Homo-Lobby im Europäischen Parlament – Um das Zehnfache überrepräsentiert

Homo-Lobbying im Europäischen Parlament
Homo-Lobbying im Europäischen Parlament

(Brüssel) 2005 haben sich homosexuelle und homophile Abgeordnete im Europäischen Parlament zusammengeschlossen. Die fraktionsübergreifende Gruppe nennt sich European Parliament Intergroup on LGBTI Rights. Diese LGBT Intergroup arbeitet mit dem Homo-Lobbyisten ILGA-Europe zusammen. Die Intergroup bildet den politischen Arm der ILGA-Europe und tritt im Europäischen Parlament als Homo-Lobbyist auf. Als solche beeinflußt sie die Gesetzgebung im Parlament, aber auch in den einzelnen Fraktionen.

Homosexuelle stärkste Lobbygruppe

Im Europäischen Parlament gibt es im Augenblick 28 Intergroups von Wirtschaftsfragen, über Tourismus, Frauen und Sport bis zur West-Sahara, Behinderte, Sozialthemen, Jugend usw. Keine zählt mehr Mitglieder als die Homo-Gruppe. Die zahlenmäßig kleinste ist, und man wundert sich nicht wirklich, jene zum Thema Religionsfreiheit.

Die LGBT Intergroup zählt aktuell 152 Mitglieder. Sie ist damit die mit Abstand größte Intergroup und überhaupt die weitaus größte organisierte Lobby-Gruppe im Europäischen Parlament. Mehr als jeder fünfte Abgeordnete gehört ihr an. Damit sind die Homosexuellen im Europäischen Parlament um mehr als das Zehnfache überrepräsentiert. Der Anteil Homosexueller an der Gesamtbevölkerung liegt bei weniger als zwei Prozent.

Diese enorme Überpräsenz von Homosexuellen in einem so zentralen und hochsensiblen Bereich, wie es ein Parlament ist, wirft eine Reihe von Fragen auf. Unter anderem: Wie kann es zu einer so massiven Überpräsenz kommen? Warum begünstigen Parteien die Kandidatur von Homosexuellen? Wie verträgt sich eine so massive Verzerrung mit den Grundsätzen einer repräsentativen Demokratie? Die Überrepräsentanz einer Gruppe bedeutet zugleich, daß andere Gruppen unterrepräsentiert sind. In welcher Form und wie massiv beeinflussen diese Homo-Gruppen die Parteien, Fraktionen und Parlamente? Dies gilt um so mehr für das Europäische Parlament, das gesetzgeberische Zuständigkeiten für die gesamte Europäische Union (EU) ausübt.

Die Auswirkungen werden zum Teil durch die Abstimmungsergebnisse sichtbar. Die Zahlen erklären zu einem nicht unwesentlichen Teil, warum im Europäischen Parlament so häufig und so einseitig Entscheidungen zugunsten von „Homo-Rechten“, Gender-Ideologie, Verhütung und Abtreibung getroffen werden. So finden sich unter den radikalsten und aktivsten Abtreibungsverfechterinnen erstaunlich viele homosexuelle Frauen. Ebenso zählen führende Mitglieder der LGBT Intergroup zu den Top Ten der Gegner von Lebensrecht und Familie in der EU.

Eine Aufstellung nach Fraktionen im Europäischen Parlament soll das Gewicht und den Einfluß der Homo-Lobby verdeutlichen. Sie soll zudem aufzeigen, daß das Europäische Parlament nicht die gesellschaftliche Wirklichkeit der Europäischen Union widerspiegelt, sondern ein stark verzerrtes Abbild. Die Verzerrung bedeutet die Bevorzugung und überproportionale Stärkung einer umstrittenen Gruppe.

Die Vorsitzende der LGBT-Intergroup, die Österreicherin Ulrike Lunacek, wurde von den Grünen zur Spitzenkandidatin für die vorgezogenen Parlamentswahlen bestimmt, die in Österreich am kommenden 15. Oktober stattfinden werden.

Fraktion Mitglieder davon
LGBT Intergroup
Homo-Lobby in Pozent Parteien aus D, A
Grüne/EFA 51 19 37,3 % Grüne (D, A), Piraten
S&D 189 62 32,8 % SPD, SPÖ
Radikale Linke 52 17 32,7 % Die Linke
Liberale 68 17 25,0 % FDP, Neos
EFDD (rechts) 42 5 11,9 % AfD
EVP 216 14 6,5 % CDU, CSU, ÖVP
Konservative 73 4 5,5 % LKR, FW
ENF (rechts) 40 - 0,0 % FPÖ
fraktionslos 19 - 0,0 % NPD, Die Partei

Genaue Fraktionsbezeichnungen:
Die Grünen/Europäische Freie Allianz (Grüne/EFA)
Progressive Allianz der Sozialisten & Demokraten (S&D)
Vereinigte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)
Allianz der Liberalen und Demokraten (ALDE)
Europa der Freiheit und der direkten Demokratie (EFDD)1)Alle fünf LGBT-Intergroup-Mitglieder der EFDD gehören dem linkspopulistischen italienischem Movimento 5 Stelle an.
Europäische Volkspartei (Christdemokraten) (EVP)
Europäische Konservative und Reformer (EKR)
Europa der Nationen und der Freiheit (ENF)

Es fällt auf, daß keine Fraktionslosen der LGBT Intergroup angehören.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: LGBT Intergroup (Screenshot)

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Referenzen   [ + ]

1. Alle fünf LGBT-Intergroup-Mitglieder der EFDD gehören dem linkspopulistischen italienischem Movimento 5 Stelle an.

1 Kommentar

  1. Wenn die etablierten Politiker mal wieder unsere Werte beschwören, meinen sie dabei auch nicht wenige Unwerte wie

    1) den als medizinischen Schwangerschaftsabbruch getarnten subventionierten Massenmord an Ungeborenen
    2) das Feiern von Homosex auf CSD-Wagen ( bei bis zu 3 Mio. Teilnehmern, wie neulich in Madrid)
    3) die Erziehung zur wertschätzenden Akzeptanz von allen widernatürlichen Arten von Sex.
    4) die mit allerlei Steuervorteilen versehene Homoehe
    5) das Hineindrängen von jungen Frauen in berufliche Positionen mit Hilfe von Frauenquoten zuungunsten qualifizierterer Männer.
    6) das Abschieben von Kindern in milliardenteure kinderschädigende Ganztagsverwahreinrichtungen
    7) die steuergeldfinanzierte Unterdrückung von Kritik an islamischen Vielehen, gewaltverherrlichenden Koransuren usw.

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