Papst Benedikt XVI. prüft Aussetzung des Seligsprechungsverfahrens Pius XII.

(Vatikan) Beim Treffen des Jüdischen Komitee für interreligiöse Konsultationen mit Papst Benedikt XVI. an Donnerstag haben Rabbiner gebeten, den Prozeß der Seligsprechung von Papst Pius XII. auszusetzen.

Papst Benedikt habe zugesagt, die Bitte ernsthaft zu prüfen, sagte der Rabbiner David Rosen. Rosen forderte außerdem eine Öffnung der Vatikanarchive für die Zeit des Pontifikats von Pius XII..

Die Öffnung der Vatikan-Archive könnte mindestens noch sechs bis sieben Jahre dauern. Das teilte anschließend Vatikansprecher P. Federico Lombardi in einer Note mit. Grund hierfür sei, daß die Akten geordnet und erfaßt werden müßten.

Von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen sei der Wunsch nach einer Öffnung verständlich, allerdings komme das letzte Wort über die Öffnung allein dem Papst zu. Lombardi präzisierte, daß die Mitarbeiter des Vatikanischen Archivs – mit Blick auf eine mögliche Öffnung – bereits eifrig an der Katalogisierung der schätzungsweise 16 Millionen Schriftstücke arbeiten.
(JB/ RV)

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