Mittwochskatechese von Papst Franziskus

„Hören auf die Armen, die Migranten, die Jugend, die Älteren und die Schöpfung“

Generalaudienz

Liebe Brüder und Schwestern,

heute wollen wir einen Rückblick auf meine Reise nach Chile und Peru halten, auf der ich das wandernde Gottesvolk in diesen Ländern ein Stück begleiten konnte. Bei meinem Besuch in Chile unter dem Motto »Meinen Frieden gebe ich euch« (Joh 14,27) habe ich die Verantwortungsträger dazu ermutigt, der solidarischen Begegnung mit allen Volksgruppen Raum zu geben und dies vor allem im Hören auf die Armen, die Migranten, die Jugend, die älteren Menschen wie auch auf die Schöpfung.

Die Gläubigen habe ich aufgerufen, Zeugen der Nähe Gottes in einer pluralistischen Gesellschaft zu sein, Wunden zu heilen, Gerechtigkeit zu fördern und Frieden zu stiften. Der Jugend gab ich ein Leitwort des heiligen Alberto Hurtado für ihre Entscheidungen mit auf den Weg: Was würde Jesus an meiner Stelle tun? Meine Reise durch die verschiedenen Landschaften Perus, die unter dem Motto »Geeint in der Hoffnung« (vgl. Eph 4,4) stattfand, machte den großen religiösen wie kulturellen Reichtum dieser Nation deutlich. Überaus vielfältig sind die Formen der Volksfrömmigkeit. In Trujillo konnte ich dem dortigen Gnadenbild der Jungfrau Maria von der Pforte den neuen Titel „Mutter der Barmherzigkeit und der Hoffnung“ verleihen. Die Menschen dort brauchen Ermutigung, weil sie durch Naturkatastrophen wie auch den sozialen Verfall und die Korruption in ihren Lebensgrundlagen bedroht sind. Hier sind die vielen Heiligen Perus Vorbilder und Fürsprecher, um gemeinsam den Weg in eine bessere Zukunft zu finden.

Herzlich grüße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache. Wenn wir uns von der Gnade des Herrn formen und von der göttlichen Hoffnung erfüllen lassen, können wir unseren Nächsten gegenüber die Liebe erwidern, die Gott uns jeden Tag schenkt. Schönen Aufenthalt in Rom unter dem Geleit des Heiligen Geistes.



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2 Kommentare

  1. „Hören auf die Armen, die Migranten, die Jugend, die Älteren und die Schöpfung“. Allein schon diese Zusammenfassung lässt einen erschauern.

  2. Ich höre weder auf die Jugend, erst recht nicht auf die mohammedanischen Migranten, auch nicht auf die alten 68´er. Ich höre auch nicht mehr auf die deutschen Bischöfe, auf Papst Franziskus, sonst müsste ich den ganzen Tag versuchen herauszufinden, was von dem, was sie alle ständig sagen Wahrheit und Lehre und was Prozess ist, soviel Zeit habe ich nicht.

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