Christen sind Menschen der Hoffnung

Liebe Brüder und Schwestern!

Heute möchte ich eine Nachlese meiner letzten Apostolischen Reise halten, die mich zum zweiten Mal als Nachfolger des heiligen Petrus nach Afrika führte. Diesmal konnte ich Benin besuchen, das gerade das 150jährige Jubiläum des Beginns der christlichen Mission feiert. Es war für mich ein willkommener Anlaß, dort das neue Nachsynodale Apostolische Schreiben Africae Munus vorzustellen, das sich mit den zukünftigen Aufgaben der Seelsorge für diesen großen Kontinent befaßt. Ein weiterer Grund meiner Reise war die Erinnerung an einen großen Sohn Benins, Kardinal Bernardin Gantin, ein bedeutender Vertreter des katholischen Afrika mit seiner Humanität und Zivilisation, dem ich persönlich freundschaftlich verbunden war. Benin ist ein relativ kleines Land, dessen Bevölkerung sich um Frieden und Versöhnung zwischen den Ethnien und den Religionen bemüht. Der Geist der Versöhnung ist für die zivile Entwicklung eines Landes unverzichtbar, er läßt ein Klima der Hoffnung wachsen, das für eine gute politische Entwicklung die Grundlage schafft. In der Eucharistiefeier in Cotonou am Sonntag habe ich daran erinnert, daß Christen Menschen der Hoffnung sind, die die Aufgabe haben, ihren Mitmenschen Hoffnung zu schenken. Die Gläubigen haben mir dies in ihren Reaktionen bestätigt, besonders auch die jungen Menschen, die mir ihre Sympathie und ihren Enthusiasmus gezeigt haben. In Ouidah habe ich das bekannte Marienheiligtum des Landes besucht. Ich habe Maria, Unserer Lieben Frau von Afrika, gedankt; denn nach dem Vorbild Marias hat die Kirche in Afrika die Frohbotschaft Christi angenommen und in vielen Menschen das Ja zum Leben und zum Glauben eingepflanzt. Meine Bitte ist es, daß die Gottesmutter den afrikanischen Christen helfen möge, die Kräfte zu sammeln, um das Evangelium auch denen zu verkünden, die es noch nicht kennen, und so wahrhaft Licht der Welt und Salz der Erde zu sein.

Ganz herzlich grüße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache. Zeigen doch auch wir unsere Solidarität mit den Christen in der Welt: in unserem Einsatz für das Evangelium und mit unserem Zeugnis gelebter Hoffnung. Gott schenke euch gesegnete Tage hier in Rom.

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