Bischöfe der Toskana warnen vor Gender-Ideologie

Verschieden = gleich: wie die Gender-Ideologie an die Schulen gebracht wird(Florenz) Die Bischofskonferenz der Toskana (CET) warnt vor der Gender-Ideologie. Mit einem Hirtenbrief haben die Bischöfe der Toskana unter dem Vorsitz des Erzbischofs von Florenz, Giuseppe Kardinal Betori eine scharfe Zurückweisung der Gender-Ideologie veröffentlicht. Sie warnen darin die Gläubigen und die Öffentlichkeit vor den Gefahren der Gender-Theorie.

Die Bischofskonferenz der Toskana folgte damit dem Beispiel der Bischofskonferenz von Nord-Ost-Italien, die unter der Federführung von Patriarch Francesco Moraglia von Venedig bereits vor kurzem eine ähnliche Verurteilung ausgesprochen hat. Anlaß ist ein neues Projekt der linken Stadtverwaltung von Venedig, die Homo-Interessen an den Schulen zu fördern. Das Projekt lautet: „Lesen ohne Vorurteile“.

Die Bischöfe haben ihre „Sorge“ zum Ausdruck gebracht, wegen „der Versuche, die Gender-Theorien in die Lehrerausbildung und in die Lehrpläne der Schulen einzuführen“. Patriarch Moraglia wird von Papst Franziskus am 22. Februar nicht zum Kardinal erhoben, obwohl der Patriarchenstuhl von Venedig seit altersher mit der Kardinalswürde verbunden ist. Zusammen mit Erzbischof André-Joseph Leonard gehört Patriarch Moraglia zu den „Ausgeschlossenen“ des ersten außerordentlichen Konsistoriums des neuen Pontifikats.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

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4 Kommentare

  1. Fast könnte man meinen, einige die Lehre der Kirche „Wegtolerier“ im Bischofsamt arbeiten am Versuch der systematischen Einschleusung des Genderismus-Irrsinnes als „zeitgemässe Glaubensauffrischung“. Doch Bischöfe wie jene der Toskana bieten diesem Unterfangen die Stirn und warnen die ihnen anvertrauten Gläubigen. So auch Bischof Huonder von Chur. Hier sein Urteil über den Genderismus-Irrsinn:

    http://www.medrum.de/files/imagepicker/a/admin/hirtenwort_huonder.jpg

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