Zweite Runde der Gespräche zwischen Vatikan und Piusbruderschaft beendet

(Vatikan) Am vergangenen Montag hat die zweite Runde der Gespräche zwischen der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei und der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. stattgefunden. Das meldete die Nachrichtenagentur kipa. Der Vatikan gab nichts über das Treffen bekannt.

Das erste Gespräch zwischen Vatikan und Piusbrüdern fand am 26. Oktober 2009 in der vatikanischen Glaubenskongregation statt.

Am 18. Januar, dem Tag nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. in der Synagoge von Rom, sei mit einem vertieften Austausch über jene Themen begonnen worden, die auf der Traktandenliste dieser Gespräche über zentrale Glaubensfragen stehen. Das sagte ein Teilnehmer gegenüber der Nachrichtenagentur I-media in Rom. Die nächste Gesprächsrunde ist für Mitte März geplant.

In den Gesprächen geht es um die Verbindlichkeit aller Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils. Insbesondere würden das Verständnis der Tradition in der Kirche, die Form des Ritus und das Verständnis des Konzils in Kontinuität mit der katholischen Glaubenstradition thematisiert, so der Vatikan im vergangenen Oktober. Man werde Fragen der Einheit der Kirche und der katholischen Prinzipien der Ökumene, der Beziehungen zu den nichtchristlichen Religionen sowie der Religionsfreiheit erörtern.

(RV)



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