Marco Tosatti: "Wenn das keine Invasion ist?"

Rapide Islamisierung ist eine Tatsache – Beispiel: Wien

Rapide Islamisierung ist eine Tatsache.
Rapide Islamisierung ist eine Tatsache.

(Wien) In der öffentlichen Diskussion sind Einwanderungsbefürworter und Anhänger eines Multikulturalismus tonangebend. Diskutiert werden dürfe ihre Thesen un die daraus folgenden Konsequenzen nicht. Aus dem Grunde werden die Phänomene Einwanderung und Multikulturalismus gefordert und gefördert, ihr tatsächliches Stattfinden aber gleichzeitig geleugnet und in ihren Auswirkungen heruntergespielt. Eine Islamisierung wird sogar mit Händen und Füßen bestritten und als „Wahnvorstellung“ oder bloße „Phantasie von Rechtsextremen“ denunziert. Die Zahlen sprechen aber eine präzise Sprache, und die lautet ganz anders: Die Islamisierung ist eine Tatsache und sie findet massiv statt. Ein Beispiel? Die Stadt Wien, Österreichs Hauptstadt, eine Millionen-Metropole.

Eine Darstellung statistischer Erhebungen soll anschaulich Klarheit verschaffen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß in der seit 1945 von der SPÖ regierten Stadt (seit 2010 zusammen mit den Grünen) ab 2001 keine amtlich-statistische Erhebung der Religionszugehörigkeit mehr stattfindet. Dahinter stehen vor allem die Grünen. Sie wollen die Religion, womit sie vor allem und in erster Linie das Christentum meinen, aus dem öffentlichen Leben verbannen. Gleichzeitig geht es ihnen darum, Einwanderung und Islamisierung zu verschleiern. Amtliche Statistiken, mit ihren Vergleichen zu vorherigen Erhebungen, würden die Islamisierung schwarz auf weiß dokumentieren. 2001 fand die letzte amtliche Religionserhebung statt. Aufgeschreckt von der rapiden Zunahme des islamischen Bevölkerungsanteils gibt es seither für fast alle Religionsgemeinschaften genaue Zahlen (für die Christen aufgrund des Konkordats ohnehin, aber such für Juden, Buddhisten und Mormonen), aber nicht für den Islam. Wissenschaftler müssen deren Anteil seither mühsam rekonstruieren. Ihre Zahlen werden von den staatlichen Stellen nicht veröffentlicht, und die Medien berichten darüber nach Lust und Laune (bzw. ihren gerade aktuellen politischen Interessen).

Vor kurzem lieferte der Wiener Stadtschulrat aber genaue Zahlen über die Religionszugehörigkeit der Volksschüler. Sie erlauben Rückschlüsse und weisen in eine eindeutige Richtung:

Islamisierung Wiens: Die Zahlen

1971 1.619.885 Einwohner 0,4 Prozent1)Volkszählung 1971, Statistik Austria
1991 1.539.848 Einwohner 4.0 Prozent2)Volkszählung 1991, Statistik Austria
2001 1.550.123 Einwohner 7,6 Prozent3)Volkszählung 2001, Statistik Austria
2011 1.726.225 Einwohner 12,0 Prozent4)Schätzung, Österreichische Akademie der Wissenschaften/Vienna Institute of Demography/Wirel, Stonawski/Goujan/Bauer: Changing the religious landscape of Vienna, Wien 2014
2017 1.867.582 Einwohner5)Stadt Wien/MA23 Statistik, Stand: 1.1.2017 ?   (28 Prozent bei den Volksschülern)6)Stadtschulrat Wien

Wenn eine Entwicklung innerhalb von 45 Jahren von 0,4 Prozent auf fast 30 Prozent keine Islamisierung ist, was ist dann eine Islamisierung? Ein eindeutiger Aspekt der Islamisierung ist eine signifikante Zunahme des muslimischen Bevölkerungsanteils. Genau das geschieht in weiten Teilen Europas, besonders in den Städten. Die Entwicklung von Wien entspricht auch der von Graz7)Kleine Zeitung, 19.1.2017, der zweitgrößten Stadt Österreichs, und ist identisch mit der Entwicklung in Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, München und vielen weiteren Städten. Und dennoch wird die Islamisierung von den meinungsbeherrschenden Kreisen als Tabu-Thema behandelt. Bestenfalls in einem Gastkommentar der etablierten Medien darf geäußert werden: „Die Islamisierung ist keine Wahnvorstellung“.8)Die Presse, 30.3.2011

Als der Vatikanist Marco Tosatti (La Stampa) gestern die Zahlen veröffentlichte, schrieb er dazu:

„Der Unterfertigte hat persönlich nichts gegen Muslime, aber wie sollte man eine Zunahme des Phänomens von solchen Ausmaßen nennen, wenn nicht eine Invasion?“

Text: Andreas Becker
Bild: MiL

Katholisches wird immer für den Leser kostenlos bleiben. Damit das Magazin Tag für Tag mit neuen Artikel weiterhin erscheinen kann sind Zuwendungen notwendig: Unterstützen Sie bitte Katholisches mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

Unterstützen Sie Katholisches auch, indem Sie ihre Bücher über FalkMedien beziehen. FalkMedien hilft uns regelmäßig bei technischen Aufgaben und beteiligt sich bei der Finanzierung von Servertechnik und Administration.

Der WebShop von FalkMedien umfaßt neue und antiquarische Bücher. Bei jedem Kauf, der über Katholisches.info zustande kommt, werden 10 Prozent Provision an Katholisches ausgeschüttet.

FalkMedien liefert jeden erhältlichen Titel: Die Recherche in einem umfassenden Katalog, der auf dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) basiert, ermöglicht es, nahezu alle verfügbaren deutschsprachigen Titel zu beziehen.  -  vlb.falkmedien.de


FalkMedien liefert jedes neue Buch versandkostenfrei ohne Mindestbestellwert.

Print Friendly, PDF & Email

Referenzen   [ + ]

1. Volkszählung 1971, Statistik Austria
2. Volkszählung 1991, Statistik Austria
3. Volkszählung 2001, Statistik Austria
4. Schätzung, Österreichische Akademie der Wissenschaften/Vienna Institute of Demography/Wirel, Stonawski/Goujan/Bauer: Changing the religious landscape of Vienna, Wien 2014
5. Stadt Wien/MA23 Statistik, Stand: 1.1.2017
6. Stadtschulrat Wien
7. Kleine Zeitung, 19.1.2017
8. Die Presse, 30.3.2011

2 Kommentare

  1. Sage mir, vor wem Du Angst hast und ich sage dir, wer dich beherrscht:
    Warum gehen so viele Frauen abends nicht mehr auf die Strasse, warum sagen Berliner Polizisten „wenn Sie wüßten, was wir wissen, würden Sie nicht mehr mit U- und S- Bahnen fahren“, warum suchen Eltern Privatschulen?
    Frühere Päpste haben zum Kampf gegen die Unterdrückung und Versklavung durch die Mohammedaner aufgerufen. Warum will der jetzige Papst die Herrschaft der Mohammedaner in Europa? Das erste, was er tun müsste, wäre die Änderung von Nostra aetate und Lumen Gentium, denn Allah Mohammeds ist nicht der Gott der Christen.
    Ich habe Angst vor Menschen, die wie Mohammed leben wollen; die mit Hass und Gewalt, Brutalität, Frauenverachtung, Tierquälerei und Verachtung aller Nichtmohammedaner sozialisiert worden sind. Im Gegensatz zu uns, wusste der IS genau, wer nicht mehr umerziehbar ist, denn alle Jungen ohne Achselhaare haben sie mitgenommen; die mit Achselhaaren haben sie erschossen.
    Ich habe Angst davor, was passiert, wenn nicht genügend Hartz-IV-Geld mehr für die Millionen Mohammedaner vorhanden ist, wir also keine Dhimmi-Abgabe mehr bezahlen – und das ist sehr bald.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*