Papst Benedikt XVI. besucht im Sommer seine zweite Heimat Tirol

(Brixen) Papst Benedikt XVI. wird einen Teil seines diesjährigen Sommerurlaubs in der alten Tiroler Bischofsstadt Brixen verbringen. Gemeinsam mit seinem Bruder Georg war der Papst bereits als Universitätsprofessor und später als Kardinal mehrfach Gast in der Stadt an Eisack und Rienz. Nach dem Besuch seiner engeren Heimat Bayern, begibt sich der Heilige Vater damit auf die Spuren seiner Vorfahren mütterlicherseits, die aus Tirol stammten und zwar aus der unmittelbaren Nähe der Bischofstadt.

Vom 28. Juli bis 11. August wird der Papst sein Sommerquartier im barocken Priesterseminar der Stadt aufschlagen, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den bedeutendsten katholischen Ausbildungsstätten des deutschen Sprachraums zählte.

Es wird der dritte Besuch eines Papstes in Tirol sein. Am 1782 machte Pius VI. in Brixen Rast auf der Heimreise von Wien nach Rom nach harten und weitgehend erfolglosen Verhandlungen mit Kaiser Joseph II. über dessen Kirchen- und Klosterpolitik. 1988 besuchte Johannes Paul II. das Land, im Juni mit Innsbruck den nördlichen und im Juli mit Maria Weißenstein den südlichen Landesteil.

Die Großmutter von Papst Benedikt XVI., Maria Peintner, sie hieß gleich wie die Mutter des Heiligen Vaters, wurde am 29. Juni 1855 in Raas, Gemeinde Natz-Schabs, wenig nördlich der alten Tiroler Bischofsstadt Brixen im heutigen Südtirol geboren und war die Tochter des Anton Peintner aus Aicha (ebenfalls Gemeinde Natz-Schabs) und der Elisabeth Tauber aus Raas, die im nahegelegenen Mühlbach im Pustertal geheiratet haben.

Brixens Kirchenhistoriker Prof. Josef Gelmi hatte unmittelbar nach der Wahl zum Kirchenoberhaupt den Tiroler Stammbaum des Papstes nachgezeichnet. Die Vorfahren Benedikts XVI. stammen aus Bayern und Tirol und sind Ausdruck einer ohnehin engen sprachlich-kulturellen Verbundenheit beider Länder.

(JF)

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