Sandro Magister: „Rauswurf von Prof. Seifert vielleicht das dramatischste Vermächtnis von Amoris laetitia“

Sandro Magister zur Entlassung von Prof. Josef Seifert wegen seiner kritischen Analyse des nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia.
Sandro Magister zur Entlassung von Prof. Josef Seifert wegen seiner kritischen Analyse des nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia.

„Der Rauswurf des herausragenden katholischen Philosophen, des Österreichers Prof. Josef Seifert, durch den Erzbischof von Granada aus dem spanischen Sitz der von Seifert selbst gegründeten Internationalen Akademie für Philosophie mit Hauptsitz im Fürstentum Liechtenstein wegen zu großer Treue zur Kirche, ist vielleicht die dramatischste Vermächtnis von Amoris laetitia.“

Der Vatikanist Sandro Magister am 14. September 2017 wegen der Signalwirkung zur Entlassung von Prof. Seifert durch Erzbischof Javier Martinez Fernández wegen eeiner kritischen Analyse zum nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia.

Siehe dazu auch:

Bild: Archidiocesisgranada.es (Screenshot)



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3 Kommentare

  1. Soviele glaubenstreue Katholiken, Geistliche oder in dem Fall ein berühmter Philosoph, werden aus hohen öffentlichen Ämtern entfernt und das nur um einer Person gerecht zu werden – Papst Franziskus.
    Mich wundert, dass derart viel auf’s eigentlich falsche Pferd gesetzt und die katholische Lehre letztlich verleugnet wird. Fatale Auswirkungen hat der Glaube an bzw das falsche Verständnis von der Unfehlbarkeit des Papstes und die Priorisierung der Papsttreue gegenüber der katholischen Glaubenslehre.
    Nicht wer sich an den Papst hält, sondern wer sich an Jesus Christus und sein apostolisch überliefertes Lehramt hält, geht nicht verloren. Wenn hier kein Aufwachen und Umdenken unter den Katholiken stattfindet werden wohl Millionen von Seelen verloren gehen. Denn beim Gericht wird nicht Papst Franziskus den Vorsitz halten, sondern Jesus Christus und es werden im Gegensatz zur Kirche auf Erden die 10 Gebote in vollem Umfang gelten.

    • Schon das Urchristentum hat, wie bei dem ersten syrischen Kirchenvater Aphrahat, „dem Persischen Weisen“ (ca. 340) in seinen Demonstrationes zu lesen, als Kefa, Fels und Fundament des Glaubens, primär Jesus Christus gesehen (FC, Demonstrationes, Kap.1, S.79-97).
      So vielen sind verblendet und lassen sich gerne verblenden.
      Mundus vult decipi.

      Der Glauben ist zutiefst auch mit Vernunft verbunden.
      Insoweit gilt, wo sie schon den Terminus vom „aufs falsche Pferd zu setzen“ benutzt haben, gerade jetzt (und auch passend zu den (süd)amerikanischen Einflüssen) das alte Lakota-Indianersprichwort mehr denn je:
      „Wenn du merkst, daß das Pferd, worauf du reitest, tot ist: steige ab und suche dir ein anderes“.
      Sehr logisch und vernünftig, und trotzdem nicht selten mit viel Herzeleid und Krokodilentränen verbunden wegen der eigenen enttäuschten Wünschen und Hoffnungen.

  2. Wie schrieb doch Newman in seinem Brief an den Herzog von Norfolk (1874): „Wenn ich einen Toast auf die Religion ausbringen müßte, würde ich auf den Papst trinken. Aber zuerst auf das Gewissen. Dann erst auf den Papst.“

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