnen und Gender- Ideologen die Wahrheit erkennen.

  7. Wenn diese „Verweltlichung“ der katholischen Kirche so weiter geht, überlege ich ernsthaft zur FSSPX zu wechseln…
    Alleine wenn ich schon bei unserem „regulären“ katholischen Gottesdienst sehe, wie protestantisch er doch eigentlich ist… Frauen als „Lektorinnen“, normale Laien (und Frauen) als Kommunionshelfer (weshalb ich mir die Kommunion dann nur vom Priester geben lasse) und und und.
    Und jetzt Frauen als „Diakoninnen“ und „Kardinälinnen“ – da schaffen es die Linken Gutmensch_innen doch tatsächlich die katholische Kirche zu unterwandern 🙁 Bleibt zu hoffen das die FSSPX noch standhaft bleibt :/

  8. Die negativen Kräfte in der Röm. Kirche Kirche entwickeln immer mehr eine Eigendynamik. Die verrückte Forderung nach Kardinälinnen ist nur ein Symptom. Es wird langsam Zeit, sich mit dem Übergang zur byzantinischen ( orthodoxen ) Kirche vertraut zu machen

    • Meinen Sie byzantinisch oder orthodox? Beide Begriffe sind nicht deckungsgleich. Ortholox ist eine Konfession, wie römisch-katolisch und evangelisch. Byzantinisch ist ein Ritus, wie z. b. der römische und der armenische Ritus. Es gibt byzantinische, katholische und anglikanische Byzantiner, wobei die Orthodoxen die erdrückende Mehrheit stellen.

  9. Das war ein vereinzelter Ausrutscher im Sinne des unseligen „Dialogprozesses“, bezeichnender Weise in Anwesenheit mit den „Zeitzeugen des Konzils“ Kard. Kaspar und Lehmann. Danach sollte man den Eucharistischen Kongress nicht bewerten. Dieser Kongress war das Beste, was die Deutsche Bischofskonferenz in den letzten Jahren zu Wege brachte. Und er ist dem scheidenden Kard. Meisner und seiner Hartnäckigkeit zu danken, dass er in dieser Form stattfinden konnte. Trotz fast völlig fehlender Werbung in vielen Diözesen, selbst den Nachbardiözesen, haben sich so viele Christen auf den Weg nach Köln gemacht. Und sie brauchten es nicht zu bereuen.

  10. Man stelle sich vor: im ersten Jahrtausend haben nicht die römischen Pfarrer (also die Kardinäle), sondern das ganze Kirchenvolk (also auch Frauen!) den römischen Bischof gewählt….

    • Das entspricht zwar der heutigen Gesellschaftsordnung, aber im 1. Jahrtausend hatten die Damen noch kein Wahlrecht!

      • Die Akklamation des Volkes war nicht die der Männer. Sondern des ganzen Volkes. Es war ja auch keine geheime Wahl auf Papier.

      • Die Frauen haben an sochen Versammlungen überhaupt nicht teilgenommen! Ihr Reich war das Haus!

  11. TREUE UND GEHORSAM schulden wir Gott unserem Herrn. Die Piusbruderschaft entspringt unmittelbar Göttlichem Willen. Erzbischof Lefebvre ist der größte Heilige seit PIUS V.

    Die Bruderschaft ist bereits anerkannt – bei Gott!

    Es wird der Tag kommen, da wird der Papst sich nur noch auf die Bruderschaft stützen können.
    Alle anderen sind dann nämlich vor lauter „vorwärtsgehen“ schon davongerannt.

    DAS ALLES IST UNGULTIG BEI GOTT !!!!!!!!!!!!!

    • Woher beziehen Sie Ihre Information, dass die Bruderschaft bei Gott anerkannt ist?
      Jemanden ohne formelles Kanonisationsverfahren zum Heiligen zu erklären ist in der katholischen Kirche Amtsanmaßung. Das steht nur dem Papste zu – ganz von der möglichen Heiligkeit von Lefebvre abgesehen.

  12. Die linke der Damen, scheint sich sogar als „Bischöfin“ ( was für ein Unwort ) herauszubeißen, sie trägt ein Kreuz um den Hals. Ansonsten, was für ein peinlicher Auftritt. Zusätzlich kommt der Verdacht auf, daß diese Damen der Lesbenszene angehören.

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