Zwei Christen in Hyderabad erschossen – Zwei weitere in Lebensgefahr

(Lahore) Zwei Christen wurden vor einer Kirche in Hyderabad von bewaffneten Moslems erschossen. Zwei weitere befinden sich in Lebensgefahr. Der Mordanschlag ereignete sich am Abend des 21. März. Die aus Camp Hurr in Hyderabad stammenden Christen feierten gerade den 30. Jahrestag der Gründung ihrer Gemeinschaft, als sich vor dem Gebäude eine Gruppe von Moslems versammelten und mit voller Lautstärke Musik abspielte, um die Versammlung der Christen zu stören. Gleichzeitig belästigten sie christliche Frauen, die in das Gebäude wollten.

Die Christen, Younis Masih (47), Siddique Masih (45), Jameel Masih (22) und Waseem traten vor die Kirche, um die Moslem aufzufordern, den Ort und die Personen zu respektieren. Nach einem Wortwechsel entfernten sich die Moslems, um kurz darauf bewaffnet zurückzukehren. Nach Zeugenaussagen eröffneten sie sofort das Feuer auf die Christen. Younis Masih und Jameel Masih wurden auf der Stelle getötet. Die anderen beiden Christen befinden sich nun im Krankenhaus von Karatschi mit lebensgefährlichen Verletzungen. Younis Masih hinterläßt seine Frau und vier Kinder. Jameel hatte gerade vor einem Monat geheiratet. Die Christen gehörten der Heilsarmee an.

Das Verhalten der Polizei erregt den Unmut der Christen. Surrava Bibi, die Mutter von Jameel Masih erklärte: „Die Polizei verhält sich, als wäre nichts Wichtiges passiert. Bis spät in die Nacht hinein, nahmen sie den Vorfall nicht einmal zu Protokoll. Erst als wir mit den beiden Leichen für Stunden die Hauptstraße von Hyderabad blockierten, taten sie es endlich.“ Bisher wurde niemand verhaftet.

(Asianews/ Giuseppe Nardi, Bild: Asianews)

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