Charlie wird seinen ersten Geburtstag nicht mehr erleben

Charlie Gard, von staatlichen Bürokraten zum Tode verurteilt.
Charlie Gard, von staatlichen Bürokraten zum Tode verurteilt.

„Wie ein Dieb in der Nacht hat ein Richter über den letzten Akt im irdischen Leben des kleinen Charles Gard entschieden, der als Charlie bekannt wurde. Er hat entschieden, den Ort und die Stunde geheimzuhalten. Nur soviel wurde bekannt: Nicht einmal zum richterlich verordneten Sterben darf Charlie nach Hause. Er wird in einem Hospiz sterben. An einem modernen Ort der Zuflucht wird erstmals ein Todesurteil exekutiert werden. Den Bürokraten ist nichts heilig, und die für Charlie abgestellten Ärzte werden nicht wie Ärzte, sondern als Henker amtswalten.“

Nuova Bussola Quotidiana über die Anmaßung staatlicher Bürokraten im Gewand von Richtern, gegen das Elternrecht, über Leben und Tod des kleinen Charlie Gard zu entscheiden und ein Todesurteil zu fällen.

Bild: InfoVaticana

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7 Kommentare

  1. Dieses Kind ist schon Tod.
    Ohne Maschinen würde dieses Geschöpf Gottes schon lange die letzte Reise zu unserem Herren angetreten.

    • Ich wette, wäre Charlie das Kind reicher und zusätzlich auch einflussreicher Eltern gewesen, hätte man alles darangesetzt, es zu einer weiteren Behandlung in die USA zu bringen.

      Nein, man hat diesem Kind die Chance verwehrt, vielleicht leben zu dürfen.

    • Für alle die mir den Daumen nach unten geben, Ihr Sie seid alle ohne Worte..! Und warum weil dieses Kind nicht lebensfähig ist, oder der Herr von oben von Euthanasie redet. Was hat das damit zu tun?

      • Sehr geehrte @Tanja,

        Ich habe Ihnen keinen Daumen nach unten gegeben, aber ich antworte Ihnen gerne.
        Vor einem Jahrhundert sind die Menschen noch an Krankheiten gestorben, die heute heilbar sind – weil es Leute gegeben hat, die geforscht haben, gesucht haben, nicht aufgegeben haben. Anfangs waren auch damals in vielen Fällen die Chancen nicht gut, aber die Beharrlichkeit der Ärzte und Forscher und die Gnade Gottes haben es ermöglicht, wirksame Methoden zu finden.
        Hätten sie damals nicht alles versucht, würden wir heute noch am Fieber sterben.
        Der Sohn eines guten Freundes von mir wurde mit einem schweren Herzfehler geboren. In seinem kurzen Leben hat er heute schon viele Operationen hinter sich, aber er lebt! Wäre sein Vater mit diesem Fehler geboren worden, hätte ich ihn vermutlich nie kennen gelernt…
        Für Charlie gilt das Gleiche: Vor 100 Jahren hätte sich die Frage gar nicht gestellt, da wäre er nicht einmal so alt geworden, wie er heute ist. Aber die Situation ist heute eine andere, der medizinische Fortschritt hat die Chance geschaffen, ihm zu helfen. Das dürfen wir nicht unberücksichtigt lassen und darum halte ich Ihre Aussage „dieses Kind ist schon tot“ für recht bedenklich.

        Noch viel schlimmer ist aber die Frage nach der Rechtsstaatlichkeit. Der Staat maßt sich an, den Eltern das Kind wegzunehmen, um es so und an der Stelle sterben zu lassen, die er für opportun hält.
        Wo ist der Unterschied zum Euthanasieprogramm des III.Reiches!?

      • Das negative Feedback liegt sicher an Ihrem recht herzlosen Kommentar gerade zu dem Zeitpunkt als der kleine Charlie im Sterben lag (oder Sie wussten nicht, dass er schon am Freitag gestorben war). Ausserdem war Ihr Kommentar inkorrekt: Herz und Gehirn funktionierten noch, man kann also nicht von „Tod“ sprechen im medizinischen Sinn.
        Die Eltern des Jungen stimmten zu die kuenstliche Beatmung einzustellen, wenn die letzte Hoffnung auf Therapie zunichte wurde, aufgrund des fortgeschrittenen Muskelschadens. Waere den Eltern frueher stattgegeben worden, haette ihm vielleicht noch geholfen warden koennen. Den Eltern wurde noch nicht einmal Zeit gewaehrt zum Abschiednehmen.
        Moegen die Eltern Trost finden in der Gewissheit, dass ihr geliebter Sohn, der das Sakrament der Taufe empfangen hat, nun im Himmel ist.

      • Liebe Tanja,
        Sie schrieben: „Das Kind ist schon tot.“ Das ist grundsätzlich falsch. Ob ein Mensch lebt oder tot ist kann anhand verschiedener medizinischer Parameter festgestellt werden und nach denen ist Charlie noch am Leben, das scheint unstrittig zu sein. Die Frage ob er ohne Maschinen weiterleben könnte ist davon zu trennen. Mit Ihrer verwirrenden Aussage arbeiten Sie den Euthansierern in die Hände. Die Dramatik in diesem Fall ist, daß dem kleinen Charlie „alternative“ Behandlungen im Ausland kategorisch verweigert werden. Das ist der Grund warum ich bei Ihrem Kommentar den Daumen nach unten gedrückt habe.

    • Hätte würde täte könnte.. überlassen wir die Wahrscheinlichkeiten doch lieber unserem Herrn und kümmern uns stattdessen darum, alles daran zu setzen ein noch bestehendes (!) Leben zu retten!

      Es ist traurig zu sehen wie weit das heuchlerische, selbstgefällige „Gutmenschentum der Erlösung“ bereits zu reichen scheint.

Kommentare sind deaktiviert.