Ein Kaffee weniger bei Starbucks rettet nachhaltig Menschenleben

„Nachhaltig angebaut. Gerecht gehandelt. Mit Stolz zubereitet.“ Mit diesen reizvollen Worten wirbt Starbucks Coffee Company, der „weltweit führende Anbieter, Röster und Vermarkter von Spezialitätenkaffee“ um Kunden. Doch wer hinter den Kulissen des mächtigen Kaffeekonzerns Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit vermutet, irrt gewaltig. Zwar wirbt das Unternehmen auf seiner internationalen Website lautstark mit Hilfszahlungen an Haiti. Vielmehr jedoch ist das Unternehmen einer der wichtigsten Sponsoren von Planned Parenthood – der bedeutendsten Abtreibungslobby in den Vereinigten Staaten.

Für viele Menschen ist Starbucks Coffee der perfekte Ort, um nach anstrengender Arbeit oder langwierigem Shoppen noch gemütlich einen Kaffee trinken zu gehen. Wer dem Lieblingscafé von Millionen Kaffeeliebhabern weltweit jedoch das nächste Mal einen Besuch abstattet, sollte dabei eines bedenken: Starbucks Coffee Company ist einer der wichtigsten Geldgeber von Planned Parenthood – der einflußreichsten Stimme der amerikanischen „Pro Choice“-Bewegung und bedeutendster Abtreibungslobbyist . Dies ist der Internetseite von Planned Parenthood zu entnehmen, wo Starbucks neben Firmen wie Nike als eine der prominentesten Spender aufgeführt wird. Die Abtreibungsorganisation macht allerdings keine genauen Angaben zur Größenordnung der finanziellen Unterstützung seitens Starbucks.

Planned Parenthood wurde 1916 in New York von Margaret Sanger gegründet. Ziel der Organisation ist seit Gründungszeiten die „Geburtenkontrolle“ – bereits 1921 wurde die erste Abtreibungsklinik eröffnet. 2007 unterhielt Planned Parenthood in den Vereinigten Staaten bereits 855 Abtreibungskliniken. Medial wirbt die Organisation offen mit Abtreibungsangeboten und dem selbst erklärten Ziel der Geburtenkontrolle. Dabei ist Planned Parenthood selbst jährlich allein für circa 300 000 Abtreibungen verantwortlich.

Ein zukünftiger Besuch im nächst gelegenen Starbucks Coffee Shop ist daher auch unter dem Gesichtspunkt zu betrachten, daß das Geld für den Kaffee über Umwegen teilweise in einer amerikanischen Abtreibungsklinik landen wird. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist Abtreibung seit 1973 legal. Die Opferzahlen seit der Legalisierung schwanken zwischen 45 und mehr als 50 Millionen Kindern.

Ein Kaffee weniger bei Starbucks ist für die Millionen ermordeter Kinder, die Planned Parenthood seit 1921 zu Opfer gefallen sind, zwar kein Trost, doch zumindest ein kleiner nachhaltiger Anfang für künftige Generationen.

(Lukas Lange)

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