Bei Heiligkeits-Verfahren nicht pfuschen

(Vatikan) Papst Benedikt ruft zu großer Sorgfalt bei Selig- und Heiligsprechungsprozessen auf. Im Vatikan empfing er an diesem Montag die so genannten Postulatoren solcher Verfahren. Dabei erinnerte er daran, daß „in den letzten Jahrzehnten das religiöse und kulturelle Interesse an christlichen Heiligen gestiegen“ sei. Sie zeigten „das wahre Gesicht der Kirche“ und machten sie „glaubwürdig“.
Der Papst wörtlich: „Heilige sind in der Regel ansteckend in ihrer Heiligkeit. Sie antworten auf den Durst der Menschen von heute. Es gibt also eine kirchliche, aber auch soziale Notwendigkeit, immer neue Modelle der Heiligkeit vor Augen zu führen – und das macht die Arbeit von allen, die an Selig- und Heiligsprechungs-Verfahren beteiligt sind, besonders wertvoll. Egal, was genau ihre Rolle ist: Sie sind strikt der Wahrheit verpflichtet. Darum muß in der Anfangsphase des Verfahrens, auf Bistumsebene, nicht nur das positive, sondern auch das negative Material getreulich gesammelt werden. Dieser Objektivität und Vollständigkeit in der ersten Phase muß dann natürlich auch die Phase der ,Positiones’ entsprechen, die in der Vatikan-Kongregation zusammengestellt werden.“

(RV)

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