Volksrepublik China, Neue Ostpolitik und die Rolle von Papst Franziskus

Kardinal Zen: „Unsere Diplomaten gehen vor Peking in die Knie“

Kardinal Zen liest Kardinalstaatssekretär Parolin die Leviten.
Kardinal Zen liest Kardinalstaatssekretär Parolin die Leviten.

(Hong Kong) Kardinal Zen, der emeritierter Bischof von Hong Kong und graue Eminenz der chinesischen Untergrundkirche, läßt nicht locker. Auf seinem Blog veröffentlichte er heute morgen eine neue Stellungnahme – auf chinesisch und auf italienisch, damit sie auch im Vatikan verstanden wird. AsiaNews veröffentlichte inzwischen auch eine englische Übersetzung. Darin liest er Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin die Leviten und rechnet mit einer falschen „Ostpolitik“ des Vatikans ab.

Mit seiner neuen Stellungnahme antwortet Kardinal Joseph Zen auf das Interview von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, das am 1. Februar unter dem Titel „Warum wir mit China reden“ in der Tageszeitung La Stampa erschienen ist. Msgr. Zen bekräftigt den Eindruck, daß es sich dabei um ein bestelltes und abgesprochenes Interview handelte. Er habe es bereits mehrfach gelesen, um darauf antworten zu können, obwohl es ihn „abstoße“.

Er sei dem Kardinalstaatssekretär jedenfalls dankbar, daß er darin anerkennt, daß „es legitim ist, unterschiedliche Meinungen zu haben“. Die Antwort von Kardinal Zen auf die Aussagen von Kardinalstaatssekretär Parolin im Wortlaut:

Ich habe noch nicht verstanden, wofür sie mit China reden

1.

Zunächst fällt der Nachdruck auf, mit dem Seine Eminenz erklärt, daß sein Blickwinkel und der Zweck seiner Aktivitäten pastoraler, geistlicher, evangelischer und gläubiger Natur sind, während unser Denken und Handeln nur politischer Natur sei.

Was wir sehen, ist hingegen, daß er die Diplomatie der Ostpolitik seines Lehrmeisters Casaroli verehrt und den genuinen Glauben jener verachtet, die mit Festigkeit die von Christus auf den Aposteln gegründete Kirche vor jeder Einmischung durch die weltliche Macht verteidigen.

Ich kann mein Staunen nicht vergessen, als ich vor einigen Jahren eine im Osservatore Romano veröffentlichte Rede von ihm las, in der er die Glaubenshelden im östlichen Mitteleuropa unter kommunistischer Herrschaft (Kardinal Wyszynsky, Kardinal Mindszenty und Kardinal Beran, wenn auch ohne sie namentlich zu nennen) als „Gladiatoren“ beschrieb, als „Leute, die kategorisch gegen die Regierung waren“ und „nach der politischen Bühne gierten“.

2.

Es fällt ebenso die wiederholte Erwähnung seines Mitleids für das Leiden unserer Brüder in China auf. Krokodilstränen! Von welchem Leiden spricht er? Er weiß genau, daß sie weder die Armut noch die Einschränkung der Freiheit fürchten, auch nicht den Freiheitsentzug und nicht einmal, das Leben zu verlieren. Er schätzt das alles aber keineswegs (es sind „Gladiatoren“!).

Er spricht auch von noch offenen Wunden, und um sie zu heilen, will er den „Balsam der Barmherzigkeit“ einsetzen. Aber von welchen Wunden spricht er?

Gegen Ende des Interviews sagt er: „Ehrlich, … ich sage: Ich bin auch überzeugt, daß ein Teil des von der Kirche in China erlittenen Leidens nicht dem Willen einzelner Personen geschuldet ist, sondern der objektiven Komplexität der Situation.“

Er weiß also sehr gut, daß es sich in der Kirche Chinas (außer in seltenen Fällen) nicht um persönliche Bekleidungen oder Ressentiments handelt, sondern alle Opfer der Verfolgung durch eine totalitäre, atheistische Macht sind. Den Balsam der Barmherzigkeit einsetzen? Es geht aber nicht darum, persönliche Verletzungen zu vergeben. Es geht um eine Sklaverei, aus der es sich zu befreien gilt.

Barmherzigkeit für die Verfolger? Für ihre Komplizen? Die Verräter belohnen? Die Treuen bestrafen? Einen rechtmäßigen Bischof zwingen, seinen Platz einem exkommunizierten zu überlassen? Bedeutet das nicht vielmehr, Salz in die Wunden zu streuen?

Schauen wir uns die „objektive Situation“ an. Der schmerzliche Zustand wurde nicht von uns geschaffen, sondern vom Regime. Die Kommunisten wollen die Kirche versklaven. Es gibt solche, die sich dieser Versklavung verweigern, solche, die sie erleiden, und leider auch solche, die sich ihr bereitwillig hingeben.

Ist es möglich, angesichts solcher Tatsachen, nicht von „Macht, Widerstand, Konflikt, Kompromiß, Nachgeben, Kapitulation und Verrat“ zu sprechen?

Parolin will, daß wir von Gemeinschaft und Zusammenarbeit sprechen. Gibt es aber die Voraussetzungen dafür? Wo sollen wir uns vereinen? Wie sollen wir zusammenarbeiten. Analysieren wir die beiden grundlegenden Dinge, die zu klären sind.

3.

Welche Einheit kann erreicht werden?

a) Seine Eminenz lobt die chinesischen Christen und erklärt, daß „es nicht zwei katholische Kirchen in China gibt“. Wenn ich mich nicht irre, war ich der Erste, der das in einer Versammlung der Bischofssynode gesagt hat in dem Sinn, daß in der einen und in der anderen Gemeinschaft die Gläubigen in ihrem Herzen dem Papst treu sind. (Heute wage ich diese Aussage allerdings wegen der Zunahme der Opportunisten in der von der Regierung kontrollierten Gemeinschaft nicht mehr für die ganze Kirche in China zu wiederholen.)

Parolin kann aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestreiten, daß es zwei Gemeinschaften mit zwei Strukturen gibt, die auf zwei unterschiedlichen, gegensätzlichen Grundsätzen beruhen. Eine Struktur ist auf dem Grundsatz des Primats des Petrus gegründet, auf dem Jesus seine Kirche gegründet hat. Die andere Struktur wurde von einer atheistischen Regierung aufgezwungen in der Absicht, eine schismatische Kirche zu schaffen, die ihrer Macht unterliegt.

b) Diese Spaltung zu beseitigen und die Einheit wiederherzustellen, muß der Wunsch eines jeden Katholiken sein, aber nicht, indem alles unter den Tisch gekehrt wird, und schon gar nicht, indem der Brief von Papst Benedikt an die chinesischen Katholiken manipuliert wird.

In dem Brief des heute emeritierten Papstes steht dieser Absatz (8.10):

„Einige von ihnen, die einer widerrechtlichen, über das Leben der Kirche ausgeübten Kontrolle nicht unterliegen wollten und wünschten, eine volle Treue zum Nachfolger Petri und zur katholischen Lehre zu bewahren, sahen sich gezwungen, sich im geheimen weihen zu lassen. Der Untergrund fällt nicht in die Normalität des Lebens der Kirche, und die Geschichte zeigt, daß Hirten und Gläubige dazu nur mit dem mit Leid verbundenen Wunsch greifen, den eigenen Glauben unversehrt zu bewahren und keine Einmischung von staatlichen Organen in Dingen zu dulden, die das Innerste des Lebens der Kirche berühren.“

Pater Jeroom Heyndricks riß den Satz „Der Untergrund fällt nicht in die Normalität des Lebens der Kirche“ aus dem Zusammenhang und machte es sich zur Aufgabe, in ganz China (wo er große Bewegungsfreiheit genoß) die Stimme zu verbreiten. „Nun darf es keine Untergrundgemeinschaft mehr geben, alle müssen hervorkommen und in die von der Regierung kontrollierte Gemeinschaft eintreten.“

In der vatikanischen Kommission für die Kirche in China haben wir auf diesen großen Irrtum hingewiesen, aber sowohl das Staatssekretariat als auch die Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat diese Warnung in den Wind geschlagen und offensichtlich die Idee von Pater Heyndricks unterstützt.

Erst nach zwei Jahren, als dieser Irrtum bereits immensen Schaden angerichtet hatte, ist es uns gelungen, in das „Kompendium“ [zum Brief von Benedikt XVI. an Chinas Katholiken] einige Anmerkungen einzufügen, die zwischen der Versöhnung der Herzen und der Einheit der Strukturen zu differenzieren versuchen.

c) Parolin sagt, daß man „nicht einen dauerhafte Konflikt zwischen gegensätzlichen Grundsätzen und Strukturen aufrechterhalten“ dürfe. Das aber hängt natürlich nicht allein von uns ab, weil eine der beiden Strukturen unter der Herrschaft der Regierung steht, die sie kontrolliert und keine Anstalten macht, darauf verzichten zu wollen.

Papst Benedikt sagt, daß der Weg der Einheit „nicht leicht“ ist und „sich nicht von heute auf morgen erfüllen können wird“ (6.5, 6.6).

Unsere Diplomaten aber wollen sofort ein Wunder verwirklichen und beschuldigen die anderen, sich „an einen Geist des Widerspruchs festzuhalten, um den Bruder zu verurteilen“ und „die Vergangenheit als Vorwand zu benutzen, um neue Ressentiments und Abschottungen zu schüren“ und „nicht bereit zu sein, zu vergeben, das bedeutet, daß es andere Interessen zu verteidigen gibt“.

Wie grausam ist dieser Tadel, der sich gegen treue Glieder der Kirche richtet, die wegen ihrer Treue zur wahren Kirche jede Form der Verfolgung erlitten haben!

Wenn die andere Seite keine Absicht hat, die grundlegende Natur der Katholischen Kirche zu respektieren, und man auf unserer Seite um jeden Preis eine Einigung erzielen will, dann gibt es nur einen möglichen Weg: alle in den „Käfig1)Der Käfig ist ein Zitat von Kardinal Zen. Ein namentlich in einem Reuters-Artikel nicht genannter „hoher Vatikanvertreter“ sprach für eine Einigung mit Peking, denn die Kirche werde dann zwar weiterhin im „Käfig“ sitzen, aber der Käfig werde „größer“ sein. zu zwingen.

d) Mit der Lösung „größerer Käfig“ wird man gemeinsam gehen? Einen neuen Weg? Entspannt? Mit Vertrauen?

Man sagt, es wird ein schrittweiser Weg sein. Nehmen wir aber einmal an, daß die Architekten des Plans bereits den nächsten Schritt nach der Anerkennung der unrechtmäßigen Bischöfe im Kopf haben.

Was wird aus den rechtmäßigen Bischöfen laut den Gesetzen der Kirche, die aber von der Regierung nicht anerkannt sind? Werden sie „akzeptiert“? Werden sie also auch in den Käfig hineingelassen? Wird es endlich „eine“ rechtmäßige Bischofskonferenz geben? Mit der Regierung, die den Käfigschlüssel in der Hand hat?

Parolin und Gefährten gestehen ein, daß diese Lösung nicht perfekt ist, sondern das kleinere Übel. Man kann ein Übel erleiden (Schaden), aber man darf nie ein Übel tun (Sünde). Egal ob groß oder klein.

Es zu erleiden, daß andere eine schismatische Kirche schaffen, kann unvermeidlich sein, aber wir können nicht dabei mithelfen.

Im übrigen ist eine von der Partei geschaffene, schismatische Kirche nicht zu fürchten. Sie wird mit dem Sturz des Regimes verschwinden. Eine schismatische Kirche mit dem Segen des Papstes wird hingegen etwas schreckliches sein!

4.

Nachdem die Natur der zu erreichenden Einheit geklärt ist, ist es ein leichtes, das folgende Problem zu betrachten: Wie soll die Einheit erreicht werden?

Durch Versöhnung (ad intra) und Dialog (mit der Regierung).

a) Die Versöhnung ist nicht ohne Schwierigkeiten aber möglich, weil sie allein von unserem guten Willen abhängt. Der Dialog mit der Regierung ist schwieriger.

b) Papst Franziskus hat in Seoul gesagt: „Die erste Voraussetzung für den Dialog ist unsere eigene Identität“.

Das ist eine Frage der Ehrlichkeit und der Gerechtigkeit. Man muß wissen, wohin wir gelangen wollen, was – laut unserem Gewissen – ein guter Ausgang des Dialogs ist. In unserem Fall ist es natürlich „eine wahre religiöse Freiheit, die das Wohl der Nation keineswegs schädigt, sondern das wirkliche Wohl begünstigt“.

Wird uns dieser Dialog gelingen? Besteht Hoffnung auf Erfolg? Gibt es zumindest eine minimale Grundlage dafür in der derzeitigen Situation, in der die Kommunistische Partei Chinas mächtiger und arroganter denn je ist? Sowohl ihre Aktionen, wie auch ihre Erklärungen gehen in Richtung einer noch strengeren Kontrolle jeder Religion, besonders aber der sogenannten „ausländischen“ Religionen.

Die Kommunisten verspüren nicht einmal mehr die Notwendigkeit, den Schein zu wahren. Fotografien zeigen, daß der Staat die offizielle katholische Kirche in China lenkt, die nicht mehr katholisch ist, sondern chinesisch und schismatisch. Ein Regierungsbeamter leitete die (immer) gemeinsamen Versammlungen der Patriotischen Vereinigung und der sogenannten „Bischofskonferenz“. Die Päpste vermeiden es, das Wort „Schisma“ zu verwenden, aus Mitleid für jene, die sich nicht aus eigenem Willen darin befinden, sondern nur unter großem Druck.

Laut dem, was wir derzeit erleben, akzeptiert der Heilige Stuhl aber genau diese inakzeptable Realität. Ist er sicher, damit zum Wohl der Kirche zu handeln?

Der Dialog muß, will er authentisch sein, von einer Position auf Augenhöhe ausgehen. Es gibt keinen wirklichen Dialog zwischen einem Kerkermeister und Gefangenen, zwischen Siegern und Besiegten. Unsere aber scheinen wirklich aus einer Position der Schwäche zu handeln. Glaubwürdige Quellen sagen, daß die vatikanische Delegation nicht über den Fall von Bischof Jakob Su Zhi Min sprechen durfte, der sich seit mehr als 20 Jahren im Gewahrsam der Regierung befindet, weil es ihnen verweigert wurde. Mir scheint, daß die Unseren aufstehen und den Verhandlungstisch verlassen hätten sollen. Eine solche Verweigerung zu akzeptieren, bedeutet, von Anfang an auf die Knie zu fallen.

Dennoch: Wir sind nicht die Besiegten. Wissen unsere Diplomaten nicht, daß die Gläubigen der Untergrundkirche die Mehrheit darstellen? Wissen sie nicht, daß sie in verschiedenen Orten Kirchen und sogar Kathedralen haben? Daß sie in Städten, in denen sie keine Kirchen haben dürfen, die Messe in Privathäusern zelebrieren, wo sie von der Polizei nicht gestört werden, obwohl diese alles weiß? Leider müssen wir seit Februar 2018 mit verschärften Kontrollen rechnen, auch deshalb, weil die Regierung nun weiß, daß sie auch die Zustimmung des Heiligen Stuhls hat.

Während er nach außen die Notwendigkeit des Dialogs mit der Regierung behauptet, hat der Vatikan den Dialog innerhalb der Kirche abgewürgt. Mit einer äußerst unhöflichen Geste hat er ohne ein Wort die von Papst Benedikt geschaffene Päpstliche China-Kommission beseitigt. Er hat sich der einzigen kompetenten, chinesischen Stimme im Vatikan, Kurienerzbischof Savio Hon, entledigt, indem er ihn als Nuntius nach Griechenland verschickte. Von wegen „eine Synthese der Wahrheit finden“! Von wegen „gemeinsam den Plan Gottes entdecken“! Sie sind sicher, „alles angemessen in Betracht gezogen zu haben“.

5.

Die abstoßendste Sache, die ich in der ganzen Antwort finde, ist ein unehrlicher Mißbrauch von Aussagen aus dem Brief von Papst Benedikt, womit der Eindruck erzeugt werden soll, als wäre Parolin der treue Unterstützer des emeritierten Papstes, während er und der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker in Wirklichkeit alle Bemühungen von Papst Ratzinger zunichte gemacht haben, die Kirche in China wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Am Beginn und am Ende des Interviews finden sich zwei Zitate.

a) „Im Lichte dieser unverzichtbaren Grundsätze kann die Lösung der bestehenden Probleme nicht durch einen andauernden Konflikt mit den legitimen zivilen Autoritäten angestrebt werden; zugleich ist aber eine Fügsamkeit gegenüber denselben nicht annehmbar, wenn diese sich unrechtmäßig in Angelegenheiten einmischen, die den Glauben und die Disziplin der Kirche betreffen“ (Brief an die Bischöfe, Priester, Personen des gottgeweihten Lebens und gläubigen Laien der katholischen Kirche in der Volksrepublik China, 4.7).

b) Die Kirche „kann und darf nicht sich an die Stelle des Staates setzen. Aber sie kann und darf im Ringen um Gerechtigkeit auch nicht abseits bleiben“ (Brief an die Katholiken in China, 4.6).

Von beiden Zitaten nützte Parolin den ersten Teil und ließ den zweiten Teil aus, wodurch das Gleichgewicht im Gedanken von Papst Benedikt verlorengeht.

6.

Wegen der jüngsten Kontroversen möchte ich bei dieser Gelegenheit auch Klarheit zu meinem Verhältnis zu Papst Franziskus schaffen, der mir bei jedem Zusammentreffen mit Milde begegnet.

Es stimmt, daß meine Enthüllungen der privaten Gespräche ihn in Verlegenheit gebracht haben können. Das tut mir leid. Ich bin dennoch überzeugt, daß es einen Unterschied zwischen dem Denken Seiner Heiligkeit und dem Denken seiner Mitarbeiter gibt, die den Optimismus des Papstes ausnützen, um ihre Ziele zu verfolgen. Bis zum Beweis des Gegenteils bin ich überzeugt, den guten Ruf des Papstes gegen die Verantwortung für verfehlte Dinge verteidigt zu haben, die von seinen Mitarbeitern kommen, und indem ich seine Ermutigungen meinen Brüdern in China mitgeteilt habe, die sich, wie wir in China sagen, im „brennenden Feuer und tiefen Gewässern“ befinden.“

Sollte eines Tages ein schlechtes Abkommen mit China unterzeichnet werden, natürlich mit Zustimmung des Papstes, werde ich mich schweigend in ein „monastisches Leben“ zurückziehen. Als wenn auch unwürdiger Sohn von Don Bosco werde ich nicht der Anführer einer Rebellion gegen den römischen Pontifex, den Stellvertreter Christi auf Erden sein.

Laßt uns beten für unseren Papst Franziskus. Der Herr erhalte ihn und stärke ihn und mache ihn glücklich auf Erden und übergebe ihn nicht in die Hände seiner Feinde!

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: AsiaNews(Screenshot)



Katholisches wird immer für den Leser kostenlos bleiben. Damit das Magazin Tag für Tag mit neuen Artikel weiterhin erscheinen kann sind Zuwendungen notwendig: Unterstützen Sie bitte Katholisches mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht




ANZEIGE

FalkMedien liefert jedes Buch! - Recherche mit dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher.


FalkMedien liefert jedes neue Buch versandkostenfrei ohne Mindestbestellwert.

Kostenfreie Hotline: 0800-2824325 / Mo. - Fr.: 8-16:30 Uhr

HIER KÖNNEN SIE WERBEN »
Print Friendly, PDF & Email

Referenzen   [ + ]

1. Der Käfig ist ein Zitat von Kardinal Zen. Ein namentlich in einem Reuters-Artikel nicht genannter „hoher Vatikanvertreter“ sprach für eine Einigung mit Peking, denn die Kirche werde dann zwar weiterhin im „Käfig“ sitzen, aber der Käfig werde „größer“ sein.

1 Kommentar

  1. Vielleicht ist geschmeidig-weltklugen Klerikern das einfache Bekenntnis der „Einfältigen“ zu Christus etwas peinlich? Wenn der Blick in den Spiegel zu unangenehm wird, in welchem man sich selbst in prachtvollem Ornat mit pompösen Titeln glanzvoll betrachtet, während andere – in jeder Hinsicht „arm“ – nur ihren Glauben als einzigen Reichtum haben, dann beginnt man eben bereits aus Selbstschutz, diese und ihre Motive herabzusetzen. Wenn man die eigenen Pfründe nicht durch freimütiges Glaubenszeugnis gefährden will, dann verleumdet man Glaubenstreue lieber als Fundamentalisten, Fanatiker und „Ultrakatholiken“.
    Das ist beileibe nicht nur in Rom so, sondern auch anderswo…

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*