Kurienkardinal Kasper besucht Russisch-orthodoxe Diözesen

(Moskau) Patriarch Alexi II. von Moskau und ganz Rußland und der Kurienkardinal und Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Walter Kasper, haben am Donnerstag auf die Notwendigkeit der Entwicklung des orthodox-katholischen Dialogs verwiesen und sich dazu bereit erklärt.

„Ich bin von der Notwendigkeit des orthodox-katholischen Dialogs überzeugt. Er gründet sich auf die Übereinstimmung unserer Positionen in vielen Fragen, vor denen das Christentum in der heutigen Welt steht“, sagte Patriarch Alexi II. beim Empfang von Kardinal Kasper in seinem Amtssitz in Moskau.

Das seien Fragen der Moral, der sozialen und der familiären Beziehungen sowie der Menschenrechte und der Bioethik, sagte Alexi II.. „Unser Dialog muß zur Entwicklung des orthodox-katholischen Zusammenwirkens bei der Verteidigung der christlichen moralischen Werte führen“, sagte der Patriarch.

Nach seiner Einschätzung sei der Dialog zwischen der Russisch-orthodoxen und der Römisch-katholischen Kirche in Entwicklung begriffen. Dem sei auch der gegenwärtige Russland-Besuch von Kardinal Kasper dienlich, wenn er auch inoffiziell sei und zum Ziel habe, „das Leben der Russisch-orthodoxen Kirche von innen kennen zu lernen“.

Kardinal Kasper äußerte die Zuversicht, daß sein gegenwärtiger Besuch in Rußland der Entwicklung der Zusammenarbeit der Katholischen und der Russisch-orthodoxen Kirche dienlich sein werde. Der Kardinal überbrachte dem Patriarchen ein Schreiben von Papst Benedikt XVI.

Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen hatte während seiner mehrtägigen Rußland-Visite bereits die Diözesen von Smolensk, Kasan und Nischni Nowgorod besucht.

(RIA Novosti)

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