B'nai B'rith "Gedenkliturgie" in Kathedrale von Buenos Aires mit Kardinal Bergoglio

Holocaust "Gedenkliturgie" 2012  der jüdischen Loge B'nai B'rith in katholischer Kathedrale von Buenos Aires mit Kardinal Jorge Mario Bergoglio, dem jetzigen Papst Franziskus(Buenos Aires) Kaum gewählt, wurde der Versuch unternommen, Papst Franziskus eine Verstrickung mit der argentinischen Militärdiktatur (1976-1982) zu unterstellen. Die Absicht war ganz den Kategorien „politisch korrekten“ Denkens verhaftet, über die viele europäische Medien und Personen des öffentlichen Lebens nicht hinauszudenken vermögen. Im linksliberalen Spektrum ist die Rollenverteilung immer und von vorneherein klar: Die Militärdiktatur wird abgelehnt, denn der Feind steht immer rechts.

Weit großzügiger blickt man auf die Gegenseite, wo sich allerlei linksextreme, bewaffnete, auch terroristische Gruppen tummelten, die nicht nur gegen die Militärdiktatur Widerstand leisteten, sondern nicht unwesentlich als Kämpfer für den Marxismus, teils mit sowjetischer Unterstützung, ursächlich dafür waren, daß es überhaupt zur Militärdiktatur kam.

„Verstrickung“ von Papst Franziskus mit Militärdiktatur offenbart nur, wie Linksliberale ticken

Es scheint derzeit, als sollten in einem Aufguß mit den von den Generälen unschuldig Verfolgten, auch Ideologen und Ideologien „reingewaschen“ werden, die es weder verdienen, noch etwas mit der katholischen Kirche zu tun haben. Nicht jeder damals in Argentinien verfolgte Franziskaner oder Jesuit war ein treuer Sohn der Heiligen Kirche. Manch einer hatte das Kreuz mit einer Kalaschnikow vertauscht.

Jorge Mario Bergoglio hat ihnen widerstanden und ist seinem priesterlichen Auftrag treugeblieben. Als guter Hirte setzte er sich für die gefangenen Mitbrüder ein, von denen er völlig zu Unrecht jahrelang als Denunziant verdächtigt wurde. Mit ein Grund, weshalb die Wahl des neuen Papst unter deutschen Jesuiten nicht nur Begeisterung auslöste. Ein Verdacht, der übrigens inzwischen von einem der damals von der Junta verhafteten Jesuiten, Pater Franz Jalics, zurückgenommen wurde.

Erklärungsbedarf für „Holocaustgedenkliturgie“ von B‘nai B‘rith in katholischer Kathedrale

Kardinal Bergoglio bei Holocaustritual in Kathedrale von Buenos Aires, Rabbi Alejandro Avrjl entzündet mit Bergoglio eine von sechs Kerzen jeweils eine Million jüdische Opfer des Holocaust symbolisierenWegen der Militärdiktatur hat Papst Franziskus keinen Erklärungsbedarf. Zumindest erklärungsbedürftig erscheint hingegen eine „Gedenkfeier zur [Reichs]Kristallnacht“, die von der jüdischen Organisation B’nai B’rith zusammen mit der Erzdiözese Buenos Aires am 12. November 2012 organisiert wurde, um der „6 Millionen während der Shoah ermordeten Juden zu gedenken“. Die Gedenkfeier dieser jüdischen Loge, offiziell sogar „Gedenkliturgie“ genannt, fand in der Kathedrale von Buenos Aires statt, an der der damalige Kardinal Jorge Mario Bergoglio aktiv teilnahm.

B’nai B’rith gehört nicht der regulären Freimaurerei an, wenn es auch teils personelle Überschneidungen und Formen der Zusammenarbeit gibt. Die „Söhne des Bundes“, so die deutsche Übersetzung des Namens, entstanden 1843 zu einer Zeit, als Juden in Freimaurerlogen häufig abgewiesen wurden, weshalb sie parallel zur regulären Freimaurerei ihre eigenen Logen gründeten, ohne sich jedoch als Geheimbund zu konstituieren. Der Unabhängige Orden B’nai B’rith kann daher, bei allen Unterschieden, als eine Art jüdische Form der Freimaurerei bezeichnet werden mit eigenen Riten und Erkennungszeichen. Die einzelnen Niederlassungen werden deshalb Logen genannt. Die Logen eines Staates sind in Distrikt-Großlogen zusammengefaßt. Dieser jüdische Orden wurde gegründet, um die jüdischen Interessen auch in politischer Hinsicht zu vertreten. Gleichzeitig will er die Ethik der Brüder befördern, die jener der Freimaurerei sehr ähnlich ist. In den USA gehören fast zehn Prozent aller männlichen Juden der Loge an, entsprechendes Gewicht hat der Logenverband.

Warum veranstaltet jüdische Loge jüdisches Gedenken für jüdische Opfer in katholischen Kirchen?

Einladung Gedenkliturgie nur für jüdische Opfer Kathedrale Buenos Aires Kardinal Bergoglio Papst FranziskusKatholische argentinische Organisationen fragten sich, wie es möglich sei, daß eine jüdische Organisation, zudem eine Loge, in der Kathedrale der Erzdiözese Buenos Aires eine Gedenkfeier abhalten kann. Bei Räumlichkeitsproblemen hätte das Erzbistum auch anders aushelfen können. Warum aber wurde ein liturgischer Ort zur Verfügung gestellt, in dem im Allerheiligsten Sakrament des Altares Christus selbst aufbewahrt wird? Da Kardinal Bergoglio Hauptredner der Veranstaltung war, wird klar wer die Zweckentfremdung, Pagina Catolica spricht sogar von „Profanierung“ der Kathedrale, möglich machte. Tatsächlich wurde mit der „Gedenkliturgie“ eine Art Gottesdienst gefeiert. Da die Feier bereits seit etlichen Jahren stattfindet, gibt es bereits eingespielte ritenähnliche Handlungen. Vor dem Altar saßen neben Kardinal Bergoglio weitere Vertreter christlicher Denominationen (Lutheraner, Prebyterianer, Methodisten). Das offizielle Programmheft mit dem Symbol von B’nai B’rith und dem Wappen der Erzdiözese Buenos Aires spricht von „Interreligiöser Liturgie“. Sechs Kerzen symbolisieren bei diesem Holocaustgedenkritual je eine Million jüdischer Opfer. Rabbi Alejandro Avruj entzündete jeweils mit dem Vertreter einer christlichen Konfession oder einer jüdischen Organisation eine Kerze. Die letzte der sechs Kerzen entzündete er gemeinsam mit Kardinal Bergoglio.

Kardinal Bergoglio pflegt seit Jahren enge Kontakte zu B’nai B’rith mit jährlich mehreren Treffen und gegenseitigen Einladungen, bei denen der Kardinal vor allem das soziale Engagement der jüdischen Loge lobend betonte. Aus diesem Grund nahmen Vertreter der jüdischen Großloge auch offiziell am 19. März an der Amtseinführungsfeier von Papst Franziskus am Petersplatz teil und am nächsten Tag am Empfang für die Religionsvertreter im Vatikan, darunter der Direktor des B’nai B’rith-Komitee für UN-Angelegenheiten, David J. Michaels.

Interreligiöse Gedenkliturgie in Kathedrale Buenos AiresUnter Erzbischof Bergoglio wurde es in der Erzdiözese Buenos Aires üblich, daß B’nai B’rith seine seit 1994 jährlich abgehaltene Gedenkfeier für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in katholischen Kirchen Argentiniens durchführt. 2005 wurde der Acto de Recordación de la Noche de los Cristales Rotos in der katholischen Pfarrkirche San Nicolas de Bari abgehalten. Auch damals war Kardinal Bergoglio anwesend, wie ein Foto mit Rabbiner Felipe Yafe zeigt. 2009 in der katholischen Pfarrkirche Santa Catalina de Siena, immer in der Erzdiözese Buenos Aires. Bereits 2008 fand die Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Reichskristallnacht, stets ausschließlich für jüdische Opfer der Shoah, in der Kathedrale von Buenos Aires statt unter Anwesenheit des israelischen, deutschen und österreichischen Botschafters. 2007 fand die Feier in der Kirche San Ignacio von Buenos Aires statt.

Interreligiöses Ritual mit katholischem Verständnis vereinbar?

Nach einem Treffen zwischen Kardinal Bergoglio und Mario Wilhelm, dem argentinischen Vorsitzender von B’nai B’rith und Boris Kalnicki, dem B’nai B’rith-Verantwortlichen für den interreligiösen Dialog am 4. Juni 2012 hieß es in einer Presseerklärung der jüdischen Organisation, daß die „traditionelle Gedenkfeier an die Kristallnacht“ auch 2012 wieder stattfinde und auf die „großzügige Bereitschaft des Kardinals zählen“ kann. Die Veranstaltung wird für den 8. November angekündigt „in einer Kirche, die rechtzeitig bekanntgegeben“ werden wird. Es handelte sich schließlich nicht um irgendeine Kirche, sondern um die Bischofskirche selbst. Daß die Veranstaltung in einer katholischen Kirche stattfindet, war für B’nai B’rith offensichtlich selbstverständlich.

2011 fand eine Gedenkfeier zur Reichskristallnacht in der Kathedralkirche der Diözese San Isidro statt. Für die von der Diözesankommission für Ökumene und Interreligiösen Dialog, B’nai B’rith-Argentinien, einer Jüdisch-christlichen argentinischen Bruderschaft und der Gemeinschaft Lamroth Hakol am 10. November veranstaltete Gedenkfeier arbeiteten der Rabbiner Leon Klenicki und der katholische Theologe Eugene Fischer Texte für eine eigene „Interreligiöse Liturgie“ aus, „mit Zeugen, Gesängen und Hinweisen auf die Nacht des 9. November 1938 in Deutschland und Österreich, die als Beginn des jüdischen Holocaust des 20. Jahrhunderts oder der Shoah gilt“. Sie war auch Grundlage der „Gedenkliturgie“ 2012.

Die Frage lautet nicht, warum Juden in Argentinien jener Ereignisse gedenken. Die Frage lautet aber, warum die katholische Kirche in Argentinien ohne direkten Bezug dieser Ereignisse im fernen Europa vor 70 Jahren in dieser Form gedenkt, die – wie B’nai B’rith ausdrücklich betont – keineswegs allen Opfern, sondern ausschließlich den jüdischen Opfern des Nationalsozialismus gilt. Warum findet dann dieses jüdische Gedenken für jüdische Opfer in einer katholischen Kirche statt?

Kathredale zwei Mal von politischen Gruppen besetzt

Besetzung Kathedrale von Buenos Aires politischer Mißbrauch und Profanierung Besetzung der Kathedrale von Buenos AIres durch LinksextremistenDie extreme Linke schreckte noch nie vor der Entweihung heiliger Orte zurückÜberhaupt geht es in der Kathedrale von Buenos Aires bewegt zu. Sie wurde in den vergangenen fünf Jahren zwei Mal von politischen Gruppen besetzt. Als der Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Bergoglio bereits in Rom war und gerade das Konklave begann, besetzten 200 Aktivisten des linksextremen Movimiento Popular La Dignidad (MPLD) die Kathedrale von Buenos Aires, wie der spanische Kirchenhistoriker Francisco Fernandez de la Cigena berichtete. Der Dompfarrer mußte die Zelebration der Heiligen Messe absagen. Bereits 2008 war die Kathedrale für politische Zwecke mißbraucht worden. Damals wurde die Bischofskirche von den linken Madres de Plaza de Mayo besetzt. In beiden Fällen richtete sich der Protest gegen Kürzungen von staatlichen Geldern für Projekte der jeweiligen Besetzergruppe, die mit der Kirche in keinem Zusammenhang stehen.

 Text: Giuseppe Nardi
Bilder: Todocorrientes/La Nacion/Pagina Catolica/Info Catolica

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40 Kommentare

  1. Das droht tatsächlich ein Pontifikat zu werden, in dem man auf alle und jeden offen zugeht – bis auf die bösen Tradis, Piusbrüder und sonstigen „Ewiggestrigen“… Statt auf die überlieferte Heilige Messe als mächtigste Waffe gegen Unglauben, Säkularisierung und auch gegen den in Südamerika exorbitanten Erfolg der Evangelikalen zu setzen, will man alle irgenwie religiösen und sonstigen Menschen „mit ins Boot“ holen und gemeinsam für „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ kämpfen. Das sind aber alles keine originär christlichen Ziele, das würde jeder glaubenslose Humanist auch unterstützen.

    Das paßt auch zur 70er-Jahre-Schlichtheit in der Liturgie – statt diese auch für die Sinne wahrnehmbar als Ausblick auf die ewige Heimat mit aller Pracht Gott darzubieten, soll sie möglichst nah an die „Lebenswirklichkeit“ der Menschen heruntergeholt werden. Daß das das falsche Rezept ist, sollte man eigentlich mittlerweile erkannt haben. Die Armen aller Jahrhunderte haben das wenige, was sie hatten, immer gerne für Gott gegeben – und Kunst, Architektur, Musik und Liturgie konnten so die Herzen emporheben heraus aus dem Irdischen hinein ins Himmlische.

  2. Nun sieht man auch mehr und mehr, wie Recht Bf. W. hatte – die sechs Millionen werden wirklich zur Ersatzreligion. Sie werden paraliturgisch gefeiert, von allen Religionen, selbst in kath. Kathedralen. Initiiert von Freimaurern.

    Die Religion des wahren Ganzopfers am Kreuz wird von der humanistisch-innerweltlichen, zionistisch-freimaurerischen Zivilreligion des Pseudo-“Ganzopfers“ ersetzt.

    Es kommt Licht ins Dunkel!

    • Also, da haben sie etwas gründlich mißverstanden. Da zumindest kann man dem damaligen Erzbischof Bergoglio keinen Vorwurf machen: Er hat eindeutig gegen die Homo-Ehe Stellung genommen und die Kermelitenklöster zum Gebet aufgefordert, dass das Gesetz im Parlament nicht durchgeht.
      Eine andere Sache ist die kolportierte Geschichte, er habe die Bischöfe aufgefordert, nicht zu hart gegen die Politiker Stellung zu nehmen, die für die Homo-Ehe waren, weil das „KONTRAPRODUKTIV“ sein könnte. Man kann nun über das richtige taktische Vorgehen lange streiten. Da die klare Absage gegen die Homo-Ehe auch durch die argentinische Kirche, auch durch Bergoglio in der Öffentlichkeit klar bekannt war, waren das keine Abstriche. Von einer „Unterstützung“ der Homo-Ehe kann also keine Rede sein. Ich denke, die Realität ist schon hart genug, man sollte nicht auch noch dazuerfinden. Das hilft niemandem, und der Wahrheit schon gar nicht.

  3. Wie Recht dann doch Bf. W. hatte – die Pseudo-Religion der sechs Millionen und des innerweltlichen „Ganzopfers“, paralitiurgisch gefeiert in ökumenischer Eintracht unter Federführung von B‘nai‘Brith (sogar in kath. Gotteshäusern!), verdrängt zusehens die Religion des wahren Ganzopfers auf Kalvaria, einstmals gefeiert in kath. Gotteshäusern.

    Interessant.

  4. Ich sehe diese Sache im Vergleich zu Bergoglios Äußerungen zu anglikanischen Ordinariaten weniger kritisch. Es ist nun einmal so, dass es den verfluchten Nazis in erster Linie um den Genozid des Judenvolkes ging (Holocaust ist im AT ein gottgefälliges Brandopfer, warum dieses Wort?). Die Beweislast ist überwältigend. Bergoglios meistgeschätzte Kunst ist Marc Chagalls „Das weiße Kreuz“ (Sergio Rubín, Francesca Ambrogetti, El Jesuita. Conversaciones con el Cardenal Jorge Bergoglio, S.J, Buenos Aires, Vergara, 2010, S. 41). Sein zweifelhaftes Verhältnis zum Judentum sehe ich daher im Kontext von falscher Ökumene (Teilnahme an Lichterfest-Feierlichkeiten, Heilsäußerungen). Bei Holocaust-Gedenken von Pseudo-Religion zu sprechen, lässt eine gefährliche Nähe zu den geistigen Brandstiftern vermuten @Vorkommentator.

    • Auf den ersten Blick mag der Ausdruck „Pseudo.Religion“ im Zusammenhang mit dem Holocaustgedenken erstaunen und stören. Bei näherer Beobachtung hat er aber auch für mich etwas für sich. Er kritisiert nicht das Gedenken und schon gar nicht die historischen Fakten. Es erstaunt und befremdet, dass heute viele nichts glauben oder weitgehend indifferent sind. Aber alle „glauben“ (ich betone dieses Wort) an den Holocaust. Ein historische Fakten glaubt man nicht, man nimmt es zur Kenntnis. Im Schulbereich sehe ich das: alle Kinder müssen jährlich zum Holocaust-Gedenktag Bücher zum Thema lesen, die gibt es schon für Kinder im Kindergartenalter (!!!!), dann werden Bäume gepflanzt und massenhaft Gedenkveranstaltungen durchgeführt. Nichts auch nur annähernd vergleichbares gibt es zur Religion, zum Glauben oder eben zu irgendeinem anderen historischen Ereignis. Also: das Einzige an das alle (!) glauben sollen, ist der Holocaust. Eine Schieflage sehe ich da schon. Dass die Juden ihrer Opfer gedenken, ist ja klar. Es liebt also wohl an den Nicht-Juden, die sich da irgendwie dranhängen und das scheinen die an nichts mehr glaubenden, modernen Zeitgenossen zu sein. Sie sind nicht religiös, aber sie ritualisieren doch etwas, eben den Holocaust. Und damit wären wir dann wirklich bei der „Religion“ des modernen Abgnostikers, und weil der Holocaust ja keine Religion ist, handelt es sich zwangsläufig um eine „Pseudo-Religion“.

      • Vielen Dank, Lioba,

        auch wenn die Aufzählung auf den Magen schlägt.

        Ich schlage mich schon lange mit dem Phänomen „Ideologien“ herum. Es ist nicht sosehr der Irrtum, besser die Halbwahrheit, die Ideologien gefährlich macht, sondern der sonderbare, unüberwindbare Glaube daran, daß es sich bei jeder einzelnen um eine unverrückbare Wahrheit handelt. Das beste Beispiel, meine ich, ist am Ergebnis der entscheidenden Reichstagswahl 1933. Nur die Kommunisten und die Katholiken verloren keine Stimmen. Während der protestantische Mittelstand Hitler gewählt hat.

        Seit ich das in einem Buch eines nicht unbedingt Konservativen gelesen habe, ist der Kommunismus für mich eine Religion/Weltanschauung mit dogmatischem Charakter.

        Um auf den Holocaust zurück zu kommen: Gedenken und/oder Mißbrauch.

        Mißbrauch nach dem Muster der 68er: Haltet den Dieb! Damals großes Geschrei und böswilliges Verleumden der Väter und Großväter wegen der tatsächlichen oder behaupteten (Un-)Taten in der Hitlerzeit. Gleichzeitiges Zerstören der öffentlichen und vor allem der Sexualmoral.

        Zwei Parallelen: Die dt. Jesuiten haben 1968 dem Papst wg. Donum vitae den Gehorsam aufgekündigt. Die Studentenrevoluzzer skandierten: Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.

        Schauen Sie sich Deutschland und die Jesuiten an: Zwei verkrachte Existenzen.

        Die US-Jesuiten verlieren durch Austritt mehr Mitgleder als durch Tod. Aber auch: Eine Jesuiten-Universität in den USA hat den Volksaltar entfernt.

    • Und die Bruderschaft will mit ihm ein Abkommen machen!

      Und eben auch nicht nur mit ihm:

      Denn nochmal, wer hat denn einen Großteil der Kardinäle eingesetzt, die ihn gewählt haben?
      (Ja, genau, Benedikt-Ratzinger).

      Und wer hat Bergoglio noch fünf Tage vor dem eigenen Rücktritt befördert?
      (ja, genau, wieder der selbe… -s. hier:
      http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/argentinien|
      mexiko%3A_bergoglio_wird_mitglied_in_paepstlicher_lateinamerika-kommission.html )

      Und wer hat den selig gesprochen, der den Rest der Kardinäle ernannt hat, die Bergoglio gewählt haben
      (ja, genau, wieder der gleiche…)

      Und mit wem wollte die Burderschaft ein Abkommen machen?

      - Ja, genau, mit exakt dem nämlichen.

      Und, wie gesagt, selbst mit Bergoglio will man weiter ein Abkommen….! – Einfach absurd.

      • Absurd ist Ihre Meinung, die rein gar nicht mit dem katholischen Glauben kompatibel ist. Das ist tiefster Protestantismus und Spalterei.

        Nervig sind Ihre ständigen Lügen und Unwahrheiten. Sie spielen ein Wissen von den Gesprächen vor, was Sie gar nicht haben können. Sie waren bei den Gesprächen welche der Vatikan und die Piusbrüder führten nicht dabei.

        Sie bekommen es noch nicht mal auf die Reihe den Unterschied zwischen Gesprächen und Abkommen zu erkennen.

        Sie merken gar nicht, wie Sie Erzbischof Lefebvre angreifen, dessen ganzes Wirken für die Kirche Sie nicht kennen, oder verstanden haben. Übrigens er hat ein Abkommen unterschrieben, nicht Fellay!

        Sie sollten einmal „Damit die Kirche fortbestehe“ lesen. Da finden Sie solche Merkwürdigkeiten wie diese: Als der Streit im amerikanischen Distrikt war, nahm Williamson eindeutig die Positition von Lefebvre ein. Heute die der damaligen Gegner Lefebvres. Er bedient sich der selben Argumente. Es geht ihm nicht um die katholische Kirche, es sind persönliche Eitelkeiten und persönliche Probleme, die man bei Ihnen ebenfalls erkennen kann.

        Ich sehe bei der Piusbruderschaft eine Kontinuität von Anfang bis heute, eine Kontinuität von Lefebvre und Fellay. Eine Kontinuität für die Kirche. Bei Williamson und anderen sehe ich nur Verwirrung, Unruhe. Liebe zum Chaos, Spalterei, Ungeduld gegenüber Gott: Mein Wille, nicht Gottes Wille geschehe.

        Herr Specht es geht nicht um Sie, Ihre persönlichen Gefühle und Probleme. Es geht um die Kirche. Da sollten Sie sich nicht benehmen wie Uli Hoeneß. Die Kirche ist kein Fussballverein.

      • Keine Angst. Es wird kein Abkommen geben. Die Gespräche sind zu Ende. Dafür wird JP II sehr bald heilig gesprochen werden.

        • Mariahilfer:

          Die Gespräche sind keinesfalls zu Ende.
          Wie kommen Sie denn dadrauf?

          Schon hier ( http://pius.info/archiv-news/734-beziehungen_zu_rom/7774-amtseinfuehrung-des-papstes-uebrige-aemter-nur-qprovisorischq-bestaetigt ) wird es im letzten Satz (in Verb. mit dem vorletzten) mehr als angedeutet, es wurde ja auch vorher aus verschiedenen Aktionen wie Aussagen Roms wie Menzingens klar, dass immer noch verhandelt wird (vgl. etwa auch den di Noia-Brief vom Advent und das Zusenden an alle Priester der fsspx).

          Ich werde bald wohl nochmal darauf zurückkommen – es wird jedenfalls weiter ein Abkommen angestrebt.

        • Erzbischof Lefebvre, der Verteidiger des Glaubens, der Kirche und des Papsttums, hat immer das Gespräch mit Rom gesucht und sogar ein Abkommen unterzeichnet. Mit der selben Energie, mit der selben Motivation (Glaube, Kirche, Papsttum) ging er konsequent gegen Modernismus und Sedisvakantismus vor.

          Ich begrüße sehr und bin Gott dankbar, dass die Priesterbruderschaft auch heute kompromisslos den Glauben, die Kirche und das Papsttum verteidigt. Ich begrüße sehr und bin Gott dankbar, dass sie das Gift des Modernismus und des Sedisvakantismus nicht schluckt.

          Genauso bin ich froh, dass mit dem Geist der Liebe immer wieder das Gespräch mit Rom gesucht wird: um den Glauben, die Kirche und das Papsttum zu verteidigen. Unterließe sie dies, würde sie nicht mehr den Glauben, die Kirche und das Papsttum verteidigen. Die Piusbruderschaft hätte keine Daseinsberechtigung mehr.

          Zum Glück sind Sie kein Priester, Lehrer (usw.) und sind somit mit Ihrem verwirrten Dasein sehr eingeschränkt handlungsfähig. Der Schaden ist hoffentlich gering. Gott sei es gedankt! Ich denke schon, wenn das persönliche Leben einig ermassen geordnet ist, man seinen Alttag bewältigen kann, dass dann auch der Blick auf etwas Grössers möglich ist. Man ist in er Lage (hat es gelernt) sich eine gute Meinung zubilden, ist in der Lage, gut und sachlich zu diskutieren.

          Wenn das persönliche Leben eher ein Chaos ist, so ist ein Chaos im Denken und argumentieren nahe liegend.

          Die Seele retten wir nicht mit „großen“ Reden, sondern durch tägliche Erfüllung der Standespflichten.

        • Ich habe mich wohl missverständlich geäußert. Es stimmt schon, die Bruderschaft will die Gespräche nicht (von sich aus) abbrechen. Insofern haben sie recht. Aber ein „postives“ Ergebnis im Sinne eines Abkommens ist derzeit de facto ausgeschlossen.

  5. Die Religion des Nachäffers muss wohl eine Nachäffung sein. Statt eines Einzelnen, der die Sünde der Welt auf sich nimmt dürfen es beim Widersacher aber gern ein paar Millionen sein.

    • Wie recht sie haben!

      Ich muß wohl davon ausgehen, daß Sie guuut 40 Jahre alt sind, weil zu der Zeit ein gut bezahlter Narr den Teufel abgeschafft hat. Ich, mit meinen 70 Jahren hatte sicher den gleich guten Religionsunterricht wie Alois Glück, obwohl wir nicht in der gleichen Schule waren. Trotzdem sind wir geistig Welten auseinander. Er fördert den Zirkus mit Diakoninnen, während ich dadurch eine weitere Kirchenspaltung befürchte.

      Es ist noch keine tausend Jahre her, daß man den Vergleich hören konnte: Satan ist der Affe Gottes.

      Heute miemt die Frau den Affen des Mannes.

  6. Interessantes zur Ersatzreligion Holocaust und der „besonderen Zahl“ 6 Millionen:

    http://gazetawarszawska.com
    (Video)
    Bereits vor dem Ausbruch des II. WK schrieben die US-Zeitungen vom Holocaust. Die deutsche Bevölkerung wusste damals noch nicht davon…
    Und im I. WK gab es auch schon 6 Millionen verfolgte Juden… die Zahl ist interessant..

  7. Erklärungsbedarf für „Holocaustgedenkliturgie“ von B‘nai B‘rith in katholischer Kathedrale
    Wieso sollte er da Erklärungsbedarf haben, Johannes Paul II. hielt schon 1987 sein ökumenisches Weltgebetstreffen in Assisi ab,angeblich stellte er einen Buddha auf den Tabernakel, 6 Jahre später wurde die Kirche Opfer eines Erdbebens, und als ihn die Rotarier und Lionsleute besuchten, würdigte er sie als ganz besonders noble Clubs. Er nützte den morschen Frieden von Oslo um mit Israel diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Der vormalige Papst Benedikt verkündete uns reichlichst den Holocaust und veränderte den “ außerordentlichen Ritus“ wie er ihn geschmacklos nannte indem er die Judenfürbitte neutralisierte. So läuft es nun einmal in unserer Zeit, ich fürchte aber dass Gott derartige Handlungen als Götzendienst ansieht, und er darauf Wert legte , dass man dem Leiden seines Sohnes die Aufmerksamkeit schenkte die man dem Holocaust entgegen bringt. Wenigstens redet Papst Franziskus so wie er tut , da unterscheidet er sich wohltuend von seinen 4 Vorgängern.

    • JP II lobte die Rotarier, der neue Bischof von Rom wurde selbst vor einigen Jahren als Ehrenmitglied aufgenommen worden und nahm dann 2005 den Preis „Person des Jahres“ entgegen.

  8. Und ich knüpfe bei dspecht an und kann nur mit Schmerz feststellen: Die letzte Bastion wankt! Wenn die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Abkommen sucht mit Papst Franziskus, dann verrät sie das Erbe ihres Gründers Erzbischof Marcel Lefebvre, die Seelsorge, die Mühe und Arbeit vieler ihrer Priester und die treuen Gläubigen.
    Ein Abkommen mit diesem Papst bedeutet, alles zu billigen, was er bisher getan hat, und was er tun wird. Angefangen von der Bitte an das Volk, für ihn zu beten, DAMIT ER ES SEGNEN KÖNNE. Nein, er war nicht aufgeregt. Einem vor Aufregung zitternden, stotternden Papst kann man fast alles nachsehen. Diese skandalöse Bitte war wohlüberlegt. Alles andere folgt daraus.
    Äußerst schwer verständlich war der Wunsch, mit Papst Benedikt ein Abkommen schließen zu wollen. Doch dieser Papst hatte mehr *Tradition im Blut*, vor allem,er sah die Krise der Kirche, und er litt auch darunter. Das kann man notfalls noch entschuldigend anführen, obwohl für Theologen der Piusbruderschaft diese Entschuldigung nicht gilt. Schon gar nicht, auch nur einen Gedanken an eine Personalprälatur zu verschwenden, die in keiner Weise irgendeinen Schutz bietet.
    Ich frage mich: Wo beginnt die Schmerzgrenze bei der Piusbruderschaft? Bei der Heiligsprechung JP II.?
    Hier schreibt keine Leserin von Kyrie-Kommentaren oder wie sie heißen… Jeder kann pius.info lesen von vor einem Jahr und der Zeit danach und vergleichen. Jeder kann Bischof Fellay auf Videos sehen und hören vor der Überreichung der „Präambel“ und danach. Oder seine Äußerungen im Mitteilungsblatt des deutschen Distrikts lesen und VERGLEICHEN. Niemand muss im Internet surfen und suchen.

    Damit es klar ist: Es geht nicht für oder gegen den Papst. Oder gegen die Konzilspäpste.Es geht um den authentischen katholischen Glauben. Der nicht in die Sakristei gehört, sondern über die Kapellen hinaus öffentlich verteidigt werden muss. Damit Gläubige nicht noch angesteckt werden. Die sowieso im antikatholischen Zeitgeist leben.

    • Sie schrieben oft, Sie seien bei der Piusbruderschft zu hause. Haben Sie Wahrnehmungsschwierigkeiten? Oder wo liegt der Grund für Ihre Desinformationen? Warum verunsichern Sie und sind verunsichert?

      Ich unterhielt mich gerade mit einem guten Freund, wir fragten, was soll denn sich geändert haben? Was macht den Fellay schlimmes? Er macht gar nichts. Es gibt kein Abkommen, Rom ist weit weg (leider).

      Was soll die ganze Hetze und Verleumdung (an denen Sie sich und Herr Specht beteiligen)?

      Es hat sich bei den Piusbrüdern nichts geändert: Weder die Statuten, noch in der Pastoral.

      Wenn Sie die Geschichte der Piusbrüder anschauen: Spinner hat es immer gegeben. Zerstörer, die privat gefrustet sind und ihre persönlichen Probleme auf theologische heben. Die den Oberen Dinge unterstellen, die sie in Zukunft machen werden um dann zu gehen. Hat´s auch schon bei Lefebvre gegeben.

      Auch solche Dinge wie jüngst in Frankreich: Angeblich haben 37 Priester einen Protest gegen die Oberen verfasst, in Wahrheit sind es nur drei. Einer hat sich bereits entschuldigt, zwei werden gehen.

      Also, nochmal die Frage: Warum machen Sie sich zum Werkzeug des Feindes? Warum Verunsicherung und Chaos verbreiten?

      Real sieht die Situation anders aus. Die Piusbruderschaft ist sich einig wie nie zu vor. Die Priester machen ihre Arbeit und haben auch keine Zeit auf jede Verleumdung, die oft in Partisanenart, kommt zu reagieren. Nein Sie verstehen das nicht. Was ich wiederum verstehe.

    • Auch Ihnen sei gesagt: Keine Angst. Die Gespräche sind zu Ende. Es wird jetzt und auch mittelfristig kein Abkommen geben. Dafür müsste sich noch sehr viel ändern.
      Bischof Fellay hat – nie alleine – Gespräche geführt und Überlegungen angestellt. Nie haben diese Gespräche und Überlegungen dazu geführt, eine Einigung unter den von Rom vorgegebenen Bedingungen zu befürworten. Aber selbst wenn er ein Abkommen wollte – was ich nicht glaube – kann er keinen Alleingang machen.

      • Mariahilfer:

        s. a. oben.
        Doch, die Gespräche und Verhandlungen gehen weiter und sollen weiter gehen.
        Es wird weiterhin ein Abkommen angestrebt, auch mit diesem Papst.

    • Ich schließe mich an: Es wird kein Abkommen geben, höchstens ein paar Gläubige, die den Papst wieder positiv umdeuten, in dem sie munkeln, dass „die Freimaurer ihn unter Drogen gesetzt haben“ oder es sich mal wieder „um einen Doppelgänger“ handelt. (Hatten wir alles schon!) – Das andere sind ein paar versprengte, frustrierte Priester, die meinen, sie müssten ihr Ding durchziehen und ihre Verschwörungstheorien auf der Person von Bischof Fellay aufbauen. Ich sehe und höre von Priestern, die sehr kritisch gegen ein Abkommen waren, dass sie völlig beruhigt sind.

      • Ahumada:

        s. o. zu Mariahilfer.

        Nein, sie liegen leider falsch. Das Abkommen wird zumindest weiter angestrebt.
        Und ich halte es auch gar nicht für so ausgeschlossen, dass wirklich eines zustande kommt unter diesem „demütigen“, „sanften“, „lieben“, alle umarmenden Papst („Papst“??)….

  9. Warum werden Sie so aggressiv, @auch kein Name?
    Lesen sie pius.info vor und nach der Präambel. Ich habe die übrigen Quellen genannt. Man muss nur vergleichen.
    Ich bin ein Werkzeug des Feindes? Was ist das für eine verkommene Sprache..
    Es wird solange Verwirrung und auch inzwischen Angst herrschen, bis sich Bischof Fellay oder Herr Pater Schmidberger mal öffentlich äußern, wie es um die Verhandlungen mit Rom steht.
    Ich vermisse übrigens auf pius.info die letzten Predigten der Bischöfe Tissier de Mallerais und de Galarreta. Es wurden nur noch Fotos gezeigt. Immer wurden Bischofspredigten veröffentlicht.
    Warum jetzt nicht mehr? Aber der Wunsch, diese Predigten zu lesen, ist wohl auch vom Bösen eingegeben…
    Was habe ich mit 37 französischen Priestern zu tun?
    Haben 37 französische Priester damit zu tun, dass eine Personalprälatur akzeptiert wird? Sie haben nicht die geringste Ahnung, was ich denke, und wovon ich spreche. Ich musste erleben, wie ein Bischof gegen die Tridentinische Messe gearbeitet hat. Sie, auchkeinname, haben keine Ahnung, wie sich das anfühlt, wenn der eigene Diözesanbischof zu verhindern sucht, dass Gläubige am Messopfer teilnehmen dürfen. Nein, diese Erfahrung haben Sie nicht. Und ich wünsche keinem, keiner Gläubigen der Pisubruderschaft diese Erfahrung machen zu müssen.
    Die Personalprälatur liefert Gläubige den Diözesanbischöfen aus. Es reduziert sich dann auf Glück oder Pech, ob man den Diözesanbischof hat, der ablehnen kann, dass ein Priorat in seiner Diözese errichtet wird.
    Dagegen zu sein, ist vom Teufel. Ja?

    • Ich schrieb ja bereits, Wahrnehmungsschwierigkeiten. Wie kann man sonst von Personalprälatur sprechen wenn Gespräche geführt wurden.

      Sie erwarten eine Stellungnahme von den Oberen wie es mit den Verhandlungen steht? Sind Sie krank? Es gibt keine Verhandlungen! Es gab Gespräche mehr nicht. Und derzeit gibt es gar nichts.

      Ich gehe jetzt mal zu meiner Frau und sage, dass ich sie jetzt verlassen werden. Sie könnte in ein zwei Jahren mit dem Nachbarn durchbrennen. Ja, und da muss ich jetzt die Kinder „aufklären“ und erzählen sie verrät die Familie. Weil mit dem Nachbarn darf sie erst geredet, wenn…

      Und klar, ich werde den Kindern erzählen, sie ist in Verhandlung mit dem Nachbarn, sie hat hat nicht nur gegrüsst und eine Unterhaltung geführt.

      Man das ganze nervt. Es ist doch nur noch bekloppt was hier an Kommentaren teilweise abgeliefert wird.

      • @auchkeinname: ja ist doch auf vielen katholischen? Internetseiten zu erkennen, die Überschrift dieses Artikels lautet ja: B‘nai B‘rith „Gedenkliturgie“ in Kathedrale von Buenos Aires mit Kardinal Bergoglio
        Und was wird daraus, ein Bauwau über die FSSPX, wobei es ja diejenigen sind die über die FSSPX zu diskutieren beginnen, die den Generaloberen seiner Exzellenz Fellay Verrat vorwerfen. Wieso diese so voller Haß sind weis ich ja nicht, aber es ist echt traurig das diese immer und überall ihren antikatholischen Senf abgegeben müßen um ja zu spalten.
        Gottes Segen auf allen Wegen

  10. Zur Zeit gibt es zumindest offiziell keine Verhandlungen. Aber Kurienerzbischof DiNoia von Ecclesia Dei hat an alle Mitglieder der FSSPX einen Brief geschrieben, in dem er für die „Versöhnung“ warb. Da waren die Verhandlungen offiziell auch vorbei.
    Es geht nicht um Hass gegen Bischof Fellay. Das ist skurril, absurd…Und die Personalprälatur war das einzige Angebot, das Bischof Fellay erhielt. Das ist seit einem Jahr bekannt. Er selbst hat es bekannt gemacht.
    Es geht um die Kirche. Um den Glauben der Kirche. Um den überlieferten Glauben der Kirche, der seit dem Konzil regelrecht unter die Räder gekommen ist, der offiziell kaum noch vollumfänglich verkündet wird.
    Dazu zu schweigen, ist eine Form des Verrats. Es tut mir leid. Es wäre jedoch völlig einseitig, dies allein den Oberen der FSSPX anzulasten. Es wäre absolut wahrheitswidrig. Aber mein Maßstab an die Oberen der FSSPX ist grundsätzlich sehr viel höher, als an andere Gruppierungen. Mit der Äußerung kann ich getrost meinen Platz zwischen allen Stühlen einnehmen. Aber es geht nicht darum, sich beliebt zu machen. 

    • Sie und alle die hier gegen seine Exzellenz Bischof Fellay hetzen und diesen ständig Verrat vorwerfen. Können sie mir dann bitte erklären warum dann die FSSPX noch keine Einigung mit Rom erzielt hat? Denn eines ist klar seine Exzellenz Bischof Fellay steht klat auf der Seite der Heiligen Tradition der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche und wirkt ganz im Sinne des hochlöblichen Gründers seiner Exzellenz Erzbischof Lefebvre. Und weil eben seine Exzellenz keinen Verrat an diesen begangen hat wird er nun als Verräter dargestellt, also da komme ich nicht mehr mit! Außer es soll hier nur spalterisch im Sinne des allerniedrigsten gewirkt werden.
      Gott zum Gruße

      • Es geht gar nicht darum, ob ein Abkommen zustande kommt, sondern dass man überhaupt eines mit einem unbekehrten, modernistischen Rom anstrebt. Und zudem sogar mit einer Personalprälatur, mit der man von den Bischöfen teilabhängig wäre – und nun sogar unter einem Papst Franz.

        Ein Vorsatz zu einer schlechten Tat wird ja deshalb auch nicht richtig, nur weil man sie dann nicht ausführen kann.

  11. Ja und, da hat jemand einen Brief geschrieben und Sie erwarten persönlich eine Stellungsnahme von Bischof Fellay. Hallo ?!

    „Und die Personalprälatur war das einzige Angebot, das Bischof Fellay erhielt.“ Das ist Unsinn. Verschiedene Leute haben das vorgeschlagen, es stand nur als Idee im Raum. Mehr nicht!

    Und noch was falsches: „Zur Zeit gibt es zumindest offiziell keine Verhandlungen.“ Die hat es in jüngster Zeit nie gegeben!! Der letzte der mit Rom verhandelte war S. E. Erzbischof Lefebvre, der auch ein Abkommen unterschrieb! – Und später seine Unterschrift widerrief. Sie verwechseln Gespräche mit Verhandlung. Hier liegt das Problem.

    Einfach mit weniger Unterstellungen (seien sie bewusst, oder unbewusst) Vermutungen und Chaos reagieren. Und weniger auf Wirrköpfe hören. Das würde ungemein helfen.

  12. Meine Meinung zu den „Verhandlungen“ der FSSPX:
    Da es eine schlimme Gerüchteküche auf anderen Internetseiten gibt und diese Gerüchte von den Oberen nicht durch Wort oder Schrift widerlegt und richtiggestellt werden, habe ich damit ein Problem. Nur einfach den Oberen vertrauen und nicht darüber nachzudenken, ist für mich zu wenig und wäre auch verantwortungslos. Hier kann nur ehrliches Argumentieren helfen, die Sache wieder ins rechte Lot zu bringen. Es steht nirgendwo geschrieben, dass die Oberen der FSSPX immer das Richtige machen und ich nur gehorchen und zustimmen muss. Der Glaube steht über dem Gehorsam und ich muss für mich entsprechende Entscheidungen treffen.

    Zwei Beispiele:
    1) Es ist seit einigen Monaten bekannt, dass es die sogenannte GREC-Gruppe gibt, die sich seit den Neunzigerjahren trifft und sich austauscht, mit Wissen des Generaloberen. Diese Gruppe besteht aus Vertretern (Priester und Laien) der Amtskirche und aus Vertretern der Bruderschaft und hat zum Ziel, eine Versöhnung zwischen den beiden Gruppen herbeizuführen. Warum wurde das nie bekannt und offen diskutiert? Erst ein vor einem Jahr veröffentlichtes französisches Buch hat das ans Tageslicht gebracht.
    2) Im Jänner zitiert Kardinal Canizares Bischof Fellay, den er vor ein paar Jahren getroffen hat, folgendermaßen: „Wir sind gerade in einer Abtei in der Nähe von Florenz gewesen. Wenn Erzbischof Lefebvre gesehen hätte, wie sie dort zelebrieren, hätte er nicht den Schritt getan, den er getan hat.“ Die dort gefeierte Messe war die neue Messe, allerdings in ihrer strengsten Form. Das Problem der neuen Messe hat Erzbischof. Lefebvre und die Bruderschaft nicht nur in der unwürdigen Feier derselben gesehen, sondern vor allem in den theologischen Defiziten und der Gefahr, dass die Menschen dabei den Glauben verlieren.

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