In eigener Sache: Warum Katholisches einige Stunden nicht erreichbar war

Katholisches.info wird derzeit durch DDoS-Angriffe 1)Distributed Denial of Service = Verweigerung des Dienstes und andere Angriffe attackiert. Ein- DDoS-Angriff erfolgt von vielen verteilten Rechnern aus, dabei werden die Server mit einer Vielzahl von fehlerhaften IP-Paketen bombardiert und stellen ihren Dienst wegen Überlastung ein.

Am Dienstag, 5. März ab 17:15 wurde von den Angreifern erfolgreich ein Teil der Datenbank verändert, sodass wir um 17:17 den Datenbankserver abschalten mussten, um ihn weiter abzuhärten.

Um Sicher zu gehen, dass bei der Datenbank die Inhalte, die Katholisches.info ausliefert, kein Schadcode aktiv wurde, haben wir eine Sicherungskopie von 13:00 eingespielt. Dies hat leider zur Folge, dass Kommentare die nach 13:00 Uhr veröffentlicht wurden, manuell durch die Redaktion nachgetragen werden mussten.

Wir haben uns entschieden, ältere Browser auszuschließen. Konkret betrifft dies alle Versionen, die älter sind als IE 7, Opera 10 und Mozilla 6.

Wir bitten um Verständnis.

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1. Distributed Denial of Service = Verweigerung des Dienstes

18 Kommentare

  1. Cavete amici, ne qua idem sors vobis attinet quam olim kreuz.net! Continuite litteras vestras de Ecclesia Catholica Sancta Romana! Pergite quo coepistis, roborare fidem catholicam per reticulum electronicum!

  2. Das war ja zu erwarten. Man sieht einfach, wie wenig (anti-)politischen Verstand auch die neokonservativen Kräfte in der Kirche haben. Da wird der Aufgabe/Schließung der Speerspitze des rechten Glaubens (im Sinne von Gegenöffentlichkeit), kreuz.net, das Wort geredet – und kaum ist die Speerspitze gebrochen, dringen die Feinde zur Substanz der Kirche vor. Und so wird es weiter gehen, bis der Herr selbst eingreifen muß, weil seinen Mannen auf Erden das Wissen und der Wille zur Verteidigung Seiner Kirche abhanden kommt.
    Dort bewegt man sich lieber auf einen Luher zu oder rechtfertigt Politik, betreibt gar die zeitgeistige Gewalt- und Volksverherrlichung der Demokratie. Dort macht man lieber halbe-halbe, anstatt der Wahrheit zu dienen. Und wenn dann einst die Teufelsanbeter kommen, dann wird man sich auch auf diese zubewegen – irgendwie ist das ja auch religiös – und einen Kompromiß in der Mitte suchen. Das ist der Relativismus, den Papst Benedikt XVI so beklagte.

    Zu den digitalen Attacken: Offensichtlich hat es neben den (quantitativen) DDOS-Attacken auch Hacker-Angriffe gegeben. Bitte investiert in Sicherheitstechnik, vieles ist ja Freeware und kostet halt Zeit. Die fehlt dann halt solange fürs Redaktionelle. Dann kann DDOS-Attacken (die ja auch Hacker-Angriffe erleichtern bzw. zum Teil erst ermöglichen) wirkungsvoll über Redundanz in Serverleistung und Bandbreite begegnet werden. Das kostet richtig Geld – und ist vielleicht über einen gezielten Spendenaufruf aufzubringen?

    • DDoS-Attacken können nur minimal mit noch mehr Hardwareleistung und Bandbreite begegnet werden. Wenn in diesem Bereich nur wegen DDoS-Angriffen investiert wird, ist dies aus meiner Sicht Geldvernichtung. Dann werden eben auch die DDos-Angriffe mit einer höhren Leistung gefahren, statt 100 Ts. Anfagen pro Sekunde dann halt eine Million Anfragen, usw. Wichtiger und richtiger ist es, Angriffe zu analysieren und auf Ebenen vor dem Server diese Anfragen abzuwehren. Zum Beispiel ist eine der Maßnahmen, wie oben erwähnt, ältere Browser auszuschließen. Angreifende Clients tarnten sich indem sie vorgeben ein Browser zu sein.

      Investieren in mehr Rechenleistung und Bandbreite ist Augenwischerei und hat mit professioneller Systemadministration wenig zu tun.

      Siehe auch: https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/Themen/Cyber-Sicherheit/Empfehlungen/reaktion/BSI-E-CS-002.html

      • Ich wollte aber auf keinem Fall zum Ausdruck bringen, daß die Website katholisches.info kein, bzw. wenig Geld kostet. Nein katholisches.info kostet einiges. Wir haben wegen steigender Leserzunahme in neue leistungsfähigere Serverarchitektur investiert. Auch die normale Administration kostet viel Zeit und Geld.

      • Auf keinen Fall werde ich eine Seite des BSI (orwellsches Neusprech) aufrufen und rate auch jedem davon ab.
        Selbstverständlich kann durch mehr Bandbreite und Serverleistung DDOS-Attacken begegnet werden, da die Zahl der Angreifer und deren Ressourcen nun einmal nicht unendlich ist. Intelligible Analyse und Abwehr ersetzt dies natürlich nicht. Macht man beides, haben solche Attacken ab dann keinen Erfolg mehr.

  3. Katholisches.info ist von unschätzbarem Wert. Von daher wundern mich diese Angriffe nicht. Ich bin technisch zu unbedarft, um beurteilen zu können, wie gefährlich diese Angriffe sind. Ich kann nur hoffen, dass sie weiter erfolgreich abgewiesen werden können. Ein paar Stunden Unerreichbarkeit nehme ich gern in Kauf, wenn es notwendig ist.

  4. Noch ein Wort zu kreuz.net., weil es hier erwähnt wird: Man kann den Inhalt nicht von der Form trennen. Die Sprache von kreuz.net war unsäglich. Sie hat den katholischen Glauben diskreditiert.

    • Zum Teil waren aber auch die Inhalte unsäglich, einige Male waren sie ohne Erlaubnis des angegebenen Verfassers veröffentlicht (abgekupfert) worden. Die Verfasser kenne ich zum Teil persönlich.

    • Bekannt ist meine Meinung zu kreuz.net. Ich habe, aobald als ich deren Mechanismen von Denunziation, Beleidigung und Demagogie durchschaut hatte, mich von diesem scharf distanziert und an dessen Beseitigung mitgewirkt, nachdem ich erfahren hatte. da0 kreuz.net als Anbahnungspunkt für kriminelle Aktivitäten genutzt wurde.
      Es ist nun leider aber so, daß es Leute gibt, die glauben, katholisches.info sei ein kreuz.net light. Das ist aufs schärfste zurückzuweisen. Hier (katholisches.info) seriöser investigativer Journalismus – dort (kreuz.net) Attacken wie im „Stürmer“ (Oft waren die Autoren und Kommentatoren desselben Geistes!)

  5. Die gesteuerte Katholkenfeindlichkeit

    Ich verstehe nicht, warum dann nicht diese islamischen Hetzseiten, die es ja mitlerweile zu hauf gibt auch mal gehackt werden. z.b. dieses dawa-dingsbums… Verläumdungen und Hass gegen die Christen pur.

    Aber mit den Christen (vor allem Katholiken) kann man es ja ruhig machen. Es gibt ja scheinbar keine Lobby….

    Und bzgl. kreuz.net – ich war nie auf deren Seite, aber wenn ich im Internet sehe, wieviele deutsche islamische Propaganda und Hass-seiten es gibt, dann frage ich mich, warum es solch einen großen bohei um dieses kreuz.net gab oder gibt.

    Vielleicht ist Offensivität doch besser, als permanente Devensive – denn am Ende hat man alles verloren…
    Wie etwa unsere christlichen Geschwister in den muslimischen Ländern

    Dort werden die Christen verfolgt – eben weil sie am Zeugnis für Jesus Christus festhalten.

    „Da geriet der Drache in Zorn über die Frau und er ging fort, um Krieg zu führen mit ihren übrigen Nachkommen, die den Geboten Gottes gehorchen und an dem Zeugnis für Jesus festhalten.“
    (Offenbarung 12, 17)

    • Das ist eben Ihr Fehler: Man muß entschieden auf Seiten von kreuz.net stehen. Wer diese Form von Gegenöffentlichkeit versteht, der kann gar nicht anders. Mit dem Finger auf andere zeigen bringt gar nichts. Freiheit ist unteilbar. Das gilt auch für kreuz.net. Und kreuz.net war gut, ja hervorragend. Das war doch offensichtlich.

  6. Ich finde es ein wenig unfair kreuz.net mit dem NS-Propagandamedium „Stürmer“ zu vergleichen. Zugegeben, kreuz.net war in der Sprache vulgär, die Bebilderung anstößig und die Artikel oft nicht sehr ausgearbeitet. Aber mit seinen prägnanten, provokanten Überschriften „X schmort in der Homo-Hölle“, der oft stündlichen Aktualisierungen und dem häufig gegen Homo-Lobbyismus orientiertem Inhalt war kreuz.net eher die religiöse Variante einer „Bild“. Soweit ich das feststellen kann, vertrat man dort religiöse Positionen und erreichte auch jenseits der Stammleserschaft viele Menschen (deswegen der Aufruhr). Aufforderungen zu Gewalt, wie in einem „Stürmer“, fand ich dort nicht. Vulgarismen, ja. Aber warum sich ein Kardinal Lehmann auf die Seite der empörten Pro-Homo-Medien geschlagen hat, um dagegen Stellung zu beziehen, erschließt sich mir nicht.

    • Die Werbung für kreuz.net und Bild nervt. Beide Medien waren und sind Dreck und die Lektüre eines Katholiken unwürdig. Beide Medien liebten/ lieben die Sünde und hetzten/ hetzen gegen Menschen, die wahrscheinlich auch Sünder sind/ waren. Beide Medien buhlen/ buhlten um Leser in dem sie Fehler andere pervers ausbreiteten und sich im Dreck genüsslich wälzten.

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