Ein falscher Kampf gegen den Islam – In Paris ertönte „Kiss the Devil“ als das Massaker begann

Der Islam in Frankreich
Der Islam in Frankreich

von Roberto de Mattei

(Paris) Alle Beobachter haben das Versagen der französischen Sicherheitskräfte im Zusammenhang mit dem tragischen 13. November festgestellt. Der Hauptgrund für dieses Scheitern hat weniger mit Ineffizienz zu tun, dafür aber mit der kulturellen Unfähigkeit der politischen und administrativen Klasse Frankreichs, die tieferen Gründe des Terrorismus zu erfassen und damit geeignete Maßnahmen zu dessen Bekämpfung zu ergreifen.

Der Terrorismus, der sich heute in der Welt breitmacht, ist ein Kind der Revolution von 1789 und einer langen Serie von Berufsrevolutionären, Anarchisten, Sozialisten und Kommunisten, die im 19. und 20. Jahrhundert Gewalt als Breitenphänomen praktizierten und etablierten und die ersten Genozide in der Geschichte der Menschheit durchführten. Die sogenannten Fundamentalisten haben die Erfahrungen des europäischen Terrors auf den Baum des Islams aufgepfropft, einer in sich totalitären Ideologie und politischen Religion, die sich immer durch die Gewalt ausbreitete und seine Herrschaft ausübte.

Die eklatanten Fehler von Sarkozy, Hollande und Obama

Das Projekt, den Islam in die sogenannten republikanischen Werte aufzunehmen und zu integrieren, kann nur einem Geist entspringen, der sich weigert, die Rolle der religiösen Dimension in der Geschichte zu verstehen und alles auf ökonomische und politische Konflikte reduziert. Diese Mentalität ist der Ursprung der eklatanten Fehler, die Frankreich unter Sarkozy und Hollande und die USA unter Barack Hussein Obama mit ihrer Mittelmeerpolitik aufgetürmt haben.

Zwischen Ende 2010 und Anfang 2011 wurde lautstark der „arabische Frühling“ angekündigt in der Überzeugung, daß der Sturz der „Tyrannen“ in Ägypten, Libyen und Syrien automatisch eine neue Ära der Demokratie, der Freiheit und des sozialen Fortschritts in Afrika und dem Nahen Osten bringen werde. Obama, Sarkozy und dann Hollande waren überzeugt, daß man auf schmerzlose Weise von Diktaturen zur Demokratie übergehen könne und daß diese „demokratische Revolution“ die Schlüssel zu den wirtschaftlichen Ressourcen der genannten Gebiete den USA und Frankreich in die Hand spielen werde. Im Februar 2011 begann Frankreich mit Luftangriffen gegen Libyen, um die „demokratische Revolution“ zu fördern. Daß diese am Boden von regierungsfeindlichen Dschihadisten betrieben werden sollte, wurde allerdings nicht gesagt.

Washington und Paris bauten Dschihadisten in Libyen, Ägypten und Syrien auf

Das Ergebnis was der Aufstieg des radikalen Islams, der Tod von mehr als 150.000 Menschen und der Ausbruch blutiger Stammeskriege in der islamischen Welt. Im folgenden Jahr unterstützte Hollande Mohammed Mursi, den demokratisch gewählten neuen Präsidenten Ägyptens, einen Vertreter der Muslimbruderschaft. Hollande war auch unter jenen, die sich eifrig daran machten, den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu stürzen. 2013 setzte sich Frankreich ein, daß die EU jedes Embargo aufhob, das es untersagte, den in Syrien kämpfenden Dschihadisten Waffen zu liefern, Ausbilder zu schicken und finanzielle Unterstützung zu leisten. Wiederum wurde verschwiegen, daß man als „demokratische“ Bodentruppen auf Dschihadisten-Milizen setzte und diese aufbaute, ausrüstete und unterstützte.

Nun hört man, daß das Massaker von Paris in Syrien geplant wurde und dieselben Kreise, die zumindest bis ins vergangene Jahr das Vertrauen und die großzügige Unterstützung der französischen Regierung genossen. Dabei ist auch zu betonen, daß die Terroristen Einwanderer der zweiten oder dritten Generation sind und die belgische und französische Staatsbürgerschaft besitzen. Sie formten sich in den städtischen Ghettos, in denen die gescheiterte multikulturelle Utopie zelebriert wird.

Terroristen von Frankreich sind das Produkt der gescheiterten multikulturellen Utopie

An diese Utopie glaubt nur mehr Barack Obama, der am Tag nach den Attentaten erklärte, daß „das Motto liberté, égalité, fraternité nicht nur französische Werte sind, sondern Werte, die wir alle teilen“. Wie es scheint auch die Autoritäten des Vatikans, laut denen „die Moslems in das Heilige Jahr eingebunden werden können“, weil nun „in der durch Gewalt betroffenen Welt der richtige Moment ist, eine Offensive der Barmherzigkeit zu starten“.

Die Barmherzigkeit ist eine große christliche Tugend. Jedoch losgelöst von jenen der Gerechtigkeit und der Unerschrockenheit, wird daraus die kirchliche Version der laizistischen Kultur der Kapitulation. Diese Kultur drückt sich heute durch die Akzeptanz für jede kulturelle und moralische Abirrung aus und geht soweit, sogar Verständnis für den Satanismus aufzubringen, einer Anti-Religion, derem Kult viele Jugendlich unbewußt bei Rockkonzerten ihren Tribut zollen. Es ist eine symbolische Nemesis, daß gerade das Lied Kiss the Devil auf der Bühne des Bataclan gespielt wurde, als die Terroristen ihr Blutbad begannen. Der Kultur des Todes islamischer oder relativistischer Prägung kann nur entgegengetreten und sie nur besiegt werden durch das wahre Licht des Evangeliums.

Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

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36 Kommentare

  1. „Eagles of Death“ erinnern mit ihrem Namen doch mehr an Angel of Death, insbesondere im Zusammenhang mit dem Song „Kiss the devil“.

    „Der Gesang ist zumeist guttural und wird als „Growling“ oder auch „Grunt“ bezeichnet. Die Liedtexte vermitteln eine nihilistische Weltanschauung, oft kombiniert mit Resignation. Themen wie Tod, Krankheit, Krieg, Folter, Horror und gesellschaftliche Missstände werden häufig behandelt. Gelegentlich werden auch philosophische Gebiete wie Misanthropie oder Satanismus besungen.“ (Wikipedia)

    Echt pervers:

    „Ihr Konzert endete im Blutbad, nun soll ihre Musik die Trauer bewältigen: Fans der Eagles of Death Metal starten einen Aufruf, um die US-Rockband binnen einer Woche auf den ersten Platz der Charts zu katapultieren – als Statement gegen den Terror.“

    Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/paris-anschlag-fan-aktion-zu-den-eagles-of-death-metal-a-1063293.html

    Insgesamt keine Hinterfragung der eigenen Machenschaften durch die Band selbst:

    http://web.de/magazine/panorama/attentat-paris/terror-paris-eagles-of-death-metal-melden-erstmals-anschlaegen-wort-31147140

  2. Satanisten gehen davon aus, dass der Teufel über Anarchie und Zerstörung von Ordnung und Bürgerlichkeit „wahre“ teuflische Freiheit bringt.
    Das ist auch die Philosophie dieser Band. Darum prangern sie MIssstände an, die sie selber mit befördern.

    • @pater Pio: Eben. Besser kann man es nicht sagen. Da sind viele Fragwürdigkeiten. Mit wem sollte da diskutiert werden, wen wovon überzeugen wollen oder was ist daran logisch, was jene tun. Nichts.

  3. Sind die sog. „Dschihadisten“ wirklich „den Koran missbrauchende Extremisten“, die der Dauerleier gemäss „nichts mit dem Islam zu tun haben“ ?
    Nein,
    denn sie „miss-brauchen“ ihn nicht sondern ge-brauchen ihn genauso so wie er durch den Schein-„Propheten“ vorgegeben und selber vorgelebt wurde !
    „Radikal und fundamentale“ Nachfolge Mohammeds heisst denn nichts anderes als der
    Kampf gegen alle „Ungläubige“ ( sprich Nicht-Muslime“ mit dem Ziel der Weltherrschaft.
    Was bedeutet der Begriff „Extremist“ ? Einer, der „aussen steht“ bzw. „der etwas übertritt“ . Die „Dschihadisten“ aber sind im Gegenteil buchstabengetreue Ausführende der ( schlechten) Beispiele, Vorgaben und Forderungen Mohammeds….. !
    Die Eingebungen dieses Schein- „Propheten“ waren denn auch dämonischer Natur !
    Zum Vergleich:

    Der Dreieine Wahre Gott ist gegenseitige Beziehung der drei wesensgleichen Personen.Das Hingezogensein des Vaters in ewiger Liebe zum Sohne, vom Sohne in ewiger Liebe zum Vater, daraus hervorgehend in ewiger Liebe der Heilige Geist. In Seiner zweiten Person zur Sühne der Sünden der Welt Mensch geworden, gelitten, gestorben und auferstanden.

    Und der Pseudo-„Gott Allah“ ?
    Dieser ist ein alleine vor sich hin dümpelnder, rachsüchtiger und nachtragender Diktator….fordert gar auf zu Gewalt und Tötung….behandelt seine Anhänger wie eine Beute. Er bekämpft ( bis aufs Blut!) Gnade und Erlösung. Es ist das Charakteristikum des Dämons, dessen Wesen nun ewiger Hass in verzweifelter hoffnungsloser Einsamkeit ( denn in der Hölle ist jeder des nächsten hasserfüllter Feind) , ewige Rachsucht, ewige Zerstörungswut ist.

    Eine moslemische Konvertitin ist auf einem Bild kniend
    vor einem Kruzifix zu sehen, darunter steht

    „So einen Gott habe ich mein ganzes Leben gesucht“

    Bezeichnend geradezu ist der im Artikel erwähnte Umstand, dass die ohnehin dubios düstere Band den Song „Kiss the devil“ sang als das mörderische Blutbad seinen Lauf nahm. Buchstabengetreue Werkzeuge des mit teuflischem Hass durchtränkten Korans treffen auf „Kuss des Teufels Feiernde“ !?

    Die christliche Nächstenliebe – als Tugend im Streben nach Vollkommenheit / Heiligkeit – wird heute im undifferenzierten „Dialog“-Nebel gleichsam entstellt und zu einer prinzipienlosen „humanistischen“ Redlichkeit umgedeutet.

    Schon der hl. Thomas v. Aquin hat aber darauf hingewiesen, dass die Nächstenliebe die Selbstliebe voraussetzen würde.
    Diese Selbstliebe freilich muss gesund sein in der Art,dass sie auf die Erlangung des Seelenheiles ausgerichtet ist. Nur so – im Einklang mit der Lehre der Kirche – vermag die gesunde Selbstliebe sich gleichsam auf die Nächstenliebe ausgiessen….

    Wer die Allerheiligste Dreifaltigkeit, Gott liebt, will auch in Ewigkeit mit Ihm sein….
    das Seelenheil erlangen und zu diesem auch dem Nächsten verhelfen. Eine Nächstenliebe
    deren „Werte“ sich am „humanistischen“ Totengesang orientieren, wird die fehlende gesunde Selbstliebe auf den Nächsten übertragen und somit Diesem nicht zu einer Quelle der Hoffnung werden können….

    So wird denn auch die Aufforderung
    unseres Herrn und Gottes Jesus Christus richtig verständlich:

    Lk 10,26
    Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort?
    Lk 10,27
    Er antwortete:
    Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und:
    Deinen Nächsten sollst du lieben
    wie dich selbst.“

    Der hl. Josefmaria Escriva schliesslich hat in „Feuer der Schmiede“ in Erinnerung gerufen, dass die christliche Tugend der Liebe nicht zur Glaubensverdunstung führen darf:

    „Diese deine Liebe darf dich jedoch nicht dazu führen – sie wäre dann keine Tugend mehr -,
    die Glaubensinhalte zu entschärfen, ihre Konturen abzuschleifen und sie – wie manche es gerne hätten – soweit zu verharmlosen, dass aus dem Ganzen ein undefinierbares Etwas ohne die Kraft und Wahrheit Gottes würde“

  4. Das ist der Dank, dass das laizistische Frankreich so lasch mit Muslimen umgeht. so dass Terro-
    risten Unterschlupf und Unterstützung finden konnten. Es ist wie immer, wenn das Kind im Brun- nen liegt, dann erfolgt ein Geschrei und Hilferufe. Es ist der Islam, der diese Früchte zeitigt. Der
    Westen wird daraus keine Lehren ableiten, man meint diesen Kulturen des Bösen Demokratie ver-
    mitteln zu können. Das ist jetzt ein Beweis, dass der arabische Frühling ins Gegenteil umgeschla-
    gen ist. Dadurch, dass die IS nur halbherzig bekämpft wurde, zeigt der Westen Schwäche, welche
    nun durch Terroristen genutzt wird. Durch die Angriffe auf Afghanistan, Irak und Tötungen einiger
    Regierenden, hat Amerika die Lunte gelegt, die den Islam mobilisiert hat. Das Zusammenleben
    der verschiedenen Kulturen im nahen Osten, ist somit verspielt. Die Flüchtlinge die unkontrolliert
    nach Europa kommen, werden dazu beitragen, dass Unruhe und Chaos sich ausbreiten werden.
    Dass aber in Rom es Bestrebungen gibt, den Islam in das Hl.Jahr mit einzubeziehen, grenzt an
    Naivität und Dummheit.

    • Mit dem Hit “ Küss den Teufel “ und dem Satanszeichen “ gespreizte Finger “ und mit
      “ Teufelsmasken “ und entsprechende Kleidung, huldigt man bewusst dem Satan. Nicht
      nur das, sondern man ruft ihn dadurch herbei und verleiht ihm die Kraft, Einfluss auf den
      Menschen zu nehmen. Hier hat auch die Kirche versagt, denn in den vergangenen Jahr-
      zehnten, wurde die Sicht und Lehre vom Teufel, durch Verschweigen, unter den Teppich
      gekehrt.

  5. Wir gläubigen Katholiken sollten eine gemeinsame und einheitliche Gebetsaktion gegen den Islam und den islamischen Terror starten. Es wäre dabei sinnvoll, täglich gemeinsam und einheitlich zur selben Zeit den Himmel zu bestürmen, um den Zusammenbruch der islamischen Terrorgruppen, ihrer Macht und ihres Einflusses und des Islam zu erlangen.

    Zu diesem Gebetssturm müsste eigentlich der Papst aufrufen, damit Milliarden von Katholiken sich daran beteiligen. Aber aus Angst tut er es nicht oder so etwas kommt ihm erst gar nicht in den Sinn. Außerdem würde das den Dialog mit den „gemäßigten“ Muslimen zerstören.

      • Jürgen Habermas postulierte Anfang der 80er Jahre, dass Ethik im Zeitalter der Aufklärung nur noch im Wege des emanzipativen Diskurses möglich sei. Moralische Urteile seien also nur im „herrschaftsfreien“ Diskurs zu bestimmen, wobei dieser Diskurs sich immer neu konstituieren müsse. Der Diskurs entartete dann schnell zum substanzlosen Gerede, dem Dialog, in dem Verbindlichkeit in Unverbindlichkeit aufgelöst ist. Ist dieser Weg einmal beschritten, gibt es, was Irrationalismen anbetrifft, kein Halten mehr. Das Geschwätz wird zur alles dominierenden Tugend.

    • Ich bete in diesem Zusammenhang den Rosenkranz mit folgenden Gesätzen:
      1.
      durch Deine Unbefleckte Empfängnis rette unser Vaterland (Europa) aus der Islamisierung
      2.
      durch Deine Unbefleckte Empfängnis schütze unser Vaterland (Europa) vor der Islamisierung
      3.
      durch Deine Unbefleckte Empfängnis leite die Muslime zum Herzen Jesu
      4.
      durch Deine Unbefleckte Empfängnis heilige die Muslime durch die Göttliche Gnade der Bekehrung
      5.
      durch Deine Unbefleckte Empfängnis regiere die Muslime.
      ___________
      im Wechsel dazu:
      1.
      durch Deine Unbefleckte Empfängnis rette die verfolgten Christen
      2.
      durch Deine Unbefleckte Empfängnis schätze Deutschland und Europa vor der Islamisierung
      3.
      durch Deine Unbefleckte Empfängnis leite die Islamisten auf dem Weg zum Christentum
      4.
      durch Deine Unbefleckte Empfängnis bekehre und heilige die lauen und abgefallenen Christen
      5.
      durch Deine Unbefleckte Empfängnis regiere unsere heilige Kirche und unser Vaterland

  6. Mein Eindruck war und ist, daß mit der friedlichen Revolution von 1989/90 in gewisser Weise die blutige Revolution in Frankreich geistig überwunden wurde. Der russisch-sowjetische Kommunismus enthielt alle schlechten geistigen Strömungen des Westens seit dem 17. Jahrhundert. Die frz. Revolution geht direkt auf die Weigerung von König Ludwig XIV. zurück, sich und sein Königreich dem Heiligsten Herzen Jesu zu weihen. Somit konnte das Böse dann letztlich siegen.

    Die Ereignisse von 1989/90 werden weithin falsch interpretiert. Sie sind aber dem Eingreifen des Himmels geschuldet (der Muttergottes persönlich) auf die Weltweihe von Papst Johannes Paul II. am 25.03.1984. Sogar von den meisten Christen wird das übersehen oder einfach schlichtweg abgelehnt wie auch hier auf diesem Forum. Und weil das so ist, reiht sich im Kleinen wie im Großen ein Fehler an den anderen. Man ignoriert schlichtweg den Dreifaltigen Gott und sein Heilswirken- die meisten Christen nicht anders als Atheisten usw.

    Weil es keine Umkehr gibt und gegeben hat, werden sich die tragischen Ereignisse noch häufen.
    Aber wie die Frau aller Völker der Ida Peerdeman mitgeteilt hat, werden Hakenkreuz, 5-zackige Sterne (ob weiß- USA oder rot- verschiedene Staaten) als Symbol der Gnosis/Freimaurerei wie auch der Halbmond (Zeichen des Islams) allesamt gestürzt werden. Aber auch das wird von Christen einfach nicht geglaubt und abgelehnt- also die kirchlich beglaubigten Botschaften von Amsterdam.
    Mir persönlich tun solche Personen leid. Aber wer blind bleiben will, bleibt blind. Chacun à son goût- jeder muß das selbst wissen.

    • „Die Ereignisse von 1989/90 werden weithin falsch interpretiert. Sie sind aber dem Eingreifen des Himmels geschuldet (der Muttergottes persönlich) auf die Weltweihe von Papst Johannes Paul II. am 25.03.1984.“
      Das glaube ich nicht. Warum sollte der Himmel den Teufel durch den Beelzebub austreiben.
      Per Mariam ad Christum.

      • Hallo Franzel,
        es wurde doch die eine materialistische Ordnung durch die andere ersetzt. Dabei ist die neuere materialistische Ordnung sogar noch fester im Herzen der Menschen verankert. So gesehen wurde der Beelzebub mit dem Teufel ausgetrieben.

      • Ich versuche es mal.
        „Oh, wer ist denn der „Beelzebub“? Und wer ist bei Ihnen der „Himmel““
        Das ist nicht die Frage gewesen. Es geht darum ob der Herr unser Gott den Kommunismus zu Fall gebracht hat um seine Schafe in die Arme des verdorbenen hedonistischen Westen zu treiben und das obwohl der Glaube der Katholiken im Kommunismus viel stärker war weil der Kommunismus mit offenen Visier angetreten ist. Im Westen hat Luzifer so viele Anzüge und Verkleidungen das sie in kein Kaufhaus reinpassen und er konnte von den meisten unbemerkt in Angriffsposition gehen.
        Weltenweihe ist der größte Unsinn den ein Papst machen kann denn sein Reich ist nicht von dieser Welt und wer dieses Welt liebt kennt den Vater nicht. Ich bin im Kommunismus groß geworden und habe beide Seiten gesehen und kann jeden nur raten in dieser Zeit den Rosenkranz zu beten und das so viel wie nur möglich.
        Per Mariam ad Christum.

      • „Weltenweihe ist der größte Unsinn den ein Papst machen kann“

        @Shuca
        Gemeint ist wohl die Weihe Papst Johannes Paul II am 25. März 1984, bei der es sowohl um die Weihe der gesamten Welt als auch Russlands an die Hl. Gottesmutter ging. Was ist daran verwerflich? Ob der Mauerfall von 1989/90 eine Folge dieser Weihe ist, ist eine andere Frage. Was die Gottesmutter in Fatima gefordert hat, ist die Weihe Russlands, wobei sich natürlich die Frage stellt, inwieweit dies auch nach den Maßgaben des Himmels (Erwähnung Russlands, Teilnahme aller Bischöfe, Einführung der Herz-Mariens-Sühnesamstage) geschehen ist. Eine Weihe, zumal durch den Papst, durchzuführen, kann niemals gegen den Willen Gottes gerichtet sein, gerade wenn es um Grundübel wie den Materialismus geht. Von Beelzebub etc. kann erst recht keine Rede sein.

      • @Georg
        „Was die Gottesmutter in Fatima gefordert hat, ist die Weihe Russlands, wobei sich natürlich die Frage stellt, inwieweit dies auch nach den Maßgaben des Himmels (Erwähnung Russlands, Teilnahme aller Bischöfe, Einführung der Herz-Mariens-Sühnesamstage) geschehen ist.“
        Wenn die Mutter Gottes eine Weltenweihe gewünscht und für sehr wichtig gehalten hätte dann hätte sie es gesagt. Die Königin des Himmels plappert nicht zweideutig. Und wenn ein Papst ihren Wünschen nicht folgt und sein eigenes Drehbuch zum besten gibt dann ist er nicht nur ungehorsam gegenüber der Himmelsmutter sondern auch gegenüber ihren Sohn.
        Werter Georg ich lege großen Wert auf ihre Meinung, vielleicht können sie mir den unten kopierten Text vor Christus erklären.

        Papst Johannes Paul II, Mainz 17. November 1980
        „Aber nicht alle Gäste in diesem Land sind Christen; eine besonders große Gruppe bekennt sich zum Glauben des Islam. Auch euch gilt mein herzlicher Segensgruß! Wenn ihr mit aufrichtigen Herzen euren Gottesglauben aus eurer Heimat hierher in ein fremdes Land getragen habt und hier zu Gott als eurem Schöpfer und Herrn betet, dann gehört auch ihr zu der großen Pilgerschar von Menschen, die seit Abraham immer wieder aufgebrochen sind, um den wahren Gott zu suchen und zu finden. Wenn ihr euch auch in der Öffentlichkeit nicht scheut, zu beten, gebt ihr uns Christen dadurch ein Beispiel, das Hochachtung verdient. Lebt euren Glauben auch in der Fremde und laßt ihn euch von keinem menschlichen oder politischen Interesse mißbrauchen!“

        Per Mariam ad Christum.

      • @Shuca

        Richtig. Die Gottesmutter hat in Fatima keine Weltweihe, sondern die Weihe Russlands gefordert. Nach dem aktuellen Stand war die Weihe durch Papst Johannes Paul II zwar gültig, aber unvollständig, d.h. der Himmel hat nach Aussagen von Sr. Lucia (Fatima) die Weihe zwar angenommen, aber was fehlt, ist die weltweite Einführung der Herz-Mariä-Sühnesamstage. Aus diesem Grund fand der prophezeite 3. Weltkrieg (Sr. Lucia:1985/86) nicht statt, die Bekehrung Russlands steht jedoch aufgrund der o.g. Unvollständigkeit noch aus. Natürlich gibt es da, besonders von konservativer Seite, noch andere, zum Teil gegensätzliche Meinungen, diese jedoch vertritt z.B. Kard. Bertone vonseiten des Vatikans, der mit Sr. Lucia dazu eingehende Gespräche geführt hat.

        Zum Thema Johannes Paul II und der Islam: Auch Heilige können irren (s. Korankuss, Missionierungsauftrag etc.). Hier ging es wohl eher um das Prinzip. An irgendeinem Punkt ihrer Erscheinungen sagt die Gottesmutter sinngemäß: Die Ungläubigen (der Islam) werden Euch noch lehren, wie man gläubig ist (Fehlentwicklungen, wie den Islamismus, natürlich ausgenommen – Anm. d. Verf.).

        Wieviele Christen fasten denn 40 Tage lang wirklich (vgl. Ramadan)? Welcher Katholik würde sich denn getrauen, öffentlich, z.B. in der Straßenbahn, den Rosenkranz zu beten (vgl. islamische Gebetskette)? Wie hoch ist die Zahl der Gottesdienstbesucher (vgl. Freitagsgebet der Muslime)? – Diese Reihe könnte man beliebig fortsetzen.

        Ich selber bin kein Modernist und auch kein Islamverehrer. Stattdessen möchte ich dies nur einmal als Anregung verstanden wissen.

      • @Georg
        Ich bedanke mich für ihre Anregungen aber es beruhigt mich nicht.
        Sr. Lucia hat dieses gesagt und dann wieder was anderes. Was ist zum Beispiel mit dem Jahr 1960 ? Hat sie es gesagt oder hat sie es nicht gesagt oder wollte sie es nicht sagen. Fragen über Fragen. Jedenfalls haben die Botschaften von Fatima einige ganz unruhig und nervös gemacht und das betrifft natürlich auch Leute in der Kirche. Was sagt denn eigentlich die Mutter Gottes von Garabandal in dieser Zeit? Achso das ist ja kirchlich nicht anerkannt und kann uns egal sein.
        Russland ist nicht bekehrt und das war der Herzenswunsch der Mutter Gottes und trotztdem nimmt der Himmel diese verqueren Weltenweihen an?
        Ich weiß nicht denn ich habe starke Zweifel. Heute haben sie der Krim erstmal den Strom abgeschaltet das ist meiner Meinung nach auch keine besonders erfreuliche Nachricht.
        „Die Ungläubigen (der Islam) werden Euch noch lehren, wie man gläubig ist (Fehlentwicklungen, wie den Islamismus, natürlich ausgenommen – Anm. d. Verf.).“
        Das kann ich mir nicht vorstellen denn ich glaube die Ungläubigen können uns nur lehren wie man ungläubig ist zb. wenn man uns zwingt zum Islam zu konvertieren.
        „Zum Thema Johannes Paul II und der Islam: Auch Heilige können irren (s. Korankuss, Missionierungsauftrag etc.).“
        Er war Papst und seine Irrungen werden über Bischöfe und Priester durchgereicht bis zu den letzten Gläubigen in einem verlassenen Bergdorf.
        Per Mariam ad Christum.

      • @Shuca,

        „Die Botschaft von Fatima ist noch nicht abgeschlossen.“ So äußerte sich der damalige Vorsitzende der Glaubenskongregation und spätere Papst Benedikt XVI. Das dritte Geheimnis von Fatima sollte ursprünglich 1960 (oder: „nicht vor 1960“) veröffentlicht werden, da man es dann besser verstehen würde. Nachdem es jetzt im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, müsste es wohl verstanden werden.

        Nachdem im 1. Teil den Seherkindern die Hölle gezeigt wurde, verlangte Maria im 2. Teil der Geheimnisse die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz. Diese Weihe wurde von den Päpsten unterlassen und somit kam es zum 2. Weltkrieg. Der 3. Weltkrieg hätte ebenfalls stattgefunden, wenn Johannes Paul II diese Weihe, auch wenn sie unvollkommen war, nicht durchgeführt hätte.
        Im 3. Geheimnis ist von Verfolgung und Martyrium des Papstes und der Gläubigen die Rede, wobei nicht unbedingt die Erfahrungen des 2. Weltkrieges gemeint sein müssen. Nach aktueller Leseart (Papst Benedikt XVI) stehen diese Ereignisse noch aus, ebenfalls die Ereignisse von Garabandal (Warnung, Wunder, Strafgericht), wobei eindringlich darauf hingewiesen wird, dass zum Zeitpunkt des Eintreffens dieser Ereignisse kaum noch jemand an diese Botschaften glauben wird (vgl. die diesbezüglichen Aussagen von Pater PIO.).

        Auch wenn man nicht an die Heiligkeit des Papstes und die Authentizität dieser Botschaften glaubt, sprechen doch gewisse Ereignisse auf diesem Planeten für sich.

        Ich selber bin der Meinung, dass erst dann Frieden einkehren wird, wenn die Gottesmutter der Schlange endgültig den Kopf zertreten haben wird, egal, wie sich die Ereignisse im einzelnen entwickeln.

      • @Georg
        „Das dritte Geheimnis von Fatima sollte ursprünglich 1960 (oder: „nicht vor 1960″) veröffentlicht werden, da man es dann besser verstehen würde.“
        Ich bin überzeugt wenn sie das dritte Geheimnis wahrheitsgemäß 1960 veröffentlicht hätten dann wären ihnen ihr geliebtes Konzil um die Ohren geflogen. Ja das denke ich.
        „Die Botschaft von Fatima ist noch nicht abgeschlossen.“ So äußerte sich der damalige Vorsitzende der Glaubenskongregation und spätere Papst Benedikt XVI. Das dritte Geheimnis von Fatima sollte ursprünglich 1960 (oder: „nicht vor 1960″) veröffentlicht werden, da man es dann besser verstehen würde. Nachdem es jetzt im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, müsste es wohl verstanden werden.“
        Hm. So viel wie ich weiß hatt die Mutter Gottes nicht zu Theologen gesprochen sondern zu Kindern und wir sollten Schwierigkeiten mit dem Verstehen haben?
        “ Am 11. November 1984 veröffentlicht die italienische Zeitschrift „Jesus“ ein Interview aus dem Oktober 1984 mit dem damaligen Präfekten der Glaubenskongregation Kardinal Ratzinger, bezüglich des dritten Teils des Fatima-Geheimnisses:

        J: Kardinal Ratzinger, haben Sie das sogenannte „3. Geheimnis“ von Fatima gelesen, d.h. jenes, das Schwester Lucia an Papst Johannes XXIII geschickt hatte, und das er nicht veröffentlichen wollte und in die Vatikanischen Archive überstellt hat?

        KR: Ja, ich habe es gelesen.

        J: Warum wurde es nicht enthüllt?

        KR: Weil es laut Urteil der Päpste nichts zu dem hinzufügt, was ein Christ bezüglich des Inhalts der Offenbarung wissen müsste, d.h. einen radikalen Aufruf zur Bekehrung, die große Bedeutung der Geschichte, die Gefahren, die den Glauben und das Leben der Christen und damit der Welt, bedrohen. Und dann die Wichtigkeit der „Novissimi“ (Die letzten Dinge: Tod, Jüngstes Gericht/Apokalypse, Himmel und Hölle). Wenn es nicht veröffentlicht wird, zumindest im Moment, dann um zu vermeiden, dass religiöse Prophezeihung mit Sensationalismus verwechselt wird. Aber die Dinge, die im dritten Geheimnis enthalten sind, entsprechen dem, was in der Schrift angekündigt wurde und immer wieder in anderen Marienerscheinungen gesagt worden ist, allen voran die Erscheinung von Fatima mit ihren bekannten Inhalten. Umkehr, Buße, sind die wesentlichen Voraussetzungen zum Heil. …“
        Wo steht in der Schrift das ein weißgekleideter Bischof getötet wird?
        „Ich selber bin der Meinung, dass erst dann Frieden einkehren wird, wenn die Gottesmutter der Schlange endgültig den Kopf zertreten haben wird, egal, wie sich die Ereignisse im einzelnen entwickeln.“
        Und ich bin überzeugt das der Jüngste Tag das Begräbnis der gesamten sichtbaren Welt werden wird und erst dann wird Frieden herrschen für alle Ewigkeit.
        Per Mariam ad Christum.

  7. Frankreich befindet sich im Krieg, zwar laut Hollande nicht gegen den Islam, sondern gegen Daech wie das neuerdings heißt. Aber Ehebrecher Hollande führt ja schon seit seiner Machtübernahme Krieg gegen Ehe und Familie, Krieg gegen die ungeborenen wie gegen die geborenen Kinder- die sollten nicht mehr Papa und Mama sagen dürfen, Krieg gegen Sitte und Moral und vor allem Krieg gegen die Kirche, gegen Jesus Christus. Diesen Krieg gegen Frankreich und die Kirche führt Holland mit seiner Freimaurer- und Sozialistenbande schon lange.

    Daß es Paris getroffen hat, daran ist Präsident Hollande nicht ganz unschuldig. Und seine Reaktionen und Handlungen (nun aber mit Karacho gegen „Daech“ in Syrien) zeigen das ja an. Auf den Krieg versteht sich der Sozialist und Freimaurer Hollande bestens.

    • Zumindest haben die radikaleren Muselmänner ein feines Gespür dafür, in welchen westlichen Staaten die „Mysterien“schulen am schlimmsten wüten. Frankreich ist in dieser Hinsicht sehr weit „fortgeschritten“.

  8. Mattei: «Der Terrorismus, der sich heute in der Welt breitmacht, ist ein Kind der Revolution von 1789 und einer langen Serie von Berufsrevolutionären, Anarchisten, Sozialisten und Kommunisten, die im 19. und 20. Jahrhundert Gewalt als Breitenphänomen praktizierten und etablierten und die ersten Genozide in der Geschichte der Menschheit durchführten.»
    Und wie war das mit den Genoziden an der indigenen Bevölkerung in Nord- und Südamerika, Jahrhunderte früher, durch «Christen»? Die Anfrage ist nicht polemisch gemeint, vielleicht hat hier jemand eine Ahnung, wie Mattei diese Ereignisse denn einordnen würde. Besten Dank!

    • „Und wie war das mit den Genoziden an der indigenen Bevölkerung in Nord- und Südamerika, Jahrhunderte früher, durch «Christen»? “
      Habe auch schon darüber nachgedacht. Vielleicht wäre es besser gewesen die Azteken hätten Europa entdeckt und erobert und sie hätten ihre Menschenopferpraxis uns als ein hohes Kulturgut bis zum heutigen Tage erhalten. Aber über wen hätten sich die heutigen Gutmenschen die damals natürlich alles anders und besser gemacht hätten dann aufgeregt ? Lieber Klauspeter wenn sie ganz genau wüßten das Dschingiskhan ein gläubiger Christ gewesen wäre würde sie das etwas von der indigenen Bevölkerung Nord und Südamerikas ablenken und könnten sie dann etwas ruhiger schlafen. Das ist nicht polemisch gemeint ich bin eben so.
      Per Mariam ad Christum.

    • @ Klauspeter

      Sie haben recht – dieser Satz de Matteis ist reine Propaganda.
      Als ob der Genozid ein Kind von 1789 wäre – etwas Dümmeres kann ein Historiker wirklich nicht von sich geben.
      Schon die ältesten Geschichtsquellen berichten immer wieder von Völkermord – auch das AT.

      Und Mo…ed konnte auch ganz ohne Liberale und ganz ohne Jakobiner bereits jüdische Volksstämme massakrieren.

      Ein bisschen Geschichtskenntnis sollte man Geschichtsprofessor schon haben.

      Der verblendete Aufklärungshass vieler Tradis treibt allmählich Blüten, die fast pathologisch zu nennen sind.
      Das, was sich heute abspielt, ist nicht Folge von 1789, sondern von 622 n. Chr.
      Soviel Wahrheit muss sein. Und es ist Folge der vielen missglückten Eroberungsversuche der Muslime und Folge ihres Rauswurfs aus der iberischen Halbinsel, die sie widerrechtlich besetzt hatten.
      Und es ist Folge des Untergangs ihres letzten Großreiches, des osmanischen Reiches 1918.
      Nach 1918 entwickelten die beiden „Väter“ des Islamismus ihre Ideen: Maududi und al-Banna die theoretischen Grundlagen für den postmodernen Islamismus. Vorläufer gab es seit dem 18. Jh, z.B. die Wahabiten.

      Die Strategie, die der Islam zuvor nicht oder nicht inflationär kannte, nämlich sich selbst in die Luft zu sprengen, um andere zu töten, wurde durch Khomenei und sein Minenräumprojekt plötzlich „rechtgläubig“, bei dem Tausenden von Kindern bewusst und gezielt in den Tod geschickt wurden mit dem Versprechen, in den Himmel zu kommen.
      Erst danach machten sich auch sunnistische Extremisten diese Sünde als „rechtgläubig“ zu eigen.
      Ich kenne viele Muslims, die ihre kleine Welt nicht mehr verstehen – alte Männer, die fassungslos sind und lieber schweigen: Selbstmord war für sie bis dato ein „Nogo“, das kein Muslim tun darf…

      Sicher ist es sinnvoll, die Verbindungen und Überschneidungen der postmodernen ideologischen Entwicklungen auf beiden Seiten genauer zu untersuchen. Aber so vulgär, wie de Mattei es tut, kann es wohl kaum funktionieren.

      Und selbstverständlich sind diese Terroristen auch kein „Produkt“ des modernen Multikulturalismus!
      Das ist – mit Verlaub – einfach nur dummes Zeug. Und keine andere Einwanderergruppe würde dem multikulturellen Konzept soviele Probleme bereiten wie die islamische….
      Gäbe es alle andern, nur keine Muslime, dann hätten wir die Probleme nun mal nicht.
      Alle andern integrieren sich doch ohne weiteres Aufhebens.

      • @zeitschnur

        Glauben Sie nicht, dass 622 und 1789 sehr viel Gemeinsames haben?

        Sollte dem Mohammed, als er wie seinerzeit Jesus Christus in die Wüste zog, um 40 Tage lang zu fasten, nicht derselbe erschienen sein wie Jesus Christus seinerzeit?
        Was mag er dem Mohammed versprochen haben? Die „Potenz von 30 Männern“, die ihm nachgesagt wird, und immer eine Frau zur Hand? Dann den Ruhm, als „letzter Prophet“ zu gelten und endlich die Herrschaft über die Erde, soweit das Auge reicht?

        Der Koran ist voll von Satanischem, nicht nur die berühmten „satanischen Verse“ von Allah, den man nicht betrügen kann, weil er selbst der schnellste Listenschmied ist usw. – sondern Allah sagt wiederholt: „Ich will die Hölle mit Menschen füllen!“ Wer kann also hinter dem nur stehen?

        Der Koran ist in weiten Teilen eine Kopie des Alten Testaments (der Torah), Sein Urheber ist der Nachmacher, der auch der große Durcheinanderbringer ist. Dazu gehört natürlich auch etwas Futter für die Wahrheitssucher, die es überall gibt. Ein plumper Satanismus wäre zu billig, um durch die Zeit zu tragen, so pervers gewinnt man keine reinen Seelen, die den andern als Lockvögel dienen.

        Das Böse im Koran ist dosiert und gemischt mit auch gnostischer Weisheit, die bei Bedarf zu Gebote steht; es ist aber so offenbar, dass es ins Auge fällt, wem nicht eine voreingenommene Anbetung den Blick vernebelt. Es gibt keine Seite im ganzen Koran, die nicht mit der Hölle droht und ihren Qualen, die zuweilen wie genüsslich ausgemalt werden.
        Auch Jesus Christus spricht von der Hölle. Sie dient ihm aber nicht als perpetuum mobile des Schreckens (Terrors), um die Menschen quasi zum Guten zu zwingen.

        Dieses durch und durch durchwachsene Buch nun küssen sie bekanntlich, unsere masonistischen Freunde bei ihren Mysterienspielen. Luzifer der Lichtbringer mag zur humanistischen Aufklärung, die wir zwar nicht durchweg verdammen müssen, seinen Teil sicher beigetragen, nicht zuletzt im Instrument der Logen und ihrer Politik.

        Wie kommt es nun, dass dem Islam zumindest nach 1968 alle Türen geöffnet werden? Wer steht hier dahinter? Es sind die Freimaurer, aus USA, Europa und Deutschland, die den Eintritt und Durchmarsch des Islams befördern.

        Hinter ihnen steht die luziferische „Lichtgestalt“, die auch die Esoterik durchdringt, und hinter ihrem Protegé, dem Islam, steht der alte Mondgott Bel, auch Baal genannt bzw. Belzebub, oberster Gott in Mekka, den der Fälscher Mohammed flugs zum obersten und alleinigen Gott „Allah“ erhob, kenntlich noch heute am Halbmond, aber auch den anderen Insignien des Möchtegern-Größten (allahu akbar), der sich Anbetung erschleichen oder erzwingen will und durch den Gott der Herr die Geister prüft.

  9. Kampf gegen den Islam.
    Im Bamako haben die Attentäter heute jede Geisel in dem angegriffenen Hotel erschossen, die das islamische Glaubensbekenntnis nicht aufsagen konnte. Abgesehen davon, dass dieses Verbrechen natürlich wieder einmal „nichts mit dem Islam zu tun hat“ , wäre es doch endlich einmal ein nützlicher Ansatz für den so eifrig propagierten interreligiösen Dialog. Da könnte ein Christ nun mal wirklich echt profitieren, wenn er einmal in diese Lage kommt, was mit dem unkontrollierten Zustrom Eindringender in unser Sozialsystem leider immer wahrscheinlicher wird.

  10. Ich denke der heutige radikale Islam spielt sicherlich eine wesentliche Rolle um die Ereignisse in Frankreich zu begreifen, allerdings erscheinen mir mit der kolonialen Vergangenheit zusammenhängenden Gründe entscheidender zu sein. Es gibt nämlich einen tiefsitzenden Hass der eingewanderten Nordafrikaner gegen die europäische französische Mehrheitsgesellschaft. Um sich zu strukturieren und zu organisieren braucht dieser Hass natürlich Bewegungen die dem Zeitgeist entsprechen. Zur Zeit des Algerienkrieges zwischen 1954 und 1962 war es z.B. der arabische Nationalismus, der eher laïzistisch und marxistisch geprägt war. Die algerische Widerstandsbewegung FLN hängte dieser Ideologie an. Heute ist es der radikale Islamismus des IS. Man muss daran erinnern, dass im Algerienkrieg die französischen Truppen zwischen 400.000 und 1,5 Millionen algerischer Araber umgebracht haben. Der sozialistische Regierungschef Guy Mollet hatte 1956 Wehrpflichtige nach Algerien entsandt, und Notstandsgesetze über Algerien verfügt, die dem Militär freie Hand liess unter Aufhebung der bürgerlichen Freiheiten. Massenmorde, Folter, Internierungen, Vergewaltigungen waren die Folge. Ein englischer Journalist sprach mit einer Anspielung auf den Namen Mollets von „Nationalmolletismus“. Eine Ironie war, das nach Ende des zweiten Weltkriegs Frankreich den algerischen Arabern die Staatsbürgerschaft gewährt hatte. Die Massaker an mindestens 400000 Araber stellen somit das grösste Massaker französischer Bürger durch die eigene Regierung in der Geschichte dar. Unter der französischen Revolution kamen „nur“ 30000 Konterrevolutionäre durch die Guillotine um, in ganz Frankreich ermordeten die Revolutionsbehörden etwa 100000 Menschen. Während des Algerienkriegs empfahl der Justizminister François Mitterrand, der spätere Staatspräsident und politischer Ziehvater des heutigen Präsidenten Hollande alle Gnadengesuche zum Tode verurteilter Algerier zu verwerfen.
    Nach dem Ende des Algerienkrieges durch General de Gaulle schlug Frankreich ein ganz anderer Weg als Deutschland ein. Statt einer Vergegenheitsbewältigung, wurden Amnestiegesetze für die Täter beschlossen, eine offene Diskussion in der Gesellschaft und den Medien unterdrückt. Gleichzeitig aber machten die französischen Eliten den Fehler an ihrer eigenen Verdrängung zu glauben. Weil die Wirtschaft Arbeitskräfte brauchte wurden grosszügig Aufenthaltsgenehmigungen an Algerier gegeben, die später auch den Familiennachzug ermöglichten. Man sah damals überhaupt nicht die latente Gefahr für das Land eine Bevölkerung hereinzulassen die solche Erfahrungen mit Frankreich gemacht hatte. Die Geschichte hätte eine Warnung sein sollen. In Deutschland fand der 30 Jährige Krieg zwischen 1618 und 1648 statt. Noch Anfang des 20.Jahrhunderts, drei Jahrhunderte später waren Ehen zwischen Evangelischen und Katholiken nicht gern gesehen, ein Protestant hatte Mühe in einer katholischen Gegend in den Stadtrat oder als Bürgermeister gewählt zu wählen usw.

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