Martin Luther und Ignatius von Loyola

Ignatius von Loyola und Martin Luther
Ignatius von Loyola und Martin Luther - und ihr Verhältnis zu den Juden

Eine Gegenüberstellung – auch in Bezug auf ihre Stellung zu Juden.

Von Hubert Hecker

Martin Luther wurde acht Jahre vor Ignatius von Loyola geboren. Beide rangen zu Beginn ihrer 30er Lebensjahre um eine Erneuerung des persönlichen und kirchlichen Glaubenslebens. Für Luther scheint das sogenannte Turmerlebnis von 1515 die entscheidende Wendeerfahrung seiner religiösen Denkwelt und Gottesbeziehung gewesen zu sein. Für Ignatius schlug 1521 die Stunde einer tiefgreifenden und lebensverändernden Bekehrung.

Aus dem skrupulösen Bußmönch wurde ein „fröhlicher Sünder“

Freilich waren die Voraussetzungen und die Weisen der geistlichen Wandlung sehr verschieden. Luther war damals schon geweihter Priester, asketischer Mönch sowie angesehener Prediger und Hochschulprofessor für biblische Exegese. Ihn bedrückte aber ein pelagianisches Sünden- und Heilsverständnis, dem er mit skrupulöser Selbstzucht und Beichtpraxis nachging. Er konnte aber aufgrund seines nominalistisch geprägten Gottesverständnisses von einem gnadenlos gerechten Richtergott kein Vertrauen zu Gott finden. Diese theologiegeschichtliche Konstellation prägte seine Frage nach einem „gnädigen Gott“. Die persönlich-psychologische Triebkraft für Luthers Lebensfrage war dagegen die Suche nach absoluter Heilsgewissheit.

Luthers Bekehrungserlebnis bestand in einer totalen Umkehrung seiner bisherigen Prinzipien religiösen Denkens: Aus dem ausschließlich gerechten Gott machte er den ausschließlich gnädigen Christus. Bei diesem allbarmherzigen Gottesbildes hält er Werke und sakramentale Heilsmittel für ebenso überflüssig wie die Kirche insgesamt. Nach Luther ist allein der persönliche Glaubensakt des gläubigen Individuums heilsentscheidend. Aus dem skrupulösen Bußmönch wurde ein „fröhlicher Sünder“. Jegliches Bemühen um Heil und Heiligung lehnte er als verderblich ab. Denn zum einen könne der willensunfähige Mensch nichts anderes als sündigen, zum andern würde das Streben nach Heiligung die Gnädigkeit Gottes mindern.

Vom militärischen Haudegen zum frommen Soldat Gottes

Kloster Unserer Lieben Frau von Montserrat
Kloster Unserer Lieben Frau von Montserrat

Ignatius strebte nach seiner höfischen Ausbildung militärische Betätigungen an. Er suchte persönlich weltliche Ziele und Ehren. Nach einer schweren Verwundung verunsicherten ihn die Lektüre zu Heiligen und dem Leben Jesu. Er fühlte sich hin- und hergerissen zwischen weltlichen und geistlich-christlichen Zielen. Diese Erfahrung sollte später in den jesuitischen Grundsatz der „Unterscheidung der Geister“ eingehen.

Bei einer Wallfahrt zu „Unserer Frau von Monserrat“ brach er endgültig mit seiner höfischen äußeren und inneren Verfassung. Fortan bestimmten Gebet und Nächstenliebe als Krankendienst sein Leben.

Auf dem Weg nach Barcelona, am Fluss Cardoner, machte er die für ihn wohl entscheidende Gotteserfahrung: In allen Dingen Gott zu finden und in allen Tätigkeiten Gottes Ehre zu fördern, sollten ebenfalls zu einer spezifischen Maxime des Jesuitenordens werden. Diesem Prinzip wurde sogar das zeitlich festgelegt Chorgebet aller bisherigen Orden geopfert. Zugleich war in dem Grundsatz die Weite und Weltzugewandtheit der Jesuiten begründet.

Innige Nähe zu Jesus erlaubt keinen Antijudaismus

Schließlich schälte sich als Ignatianischer Grundzug seiner Frömmigkeit eine besonders innige Nähe zu Jesus heraus. Worte Jesu schrieb sich Ignatius mit roter Tinte ins Notizbuch. Das Leben Jesu in seiner Zeit und Umgebung, wie von den Evangelisten beschrieben, suchte er mit allen Sinnen nachzuerleben. Aus diesem mystischen Eintauchen in die biblische Lebenswelt Jesu erwuchs der Wunsch, als Pilger nach Jerusalem aufzubrechen, um in der irdischen Heimat Jesu zu leben und missionarisch zu wirken. Von ihm ist die folgende Aussage bekannt: Es wäre für ihn eine Gnade, jüdischer Herkunft zu sein, weil er dann Jesus und Maria nicht nur dem Geiste, sondern auch dem Blute nach verwandt wäre. Das berichtet der Schweizer Jesuit Christian M. Rutishauser in seinem Beitrag: „500 Jahre Reformation, 50 Jahre Reformkonzil – und das Judentum“ in der Monatszeitschrift Stimmen der Zeit. Wenn andere über Juden und jüdische Neuchristen lästerten, verteidigte Ignatius diese. Er war ganz von dem Paulinischen Geist ergriffen, für den es nach Gal 3,28 in Christus weder Juden noch Griechen gibt.

Mit seinem Theologiestudium ab 1527 begann für Ignatius gewissermaßen der Gang durch die Institution Kirche. Nach vollendetem Studium wollte er mit seinen Gefährten den Plan wahr machen, dauerhaft im Heiligen Land zu wirken. Als das Vorhaben scheiterte, ließ man sich in Rom am Sitz des Nachfolger Petris nieder. Ignatius vertraute sich und seinen 1540 gegründeten Orden dem Papst als Stellvertreter Christi auf Erden an.

Ignatius’ Judenmission in respektvoller Haltung

Als Ordensoberer wurde Ignatius vom Papst unter anderem mit der Bekehrung der Juden in Italien beauftragt, was er als Teil des allgemeinen Missionsbefehls Jesu ansah und annahm. Er war mit der Kirche von der absoluten Heilsvoraussetzung und -notwendigkeit der Taufe überzeugt. Auf Papst und Kirche wirkte er ein, dass Konversionen von Juden auf einer soliden Glaubenskenntnis beruhten, jedoch auch erleichtert würden.

Mit Beginn des 16. Jahrhunderts hatte sich in ganz Europa der gesellschaftliche und auch religiöse Druck auf die jüdischen Gemeinschaften verschärft. 1516 errichtete Venedig für Juden das erste Ghetto in Europa, dem viele folgen sollten. Im gleichen Zeitraum beteiligten sich die Dominikaner von Köln an einer Kampagne gegen Juden. In den 40er Jahren des 16. Jahrhunderts verfasste Luthers früher Gegenspieler Johannes Eck eine antijüdische Schrift.

Papst Paul III. (1534 – 1549) verschärfte die bis dahin relativ lockere Judengesetzgebung im Kirchenstaat. Ignatius unterstützte mäßigend dessen Bemühungen um Judenmission. So wirkte er „auf die Päpstliche Bulle ‚Cupientes judaeos’ von 1542 ein, die es Juden erlauben sollte, beim Übertritt in die Kirche ihren Besitz zu behalten“, resümierte der Jesuit Christian M. Rutishauser (siehe Literaturangabe unten). Ein Jahr darauf ließ er mit päpstlichem Segen ein Haus in Rom eröffnen, um Juden in den christlichen Glauben einzuführen. Bei allem Bekehrungseifer lagen Ignatius, seinen Gefährten und seinem Orden jeglicher Antijudaismus und irgendwelche Gewaltanwendung fern. Die respektvolle Haltung des Ordensgründers zu den Juden hatte sich seit seiner Konversion bis zu seinem Tode 1556 nicht geändert.

An dieser Stelle sei der Faden von Luthers lebensgeschichtlicher Wende durch das Turmerlebnis wieder aufgenommen und speziell nach seinem Verhältnis zu Juden und Judentum gefragt. In der Luther-Rezeption wurde bisher die naheliegende Auffassung vertreten, von dem jungen judenfreundlichen und dem alten judenhassenden Reformator zu sprechen. Diese Einschätzung stützt sich auf Luthers gemäßigte Schrift von 1523 „Dass Jesus Christus ein geborener Jude sei“ sowie seine antijudaistische Spätschrift „Von den Juden und ihren Lügen“ zwanzig Jahre später.

Luthers Judenhass entsprang aus dem Zentrum seines reformatorischen Denkens

Von Kirchenhistorikern wird diese Lesart seit einigen Jahren infragegestellt. Luthers maßloser Judenhass ging weit über die damalige Grundstimmung antijüdischer Tendenzen in bestimmten christlichen und auch humanistischen Kreisen hinaus. Das kann auch mit Altersstarrsinn nicht hinreichend erklärt werden oder mit einem Umschlag seines Denkens durch Enttäuschungen. Andere protestantische Glaubensreformer, aber auch Humanisten wie Johannes Reuchlin zeigten ein toleranteres Verhältnis zu den Juden. Und eben der katholische Reformer Ignatius gab ein Beispiel dafür ab, dass der Aufbruch in Glaubens- und Kirchenreform sowie Missionseifer nicht mit rigoroser Abgrenzung und gewaltsamer Ausgrenzung der Juden einherzugehen brauchte, wie Luther sie zeigte.

Luthers Schrift "Von den Juden", 1543
Luthers Schrift „Von den Juden“, 1543

Die Entwicklung zu Luthers Judenhass muss aus seinem genuin eigenen Denk- und Glaubensansatz herausgearbeitet werden. In diesem Sinne hat sich im November 2015 die Leitung der EKD zu einem vorsichtigen Umdenken durchgerungen: „Luther verknüpfte zentrale Einsichten seiner Theologie mit judenfeindlichen Denkmustern.“ Daher müsse man sich heute in einem neuen Aufbruch „in Theologie und Kirche der Herausforderung stellen, zentrale theologische Lehren der Reformation neu zu bedenken und dabei nicht in abwertende Stereotype zu Lasten des Judentums zu verfallen. Das betrifft insbesondere die Unterscheidung ‚Gesetz und Evangelium’, ‚Verheißung und Erfüllung’, ‚Glaube und Werke’ und ‚alter und neuer Bund’.“

Dieser kritische Ansatz ist allerdings halbherzig, als wenn Luthers Judenhass nur durch eine äußere Verknüpfung mit seiner zentralen Theologie verbunden sei, die man einfach „neue bedenken“ könne. Zutreffender ist die Einsicht des protestantischen Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann: „Luthers sich obsessiv steigernde Judenfeindschaft war die dunkle Kehrseite seiner Christusliebe, seines Rechtfertigungsglaubens, seiner Deutung der Schrift“ (Th. Kaufmann: Martin Luther, Beck-Wissen S. 111). Auch seine Gnadentheologie enthielt Implikationen auf Kosten des Judentums. Schließlich musste seine ganz persönliche Heilsvergewisserung als Christusbeziehung, durch die die breite Heilsgeschichte zusammenschrumpfte, zu antijudaistischen Tendenzen führen.

Luthers ‚heiliger Hochmut’ führte zur Verteufelung von Papisten und Juden

Als Luther nach dem Bruch mit der Kirche 1523 seine erste Judenschrift verfasste, strotzte er vor Selbstbewusstsein. In maßloser Selbstüberheblichkeit hielt er seine Schriftauslegung für die einzige vom Heiligen Geist inspirierte wahre Lehre. Er identifizierte seine Prediger- und Schriftenworte unmittelbar mit Christi Wort und Evangelium. Zu diesem Übermut bekannte er sich gegenüber der Papstkirche einerseits und den innerprotestantischen ‚Schwärmern’ andererseits mit „sanctissima superbia“ – ‚heiligem Hochmut’. Aus dem Ansatz heraus konnten andersdenkende Christen wie Papisten oder Wiedertäufer nur vom Teufel geleitete Starrsinnige sein. Das galt auch für die muslimischen Türken und die Juden, die er ausdrücklich als „Teufelskinder“ beschimpfte. Doch in den frühen 1520er Jahren glaubte er noch an nennenswerte Bekehrungen von Juden, wenn ihnen erstmals nach Jahrhunderten das „unverfälschte Evangelium“ gepredigt würde. Nur unter dieser Perspektive sollten die Juden in protestantischen Landen geduldet werden. Als die jüdische Massenkonversion nicht eintrat, schlug Luthers Grundkonzept durch, dass „Christusfeinde“ mit allen sozialen und staatlichen Mitteln bekämpft und vertrieben werden sollten.

Die antirömisch konzipierte Theologie Luthers war von Anfang an auch antijudaistisch

Die EKD hat es bisher bei Ankündigungen bewenden lassen. Sie scheut anscheinend vor einer konsequenten Aufarbeitung zurück. Denn wenn Luthers Antijudaismus in seinen reformatorischen Grundkonzepten verankert sind, müssten diese selbst auf dem Prüfstand gestellt, kritisiert und revidiert werden:

Luther hatte die bei Paulus gefundenen Gegenüberstellungen von Evangelium und Gesetz sowie Glaube / Gnade und Verdienst / Werke zu extremen Gegensätzen verschärft bis hin zu einem Gut-Böse-Schema. Sich selbst und seine Anhängerschaft stellte er mit Evangelium, Glaube und Gnade auf die Seite der guten Christgläubigen. Papisten und Papstkirche dagegen wären als gesetzes- und werkgerechte Antichristen der Hölle verfallen. Auf dieser anderen Seite fanden sich dann auch die „starrsinnigen Juden“ wieder. Insofern war Luthers antirömisch konzipierte Theologie von Anfang an auch antijudaistisch.

Diesen Zusammenhang sollten sich gewisse katholische Kirchenleute vor Augen halten, wenn sie in überschwänglicher Anbiederung an den Wittenberger Professor Luther als „Lehrer des Glaubens“ oder gar „Kirchenlehrer“ anhimmeln. Damit legitimieren und verfestigen sie nachträglich die antijudaistischen Grundzüge der lutherischen Theologie und behindern die kritische Aufarbeitung der reformatorischen Ansätze.

Es ist noch einer weiteren Triebkraft in Luthers Antijudaismus nachzugehen. 1530 fragt ein lutherischer Pastor bei Luther an, wie er sich verhalten solle zu dem Ersuchen eines jüdischen Mädchens, das die christliche Taufe begehrte. Nach der Theorie, dass Luther bei flächendeckenden evangelischen Predigten eine breite Konversion von Juden erwartet hätte, müsste er erfreut über solche Übertrittswünsche gewesen sein. Aber das Gegenteil war der Fall. Luther mahnte den Anfragenden zu einer skeptischen Haltung und Prüfung, denn es liege in der Art der Juden, die Christen zu täuschen. In einer späteren Schrift stellte er „den Juden“ nicht etwa die Christen, sondern „die Deutschen“ gegenüber. Schließlich führte er Charaktereigenschaften von Juden auf jüdisches Blut zurück. Diese Ansätze zu einer völkischen Argumentation lassen das Urteil zu, dass bei Luther schon ein vormoderner Antisemitismus zu finden ist.

Für Katholiken gibt dieser Befund Anlass zu Kritik an Luthers Lehre und Verhalten. Man hüte sich aber vor konfessioneller Überheblichkeit. Denn auch in der eigenen Kirchengeschichte gab es antijudaistische Tendenzen, zu denen eine Auseinandersetzung notwendig ist. Das gilt auch für den Jesuitenorden etwa ab der zweiten Generation nach Ignatius.

Gesellschaftliches Misstrauen gegen jüdischstämmige Konvertiten in Spanien

Die Königreiche Spanien und Portugal hatten 1492 bzw. 1496 die seit Jahrhunderten einsässigen Juden vor die Alternative gestellt, entweder das Land zu verlassen oder zum Christentum zu konvertieren. Auch zu dieser Regelung ist eine mitteleuropäische Überheblichkeit fehl am Platz. Denn der berühmt-berüchtigte Augsburger Religionsfrieden von 1555 enthielt eine ähnliche Bestimmung: Christen, die nicht zur Konfession des jeweiligen Landesherren übertreten wollten, mussten auswandern.

Auf der iberischen Halbinsel waren schon im Spätmittelalter jüdische „Conversos“ mit Misstrauen und Neid betrachtet worden – aus sozialen, politischen und ökonomischen Gründen. In religiöser Hinsicht fiel auf die Conversos der Verdacht von Krypto-Judentum. 1449 wurde erstmals in Toledo die Regel aufgestellt, dass nur Kandidaten mit einem altchristlichen Abstammungsnachweis die höheren Studien beginnen durften. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts wurden in den großen Orden keine Neuchristen mehr aufgenommen. Damit sollte die staatliche und kirchliche Elite von Conversos ‚reingehalten’ werden, was unter dem Titel ‚Reinheit des Blutes’ – „limpieza de sangre“ – firmierte. Dieser Begriff war aber weniger rassistisch gemeint und angewandt, da auch von der Inquisition verurteilte Christen von der Regel betroffen waren. Es ging – in Abwandlung eines Lutherwortes – eher um die Bevorzugung des ‚altchristlichen Adels der spanischen Nation’.

Pro-Conversos-Haltung des frühen Jesuitenordens

Päpste und römische Kurie verurteilten die spanische Praxis. Auch Ignatius wehrte sich dagegen mit aller Heftigkeit, wie schon gesagt. Er sah dadurch den Glauben an Christus verraten, der jede ethnische Herkunft oder soziale Stellung relativierte. Seine Pro-Conversos-Haltung hatte zur Folge, dass überdurchschnittlich viele jüdischstämmige Neuchristen in den Jesuiten-Orden eintraten. Sowohl sein engster Mitarbeiter, Sekretär Juan Aloso de Polanco, als auch der zweite Ordensgeneral, Diego Laínez, waren jüdischer Herkunft. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden Jesuitenschulen gelegentlich als Judenschulen beschimpft, der ganze Orden sogar als „Synagoge der Juden“.

Die Neuchristen hatten durchaus Prägekraft für den Orden. Nach Rutishausers Ansicht dürfte „auch die jesuitenspezifische Ethik- und Rechtstradition, die sich langsam entwickelte, durch die Conversos mitbegründete sein“. Ab 1573 sickerte auch in den Jesuitenorden die Anti-Haltung gegen jüdischstämmige Konvertiten ein. 1593 wurden entsprechende Statuten im Orden eingefügt. Zwar war die Regelung umstritten und wurde 1608 auch abgeschwächt, blieb aber bis 1947 in Kraft.

Im Unterschied zu den Protestanten konnten sich die Jesuiten bei ihrer Kurskorrektur nach dem 2. Weltkrieg auf die biblischen Grundsätze ihres Gründers besinnen, wonach in Christus die ethnische Herkunft nicht von Bedeutung ist.

Literatur: Christian M. Rutishauser: 500 Jahre Reformation, 50 Jahre Reformkonzil – und das Judentum, in: Stimmen der Zeit 1/2017; Thomas Kaufmann: Martin Luther, C.H.Beck-Wissen, 2006

Text: Hubert Hecker
Bild: Espana Eteran/Wikicommons/

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1 Kommentar

  1. Danke für die glänzende Dar-und Gegenüberstellung, welche wunderbar alle heute gängigen Lügen, die Luther schön reden, demaskiert!
    Ich sage das, als ehemalige Protestantin!

Kommentare sind deaktiviert.