Papst unterstreicht Folterverbot

(Vatikan) Papst Benedikt XVI. hat einen humanen Strafvollzug gefordert und das Folterverbot unterstrichen. Rehabilitation sei wichtiger als Bestrafung. Die staatlichen Autoritäten müßten jede Form von Strafe meiden, die „die Menschenwürde von Gefangenen untergräbt oder herabsetzt“, sagte das Kirchenoberhaupt vor der Internationalen Kommission der Katholischen Gefängnisseelsorge (ICCPPC) in Castelgandolfo. Von der katholischen Morallehre sei ein generelles Folterverbot festgeschrieben, gegen das unter keinen Umständen verstoßen werden dürfe. Gefängnisse müßten das Wertgefühl der Insassen stärken und so ihr soziales Pflichtbewusstsein fördern, so der Papst weiter, sonst verfehlten sie einen wesentlichen Zweck.

(RV)

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