Allerheiligstes aus Tabernakel gestohlen – Satanisten als Täter vermutet


Aus der Pfarrkirche von Missaglia (Lombardei) wurde das Allerheiligste aus dem aufgebrochenen Tabernakel  gestohlen. Als Täter werden Satanisten vermutet.(Mai­land) In Mis­sa­glia in der ita­lie­ni­schen Erz­diö­ze­se Mai­land (Lom­bar­dei) dran­gen Unbe­kann­te nachts gewalt­sam in die Pfarr­kir­che San Vitto­re ein. Die Kir­che hat den Rang einer päpst­li­chen Basi­li­ca Minor. Sie bra­chen den Taber­na­kel auf und raub­ten das Aller­hei­lig­ste Sakra­ment des Alta­res. Anson­sten nah­men sie nur eini­ge sakra­le Gegen­stän­de, dar­un­ter ein Bron­ze­kreuz, einen klei­nen Schrein und die Tür des Taber­na­kels mit.

Es besteht der drin­gen­de Ver­dacht, daß es sich bei dem oder den Tätern um Sata­ni­sten han­delt, da außer dem Aller­hei­lig­sten kei­ne wert­vol­len Gegen­stän­de gestoh­len wur­den. Das Ziel der Tat war offen­sicht­lich der Leib Christi.

Pfar­rer und Gemein­de sind ent­setzt: „Der finan­zi­el­le Scha­den ist das gering­ste, nur die Tür des Taber­na­kels hat­te einen gewis­sen Wert. Abscheu­lich ist das Sakri­leg, die Pro­fa­nie­rung des Aller­hei­lig­sten. Die Täter nah­men mit, was für die Gläu­bi­gen das Kost­bar­ste ist, den kon­se­krier­ten Leib Chri­sti. Eine Tat, die schwer zu kom­men­tie­ren ist und die uns zutiefst ver­letzt“, so Pfar­rer Albi­no Mandelli.

Die Tat wur­de am 5. April (Frei­tag) mor­gens vom Sakri­stan ent­deckt. Die Diö­ze­san­lei­tung wur­de sofort informiert.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Deka­nat Missaglia