Interview mit dem Distriktoberen des deutschen Distrikts der Piusbruderschaft

In dem Interview mit Pater Franz Schmidberger, dem deutschen Distriktoberen der Piusbruderschaft werden aktuelle Fragen zur Situation der Priesterbruderschaft St. Pius X. und zum Stand der Verhandlungen mit dem Heiligen Stuhl angesprochen. Was hat sich seit dem Treffen des Generaloberen der Bruderschat Msgr. Bernard Fellay mit dem damaligen Präfekten der Glaubenskongregation und Vorsitzenden der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, William Kardinal Levada im Juni getan? Was hat sich verändert? Welche Entscheidungen traf das Generalkapitel der Bruderschaft im Juli? Welches sind die „unverzichtbaren“ Bedingungen für eine Einigung? War und ist es richtig, mit Rom zu verhandeln?

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5 Kommentare

  1. Irgenwie ist mir unverständlich, was der Heilige Vater mit seiner Initiative wirklich wollte. Das ist nicht rhetorisch gemeint, als versteckte Kritik, ich verstehe es wirklich nicht.
    Er kennt doch die Piusbruderschaft so lange, er hat sich doch als Glaubenspräfekt schon mit Erzbischof Lefebvre auseinandergesetzt. Was er jetzt verlangt von der Piusbruderschaft wäre im Grunde nichts anderes als die Aufgabe der eigenen Identität, die Piusbruderschaft als Petrusbruderschaft II.
    Der Heilige Vater kann das grundsätzlich verlangen, keine Frage. Was mich stört, ist die mediale Begleitmusik: Der Papst geht immer wieder auf die Piusbruderschaft zu, die sich störrisch weigert, seine Angebote anzunehmen.
    Doch für das schiefe Bild vom gütigen Vater und den trotzigen Söhnen ist der Papst nicht verantwortlich. Es wird von katholischen Medien kolportiert ohne inhaltliche Auseinandersetzung.
    Doch es hilft auf Dauer nicht. Das II. Vatikanum wird auf den Prüfstand kommen. Wenn die Zeit reif ist.

    • Vor allem gab es ja zwischen Ostern und Pfingsten dieses Jahres Aussicht auf Einigung. Doch dann ist man im Juni zurück auf den 14. September 2011 gefallen. Ein Rückschritt also. Warum gibt der Vatikan das alles jetzt auf? Will „man“ jetzt doch keine Einigung mehr? Wollte man sie überhaupt? Da stellt sich schon die Frage wer hier wem die Hand ausschlägt.

  2. Fortsetzung:
    Um bei katholischen Medien, auch „konservativen“, zu bleiben: Einige können nicht verzichten auf Bezeichnungen wie die „ultrakonservative“ oder die „erzkonservative“ Piusbruderschaft“… Ich frage mich: Wird hier die Kirche mit einer Art Partei verwechselt? Das ist dann auch eine giftige Frucht des II. Vatikanums.
    Vor 1962 gab es diese Kampf- Bezeichnungen aus der Sphäre der Politik zwischen Katholiken im Umgang nicht. Vielleicht nur in kleinen Intellektuellen-Zirkeln.
    Es gibt keinen „konservativen“, keinen „ultrakonservativen“ ,keinen „progressiven“, „liberalen“ Glauben“.
    Solche Beifügungen können nur in einer schweren Glaubenskrise entstehen. In einer Identitätskrise. In einer zerrissenen, zerstrittenen Kirche, die sich ihres Glaubens nicht mehr sicher ist. Denn für die geoffenbarte Wahrheit sind nur die Attribute orthodox oder heterodox sinnvoll Doch das sind wohl Gedanken einer reaktionären Person, die dem Integralismus verfallen ist…

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