Präsident des Europäischen Parlaments spricht von Geburtennotstand

Ohne Kinder löscht sich Europa aus und stirbt

Geburtenrate Tajani
Von einem Geburtennotstand spricht der Präsident des Europäischen Parlaments Antonio Tajani.

„Wenn man nicht wieder beginnt, Kinder zu zeugen, löscht sich Europa aus und stirbt.“

Marco Tajani, Präsident des Europäischen Parlaments, in einem Interview des Avvenire vom 21. Januar 2018 über den Geburtennotstand. Europa können seine Zukunft sichern, wenn jede Frau durchschnittlich zwei Kinder zur Welt bringt, „um genau zu sein 2,1 Kinder. Alle Mitgliedsstaaten der EU liegen unter diesem Wert“.

Bild: Avvenire (Screenshot)



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3 Kommentare

  1. Das Telos dieser Wortmeldung Präs. Tajanis ist es die Masseneinwanderung nach Europa zu rechtfertigen und quasi als notwendig u. unausweichlich zu erklären. Das ist die typische Strategie der EVP Funktionäre, während die Linken ohnehin sich als Hauptanwälte der Massenmigration verstehen.
    Die nun im März anstehenden Wahlen in Italien werden Schicksalswahlen. Bei FI ist da sie Teil der EVP jede Vorsicht angebracht, obwohl Silvio Berlusconi Anfang Januar ein hervorragendes Interview im „Il Foglio“ gab und die Massenimmigrationsagenda der römischen Linksregierung mit kümmerlichem christdemokratischem Zwergenanhang massivst kritisiert hat und vor der Überfremdung sehr eindrücklich gewarnt hat. Auch hat S. Berlusconi während seinen Amtszeiten als PM in hervorragender Weise das italienische Litorale vor der illegalien Massenmigration efektiv geschützt. Präs. Tajani könnte aber nun beim Sieg des Mitterechtsbündnisses von Silvio Berlusconi zum PM nominiert werden.
    Wie dem auch sei ein Sieg des Mitterechtsbündnisses angeführt von S. Berlusconi u. der vermutliche erste Platz für Beppe Grillos Movimento 5 Stelle wird ein schwerer, doppelter Schlag aufs Haupt für Bergoglio und die auf strammen Ultralinkskurs sich befindliche italienische Ortskirche.

    • Leider schaut es genau so aus. Sonstige Aussagen Tajanis weisen in die von @J.g.Ratkaj genannte Richtung. Die Tatsache, dass er in zwei Monaten Italiens nächster Ministerpräsident sein könnte, sagt alles aus. Die Sache ist noch nicht ausgemacht, weil Berlusconis rechte Partner (Lega Nord und Fratelli d’Italia) eigenen Anspruch angemeldet haben. Es wird also wohl vom Wahlergebnis der einzelnen Partner abhängen. Die Kritik Tajanis in Richtung Österreich nach der dortigen Regierungsbeteiligung der Freiheitlichen Partei tut das Übrige dazu, das Bild zu diesem EUrokraten abzurunden. Die EU-Nomenklatur hat Brüssel fest im Griff, und es gibt sie in allen EU-Staaten. Die Frage ist deshalb, ob sie oder die EU-Kritiker bei den nationalen Wahlen gewinnen. Berlusconi und Tajani stehen diesbezüglich auf derselben Seite wie die derzeitige italienische Linksregierung unter Gentiloni. Da braucht man sich keine Illusionen zu machen.

      • S. Berlusconi hat sich mit seinem rezenten Besuch in Brüssel der eurokratischen Rückendeckung versichert. Sein anti-migrantische Rhetorik zu Jahresende entsprang dem Kalkül, besorgte Bürger zu ermuntern FI zu wählen. Auch das obige Statement Tajanis ist Teil der Strategie konservative Wähler zu täuschen, die denken sollen ihm wäre irgendwie an Lebensschutz gelegen. Das Telos dieser seiner Aussage ist eine ganz differente, nämlich eine die Masseneinwanderung rechtfertigende Erklärung die Massenmigration als quasi alternativlos zu deklarieren (das übliche EVP Erklärungsmuster). Wird die Lega einem PM Tajani in eine Koalitionsregierung mit sog. „Mitte Links“ PD Gentilonis/Renzis folgen hat sie ihren eigenen Untergang selbst gewählt und sich als Alternative für die konservative Wählerschaft endgültig desavouiert. Wobei Matteo Salvini, anders als zuvor noch Bossi und Maroni, ohnehin überhaupt ein weltanschauungsloser Charakter ist, der faktisch überall mitmachen könnte. Ein ähnlicher verrückter Wirrkopf wie Gabor Vona von der ungarischen Jobbik, der mittlerweile im Islam und Türkentum die Rettung Europas erblickt!
        Persönlich hoffe ich auf ein sehr starkes Abschneiden des MoVimento 5 Stelle, bei gleichzeitigem erheblichen Stimmenverlust bei „Mitte Links“ und einem nur sehr mittelmäßigen Resultat für FI. M5S ist zwar ein Potpourri verschiedenster Strömungen mischt aber die politische Lage Italiens gehörig auf, sodaß Brüsseler Schemen sich nicht so leicht implementieren lassen werden.

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