Erzbischof von Kampala suspendiert Priester wegen Kritik an Zölibat

Der Priester Anthony Musaal hatte am 12. März in einem Brief an Bischöfe, Klerus und Laien von Uganda dazu aufgefordert, die angebliche Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit des Priesterzölibats in Schwarzafrika durch Aufhebung des Zölibats zu beheben. Erzbischof Cyprian Kisito Lwanga von Kampala suspendierte den Priester wegen Diskreditierung von Kirche und Klerus.

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7 Kommentare

  1. Gott gibt es nur einen, an diesen glauben Juden und Christen. Aber nicht Moslems. Allah ist ein Mondgötze.

    Man vergleiche nur einmal die Wirkungsweise unseres Gottes mit dem des Islams. Hier scheiden sich die Geister immens. Ergo: Allah ist ungleich Gott!

    Abrahams und Teufelskinder

    http://www.bibleserver.com/text/LUT/Johannes6%2C70#/text/LUT/Johannes8

    Wir glauben auch nicht an drei Götter – sondern an Den Einen, der sich im Geist – Fleisch – Wort offenbarte = >>> Trinität.

    • Sehr geehrte Christiane: Sie haben es doch selber geschrieben:

      Wir glauben auch nicht an drei Götter – sondern an Den Einen, der sich im Geist – Fleisch – Wort offenbarte = >>> Trinität

      Und es ist mir nicht bekannt dass die Juden auch an die Trinität, also neben Gott dem Vater, auch an Gott dem Sohn und Gott dem Heiligen Geist glauben. Alsi sei hier auch noch eingefügt, das auch der Gott zu dem die Juden beten, nicht Gott der Herr ist den wir Katholiken (Christen) anbeten.

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

  2. Schade das es solch Gottesfürchtige, Glaubens- Kirchentreue Bischöfe nicht auch im deutschsprachigen Raum gibt. Denn hier werden ja solche antikatholischen Wölfe und Teilweise sogar Häretiker- Schismatiker nicht nur Nicht in die Schranken gewissen, nein im Gegenteil sogar teilweise befördert.

    Gebet zum Heiligen Erzengel Michael
    „Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe; gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels, sei unser Schutz. ‘Gott gebiete ihm‘, so bitten wir flehentlich; du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umherschleichen, um die Seelen zu verderben, durch die Kraft Gottes in die Hölle. Amen.“
    „Sancte Michael Archangele,defende nos in proelio contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. ‘Imperet illi Deus‘, supplices deprecamur: tuque, Princeps militiae coelestis, Satanam aliosque spiritus malignos, qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo, divina virtute, in infernum detrude. Amen.“

    • @Armin
      Und nicht nur das, haben Sie die „Grußnote“ des Herrn Bischofs Fürst, an Hans Küng schon gelesen ?
      Für diese Zeilen gehört der Bischof sofort zwangsentpflichtet !
      Eine Unverschämtheit, die allerdings ohne Folgen bleiben wird.
      Dafür wird in Rom einer Moslemin der Fuß geküßt, durch niemand „Geringeren“ als den Papst !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Irrenhaus ??????
      Nein, römisch katholische Kirche 2013 !
      Hilf Maria es ist Zeit, hilf Mutter der Barmherzigkeit !

      • Ja, der Bischof Fürst.Das ist ein Kapitel für sich. Sein gebaren ist da absolut „Un-“Fürstlich.Der Mann mit dem roten Käpi auf dem Kopf hat auch schon öfters die Katze aus dem Sack gelassen,siehe Zölibatfrage, Frauenordinariat, Priesterinnen und dergleichen Abstrusitäten. Man betrachte einmal die Physiognomie dieses Mannes… Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

  3. Werter Armin,
    selbstverständlich beten Juden den Gott an, den Jesus seinen Vater nannte. Sie beten, so hoffe ich doch, sehr häufig das „Vater unser“. Ich kann es immer nur wiederholen. Jesus war Jude. Seine Mutter war Jüdin. Er hat seinen Vater gebeten vor seinem Kreuzestod, den Kelch an ihm vorbeigehen zu lassen. Und als er schrie, warum er ihn verlassen habe, meinte er den Gott der Juden. Somit beten wir auch diesen Gott an. Wir beten somit einen Juden als Bestandteil der Göttlichen Trinität an. Wir verehren eine Jüdin als die größte Heilige der kath. Kirche. Selbstverständlich spielen weder die Nationalität noch die Glaubenszugehörigkeit eine Rolle, wenn die Trinität betrachtet wird. Die Juden beten nach kath. Verständnis selbstverständlich denselben Gott wir wir an, jedoch eben nicht in dieser Fülle, die die Trinität duch unseren Herrn Jesus Christus selbst zu bieten hat. Darum betrachte ich sie auch als meine „älteren Geschwister“. Christiane hat es auf den Punkt gebracht Geist – Fleisch – Wort Und wer war das Wort und zugleich alles zusammen und in sich verwoben? Der jüdische Jesus. Auch wenn die Juden nicht die Gnade haben, dieses Juwel Jesus als das Innere Gottes zu erkennen, bleiben wir ohne sie, ohne ihren Glauben ohne Wurzelwerk.

    Selbst die Muslime beten oberflächlich, nach außen hin und rein deklaratorisch denselben Gott an wie wir (Abraham, Jüngestes Gericht, Beten, Fasten, Gottesdienst), jedoch hat der Islam einen so falschen Zugang zu ihm und hat ihn in seinem Gottesbild so entstellt und pervertiert, dass jeder Christ mit Recht sagen darf, dass wir eben nicht denselben Gott anbeten. Das Gottesbild der Muslime verdunkelt das strahlende Gottesbild der Trinität. Darum ist es abzulehnen.

  4. Aber nun zum Thema: Ich hoffe, der Bischof hat, bevor er den Priester suspendiert hat, mit ihm Rücksprache gehalten.
    Wenn es denn so sein sollte, dass der Anspruch und die Wirklichkeit in der Lebensrealität so weit auseinanderklaffen, wäre die Suspendierung der falsche Weg, sondern eine intensive Unterweisung der Priester, die diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit vermissen lassen.
    Es darf nicht sein, dass der Bote eines Missstandes für die Misstände selbst, die es dort wie hier offensichtlich gibt, als Bauernopfer dargebracht wird, nur um Fassade aufrecht zu erhalten.

    Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde: Ich bin für den Zölibat. Aber es hilft nichts, Missstände zu verschweigen. Und Verschweigen leistet Heuchelei und Lüge Vorschub.
    Ich denke, die Kirche macht einen großen Fehler: Sie kommuniziert zu wenig sowohl mit den Gläubigen als auch den kirchlich Außenstehenden.

    Sie muss den Perlencharakter des Zölibats, der Jungfräulichkeit um Jesus Willen mehr offensiv verkünden, die Gründe dafür öffentlich und häufiger als zutiefst in jesuanische Nachfolge vertreten. Wie überhaupt die Kommunikation der Kirche zu ihren Gläubigen hier wie dort wohl offensichtlich DEN Mangel darstellt. Viele junge Leute wissen nichts mehr über die Glaubensgrundsätze und den Wert der Jungfräulichkeit an sich. Darum wird auch der Zölibat, die Ablehnung des Frauenpriestertums so völlig falsch verstanden. Hochtrabend ausgedrückte theologische Sprache ist manchmal hinderlich. Die Menschen wollen einfach angesprochen werden. Es braucht Dolmetscher für das Anliegen der kath. Kirche und deren Positionen. Jesus war kein Theologe. Er hat auch einfache Worte gefunden, komplexe Sachverhalte verständlich zu vermitteln. Das ist das A & O einer jeden Verkündung. Daran mangelt es.

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