"Trauer der Rebellen" – Ring-Eifels Abrechnung mit "Papsttreuen"

Trauer der Rebellen(Bonn) Unter dem Titel Die Trauer der Rebellen macht sich der Chefredakteur der Katholischen Nachrichtenagentur KNA über jene Katholiken lustig, die sich Papst Benedikt XVI. verbunden fühlen und über dessen Rücktritt Trauer empfinden. Ludwig Ring-Eifel meint damit all jene, die er nun, da das Pontifikat Benedikts XVI. zu Ende geht, als „Papstfans“ herabsetzt. Ein Ausdruck, der dem kirchlichen Verständnis von Papsttreue, Gehorsam gegenüber dem Stellvertreter Christi und Anhänglichkeit gegenüber dem Nachfolger des Menschenfischers Petrus keineswegs gerecht wird. Daß der von den deutschen Bischöfen bezahlte KNA-Chef nicht zu den „Papstfans“ gehört, versteht sich im Umkehrschluß von selbst.

Der Artikel soll eine Abrechnung sein. Eine Abrechnung, die in dieser Übergangszeit von einem Pontifikat zum nächsten tiefe Gräben in der deutschen Kirche offenlegt, wobei Ring-Eifel Österreich und Schweiz durchaus miteinschließt. Der KNA-Chef weiß die Dinge auf den Kopf zu stellen. Er tut dies durch ein gezieltes Wortspiel. Nicht die Priester des Aufrufs zum Ungehorsam, nicht Underground-Initiativen wie „Wir sind Kirche“ sind die Rebellen. Ring-Eifel macht die papsttreuen Katholiken, die noch wissen und anerkennen, daß Rom das Zentrum der Kirche und der Papst ihr Oberhaupt ist, zu den „Rebellen“. Die damit verbundene Wertung könnte nicht eindeutiger sein. Die Initiative „Wir sind Kirche“ wurde von Papst Benedikt XVI. in seiner letzten großen Ansprache vom 14. Februar an den Klerus der Diözese Rom noch einmal ausdrücklich verworfen. Davon war bei Ring-Eifels KNA natürlich nichts zu lesen, weshalb die Predigt bis heute im deutschen Sprachraum nur bruchstückhaft angekommen ist und sich die wenige Berichterstattung weitgehend mit Nebensächlichkeiten aufhielt.

Der Autor des Buchs mit dem diskutablen Titel  „Weltmacht Kirche“ teilt die Katholiken in Kategorien ein. Zumindest zwei benennt er in seinem Beitrag, den das Internetportal der deutschen Bischöfe katholisch.de sofort groß ins Rampenlicht setzte: die Gruppe derer, „die sich in ihren Überzeugungen durch das Ratzinger-Pontifikat von Anfang an bestätigt sah“ und den Rest der Katholiken, der es offenbar ganz anders sieht. Wie er auch, darf man zumindest annehmen,  und vor allem offensichtlich seine Brötchengeber, denn andernfalls hätte Ring-Eifel mit diesem Beitrag seinen Sessel in einen Schleudersitz verwandelt. Er proklamiert indirekt ein „Wir und die anderen“-Gefühl. Man könnte seine Intention mit „hier wir deutsche Katholiken und dort die römischen Katholiken“ übersetzen.

Damit keine Zweifel aufkommen, wie die Gewichtungen verteilt sein könnten, betont Ring-Eifel mit dem Wiederholungsdrang des Indoktrinateurs, daß „wir“ (deutsche Katholiken) eine satte Mehrheit sind, weil „die“ (römischen Katholiken) nur eine „Gruppe“ sind. Objekt seiner Belustigung sind „Papstfans, Lebensschützer, Anhänger der lateinischen Messe, Kritiker der Kirchensteuer und Gegner eines ‚kirchensteuerfinanzierten liberal-katholischen Establishments‘“ . Diese alle, für den KNA-Chef zusammengenommen aber nur eine „Gruppe“ unter den Katholiken im deutschen Sprachraum, bedauern den „überraschenden Abgang ‚ihres‘ Papstes am lautesten“, eben Leute wie der „ultramontane Vorzeige-Katholik“ Matthias Matussek, oder Gabriele Kuby „und Co“.

Ring-Eifel und die „wir“ (deutsche Katholiken) trauern jedenfalls nicht. Und sie schauen offensichtlich auch nicht „mit gemischten Gefühlen in die Zukunft“. Den Spott verteilt der Leiter des offiziösen Sprachrohrs der deutschen Bischöfe gekonnt nach politisch dominanten Standards: ihn verdienen jedenfalls die „konservativen“ Katholiken, die es unter anderem gewagt hatten, einen „Weltbild-Skandal“ zu behaupten. Ring-Eifel bleibt beim Konjunktiv, denn er setzt den Skandal mit dem Porno- und Esoterik-Geschäft des Weltbild-Konzerns, auch dieser im Besitz der deutschen Bischöfe, unter Anführungszeichen. Es war also nur ein angeblicher Skandal, weil die Sache ja nur „konservative“ Katholiken aufregen kann, nicht aber ein „kirchenfinanziertes liberal-katholisches Establishment“, um bei den von Ring-Eifel selbst gebrauchten Worten zu bleiben.

Die Erwähnung der Lebensschützer zeigt einen perfiden Zungenschlag in seinen Ausführungen, die unzweideutig vor dem Hintergrund des Konflikts um die Bewilligung der „Pille danach“ durch die katholischen Bischöfe erfolgte. KNA, das offiziöse Sprachrohr der Bischöfe verlautbart damit, daß die Lebensschützer lästig geworden sind, was ihnen auch endlich jemand sagen mußte. Die Bischöfe tun das nicht, dafür gibt es Ring-Eifels.

Und dann sind da noch die traditionsverbundenen Katholiken, die in der lateinischen Messe in ihrer überlieferten Form einen immensen Schatz und den Schlüssel zur kirchlichen Erneuerung sehen. Weder Schatz noch Schlüssel (zumindest nicht diese) stehen bei deutschen Bischöfen besonders hoch im Kurs. Fürwahr, da hat Ring-Eifel allerdings recht, wenn er es auch nicht zu bedauern scheint.

Zum Abschluß passend ein Absatz aus Ring-Eifels Kommentar, der Einblick in die deutsche Kirche bietet:

„Trotz mancher Meinungsunterschiede haben sich die Papstgetreuen des katholischen Journalismus in den vergangenen Jahren kreativ vernetzt und versucht, sich mit päpstlichem Rückenwind aus Rom und Unterstützung von Papstsekretär Georg Gänswein in die kirchenpolitische Debatte in Deutschland einzubringen. Der Mainstream katholischer Publizistik, der von eher unauffälligen kirchlichen Medienangestellten dominiert wird, hat zu den mitunter krawallig auftretenden Konservativen meist misstrauisch Distanz gehalten. Und die deutschen Bischöfe begegnen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, den hitzigen Idealisten mit kühler Nichtbeachtung. Mit dem deutschen Papst verlieren diese nun ihren wichtigsten Fürsprecher und Ideengeber.“

Will man im deutschen Sprachraum wirklich eine katholische Gegenöffentlichkeit aufbauen, deren Bedarf außer Frage steht, wäre schon viel gewonnen, wenn katholische Nachrichteninitiativen nicht fast jede KNA-Meldung unkritisch übernehmen würden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: katholisch.de

Katholisches wird immer für den Leser kostenlos bleiben. Damit das Magazin Tag für Tag mit neuen Artikel weiterhin erscheinen kann sind Zuwendungen notwendig: Unterstützen Sie bitte Katholisches mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

Unterstützen Sie Katholisches auch, indem Sie ihre Bücher über FalkMedien beziehen. FalkMedien hilft uns regelmäßig bei technischen Aufgaben und beteiligt sich bei der Finanzierung von Servertechnik und Administration.

Der WebShop von FalkMedien umfaßt neue und antiquarische Bücher. Bei jedem Kauf, der über Katholisches.info zustande kommt, werden 10 Prozent Provision an Katholisches ausgeschüttet.

FalkMedien liefert jeden erhältlichen Titel: Die Recherche in einem umfassenden Katalog, der auf dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) basiert, ermöglicht es, nahezu alle verfügbaren deutschsprachigen Titel zu beziehen.  -  vlb.falkmedien.de


FalkMedien liefert jedes neue Buch versandkostenfrei ohne Mindestbestellwert.

Print Friendly, PDF & Email

33 Kommentare

  1. Herr Nardi, Sie sind der erste den wahrnehme der die Seite katholisch.de zur Kenntnis nimmt. Sie sollten es lassen und trotz der 5 Millionen Kosten ignorieren. Katholisches Leben findet wo anders statt. Und wer ist bitteschön Ring-Eifel?

  2. Ring-Eifel schreib das, was sich die meisten Bischöfe nicht trauen zu sagen. Insofern ist seine Meinung sehr weit verbreitet und trifft das Denken der „deutschen Kirche“.

  3. die pforten der hölle werden die hl.kirche nie überwältigen.herr ich will dir danken in ewigkeit,mein herz wird nicht verstummen.

  4. Die revoluzzerischen Billigheimer sind mit ihrem Verhalten die Hauptursache, daß es die Priesterbruderschaft St. Pius X. gibt.

    Sie verantworten den größten Anteil an der Verwahrlosung Deutschlands.

  5. Besser kann man die „Deutsch-katholische Nationalkirche“ nicht beschreiben. Mit dem KNA-Chef als Sprachrohr ist dies die Haltung der Mitglieder der DBK. Dami tritt die Los-von-Rom-Bewegung in eine neue Phase. Es ist die Bekundung, nicht mehr römisch-katholisch sein zu wollen.

    Um römisch-katholisch bleiben zu können, hilft tatsächlich nur der Austritt aus der „Körperschaft“. q.e.d.

    • Gerne, aber ich traue mich nicht.
      Würde so gerne raus aus dieser Heuchelerhölle, vielleicht zu FSSPX ?
      Die sind wunderbar, aber für den Schritt brauche ich noch etwas.
      Meine Frau, eine gläubige Lutheranerin, wollte in die RKK konvertieren, ich habe sie abgehalten, dann kann sie auch evangelisch bleiben, wo ist der Unterschied zu Lehmann und Zollitsch?

      • Die sog. Exkommunikation durch DBK-Bistümer im Falle eines Austritts aus der „Körperschaft“ ist ungültig und wird von der Weltkirche nicht anerkannt., wenn…..

        1. Der unerschütterte Glaube an die Lehre der Kirche bekundet und gar durch Zeugen (Gemeindepfarrer z.B.) bestätigt werden kann.
        2. belegbar eine Kirchenersatzleistung an die Weltkirche geleistet wird, wenn man ansonsten kirchensteuerpflichtig wäre.

        In meinem Falle haben meine Frau (Konvertitin) und ich das Zeugnis unseres Gemeindepfarrers und unsere schriftliche Glaubensbekundung, Kirchensteuerersatzleistungen gehen von uns belegbar an die Petrus-Bruderschaft.

        Alle in Deutschland tätigen Personalprälaturen wie z.B. Petrus-Bruderschaft, oder Opus Dei, sehen uns als uneingeschränkte (nicht exkommunizierte) Katholiken an. Vom Ausland (CH z.B.) ganz abgesehen.

        Wir gehen nach- wie vor bei unserem Pfarrer zur Beichte und bei den Pius-Brüdern (wg. Tridentinischer Messe) zur Kommunion.

        In Kenntnis der fakten zu 1. u. 2. hält die Diözese Mainz an der „Exkommunikation“ fest. Ein klarer Fall von Simonie.

        • In Ihrem Fall schiene mir eine Unterstützung der FSSPX gar nicht verkehrt. Offenkundig haben Sie ja Kontakt.

  6. Es müßte genauer: Die revoluzzerischen, pseudokatholischen Billigheimer heißen, denn was diese Typen alles für verantwortbar halten, ist nicht zu fassen.

  7. Mit dem Rücktritt Papst Benedikts kommt für die Deutsch-Nationalkirchler die Zeit des großen Messerwetzens. Während des gesamten Pontifikats hat man sich zähneknirschend weggeduckt, ruhig verhalten und nur aus der Deckung Bomben geworfen. Die Angst,dass es unter diesem Pontifikat womöglich doch gelänge, die fortschreitende Protestantisierung und Verweltlichung der Kirche aufzuhalten, den Geist des Bruches in die Flasche zu bannen und gar den Traditionalisten dauerhaften (Lebens-)Raum in der Kirche zu ermöglichen, hat ein ungeheures Frustrationspotential geschaffen. Jetzt wittert man Morgenluft und wird alles daran setzen, den von Benedikt eingeleiteten Reformkurs im Keim zu ersticken und erste zarte Pflänzchen mit Stumpf und Stiel auszureissen. Bei der Wahl der Mittel wird man nicht zimperlich sein. Mit diesem Artikel von Ring-Eifel ist zum Hallali bereits geblasen.

    • Tja, es hat auch was Positives, endlich geben sich die „Ratten“ offen zu erkennen und ergreifen das Wort.Tja, der protestantisch-progressive deutschnationale liberal „Katholizismus“ zeigt sich offen „mutig“.Aber ich bin mir sicher der nächste Papst wird SIE
      schokieren.Aus der kampflosen „Übernahme“ wird nichts.Jeder wird sich klar bekennen und posizionieren müssen.Ich hoffe das dieser „Prozess“ recht bald und ohne falsche Rücksichtnahme geschieht.Die „Mehrheit“ scheinen SIE zu haben, die Frage die ich stelle ist aber die „Mehrheit von was“.Ich für meinen Teil immigriere lieber in die Minderheit, die wir faktisch auch sind, aber sind wir deshalb auch die „Verlierer“? Mein Selbstbewusstsein und meine Kampfkraft sin 10 zu 1.

  8. Es sind m Wesentlichen vatrlandslose Gesellen, die sich in Deutschland gegen den deutschen Papst stellen. Ideologie geht halt in der geistigen Armut über alles. Sichr ist es völlig in Orndung, andere Meinungen zu vertreten, aber gefälligs nicht so militant, daß der Kurs der Kirche ins Schlingern gerät.

    Was ist die 68er Ideologie – genauso, wie der Relativismus und die Genderrevolution – anderes, als eine Denkhilfe für Gehirrnprothesenträger?! Manche Leute verwechseln halt den eigenen Vogel mit der Taube des hl. Geistes.

    Die Frage lautet eben nicht, wie gehe ich mit dem Kopf durch die Wand, sondern inwieweit kann ich den Kurs des Papstes mittragen.

  9. Ja, jetzt wittern sie Morgenluft, die bezahlten Pseudokatholiken. Das System muss aufrecht erhalten werden, denn sie leben schließlich davon. Von den Bischöfen haben sie Rückendeckung. Diese Berufschristen wissen genau, dass aus den 115 Kardinälen nur ein Modernist die Mehrheit bei der Wahl bekommen wird.

    Danke an Herrn Nardi für die Bekanntmachung des Artikels von Ring-Eifel.

  10. Die meisten werden die Prophezeiung von Don Bosco über die zwei Säulen im Meer und dem Papstschiff kennen. Auf der einen Säule steht die Immakulata, auf der anderen ist eine Hostie. Das Schiff des Papstes ist den heftigsten Angriffen seiner Feinde ausgesetzt und versucht dauernd, zwischen die zwei Säulen zu lenken und dort sicher zu ankern. Plötzlich wird der Papst getroffen und bricht zusammen. In aller Eile wird ein neuer Papst gewählt. Die Nachricht vom Tod des Papstes und der Wahl des Nachfolgers kommt gleichzeitig(!) bei den Feinden an. Diese verlieren jetzt allen Mut und rammen sich gegenseitig. Das päpstliche Schiff fährt sicher zwischen die beiden Säulen.
    Soweit eine Kurzform.

    Ich denke die Prophezeiung deutet eher darauf hin, dass der starke Papst erst in Unruhe- und Kriegszeiten gewählt werden wird. Denn nur da können Nachrichten schwieriger übermittelt werden. Denn in Friedenszeiten ist der Name des neuen Papstes innerhalb kurzer Zeit in der ganzen Welt bekannt.

    Was denken die anderen Kommentatoren, hat das mit der jetzigen Siuation etwas zu tun?

    • Weil ich die Prophezeiung von Don Bosco nicht kenne, kann ich mich dazu auch nicht äußern. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass erst dann ein traditionsverbundener Papst gewählt wird, wenn es keine Fassade mehr gibt, die die wirkliche Krise noch verdeckt. Mit Unruhen wird das sicher verbunden sein, vermute ich.
      Mit traditionsverbunden meine ich nicht konservativ, sondern einen Papst, der wieder an die Tradition der Vorkonzilspäpste anknüpft. Doch dafür ist jetzt die Zeit nicht reif.
      Es geht mir nicht um die Sehnsucht nach Pfauenwedel etc. Sondern um eine philosophisch-theologische Neubesinnung, die sich am Lehramt der Päpste orientiert, die nicht bereit waren, die aufklärerisch-agnostische Philosophie zu taufen, sie in die Theologie der Kirche einzuführen. Doch das geistig-geistliche Klima lässt das derzeit noch nicht zu.
      Ob wir einen gemäßigten oder eher radikalen Neomodernisten als Papst bekommen, wer weiß das heute? Der Wille Gottes möge geschehen….

    • Renovatio: Danke dass sie hier die Prophezeihung des Heiligen Don Boscos erwähnten, welchen dieser im Form eines Traumes erhalten hat, und dieser passt meines erachtens genau auf unsere Zeit, denn die Kirche Gottes unseres Herrn befindet sich auch derzeit im Krieg. Dies Beweisen ja nicht nur die cirka 100 Millionen verfolgten Christen und auch die zigtausenden Märtyrer jedes Jahr aufs neue. Aber wir dürfen vor allem nicht den Geistigen Krieg vergessen der in der Kirche zwischen Gut und Böse wütet, auch wenn dieser wohl keinen körperlichen Tot fordert, sondern noch schlimmer dieser führt viele Unsterbliche Seelen in die Ewige Verdammnis.

      Aber vergessen wir nicht, dass nur der VATER weis wann der Tag und die Stunde gekommen ist. Bereiten wir uns also jeden Tag darauf vor und kämpfen wir auf Seiten der Wahrheit um jede einzelne Seele unserer Brüder und Schwestern.

      Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.

  11. Ich zähle mich definitiv zu der von Ring-Eifel angegriffenen Gruppe.
    Bin römisch-katholisch getauft und bin es darüberhinaus auch im Herzen.

    Doch ich befürchte wirklich, dass er mit der zahlenmäßigen Einschätzung recht haben könnte.
    Ich bin auch der Ansicht, dass die überwiegende Zahl der deutschen Katholiken sich Rom entfremdet hat und nicht mehr gewillt ist, Forderungen und Bitten des Papstes, bzw. des Lehramts in ihre Lebensführung einzubetten.

    Oder aber unsere, von Ring-Eifel angefeindete Gruppe, bildet die sogenannte „schweigende Mehrheit“, die sich nicht zu Wort meldet und so der Eindruck entsteht, wir wären in der Minderheit und nur eine kleine unbedeutende Gruppe von Papstfans.

    Wie die überwiegende Meinung und Einstellung der Bischöfe ist, wage ich mir lieber nicht vorzustellen.

  12. Es ist mir erst jetzt aufgefallen, daß Ring-Eifel irgend einen Knoten im Geist hat.
    Er schreibt: „Die Trauer der Rebellen…“???
    Schauen wir uns die Sache einmal vom Politischen her an. Da gibt es ein Staatswesen, das mehr oder weniger gut funktioniert. Da kommen ein paar Revoluzzer daher und wollen diesen Staat reformieren. Im Parteiprogramm dieser Leute steht kein Wort davon, daß man die Familie zerstören will, aber alle neuen Gesetze tragen dazu bei. (Zerrüttungsprinzip) Man will eine bessere Bildung, aber mit dem Sexualkundeunterricht zerstört man über die Verhütungsmentalität die Zukunft des Staates. (Ablehnung von Humanae vitae) Die „Rebellen“ wird man an dieser Stelle wohl eher als Reaktionäre bezeichnen müssen, denen der ideologische Blödsinn zu viel wird und sie deshalb zu rebellieren anfangen. Wenn man den „Geist des Konzils“ gleichsetzt mit Ideologien/=Häresien, dann erst wird der Vater des Gedankens (=Vater der Lüge) sichtbar.

    Waren die alten Germanen vielleicht doch die edleren Menschen, obwohl üble Raufbolde, „begnügten sie sich doch mit einer Frau, obwohl diese ärmellose Kleider trugen“, so Tacitus.

  13. Danke für den aufklärerischen Beitrag. Letzte Oasen der freien Meinungsäußerung finden sich im virtuellen Ozean des Internets. Tatsächlich: Ring-Eifel wagt sich aus der Deckung heraus. Der Heuchler, der vormals im Vatikan-Magazin eifrig publizierte, das heuchlerische Lied auf den katholinkischen Journalismus germanischer Provenienz schwang. Acht Jahre bewegte er sich im Dunstkreis des dem Papst verbundenen Kreises, um den „Feind“ auszuhorchen und auszuspionieren. Die dunkle Gestalt wollte sicherlich auf Nummer sicher gehen jeden Fisch im trüben Gewässer zu erwischen. Dafür zog sich der Wolf den Schafspelz um. Das Raubtier wollte abwarten, bevor es sich die Beute holt. Der gegenwärtige Moment wird von dieser hoch organisierten und außerordentlich gut vernetzten Seilschaft dazu verwendet, möglichst viele Normalos aufzuspüren und fertig zu machen. Ring-Eifel spielt gerne den unbeleckten, den ahnungslosen, er gibt sich gerne rechtgläubig, aber sein Herz schlägt ganz weit links. Seine Gesprächspartner horcht er gerne leidenschaftlich aus, um ihnen im geeigneten Moment richtig eins auf die Birne draufzuhauen., sie zu ignorieren, sie zu diskreditieren oder gar lächerlich zu machen. Er behauptet dann immer, er möchte gerne katholisch sein, doch die Zwänge, Sie verstehen schon blablabla. Innerlich wurmt es ihn, dass er nie so einen guten Zugang zu B16 hatte, der Egghead von der KNA. Zur Rolle der KNA: Sie hat die Kontrollaufgabe alle Aussagen von Oberhirten zu mainstreamen, also entsprechend zu manipulieren, bevor sie dann in den öffentlichen Kreislauf eingespeist werden. Dieser Vorgang ist offensichtlich, da in der Makulatur von der KNA stets zu lesen ist wie der Geistliche via KNA diese oder jene Nachricht übermitteln lässt. Die Desinformationsbrüder von der KNA bearbeiten dann die Aussage, um entsprechend political incorrect Aussagen die Zähne zu ziehen. Zudem werden Aussagen mit entsprechenden Titeln entsprechend in die gewünschte Richtung manipuliert. Der KNA-Chefideolo

    • Nun drängt sich aber doch die Frage auf, wer ist der Strippenzieher hnter der KNA? Vielleicht der VDD, dessen Geschäftsführer P. Hans Langendörfer ist, gleichzeitig Sekretär der DBK?
      Ring-Eifel lebt nicht von der Luft und von der Liebe, die KNA will finanziert sein.
      „Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing‘…

  14. Teil 2

    Der KNA-Chefideologe versteht es, die gesamte Bandbreite der Manipulation auszuschöpfen. Innerlich fühlt er sich der Hegelschen-Dialektik verpflichtet, die in klassischer Rahnerscher Manier es versteht, sämtliche Kirchenaussagen auf den Kopf zu stellen. Aus Feind wird Freund, aus Häresie wird Orthodoxie usw. usw. usw. Gelernt hat er von seinem großen Meister und Förderer Lehmann, der zwar an anderer Stelle, aber genau die gleiche Strategie fährt, sämtliche Aussagen und Inhalte des Glaubens in ihr genaues Gegenteil zu verkehren. Mit dieser Vorgehensweise gelingt es über einen längeren Zeit die Schäfchen effektiv zu verwirren. Seine Lehrjahre in Rom dienen dazu, Ring-Eifel in den Augen der breiten Leserschaft glaubwürdig zu machen, nach dem Motto: Seht, der war in Rom, der kennt sich aus. Selbst in Ring-Eifels Burg liegen ein paar Leichen herum. Katholisch.de wird mit massivsten Finanzspritzen aufgepumpt, da die Linkskatholiken infolge verschiedenster Internetforen massivst unter Druck gerieten. Genaue die gleiche Strategie wie mit der KNA soll auch mit katholisch.de erreicht werden, an dieser Stelle übers Internet. Einer der Strippenzieher ist übrigens der weithin bekannte Marionettenspieler Kopp. Er bekam aufgrund der verschiedenen Internetseiten kalten Füsse und sah massiven Handlungsbedarf. Deswegen wurde dieser Moloch katholisch.de auf den Plan gerufen. Kreuz.net, gloria.tv. Wer wird wohl der Nächste sein? Der Konsolidierung der linkskatholischen Kräfte dient auch das Medienhaus in Bonn. Offiziell wird konsolidiert, faktisch beansprucht die Camarilla die Deutungshoheit.für die mediale Wolke über dem Kirchturm. Genauere Beobachtung verdient die dreipunktdreimediengesellschaft. Die Camarilla rüstet sich für die mageren Jahre. Nun darf soviel Geld wie nur irgendwie möglich verdient werden. Dazu werden diese höchst dubiosen Gmbhs aus der Erde gestampft, möglicherweise halb illegal mit Kirchensteuergeldern, die anderswo fehlen..

  15. Wer der Spur des Geldes folgt, wird fündig werden. Die KNA ist genauso eine künstlich am Leben erhaltene Mumie, um dem Team rund um den Egghead einen schönen Lebensabend zu finanzieren. Unabhängige Qualitätsprodukte auf einem freien Markt – Die KNA wäre weg vom Fenster. Was lässt sich tun? Vor allem sind die fauligen Produkte zu meiden. Egghead und Konsorten sind zu meiden, die KNA im Gespräch zu ignorieren und parallele Strukturen aufzubauen. In Deutschland läuft der große Plan unter dem Deckmantel der katholischen Kirche eine deutsche Nationalkirche zu errichten und sich im weiteren Verlauf mit den Lutheranern zur deutschen Großkirche zusammenzuschließen. Dafür wird gegenwärtig der Grund vorbereitet – denn am Horizont zieht schon der Rauch des Lutherjubiläums auf.

  16. Leider bin ich kein besonders theologisch gebildeter Mensch ,habe aber immer geglaubt wir Katholiken seien trotz aller Vielfalt einig in der Liebe und dem Resekt füreinander.Ich empfinde die stattfindenden Garbenkämpfe untereinander , die Respektlosigkeit gegenüber unserem heiligen Vater und die unglaublichen Ansprüche einzelner Gruppen auf die alleinige Wahrheit als Blasphemie und als zerstörender als alle Angriffe auf Kirche von außen.

  17. Es deutet alles darauf hin das vom deutschen Boden wieder eine Reformation gestartet werden soll. Sie können es nicht lassen. Hoffentlich kommt ihnen die Mutter Gottes von Fatima in die Quere wenn sie 2017 auf der Wartburg auf dem goldenen ökumenischen Kalb herumreiten wollen.
    Per Mariam ad Christum.

  18. Das Greuel „Zeitgeistkatholik“; Gabriele Kuby dazu:

    „Die Zeitgeist-Christen wollen die Kirche vom schmalen auf den breiten Weg führen durch Widerstand gegen das Lehramt, Anpassung der christlichen Sexualmoral an deren faktische Auflösung hin zum kirchlichen Segen für die „Homoehe“, Akzeptanz des alltäglichen Massenmords an ungeborenen Kindern. 
    Sie ecken nicht an, sie sind getragen vom
    Mainstream, von den Medien, von den
    meisten ihrer Zeitgenossen 

    und bestärken sich beständig darin, dass sie mündige, mutige, moderne Christen seien*, berufen, die mittelalterlichen Zöpfe der Kirche abzuschneiden. “

    All dies wird mit „Liebe“ gerechtfertigt, 
    *aber Liebe, die nicht in der Wahrheit wurzelt, ist keine Liebe*. Wird die Liebe aus der Wahrheit entwurzelt, wird sie zu einem Ohrenschmeichler, der den Weg zur Liebe Jesu verbaut (vgl. 2 Tim 4,1-5).

  19. Papst Pius IX. über die Heimsuchung in Frankreich durch die sog. „liberalen Katholiken“; heute weit verbreitete Seuche:
    +
    „Eine Heimsuchung für Ihr Land und ein Hindernis dabei, den Segen Gottes
    zu verdienen, das ist dieses Vermischen der Prinzipien, Vermischen der Grundsätze.
    Ich will es aussprechen und nicht verschweigen:
    Was ich fürchte, sind nicht diese traurigen Gestalten der Pariser Kommune
    was ich fürchte, das ist diese
    unselige Politik, dieser katholische Liberalismus,die Welt seit langem erschüttert wird.“
    +
    Die Enzyklika „Quanta cura“ von Papst Pius IX.;
    -
    http://www.razyboard.com/system/morethread-enzyklika-quanta-cura-papst-pius-ix-forumtradi-2207698-5927267-0.htm
    -

  20. Von Ludwig-Ringus-Eifelus sind methodis perfideis bekannt. Er schickt gerne Leute in Alte Messen zwecks Beobachtung, um im Nachhinein zu behaupten. Seht, der auch! Der Fallensteller mit der Schnüfflernase lasst Romtreue Katholiken gerne in die Luft gehen, da er die Zeit der Abrechnung gekommen sieht. Herr Ring-Eifel ist wie ein watermelon, aussen grün und innen tiefrot.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*