Mittwochskatechese von Papst Franziskus

„Die große Lebendigkeit und Freude dieser jungen Kirche“

Liebe Brüder und Schwestern,

heute wollen wir einen kurzen Rückblick auf die jüngste Apostolische Reise auf den asiatischen Kontinent halten. Die erste Etappe war Myanmar. Der Besuch dort, der erste eines Papstes in diesem Land, erfolgte in dem Anliegen, die Nähe Christi und seiner Kirche einer Bevölkerung zu vermitteln, die durch Konflikte und Unterdrückung in der Vergangenheit viel leiden musste, aber nun zu Frieden und Freiheit findet.

Neben der Ermutigung der kleinen katholischen Gemeinschaft war die Begegnung mit dem obersten Rat der buddhistischen Mönche von großer Bedeutung, weil sie eine gegenseitige Wertschätzung der jeweiligen religiösen Traditionen zum Ausdruck brachte und vertiefte. In Bangladesch, der zweiten Station der Reise, wurde zunächst der Ursprünge dieser jungen Nation gedacht, die sich von Beginn an auch dem Schutz der Religionsfreiheit geöffnet hat. Auch die Bereitschaft des Landes, die Flüchtlinge der Rohingya in großer Zahl aufzunehmen verdient unser aller Solidarität. Die Weihe von sechzehn Priestern in Dakka und das begeisterte Fest der Jugend zum Abschluss zeigten die große Lebendigkeit und Freude dieser jungen Kirche. Sie sind ein Zeichen der Hoffnung für den Kontinent Asien und für die ganze Welt.

 

Herzlich grüße ich die Brüder und Schwestern deutscher Sprache, insbesondere die Teilnehmer an der Wallfahrt der Schönstatt-Bewegung. Der Herr lädt uns in dieser Adventszeit ein, ihm entgegenzugehen. Er gibt sich zu erkennen in den Kleinsten, in den Kranken und Bedürftigen. Der Heilige Geist geleite euch auf euren Wegen.

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4 Kommentare

  1. Nur auf Grund einer idiotischen Erkenntnisblindheit, die darin besteht, dass im II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) der islamische Allah als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt wurde („Nostra aetate“ und „Lumen gentium“), sind die geistigen Voraussetzungen geschaffen worden und ist es möglich geworden, dass sich der Islam unter dem Deckmantel der Friedlichkeit und Friedfertigkeit in Europa schleichend etablieren und sich inzwischen auch weitgehend politisch festigen konnte. Es ist also nicht verwunderlich wenn die heutige „Pfaffität“ samt Oberhirten diese fatale Unterwürfigkeit fortsetzt. Schon damals hat das Konzil blind geirrt und alle Päpste in Folge werden schlussendlich, am Ende, die Dominanz des Islams in Europa zur Kenntnis nehmen müssen und den Untergang der Kirche „absegnen“ dürfen. Die päpstliche Fußwascherei-Küsserei bei muslimischen „Obergläubigen“, die signifikante Gleichmacherei mit „Halleluja-Allah und Gott“ ist Verrat am Christen.

  2. Im Jahr 2006 sagte Papst Benedikt XVI, was kein Papst zuvor jemals zu sagen gewagt hatte – dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Gewalt und Islam. Zehn Jahre später nennt Franziskus diejenigen, die für die Gewalt gegen Christen verantwortlich sind, nie beim Namen und erwähnt nie das Wort „Islam“.

  3. Der Papst ist das Oberhaupt der Kirche, die das Abendland prägte, und sollte in dem Interesse seiner Glaubensbrüder den Islam in Europa verhindern. Stattdessen gibt er sich der Heuchelei und der Lüge hin, und verrät sämtliche Christen, die trotz allen Vorfällen, die die Kirche erschütterten, noch immer an ihr festhalten. Es gibt wohl ganz wenige, die für dieses Amt ungeeigneter wären.

  4. Die Christen werden mit Volksmärchen aus Arabien, Chaldäa, Assyrien, Ägypten, Babylon, Persien, Kanaan aufgezogen.
    (Anagãrika Dharmapãla, Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933)

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