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Christenverfolgung

„Jeder wird einen Heiligen in der Familie haben“ — Baykar Sivazliyan über den Völkermord an den Armeniern

(Vene­dig) Was drängt eine Fami­lie im Jahr 1965, den eige­nen Sohn im Alter von zwölf Jah­ren ins Aus­land zu schicken, allein, um in einem frem­den Land zu leben und zu stu­die­ren, fern von allem und allen, die ihm ver­traut sind? Die Fra­ge läßt sich nicht mit ein, zwei Sät­zen beant­wor­ten, denn sie schließt die Tra­gö­die

Massengrab getöteter Armenier
Christenverfolgung

Der Völkermord an den Armeniern und Aramäern von 1915 – Konsequenzen für heute

von Wolf­ram Schrems* Am 24. April jährt sich zum 100. Mal die hand­streich­ar­ti­ge Ver­haf­tung arme­ni­scher Hono­ra­tio­ren, Intel­lek­tu­el­ler und Füh­rungs­per­so­nen in Kon­stan­ti­no­pel, Auf­takt zum ersten Völ­ker­mord im 20. Jahr­hun­dert. Die Wis­sen­schaft­ler neh­men heu­te etwa ein­ein­halb Mil­lio­nen ermor­de­te Arme­ni­er und etwa eine hal­be Mil­li­on ande­rer Chri­sten, syrisch-ortho­­do­­xe Ara­mä­er, Assy­rer, katho­li­sche Chaldä­er und ande­re, an. Auf Arme­nisch wird

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Christenverfolgung

100 Jahre Völkermord an den Armeniern — Vatikan veröffentlicht Archivbestände

(Rom) 2015 jährt sich zum 100. Mal der gro­ße Völ­ker­mord an den Arme­ni­ern. Die Arme­ni­er sind nicht nur ein Volk. Sie sind Chri­sten. Arme­nier­sein und Christ­sein ist untrenn­bar mit­ein­an­der ver­bun­den. Ihr Sied­lungs­ge­biet erstreck­te sich Anfang des 20. Jahr­hun­derts nicht nur auf das Ter­ri­to­ri­um des heu­ti­gen Staa­tes Arme­ni­en, son­dern weit dar­über hin­aus. Ein arme­ni­scher Staat exi­stier­te

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Christenverfolgung

Vor 99 Jahren begann Völkermord an den christlichen Armeniern

(Istan­bul) Heu­te vor 99 Jah­ren, am 24. April 1915 ver­haf­te­ten die tür­ki­schen Behör­den in Istan­bul die gesam­te Füh­rungs­schicht des arme­ni­schen Vol­kes in der Haupt­stadt des dama­li­gen Osma­ni­schen Rei­ches. Kul­tur­schaf­fen­de, Frei­be­ruf­ler, Unter­neh­mer, Poli­ti­ker und Prie­ster wur­den gefan­gen­ge­nom­men und umge­bracht. Es soll­te der Auf­takt zum Völ­ker­mord an den Arme­ni­ern sein. Zum ersten Geno­zid des 20. Jahr­hun­derts, der

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Leugnung des Völkermords an Armeniern in Frankreich nicht mehr strafbar — Auswirkungen auf Shoah-Leugnung unklar — Genugtuung in Türkei

(Paris) Der fran­zö­si­sche Ver­fas­sungs­ge­richts­hof erklär­te das von bei­den Häu­sern des fran­zö­si­schen Par­la­ments beschlos­se­ne Gesetz, das die Leug­nung des Geno­zids an den christ­li­chen Arme­ni­ern durch die mos­le­mi­schen Tür­ken unter Stra­fe stellt, für ver­fas­sungs­wid­rig. Begrün­det wird die Ent­schei­dung mit der „Ver­let­zung der Mei­­nungs- und Rede­frei­heit“. Die Tür­kei nahm das Urteil mit Genug­tu­ung auf. Die Leug­nung der „Sho­ah“

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„Anstoß für eine wahrheitsgemäße Auseinandersetzung mit dem Völkermord an den Armeniern“ — Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion würdigt französischen Gesetzentwurf zur Genozid

(Ber­lin) Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Vor­sit­zen­de der Arbeits­grup­pe Men­schen­rech­te und Huma­ni­tä­re Hil­fe der CDU/C­­SU-Bun­­­de­s­­tags­­­frak­­ti­on, Eri­ka Stein­bach, erklär­te einen Tag nach der Ver­ab­schie­dung des Gesetz­ent­wurfs durch die erste von zwei Kam­mern des fran­zö­si­schen Gesetz­ge­bers: „Mit dem Abzug des tür­ki­schen Bot­schaf­ters, dem Ein­frie­ren der mili­tä­ri­schen Zusam­men­ar­beit und einem Aus­set­zen bila­te­ra­ler Bezie­hun­gen mit Frank­reich ändert der tür­ki­sche Mini­ster­prä­si­dent Recep

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95 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern erster Gottesdienst in Khach Surb am Vansee

(Anka­ra) 95 Jah­ren nach dem tür­ki­schen Geno­zid an den Arme­ni­ern konn­te erst­mals in der arme­ni­schen Hei­lig­kreuz­kir­che (Khach Surb) am Van­see wie­der eine Hei­li­ge Mes­se zele­briert wer­den. Erz­bi­schof Aram Ate­s­y­an, der Vikar des arme­ni­schen Patri­ar­chen in der Tür­kei, sprach von einem „Wun­der“. Die Fres­ken der Kir­che mit den Dar­stel­lun­gen von Chri­stus, der Got­tes­mut­ter und der Hei­li­gen

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Türkischer Rechtsanwalt beantragt Anerkennung des Genozids an Armeniern und Strafprozeß gegen Talaat Pascha

(Anka­ra) Ein gro­ßer Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung bzw. ein „schockie­ren­der Vor­gang“, wie die Zei­tung Türk­ha­ber aus Anka­ra mel­de­te. Dort hat der pro­mi­nen­te Anwalt Bendal Celil Ezman beim zustän­di­gen Zwei­ten Unte­ren Gericht ein Straf­ver­fah­ren gegen Talaat Pascha wegen Völ­ker­mords, die Aner­ken­nung des Geno­zids an den Arme­ni­ern und die Ent­fer­nung des Denk­mals für den ehe­ma­li­gen Pro­vinz­gou­ver­neur

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Kleine Bundestaganfrage zum Völkermord an den Armeniern

(Ber­lin) Knapp fünf Jah­re ist es her, daß der Deut­sche Bun­des­tag ein­stim­mig sei­ne Reso­lu­ti­on „Erin­ne­rung und Geden­ken an die Ver­trei­bung und Mas­sa­ker an den Arme­ni­ern 1915 – Deutsch­land muß zur Ver­söh­nung zwi­schen Tür­ken und Arme­ni­ern bei­tra­gen“ ver­ab­schie­de­te. Aus Anlaß des 95. Jah­res­ge­den­kens an den „im Osma­ni­schen Reich an den Arme­ni­ern und ande­ren indi­ge­nen Chri­sten (Aramäern/Assyrern,