Katholische Kirche in Lateinamerika: Aufgerieben zwischen den beiden laizistischen Richtungen, dem Sozialismus und dem liberalen Relativismus?
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Lateinamerika verliert immer mehr sein katholisches Gepräge

Latein­ame­ri­ka galt lan­ge als ver­läss­li­cher Pfei­ler der katho­li­schen Kir­che: zah­len­mä­ßig stark, volks­kirch­lich geprägt, kul­tu­rell tief von der Katho­li­zi­tät durch­drun­gen. Die­se Selbst­ver­ständ­lich­keit scheint immer mehr der Ver­gan­gen­heit anzu­ge­hö­ren. Neue Daten des Pew Rese­arch Cen­ter bestä­ti­gen, was sich seit Jah­ren abzeich­net: Der katho­li­sche Glau­be befin­det sich auf dem Rück­zug, wäh­rend reli­giö­se Bin­dungs­lo­sig­keit rapi­de zunimmt.
Das Paradox des "modernen" Denkens: Die Evolutionstheorie gilt als allgemein anerkannt, obwohl noch kein Beweis für ihre Echtheit erbracht werden konnte. Ihr Zweck lag von Anfang an darin, sich des Schöpfergottes zu entledigen und dies "wissenschaftlich" zu bemänteln.
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Evolutionstheorie im Lichte von Wissenschaft und Glauben

Von Fabio Fuia­no* Es kommt häu­fig vor, daß man mit Freun­den oder Ver­wand­ten über den Ursprung der Welt und des Men­schen dis­ku­tiert. Die Vor­stel­lung, der Mensch sei das Ergeb­nis einer zufäl­li­gen Evo­lu­ti­on und ste­he damit im Gegen­satz zum bibli­schen Bericht von der Erschaf­fung Adams und Evas, gilt weit­hin als selbst­ver­ständ­lich. Eine genaue­re Ana­ly­se zeigt jedoch,
Der Interreligiöse Dialog als progressiver Tummelplatz
Leo XIV.

Papst Leo XIV. und die Fortsetzung einer umstrittenen Linie

Mit der Ernen­nung von 19 neu­en Con­sul­to­ren für das Dik­aste­ri­um für den Inter­re­li­giö­sen Dia­log setz­te Papst Leo XIV. am Mon­tag ein deut­li­ches Zei­chen. Die Aus­wahl der Per­so­nen läßt kaum Zwei­fel dar­an, daß der neue Pon­ti­fex die inhalt­li­che Linie sei­nes Vor­gän­gers Fran­zis­kus fort­setzt und insti­tu­tio­nell ver­fe­stigt. Per­so­nen mit theo­lo­gisch pro­ble­ma­ti­schen Posi­tio­nen, einer weit­ge­hen­den Öff­nung gegen­über reli­giö­sem
Am Montag wurde Pater John Berg, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, von Papst Leo XIV. empfangen
Leo XIV.

Papst Leo XIV. und die Audienz für den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Petrus

Papst Leo XIV. emp­fing am Mon­tag, dem 19. Janu­ar 2026, den Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP), Pater John Berg, zu einer Pri­vat­au­di­enz im Vati­kan. Dies geht aus dem gestern ver­öf­fent­lich­ten Tages­bul­le­tin des Vati­kans her­vor, das die täg­li­chen Audi­en­zen des Pap­stes auf­li­stet. Zu den wei­te­ren Emp­fän­gen an die­sem Tag zähl­ten unter ande­rem Kar­di­nal Mario Grech
Auch die BBC berichtete über den Fall Enoch Burke
Christenverfolgung

Irland: Lehrer Enoch Burke erneut in Haft

Der Fall des iri­schen Leh­rers Enoch Bur­ke wirft wei­ter­hin grund­sätz­li­che Fra­gen zu Reli­gi­ons­frei­heit, Gewis­sens­schutz und staat­li­chem Durch­set­zungs­wil­len auf. Seit Ende 2022 sitzt der evan­ge­li­ka­le Christ immer wie­der im Gefäng­nis, weil er sich wei­gert, einer gericht­li­chen Anord­nung Fol­ge zu lei­sten, die ihm den Zutritt zu sei­nem frü­he­ren Arbeits­platz unter­sagt. Aus­lö­ser war sein reli­gi­ös begrün­de­ter Wider­stand gegen
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin bestätigte Vermittlungsversuche, um Nicolás Maduro zu bewegen, Venezuela zu verlassen und ins Exil zu gehen
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Vatikan bestätigt Vermittlungsversuch im Fall Maduro

Der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin bestä­tig­te, daß der Vati­kan im Vor­feld der US-Mili­tär­o­pe­ra­ti­on in Vene­zue­la Ver­mitt­lungs­ver­su­che unter­nom­men hat­te, eine Lösung zu fin­den, „die jeg­li­ches Blut­ver­gie­ßen ver­hin­dert hät­te – ein­schließ­lich eines Abkom­mens mit Madu­ro und ande­ren Ver­tre­tern des Regimes –, doch dies war nicht möglich“.
Papst Leo XIV. mit Kardinälen bei den Arbeiten des Konsistoriums in der großen Audienzhalle
Leo XIV.

Alles, was wir über das Konsistorium Leos XIV. noch nicht wußten

Die Tages­zei­tung Il Giorn­a­le ver­öf­fent­lich­te aus der Feder von Nico Spun­to­ni eini­ge Hin­ter­grün­de rund um das Kon­si­sto­ri­um, das am 7./8. Janu­ar im Vati­kan statt­fand. Wir doku­men­tie­ren die­sen Bericht voll­in­halt­lich: Alles, was wir über das Kon­si­sto­ri­um Leos bis­lang noch nicht wuß­ten Fast eine Woche ist seit dem außer­or­dent­li­chen Kon­si­sto­ri­um ver­gan­gen, und die Neu­gier dar­über, was der
Ist nach Papst Franziskus die Achse in der Kirche soweit nach links verschoben, daß ein linkes Leitmedium wie La Repubblica päpstliche Glückwünsche erhält? Oder liegt über dem Pontifikat von Leo XIV. nicht nur der Schatten von Bergoglio, sondern auch von Eugenio Scalfari?
Leo XIV.

Leo XIV. gratuliert der linken Tageszeitung La Repubblica

Gestern ver­öf­fent­lich­te die lin­ke ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung La Repubbli­ca ein Schrei­ben von Papst Leo XIV., mit dem er dem Blatt zu sei­ner Grün­dung vor 50 Jah­ren gra­tu­liert. Datiert ist das Schrei­ben vom 14. Janu­ar. Dar­über kön­ne man hin­weg­ge­hen, wür­den man­che sagen, und doch ver­langt das emble­ma­ti­sche Ereig­nis eine Anmerkung.
Leo XIV.

Gründonnerstag im Lateran: Liturgische Rückkehr mit Signalwirkung

Die Ent­schei­dung von Papst Leo XIV., die Mis­sa in Coe­na Domi­ni am Grün­don­ners­tag wie­der in der Late­ran­ba­si­li­ka zu zele­brie­ren, mar­kiert eine stil­le, aber unüber­seh­ba­re Zäsur. Nach Jah­ren lit­ur­gi­scher Expe­ri­men­te unter sei­nem Vor­gän­ger Fran­zis­kus kehrt das Zen­trum der Grün­don­ners­tags­lit­ur­gie an den Ort zurück, der die Kathe­dra­le des Bischofs von Rom und damit sicht­ba­rer Aus­druck der Welt­kir­che