2. Vatikanisches Konzil – Beginn der Epoche des Niedergangs

Das Zweite Vatikanische Konzil war aus der Sicht des deutschen Philosophen Robert Spaemann Startpunkt einer „Epoche des Niedergangs“ für die katholische Kirche. Das sagte er in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt.

„Das Konzil hat die Katholiken lasch gemacht, es ist alles so welk geworden“, so Spaemann wörtlich. Priester dürften heutzutage die Auferstehung Jesu leugnen und dennoch in den Messen predigen bzw. an Universitäten dozieren. Wer hingegen seine Kirchensteuer nicht entrichte, der fliege aus der Kirchengemeinschaft.

Der Philosoph wörtlich: „Da kann doch etwas nicht stimmen.“ Er sieht im Konzil ein übertriebenes Harmoniestreben am Werk: „Man wollte den emanzipatorischen und kulturrevolutionären Zeitgeist segnen“. Daß das Konzil den Zölibat verteidigt und Latein als kirchliche Liturgiesprache bestätigt habe, werde heute von vielen bewußt übersehen.

Text: PM/ RV
Bild: Jörg Noller

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1 Kommentar

  1. Wie sich ein Philosoph zu einem derart unqualifizierten Pamphlet hinreißen lassen kann, ist wohl nur tiefenpsychologisch zu erklären.
    o Spaemann schreibt: „Aggiornamento heißt den Widerspruch der Kirche zur Welt … aktualisieren.“
    Der Philosoph legt hier etwas in „Aggiornamento“ hinein, was seiner höchst persönlichen Vorstellung entspricht. Das sollte er sagen. „Aggiornamento“ heißt „Heutig Machung“. Nichts anderes.
    o Spaemann schreibt: Papst Johannes XXIII. „war von einem Optimismus geprägt, den man fast schon ruchlos nennen möchte.“
    Hier leistet sich Spaemann eine geradezu ungeheuerliche Unterstellung! Ruchlos bedeutet: „gottlos, frevelhaft gemein, niederträchtig“ (Duden. Etymologie, 1963, S. 576). Wer Papst Johannes XXIII. als „ruchlosen Optimisten“ bezeichnet, hat jedes Augenmaß und jede einem Philosphen ziemende Zurückhaltung verloren.
    In der Eröffnungsansprache zum Konzil sagte der „ruchlose Optimist“ Johannes XXIII: „Es ist nicht unsere Aufgabe, den kostbaren Schatz unseres Gla

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