Islamisten verbrennen Bibeln und Meßbücher – 3000 Christen von Dschihad-Milizen umzingelt


Syrien: Islamisten verbrennen Bibeln und halten 3000 Christen als Geiseln(Damas­kus) In ar-Raq­qa, einer syri­schen Stadt, die von den Dschi­ha­di­sten des Isla­mi­schen Staa­tes des Irak und der Levan­te ein­ge­nom­men wur­de, einer Isla­mi­sten­mi­liz von Al-Qai­da, orga­ni­sier­te eine Bücher­ver­bren­nung. Vor der grie­chisch-katho­li­schen Kir­che wur­de von den Isla­mi­sten ein Feu­er ent­facht und dar­in alle Bibeln ver­brannt, die sie in der Stadt fin­den konn­te. Ein Raub der Flam­men wur­den grund­sätz­lich alle christ­li­chen Publi­ka­tio­nen, auch die lit­ur­gi­schen Bücher und Meß­bü­cher. Dies berich­tet die Nach­rich­ten­agen­tur Asia­News.

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Die Isla­mi­sten ver­üb­ten in ar-Raq­qa viel Gewalt gegen Chri­sten. Zwei Kir­chen wur­den geschän­det und geplün­dert. Von einer wur­de das Kreuz her­un­ter­ge­ris­sen und an ihrer Stel­le die schwar­ze Fah­ne des Dschi­had gehißt.

Der syrisch-ortho­do­xe Bischof Sil­wa­nos Bou­tros Naah­meh rich­te­te einen Appell an die inter­na­tio­na­le Staa­ten­ge­mein­schaft und die huma­ni­tä­ren Orga­ni­sa­tio­nen zur Befrei­ung der bela­ger­ten Chri­sten von Sadad und Hof­ar. „Ich rich­te die­sen Appell im Namen der unschul­di­gen Män­ner, Frau­en und Kin­der, die der­zeit bela­gert wer­den in einer Gegend, wo sie nicht her­aus und wir nicht zu ihnen hin­ein kön­nen.“ Bela­gert wer­den die bei­den christ­li­chen Städ­te von isla­mi­sti­schen Mili­zen. Der Appell des Bischofs for­dert bei­de Sei­ten zu Ver­hand­lun­gen auf. Die etwa 3000 ein­ge­schlos­se­nen Chri­sten sind seit Tagen ohne Strom und siche­rem Trink­was­ser. „Wir wie­der­ho­len im Namen Got­tes unse­ren Appell an die Bela­ge­rer: Habt Mit­leid mit die­sen Unschul­di­gen und laßt sie frei“, so Bischof Bou­tros Naahmeh.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Asianews

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